eBay Testbericht
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ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Erfahrungsbericht von Chinderella
"Ebay" - der besondere "Flohmarkt" im Internet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ebay – der große Flohmarkt im Internet
Von „Ebay.de“ haben sicherlich schon viele unter Euch gehört, einige können auch auf eigene Erfahrungen mit dieser Plattform zurückgreifen.
Für diejenigen unter Euch, die hier neu und neugierig darauf sind, dürfte dieser Beitrag eine echte Hilfe sein – das möchte ich zumindest erreichen.
Ich bin eigentlich rein durch Zufall auf „Ebay“ gestoßen und hier seit geraumer Zeit aktives Mitglied. Deshalb kann ich auf einige doch recht interessante und wissenswerte Erfahrungen zurückgreifen, die ich keinem von Euch vorenthalten möchte.
Bei „Ebay“ wird von A – Z alles angeboten und verkauft, was man sich nur so vorstellen kann. Die Dinge einzeln aufzuzählen, ist gar nicht realisierbar. Deshalb kann ich nur jedem von Euch empfehlen, doch mal reinzuschauen und sich selbst schlau zu machen, was es hier so alles gibt.
Verkaufen und Kaufen kann jeder, der sich zuvor angemeldet hat.
Zunächst zur Vorgehensweise
Kaufen funktioniert so:
Zunächst wird der Gegenstand auf den Seiten bei „Ebay“ bezeichnet und näher vorgestellt (auch mit Foto), damit jeder weiß, worum es sich hier handelt und wie Details aussehen. Für weitere Fragen zum Gegenstand kann an den Verkäufer eine schriftliche Anfrage getätigt werden, die von „Ebay“ an ihn per Mail versandt wird.
In der betreffenden Artikelbeschreibung finden sich auch Angaben zur Versendungsart, Gebühren für Versand und Verpackung, einschl. Zahlungsmodalitäten. In der Regel wünscht der Käufer Vorkasse, d. h. Zahlung des entsprechenden Betrages auf ein bestimmtes Konto, ehe der Artikel verschickt wird.
Ein Erzeugnis kann folgendermaßen ersteigert werden: dafür gibt es ein Mindest- und auch ein Höchstgebot. Das Mindestgebot bezeichnet den aktuellen Preis, den man gerade zahlen muß, um diesen Artikel tatsächlich auch zu bekommen. Je mehr Gebote eingehen, desto höher wird der Mindestkaufpreis. Der Höchstpreis hingegen ist der Preis, den man für genau diesen Artikel maximal bezahlen würde. Er kann jederzeit beliebig erhöht, aber niemals abgesenkt werden!
Es empfiehlt sich in jedem Fall mehrmals den begehrten Artikel aufzurufen und zu kontrollieren, wo der aktuelle Preis gerade liegt, damit man sein Angebot gegebenenfalls neu anpassen kann.
Wer am Ende das absolute Höchstgebot abgegebenen hat, ist der tatsächliche Käufer. Dabei muß er aber nur das zahlen, was das Mindestangebot gerade aufweist.
Wieviel die anderen maximal bieten, kann man nicht sehen. Nur das Mindestgebot ist jderzeit sichtbar.
Nach Auctionsende müssen sich Käufer und Verkäufer miteinander in Verbindung setzen und die Kaufabwicklung tätigen. Dazu wird von „Ebay“ eine Seite zur Verfügung gestellt, die auszufüllen ist und dann automatisch an beide Parteien per E-Mail verschickt wird. Dieser Vorgang sollte innerhalb von 3 Tagen nach Auctionsende abgeschlossen sein.
Von „Ebay“ werden sowohl Verkäufer- und Käuferdaten versandt, so z. B. Name und Adresse, einschl. E-Mail-Adresse beider Parteien.
Nach endgültigem Abschluß der Transaktion steht bei „Ebay“ eine Option zur Verfügung, die für beide Parteien eine Bewertung zuläßt. Hier ist Raum und Platz sowohl für Lob, als auch für Kritik. Diese Bewertung ist öffentlich und für jedermann zugänglich, der sich zunächst über die betreffende Person informieren will. Diese sollte in jedem Fall ausgefüllt und ins Internet eingestellt werden, da sie eine echte Hilfe darstellen kann! Allerdings möchte man hier so ehrlich, fair und realistisch sein, wie es nur geht! Beschönigungen und unangebrachte Kritik, vielleicht sogar die Austragung von persönlichen Konflikten helfen keinem weiter und können künftig für andere fatale Folgen haben.
Verkaufen:
Hier stellt der Verkäufer zunächst seinen zu verkaufenden Artikel bei „Ebay“ ins Netz. Dafür stehen ihm verschiedene Kategorien und Unterkategorien zur Verfügung, die während der Auction jederzeit veränderbar sind.
Er kann wählen, ob er seinen Artikel an nur einer oder aber an 2 verschiedenen Stellen plazieren möchte. Letzteres erhöht die Chancen, von noch mehr Leuten gelesen zu werden und mehr Angebote zu bekommen.
Der Verkäufer kann zwischen verschiedenen Optionen wählen, die sein Angebot besonders „ins Auge stechen“ und noch interessanter erscheinen lassen, z. B. Fettschrift/Galeriebild/Bilderserie/farbiger Hintergrund/etc.. Für jede dieser gewählten Dinge muß er eine bestimmte Gebühr bei „Ebay“ entrichten.
„Ebay“ verlangt darüber hinaus auch für das Einstellen eines Artikels ins Netz Gebühren und auch am Ende für jeden verkauften Gegenstand eine Provision anteilig seines Gesamtwertes. Einzelheiten dazu möge sich jeder Interessierte selbst bei „Ebay“ anschauen. Bei Einstellung in 2 Kategorien verdoppeln sich die Preise, bis auf die Povision für „Ebay“! Hier kommt es wirklich nur auf den Wert des Erzeugnisses an, welcher Preis dafür erzielt wurde.
Artikel können bis zu 10 Tage bei „Ebay“ eingestellt werden, aber auch kürzer. Wurde ein Gegenstand in dieser Zeit nicht verkauft, kann er erneut eingestellt werden, allerdings fallen dann alle Kosten noch einmal in voller Höhe an. Das Spielchen kann man wiederholen, sooft man will.
Wenn ein Artikel zwar nicht beim ersten, dafür aber beim 2. Versucht erfolgreich versteigert werden konnte, erstattet „Ebay“ die Grundgebühr für das 2. Einstellen des Artikels – das sind nur wenige Cent´s.
Der Verkäufer hat beim Einstellen seines Artikels die Möglichkeit, ihn zu einem bestimmten Mindestgebot zu verkaufen, für Leute mit mindestens 10 positiver Bewertungen steht dann eine weitere Option zur Verfügung, die einen Sofort-Kaufen-Preis gestattet.
Das Mindestgebot kann beliebig hoch eingesetzt werden. Jedoch ist es ratsam, die Auction in jedem Fall bei 1,00 Euro zu beginnen (selbst für hochwertige, wesentlich teurere Erzeugnisse). Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Auctionen über dieser Summe zwar viel gelesen werden, aber letztendlich gar keine Gebote bringen. Und das ist gar nicht so selten. Deshalb werden selbst teure DVD-Player zunächst für 1,00 Euro Startgebot angepriesen.
Warum das so ist, danach frage mich bitte niemand – ich kann es nicht erklären.
Der weitere Verlauf ist dann so, wie unter Kaufen beschrieben.
Und auch hier gibt´s am Ende wieder die Bewertungsmöglichkeit für beide Parteien, die sehr wichtig ist und von jedem ausgefüllt werden sollte.
Mehr möchte ich zunächst nicht über den Werdegang bei „Ebay“ schreiben. Ich denke, das Grundprinzip und einige wichtige Gepflogenheiten dürften jetzt erst einmal jedem klar sein. Für diejenigen unter Euch, die sich näher mit „Ebay“ beschäftigen möchten und ganz spezielle Fragen haben, ist wirklich dazu geraten, die Seiten mal aufzurufen und sich hier selbst schlau zu machen. Lesen könnt Ihr alle und intelligent seid Ihr auch, also werdet Ihr Euch schon zurechtfinden und die Dinge verstehen!
Jetzt am Ende meines Beitrages möchte ich noch ein paar wichtige persönliche Erfahrungen einbringen, die Ihr nicht bei \"„Ebay\" nachlesen könnt.
Zunächst das Positive:
„Ebay“ ist eine sehr vielseitige Plattform im Netz und kann für manchen eine echte „Pfundgrube“ werden – ein tolles Produkt zu einem sehr ansprechenden Preis -. Das ist zumindest für Käufer so.
Ich selbst habe hier auch schon so manche Entdeckung gemacht und wirklich preisgünstig einkaufen können. Das ist vor allem für Leute mit „kleinem Geldbeutel“ sehr günstig und angezeigt. Denn im Laden ist alles wesentlich teurer ... und nicht immer reichen die Finanzen dazu aus, sich das gewünschte oder unbedingt erforderliche Produkt dann auch wirklich zu kaufen – mehr als frustrierend! -
Sowohl mit Käufern und Verkäufern konnte ich sehr gute Erfahrungen machen, die Produkte waren tipptopp in Ordnung, die Kaufabwicklung konnte reibungslos abgewickelt werden und die Ware kam schon nach wenigen Tagen. Das schnellste war nicht mal eine ganze Woche für die Abwicklung der gesamten Aktion! Das ist eine echte Leistung und muß sehr wohl anerkannt und deshalb auch besonders benannt werden.
Aber es gibt auch Dinge bei „Ebay“, die davon wirklich gras abweichen:
Nicht jeder Kauf ist am Ende tatsächlich auch ein Gewinn! Ich habe auch das Gegenteil vom oben beschriebenen erlebt: Artikel waren nur unzureichend beschrieben, wichtige Details nach dem tatsächlichen Zustand der Ware wurden weggelassen oder wissentlich bewußt verschwiegen – und so habe ich Artikel viel zu teuer bezahlt. Die ersteigerten Erzeugnisse waren teilweise minderwertig, arg strapaziert, halb kaputt und darüber hinaus beim Eintreffen auch noch wirklich schweinisch dreckig. Das empfand ich stets als totale Zumutung und unter´m Strich auch als Betrug.
Auf öffentliche Bewertungen kann ich mich nicht hundertprozentig verlassen. Ich habe den Eindruck, daß sie viel zu oft beschönigt und fernab jeder Realität sind. Denn in der Regel ist immer zu lesen: \"... alles bestens gelaufen, wirklich super, überhaupt keine Probleme ...“. Ich werde das Gefühl nicht los, daß man dem anderen „nur“ einen Gefallen tun möchte und eigentlich viel zu feige ist, die Dinge tatsächlich auch beim Namen zu nennen.
Neutrale oder negative Bewertungen eines Mitgliedes sind selten und gehen unter all den vielen Lobeshymnen unter. Wenn bei einem „Ebay“-Mitglied mal tatsächlich in dieser negativen Richtung etwas steht, wer glaubt dem schon, einer unter all den guten Meinungen.
Aus besagtem Grund bleibt es immer ein Risiko, inwieweit man sich auf solche Käufe einlassen kann. Denn daneben ist auch das Bezahlen einer Ware - noch bevor man diese je gesehen, geschweige denn in den Händen gehalten hat -, nicht ohne. Das kann auch mächtig gewaltig nach hinten los gehen. Wenn es ganz arg kommt, hat man viel bezahlt für etwas, was man nie bekommt!
Als Verkäufer ergeht es einem auch nicht besser: Die erzielten Auctionspreise liegen weit unter dem tatsächlichen Wert des Artikels. Ein Beispiel – so wie es mir ergangen ist -: ein gutes Fachbuch im Handel für ca. 15/20 Euro erhältlich, brachte bei „Ebay“ gerade mal 1,50 Euro! Das ist eine sehr traurige Wahrheit.
Die Zahlungsmoral bei „Ebay“ läßt wirklich sehr zu wünschen übrig! Und ich werde das Gefühl nicht los, daß es einige regelrecht als „Sport“ betreiben, für wirklich gute Artikel möglichst „Nichts“ zu bezahlen!
Hinzu kommt die traurige Tatsache, daß heute kaum noch jemand etwas zu gebrauchen scheint. Denn einerseits kommen auf fast 200 Lesungen pro angebotenen Erzeugnisses manchmal weniger als 5 Gebote, andererseits müssen Artikel mehrfach bei „Ebay“ eingestellt werden, weil diese Auctionen völlig ohne Angebote blieben.
Unter´m Strich sind so die Ausgaben durch „Ebay“- und Internetgebühren wesentlich höher, als man je an Einnahmen zu verzeichnen hat.
Im Augenblick erlebe ich ein reines Verlustgeschäft, die Unkosten sind für mich wesentlich höher, als ich je mit meinen angebotetenen Dingen erziele. So stellt sich für mich die Frage, ob es nicht doch besser ist, Artikel über den An- und Verkauf abzusetzen oder gänzlich zu verschenken.
Und auch das möge noch gesagt sein, daß es mitunter fast die Mühe nicht lohnt Dinge bei „Ebay“ anzupreisen, weil es immer wieder auch Käufer gibt, die nach Auctionsende um jeden Cent feilschen, einmal festgelegte und angenommene Versandkosten nicht mehr akzeptieren und getätigte Angebote zu „untergraben“ versuchen. Das kann bis zum Scheitern der ganzen Transaktion führen. Was dann bleibt ist nichts als Ärger und ein übler Nachgeschmack ...
Worauf ich an dieser Stelle unbedingt noch verweisen möchte: Einmal getätigte Auctionen sind bei „Ebay“ sowohl für den Ver-, als auch den Käufer bindend! Davon kann man nicht einfach so zurücktreten, was die Sache manchmal noch verkompliziert und nicht gerade einladend macht (s. o.).
An dieser Stelle sei noch einmal sehr deutlich gesagt und darauf hingewiesen: Was ich hier beschrieben habe, sind meine ganz persönlichen, eigenen Erfahrungen mit „Ebay“! Anderen unter Euch kann es ähnlich oder aber völlig anders ergangen sein. Das eine schließt das andere nicht aus!!!
Nun bleibe es jedem von Euch selbst überlassen, wie er sich zu „Ebay“ stellt und ob er hier einsteigt oder nicht.
Ich denke, in jedem Fall ist und bleibt aber besondere Vorsicht und Achtsamkeit angezeigt!!!
Eure KathrinHeberle
Von „Ebay.de“ haben sicherlich schon viele unter Euch gehört, einige können auch auf eigene Erfahrungen mit dieser Plattform zurückgreifen.
Für diejenigen unter Euch, die hier neu und neugierig darauf sind, dürfte dieser Beitrag eine echte Hilfe sein – das möchte ich zumindest erreichen.
Ich bin eigentlich rein durch Zufall auf „Ebay“ gestoßen und hier seit geraumer Zeit aktives Mitglied. Deshalb kann ich auf einige doch recht interessante und wissenswerte Erfahrungen zurückgreifen, die ich keinem von Euch vorenthalten möchte.
Bei „Ebay“ wird von A – Z alles angeboten und verkauft, was man sich nur so vorstellen kann. Die Dinge einzeln aufzuzählen, ist gar nicht realisierbar. Deshalb kann ich nur jedem von Euch empfehlen, doch mal reinzuschauen und sich selbst schlau zu machen, was es hier so alles gibt.
Verkaufen und Kaufen kann jeder, der sich zuvor angemeldet hat.
Zunächst zur Vorgehensweise
Kaufen funktioniert so:
Zunächst wird der Gegenstand auf den Seiten bei „Ebay“ bezeichnet und näher vorgestellt (auch mit Foto), damit jeder weiß, worum es sich hier handelt und wie Details aussehen. Für weitere Fragen zum Gegenstand kann an den Verkäufer eine schriftliche Anfrage getätigt werden, die von „Ebay“ an ihn per Mail versandt wird.
In der betreffenden Artikelbeschreibung finden sich auch Angaben zur Versendungsart, Gebühren für Versand und Verpackung, einschl. Zahlungsmodalitäten. In der Regel wünscht der Käufer Vorkasse, d. h. Zahlung des entsprechenden Betrages auf ein bestimmtes Konto, ehe der Artikel verschickt wird.
Ein Erzeugnis kann folgendermaßen ersteigert werden: dafür gibt es ein Mindest- und auch ein Höchstgebot. Das Mindestgebot bezeichnet den aktuellen Preis, den man gerade zahlen muß, um diesen Artikel tatsächlich auch zu bekommen. Je mehr Gebote eingehen, desto höher wird der Mindestkaufpreis. Der Höchstpreis hingegen ist der Preis, den man für genau diesen Artikel maximal bezahlen würde. Er kann jederzeit beliebig erhöht, aber niemals abgesenkt werden!
Es empfiehlt sich in jedem Fall mehrmals den begehrten Artikel aufzurufen und zu kontrollieren, wo der aktuelle Preis gerade liegt, damit man sein Angebot gegebenenfalls neu anpassen kann.
Wer am Ende das absolute Höchstgebot abgegebenen hat, ist der tatsächliche Käufer. Dabei muß er aber nur das zahlen, was das Mindestangebot gerade aufweist.
Wieviel die anderen maximal bieten, kann man nicht sehen. Nur das Mindestgebot ist jderzeit sichtbar.
Nach Auctionsende müssen sich Käufer und Verkäufer miteinander in Verbindung setzen und die Kaufabwicklung tätigen. Dazu wird von „Ebay“ eine Seite zur Verfügung gestellt, die auszufüllen ist und dann automatisch an beide Parteien per E-Mail verschickt wird. Dieser Vorgang sollte innerhalb von 3 Tagen nach Auctionsende abgeschlossen sein.
Von „Ebay“ werden sowohl Verkäufer- und Käuferdaten versandt, so z. B. Name und Adresse, einschl. E-Mail-Adresse beider Parteien.
Nach endgültigem Abschluß der Transaktion steht bei „Ebay“ eine Option zur Verfügung, die für beide Parteien eine Bewertung zuläßt. Hier ist Raum und Platz sowohl für Lob, als auch für Kritik. Diese Bewertung ist öffentlich und für jedermann zugänglich, der sich zunächst über die betreffende Person informieren will. Diese sollte in jedem Fall ausgefüllt und ins Internet eingestellt werden, da sie eine echte Hilfe darstellen kann! Allerdings möchte man hier so ehrlich, fair und realistisch sein, wie es nur geht! Beschönigungen und unangebrachte Kritik, vielleicht sogar die Austragung von persönlichen Konflikten helfen keinem weiter und können künftig für andere fatale Folgen haben.
Verkaufen:
Hier stellt der Verkäufer zunächst seinen zu verkaufenden Artikel bei „Ebay“ ins Netz. Dafür stehen ihm verschiedene Kategorien und Unterkategorien zur Verfügung, die während der Auction jederzeit veränderbar sind.
Er kann wählen, ob er seinen Artikel an nur einer oder aber an 2 verschiedenen Stellen plazieren möchte. Letzteres erhöht die Chancen, von noch mehr Leuten gelesen zu werden und mehr Angebote zu bekommen.
Der Verkäufer kann zwischen verschiedenen Optionen wählen, die sein Angebot besonders „ins Auge stechen“ und noch interessanter erscheinen lassen, z. B. Fettschrift/Galeriebild/Bilderserie/farbiger Hintergrund/etc.. Für jede dieser gewählten Dinge muß er eine bestimmte Gebühr bei „Ebay“ entrichten.
„Ebay“ verlangt darüber hinaus auch für das Einstellen eines Artikels ins Netz Gebühren und auch am Ende für jeden verkauften Gegenstand eine Provision anteilig seines Gesamtwertes. Einzelheiten dazu möge sich jeder Interessierte selbst bei „Ebay“ anschauen. Bei Einstellung in 2 Kategorien verdoppeln sich die Preise, bis auf die Povision für „Ebay“! Hier kommt es wirklich nur auf den Wert des Erzeugnisses an, welcher Preis dafür erzielt wurde.
Artikel können bis zu 10 Tage bei „Ebay“ eingestellt werden, aber auch kürzer. Wurde ein Gegenstand in dieser Zeit nicht verkauft, kann er erneut eingestellt werden, allerdings fallen dann alle Kosten noch einmal in voller Höhe an. Das Spielchen kann man wiederholen, sooft man will.
Wenn ein Artikel zwar nicht beim ersten, dafür aber beim 2. Versucht erfolgreich versteigert werden konnte, erstattet „Ebay“ die Grundgebühr für das 2. Einstellen des Artikels – das sind nur wenige Cent´s.
Der Verkäufer hat beim Einstellen seines Artikels die Möglichkeit, ihn zu einem bestimmten Mindestgebot zu verkaufen, für Leute mit mindestens 10 positiver Bewertungen steht dann eine weitere Option zur Verfügung, die einen Sofort-Kaufen-Preis gestattet.
Das Mindestgebot kann beliebig hoch eingesetzt werden. Jedoch ist es ratsam, die Auction in jedem Fall bei 1,00 Euro zu beginnen (selbst für hochwertige, wesentlich teurere Erzeugnisse). Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Auctionen über dieser Summe zwar viel gelesen werden, aber letztendlich gar keine Gebote bringen. Und das ist gar nicht so selten. Deshalb werden selbst teure DVD-Player zunächst für 1,00 Euro Startgebot angepriesen.
Warum das so ist, danach frage mich bitte niemand – ich kann es nicht erklären.
Der weitere Verlauf ist dann so, wie unter Kaufen beschrieben.
Und auch hier gibt´s am Ende wieder die Bewertungsmöglichkeit für beide Parteien, die sehr wichtig ist und von jedem ausgefüllt werden sollte.
Mehr möchte ich zunächst nicht über den Werdegang bei „Ebay“ schreiben. Ich denke, das Grundprinzip und einige wichtige Gepflogenheiten dürften jetzt erst einmal jedem klar sein. Für diejenigen unter Euch, die sich näher mit „Ebay“ beschäftigen möchten und ganz spezielle Fragen haben, ist wirklich dazu geraten, die Seiten mal aufzurufen und sich hier selbst schlau zu machen. Lesen könnt Ihr alle und intelligent seid Ihr auch, also werdet Ihr Euch schon zurechtfinden und die Dinge verstehen!
Jetzt am Ende meines Beitrages möchte ich noch ein paar wichtige persönliche Erfahrungen einbringen, die Ihr nicht bei \"„Ebay\" nachlesen könnt.
Zunächst das Positive:
„Ebay“ ist eine sehr vielseitige Plattform im Netz und kann für manchen eine echte „Pfundgrube“ werden – ein tolles Produkt zu einem sehr ansprechenden Preis -. Das ist zumindest für Käufer so.
Ich selbst habe hier auch schon so manche Entdeckung gemacht und wirklich preisgünstig einkaufen können. Das ist vor allem für Leute mit „kleinem Geldbeutel“ sehr günstig und angezeigt. Denn im Laden ist alles wesentlich teurer ... und nicht immer reichen die Finanzen dazu aus, sich das gewünschte oder unbedingt erforderliche Produkt dann auch wirklich zu kaufen – mehr als frustrierend! -
Sowohl mit Käufern und Verkäufern konnte ich sehr gute Erfahrungen machen, die Produkte waren tipptopp in Ordnung, die Kaufabwicklung konnte reibungslos abgewickelt werden und die Ware kam schon nach wenigen Tagen. Das schnellste war nicht mal eine ganze Woche für die Abwicklung der gesamten Aktion! Das ist eine echte Leistung und muß sehr wohl anerkannt und deshalb auch besonders benannt werden.
Aber es gibt auch Dinge bei „Ebay“, die davon wirklich gras abweichen:
Nicht jeder Kauf ist am Ende tatsächlich auch ein Gewinn! Ich habe auch das Gegenteil vom oben beschriebenen erlebt: Artikel waren nur unzureichend beschrieben, wichtige Details nach dem tatsächlichen Zustand der Ware wurden weggelassen oder wissentlich bewußt verschwiegen – und so habe ich Artikel viel zu teuer bezahlt. Die ersteigerten Erzeugnisse waren teilweise minderwertig, arg strapaziert, halb kaputt und darüber hinaus beim Eintreffen auch noch wirklich schweinisch dreckig. Das empfand ich stets als totale Zumutung und unter´m Strich auch als Betrug.
Auf öffentliche Bewertungen kann ich mich nicht hundertprozentig verlassen. Ich habe den Eindruck, daß sie viel zu oft beschönigt und fernab jeder Realität sind. Denn in der Regel ist immer zu lesen: \"... alles bestens gelaufen, wirklich super, überhaupt keine Probleme ...“. Ich werde das Gefühl nicht los, daß man dem anderen „nur“ einen Gefallen tun möchte und eigentlich viel zu feige ist, die Dinge tatsächlich auch beim Namen zu nennen.
Neutrale oder negative Bewertungen eines Mitgliedes sind selten und gehen unter all den vielen Lobeshymnen unter. Wenn bei einem „Ebay“-Mitglied mal tatsächlich in dieser negativen Richtung etwas steht, wer glaubt dem schon, einer unter all den guten Meinungen.
Aus besagtem Grund bleibt es immer ein Risiko, inwieweit man sich auf solche Käufe einlassen kann. Denn daneben ist auch das Bezahlen einer Ware - noch bevor man diese je gesehen, geschweige denn in den Händen gehalten hat -, nicht ohne. Das kann auch mächtig gewaltig nach hinten los gehen. Wenn es ganz arg kommt, hat man viel bezahlt für etwas, was man nie bekommt!
Als Verkäufer ergeht es einem auch nicht besser: Die erzielten Auctionspreise liegen weit unter dem tatsächlichen Wert des Artikels. Ein Beispiel – so wie es mir ergangen ist -: ein gutes Fachbuch im Handel für ca. 15/20 Euro erhältlich, brachte bei „Ebay“ gerade mal 1,50 Euro! Das ist eine sehr traurige Wahrheit.
Die Zahlungsmoral bei „Ebay“ läßt wirklich sehr zu wünschen übrig! Und ich werde das Gefühl nicht los, daß es einige regelrecht als „Sport“ betreiben, für wirklich gute Artikel möglichst „Nichts“ zu bezahlen!
Hinzu kommt die traurige Tatsache, daß heute kaum noch jemand etwas zu gebrauchen scheint. Denn einerseits kommen auf fast 200 Lesungen pro angebotenen Erzeugnisses manchmal weniger als 5 Gebote, andererseits müssen Artikel mehrfach bei „Ebay“ eingestellt werden, weil diese Auctionen völlig ohne Angebote blieben.
Unter´m Strich sind so die Ausgaben durch „Ebay“- und Internetgebühren wesentlich höher, als man je an Einnahmen zu verzeichnen hat.
Im Augenblick erlebe ich ein reines Verlustgeschäft, die Unkosten sind für mich wesentlich höher, als ich je mit meinen angebotetenen Dingen erziele. So stellt sich für mich die Frage, ob es nicht doch besser ist, Artikel über den An- und Verkauf abzusetzen oder gänzlich zu verschenken.
Und auch das möge noch gesagt sein, daß es mitunter fast die Mühe nicht lohnt Dinge bei „Ebay“ anzupreisen, weil es immer wieder auch Käufer gibt, die nach Auctionsende um jeden Cent feilschen, einmal festgelegte und angenommene Versandkosten nicht mehr akzeptieren und getätigte Angebote zu „untergraben“ versuchen. Das kann bis zum Scheitern der ganzen Transaktion führen. Was dann bleibt ist nichts als Ärger und ein übler Nachgeschmack ...
Worauf ich an dieser Stelle unbedingt noch verweisen möchte: Einmal getätigte Auctionen sind bei „Ebay“ sowohl für den Ver-, als auch den Käufer bindend! Davon kann man nicht einfach so zurücktreten, was die Sache manchmal noch verkompliziert und nicht gerade einladend macht (s. o.).
An dieser Stelle sei noch einmal sehr deutlich gesagt und darauf hingewiesen: Was ich hier beschrieben habe, sind meine ganz persönlichen, eigenen Erfahrungen mit „Ebay“! Anderen unter Euch kann es ähnlich oder aber völlig anders ergangen sein. Das eine schließt das andere nicht aus!!!
Nun bleibe es jedem von Euch selbst überlassen, wie er sich zu „Ebay“ stellt und ob er hier einsteigt oder nicht.
Ich denke, in jedem Fall ist und bleibt aber besondere Vorsicht und Achtsamkeit angezeigt!!!
Eure KathrinHeberle
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