eBay Testbericht
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ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Erfahrungsbericht von berty2002
Ein zweites Standbein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo lieber Leser!
Sicherlich haben viele von Ihnen schon von eBay gehört, gelesen, Berichte im Fernseher
verfolgt oder Werbung im Internet gesehen.
In der Tat ist eBay die Nummer 1 was Auktionsplattformen im Internet betrifft: Millionen von Mitgliedern, unterteilt in Käufer und Verkäufer , nahezu weltweit.
Diesen „Bericht“ schreibe ich nun nicht für die Insider, sondern mehr für die, welche eBay
noch nicht persönlich kennen und sich mit dem Gedanken tragen dort zu verkaufen bzw. zu kaufen. Meine Erfahrungen erstrecken sich nun mittlerweilen auf über drei Jahre, mehrere >eBay-Konten< (Verkäufernamen) und unzähligen Er- und Versteigerungen. Dementsprechend können Sie davon ausgehen, dass „mein Geschreibe“ vollkommen der Realität entspricht.
ALS KÄUFER: (kurzes Anmelde-Procedere und kostenlos) haben Sie tatsächlich die Möglichkeit an Artikel heranzukommen, die Sie weit unter dem Marktpreis ersteigern können und dies gilt für nahezu alles was Sie sich vorstellen können,- vom Auto bis zum echten Diamanten! Allerdings nicht immer gefahr- oder problemlos, denn es gibt auch die „schwarzen Schafe“ welche ihren Artikel besser darstellen oder beschreiben als er in der Tat ist. Erkennen können Sie das immer erst dann, wenn Sie die Ware bereits bezahlt und zuhause vor sich liegen haben. So mancher >Markenartikel< entpuppt sich dann als plumpe oder manchmal auch als gute Fälschung (Fake oder Replika genannt)... Haben Sie dann viel dafür bezahlt hilft Ihnen die >eBay-Versicherung und –Sicherheit< herzlich wenig, wenn Sie Ihr Geld zurück möchten und der Verkäufer auf stur schaltet! Haben Sie nicht gerade viel dafür bezahlt und es ist eine gute Nachahmung, ist zu überlegen, ob Sie den Artikel nicht einfach behalten. Erhalten Sie nun einen Artikel nach Ihrer Zahlung an den Verkäufer gar nicht oder nur teilweise, dann haben Sie die Möglichkeit einer Strafanzeige bei Ihrer zuständigen Polizeibehörde. Dazu benötigen Sie dann aber die Kontoangaben und den Nachweis der Zahlung (die Adresse des Verkäufers könnte ja falsch oder erfunden sein), dann findet die Polizei schnell den „Bösewicht“!
Wie kaufen oder ersteigern Sie nahezu sicher: Lesen Sie die Beschreibung komplett durch!
Bei Fragen direkt eine eMail unter „Fragen an den Verkäufer“ schreiben! Lesen Sie seine „Bewertungen“ durch, welche andere Käufer vor Ihnen über diesen Anbieter/Verkäufer hinterlassen haben (negative Bewertungen hat fast jeder Verkäufer, denn allen kann man es nicht recht machen!) – taucht dort öfters auf „Ware nie erhalten“ oder „Ware entspricht nicht der Beschreibung“ usw. dann ist Vorsicht geboten! Lesen Sie jedoch „zu lange Lieferzeit“ oder „Artikel passte nicht“ oder „Verkäufer hat sich nie gemeldet“ und ähnliches, hat dies nicht viel zu bedeuten, denn für den einen sind einige Tage Lieferzeit schon viel zu lange
(dabei braucht das Geld ja einige Tage bis es beim Verkäufer gutgeschrieben wurde, ein bis zwei Tage braucht dieser zum Versand und die Post braucht auch ein bis drei Tage). Manche Käufer schreiben auch mit Absicht unwahre oder unfaire Bewertungen (fragen Sie mich nicht wieso)! Einen teuren Artikel wie z.B ein Auto, teurer Schmuck, Computer usw bei dem Sie sehr viel Geld im Vorab überweisen sollen, müssen Sie mit Vorsicht angehen – auf der sicheren Seite sind Sie nur dann zu 100%, wenn Sie den Artikel persönlich vor Ort abholen können (was Sie auch sollten und dies VOR dem Mitbieten klären!!!!). Wenn Sie denken
„auch ich mache Nachnahme“, dann sind Sie einer der auf >Nummer sicher geht< und erst recht voll auf die Nase fliegen kann (davon abgesehen, dass kaum ein Verkäufer Nachnahme anbietet weil er dann nämlich knappe 14 Tage auf sein Geld warten muss, wenn Sie es bereits dem Briefträger schon bezahlt haben oder jeder Verkäufer die Erfahrung machte, dass das Nachnahme-Paket wieder zurück gekommen ist, weil sich viele Käufer auch „Spässe“ erlauben!) denn Nachnahme bedeutet doch nichts anderes als dass Sie beim Postboten etwas in einer Verpackung bezahlen, dessen Inhalt Sie NICHT kennen und es erst nach Bezahlung
öffnen dürfen. Hier hat schon so mancher „Auf-Nummer-Sicher-Geher“ sein Wunder erlebt!
Fazit in Kurzform: Beschreibung genaustens durchlesen, Bewertungen anschauen, Fragen an den Verkäufer richten, bevor Sie überweisen, die von eBay übermittelten Daten z.B über die Auskunft bzw. eine Auskunfts-CD durchchecken (Adresse weicht im Übrigen oft von Kontodaten ab und ist kein Grund zum Zweifeln) Überweisung gut aufbewahren (bei online Überweisungen ausdrucken) und teure Artikel nach Möglichkeit selbst vor Ort prüfen, abholen und bar bezahlen. Beim Rechnen nicht vergessen, dass noch Porto und Versand berechnet werden.
Wenn Sie es gut machen können Sie – wie schon zu Anfang erwähnt – sehr viel Geld sparen und die tollsten Schnäppchen machen.
Noch ein echter Tip zum Schluss an die Kaufinteressenten: Kaufen Sie um „Gottes Willen“ kein Programm, welches Ihnen bei den Auktionen helfen soll: Blödsinn für Idioten die zu viel Geld haben (eBay hat einen Verkaufsagenten, der den von Ihnen jeweils eingegebenen und verdeckten Höchstpreis automatisch immer um den jeweiligen Betrag nachschiebt, schon eingabaut!!) und Programme wie „in letzter Sekunde bieten“ hauen zum einen nicht hin, weil die Leitungen zum Schluss oft überlastet sind und zum anderen auch nur den von Ihnen eingegebenen Höchstpreis einbieten, was der Verkaufsagent von eBay ebenfalls macht!
Ferner müßten Sie mit soeinem Programm stehts online sein – mit dem Verkaufsangenten von eBay nicht! Ach so: Wenn Sie mal etwas schneller und ohne Auktion wollen, dann schreiben Sie den Verkäufer per eMail (Fragen an den Verkäufer) einfach an,- Sie werden kaum einen finden, der Ihnen nicht sehr gerne auch ohne eBay etwas verkauft!
ALS VERKÄUFER: (ebenfalls kurzes Anmelde-Procedere allerdings wird Kreditkarte oder Ihre Konto-Daten abverlangt, damit von eBay abgebucht werden kann – Rechnung gibt’s nur online und ist auch nach Jahren der Mitgliedschaft nicht nachvollziehbar, da alles etwas durcheinander ist. Kommt natürlich darauf an, wieviel Sie verkaufen)
Auch hierzu haben Sie sicherlich schon irgendwo gehört, dass man bei eBay schnell „gutes Geld“ machen kann... Das stimmt nur bedingt. Bedingt deshalb, weil es darauf ankommt was Sie verkaufen und vor allem ob Sie diese Gegenstände/Artikel erst selbst einkaufen müssen.
Den durchschnittlichen Maximal-Betrag, welchen Sie bei eBay erreichen (bei Neuware) ist 50% des regulären und bekannten Verkaufspreises (Markenware). „No-Name-Produkte“ werden in der Regel sehr tief gehandelt – egal ob es dennoch Sptzenqualität ist.
Die Masse stürzt sich auf Markenprodukte und wenn es geht Edelmarken.
Am Anfang werden Sie enttäuscht sein, denn Sie müssen sich – wie im freien Handel – erst einen Namen machen, dann steigen Nachfrage und erzielte Preise.
Wenn Sie heute einen Artikel einstellen, dann ist das einer von über einer Million... deswegen müssen Sie sich zuvor Gedanken machen unter welcher Rubrik (zwei Rubriken sind gleichzeitig möglich) Sie Ihren Artikel einstellen, welche Überschrift (Titel, Headline) Sie sich ausdenken, damit der Artikel auch gefunden und – wegen Neugier – angeklickt wird.
Beschreiben Sie Ihren Artikel so gut es geht und wahrheitsgetreu (z.B. Alter, Grösse, Zustand, Qualität usw)!
TIP: Stellen Sie niemals Artikel OHNE Bilder ein, denn der vermeindliche Käufer will sehen, was Sie anbieten. Deshalb gilt je besser die Bilder, desto mehr Interesse und weniger Missverständnisse.
Solange Sie „Neuling“ sind ist neben Ihrem Verkäufernamen eine Brille und eine Null zu sehen. Dies heißt „Neuling, noch keine Bewertungen“ – die Brille verschwindet nach einem Monat automatisch. Die Bewertungen kommen mit dem Kauf oder Verkauf von Artiklen durch den Käufer oder Verkäufer! eBay selbst beschreibt ganz genau und recht gut alle Details zum Bewertungsthema, wie Sie einstellen usw. deshalb brauche ich das hier nicht auch nochmals niederschreiben.
Kommen wir lieber zu Kostenberechnung. Mal angenommen, Sie stellen nun einen Gegenstand ein mit dem Anfangsgebot von einem Euro und für 3, 5, 7 oder 10 Tage (Preis bleibt immer gleich) so kostet der Sie mit einem Gratisbild und in zwei Rubriken (empfehle ich) 0,50 Euro Einstellgebühr (eine Rubrik 0,25). Ende war nach 10 Tagen und der erzielte Endpreis war 50,00 Euro, dann sind Sie an eBay knappe 4,50 Euro an Gebühren los geworden
(egal was eBay auch schreibt mit den verschiedenen Prozenten usw. Faustregel ist 9,5% sind immer für eBay) stellen Sie mehr als ein Bild ein, kommen gleich noch knappe 2,00 Euro dazu! Sparen können Sie, wenn Sie HTML beherrschen, denn da können Sie so viele Bilder reinmachen wie Sie wollen und bestimmen auch die Groesse selbst (dazu brauchen Sie aber auch einen eigenen Webserver/Betreiber von dem die Bilder dann geladen werden können) damit entfallen dann die „Bild-Einstellungsgebühren!
Ihr Umsatz bei eBay steigt mit Ihrer Zugehörigkeit (Bekanntheitsgrad und Dauer), den Bewertungen über Sie und natürlich, wenn Sie Bestes billigst anbieten können (Sie sind übrigens zum Verkauf verpflichtet, wenn eine Auktion auch weit unter Ihren Vorstellungen
endet!!!!). Ollen Trödel und Tand ersteigert bei eBay heute niemand mehr!
Portoberechnung: Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie entweder über Freeway, Einschreiben oder Postpaket sowie allen Lieferdiensten mit Nachweis versenden. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen über das Porto ein, denn wenn Sie ohne Nachweise des Versendens verschicken kommen von 100 mind. 10 die behaupten, dass die Ware niemals angekommen sei (das sind meine Erfahrungen aus der Anfangszeit), denn auch die Käufer sind nicht alle ehrlich!
Was Sie noch wissen sollten: Wenn Sie viel versteigern, steigert auch das Finanzamt mit
und sehen die darin ein Gewerbe, dann aber schnell anmelden, denn die kommen auf jeden Fall zu Ihnen – meist gleich per Steuerfahndung und mit einem Durchsuchungsbefehl. Dies gilt dann auch, wenn Sie Artikel verkaufen, welche gegen das Gesetz oder z.B. die Markenschutzrechte verstößt. Sowas geht in der Regel 3 bis 6 Monate gut, dann klingelts!
Und die bekommen alle Auskünfte von eBay über sämtliche Verkäufernamen, welche auf Sie laufen oder liefen – auch wenn es Jahre zurück liegt! Also nicht auf Datenschutz etc. verlassen! Dies nur am Rande!
Sie können eBay am besten testen, in dem Sie sich einfach mal als Käufer anmelden und das eine oder andere ersteigern bzw. mitsteigern. So lernen Sie eBay von INNEN kennen und haben auch schon die ersten Kontakte mit Verkäufern, die Ihnen gerne die eine oder andere Auskunft geben.
Mir ist klar, dass mein Bericht nicht alle Fragen beantwortet aber man soll sich hier ja kurz halten – wenn Sie Fragen haben, dann können Sie mich gerne anmailen oder wenn der Wunsch von mehreren entsteht, weiter auf eBay einzugehen, dann mache ich das auch gerne.
Weitere Themen könnten sein:
Wie unterscheide ich schnell zwischen echt und unecht?
Wie mache ich die besten Schnäppchen?
Wie baue ich mir bei eBay ein zweites Standbein auf und was ist zu beachten?
Ich bin betrogen worden, was mache ich nun (Keine Rechtsberatung)?
Wieviel kann man pro Monat verdienen?
Wie werde ich schnell Profi?
Wie stelle ich per HTML ein?
Wie schütze ich mich vor Spionage durch eBay selbst (eBay setzt bestimmte Cokies)?
Wie stelle ich Bilder von meinen Artkeln am besten her?
Sollte dieser Beitrag auf Interesse stossen, so werde ich auch noch weitere zu den Themen Internet-Sicherheit, viele neue PC-Programme, Digitale Fotographie (und was sie bringen) sowie PC-Windows-Probleme schreiben.
Hoffentlich ist Euch dieser Bericht hilfreich oder nutzt dem einen oder anderen etwas bei seinen Überlegungen!
Euer
Berty2002
[email protected]
Sicherlich haben viele von Ihnen schon von eBay gehört, gelesen, Berichte im Fernseher
verfolgt oder Werbung im Internet gesehen.
In der Tat ist eBay die Nummer 1 was Auktionsplattformen im Internet betrifft: Millionen von Mitgliedern, unterteilt in Käufer und Verkäufer , nahezu weltweit.
Diesen „Bericht“ schreibe ich nun nicht für die Insider, sondern mehr für die, welche eBay
noch nicht persönlich kennen und sich mit dem Gedanken tragen dort zu verkaufen bzw. zu kaufen. Meine Erfahrungen erstrecken sich nun mittlerweilen auf über drei Jahre, mehrere >eBay-Konten< (Verkäufernamen) und unzähligen Er- und Versteigerungen. Dementsprechend können Sie davon ausgehen, dass „mein Geschreibe“ vollkommen der Realität entspricht.
ALS KÄUFER: (kurzes Anmelde-Procedere und kostenlos) haben Sie tatsächlich die Möglichkeit an Artikel heranzukommen, die Sie weit unter dem Marktpreis ersteigern können und dies gilt für nahezu alles was Sie sich vorstellen können,- vom Auto bis zum echten Diamanten! Allerdings nicht immer gefahr- oder problemlos, denn es gibt auch die „schwarzen Schafe“ welche ihren Artikel besser darstellen oder beschreiben als er in der Tat ist. Erkennen können Sie das immer erst dann, wenn Sie die Ware bereits bezahlt und zuhause vor sich liegen haben. So mancher >Markenartikel< entpuppt sich dann als plumpe oder manchmal auch als gute Fälschung (Fake oder Replika genannt)... Haben Sie dann viel dafür bezahlt hilft Ihnen die >eBay-Versicherung und –Sicherheit< herzlich wenig, wenn Sie Ihr Geld zurück möchten und der Verkäufer auf stur schaltet! Haben Sie nicht gerade viel dafür bezahlt und es ist eine gute Nachahmung, ist zu überlegen, ob Sie den Artikel nicht einfach behalten. Erhalten Sie nun einen Artikel nach Ihrer Zahlung an den Verkäufer gar nicht oder nur teilweise, dann haben Sie die Möglichkeit einer Strafanzeige bei Ihrer zuständigen Polizeibehörde. Dazu benötigen Sie dann aber die Kontoangaben und den Nachweis der Zahlung (die Adresse des Verkäufers könnte ja falsch oder erfunden sein), dann findet die Polizei schnell den „Bösewicht“!
Wie kaufen oder ersteigern Sie nahezu sicher: Lesen Sie die Beschreibung komplett durch!
Bei Fragen direkt eine eMail unter „Fragen an den Verkäufer“ schreiben! Lesen Sie seine „Bewertungen“ durch, welche andere Käufer vor Ihnen über diesen Anbieter/Verkäufer hinterlassen haben (negative Bewertungen hat fast jeder Verkäufer, denn allen kann man es nicht recht machen!) – taucht dort öfters auf „Ware nie erhalten“ oder „Ware entspricht nicht der Beschreibung“ usw. dann ist Vorsicht geboten! Lesen Sie jedoch „zu lange Lieferzeit“ oder „Artikel passte nicht“ oder „Verkäufer hat sich nie gemeldet“ und ähnliches, hat dies nicht viel zu bedeuten, denn für den einen sind einige Tage Lieferzeit schon viel zu lange
(dabei braucht das Geld ja einige Tage bis es beim Verkäufer gutgeschrieben wurde, ein bis zwei Tage braucht dieser zum Versand und die Post braucht auch ein bis drei Tage). Manche Käufer schreiben auch mit Absicht unwahre oder unfaire Bewertungen (fragen Sie mich nicht wieso)! Einen teuren Artikel wie z.B ein Auto, teurer Schmuck, Computer usw bei dem Sie sehr viel Geld im Vorab überweisen sollen, müssen Sie mit Vorsicht angehen – auf der sicheren Seite sind Sie nur dann zu 100%, wenn Sie den Artikel persönlich vor Ort abholen können (was Sie auch sollten und dies VOR dem Mitbieten klären!!!!). Wenn Sie denken
„auch ich mache Nachnahme“, dann sind Sie einer der auf >Nummer sicher geht< und erst recht voll auf die Nase fliegen kann (davon abgesehen, dass kaum ein Verkäufer Nachnahme anbietet weil er dann nämlich knappe 14 Tage auf sein Geld warten muss, wenn Sie es bereits dem Briefträger schon bezahlt haben oder jeder Verkäufer die Erfahrung machte, dass das Nachnahme-Paket wieder zurück gekommen ist, weil sich viele Käufer auch „Spässe“ erlauben!) denn Nachnahme bedeutet doch nichts anderes als dass Sie beim Postboten etwas in einer Verpackung bezahlen, dessen Inhalt Sie NICHT kennen und es erst nach Bezahlung
öffnen dürfen. Hier hat schon so mancher „Auf-Nummer-Sicher-Geher“ sein Wunder erlebt!
Fazit in Kurzform: Beschreibung genaustens durchlesen, Bewertungen anschauen, Fragen an den Verkäufer richten, bevor Sie überweisen, die von eBay übermittelten Daten z.B über die Auskunft bzw. eine Auskunfts-CD durchchecken (Adresse weicht im Übrigen oft von Kontodaten ab und ist kein Grund zum Zweifeln) Überweisung gut aufbewahren (bei online Überweisungen ausdrucken) und teure Artikel nach Möglichkeit selbst vor Ort prüfen, abholen und bar bezahlen. Beim Rechnen nicht vergessen, dass noch Porto und Versand berechnet werden.
Wenn Sie es gut machen können Sie – wie schon zu Anfang erwähnt – sehr viel Geld sparen und die tollsten Schnäppchen machen.
Noch ein echter Tip zum Schluss an die Kaufinteressenten: Kaufen Sie um „Gottes Willen“ kein Programm, welches Ihnen bei den Auktionen helfen soll: Blödsinn für Idioten die zu viel Geld haben (eBay hat einen Verkaufsagenten, der den von Ihnen jeweils eingegebenen und verdeckten Höchstpreis automatisch immer um den jeweiligen Betrag nachschiebt, schon eingabaut!!) und Programme wie „in letzter Sekunde bieten“ hauen zum einen nicht hin, weil die Leitungen zum Schluss oft überlastet sind und zum anderen auch nur den von Ihnen eingegebenen Höchstpreis einbieten, was der Verkaufsagent von eBay ebenfalls macht!
Ferner müßten Sie mit soeinem Programm stehts online sein – mit dem Verkaufsangenten von eBay nicht! Ach so: Wenn Sie mal etwas schneller und ohne Auktion wollen, dann schreiben Sie den Verkäufer per eMail (Fragen an den Verkäufer) einfach an,- Sie werden kaum einen finden, der Ihnen nicht sehr gerne auch ohne eBay etwas verkauft!
ALS VERKÄUFER: (ebenfalls kurzes Anmelde-Procedere allerdings wird Kreditkarte oder Ihre Konto-Daten abverlangt, damit von eBay abgebucht werden kann – Rechnung gibt’s nur online und ist auch nach Jahren der Mitgliedschaft nicht nachvollziehbar, da alles etwas durcheinander ist. Kommt natürlich darauf an, wieviel Sie verkaufen)
Auch hierzu haben Sie sicherlich schon irgendwo gehört, dass man bei eBay schnell „gutes Geld“ machen kann... Das stimmt nur bedingt. Bedingt deshalb, weil es darauf ankommt was Sie verkaufen und vor allem ob Sie diese Gegenstände/Artikel erst selbst einkaufen müssen.
Den durchschnittlichen Maximal-Betrag, welchen Sie bei eBay erreichen (bei Neuware) ist 50% des regulären und bekannten Verkaufspreises (Markenware). „No-Name-Produkte“ werden in der Regel sehr tief gehandelt – egal ob es dennoch Sptzenqualität ist.
Die Masse stürzt sich auf Markenprodukte und wenn es geht Edelmarken.
Am Anfang werden Sie enttäuscht sein, denn Sie müssen sich – wie im freien Handel – erst einen Namen machen, dann steigen Nachfrage und erzielte Preise.
Wenn Sie heute einen Artikel einstellen, dann ist das einer von über einer Million... deswegen müssen Sie sich zuvor Gedanken machen unter welcher Rubrik (zwei Rubriken sind gleichzeitig möglich) Sie Ihren Artikel einstellen, welche Überschrift (Titel, Headline) Sie sich ausdenken, damit der Artikel auch gefunden und – wegen Neugier – angeklickt wird.
Beschreiben Sie Ihren Artikel so gut es geht und wahrheitsgetreu (z.B. Alter, Grösse, Zustand, Qualität usw)!
TIP: Stellen Sie niemals Artikel OHNE Bilder ein, denn der vermeindliche Käufer will sehen, was Sie anbieten. Deshalb gilt je besser die Bilder, desto mehr Interesse und weniger Missverständnisse.
Solange Sie „Neuling“ sind ist neben Ihrem Verkäufernamen eine Brille und eine Null zu sehen. Dies heißt „Neuling, noch keine Bewertungen“ – die Brille verschwindet nach einem Monat automatisch. Die Bewertungen kommen mit dem Kauf oder Verkauf von Artiklen durch den Käufer oder Verkäufer! eBay selbst beschreibt ganz genau und recht gut alle Details zum Bewertungsthema, wie Sie einstellen usw. deshalb brauche ich das hier nicht auch nochmals niederschreiben.
Kommen wir lieber zu Kostenberechnung. Mal angenommen, Sie stellen nun einen Gegenstand ein mit dem Anfangsgebot von einem Euro und für 3, 5, 7 oder 10 Tage (Preis bleibt immer gleich) so kostet der Sie mit einem Gratisbild und in zwei Rubriken (empfehle ich) 0,50 Euro Einstellgebühr (eine Rubrik 0,25). Ende war nach 10 Tagen und der erzielte Endpreis war 50,00 Euro, dann sind Sie an eBay knappe 4,50 Euro an Gebühren los geworden
(egal was eBay auch schreibt mit den verschiedenen Prozenten usw. Faustregel ist 9,5% sind immer für eBay) stellen Sie mehr als ein Bild ein, kommen gleich noch knappe 2,00 Euro dazu! Sparen können Sie, wenn Sie HTML beherrschen, denn da können Sie so viele Bilder reinmachen wie Sie wollen und bestimmen auch die Groesse selbst (dazu brauchen Sie aber auch einen eigenen Webserver/Betreiber von dem die Bilder dann geladen werden können) damit entfallen dann die „Bild-Einstellungsgebühren!
Ihr Umsatz bei eBay steigt mit Ihrer Zugehörigkeit (Bekanntheitsgrad und Dauer), den Bewertungen über Sie und natürlich, wenn Sie Bestes billigst anbieten können (Sie sind übrigens zum Verkauf verpflichtet, wenn eine Auktion auch weit unter Ihren Vorstellungen
endet!!!!). Ollen Trödel und Tand ersteigert bei eBay heute niemand mehr!
Portoberechnung: Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie entweder über Freeway, Einschreiben oder Postpaket sowie allen Lieferdiensten mit Nachweis versenden. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen über das Porto ein, denn wenn Sie ohne Nachweise des Versendens verschicken kommen von 100 mind. 10 die behaupten, dass die Ware niemals angekommen sei (das sind meine Erfahrungen aus der Anfangszeit), denn auch die Käufer sind nicht alle ehrlich!
Was Sie noch wissen sollten: Wenn Sie viel versteigern, steigert auch das Finanzamt mit
und sehen die darin ein Gewerbe, dann aber schnell anmelden, denn die kommen auf jeden Fall zu Ihnen – meist gleich per Steuerfahndung und mit einem Durchsuchungsbefehl. Dies gilt dann auch, wenn Sie Artikel verkaufen, welche gegen das Gesetz oder z.B. die Markenschutzrechte verstößt. Sowas geht in der Regel 3 bis 6 Monate gut, dann klingelts!
Und die bekommen alle Auskünfte von eBay über sämtliche Verkäufernamen, welche auf Sie laufen oder liefen – auch wenn es Jahre zurück liegt! Also nicht auf Datenschutz etc. verlassen! Dies nur am Rande!
Sie können eBay am besten testen, in dem Sie sich einfach mal als Käufer anmelden und das eine oder andere ersteigern bzw. mitsteigern. So lernen Sie eBay von INNEN kennen und haben auch schon die ersten Kontakte mit Verkäufern, die Ihnen gerne die eine oder andere Auskunft geben.
Mir ist klar, dass mein Bericht nicht alle Fragen beantwortet aber man soll sich hier ja kurz halten – wenn Sie Fragen haben, dann können Sie mich gerne anmailen oder wenn der Wunsch von mehreren entsteht, weiter auf eBay einzugehen, dann mache ich das auch gerne.
Weitere Themen könnten sein:
Wie unterscheide ich schnell zwischen echt und unecht?
Wie mache ich die besten Schnäppchen?
Wie baue ich mir bei eBay ein zweites Standbein auf und was ist zu beachten?
Ich bin betrogen worden, was mache ich nun (Keine Rechtsberatung)?
Wieviel kann man pro Monat verdienen?
Wie werde ich schnell Profi?
Wie stelle ich per HTML ein?
Wie schütze ich mich vor Spionage durch eBay selbst (eBay setzt bestimmte Cokies)?
Wie stelle ich Bilder von meinen Artkeln am besten her?
Sollte dieser Beitrag auf Interesse stossen, so werde ich auch noch weitere zu den Themen Internet-Sicherheit, viele neue PC-Programme, Digitale Fotographie (und was sie bringen) sowie PC-Windows-Probleme schreiben.
Hoffentlich ist Euch dieser Bericht hilfreich oder nutzt dem einen oder anderen etwas bei seinen Überlegungen!
Euer
Berty2002
[email protected]
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09.12.2005, 17:59 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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