eBay Testbericht
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ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Erfahrungsbericht von NEWON
Größte Auswahl zum größten Preis?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Größte Auswahl zum größten Preis oder wie Ebay die Produktmacht ausnutzt.
_INTRO:
Mittlerweile dürfte jeder das Auktionshaus Ebay kennen. Ebay.de ist eine Tochter und gleichzeitig Partner der Ebay.com.
Ebay hat es geschafft sich zur größten Online-Handelsgemeinschaft der Welt zu entwickeln und hat mit über 4300 Kategorien wohl das größte Angebot aller Auktionshäuser. Ebay das vor 7 Jahren in den U.S.A. gegründet wurde, existiert derzeit in 20 Ländern der Welt.
_HISTORY:
Die Idee, die der Gründung von eBay zu Grunde liegt, beruht auf einer Unterhaltung zwischen Pierre Omidyar und seiner Ehefrau, einer leidenschaftlichen PezTM Sammlerin. (im Moment umfasst ihre Sammlung über 400 PEZTM-Spender). Sie sprach mit Pierre darüber, wie toll es wäre, wenn sie ihre Sammlung über das Internet erweitern könnte und so die Möglichkeit hätte, mit anderen Sammlern in Kontakt zu kommen.
Als Internet-Enthusiast der ersten Stunde erkannte Pierre bald, dass unter den Käufern und Verkäufern Bedarf für einen zentralen Treffpunkt und Handelsplatz bestand, ein Ort, an dem sie ihre Sammlerstücke untereinander austauschen können, und wo sie vor allem auch andere Sammler mit ähnlichen Interessen kennen lernen können. Um diesen Bedarf zu decken, gründete er eBay in den USA im September 1995. *
*Quelle: ebay.de
_DIE SITE:
Die eigentliche Seite ebay.de ist im Grundaufbau der von ebay-Singapur ähnlich. Unterschiede gibt es nur in der Sprache und den angeboten Produkte.
Die Seite ist auf einem weißen Background mit einem für meinem Geschmack primitiven, einfachen Design. Es wirkt alles wie ein paar Pinselstriche eines Grundschülers auf weißen Karton mit den Grundfarben: Rot, Blau, Gelb und Grün. Der Aufbau der Seite gliedert sich in mehrere Punkte, oben links das Logo, daneben einige Quer-Punkte, wie Kaufen, Verkaufen, Hilfe und dem persönlichen Ebay-Bereich des Users. Weiter unten findet man eine Suchfunktion, an die die einzelnen Oberkategorien (Auto & Motorrad, Baby, Briefmarken, Münzen, Bücher, Musik, Film, Computer & Büro, Computerspiele, Software, Elektronik, TV & Video, Foto, Audio & Hi-Fi, Handy & Organizer, Hobby, Heim & Garten, Kleidung & Accessoires, Kunst & Antiquitäten, Lifestyle & Genuss, Porzellan & Glas, Puppen & Teddys, Reise, Sport, Sammeln & Seltenes, Spielzeug, Modellbau, Uhre & Schmuck.
Daneben werden einige Highlights des aktuellem ebay-Angebotes dargestellt, sowie einige Top-Angebote, die die Verkäufer gegen 59,95 € im Rotationsprinzip auf der Startseite platzieren können. Weiterhin werden einige Themen-spezifische Links platziert, die im Moment gerade interessant sind.
Ebay hat erst vor einigen Wochen sein Design den Nutzern angepasst. Besonders merkt man dies beim Einstellen eines Produktes, was vorher sehr durcheinander aussah, ist mittlerweile klar strukturiert und logisch im Aufbau. Dennoch könnte das Design von Ebay im Allgemeinen besser gestaltet sein. Als Inspiration könnte hierfür die Seiten vom Auktionshaus Atrada dienen.
_ANMELDEN:
Jeder der sein 18. Lebensjahr vollendet hat, kann sich prinzipiell bei ebay-Deutschland anmelden. Man benötigt lediglich eine Emailadresse des eigenen Internetproviders oder der eigenen Domain die bei der Denic registiert ist. Demnach funktionieren Mailadressen von z.B. GMX, Web.de, freenet.de aus zur Sicherheit aller anderen User nicht. Inhaber einer Emailadresse von AOL, Compuserve oder T-Online haben hierbei keine Probleme.
Wer allerdings über keine derartige Emailadresse verfügt, kann sich zunächst trotzdem bei ebay anmelden, muss seine Daten hier auf dem postalischen Weg bestätigen. Hierbei bekommt man innerhalb der nächsten drei Tage einen sogenannten Freischaltcode,d er dann auf der Ebay-Seite eingegeben werden muss. Damit hat Ebay die Sicherheit das die angegebenen User-Daten korrekt sind. Der hohe Sicherheitsaufwand ist aufgrund schlechter Erfahrungen bei Ebay ins Leben gerufen und dient der Sicherheit aller Ebayer.
_DAS ANGEBOT:
Ebay hat das größte Angebot aller deutschen Auktionshäuser. Die aktuelle Auktionszahlenstatistik vom 01.06.2002 (Quelle: auktionsschnueffler.de) zeigt dies deutlich.
EBAY: 3714436
Echtwahr: 481535
Hood: 454632
Yahoo: 291880
Besteauktion: 175384
Nobis24: 170188
Atrada: 133508
...
Wie schon im Intro erwähnt hat Ebay Produkte in über 4300 Kategorien. Allein diese Zahl zeigt wie vielfältig das Angebot des Auktionshauses ist. Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt und das erst recht bei Ebay. Natürlich gibt es gute, interessante und billige Produkte bei Ebay. Doch genau wie es diese gibt, gibt es auch die sinnlosesten Produkte auf der Seite. Aber das ist dann so was wie freie Marktwirtschaft. Also ebay hat für jeden was, sei es der neue Kleinwagen, die neue Jeans, der neue Laptop oder eine neue alte Spieluhr aus Holz.
_MEIN EBAY:
unter dem Unterpunkt „Mein ebay“ hat der User die komplette Übersicht über seine Ebay-Daten. Alle Artikel die man als Verkäufer eingestellt hat, sieht man ebenso übersichtlich wie die, für die man gerade geboten hat. Aber diese Rubrik bietet noch weitere nützliche Funktionen. So kann man dort Kategorien die einen besonders interessieren zu seinen Favoriten hinzufügen. Auch die persönlichen Daten können von dort aus geändert oder aktualisiert werden und das Konto mit dem aktuellen Negativ-Guthaben kann eingesehen werden. Die Bewertungen die man fürs Ver- und einkaufen bekommen hat, kann in dieser Übersicht ebenso finden und auch andere Bewerten.
_KAUF:
Hierzu ist eigentlich nicht viel zu sagen, man sucht sich die Kategorie und klickt sich zu seinem Wunschobjekt durch. Da Ebay eine große Produktauswahl hat, kann man sicher sein, seinen Wunsch auch dort zu finden. Da es wahrscheinlich mehrere Angebote zum Wunsch gibt, kann man sich die einzelnen Durchlesen und für sich bewerten und beim günstigsten und für einen am interessantesten mitbieten bzw. sofort-kaufen. Falls anschließend keiner höher bietet oder man selbst noch mal bietet und man den Zuschlag erhält setzt man sich mit dem Verkäufer per Email, bei höherwertigen Produkten besser telefonisch in Verbindung und klärt den Gesamtpreis (+Versand) und den Zahlungswunsch. Ebenso werden dort noch andere Daten wie Lieferadresse und Datum geklärt und somit der Kauf komplett gemacht. Ebay bietet seinen Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Überweisung, Rechnung, Lastschrift, Nachnahme, Paybox, Bar oder den Treuhand-Service. Letzteren würde ich bei sehr teuren Produkten empfehlen, da man so sicher gehen kann, dass man keine mieses Geschäft gemacht hat. Mein Favorit ist neben der altmodischen Überweisung Paybox. Hierzu bezahlt man einfach per Handy. Vorteil für den Verkäufer, er bekommt sofort eine Bestätigung per Mail und SMS und kann somit das Produkt sofort rausschicken und muss nicht lange auf die Bearbeitungszeit der Banken warten. Für den Käufer ist es auch angenehm, er bekommt sein Produkt schnell und das Geld bucht paybox ab.
_VERKAUF:
Als Verkäufer hat man es mit einem guten Produkt zu einem fairen Preis eigentlich leicht, ein oder mehrere Gebote zu bekommen. Man sucht sich zunächst die Kategorie raus, gibt die Produktbezeichnung und die Beschreibung an und der Großteil wäre geschafft. Dann tippt man noch die Anzahl der Produkte an, den Startpreis, die Laufzeit und kann noch ein Bild einfügen. Das sind so die Grunddaten um ein Produkt bei Ebay einzustellen.
Doch Ebay wäre nicht Ebay wenn es da nicht noch ein paar Features geben würde. Und so ist es auch. Zunächst kann man sein Angebot in zwei Kategorien einstellen. Eigentlich ne gute Idee wenn das Produkt nicht genau auf die eine noch auf die andre trifft. Der Nachteil in die Einstellgebühren werden damit auch gleich verdoppelt. Ebenso kann man sein Produkt als „Sofort-Kaufbar“ deklarieren. Das heißt man gibt einen Preis an, zu dem der Käufer dieses Produkt sofort ersteigert hat. Für dieses Option berechnet Ebay zusätzlich 0,05 €.
Da Ebay mit der Seite gut verdienen will und das tun sie, haben sie ein gut durchkalkuliertes Gebührenprofil:
Als erstes zahl man eine Angebotsgebühr. Die richtet sich nach dem Startpreis des Produktes.
EUR 1,00 bis EUR 1,00 0,25 €
EUR 1,01 bis EUR 9,99 0,40 €
EUR 10,00 bis EUR 24,99 0,60 €
EUR 25,00 bis EUR 99,99 1,20 €
EUR 100,00 und höher 2,40 €
Danach kommen die Kosten für die Features, wie doppelte Kategorie, Sofort-Kauf u.a.
Doppelte Kategorie: doppelter Angebotspreis
Sofort-Kauf: 0,05 €
Kategorie-Top-Angebot: 14,95 €
Top-Angebot: 59,95 €
Highlight (farbiger Hintergrund): 2,50 €
Fettschrift: 1,00 €
Galerie: 0,75 €
Top-Galerie: 9,95 €
Nach dem Ende der Auktion kommen dazu noch die Verkaufsprovision, die sich am Höchstgebot richtet. Daraus ergibt sich die untenstehende Einteilung.
EUR 1,00 bis 50,00 4% des Verkaufspreises
EUR 50,01 bis 500,00 2,00 € zzgl. 3% des Preises über EUR 50,00
EUR 500,01 und mehr 15,50 € zzgl. 1,5% des Preises über EUR 500,00
(Quelle: Ebay.de)
Dies Zeigt, dass das Einstellen eines Produktes für den Verkäufer schon eine Menge Geld im voraus kostet und man sich deshalb mehrmals überlegt wie man sein Produkt am besten einstellt.
BEISPIEL:
Produkt: Ibook 600 Mhz, 30 GB, 256 MB, DVD/CDRW + Koffer
Startpreis: 1000,00 €
Menge: 1
Laufzeit: 7 Tage
Angebotsgebühr: 2,40 €
3 Bilder und Galeriebild: 1,05 €
Fettschrift: 1,00 €
_____________________________
4,45 €
Das Produkt geht nach 7 Tagen an den Höchstbieter für 1840,46 €
Verkaufsprovision: 73,60 €
Endpreis: 78,05 €
_______
Nicht gerade wenig, für die Auktion ohne die Features würde das Angebot 76,00 € kosten.
Im Vergleich mit anderen Anbieter ist damit einer der teuersten:
Redlukas: 10,27 €
Amazon: 48,50 €
Echtwahr: 55,20 €
Atrada: 55,20 €
Bestauktion: 55,20 €
Ricardo: 55,20 €
Ebay: 76,00 €
Doppelshop: 92,00 €
Auktion Global: 92,00 €
Wer gar nichts für das Einstellen und das Höchsgebot zahlen will, ist bei den kostenlosen Auktionshäusern gut aufgehoben. Hierzu zählen Hood, Yahoo, Feininger, Best-Auction, ...
_MEINE ERFAHRUNG:
Man sollte vorsichtig sein und das nicht nur bei ebay. Aber gerade durch die hohe Anzahl an Produkten und Nutzer ist Ebay leicht undurchsichtig geworden. Mir ist es selbst schon passiert, dass ich per Vorauskasse gezahlt habe und nix kam zurück. Man kann den Verkäufer zwar sperren und ihn verklagen, aber bringen tut das letztendlich auch nicht viel. Deshalb ist die Darstellung des Produktes, sowie die Informationen zum Verkäufer/Käufer genau so wichtig wie die Bewertung früherer Käufer/Verkäufer. Dennoch kann ich Ebay als Handelsplattform empfehlen. Man findet immer wieder gut, und billige Sachen, die man so nicht kaufen könnte oder die es gar nicht mehr gibt, von daher ist Ebay aus meiner Sicht zu empfehlen.
_FAZIT:
Ebay ist und bleibt die Handelsplattform Nummer 1. Und das nicht nur in Deutschland. Weltweit wird Ebay wie im Vorjahr einen Rekordumsatz erreichen und damit seine Vorherrschaft behaupten.
Dennoch finde ich das die Kreativen bei Ebay am Design arbeiten könnten, um es noch etwas angenehmer für das menschliche Augen zu gestalten.
Da Ebay international und national die Nummer 1 ist, kann es so auch die Preis bestimmten, deshalb würde ich dafür plädieren, lieber einen Banner mehr schalten und im Gegenzug die Provisionen kürzen, die den Spass und den Sinn des Kaufens/Verkaufens wet machen.
In dem Sinne kann man auch Hood und Yahoo als gute Alternative sehen und nutzen und als Käufe ohnehin bei Ebay reinschauen, da man da keine Gebühren tragen muss.
_INTRO:
Mittlerweile dürfte jeder das Auktionshaus Ebay kennen. Ebay.de ist eine Tochter und gleichzeitig Partner der Ebay.com.
Ebay hat es geschafft sich zur größten Online-Handelsgemeinschaft der Welt zu entwickeln und hat mit über 4300 Kategorien wohl das größte Angebot aller Auktionshäuser. Ebay das vor 7 Jahren in den U.S.A. gegründet wurde, existiert derzeit in 20 Ländern der Welt.
_HISTORY:
Die Idee, die der Gründung von eBay zu Grunde liegt, beruht auf einer Unterhaltung zwischen Pierre Omidyar und seiner Ehefrau, einer leidenschaftlichen PezTM Sammlerin. (im Moment umfasst ihre Sammlung über 400 PEZTM-Spender). Sie sprach mit Pierre darüber, wie toll es wäre, wenn sie ihre Sammlung über das Internet erweitern könnte und so die Möglichkeit hätte, mit anderen Sammlern in Kontakt zu kommen.
Als Internet-Enthusiast der ersten Stunde erkannte Pierre bald, dass unter den Käufern und Verkäufern Bedarf für einen zentralen Treffpunkt und Handelsplatz bestand, ein Ort, an dem sie ihre Sammlerstücke untereinander austauschen können, und wo sie vor allem auch andere Sammler mit ähnlichen Interessen kennen lernen können. Um diesen Bedarf zu decken, gründete er eBay in den USA im September 1995. *
*Quelle: ebay.de
_DIE SITE:
Die eigentliche Seite ebay.de ist im Grundaufbau der von ebay-Singapur ähnlich. Unterschiede gibt es nur in der Sprache und den angeboten Produkte.
Die Seite ist auf einem weißen Background mit einem für meinem Geschmack primitiven, einfachen Design. Es wirkt alles wie ein paar Pinselstriche eines Grundschülers auf weißen Karton mit den Grundfarben: Rot, Blau, Gelb und Grün. Der Aufbau der Seite gliedert sich in mehrere Punkte, oben links das Logo, daneben einige Quer-Punkte, wie Kaufen, Verkaufen, Hilfe und dem persönlichen Ebay-Bereich des Users. Weiter unten findet man eine Suchfunktion, an die die einzelnen Oberkategorien (Auto & Motorrad, Baby, Briefmarken, Münzen, Bücher, Musik, Film, Computer & Büro, Computerspiele, Software, Elektronik, TV & Video, Foto, Audio & Hi-Fi, Handy & Organizer, Hobby, Heim & Garten, Kleidung & Accessoires, Kunst & Antiquitäten, Lifestyle & Genuss, Porzellan & Glas, Puppen & Teddys, Reise, Sport, Sammeln & Seltenes, Spielzeug, Modellbau, Uhre & Schmuck.
Daneben werden einige Highlights des aktuellem ebay-Angebotes dargestellt, sowie einige Top-Angebote, die die Verkäufer gegen 59,95 € im Rotationsprinzip auf der Startseite platzieren können. Weiterhin werden einige Themen-spezifische Links platziert, die im Moment gerade interessant sind.
Ebay hat erst vor einigen Wochen sein Design den Nutzern angepasst. Besonders merkt man dies beim Einstellen eines Produktes, was vorher sehr durcheinander aussah, ist mittlerweile klar strukturiert und logisch im Aufbau. Dennoch könnte das Design von Ebay im Allgemeinen besser gestaltet sein. Als Inspiration könnte hierfür die Seiten vom Auktionshaus Atrada dienen.
_ANMELDEN:
Jeder der sein 18. Lebensjahr vollendet hat, kann sich prinzipiell bei ebay-Deutschland anmelden. Man benötigt lediglich eine Emailadresse des eigenen Internetproviders oder der eigenen Domain die bei der Denic registiert ist. Demnach funktionieren Mailadressen von z.B. GMX, Web.de, freenet.de aus zur Sicherheit aller anderen User nicht. Inhaber einer Emailadresse von AOL, Compuserve oder T-Online haben hierbei keine Probleme.
Wer allerdings über keine derartige Emailadresse verfügt, kann sich zunächst trotzdem bei ebay anmelden, muss seine Daten hier auf dem postalischen Weg bestätigen. Hierbei bekommt man innerhalb der nächsten drei Tage einen sogenannten Freischaltcode,d er dann auf der Ebay-Seite eingegeben werden muss. Damit hat Ebay die Sicherheit das die angegebenen User-Daten korrekt sind. Der hohe Sicherheitsaufwand ist aufgrund schlechter Erfahrungen bei Ebay ins Leben gerufen und dient der Sicherheit aller Ebayer.
_DAS ANGEBOT:
Ebay hat das größte Angebot aller deutschen Auktionshäuser. Die aktuelle Auktionszahlenstatistik vom 01.06.2002 (Quelle: auktionsschnueffler.de) zeigt dies deutlich.
EBAY: 3714436
Echtwahr: 481535
Hood: 454632
Yahoo: 291880
Besteauktion: 175384
Nobis24: 170188
Atrada: 133508
...
Wie schon im Intro erwähnt hat Ebay Produkte in über 4300 Kategorien. Allein diese Zahl zeigt wie vielfältig das Angebot des Auktionshauses ist. Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt und das erst recht bei Ebay. Natürlich gibt es gute, interessante und billige Produkte bei Ebay. Doch genau wie es diese gibt, gibt es auch die sinnlosesten Produkte auf der Seite. Aber das ist dann so was wie freie Marktwirtschaft. Also ebay hat für jeden was, sei es der neue Kleinwagen, die neue Jeans, der neue Laptop oder eine neue alte Spieluhr aus Holz.
_MEIN EBAY:
unter dem Unterpunkt „Mein ebay“ hat der User die komplette Übersicht über seine Ebay-Daten. Alle Artikel die man als Verkäufer eingestellt hat, sieht man ebenso übersichtlich wie die, für die man gerade geboten hat. Aber diese Rubrik bietet noch weitere nützliche Funktionen. So kann man dort Kategorien die einen besonders interessieren zu seinen Favoriten hinzufügen. Auch die persönlichen Daten können von dort aus geändert oder aktualisiert werden und das Konto mit dem aktuellen Negativ-Guthaben kann eingesehen werden. Die Bewertungen die man fürs Ver- und einkaufen bekommen hat, kann in dieser Übersicht ebenso finden und auch andere Bewerten.
_KAUF:
Hierzu ist eigentlich nicht viel zu sagen, man sucht sich die Kategorie und klickt sich zu seinem Wunschobjekt durch. Da Ebay eine große Produktauswahl hat, kann man sicher sein, seinen Wunsch auch dort zu finden. Da es wahrscheinlich mehrere Angebote zum Wunsch gibt, kann man sich die einzelnen Durchlesen und für sich bewerten und beim günstigsten und für einen am interessantesten mitbieten bzw. sofort-kaufen. Falls anschließend keiner höher bietet oder man selbst noch mal bietet und man den Zuschlag erhält setzt man sich mit dem Verkäufer per Email, bei höherwertigen Produkten besser telefonisch in Verbindung und klärt den Gesamtpreis (+Versand) und den Zahlungswunsch. Ebenso werden dort noch andere Daten wie Lieferadresse und Datum geklärt und somit der Kauf komplett gemacht. Ebay bietet seinen Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Überweisung, Rechnung, Lastschrift, Nachnahme, Paybox, Bar oder den Treuhand-Service. Letzteren würde ich bei sehr teuren Produkten empfehlen, da man so sicher gehen kann, dass man keine mieses Geschäft gemacht hat. Mein Favorit ist neben der altmodischen Überweisung Paybox. Hierzu bezahlt man einfach per Handy. Vorteil für den Verkäufer, er bekommt sofort eine Bestätigung per Mail und SMS und kann somit das Produkt sofort rausschicken und muss nicht lange auf die Bearbeitungszeit der Banken warten. Für den Käufer ist es auch angenehm, er bekommt sein Produkt schnell und das Geld bucht paybox ab.
_VERKAUF:
Als Verkäufer hat man es mit einem guten Produkt zu einem fairen Preis eigentlich leicht, ein oder mehrere Gebote zu bekommen. Man sucht sich zunächst die Kategorie raus, gibt die Produktbezeichnung und die Beschreibung an und der Großteil wäre geschafft. Dann tippt man noch die Anzahl der Produkte an, den Startpreis, die Laufzeit und kann noch ein Bild einfügen. Das sind so die Grunddaten um ein Produkt bei Ebay einzustellen.
Doch Ebay wäre nicht Ebay wenn es da nicht noch ein paar Features geben würde. Und so ist es auch. Zunächst kann man sein Angebot in zwei Kategorien einstellen. Eigentlich ne gute Idee wenn das Produkt nicht genau auf die eine noch auf die andre trifft. Der Nachteil in die Einstellgebühren werden damit auch gleich verdoppelt. Ebenso kann man sein Produkt als „Sofort-Kaufbar“ deklarieren. Das heißt man gibt einen Preis an, zu dem der Käufer dieses Produkt sofort ersteigert hat. Für dieses Option berechnet Ebay zusätzlich 0,05 €.
Da Ebay mit der Seite gut verdienen will und das tun sie, haben sie ein gut durchkalkuliertes Gebührenprofil:
Als erstes zahl man eine Angebotsgebühr. Die richtet sich nach dem Startpreis des Produktes.
EUR 1,00 bis EUR 1,00 0,25 €
EUR 1,01 bis EUR 9,99 0,40 €
EUR 10,00 bis EUR 24,99 0,60 €
EUR 25,00 bis EUR 99,99 1,20 €
EUR 100,00 und höher 2,40 €
Danach kommen die Kosten für die Features, wie doppelte Kategorie, Sofort-Kauf u.a.
Doppelte Kategorie: doppelter Angebotspreis
Sofort-Kauf: 0,05 €
Kategorie-Top-Angebot: 14,95 €
Top-Angebot: 59,95 €
Highlight (farbiger Hintergrund): 2,50 €
Fettschrift: 1,00 €
Galerie: 0,75 €
Top-Galerie: 9,95 €
Nach dem Ende der Auktion kommen dazu noch die Verkaufsprovision, die sich am Höchstgebot richtet. Daraus ergibt sich die untenstehende Einteilung.
EUR 1,00 bis 50,00 4% des Verkaufspreises
EUR 50,01 bis 500,00 2,00 € zzgl. 3% des Preises über EUR 50,00
EUR 500,01 und mehr 15,50 € zzgl. 1,5% des Preises über EUR 500,00
(Quelle: Ebay.de)
Dies Zeigt, dass das Einstellen eines Produktes für den Verkäufer schon eine Menge Geld im voraus kostet und man sich deshalb mehrmals überlegt wie man sein Produkt am besten einstellt.
BEISPIEL:
Produkt: Ibook 600 Mhz, 30 GB, 256 MB, DVD/CDRW + Koffer
Startpreis: 1000,00 €
Menge: 1
Laufzeit: 7 Tage
Angebotsgebühr: 2,40 €
3 Bilder und Galeriebild: 1,05 €
Fettschrift: 1,00 €
_____________________________
4,45 €
Das Produkt geht nach 7 Tagen an den Höchstbieter für 1840,46 €
Verkaufsprovision: 73,60 €
Endpreis: 78,05 €
_______
Nicht gerade wenig, für die Auktion ohne die Features würde das Angebot 76,00 € kosten.
Im Vergleich mit anderen Anbieter ist damit einer der teuersten:
Redlukas: 10,27 €
Amazon: 48,50 €
Echtwahr: 55,20 €
Atrada: 55,20 €
Bestauktion: 55,20 €
Ricardo: 55,20 €
Ebay: 76,00 €
Doppelshop: 92,00 €
Auktion Global: 92,00 €
Wer gar nichts für das Einstellen und das Höchsgebot zahlen will, ist bei den kostenlosen Auktionshäusern gut aufgehoben. Hierzu zählen Hood, Yahoo, Feininger, Best-Auction, ...
_MEINE ERFAHRUNG:
Man sollte vorsichtig sein und das nicht nur bei ebay. Aber gerade durch die hohe Anzahl an Produkten und Nutzer ist Ebay leicht undurchsichtig geworden. Mir ist es selbst schon passiert, dass ich per Vorauskasse gezahlt habe und nix kam zurück. Man kann den Verkäufer zwar sperren und ihn verklagen, aber bringen tut das letztendlich auch nicht viel. Deshalb ist die Darstellung des Produktes, sowie die Informationen zum Verkäufer/Käufer genau so wichtig wie die Bewertung früherer Käufer/Verkäufer. Dennoch kann ich Ebay als Handelsplattform empfehlen. Man findet immer wieder gut, und billige Sachen, die man so nicht kaufen könnte oder die es gar nicht mehr gibt, von daher ist Ebay aus meiner Sicht zu empfehlen.
_FAZIT:
Ebay ist und bleibt die Handelsplattform Nummer 1. Und das nicht nur in Deutschland. Weltweit wird Ebay wie im Vorjahr einen Rekordumsatz erreichen und damit seine Vorherrschaft behaupten.
Dennoch finde ich das die Kreativen bei Ebay am Design arbeiten könnten, um es noch etwas angenehmer für das menschliche Augen zu gestalten.
Da Ebay international und national die Nummer 1 ist, kann es so auch die Preis bestimmten, deshalb würde ich dafür plädieren, lieber einen Banner mehr schalten und im Gegenzug die Provisionen kürzen, die den Spass und den Sinn des Kaufens/Verkaufens wet machen.
In dem Sinne kann man auch Hood und Yahoo als gute Alternative sehen und nutzen und als Käufe ohnehin bei Ebay reinschauen, da man da keine Gebühren tragen muss.
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