eBay Testbericht

ebay

ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.

Shop-Informationen

Erfahrungsbericht von gnoi_

Was wäre meine Leben ohne eBay?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer kennt es nicht? Das weltweit wohl größte und beliebteste Online Auktionshaus eBay.


@@@ Die Ausgangsbasis @@@

War das immer ein Akt früher! Als ich noch keinen Internetzugang hatte, machte ich mir ständig Gedanken darüber wie ich meine alten Spielsachen und all den anderen Mist, den ich nie wieder gebrauchen würde, los werden könnte.

Flohmärkte schienen da noch die beste Alternative zu sein. Aber jedes Mal dieser Aufwand! Da musst du dich morgens in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett quälen - und das am Wochenende – den ganzen Krempel ins Auto packen und die dann auf gut Deutsch gesagt den Arsch abfrieren.
Und was kommt am Ende dabei heraus? Genau. Außer Spesen nix gewesen, sagt man da wohl. Früher auf Kinderflohmärkten war das egal, da gabs halt keine Standgebühr, aber auf den richtigen Flohmärkten rentiert sich das ja überhaupt nicht mit dem Verkaufen.


@@@ Erste Schritte @@@

Kurz bevor ich dann meinen Internetzugang bekam, machte mich ein Kumpel, auf eBay aufmerksam. Um ehrlich zu sein, hab ich bis dahin noch nie was davon gehört und war mir auch nicht sicher, ob das dort besser klappen sollte als auf Flohmärkten.

Aber als ich die Website zum ersten mal betrat, wurde mir schnell klar, dass ich hier eigentlich nix verkehrt mache könne.

Das Warenangebot kann nur als überwältigend bezeichnet werden. Ob man nun nach Autos, CDs, Klamotten, Schmuck oder was weiß ich was sucht, hier wird man garantiert fündig!

Nicht nur, dass wahnsinnig viel angeboten wird, nein, im Gegensatz zu vielen anderen Auktionshäusern werden hier auch Gebote abgegeben. Sieht man bei anderen Anbietern vorbei tut sich dort gähnende Leere auf.

Auch die nahezu durchweg gute Kritik, die eBay zukommt und die ständig steigende Mitgliederzahl, zeigte mir damals, dass es sich hier wohl um einen seriösen Anbieter handeln muss.

So startete ich nach meiner kostenlosen Anmeldung denn gleich eine erste Probeauktion. Eine CD, die ich unbedingt loswerden wollte. Und nach einer Woche, da endete die Auktion, siehe da, die CD war verkauft. Wow dachte ich, und dann auch noch zu einem so hohen Preis. Geil!

Es war geschehen: eBay hatte mich sozusagen in seinen Bann gezogen.


@@@ eBay aus der Sicht der Verkäufer @@@

Angespornt durch meinen ersten erfolgreichen Verkauf, startete ich bald neue Auktionen. Dies läuft folgendermaßen ab:

Man schreibt einen Auktionstext (also eine Artikelbeschreibung), wahlweise auch in html, fügt wahlweise ein Bild hinzu und wählt eine Überschrift.
Je nachdem wie man seine Auktion präsentieren möchte, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten, die je nach Art und Aufwand mehr oder weniger kostenpflichtig sind.
Ein Beispiel: Ein Bild wäre kostenlos, jedes weitere würde ein paar Cent kosten.

Zusätzlich kann man wählen, wie lange eine Auktion dauern soll (max. 10 Tage), welchen Startpreis sie hat und ob man den Artikel zu einem Festpreis sofort verkaufen möchte („Sofortkauf“).

Im günstigsten Fall beträgt die Einstellgebühr für solch eine Auktion 0,25 €. Hinzu kommen bei erfolgreichem Abschluss der Auktion eine fällige Provision von 4% des Verkaufspreises (bei einem Verkaufswert von über 50 € sinkt der Prozentanteil jedoch etwas).

Im Anschluss an die beendete Auktion nimmt man einfach per eMail Kontakt mit dem Höchstbietenden auf und lässt sich das Geld überweisen.


@@@ Vorteile / Nachteile für den Verkäufer @@@

Nirgendwo sonst bekommt man seine Ware so gut verkauft wie bei eBay. Der Versand gestaltet sich ebenfalls einfach. Einfach Päckchen packen, zur Post und weg damit.
Kein Stress mit Auto voll laden oder so.

Was so einige stört – mich allerdings nicht - sind die recht hohen Gebühren und Provisionen, die eBay abkassiert. Okay, die sind nicht gerade gering, aber andererseits kostet mich der Verkauf auf dem Flohmarkt oder die Annonce in der Zeitung mehr. Wirklich billige Artikel muss man ja nicht unbedingt versteigern.

Es sei denn eBay startet seine mehrmals im Jahr stattfindenden Sonderaktionen: Etwa 4 mal im Jahr gibt es einen Tag, an dem das Einstellen von Artikeln zumindest keine Gebühr kostet, Provision muss man allerdings zahlen, wenn der Artikel verkauft wird. Wie gesagt wenn. Ich nutze die Gelegenheit immer, um an solchen Tagen Billigartikel einzustellen, die ich sonst nie einstellen würde. Werden die nicht verkauft, hab ich zumindest keine Verluste.


@@@ eBay aus der Sicht der Käufer @@@

Also eines muss man eBay lassen. Die Seite ist einfach übersichtlich und gut strukturiert. Einfach den gewünschten Artikel als Suchbegriff eingeben und schon hat man eine reichliche Auswahl vor sich, die man nach seinen eigenen Wünschen noch mal einschränken kann (nach Preis, Größe, Verkaufsort, usw.).

Hat man den passenden Artikel gefunden, kann man sofort mitbieten, vorausgesetzt man hat sich bereits angemeldet.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass man wenn möglich kurz vor Auktionsschluss bieten sollte, um einen Artikel besonders günstig zu bekommen.


@@@ Vorteile / Nachteile für den Käufer @@@

Was ja immer wieder in der Öffentlichkeit breitgetreten wird ist der Vorwurf, dass sich bei eBay zu viele schwarze Schafe herumtreiben würden. Ständig hört man ja was von irgendwelchen dubiosen Firmen, die abkassieren und sich anschließend absetzen und die Käufer dumm dastehen.

Mag sein, streite ich gar nicht ab. Aber ich für meinen Teil habe bisher noch keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Immerhin bietet eBay einen Treuhandservice an, der den Käufer vor solchen Aktionen schützen soll.

Außerdem sollte man bei hochpreisigen Artikeln vielleicht etwas vorsichtiger sein, speziell was Elektrogeräte oder oft auch Handys angeht. In diesem Bereich tummeln sich so zumindest mein Eindruck die meisten unseriösen Anbieter. Da halt einfach nicht per Vorkasse zahlen, wie sonst eigentlich üblich, sondern per Rechnung oder evtl. per Barzahlung.

Ansonsten sind der Großteil der Verkäufer eh ganz normale Leute, die einfach Ihren alten Krempel loswerden möchten und auch meistens kein Schindluder treiben.

Das Bewertungssystem von eBay schützt den Käufer ebenso: Nach Abschluss einer Auktion sollten (leider aber nicht müssen!) sich die jeweiligen Seiten gegenseitig bewerten. Positiv, neutral oder negativ.

Ganz klar: Hat ein Verkäufer einen Artikel, den ich gerne ersteigern möchte, hat der Verkäufer aber zu schlechte Bewertungen, so verzichte ich lieber.
Was nicht heißen soll, dass ein paar negative gleich auf Unseriosität deuten. Das ist Quatsch, auch ich hab ein paar negative, aber allesamt beruhen auf Missverständnissen.

Man kann also zu 99% sicher sein, dass man die Ware auch bekommt. Auch per Vorkasse.


@@@ Fazit @@@

Also noch mal: eBay ist einfach der Hammer. Anfang des Jahres hab ich damit so viel altes Zeug verkaufen können, das glaubt ihr nicht. Mittlerweile sind mir zwar etwas die Artikel ausgegangen, aber auch jetzt noch schaue ich nahezu täglich auf der Seite vorbei.

Das einzige was mich ein bisschen stört, ist die Tatsache, dass immer mehr Firmen ihr Unwesen bei eBay treiben. Einerseits ist das ja nicht schlecht, da bekommt man halt auch ein größeres Warenangebot, aber andererseits werden die einfachen Verbraucher wie ihr und ich etwas in den Hintergrund gedrängt.

Aber mal sehen wie sich das alles entwickelt. Ich bin zuversichtlich.


Ich hoffe der Bericht war euch nicht zu lang :)
Solltet ihr eine andere Meinung zu eBay haben oder Verbesserungsvorschläge haben, dann meldet euch bitte bei mir.


Bis denn euer gnoi

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