eBay Testbericht
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ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Erfahrungsbericht von pyromane8
Das Paradies für Kaufsüchtige
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Endlich möchte ich nun einmal über eine der ersten Seiten schreiben, die ich im Internet besucht habe-das Auktionshaus Ebay. Das, was man hier unter Ebay versteht, ist nur eine kleine Version-denn das Original ist Ebay.com-also USA.
Allgemein
Ebay ist ein Online-Auktionshaus-hier kann man fast alles anbieten oder ersteigern.Als Anbieter eines Produkts macht man eine kurze Beschreibung, legt einen Startpreis und die Dauer der Auktion fest. Natürlich gibt es noch weitaus mehr Möglichkeiten, sein Angebot attraktiver zu machen, aber dazu mehr später. Man muss mindestens immer 50 Cent mehr bieten als der momentan meist bietende. Seit einiger Zeit gibt es auch eine weitere Funktion:Sofort-Kauf.Das bedeutet, der Anbieter kann neben dem Startpreis auch einen Sofort-Kauf Preis festlegen. Ein Sofort-Kauf ist nicht zurückzuziehen und kann nur solange durchgeführt werden, bis ein Gebot eingegangen ist.
Richtig gut ist die Möglichkeit, die automatisch funktioniert, den Computer mitbieten zu lassen:Man gibt beispielsweise als Gebot 15 Euro ein, es erscheint als Gebot aber nur 13 Euro. Wenn dann einer 14 Euro bietet, wird dieser automatisch bis 15 Euro überboten. Man muss sich also vorher nur überlegen, wieviel man maximal für den Artikel bezahlen möchte, dann bekommt man ihn für den niedrigsten, möglichen Preis. Das richtige Höchstgebot eines anderen kann man natürlich nicht sehen, nur das höchste Gebot, das gerade führt .Bei Ebay wird dies Agentengebot genannt, und ich verstehe nicht, wieso dies einige Leute nicht verstehen. Im Prinzip ist es ganz logisch.
Mittlerweile gibt es auch einen Extra-Platz für Auktionen mit Bildern-die Galerie. Hier ist neben der Artikelbeschreibung noch direkt ein Bild enthalten, was einem Übersicht geben soll. Die Galerie ist aber ziemlich leer-kostet natürlich auch extra.
Gebühren
Es gab mal eine Zeit, in der das Versteigern völlig kostenlos war, aber es war einmal. Seit sich die Betreiber dazu entschlossen haben, reich zu werden, gibt es Gebühren, die immer höher werden. Die Gebühr setzt sich aus der Höhe des Startpreises und aus der Höhe des Verkaufspreises fest. So weit ich weiß, sind das 3% des Verkaufspreises, was aber bei kleinen Sachen nicht weiter stört.
Für alles, was man noch extra will, muss der Geldbeutel hinhalten. Will man beispielsweise seinen Produktnamen fettgedruckt, so kostet das einen Euro. Wenn das angebotene Produkt besonders teuer ist, lohnt es sich, wenn auch selten, das Produkt unter Top-Angebote zu setzen. Es erscheint zwar noch immer da, wo es vorher stand, nur eben auch noch direkt oben, in der jeweiligen Kategorie, und manchmal sogar ganz kurz auf der Startseite. Nebenbei ist der Produktname in der Auflistung farblich unterlegt .Das ganze hat aber auch seinen Preis:35 Euro. Will man sein Angebot in
Die Gebühren werden auf ein virtuelles Ebay-Konto geschrieben-ab einer gewissen Summe werden sie dann vom richtigen Konto abgehoben. Logischerweise kommen auch noch Versandkosten hinzu, die fast immer der Käufer zahlt.Dadurch kann man keine kleinen Sachen wie auf einem Flohmarkt ersteigern-aber dafür ist ja auch der Flohmarkt da.
Die Seite
Hier möchte ich auf Sachen wie Design und Navigation eingehen. Vor ein paar Monaten wurde das Design ein klein wenig geändert, jedoch wurden die Ebay typischen Farben( rot, blau, gelb, grün) und fast alles andere bei behalten. Nur beispielsweise die Auflistung der Artikel ist jetzt nach rechts gerutscht, damit links noch eine Spalte für anderes frei bleibt. Früher, als die Auflistung die ganze Seite einnahm, gefiel es mir besser, aber man gewöhnt sich dran.
Die Ordnung ist aber genauso gut wie früher:Bei Auktionen, die in den nächsten paar Minuten enden, ist beispielsweise der Startpreis in roter statt in schwarzer Schrift. Um wieder zu meckern:Meistens ist der Preis, der in der Auflistung angegeben ist, nicht der aktuelle. Die Auflistung wird nämlich immer nach einiger Zeit komplett aktualisiert, und deshalb gibt es manchmal ungewollte Überraschungen, wenn man sich schon gefreut hat, ein so günstiges Angebot gefunden zuhaben, und der tatsächliche Preis, sobald man den Artikel anklickt, weitaus höher ist.
Wenn man genau weiß, welches Produkt man sucht, kann man es mit Hilfe der Ebay Suche finden. Dafür gibt es direkt einen kleinen Kasten, links oben auf der Startseite. Wenn man hier etwas eingibt, werden aber leider nur die Produktnamen durchsucht und die Suche fällt meist nicht sehr ergiebig aus. Erst wenn man direkt daneben auf einen Link klickt, kann man genauere Suchoptionen einstellen .Erst dann lassen sich auch die Produktbeschreibungen durchsuchen und beispielsweise die Preisklasse festlegen. Mit der Suchmaschine habe ich aber auch schlechte Erfahrungen, ich habe beispielsweise Produkte gesucht, die die Suchmaschine aber nicht gefunden hat, obwohl es eindeutig genau mit dem selben Titel aufgelistet waren. Das Versteigern geht übrigens ganz leicht:Beim ersten mal muss man genauere Angaben wie Wohnsitz und Ähnlichem machen-diese Einstellungen kann man aber speichern und beim nächsten mal muss man nur die Kategorie auswählen, eine Produktbeschreibung tippen und die Dauer der Auktion(3, 7 oder 10 Tage) sowie den Startpreis festlegen(ab 1 Euro).
Die Ordnung ist übrigens besser als bei Ebay USA-ein Beispiel:Auf Ebay.com findet man unter der Rubrik Gameboy alle Spiele in einer Kategorie-ob Gameboy Color, Gameboy Advance oder den ganz normalem Gameboy.Und auf der deutschen Ebay Seite ist es schön, in einzelne Kategorien unterteilt.
Produktangebot
Dieses Angebot ist, zumindest nur von Ebay.com, einfach nicht zu toppen! Hier gibt es die verrücktesten Sachen-und die \"normalen\" gleich hundertfach. Laut Ebay kommen täglich 10.000 neue Auktionen hinzu. Direkt auf der Sartseite sind die wichtigsten Kategorien aufgelistet, alphabetisch natürlich. Das Angebot hängt sonst natürlich von den Benutzern ab, und nicht von Ebay. Aber da es sowieso unglaublich riesig ist, kann man Ebay keine Vorwürfe machen.
\"Community\"
Ein besserer Name ist mir jetzt leider nicht eingefallen, um auf das Bewertungssystem u.Ä. zu sprechen zukommen. Und das funktioniert folgender maßen:Nach erfolgreichem Handel findet man in der Artikelbeschreibung einen kleinen Link, zum Bewerten des Partners. Wenn dieser dann wieder etwas versteigert, kann jeder nachsehen, was für Bewertungen der Verkäufer bereits erhalten hat. Es gibt nur drei Arten von Bewertungen:Positiv, neutral und negativ. Fast immer bewertet man den anderen positiv, es sei denn es ist nicht zum Handel gekommen. Durch dieses System lässt sich verhindern, dass Betrüger, über die ja schon Legenden von Internetfreaks herumgeistern, keine Chance haben. Ich würde nie etwas über 50 Euro bei jemandem ersteigern, der erst 1-2 Bewertungen hat-dafür ist die Produktauswahl einfach zu groß. Es gibt auch ein System, was einem ganz schnell Durchblick verschaffen soll:die Sterne. Das ist leider nicht sehr gut gelungen, weil man seinen ersten Stern, ich glaube in Türkis, schon nach 10 positiven Bewertungen hinter seinem Namen stehen hat. Der zweite, also eine andere Farbe, folgt erst ab 100 positiven Bewertungen, und das schaffen nur wenige.
Ganz gut ist auch, dass man dem Verkäufer Fragen zu einer Auktion stellen kann, ohne seine E-Mail Adresse zu erfahren. Dadurch ist der Datenschutz voll und ganz garantiert.
Ach ja, da wäre noch etwas:Unter fast jeder Auktion steht meistens \"Käufer trägt Ebay und Versand\" oder \"Käufer trägt nur Versand\". Ich finde es natürlich viel netter, wenn der Käufer nur die Versandkosten trägt-dies ist auch übersichtlicher.
Sonstiges
Auch wenn man immer sagt, hier gäbe es alles, so gibt es auch hier Einschränkungen. Organe und Waffen beispielsweise darf man natürlich nicht versteigern. Drogen und Ähnliches sind auch tabu, obwohl ich sogar schon einmal eine Hanf-Auktion gesehen habe. In den USA tauchen auch ab und zu Sachen auf, die einen ins Staunen versetzen-erst vor ein paar Monaten wurde der Helm von Darth Vader versteigert, und erst vor ein paar Wochen der Stuhl von Captain James T. Kirk(Raumschiff Enterprise).In den USA ist Ebay jedem bekannt:In \"Was Frauen wollen\", wurde es erwähnt, und Bart Simpson hat im Vorspann einer relativ neuen Folge etwas mit Ebay an die Tafel geschrieben(\"Ich werde nicht meine Niere bei Ebay versteigern\").Damit möchte ich nur die Popularität verdeutlichen.
Persönliche Laufbahn
Ich habe jetzt ca.60-70 Artikel ersteigert, und erst eine negative Erfahrung gemacht. In diesem Fall ging es um eine CD, die ich ersteigert hatte, die nie ankam. Der Verkäufer hat dann, wie es in den AGB\'s vorgeschrieben ist, die Hälfte des Betrags zurück überwiesen. Da der Verkäufer bis dato nur positive Bewertung erhalten hatte, glaube ich, es hat an der Post gelegen(und irgendein Postbote läuft gerade mit einem Discman und meiner CD durch die Gegend).So etwas kann halt vorkommen, aber bei teueren Sachen sollte man das Paket sowieso versichern lassen.
Eine(unwichtige) negative Erfahrung gab es doch noch:Ich hatte ein N64 versteigert, und dem Käufer noch am selben Tag nach Ende der Auktion eine E-Mail geschrieben. Dann hatte ich für 4-5 Tage meine Mailbox nicht kontrolliert, und als ich es tat, sah ich, dass der Käufer etwas schreibwütig war-er hatte täglich zwei E-mails geschrieben, und in der ersten stand, er hätte meine Mail gelöscht und bräuchte sie noch einmal. Am nächsten Tag, weil ich nicht geantwortet hatte, gab es dann eine negative Bewertung seinerseits-natürlich unwiederruflich. Am Ende war er aber ganz nett, und bei 50 positiven Bewertungen ist eine negative nicht schlimm. Probleme mit Transportschäden hat ich noch nicht-und alle Produkte waren wie beschrieben. Wenn ich etwas versteigere, dann lasse ich den Käufer nur die Versandkosten übernehmen, denn selber ärgere ich mich auch, wenn der Verkäufer auch die Ebay-Gebühren bezahlt haben will. Die Versandkosten musste ich bis jetzt immer übernehmen, das ist ganz normal.
In den letzten Monaten habe ich mich dort nicht mehr blicken lassen, aber jetzt wird es wieder Zeit, weil ich ein DSL-Modem benötige.
Eine Sache möchte ich, als (friedlicher)Pyromane, noch los werden:Des öfteren versteigern Personen Feuerwerkskörper, nur werden diese Auktionen meist von Ebay gestoppt, mit der Begründung, der Artikel sei nicht für Personen unter 18 Jahren erlaubt. Nur Ebay ist auch erst ab 18 erlaubt, aber das wird von Ebay nicht überprüft. Ich kenne viele, die nicht 18 sind, und auch bei den Personenangaben nicht geschwindelt haben. Wenn Ebay schon anderen Leuten ihre Geschäfte kaputt macht, dann sollten sie auch gerecht sein und bei sich die Personenangaben überprüfen.
Fazit
Ebay ist einfach ideal. Wann immer man etwas im Geschäft sieht und der Preis zu teuer ist, dann kann man einfach schnell bei Ebay gucken. Ich denke, jeder der Internet hat, wird irgendwann einmal dort vorbeischauen-und es gefällt fast jedem.Nur leider ist und bleibt Ebay Monopol und kann so die Gebühren nach Belieben festlegen. Und wenn man irgendwo alte Sachen findet, kann man sie einfach dort versteigern. Nur eines wird es trotz Galerie und genauer Beschreibung nie geben:Den Kaufrausch, den man auf einem richtigem Flohmarkt erlebt.Wenn ich zufällig einen entdecke, dann renne ich, den Geldbeutel in der Hand, drauf los und denke \"Man, hier gibt es alles, so eine Chance werde ich nie wieder bekommen\". Und irgendwann fällt mir dann ein, dass es das bei Ebay ja auch gibt-und dann statte ich Ebay bei nächster Gelegenheit einen Besuch ab...
Allgemein
Ebay ist ein Online-Auktionshaus-hier kann man fast alles anbieten oder ersteigern.Als Anbieter eines Produkts macht man eine kurze Beschreibung, legt einen Startpreis und die Dauer der Auktion fest. Natürlich gibt es noch weitaus mehr Möglichkeiten, sein Angebot attraktiver zu machen, aber dazu mehr später. Man muss mindestens immer 50 Cent mehr bieten als der momentan meist bietende. Seit einiger Zeit gibt es auch eine weitere Funktion:Sofort-Kauf.Das bedeutet, der Anbieter kann neben dem Startpreis auch einen Sofort-Kauf Preis festlegen. Ein Sofort-Kauf ist nicht zurückzuziehen und kann nur solange durchgeführt werden, bis ein Gebot eingegangen ist.
Richtig gut ist die Möglichkeit, die automatisch funktioniert, den Computer mitbieten zu lassen:Man gibt beispielsweise als Gebot 15 Euro ein, es erscheint als Gebot aber nur 13 Euro. Wenn dann einer 14 Euro bietet, wird dieser automatisch bis 15 Euro überboten. Man muss sich also vorher nur überlegen, wieviel man maximal für den Artikel bezahlen möchte, dann bekommt man ihn für den niedrigsten, möglichen Preis. Das richtige Höchstgebot eines anderen kann man natürlich nicht sehen, nur das höchste Gebot, das gerade führt .Bei Ebay wird dies Agentengebot genannt, und ich verstehe nicht, wieso dies einige Leute nicht verstehen. Im Prinzip ist es ganz logisch.
Mittlerweile gibt es auch einen Extra-Platz für Auktionen mit Bildern-die Galerie. Hier ist neben der Artikelbeschreibung noch direkt ein Bild enthalten, was einem Übersicht geben soll. Die Galerie ist aber ziemlich leer-kostet natürlich auch extra.
Gebühren
Es gab mal eine Zeit, in der das Versteigern völlig kostenlos war, aber es war einmal. Seit sich die Betreiber dazu entschlossen haben, reich zu werden, gibt es Gebühren, die immer höher werden. Die Gebühr setzt sich aus der Höhe des Startpreises und aus der Höhe des Verkaufspreises fest. So weit ich weiß, sind das 3% des Verkaufspreises, was aber bei kleinen Sachen nicht weiter stört.
Für alles, was man noch extra will, muss der Geldbeutel hinhalten. Will man beispielsweise seinen Produktnamen fettgedruckt, so kostet das einen Euro. Wenn das angebotene Produkt besonders teuer ist, lohnt es sich, wenn auch selten, das Produkt unter Top-Angebote zu setzen. Es erscheint zwar noch immer da, wo es vorher stand, nur eben auch noch direkt oben, in der jeweiligen Kategorie, und manchmal sogar ganz kurz auf der Startseite. Nebenbei ist der Produktname in der Auflistung farblich unterlegt .Das ganze hat aber auch seinen Preis:35 Euro. Will man sein Angebot in
Die Gebühren werden auf ein virtuelles Ebay-Konto geschrieben-ab einer gewissen Summe werden sie dann vom richtigen Konto abgehoben. Logischerweise kommen auch noch Versandkosten hinzu, die fast immer der Käufer zahlt.Dadurch kann man keine kleinen Sachen wie auf einem Flohmarkt ersteigern-aber dafür ist ja auch der Flohmarkt da.
Die Seite
Hier möchte ich auf Sachen wie Design und Navigation eingehen. Vor ein paar Monaten wurde das Design ein klein wenig geändert, jedoch wurden die Ebay typischen Farben( rot, blau, gelb, grün) und fast alles andere bei behalten. Nur beispielsweise die Auflistung der Artikel ist jetzt nach rechts gerutscht, damit links noch eine Spalte für anderes frei bleibt. Früher, als die Auflistung die ganze Seite einnahm, gefiel es mir besser, aber man gewöhnt sich dran.
Die Ordnung ist aber genauso gut wie früher:Bei Auktionen, die in den nächsten paar Minuten enden, ist beispielsweise der Startpreis in roter statt in schwarzer Schrift. Um wieder zu meckern:Meistens ist der Preis, der in der Auflistung angegeben ist, nicht der aktuelle. Die Auflistung wird nämlich immer nach einiger Zeit komplett aktualisiert, und deshalb gibt es manchmal ungewollte Überraschungen, wenn man sich schon gefreut hat, ein so günstiges Angebot gefunden zuhaben, und der tatsächliche Preis, sobald man den Artikel anklickt, weitaus höher ist.
Wenn man genau weiß, welches Produkt man sucht, kann man es mit Hilfe der Ebay Suche finden. Dafür gibt es direkt einen kleinen Kasten, links oben auf der Startseite. Wenn man hier etwas eingibt, werden aber leider nur die Produktnamen durchsucht und die Suche fällt meist nicht sehr ergiebig aus. Erst wenn man direkt daneben auf einen Link klickt, kann man genauere Suchoptionen einstellen .Erst dann lassen sich auch die Produktbeschreibungen durchsuchen und beispielsweise die Preisklasse festlegen. Mit der Suchmaschine habe ich aber auch schlechte Erfahrungen, ich habe beispielsweise Produkte gesucht, die die Suchmaschine aber nicht gefunden hat, obwohl es eindeutig genau mit dem selben Titel aufgelistet waren. Das Versteigern geht übrigens ganz leicht:Beim ersten mal muss man genauere Angaben wie Wohnsitz und Ähnlichem machen-diese Einstellungen kann man aber speichern und beim nächsten mal muss man nur die Kategorie auswählen, eine Produktbeschreibung tippen und die Dauer der Auktion(3, 7 oder 10 Tage) sowie den Startpreis festlegen(ab 1 Euro).
Die Ordnung ist übrigens besser als bei Ebay USA-ein Beispiel:Auf Ebay.com findet man unter der Rubrik Gameboy alle Spiele in einer Kategorie-ob Gameboy Color, Gameboy Advance oder den ganz normalem Gameboy.Und auf der deutschen Ebay Seite ist es schön, in einzelne Kategorien unterteilt.
Produktangebot
Dieses Angebot ist, zumindest nur von Ebay.com, einfach nicht zu toppen! Hier gibt es die verrücktesten Sachen-und die \"normalen\" gleich hundertfach. Laut Ebay kommen täglich 10.000 neue Auktionen hinzu. Direkt auf der Sartseite sind die wichtigsten Kategorien aufgelistet, alphabetisch natürlich. Das Angebot hängt sonst natürlich von den Benutzern ab, und nicht von Ebay. Aber da es sowieso unglaublich riesig ist, kann man Ebay keine Vorwürfe machen.
\"Community\"
Ein besserer Name ist mir jetzt leider nicht eingefallen, um auf das Bewertungssystem u.Ä. zu sprechen zukommen. Und das funktioniert folgender maßen:Nach erfolgreichem Handel findet man in der Artikelbeschreibung einen kleinen Link, zum Bewerten des Partners. Wenn dieser dann wieder etwas versteigert, kann jeder nachsehen, was für Bewertungen der Verkäufer bereits erhalten hat. Es gibt nur drei Arten von Bewertungen:Positiv, neutral und negativ. Fast immer bewertet man den anderen positiv, es sei denn es ist nicht zum Handel gekommen. Durch dieses System lässt sich verhindern, dass Betrüger, über die ja schon Legenden von Internetfreaks herumgeistern, keine Chance haben. Ich würde nie etwas über 50 Euro bei jemandem ersteigern, der erst 1-2 Bewertungen hat-dafür ist die Produktauswahl einfach zu groß. Es gibt auch ein System, was einem ganz schnell Durchblick verschaffen soll:die Sterne. Das ist leider nicht sehr gut gelungen, weil man seinen ersten Stern, ich glaube in Türkis, schon nach 10 positiven Bewertungen hinter seinem Namen stehen hat. Der zweite, also eine andere Farbe, folgt erst ab 100 positiven Bewertungen, und das schaffen nur wenige.
Ganz gut ist auch, dass man dem Verkäufer Fragen zu einer Auktion stellen kann, ohne seine E-Mail Adresse zu erfahren. Dadurch ist der Datenschutz voll und ganz garantiert.
Ach ja, da wäre noch etwas:Unter fast jeder Auktion steht meistens \"Käufer trägt Ebay und Versand\" oder \"Käufer trägt nur Versand\". Ich finde es natürlich viel netter, wenn der Käufer nur die Versandkosten trägt-dies ist auch übersichtlicher.
Sonstiges
Auch wenn man immer sagt, hier gäbe es alles, so gibt es auch hier Einschränkungen. Organe und Waffen beispielsweise darf man natürlich nicht versteigern. Drogen und Ähnliches sind auch tabu, obwohl ich sogar schon einmal eine Hanf-Auktion gesehen habe. In den USA tauchen auch ab und zu Sachen auf, die einen ins Staunen versetzen-erst vor ein paar Monaten wurde der Helm von Darth Vader versteigert, und erst vor ein paar Wochen der Stuhl von Captain James T. Kirk(Raumschiff Enterprise).In den USA ist Ebay jedem bekannt:In \"Was Frauen wollen\", wurde es erwähnt, und Bart Simpson hat im Vorspann einer relativ neuen Folge etwas mit Ebay an die Tafel geschrieben(\"Ich werde nicht meine Niere bei Ebay versteigern\").Damit möchte ich nur die Popularität verdeutlichen.
Persönliche Laufbahn
Ich habe jetzt ca.60-70 Artikel ersteigert, und erst eine negative Erfahrung gemacht. In diesem Fall ging es um eine CD, die ich ersteigert hatte, die nie ankam. Der Verkäufer hat dann, wie es in den AGB\'s vorgeschrieben ist, die Hälfte des Betrags zurück überwiesen. Da der Verkäufer bis dato nur positive Bewertung erhalten hatte, glaube ich, es hat an der Post gelegen(und irgendein Postbote läuft gerade mit einem Discman und meiner CD durch die Gegend).So etwas kann halt vorkommen, aber bei teueren Sachen sollte man das Paket sowieso versichern lassen.
Eine(unwichtige) negative Erfahrung gab es doch noch:Ich hatte ein N64 versteigert, und dem Käufer noch am selben Tag nach Ende der Auktion eine E-Mail geschrieben. Dann hatte ich für 4-5 Tage meine Mailbox nicht kontrolliert, und als ich es tat, sah ich, dass der Käufer etwas schreibwütig war-er hatte täglich zwei E-mails geschrieben, und in der ersten stand, er hätte meine Mail gelöscht und bräuchte sie noch einmal. Am nächsten Tag, weil ich nicht geantwortet hatte, gab es dann eine negative Bewertung seinerseits-natürlich unwiederruflich. Am Ende war er aber ganz nett, und bei 50 positiven Bewertungen ist eine negative nicht schlimm. Probleme mit Transportschäden hat ich noch nicht-und alle Produkte waren wie beschrieben. Wenn ich etwas versteigere, dann lasse ich den Käufer nur die Versandkosten übernehmen, denn selber ärgere ich mich auch, wenn der Verkäufer auch die Ebay-Gebühren bezahlt haben will. Die Versandkosten musste ich bis jetzt immer übernehmen, das ist ganz normal.
In den letzten Monaten habe ich mich dort nicht mehr blicken lassen, aber jetzt wird es wieder Zeit, weil ich ein DSL-Modem benötige.
Eine Sache möchte ich, als (friedlicher)Pyromane, noch los werden:Des öfteren versteigern Personen Feuerwerkskörper, nur werden diese Auktionen meist von Ebay gestoppt, mit der Begründung, der Artikel sei nicht für Personen unter 18 Jahren erlaubt. Nur Ebay ist auch erst ab 18 erlaubt, aber das wird von Ebay nicht überprüft. Ich kenne viele, die nicht 18 sind, und auch bei den Personenangaben nicht geschwindelt haben. Wenn Ebay schon anderen Leuten ihre Geschäfte kaputt macht, dann sollten sie auch gerecht sein und bei sich die Personenangaben überprüfen.
Fazit
Ebay ist einfach ideal. Wann immer man etwas im Geschäft sieht und der Preis zu teuer ist, dann kann man einfach schnell bei Ebay gucken. Ich denke, jeder der Internet hat, wird irgendwann einmal dort vorbeischauen-und es gefällt fast jedem.Nur leider ist und bleibt Ebay Monopol und kann so die Gebühren nach Belieben festlegen. Und wenn man irgendwo alte Sachen findet, kann man sie einfach dort versteigern. Nur eines wird es trotz Galerie und genauer Beschreibung nie geben:Den Kaufrausch, den man auf einem richtigem Flohmarkt erlebt.Wenn ich zufällig einen entdecke, dann renne ich, den Geldbeutel in der Hand, drauf los und denke \"Man, hier gibt es alles, so eine Chance werde ich nie wieder bekommen\". Und irgendwann fällt mir dann ein, dass es das bei Ebay ja auch gibt-und dann statte ich Ebay bei nächster Gelegenheit einen Besuch ab...
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