eBay Testbericht

ebay

ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.

Shop-Informationen

Erfahrungsbericht von Anonym114

Das erste Mal ... bei E-Bay

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Inzwischen tun’s immer mehr – und immer öfter: Sachen verkaufen oder ersteigern beim Internet-Auktionshaus E-Bay. www.e-bay.de Hier geht’s darum, wie man bei E-Bay Dinge ersteigern kann ...

Die Anmeldung:
Wer mitbieten oder etwas los werden möchte, der muss sich zuerst bei E-Bay registrieren lassen. Dazu ist es notwendig, dass man seine tatsächliche Anschrift angibt und auch ein paar Tage Zeit mitbringt. Denn erst nachdem man von E-Bay eine schriftliche Rückmeldung per Post erhalten hat, kann man sich in die Vollen stürzen. Für die Aktionen im Internet-Auktionshaus kann man sich aber ganz normal einen Nick und ein Passwort zulegen.

Das Angebot:
Bei E-Bay gibt es praktisch nichts, was es nicht gibt. Man kann alles mögliche anbieten und finden – von der gebrauchten CD für einen Euro bis hin zum original verpackten Computer.

Die E-Bay-Mitglieder:
Jedes-E-Bay-Mitglied hat eine „virtuelle Visiten-Karte“, in der frühere „Handelspartner“ ihre Wertungen abgegeben haben. Anhand dieser Statistik können mögliche Kunden oder Verkäufer sehen, wie vertrauenswürdig der andere ist. Es gibt die Differenzierung zwischen „positiv“, „neutral“ und „negativ“. Außerdem kann man z.T. Kommentare finden, die aber leider nur bis zu 80 Zeichen lang sind. Vorsichtig, falls neben einem Nick eine schwarze Sonnenbrille als Symbol erscheint: Derjenige hat (scheinbar) etwas zu verbergen.

Suche:
In das Suchfeld kann man einen gewünschten Artikel eingeben. Es erscheint dann – sofern das Gesuchte – angeboten wird – eine Liste mit Treffern. Hier sieht man auch, wie lange die jeweilige Auktion noch läuft. Ganz oben erscheinen die Dinge, für die der virtuelle Hammer am ehesten fällt, ganz unten die mit der noch längsten Bietlaufzeit ... Außerdem sieht man schon in der Übersicht, wie hoch das derzeitige Höchstgebot ist.
Mit einem Klick auf die blaue Artikelschrift erhält man eine Seite mit Details zu dem jeweiligen Artikel: Hier hat der Verkäufer Gelegenheit, das, was er los werden möchte, zu beschreiben und evtl. auch mit einem Foto zu präsentieren. Gleichzeitig kann man sich hier – mehr oder weniger gut - informieren, wie die Bezahlungs- und Versandbedingungen aussehen. Meist gibt es die Möglichkeit, bei Angeboten in der Nähe persönlich den Gegenstand abzuholen. Weitere Optionen sind in der Regel ein Versand per Vorauskasse (preisgünstiger) oder per Nachname. Man kann auch den Nick des Verkäufers anklicken und diesem eine Mail mit Rückfragen zur angebotenen Sache schicken.

Bieten:
Auf der jeweiligen Artikelseite kann man ganz unten sein Gebot eingeben. Voraussetzung ist, dass man sich vorher mit seinem E-Bay-Namen eingeloggt hat. Man muss sich im klaren sein, dass dieses Gebot verbindlich ist und man im Falle des Zuschlages dann auch die Zusatzkosten für den Versand akzeptiert. Ein Zurück gibt es nicht, falls man tatsächlich damit das Höchstgebot hat.

Die Auktion:
Per E-Mail erhält man eine Bestätigung seines Gebotes. Es kann aber sein, dass schnell eine zweite Nachricht kommt, in der einem mitgeteilt wird, dass man überboten wurde. Egal ob man selber das Höchstgebot gemacht hat oder jemand anders bereit war, die größte Summe für den Artikel zu zahlen: Auch zum Abschluss der Auktion gibt es nochmals eine Mail. Per Link kann man sich – falls man weiter auf der Suche ist – dann andere gleichartige Artikel bei E-Bay erreichen ...

Der Zuschlag:
Wenn man das Höchstgebot eingereicht hat, erhält man ebenfalls eine Mail-Benachrichtigung und kann sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, um etwaige Rückfragen wie Zahlungs- und Versandart zu klären und dessen Bankverbindung zu erhalten.

Tipps:
Ich persönlich habe ein Kabel ersteigert und würde – nach meinen Erfahrungen „bei meinem ersten Mal“ - zu folgendem raten:
1. den Anbieter prüfen: wie schon beschrieben, lohnt es zu gucken, wie er bisher bewertet worden ist
2. vergleichen: schauen, wie hoch Mindesgebote festgesetzt sind und zu welchem Preis ähnliche Artikel tatsächlich den Besitzer wechseln ...
3. nicht zu früh zu hoch bieten, sondern am besten eher zum Schluss noch ein neues Gebot abgeben

Sondermöglichkeit „Sofort Kaufen“:
Abgesehen von den regulären Versteigerungen gibt es einzelne Artikel, die mit der Bemerkung „Sofort Kaufen“ angeboten werden. Dies hat den kleinen Vorteil, dass man mit seinem Gebot die jeweilige Sache dann sicher hat. Auch hier lohnt aber vorher ein Vergleich, ob der vom Verkäufer festgesetzte Preis dem durchschnittlichen Höchstgebot ähnlicher Artikel entspricht.

Die Bewertung:
Wenn der Kauf/Verkauf vollzogen ist, kann man den „Partner“ bewerten. Dies ist sicher bei besonders positiven oder besonders negativen Erfahrungen sinnvoll. Mich hat überrascht, dass bei einer neutralen Bewertung ein Vorsichts-Hinweis nach dem Motto „Wollen Sie wirklich eine neutrale oder negative Bewertung abgeben, beachten Sie, dass sie dem anderen damit möglicherweise schaden“ kam. Dadurch fühlt man sich natürlich ein wenig gehemmt und wird aufgefordert, evtl. Kritik direkt beim Verkäufer/Käufer los zu werden. Das ist zwar einerseits gut, um überstürtzte Negativbemerkungen zu verhindern, schönt aber auch die Statistik, weil sich dadurch mancher mit einem kritischen Kommentar zurück hält. Schade ist auch, dass das Feld für individuelle Kritik mit 80 Zeichen sehr knapp bemessen ist.

Mein persönliches Fazit:
Bei E-Bay kann man sicher manch gutes Schnäppchen machen. Ich habe z.B. ein neues Handy-PC-Kabel zum Viertel des Ladenpreises dort erworben. Vorsichtig bin ich allerdings bei großen und damit teureren Sachen. Hier finde ich, dass man zu sehr die „Katze im Sack“ kauft und evtl. auf der Nase landet. Aber das ist nur meine ganz persönliche Ansicht.

P.S.: Was ich hier geschrieben habe, ist nur ein Eindruck von meinen allerersten Erfahrungen mit dieser Plattform. Sicherlich bin ich deshalb nicht die Fachfrau und kann höchstwahrscheinlich keine umfassende Beschreibung von allen Einzelheiten geben ... Der Artikel ist mit „Das erste Mal ...“ betitelt. D.h., ich kann bislang auch nur schildern, wie ich selber etwas über E-Bay ersteigert habe. Ich hoffe aber, dass meine Schilderung trotzdem hilfreich ist ...


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-19 23:22:16 mit dem Titel Aller Anfang: Meine erste Auktion bei E-Bay

Achtung vorneweg: Dies ist ein reiner Erfahrungsbericht meines ersten Kaufs über E-Bay. Er könnte also unter Umständen nicht komplett sein und gibt nur meine eigenen Eindrücke wieder

Die Anmeldung:
Wer mitbieten oder etwas los werden möchte, der muss sich zuerst bei E-Bay registrieren lassen. Dazu ist es notwendig, dass man seine tatsächliche Anschrift angibt und auch ein paar Tage Zeit mitbringt. Denn erst nachdem man von E-Bay eine schriftliche Rückmeldung per Post erhalten hat, kann man sich in die Vollen stürzen. Für die Aktionen im Internet-Auktionshaus kann man sich aber ganz normal einen Nick und ein Passwort zulegen.

Das Angebot:
Bei E-Bay gibt es praktisch nichts, was es nicht gibt. Man kann alles mögliche anbieten und finden – von der gebrauchten CD für einen Euro bis hin zum original verpackten Computer.

Die E-Bay-Mitglieder:
Jedes-E-Bay-Mitglied hat eine „virtuelle Visiten-Karte“, in der frühere „Handelspartner“ ihre Wertungen abgegeben haben. Anhand dieser Statistik können mögliche Kunden oder Verkäufer sehen, wie vertrauenswürdig der andere ist. Es gibt die Differenzierung zwischen „positiv“, „neutral“ und „negativ“. Außerdem kann man z.T. Kommentare finden, die aber leider nur bis zu 80 Zeichen lang sind. Vorsichtig, falls neben einem Nick eine schwarze Sonnenbrille als Symbol erscheint: Derjenige hat (scheinbar) etwas zu verbergen.

Suche:
In das Suchfeld kann man einen gewünschten Artikel eingeben. Es erscheint dann – sofern das Gesuchte – angeboten wird – eine Liste mit Treffern. Hier sieht man auch, wie lange die jeweilige Auktion noch läuft. Ganz oben erscheinen die Dinge, für die der virtuelle Hammer am ehesten fällt, ganz unten die mit der noch längsten Bietlaufzeit ... Außerdem sieht man schon in der Übersicht, wie hoch das derzeitige Höchstgebot ist.
Mit einem Klick auf die blaue Artikelschrift erhält man eine Seite mit Details zu dem jeweiligen Artikel: Hier hat der Verkäufer Gelegenheit, das, was er los werden möchte, zu beschreiben und evtl. auch mit einem Foto zu präsentieren. Gleichzeitig kann man sich hier – mehr oder weniger gut - informieren, wie die Bezahlungs- und Versandbedingungen aussehen. Meist gibt es die Möglichkeit, bei Angeboten in der Nähe persönlich den Gegenstand abzuholen. Weitere Optionen sind in der Regel ein Versand per Vorauskasse (preisgünstiger) oder per Nachname. Man kann auch den Nick des Verkäufers anklicken und diesem eine Mail mit Rückfragen zur angebotenen Sache schicken.

Mitbieten:
Auf der jeweiligen Artikelseite kann man ganz unten sein Gebot eingeben. Voraussetzung ist, dass man sich vorher mit seinem E-Bay-Namen eingeloggt hat. Man muss sich im klaren sein, dass dieses Gebot verbindlich ist und man im Falle des Zuschlages dann auch die Zusatzkosten für den Versand akzeptiert. Ein Zurück gibt es nicht, falls man tatsächlich damit das Höchstgebot hat.

Nach dem Steigern:
Per E-Mail erhält man eine Bestätigung seines Gebotes. Es kann aber sein, dass schnell eine zweite Nachricht kommt, in der einem mitgeteilt wird, dass man überboten wurde. Egal ob man selber das Höchstgebot gemacht hat oder jemand anders bereit war, die größte Summe für den Artikel zu zahlen: Auch zum Abschluss der Auktion gibt es nochmals eine Mail. Per Link kann man sich – falls man weiter auf der Suche ist – dann andere gleichartige Artikel bei E-Bay erreichen ...

Das Höchstgebot:
Wenn man das Höchstgebot eingereicht hat, erhält man ebenfalls eine Mail-Benachrichtigung und kann sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, um etwaige Rückfragen wie Zahlungs- und Versandart zu klären und dessen Bankverbindung zu erhalten.

Meine Ratschläge:
Ich persönlich habe ein Kabel ersteigert und würde – nach meinen Erfahrungen „bei meinem ersten Mal“ - zu folgendem raten:
1. den Anbieter prüfen: wie schon beschrieben, lohnt es zu gucken, wie er bisher bewertet worden ist
2. vergleichen: schauen, wie hoch Mindesgebote festgesetzt sind und zu welchem Preis ähnliche Artikel tatsächlich den Besitzer wechseln ...
3. nicht zu früh zu hoch bieten, sondern am besten eher zum Schluss noch ein neues Gebot abgeben

Es gibt auch Extra-Möglichkeiten: Sofort-Kaufen ...
Abgesehen von den regulären Versteigerungen gibt es einzelne Artikel, die mit der Bemerkung „Sofort Kaufen“ angeboten werden. Dies hat den kleinen Vorteil, dass man mit seinem Gebot die jeweilige Sache dann sicher hat. Auch hier lohnt aber vorher ein Vergleich, ob der vom Verkäufer festgesetzte Preis dem durchschnittlichen Höchstgebot ähnlicher Artikel entspricht.

Zum Abschluss - die Bewertung:
Wenn der Kauf/Verkauf vollzogen ist, kann man den „Partner“ bewerten. Dies ist sicher bei besonders positiven oder besonders negativen Erfahrungen sinnvoll. Mich hat überrascht, dass bei einer neutralen Bewertung ein Vorsichts-Hinweis nach dem Motto „Wollen Sie wirklich eine neutrale oder negative Bewertung abgeben, beachten Sie, dass sie dem anderen damit möglicherweise schaden“ kam. Dadurch fühlt man sich natürlich ein wenig gehemmt und wird aufgefordert, evtl. Kritik direkt beim Verkäufer/Käufer los zu werden. Das ist zwar einerseits gut, um überstürtzte Negativbemerkungen zu verhindern, schönt aber auch die Statistik, weil sich dadurch mancher mit einem kritischen Kommentar zurück hält. Schade ist auch, dass das Feld für individuelle Kritik mit 80 Zeichen sehr knapp bemessen ist.

Fazit:
Bei E-Bay kann man sicher manch gutes Schnäppchen machen. Ich habe z.B. ein neues Handy-PC-Kabel zum Viertel des Ladenpreises dort erworben. Vorsichtig bin ich allerdings bei großen und damit teureren Sachen. Hier finde ich, dass man zu sehr die „Katze im Sack“ kauft und evtl. auf der Nase landet. Aber das ist nur meine ganz persönliche Ansicht.

16 Bewertungen, 2 Kommentare

  • frankensteins

    11.01.2009, 23:03 Uhr von frankensteins
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, liebe Grüße Werner

  • Cicila

    07.11.2005, 16:33 Uhr von Cicila
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich bin noch keine 18, kann mich daher noch nicht bei eBay anmelden, aber kommt Zeit, komme ich ;-) <br/>LG Cicila