eBay Testbericht
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ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Erfahrungsbericht von DavidOb
der Flohmarkt im Internet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jeder hat irgendetwas zu Hause, was man eigentlich nicht mehr braucht, was aber zu schade zum Wegschmeißen ist. Wenn man mal wieder ausmistet, finden sich sicher einige solcher Dinge. Was liegt da näher, als diese Gegenstände zu verkaufen? Und da wir im 21. Jahrhundert leben, natürlich auf elektronische Art und Weise über das Internet. Das kann nicht nur den einen oder anderen Euro bringen, es macht richtig Spaß und kann sehr interessant sein.
Natürlich kann man genauso gut nach einem Schnäppchen suchen.
Warum eBay?
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Wenn man etwas kaufen oder verkaufen möchte, erwartet man ein großes, vielfältiges Angebot bzw. möglichst viele potentielle Kaufinteressenten. Es gibt viele Auktionshäuser im Internet. Wirklich sinnvoll ist es aber eigentlich nur, zum Marktführer zu gehen aus den genannten Gründen. Andere Auktionshäuser haben vielleicht geringere Verkaufsgebühren; durch die Vielzahl der Nutzer erzielt man als Verkäufer bei eBay wohl aber den höchsten Erlös.
Ebay allgemein
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Die Website ist relativ schlicht und seriös gehalten, dadurch auch sehr übersichtlich. Ich konnte mich sehr schnell an diese Seiten gewöhnen. Unter „Mein eBay“ kann man alle wichtigen Dinge (bei welchen Auktionen biete ich, was verkaufe ich) einsehen. Auch die Navigation ist relativ logisch aufgebaut. Kritik üben muß man aber auch: eBay hat im Zuge der Euro-Umstellung die Gebühren doch recht kräftig erhöht.hat, die minimale Angebotsgebühr wurde von 0,35 DM auf 0,25 € umgerechnet. Und das, obwohl eBay als einer der ganz wenigen Internetfirmen schon lange Gewinne abwirft. Ebay weiß, daß es aufgrund der hohen Nutzerzahlen fast schon konkurrenzlos unter den Auktionshäusern ist. Das sollte man aber nicht einfach ausnutzen und die Gebühren erhöhen, wenn man diese Marktstellung behalten möchte. Weiteren unternehmerischen Erfolg sollte eBay an die Nutzer weitergeben, indem die Gebühren nicht weiter steigen, auch wenn der Ausbau der Website sicher sehr aufwendig ist.
Ein anderer Kritikpunkt, den ich habe, ist, daß eMails von eBay, insbesondere die Mitteilungen von dem Ende einer Auktion mit dem Höchstbietenden oft stunden- bis tagelang unterwegs sind, bis sie endlich ankommen. Es muß doch möglich sein, diese mit einem starken Server zeitnah zu versenden.
Ebay gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, die Balance zwischen Privatsphäre und Transparenz zu finden. Nur der Höchstbietende erfährt die Identität des Verkäufers und dessen Anschrift und andersherum, so daß auch klar ist, mit wem man da eigentlich ein Geschäft abschließt.
Anmeldung
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Egal ob man bieten oder verkaufen möchte, zunächst ist eine Anmeldung erforderlich. Gebote, die bei eBay abgegeben werden, sind bindend. Deswegen muss man als Nutzer eindeutig zu identifizieren sein. Auf jeden Fall muss die Anschrift bei der Anmeldung angegeben werden; gibt man eine AOL- oder T-Online-eMail-Adresse an, kann man gleich nach der Anmeldung eBay vollständig nutzen, weil die Personen hinter der eMail durch die Provider zu identifizieren sind. Hat man nur eine Freemail-Adresse z.B. von web.de oder GMX, muss man sich ein paar Tage gedulden: eBay schickt einem dann an die angegebene Post-Adresse einen Freischaltcode, nach dessen Eingabe man die Seiten erst vollständig nutzen kann. Die Anmeldung ist insgesamt nicht ganz unkompliziert, wohl aber in dieser Form notwendig. Schließlich möchte man ja letztendlich auch, dass der jeweilige Handelspartner bei den Auktionen zu identizieren ist.
Bieten
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Hat man die Anmeldung hinter sich, kann man sich in der großen eBay-Welt umsehen: Zu kaufen gibt es hier so gut wie alles. Die einzelnen Produkte sind relativ gut in Kategorien sortiert. Alternativ kann man auch die Suchmaske nutzen, um die angebotenen Produkte nach Stichworten zu durchsuchen. Durch die vielen Kategorien kann es aber auch zu logischen Dopplungen kommen, daß einzelne Gegenstände in verschiedenen Kategorien zu finden sind. (Z..B. Musiknoten: Sowohl unter „Musik“ als auch unter „Bücher“) Klickt man sich in eine Kategorie, sieht man hier die Artikelnamen plus die Restdauer der Auktion. Indem man auf den Titel klickt, erhält man nähere Informationen, Beschreibungen und evtl. ein Foto. Man bietet nun für einen Gegenstand, indem man in ein kleines Feld den Betrag eingibt, den man maximal dafür bezahlen möchte. Der „Bietagent“ erhöht immer in 0,50 €-Schritten, bedeutet: Wenn etwas zum Startpreis von einem 1 € angeboten wird, man maximal 5 € bezahlen möchte, kann man diese 5 € gleich eingeben. Trotzdem wird als Gebot zunächst nur 1 € angezeigt, bietet ein anderer später 2 €, springt der Preis automatisch auf 2,50 € und man bleibt Höchstbietender, bis jemand mehr als 5 € bietet. Dieses ist recht praktisch, weil jede Auktion eine feste Endzeit hat; ist es einem zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, ins Internet zu gehen, kann man schon vorher sein Höchstgebot abgeben, ohne daß die anderen Bieter es kennen.
Tipps zum Bieten:
- Man sollte sich zunächst genau die Artikelbeschreibung ansehen, Auktionen ohne Bild des Produktes sind weniger zu empfehlen. Mängel und Gebrauchsspuren müssen vom Verkäufer angegeben werden. Je ausführlicher die Beschreibung, desto besser. Es besteht immer die Möglichkeit, bei Fragen den Verkäufer per eMail anzuschreiben, diese sollte man auch nutzen, wenn einem etwas unklar ist.
- Die Versandkosten trägt in der Regel der Käufer, dies muß aber aus der Beschreibung hervorgehen. Um Unklarheiten vorzubeugen, sollte man sich bei Nichtangabe beim Verkäufer über die Höhe der Versandkosten direkt beim Verkäufer informieren, damit es nach der Auktion nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Viele Verkäufer berechnen neben den reinen Portokosten einfach noch eine großzügige Verpackungspauschale. Deswegen kann ich nur Nachfragen beim Verkäufer empfehlen. Extrem selten gibt es auch den Fall, daß der Verkäufer die Versandkosten zahlt, falls dies der Fall ist, wird er es aber auch gebührend betonen.
- Achtung vor Kaufrausch! Manchmal sieht man Auktionen, die mit Preisen zu Ende gehen, die mir doch etwas abenteuerlich erscheinen. Gerade bei elektronischen Geräten habe ich das Gefühl, daß zum Teil überhöhte Preise gezahlt werden. Im Extremfall kann durch einen teuren Versand ein gebrauchtes Gerät teurer werden als ein neues im Laden. Auktionen reizen ja auch, immer noch ein bißchen höher im Preis
zu gehen, aber irgendwann sollte dann doch Schluß sein.
- Beachten sollte man, daß normalerweise Verkäufer Vorkasse verlangen, d.h. der Höchstbietende überweist dem Verkäufer den Kaufpreis + Versandkosten, nach Geldeingang erfolgt dann der Versand des Artikels. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, per Nachnahme zu bezahlen oder das sogenannte Treuhandkonto von eBay zu nutzen, auf das zunächst überwiesen wird, das Geld wird aber erst an den Verkäufer weitergeleitet, wenn die Ware angekommen ist. Diese Services kosten aber auch entsprechende Gebühren, ich bin bisher ohne sie ausgekommen, auch habe ich noch nichts von absoluten Betrügern gehört, die nach Zahlungseingang gar nichts versendet haben. Streitigkeiten gehen, wenn vorhanden, eher um Mängel an der Ware oder daß ein Versand recht lange dauert.
- Jeder eBay-Nutzer besitzt ein Bewertungsprofil. Nachdem man bei einer Auktion Käufer oder Verkäufer ist, kann und sollte man nach der Abwickelung den Partner bewerten. Üblicherweise bewertet zunächst der Verkäufer den Käufer nach Zahlungseingang und der Käufer den Verkäufer bei Artikeleingang. Bewertungen können positiv, neutral oder negativ sein und mit einem kleinen Kommentar verbunden sein. Bevor man also wild drauf los bietet, kann man ruhig mal kurz das Profil des Verkäufers anschauen – nach Möglichkeit sollten so gut wie keine negativen Bewertungen aufweisen; hat ein Mitglied mehrere 1000 Bewertungen, können natürlich auch ein paar negative dabei sein, Meckerköppe gibt es bei so einer großen Zahl von Kaufpartnern immer. Wenn jemand aber vielleicht nur 20 Bewertungen hat unter darunter 3 negative sind, sollte man doch eher vorsichtig beim Kaufen sein. Da das Bewertungsprofil gerade für Verkäufer wichtig ist, sollte man sich als Käufer auch dazu durchringen, eine abzugeben, sobald die Ware angekommen ist. Viele Käufer sind da eher bequem und vergessen das gerne.
- Oft geht das Bieten auf einen Artikel erst in den letzten 10 Minuten einer Auktion, welche bis zu 10 Tagen dauern kann, so richtig los. Obwohl man sich durch den Bietagenten absichern kann, daß dieser bis zum angegebenen Höchstbetrag automatisch mitsteigert, sollte man doch zum Zeitpunkt des Auktionsendes online sein, um das „Abschlussbieten“ zu beobachten. Über den RELOAD-Button vom Browser kann man immer den aktuellen Preis sich anzeigen lassen.
- Wenn es Probleme gibt, z.B. der Verkäufer meldet sich nicht oder der ersteigerte Artikel kommt einfach nicht an, sollte man immer probieren, Kontakt aufzunehmen. Es kann auch immer sein, daß jemand ein Wochenende verreist ist oder mal ein paar Tage Computerprobleme hat und keine eMails abruft. Man sollte bei den eMails auch immer freundlich bleiben. Meldet sich auch nach mehreren Mails und vielen Tagen niemand, sollte man sich an eBay wenden. Man kann auch im Telefonbuch nach der Telefonnummer des Verkäufers suchen, da man bei gewonner Auktion auch dessen Namen und Adresse erfährt, damit niemand unter dem Deckmantel der Anonymität agieren kann. Einfach eine negative Bewertung abgeben, ist meistens nicht die richtige Lösung.
Verkaufen
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Hat man ein wenig Erfahrungen mit eBay gemacht, wird es jetzt richtig spannend. Zunächst hatte ich nur einige kleinere Gegenstände gefunden, bei denen mir die Idee kam, daß man doch auch mal den Spieß umdrehen kann und bei eBay für einen selbst Unnötiges loswerden kann. Einfach Dinge, die in irgendeiner Schublade vor sich hingammeln und trotzdem noch ganz gut sind. Jeder hat solche Dinge, ich finde jedesmal, wenn ich wieder ein paar Sachen bei eBay einstellen möchte, bei der Suche in der Wohnung solche Dinge.
Inzwischen habe ich etwa 25 Verkäufe erfolgreich abgeschlossen, hier meine Verkauftstipps:
- Zunächst eine einfache Analyse des potentiellen Verkaufsobjektes: Brauche ich das wirklich nicht? Braucht das keiner meiner Mitbewohner mehr? Gibt es keinen lieben Menschen, dem ich das schenken könnte? Kann man alle diese Fragen mit Nein beantworten, hat man also etwas für einen vollkommen Sinnloses gefunden. Dieser Gegenstand sollte für einen natürlich auch keinen ideellen Wert haben, denn dieser wird von anderen beim Bieten wohl weniger beachtet.Bleibt die Frage, ob der Gegenstand einen materiellen Wert für andere haben könnte. Wichtig ist auch, daß normalerweise der Artikel versendet wird (man kann auch bei großen Artikeln Selbstabholung verlangen), so daß von dem möglichen Wert einer Ware die Kosten für den Versand abgezogen werden muß. Anders gesagt, schätzt man den Wert eines Gegenstandes auf höchstens 3 €, müßte ihn aber aufgrund seiner z.B. 15 kg Gewicht als Paket für 8,69 € versenden, ist es vielleicht nicht ganz sinnvoll, diesen versteigern zu wollen. Hinzukommen noch eBay-Gebühren für das Einstellen des Artikels sowie Verkaufsgebühren von 1,5% - 4% des Verkaufspreises. Andererseits: Das Abschätzen des Wertes eines Gegenstandes ist unheimlich schwer. Hat man ein paar Auktionen hinter sich, hat man die eine oder andere sowohl positive als auch negative Überraschung erlebt.
- Will man einen Artikel dann einstellen, ist es gut, wenn sich die möglichen Bieter ein Bild davon machen können. Dazu ist entweder ein Scanner oder eine Digitalkamera von Nutzen. Stellt man einen Artikel bei eBay ein, kann man als Verkäufer ohne Zusatzkosten ein Bild des Gegenstandes hochladen. Die Bedeutung eines Bildes sollte man nicht unterschätzen! Notfalls kann man sich vielleicht auch von jemanden eine Digitalkamera ausleihen und alle Verkaufsgegenstände fotografieren. Der Vorteil ist, daß man dann die Fotos digital gespeichert hat und nicht erst einscanne muss.
- Stellt man einen Artikel ein, so wird man zunächst nach der Kategorie gefragt, in der der Artikel später erscheinen soll. Es gibt eigentlich nichts, was in keine der Kategorien paßt. Auf jeden Fall sollte man die richtige Kategorie wählen (einige Spaßvögel stellen ihre Artikel immer irgendwo ein), da viele Käufer gezielt in einer nach etwas suchen und nicht woanders vermuten. Man hat auch die Möglichkeit, einen Artikel in zwei Kategorien einzustellen, was aber zur Verdoppelung der Angebotsgebühren führt. Dies lohnt sich nach meiner Erfahrung für kleinere Artikel weniger. Allerdings gibt es wirklich viele Artikel, auf die mehr als eine Kategorie passt. Aufkleber von Fußballvereinen etwa könnte man sowohl bei Fußball als auch bei Aufklebern einstellen.
- Nach der Kategorieauswahl wird nach dem Titel und der Beschreibung des Artikels gefragt. Der Titel kann ruhig das eine oder andere Ausrufezeichen haben, mich nerven aber zu reißerische Titel, auch wenn diese immer in den Übersichtsseiten erscheinen und von daher nicht untergehen sollten. Die Beschreibung sollte möglichst ausführlich sein. Ganz wichtig: Wirklich alle Mängel nennen. Wenn ein Buch Eselsohren hat, sollte man nicht von Top-Zustand sprechen. Ebay sollte meiner Meinung nach auch Spaß machen und nicht dazu dienen, andere übers Ohr zu hauen, auch wenn das vielleicht ein wenig weltfremd klingt. HTML-Befehle sind übrigens möglich bei der Artikelbeschreibung; wer ein wenig Erfahrung mit dieser Sprache hat, kann also auch seine Beschreibung formatieren, bunte Buchstaben oder ähnliches. Ist etwas in gutem Zustand oder berechnet man nur reine Portokosten, kann man das ruhig farbig oder fett hervorheben, ohne daß es unseriös wirkt. Man kann aber natürlich auch alles übertreiben.
- Weiterhin kann man nun die Dauer der Auktion festlegen. Es ist eine Milchmädchenrechnung zu meinen, je länger eine Auktion dauert, desto höher der Endpreis, weil in der Zeit mehr Interessenten vorbeischauen. Konkret kann man bei eBay zwischen einer Dauer von 3, 5, 7 oder 10 Tagen wählen, ohne daß dieses mehr oder weniger kostet. Da das Bieten meist erst in den letzten 24 h beginnt und viele Kaufinteressenten so lange warten, gammelt ein Artikel mit 10 Tagen Dauer halt 9 Tage herum, bis endlich was passiert. Meiner Meinung nach reichen 5 Tage vollkommen aus. Zu beachten ist, daß die jeweilige Einstelluhrzeit auch die Enduhrzeit ist. Stellt man also einen Artikel am Sonntagvormittag ein mit einer Dauer von 3 Tagen, so endet die Auktion am Mittwochvormittag, was nicht besonders günstig. Man sollte doch probieren, die Auktionen am Nachmittag bzw. Abend enden zu lassen. Entsprechen sollte man um diese Uhrzeit auch den Artikel einstellen.
- Eine komplizierte Frage ist der Startpreis. Dazu muß man sagen, daß die Einstellungsgebühr bei eBay zwischen 0,25 € und 2,40 € liegt. Je niedriger der Startpreis, desto niedriger diese Gebühr. Nur bei einem Startpreis von 1 € (weniger ist nicht möglich) zahlt man die Minimalgebühr von 0,25 €, ab einem Startpreis von 2 € schon 0,40 €. Dies nutzen einige, indem sie hemmungslos jeden Artikel mit einem Startpreis von 1 € einstellen. Das ist natürlich schon etwas gewagt, denn theoretisch könnte es ja dazu kommen, daß es nur einen Bieter gibt, und dann muss man die Ware auch zu diesem Preis verkaufen. Allerdings ist dies aufgrund der großen Nutzerzahl extrem unwahrscheinlich. Ich hätte trotzdem ein schlechtes Gefühl, mein gebrauchtes Auto für 1 € einzustellen, um ein paar Cent Gebühren zu sparen.
Eine weitere Auswahlmöglichkeit ist die „Sofort-Kaufen-Methode“. Der Verkäufer legt einen Preis fest, der natürlich über dem Startpreis liegt. Gibt es noch keine Gebote auf einen Artikel kann der Käufer das Bieten abkürzen, den „Sofort-Kaufen“-Button drücken und die Auktion sofort beenden. Gerade für die ersten Verkäufe empfehle ich diese Methode nicht, da es sehr schwer einzuschätzen ist, wie hoch der Sofort-Kaufen-Preis liegen sollte. Dennoch: Diese Option ist interessant und kostet bescheidene 0,05 € zusätzliche Einstellungsgebühren.
- Üblicherweise trägt der Käufer die Versandkosten. Ich empfehle jedem Verkäufer, sich vorher ein wenig über Versandmöglichkeiten zu informieren. Die gute alte Post ist dabei eigentlich immer die günstigste Alternative gegenüber anderen Logistikern wie UPS oder dem DPD. Interessant für eBay-Verkäufe sind vor allem die Möglichkeiten von Bücher- und Warensendungen. Verkaufte Artikel bei eBay sind ja eigentlich immer Waren, so daß sie die Kriterien von Warensendungen erfüllen. Auch wer sein Bücherregal ausdünnen möchte, kann diese sehr günstig mit der Post versenden. Über Gewichst- und Größengrenzen sollte man sich vor dem Einstellen informieren. Ich schreibe immer den exakten Versandbetrag in die Artikelbeschreibung, damit es nicht nach dem Kauf zu Diskussionen kommt. Je niedriger die Portokosten, desto mehr sind die Käufer bereit, für den Artikel zu zahlen. Anders gesagt: Man sollte die Versandkosten im eigenen Interesse gering halten.
- Nach Auktionsende ist man nun der Handelnde. Dem Höchstbietenden, dessen eMail-Adresse und Anschrift man von eBay zugeschickt bekommt, schickt man dann eine eMail mit seiner Bankverbindung und mit dem zu überweisenden Betrag. Ich habe mir schon ein gewisses Repertoire an Standard-eMails für eBay gespeichert, gerade wenn man mehrere Artikel hintereinander verkauft ist das recht nützlich.
Im Normalfall ist das Geld spätens nach 1-2 Wochen bei einem angekommen. Man muß natürlich auch täglich seinen Kontostand überprüfen, weil der Käufer natürlich auf die Ware wartet und diese sofort nach Zahlungseingang abgesendet werden sollte. Hierzu empfiehlt sich Online-Banking, um nicht täglich zum Kontoauszugsdrucker töffteln zu müssen.
- Es gibt auch immer wieder ein paar sympathische Zeitgenossen, die ein wenig länger brauchen. Da hilft nur ab und zu anschreiben und warten. Meine eMails waren immer freundlich und haben gewirkt (Die längste Überweisung hat mal 5 Wochen gedauert). Aber irgendwann sollte man bestimmter werden, man kann auch mit Konsequenzen von eBay drohen, welche bestimmte Mechanismen bis hin zum Ausschluss von eBay haben. Dies sollte man aber nicht machen, wenn nach einer Woche noch kein Geld da ist. Es gilt der Grundsatz: Glaube an das Gute im Menschen. Inwieweit juristisch ein Anspruch auf Zahlung nach gewonner Auktion besteht, ist übrigens noch nicht 100%ig geklärt.
- Man sollte immer gut gepolstert versenden und Pakete oder Päckchen mit z.B. Zeitungspapier ausstopfen. Immer darauf hinweisen, daß das Versandrisiko beim Käufer liegt, oder als Alternative den versicherten Versand vorschlagen, welcher natürlich teurer ist.
- Nach Zahlungseingang sollte man nicht nur die Ware versenden, sondern gleich eine Bewertung für den Käufer abgeben. Das ist für diesen natürlich auch gleich ein Zeichen, daß das Geld angekommen ist. Bisher habe ich nur positive Bewertungen vergeben; ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, den Ich-brauche-mindestens-1-Monat-um-4-Euro-zu-überweisen-Menschen eine zumindest neutrale Bewertung zu verpassen.
- Das Spielchen sollte umgekehrt natürlich auch klappen: Kommt die Ware an, bewertet der Käufer. Tut er aber gerne mal nicht. Nach einer Woche schicke ich dann nochmal eine meiner gespeicherten Standard-eMails mit der unschuldigen Frage, ob die Ware den angekommen ist und wenn ja ob man nicht vielleicht wenn es denn keine Umstände bereitet in einer freien Minute eine kleine Bewertung durchführen könnte...“
Es gibt Käufer, die ignorieren sowas schlicht. Bis zu 90 Tagen nach Auktionsende kann man eine Bewertung durchführen. Nach einem Monat schicke ich dann alle 2 Tage eine eMail mit dieser freundlichen kleinen Bitte, aber einige bringt man dadurch trotzdem nicht zum Bewerten.
- Wenn man viel auf einmal versteigert, sollte man sich eine Liste anfertigen: Wer hat was ersteigert, wer hat schon bezahlt, was habe ich schon abgeschickt, welche Zahlung steht noch aus, wer muß mich noch bewerten. Ohne so eine Liste verliert man schnell den Überblick.
Ansonsten wünsche ich allen eBay-Nutzern viel Spaß. Die Auktionen sollten vor allem Spaß machen, also nehmt nicht alles ganz ernst und seid mit einigen ein bißchen nachsichtig und geduldig. Insgesamt finde ich es erstaunlich, wie problemlos die Abwickelung bei eBay meistens ist. Ernste Probleme bilden die Ausnahme.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-28 19:48:19 mit dem Titel aus versehen 2 mal eingestellt - nicht beachten
Jeder hat irgendetwas zu Hause, was man eigentlich nicht mehr braucht, was aber zu schade zum Wegschmeißen ist. Wenn man mal wieder ausmistet, finden sich sicher einige solcher Dinge. Was liegt da näher, als diese Gegenstände zu verkaufen? Und da wir im 21. Jahrhundert leben, natürlich auf elektronische Art und Weise über das Internet. Das kann nicht nur den einen oder anderen Euro bringen, es macht richtig Spaß und kann sehr interessant sein.
Natürlich kann man genauso gut nach einem Schnäppchen suchen.
Warum eBay?
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Wenn man etwas kaufen oder verkaufen möchte, erwartet man ein großes, vielfältiges Angebot bzw. möglichst viele potentielle Kaufinteressenten. Es gibt viele Auktionshäuser im Internet. Wirklich sinnvoll ist es aber eigentlich nur, zum Marktführer zu gehen aus den genannten Gründen. Andere Auktionshäuser haben vielleicht geringere Verkaufsgebühren; durch die Vielzahl der Nutzer erzielt man als Verkäufer bei eBay wohl aber den höchsten Erlös.
Ebay allgemein
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Die Website ist relativ schlicht und seriös gehalten, dadurch auch sehr übersichtlich. Ich konnte mich sehr schnell an diese Seiten gewöhnen. Unter „Mein eBay“ kann man alle wichtigen Dinge (bei welchen Auktionen biete ich, was verkaufe ich) einsehen. Auch die Navigation ist relativ logisch aufgebaut. Kritik üben muß man aber auch: eBay hat im Zuge der Euro-Umstellung die Gebühren doch recht kräftig erhöht.hat, die minimale Angebotsgebühr wurde von 0,35 DM auf 0,25 € umgerechnet. Und das, obwohl eBay als einer der ganz wenigen Internetfirmen schon lange Gewinne abwirft. Ebay weiß, daß es aufgrund der hohen Nutzerzahlen fast schon konkurrenzlos unter den Auktionshäusern ist. Das sollte man aber nicht einfach ausnutzen und die Gebühren erhöhen, wenn man diese Marktstellung behalten möchte. Weiteren unternehmerischen Erfolg sollte eBay an die Nutzer weitergeben, indem die Gebühren nicht weiter steigen, auch wenn der Ausbau der Website sicher sehr aufwendig ist.
Ein anderer Kritikpunkt, den ich habe, ist, daß eMails von eBay, insbesondere die Mitteilungen von dem Ende einer Auktion mit dem Höchstbietenden oft stunden- bis tagelang unterwegs sind, bis sie endlich ankommen. Es muß doch möglich sein, diese mit einem starken Server zeitnah zu versenden.
Ebay gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, die Balance zwischen Privatsphäre und Transparenz zu finden. Nur der Höchstbietende erfährt die Identität des Verkäufers und dessen Anschrift und andersherum, so daß auch klar ist, mit wem man da eigentlich ein Geschäft abschließt.
Anmeldung
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Egal ob man bieten oder verkaufen möchte, zunächst ist eine Anmeldung erforderlich. Gebote, die bei eBay abgegeben werden, sind bindend. Deswegen muss man als Nutzer eindeutig zu identifizieren sein. Auf jeden Fall muss die Anschrift bei der Anmeldung angegeben werden; gibt man eine AOL- oder T-Online-eMail-Adresse an, kann man gleich nach der Anmeldung eBay vollständig nutzen, weil die Personen hinter der eMail durch die Provider zu identifizieren sind. Hat man nur eine Freemail-Adresse z.B. von web.de oder GMX, muss man sich ein paar Tage gedulden: eBay schickt einem dann an die angegebene Post-Adresse einen Freischaltcode, nach dessen Eingabe man die Seiten erst vollständig nutzen kann. Die Anmeldung ist insgesamt nicht ganz unkompliziert, wohl aber in dieser Form notwendig. Schließlich möchte man ja letztendlich auch, dass der jeweilige Handelspartner bei den Auktionen zu identizieren ist.
Bieten
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Hat man die Anmeldung hinter sich, kann man sich in der großen eBay-Welt umsehen: Zu kaufen gibt es hier so gut wie alles. Die einzelnen Produkte sind relativ gut in Kategorien sortiert. Alternativ kann man auch die Suchmaske nutzen, um die angebotenen Produkte nach Stichworten zu durchsuchen. Durch die vielen Kategorien kann es aber auch zu logischen Dopplungen kommen, daß einzelne Gegenstände in verschiedenen Kategorien zu finden sind. (Z..B. Musiknoten: Sowohl unter „Musik“ als auch unter „Bücher“) Klickt man sich in eine Kategorie, sieht man hier die Artikelnamen plus die Restdauer der Auktion. Indem man auf den Titel klickt, erhält man nähere Informationen, Beschreibungen und evtl. ein Foto. Man bietet nun für einen Gegenstand, indem man in ein kleines Feld den Betrag eingibt, den man maximal dafür bezahlen möchte. Der „Bietagent“ erhöht immer in 0,50 €-Schritten, bedeutet: Wenn etwas zum Startpreis von einem 1 € angeboten wird, man maximal 5 € bezahlen möchte, kann man diese 5 € gleich eingeben. Trotzdem wird als Gebot zunächst nur 1 € angezeigt, bietet ein anderer später 2 €, springt der Preis automatisch auf 2,50 € und man bleibt Höchstbietender, bis jemand mehr als 5 € bietet. Dieses ist recht praktisch, weil jede Auktion eine feste Endzeit hat; ist es einem zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, ins Internet zu gehen, kann man schon vorher sein Höchstgebot abgeben, ohne daß die anderen Bieter es kennen.
Tipps zum Bieten:
- Man sollte sich zunächst genau die Artikelbeschreibung ansehen, Auktionen ohne Bild des Produktes sind weniger zu empfehlen. Mängel und Gebrauchsspuren müssen vom Verkäufer angegeben werden. Je ausführlicher die Beschreibung, desto besser. Es besteht immer die Möglichkeit, bei Fragen den Verkäufer per eMail anzuschreiben, diese sollte man auch nutzen, wenn einem etwas unklar ist.
- Die Versandkosten trägt in der Regel der Käufer, dies muß aber aus der Beschreibung hervorgehen. Um Unklarheiten vorzubeugen, sollte man sich bei Nichtangabe beim Verkäufer über die Höhe der Versandkosten direkt beim Verkäufer informieren, damit es nach der Auktion nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Viele Verkäufer berechnen neben den reinen Portokosten einfach noch eine großzügige Verpackungspauschale. Deswegen kann ich nur Nachfragen beim Verkäufer empfehlen. Extrem selten gibt es auch den Fall, daß der Verkäufer die Versandkosten zahlt, falls dies der Fall ist, wird er es aber auch gebührend betonen.
- Achtung vor Kaufrausch! Manchmal sieht man Auktionen, die mit Preisen zu Ende gehen, die mir doch etwas abenteuerlich erscheinen. Gerade bei elektronischen Geräten habe ich das Gefühl, daß zum Teil überhöhte Preise gezahlt werden. Im Extremfall kann durch einen teuren Versand ein gebrauchtes Gerät teurer werden als ein neues im Laden. Auktionen reizen ja auch, immer noch ein bißchen höher im Preis
zu gehen, aber irgendwann sollte dann doch Schluß sein.
- Beachten sollte man, daß normalerweise Verkäufer Vorkasse verlangen, d.h. der Höchstbietende überweist dem Verkäufer den Kaufpreis + Versandkosten, nach Geldeingang erfolgt dann der Versand des Artikels. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, per Nachnahme zu bezahlen oder das sogenannte Treuhandkonto von eBay zu nutzen, auf das zunächst überwiesen wird, das Geld wird aber erst an den Verkäufer weitergeleitet, wenn die Ware angekommen ist. Diese Services kosten aber auch entsprechende Gebühren, ich bin bisher ohne sie ausgekommen, auch habe ich noch nichts von absoluten Betrügern gehört, die nach Zahlungseingang gar nichts versendet haben. Streitigkeiten gehen, wenn vorhanden, eher um Mängel an der Ware oder daß ein Versand recht lange dauert.
- Jeder eBay-Nutzer besitzt ein Bewertungsprofil. Nachdem man bei einer Auktion Käufer oder Verkäufer ist, kann und sollte man nach der Abwickelung den Partner bewerten. Üblicherweise bewertet zunächst der Verkäufer den Käufer nach Zahlungseingang und der Käufer den Verkäufer bei Artikeleingang. Bewertungen können positiv, neutral oder negativ sein und mit einem kleinen Kommentar verbunden sein. Bevor man also wild drauf los bietet, kann man ruhig mal kurz das Profil des Verkäufers anschauen – nach Möglichkeit sollten so gut wie keine negativen Bewertungen aufweisen; hat ein Mitglied mehrere 1000 Bewertungen, können natürlich auch ein paar negative dabei sein, Meckerköppe gibt es bei so einer großen Zahl von Kaufpartnern immer. Wenn jemand aber vielleicht nur 20 Bewertungen hat unter darunter 3 negative sind, sollte man doch eher vorsichtig beim Kaufen sein. Da das Bewertungsprofil gerade für Verkäufer wichtig ist, sollte man sich als Käufer auch dazu durchringen, eine abzugeben, sobald die Ware angekommen ist. Viele Käufer sind da eher bequem und vergessen das gerne.
- Oft geht das Bieten auf einen Artikel erst in den letzten 10 Minuten einer Auktion, welche bis zu 10 Tagen dauern kann, so richtig los. Obwohl man sich durch den Bietagenten absichern kann, daß dieser bis zum angegebenen Höchstbetrag automatisch mitsteigert, sollte man doch zum Zeitpunkt des Auktionsendes online sein, um das „Abschlussbieten“ zu beobachten. Über den RELOAD-Button vom Browser kann man immer den aktuellen Preis sich anzeigen lassen.
- Wenn es Probleme gibt, z.B. der Verkäufer meldet sich nicht oder der ersteigerte Artikel kommt einfach nicht an, sollte man immer probieren, Kontakt aufzunehmen. Es kann auch immer sein, daß jemand ein Wochenende verreist ist oder mal ein paar Tage Computerprobleme hat und keine eMails abruft. Man sollte bei den eMails auch immer freundlich bleiben. Meldet sich auch nach mehreren Mails und vielen Tagen niemand, sollte man sich an eBay wenden. Man kann auch im Telefonbuch nach der Telefonnummer des Verkäufers suchen, da man bei gewonner Auktion auch dessen Namen und Adresse erfährt, damit niemand unter dem Deckmantel der Anonymität agieren kann. Einfach eine negative Bewertung abgeben, ist meistens nicht die richtige Lösung.
Verkaufen
********
Hat man ein wenig Erfahrungen mit eBay gemacht, wird es jetzt richtig spannend. Zunächst hatte ich nur einige kleinere Gegenstände gefunden, bei denen mir die Idee kam, daß man doch auch mal den Spieß umdrehen kann und bei eBay für einen selbst Unnötiges loswerden kann. Einfach Dinge, die in irgendeiner Schublade vor sich hingammeln und trotzdem noch ganz gut sind. Jeder hat solche Dinge, ich finde jedesmal, wenn ich wieder ein paar Sachen bei eBay einstellen möchte, bei der Suche in der Wohnung solche Dinge.
Inzwischen habe ich etwa 25 Verkäufe erfolgreich abgeschlossen, hier meine Verkauftstipps:
- Zunächst eine einfache Analyse des potentiellen Verkaufsobjektes: Brauche ich das wirklich nicht? Braucht das keiner meiner Mitbewohner mehr? Gibt es keinen lieben Menschen, dem ich das schenken könnte? Kann man alle diese Fragen mit Nein beantworten, hat man also etwas für einen vollkommen Sinnloses gefunden. Dieser Gegenstand sollte für einen natürlich auch keinen ideellen Wert haben, denn dieser wird von anderen beim Bieten wohl weniger beachtet.Bleibt die Frage, ob der Gegenstand einen materiellen Wert für andere haben könnte. Wichtig ist auch, daß normalerweise der Artikel versendet wird (man kann auch bei großen Artikeln Selbstabholung verlangen), so daß von dem möglichen Wert einer Ware die Kosten für den Versand abgezogen werden muß. Anders gesagt, schätzt man den Wert eines Gegenstandes auf höchstens 3 €, müßte ihn aber aufgrund seiner z.B. 15 kg Gewicht als Paket für 8,69 € versenden, ist es vielleicht nicht ganz sinnvoll, diesen versteigern zu wollen. Hinzukommen noch eBay-Gebühren für das Einstellen des Artikels sowie Verkaufsgebühren von 1,5% - 4% des Verkaufspreises. Andererseits: Das Abschätzen des Wertes eines Gegenstandes ist unheimlich schwer. Hat man ein paar Auktionen hinter sich, hat man die eine oder andere sowohl positive als auch negative Überraschung erlebt.
- Will man einen Artikel dann einstellen, ist es gut, wenn sich die möglichen Bieter ein Bild davon machen können. Dazu ist entweder ein Scanner oder eine Digitalkamera von Nutzen. Stellt man einen Artikel bei eBay ein, kann man als Verkäufer ohne Zusatzkosten ein Bild des Gegenstandes hochladen. Die Bedeutung eines Bildes sollte man nicht unterschätzen! Notfalls kann man sich vielleicht auch von jemanden eine Digitalkamera ausleihen und alle Verkaufsgegenstände fotografieren. Der Vorteil ist, daß man dann die Fotos digital gespeichert hat und nicht erst einscanne muss.
- Stellt man einen Artikel ein, so wird man zunächst nach der Kategorie gefragt, in der der Artikel später erscheinen soll. Es gibt eigentlich nichts, was in keine der Kategorien paßt. Auf jeden Fall sollte man die richtige Kategorie wählen (einige Spaßvögel stellen ihre Artikel immer irgendwo ein), da viele Käufer gezielt in einer nach etwas suchen und nicht woanders vermuten. Man hat auch die Möglichkeit, einen Artikel in zwei Kategorien einzustellen, was aber zur Verdoppelung der Angebotsgebühren führt. Dies lohnt sich nach meiner Erfahrung für kleinere Artikel weniger. Allerdings gibt es wirklich viele Artikel, auf die mehr als eine Kategorie passt. Aufkleber von Fußballvereinen etwa könnte man sowohl bei Fußball als auch bei Aufklebern einstellen.
- Nach der Kategorieauswahl wird nach dem Titel und der Beschreibung des Artikels gefragt. Der Titel kann ruhig das eine oder andere Ausrufezeichen haben, mich nerven aber zu reißerische Titel, auch wenn diese immer in den Übersichtsseiten erscheinen und von daher nicht untergehen sollten. Die Beschreibung sollte möglichst ausführlich sein. Ganz wichtig: Wirklich alle Mängel nennen. Wenn ein Buch Eselsohren hat, sollte man nicht von Top-Zustand sprechen. Ebay sollte meiner Meinung nach auch Spaß machen und nicht dazu dienen, andere übers Ohr zu hauen, auch wenn das vielleicht ein wenig weltfremd klingt. HTML-Befehle sind übrigens möglich bei der Artikelbeschreibung; wer ein wenig Erfahrung mit dieser Sprache hat, kann also auch seine Beschreibung formatieren, bunte Buchstaben oder ähnliches. Ist etwas in gutem Zustand oder berechnet man nur reine Portokosten, kann man das ruhig farbig oder fett hervorheben, ohne daß es unseriös wirkt. Man kann aber natürlich auch alles übertreiben.
- Weiterhin kann man nun die Dauer der Auktion festlegen. Es ist eine Milchmädchenrechnung zu meinen, je länger eine Auktion dauert, desto höher der Endpreis, weil in der Zeit mehr Interessenten vorbeischauen. Konkret kann man bei eBay zwischen einer Dauer von 3, 5, 7 oder 10 Tagen wählen, ohne daß dieses mehr oder weniger kostet. Da das Bieten meist erst in den letzten 24 h beginnt und viele Kaufinteressenten so lange warten, gammelt ein Artikel mit 10 Tagen Dauer halt 9 Tage herum, bis endlich was passiert. Meiner Meinung nach reichen 5 Tage vollkommen aus. Zu beachten ist, daß die jeweilige Einstelluhrzeit auch die Enduhrzeit ist. Stellt man also einen Artikel am Sonntagvormittag ein mit einer Dauer von 3 Tagen, so endet die Auktion am Mittwochvormittag, was nicht besonders günstig. Man sollte doch probieren, die Auktionen am Nachmittag bzw. Abend enden zu lassen. Entsprechen sollte man um diese Uhrzeit auch den Artikel einstellen.
- Eine komplizierte Frage ist der Startpreis. Dazu muß man sagen, daß die Einstellungsgebühr bei eBay zwischen 0,25 € und 2,40 € liegt. Je niedriger der Startpreis, desto niedriger diese Gebühr. Nur bei einem Startpreis von 1 € (weniger ist nicht möglich) zahlt man die Minimalgebühr von 0,25 €, ab einem Startpreis von 2 € schon 0,40 €. Dies nutzen einige, indem sie hemmungslos jeden Artikel mit einem Startpreis von 1 € einstellen. Das ist natürlich schon etwas gewagt, denn theoretisch könnte es ja dazu kommen, daß es nur einen Bieter gibt, und dann muss man die Ware auch zu diesem Preis verkaufen. Allerdings ist dies aufgrund der großen Nutzerzahl extrem unwahrscheinlich. Ich hätte trotzdem ein schlechtes Gefühl, mein gebrauchtes Auto für 1 € einzustellen, um ein paar Cent Gebühren zu sparen.
Eine weitere Auswahlmöglichkeit ist die „Sofort-Kaufen-Methode“. Der Verkäufer legt einen Preis fest, der natürlich über dem Startpreis liegt. Gibt es noch keine Gebote auf einen Artikel kann der Käufer das Bieten abkürzen, den „Sofort-Kaufen“-Button drücken und die Auktion sofort beenden. Gerade für die ersten Verkäufe empfehle ich diese Methode nicht, da es sehr schwer einzuschätzen ist, wie hoch der Sofort-Kaufen-Preis liegen sollte. Dennoch: Diese Option ist interessant und kostet bescheidene 0,05 € zusätzliche Einstellungsgebühren.
- Üblicherweise trägt der Käufer die Versandkosten. Ich empfehle jedem Verkäufer, sich vorher ein wenig über Versandmöglichkeiten zu informieren. Die gute alte Post ist dabei eigentlich immer die günstigste Alternative gegenüber anderen Logistikern wie UPS oder dem DPD. Interessant für eBay-Verkäufe sind vor allem die Möglichkeiten von Bücher- und Warensendungen. Verkaufte Artikel bei eBay sind ja eigentlich immer Waren, so daß sie die Kriterien von Warensendungen erfüllen. Auch wer sein Bücherregal ausdünnen möchte, kann diese sehr günstig mit der Post versenden. Über Gewichst- und Größengrenzen sollte man sich vor dem Einstellen informieren. Ich schreibe immer den exakten Versandbetrag in die Artikelbeschreibung, damit es nicht nach dem Kauf zu Diskussionen kommt. Je niedriger die Portokosten, desto mehr sind die Käufer bereit, für den Artikel zu zahlen. Anders gesagt: Man sollte die Versandkosten im eigenen Interesse gering halten.
- Nach Auktionsende ist man nun der Handelnde. Dem Höchstbietenden, dessen eMail-Adresse und Anschrift man von eBay zugeschickt bekommt, schickt man dann eine eMail mit seiner Bankverbindung und mit dem zu überweisenden Betrag. Ich habe mir schon ein gewisses Repertoire an Standard-eMails für eBay gespeichert, gerade wenn man mehrere Artikel hintereinander verkauft ist das recht nützlich.
Im Normalfall ist das Geld spätens nach 1-2 Wochen bei einem angekommen. Man muß natürlich auch täglich seinen Kontostand überprüfen, weil der Käufer natürlich auf die Ware wartet und diese sofort nach Zahlungseingang abgesendet werden sollte. Hierzu empfiehlt sich Online-Banking, um nicht täglich zum Kontoauszugsdrucker töffteln zu müssen.
- Es gibt auch immer wieder ein paar sympathische Zeitgenossen, die ein wenig länger brauchen. Da hilft nur ab und zu anschreiben und warten. Meine eMails waren immer freundlich und haben gewirkt (Die längste Überweisung hat mal 5 Wochen gedauert). Aber irgendwann sollte man bestimmter werden, man kann auch mit Konsequenzen von eBay drohen, welche bestimmte Mechanismen bis hin zum Ausschluss von eBay haben. Dies sollte man aber nicht machen, wenn nach einer Woche noch kein Geld da ist. Es gilt der Grundsatz: Glaube an das Gute im Menschen. Inwieweit juristisch ein Anspruch auf Zahlung nach gewonner Auktion besteht, ist übrigens noch nicht 100%ig geklärt.
- Man sollte immer gut gepolstert versenden und Pakete oder Päckchen mit z.B. Zeitungspapier ausstopfen. Immer darauf hinweisen, daß das Versandrisiko beim Käufer liegt, oder als Alternative den versicherten Versand vorschlagen, welcher natürlich teurer ist.
- Nach Zahlungseingang sollte man nicht nur die Ware versenden, sondern gleich eine Bewertung für den Käufer abgeben. Das ist für diesen natürlich auch gleich ein Zeichen, daß das Geld angekommen ist. Bisher habe ich nur positive Bewertungen vergeben; ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, den Ich-brauche-mindestens-1-Monat-um-4-Euro-zu-überweisen-Menschen eine zumindest neutrale Bewertung zu verpassen.
- Das Spielchen sollte umgekehrt natürlich auch klappen: Kommt die Ware an, bewertet der Käufer. Tut er aber gerne mal nicht. Nach einer Woche schicke ich dann nochmal eine meiner gespeicherten Standard-eMails mit der unschuldigen Frage, ob die Ware den angekommen ist und wenn ja ob man nicht vielleicht wenn es denn keine Umstände bereitet in einer freien Minute eine kleine Bewertung durchführen könnte...“
Es gibt Käufer, die ignorieren sowas schlicht. Bis zu 90 Tagen nach Auktionsende kann man eine Bewertung durchführen. Nach einem Monat schicke ich dann alle 2 Tage eine eMail mit dieser freundlichen kleinen Bitte, aber einige bringt man dadurch trotzdem nicht zum Bewerten.
- Wenn man viel auf einmal versteigert, sollte man sich eine Liste anfertigen: Wer hat was ersteigert, wer hat schon bezahlt, was habe ich schon abgeschickt, welche Zahlung steht noch aus, wer muß mich noch bewerten. Ohne so eine Liste verliert man schnell den Überblick.
Ansonsten wünsche ich allen eBay-Nutzern viel Spaß. Die Auktionen sollten vor allem Spaß machen, also nehmt nicht alles ganz ernst und seid mit einigen ein bißchen nachsichtig und geduldig. Insgesamt finde ich es erstaunlich, wie problemlos die Abwickelung bei eBay meistens ist. Ernste Probleme bilden die Ausnahme.
Natürlich kann man genauso gut nach einem Schnäppchen suchen.
Warum eBay?
***********
Wenn man etwas kaufen oder verkaufen möchte, erwartet man ein großes, vielfältiges Angebot bzw. möglichst viele potentielle Kaufinteressenten. Es gibt viele Auktionshäuser im Internet. Wirklich sinnvoll ist es aber eigentlich nur, zum Marktführer zu gehen aus den genannten Gründen. Andere Auktionshäuser haben vielleicht geringere Verkaufsgebühren; durch die Vielzahl der Nutzer erzielt man als Verkäufer bei eBay wohl aber den höchsten Erlös.
Ebay allgemein
***********
Die Website ist relativ schlicht und seriös gehalten, dadurch auch sehr übersichtlich. Ich konnte mich sehr schnell an diese Seiten gewöhnen. Unter „Mein eBay“ kann man alle wichtigen Dinge (bei welchen Auktionen biete ich, was verkaufe ich) einsehen. Auch die Navigation ist relativ logisch aufgebaut. Kritik üben muß man aber auch: eBay hat im Zuge der Euro-Umstellung die Gebühren doch recht kräftig erhöht.hat, die minimale Angebotsgebühr wurde von 0,35 DM auf 0,25 € umgerechnet. Und das, obwohl eBay als einer der ganz wenigen Internetfirmen schon lange Gewinne abwirft. Ebay weiß, daß es aufgrund der hohen Nutzerzahlen fast schon konkurrenzlos unter den Auktionshäusern ist. Das sollte man aber nicht einfach ausnutzen und die Gebühren erhöhen, wenn man diese Marktstellung behalten möchte. Weiteren unternehmerischen Erfolg sollte eBay an die Nutzer weitergeben, indem die Gebühren nicht weiter steigen, auch wenn der Ausbau der Website sicher sehr aufwendig ist.
Ein anderer Kritikpunkt, den ich habe, ist, daß eMails von eBay, insbesondere die Mitteilungen von dem Ende einer Auktion mit dem Höchstbietenden oft stunden- bis tagelang unterwegs sind, bis sie endlich ankommen. Es muß doch möglich sein, diese mit einem starken Server zeitnah zu versenden.
Ebay gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, die Balance zwischen Privatsphäre und Transparenz zu finden. Nur der Höchstbietende erfährt die Identität des Verkäufers und dessen Anschrift und andersherum, so daß auch klar ist, mit wem man da eigentlich ein Geschäft abschließt.
Anmeldung
*********
Egal ob man bieten oder verkaufen möchte, zunächst ist eine Anmeldung erforderlich. Gebote, die bei eBay abgegeben werden, sind bindend. Deswegen muss man als Nutzer eindeutig zu identifizieren sein. Auf jeden Fall muss die Anschrift bei der Anmeldung angegeben werden; gibt man eine AOL- oder T-Online-eMail-Adresse an, kann man gleich nach der Anmeldung eBay vollständig nutzen, weil die Personen hinter der eMail durch die Provider zu identifizieren sind. Hat man nur eine Freemail-Adresse z.B. von web.de oder GMX, muss man sich ein paar Tage gedulden: eBay schickt einem dann an die angegebene Post-Adresse einen Freischaltcode, nach dessen Eingabe man die Seiten erst vollständig nutzen kann. Die Anmeldung ist insgesamt nicht ganz unkompliziert, wohl aber in dieser Form notwendig. Schließlich möchte man ja letztendlich auch, dass der jeweilige Handelspartner bei den Auktionen zu identizieren ist.
Bieten
*****
Hat man die Anmeldung hinter sich, kann man sich in der großen eBay-Welt umsehen: Zu kaufen gibt es hier so gut wie alles. Die einzelnen Produkte sind relativ gut in Kategorien sortiert. Alternativ kann man auch die Suchmaske nutzen, um die angebotenen Produkte nach Stichworten zu durchsuchen. Durch die vielen Kategorien kann es aber auch zu logischen Dopplungen kommen, daß einzelne Gegenstände in verschiedenen Kategorien zu finden sind. (Z..B. Musiknoten: Sowohl unter „Musik“ als auch unter „Bücher“) Klickt man sich in eine Kategorie, sieht man hier die Artikelnamen plus die Restdauer der Auktion. Indem man auf den Titel klickt, erhält man nähere Informationen, Beschreibungen und evtl. ein Foto. Man bietet nun für einen Gegenstand, indem man in ein kleines Feld den Betrag eingibt, den man maximal dafür bezahlen möchte. Der „Bietagent“ erhöht immer in 0,50 €-Schritten, bedeutet: Wenn etwas zum Startpreis von einem 1 € angeboten wird, man maximal 5 € bezahlen möchte, kann man diese 5 € gleich eingeben. Trotzdem wird als Gebot zunächst nur 1 € angezeigt, bietet ein anderer später 2 €, springt der Preis automatisch auf 2,50 € und man bleibt Höchstbietender, bis jemand mehr als 5 € bietet. Dieses ist recht praktisch, weil jede Auktion eine feste Endzeit hat; ist es einem zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, ins Internet zu gehen, kann man schon vorher sein Höchstgebot abgeben, ohne daß die anderen Bieter es kennen.
Tipps zum Bieten:
- Man sollte sich zunächst genau die Artikelbeschreibung ansehen, Auktionen ohne Bild des Produktes sind weniger zu empfehlen. Mängel und Gebrauchsspuren müssen vom Verkäufer angegeben werden. Je ausführlicher die Beschreibung, desto besser. Es besteht immer die Möglichkeit, bei Fragen den Verkäufer per eMail anzuschreiben, diese sollte man auch nutzen, wenn einem etwas unklar ist.
- Die Versandkosten trägt in der Regel der Käufer, dies muß aber aus der Beschreibung hervorgehen. Um Unklarheiten vorzubeugen, sollte man sich bei Nichtangabe beim Verkäufer über die Höhe der Versandkosten direkt beim Verkäufer informieren, damit es nach der Auktion nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Viele Verkäufer berechnen neben den reinen Portokosten einfach noch eine großzügige Verpackungspauschale. Deswegen kann ich nur Nachfragen beim Verkäufer empfehlen. Extrem selten gibt es auch den Fall, daß der Verkäufer die Versandkosten zahlt, falls dies der Fall ist, wird er es aber auch gebührend betonen.
- Achtung vor Kaufrausch! Manchmal sieht man Auktionen, die mit Preisen zu Ende gehen, die mir doch etwas abenteuerlich erscheinen. Gerade bei elektronischen Geräten habe ich das Gefühl, daß zum Teil überhöhte Preise gezahlt werden. Im Extremfall kann durch einen teuren Versand ein gebrauchtes Gerät teurer werden als ein neues im Laden. Auktionen reizen ja auch, immer noch ein bißchen höher im Preis
zu gehen, aber irgendwann sollte dann doch Schluß sein.
- Beachten sollte man, daß normalerweise Verkäufer Vorkasse verlangen, d.h. der Höchstbietende überweist dem Verkäufer den Kaufpreis + Versandkosten, nach Geldeingang erfolgt dann der Versand des Artikels. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, per Nachnahme zu bezahlen oder das sogenannte Treuhandkonto von eBay zu nutzen, auf das zunächst überwiesen wird, das Geld wird aber erst an den Verkäufer weitergeleitet, wenn die Ware angekommen ist. Diese Services kosten aber auch entsprechende Gebühren, ich bin bisher ohne sie ausgekommen, auch habe ich noch nichts von absoluten Betrügern gehört, die nach Zahlungseingang gar nichts versendet haben. Streitigkeiten gehen, wenn vorhanden, eher um Mängel an der Ware oder daß ein Versand recht lange dauert.
- Jeder eBay-Nutzer besitzt ein Bewertungsprofil. Nachdem man bei einer Auktion Käufer oder Verkäufer ist, kann und sollte man nach der Abwickelung den Partner bewerten. Üblicherweise bewertet zunächst der Verkäufer den Käufer nach Zahlungseingang und der Käufer den Verkäufer bei Artikeleingang. Bewertungen können positiv, neutral oder negativ sein und mit einem kleinen Kommentar verbunden sein. Bevor man also wild drauf los bietet, kann man ruhig mal kurz das Profil des Verkäufers anschauen – nach Möglichkeit sollten so gut wie keine negativen Bewertungen aufweisen; hat ein Mitglied mehrere 1000 Bewertungen, können natürlich auch ein paar negative dabei sein, Meckerköppe gibt es bei so einer großen Zahl von Kaufpartnern immer. Wenn jemand aber vielleicht nur 20 Bewertungen hat unter darunter 3 negative sind, sollte man doch eher vorsichtig beim Kaufen sein. Da das Bewertungsprofil gerade für Verkäufer wichtig ist, sollte man sich als Käufer auch dazu durchringen, eine abzugeben, sobald die Ware angekommen ist. Viele Käufer sind da eher bequem und vergessen das gerne.
- Oft geht das Bieten auf einen Artikel erst in den letzten 10 Minuten einer Auktion, welche bis zu 10 Tagen dauern kann, so richtig los. Obwohl man sich durch den Bietagenten absichern kann, daß dieser bis zum angegebenen Höchstbetrag automatisch mitsteigert, sollte man doch zum Zeitpunkt des Auktionsendes online sein, um das „Abschlussbieten“ zu beobachten. Über den RELOAD-Button vom Browser kann man immer den aktuellen Preis sich anzeigen lassen.
- Wenn es Probleme gibt, z.B. der Verkäufer meldet sich nicht oder der ersteigerte Artikel kommt einfach nicht an, sollte man immer probieren, Kontakt aufzunehmen. Es kann auch immer sein, daß jemand ein Wochenende verreist ist oder mal ein paar Tage Computerprobleme hat und keine eMails abruft. Man sollte bei den eMails auch immer freundlich bleiben. Meldet sich auch nach mehreren Mails und vielen Tagen niemand, sollte man sich an eBay wenden. Man kann auch im Telefonbuch nach der Telefonnummer des Verkäufers suchen, da man bei gewonner Auktion auch dessen Namen und Adresse erfährt, damit niemand unter dem Deckmantel der Anonymität agieren kann. Einfach eine negative Bewertung abgeben, ist meistens nicht die richtige Lösung.
Verkaufen
********
Hat man ein wenig Erfahrungen mit eBay gemacht, wird es jetzt richtig spannend. Zunächst hatte ich nur einige kleinere Gegenstände gefunden, bei denen mir die Idee kam, daß man doch auch mal den Spieß umdrehen kann und bei eBay für einen selbst Unnötiges loswerden kann. Einfach Dinge, die in irgendeiner Schublade vor sich hingammeln und trotzdem noch ganz gut sind. Jeder hat solche Dinge, ich finde jedesmal, wenn ich wieder ein paar Sachen bei eBay einstellen möchte, bei der Suche in der Wohnung solche Dinge.
Inzwischen habe ich etwa 25 Verkäufe erfolgreich abgeschlossen, hier meine Verkauftstipps:
- Zunächst eine einfache Analyse des potentiellen Verkaufsobjektes: Brauche ich das wirklich nicht? Braucht das keiner meiner Mitbewohner mehr? Gibt es keinen lieben Menschen, dem ich das schenken könnte? Kann man alle diese Fragen mit Nein beantworten, hat man also etwas für einen vollkommen Sinnloses gefunden. Dieser Gegenstand sollte für einen natürlich auch keinen ideellen Wert haben, denn dieser wird von anderen beim Bieten wohl weniger beachtet.Bleibt die Frage, ob der Gegenstand einen materiellen Wert für andere haben könnte. Wichtig ist auch, daß normalerweise der Artikel versendet wird (man kann auch bei großen Artikeln Selbstabholung verlangen), so daß von dem möglichen Wert einer Ware die Kosten für den Versand abgezogen werden muß. Anders gesagt, schätzt man den Wert eines Gegenstandes auf höchstens 3 €, müßte ihn aber aufgrund seiner z.B. 15 kg Gewicht als Paket für 8,69 € versenden, ist es vielleicht nicht ganz sinnvoll, diesen versteigern zu wollen. Hinzukommen noch eBay-Gebühren für das Einstellen des Artikels sowie Verkaufsgebühren von 1,5% - 4% des Verkaufspreises. Andererseits: Das Abschätzen des Wertes eines Gegenstandes ist unheimlich schwer. Hat man ein paar Auktionen hinter sich, hat man die eine oder andere sowohl positive als auch negative Überraschung erlebt.
- Will man einen Artikel dann einstellen, ist es gut, wenn sich die möglichen Bieter ein Bild davon machen können. Dazu ist entweder ein Scanner oder eine Digitalkamera von Nutzen. Stellt man einen Artikel bei eBay ein, kann man als Verkäufer ohne Zusatzkosten ein Bild des Gegenstandes hochladen. Die Bedeutung eines Bildes sollte man nicht unterschätzen! Notfalls kann man sich vielleicht auch von jemanden eine Digitalkamera ausleihen und alle Verkaufsgegenstände fotografieren. Der Vorteil ist, daß man dann die Fotos digital gespeichert hat und nicht erst einscanne muss.
- Stellt man einen Artikel ein, so wird man zunächst nach der Kategorie gefragt, in der der Artikel später erscheinen soll. Es gibt eigentlich nichts, was in keine der Kategorien paßt. Auf jeden Fall sollte man die richtige Kategorie wählen (einige Spaßvögel stellen ihre Artikel immer irgendwo ein), da viele Käufer gezielt in einer nach etwas suchen und nicht woanders vermuten. Man hat auch die Möglichkeit, einen Artikel in zwei Kategorien einzustellen, was aber zur Verdoppelung der Angebotsgebühren führt. Dies lohnt sich nach meiner Erfahrung für kleinere Artikel weniger. Allerdings gibt es wirklich viele Artikel, auf die mehr als eine Kategorie passt. Aufkleber von Fußballvereinen etwa könnte man sowohl bei Fußball als auch bei Aufklebern einstellen.
- Nach der Kategorieauswahl wird nach dem Titel und der Beschreibung des Artikels gefragt. Der Titel kann ruhig das eine oder andere Ausrufezeichen haben, mich nerven aber zu reißerische Titel, auch wenn diese immer in den Übersichtsseiten erscheinen und von daher nicht untergehen sollten. Die Beschreibung sollte möglichst ausführlich sein. Ganz wichtig: Wirklich alle Mängel nennen. Wenn ein Buch Eselsohren hat, sollte man nicht von Top-Zustand sprechen. Ebay sollte meiner Meinung nach auch Spaß machen und nicht dazu dienen, andere übers Ohr zu hauen, auch wenn das vielleicht ein wenig weltfremd klingt. HTML-Befehle sind übrigens möglich bei der Artikelbeschreibung; wer ein wenig Erfahrung mit dieser Sprache hat, kann also auch seine Beschreibung formatieren, bunte Buchstaben oder ähnliches. Ist etwas in gutem Zustand oder berechnet man nur reine Portokosten, kann man das ruhig farbig oder fett hervorheben, ohne daß es unseriös wirkt. Man kann aber natürlich auch alles übertreiben.
- Weiterhin kann man nun die Dauer der Auktion festlegen. Es ist eine Milchmädchenrechnung zu meinen, je länger eine Auktion dauert, desto höher der Endpreis, weil in der Zeit mehr Interessenten vorbeischauen. Konkret kann man bei eBay zwischen einer Dauer von 3, 5, 7 oder 10 Tagen wählen, ohne daß dieses mehr oder weniger kostet. Da das Bieten meist erst in den letzten 24 h beginnt und viele Kaufinteressenten so lange warten, gammelt ein Artikel mit 10 Tagen Dauer halt 9 Tage herum, bis endlich was passiert. Meiner Meinung nach reichen 5 Tage vollkommen aus. Zu beachten ist, daß die jeweilige Einstelluhrzeit auch die Enduhrzeit ist. Stellt man also einen Artikel am Sonntagvormittag ein mit einer Dauer von 3 Tagen, so endet die Auktion am Mittwochvormittag, was nicht besonders günstig. Man sollte doch probieren, die Auktionen am Nachmittag bzw. Abend enden zu lassen. Entsprechen sollte man um diese Uhrzeit auch den Artikel einstellen.
- Eine komplizierte Frage ist der Startpreis. Dazu muß man sagen, daß die Einstellungsgebühr bei eBay zwischen 0,25 € und 2,40 € liegt. Je niedriger der Startpreis, desto niedriger diese Gebühr. Nur bei einem Startpreis von 1 € (weniger ist nicht möglich) zahlt man die Minimalgebühr von 0,25 €, ab einem Startpreis von 2 € schon 0,40 €. Dies nutzen einige, indem sie hemmungslos jeden Artikel mit einem Startpreis von 1 € einstellen. Das ist natürlich schon etwas gewagt, denn theoretisch könnte es ja dazu kommen, daß es nur einen Bieter gibt, und dann muss man die Ware auch zu diesem Preis verkaufen. Allerdings ist dies aufgrund der großen Nutzerzahl extrem unwahrscheinlich. Ich hätte trotzdem ein schlechtes Gefühl, mein gebrauchtes Auto für 1 € einzustellen, um ein paar Cent Gebühren zu sparen.
Eine weitere Auswahlmöglichkeit ist die „Sofort-Kaufen-Methode“. Der Verkäufer legt einen Preis fest, der natürlich über dem Startpreis liegt. Gibt es noch keine Gebote auf einen Artikel kann der Käufer das Bieten abkürzen, den „Sofort-Kaufen“-Button drücken und die Auktion sofort beenden. Gerade für die ersten Verkäufe empfehle ich diese Methode nicht, da es sehr schwer einzuschätzen ist, wie hoch der Sofort-Kaufen-Preis liegen sollte. Dennoch: Diese Option ist interessant und kostet bescheidene 0,05 € zusätzliche Einstellungsgebühren.
- Üblicherweise trägt der Käufer die Versandkosten. Ich empfehle jedem Verkäufer, sich vorher ein wenig über Versandmöglichkeiten zu informieren. Die gute alte Post ist dabei eigentlich immer die günstigste Alternative gegenüber anderen Logistikern wie UPS oder dem DPD. Interessant für eBay-Verkäufe sind vor allem die Möglichkeiten von Bücher- und Warensendungen. Verkaufte Artikel bei eBay sind ja eigentlich immer Waren, so daß sie die Kriterien von Warensendungen erfüllen. Auch wer sein Bücherregal ausdünnen möchte, kann diese sehr günstig mit der Post versenden. Über Gewichst- und Größengrenzen sollte man sich vor dem Einstellen informieren. Ich schreibe immer den exakten Versandbetrag in die Artikelbeschreibung, damit es nicht nach dem Kauf zu Diskussionen kommt. Je niedriger die Portokosten, desto mehr sind die Käufer bereit, für den Artikel zu zahlen. Anders gesagt: Man sollte die Versandkosten im eigenen Interesse gering halten.
- Nach Auktionsende ist man nun der Handelnde. Dem Höchstbietenden, dessen eMail-Adresse und Anschrift man von eBay zugeschickt bekommt, schickt man dann eine eMail mit seiner Bankverbindung und mit dem zu überweisenden Betrag. Ich habe mir schon ein gewisses Repertoire an Standard-eMails für eBay gespeichert, gerade wenn man mehrere Artikel hintereinander verkauft ist das recht nützlich.
Im Normalfall ist das Geld spätens nach 1-2 Wochen bei einem angekommen. Man muß natürlich auch täglich seinen Kontostand überprüfen, weil der Käufer natürlich auf die Ware wartet und diese sofort nach Zahlungseingang abgesendet werden sollte. Hierzu empfiehlt sich Online-Banking, um nicht täglich zum Kontoauszugsdrucker töffteln zu müssen.
- Es gibt auch immer wieder ein paar sympathische Zeitgenossen, die ein wenig länger brauchen. Da hilft nur ab und zu anschreiben und warten. Meine eMails waren immer freundlich und haben gewirkt (Die längste Überweisung hat mal 5 Wochen gedauert). Aber irgendwann sollte man bestimmter werden, man kann auch mit Konsequenzen von eBay drohen, welche bestimmte Mechanismen bis hin zum Ausschluss von eBay haben. Dies sollte man aber nicht machen, wenn nach einer Woche noch kein Geld da ist. Es gilt der Grundsatz: Glaube an das Gute im Menschen. Inwieweit juristisch ein Anspruch auf Zahlung nach gewonner Auktion besteht, ist übrigens noch nicht 100%ig geklärt.
- Man sollte immer gut gepolstert versenden und Pakete oder Päckchen mit z.B. Zeitungspapier ausstopfen. Immer darauf hinweisen, daß das Versandrisiko beim Käufer liegt, oder als Alternative den versicherten Versand vorschlagen, welcher natürlich teurer ist.
- Nach Zahlungseingang sollte man nicht nur die Ware versenden, sondern gleich eine Bewertung für den Käufer abgeben. Das ist für diesen natürlich auch gleich ein Zeichen, daß das Geld angekommen ist. Bisher habe ich nur positive Bewertungen vergeben; ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, den Ich-brauche-mindestens-1-Monat-um-4-Euro-zu-überweisen-Menschen eine zumindest neutrale Bewertung zu verpassen.
- Das Spielchen sollte umgekehrt natürlich auch klappen: Kommt die Ware an, bewertet der Käufer. Tut er aber gerne mal nicht. Nach einer Woche schicke ich dann nochmal eine meiner gespeicherten Standard-eMails mit der unschuldigen Frage, ob die Ware den angekommen ist und wenn ja ob man nicht vielleicht wenn es denn keine Umstände bereitet in einer freien Minute eine kleine Bewertung durchführen könnte...“
Es gibt Käufer, die ignorieren sowas schlicht. Bis zu 90 Tagen nach Auktionsende kann man eine Bewertung durchführen. Nach einem Monat schicke ich dann alle 2 Tage eine eMail mit dieser freundlichen kleinen Bitte, aber einige bringt man dadurch trotzdem nicht zum Bewerten.
- Wenn man viel auf einmal versteigert, sollte man sich eine Liste anfertigen: Wer hat was ersteigert, wer hat schon bezahlt, was habe ich schon abgeschickt, welche Zahlung steht noch aus, wer muß mich noch bewerten. Ohne so eine Liste verliert man schnell den Überblick.
Ansonsten wünsche ich allen eBay-Nutzern viel Spaß. Die Auktionen sollten vor allem Spaß machen, also nehmt nicht alles ganz ernst und seid mit einigen ein bißchen nachsichtig und geduldig. Insgesamt finde ich es erstaunlich, wie problemlos die Abwickelung bei eBay meistens ist. Ernste Probleme bilden die Ausnahme.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-28 19:48:19 mit dem Titel aus versehen 2 mal eingestellt - nicht beachten
Jeder hat irgendetwas zu Hause, was man eigentlich nicht mehr braucht, was aber zu schade zum Wegschmeißen ist. Wenn man mal wieder ausmistet, finden sich sicher einige solcher Dinge. Was liegt da näher, als diese Gegenstände zu verkaufen? Und da wir im 21. Jahrhundert leben, natürlich auf elektronische Art und Weise über das Internet. Das kann nicht nur den einen oder anderen Euro bringen, es macht richtig Spaß und kann sehr interessant sein.
Natürlich kann man genauso gut nach einem Schnäppchen suchen.
Warum eBay?
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Wenn man etwas kaufen oder verkaufen möchte, erwartet man ein großes, vielfältiges Angebot bzw. möglichst viele potentielle Kaufinteressenten. Es gibt viele Auktionshäuser im Internet. Wirklich sinnvoll ist es aber eigentlich nur, zum Marktführer zu gehen aus den genannten Gründen. Andere Auktionshäuser haben vielleicht geringere Verkaufsgebühren; durch die Vielzahl der Nutzer erzielt man als Verkäufer bei eBay wohl aber den höchsten Erlös.
Ebay allgemein
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Die Website ist relativ schlicht und seriös gehalten, dadurch auch sehr übersichtlich. Ich konnte mich sehr schnell an diese Seiten gewöhnen. Unter „Mein eBay“ kann man alle wichtigen Dinge (bei welchen Auktionen biete ich, was verkaufe ich) einsehen. Auch die Navigation ist relativ logisch aufgebaut. Kritik üben muß man aber auch: eBay hat im Zuge der Euro-Umstellung die Gebühren doch recht kräftig erhöht.hat, die minimale Angebotsgebühr wurde von 0,35 DM auf 0,25 € umgerechnet. Und das, obwohl eBay als einer der ganz wenigen Internetfirmen schon lange Gewinne abwirft. Ebay weiß, daß es aufgrund der hohen Nutzerzahlen fast schon konkurrenzlos unter den Auktionshäusern ist. Das sollte man aber nicht einfach ausnutzen und die Gebühren erhöhen, wenn man diese Marktstellung behalten möchte. Weiteren unternehmerischen Erfolg sollte eBay an die Nutzer weitergeben, indem die Gebühren nicht weiter steigen, auch wenn der Ausbau der Website sicher sehr aufwendig ist.
Ein anderer Kritikpunkt, den ich habe, ist, daß eMails von eBay, insbesondere die Mitteilungen von dem Ende einer Auktion mit dem Höchstbietenden oft stunden- bis tagelang unterwegs sind, bis sie endlich ankommen. Es muß doch möglich sein, diese mit einem starken Server zeitnah zu versenden.
Ebay gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, die Balance zwischen Privatsphäre und Transparenz zu finden. Nur der Höchstbietende erfährt die Identität des Verkäufers und dessen Anschrift und andersherum, so daß auch klar ist, mit wem man da eigentlich ein Geschäft abschließt.
Anmeldung
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Egal ob man bieten oder verkaufen möchte, zunächst ist eine Anmeldung erforderlich. Gebote, die bei eBay abgegeben werden, sind bindend. Deswegen muss man als Nutzer eindeutig zu identifizieren sein. Auf jeden Fall muss die Anschrift bei der Anmeldung angegeben werden; gibt man eine AOL- oder T-Online-eMail-Adresse an, kann man gleich nach der Anmeldung eBay vollständig nutzen, weil die Personen hinter der eMail durch die Provider zu identifizieren sind. Hat man nur eine Freemail-Adresse z.B. von web.de oder GMX, muss man sich ein paar Tage gedulden: eBay schickt einem dann an die angegebene Post-Adresse einen Freischaltcode, nach dessen Eingabe man die Seiten erst vollständig nutzen kann. Die Anmeldung ist insgesamt nicht ganz unkompliziert, wohl aber in dieser Form notwendig. Schließlich möchte man ja letztendlich auch, dass der jeweilige Handelspartner bei den Auktionen zu identizieren ist.
Bieten
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Hat man die Anmeldung hinter sich, kann man sich in der großen eBay-Welt umsehen: Zu kaufen gibt es hier so gut wie alles. Die einzelnen Produkte sind relativ gut in Kategorien sortiert. Alternativ kann man auch die Suchmaske nutzen, um die angebotenen Produkte nach Stichworten zu durchsuchen. Durch die vielen Kategorien kann es aber auch zu logischen Dopplungen kommen, daß einzelne Gegenstände in verschiedenen Kategorien zu finden sind. (Z..B. Musiknoten: Sowohl unter „Musik“ als auch unter „Bücher“) Klickt man sich in eine Kategorie, sieht man hier die Artikelnamen plus die Restdauer der Auktion. Indem man auf den Titel klickt, erhält man nähere Informationen, Beschreibungen und evtl. ein Foto. Man bietet nun für einen Gegenstand, indem man in ein kleines Feld den Betrag eingibt, den man maximal dafür bezahlen möchte. Der „Bietagent“ erhöht immer in 0,50 €-Schritten, bedeutet: Wenn etwas zum Startpreis von einem 1 € angeboten wird, man maximal 5 € bezahlen möchte, kann man diese 5 € gleich eingeben. Trotzdem wird als Gebot zunächst nur 1 € angezeigt, bietet ein anderer später 2 €, springt der Preis automatisch auf 2,50 € und man bleibt Höchstbietender, bis jemand mehr als 5 € bietet. Dieses ist recht praktisch, weil jede Auktion eine feste Endzeit hat; ist es einem zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, ins Internet zu gehen, kann man schon vorher sein Höchstgebot abgeben, ohne daß die anderen Bieter es kennen.
Tipps zum Bieten:
- Man sollte sich zunächst genau die Artikelbeschreibung ansehen, Auktionen ohne Bild des Produktes sind weniger zu empfehlen. Mängel und Gebrauchsspuren müssen vom Verkäufer angegeben werden. Je ausführlicher die Beschreibung, desto besser. Es besteht immer die Möglichkeit, bei Fragen den Verkäufer per eMail anzuschreiben, diese sollte man auch nutzen, wenn einem etwas unklar ist.
- Die Versandkosten trägt in der Regel der Käufer, dies muß aber aus der Beschreibung hervorgehen. Um Unklarheiten vorzubeugen, sollte man sich bei Nichtangabe beim Verkäufer über die Höhe der Versandkosten direkt beim Verkäufer informieren, damit es nach der Auktion nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Viele Verkäufer berechnen neben den reinen Portokosten einfach noch eine großzügige Verpackungspauschale. Deswegen kann ich nur Nachfragen beim Verkäufer empfehlen. Extrem selten gibt es auch den Fall, daß der Verkäufer die Versandkosten zahlt, falls dies der Fall ist, wird er es aber auch gebührend betonen.
- Achtung vor Kaufrausch! Manchmal sieht man Auktionen, die mit Preisen zu Ende gehen, die mir doch etwas abenteuerlich erscheinen. Gerade bei elektronischen Geräten habe ich das Gefühl, daß zum Teil überhöhte Preise gezahlt werden. Im Extremfall kann durch einen teuren Versand ein gebrauchtes Gerät teurer werden als ein neues im Laden. Auktionen reizen ja auch, immer noch ein bißchen höher im Preis
zu gehen, aber irgendwann sollte dann doch Schluß sein.
- Beachten sollte man, daß normalerweise Verkäufer Vorkasse verlangen, d.h. der Höchstbietende überweist dem Verkäufer den Kaufpreis + Versandkosten, nach Geldeingang erfolgt dann der Versand des Artikels. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, per Nachnahme zu bezahlen oder das sogenannte Treuhandkonto von eBay zu nutzen, auf das zunächst überwiesen wird, das Geld wird aber erst an den Verkäufer weitergeleitet, wenn die Ware angekommen ist. Diese Services kosten aber auch entsprechende Gebühren, ich bin bisher ohne sie ausgekommen, auch habe ich noch nichts von absoluten Betrügern gehört, die nach Zahlungseingang gar nichts versendet haben. Streitigkeiten gehen, wenn vorhanden, eher um Mängel an der Ware oder daß ein Versand recht lange dauert.
- Jeder eBay-Nutzer besitzt ein Bewertungsprofil. Nachdem man bei einer Auktion Käufer oder Verkäufer ist, kann und sollte man nach der Abwickelung den Partner bewerten. Üblicherweise bewertet zunächst der Verkäufer den Käufer nach Zahlungseingang und der Käufer den Verkäufer bei Artikeleingang. Bewertungen können positiv, neutral oder negativ sein und mit einem kleinen Kommentar verbunden sein. Bevor man also wild drauf los bietet, kann man ruhig mal kurz das Profil des Verkäufers anschauen – nach Möglichkeit sollten so gut wie keine negativen Bewertungen aufweisen; hat ein Mitglied mehrere 1000 Bewertungen, können natürlich auch ein paar negative dabei sein, Meckerköppe gibt es bei so einer großen Zahl von Kaufpartnern immer. Wenn jemand aber vielleicht nur 20 Bewertungen hat unter darunter 3 negative sind, sollte man doch eher vorsichtig beim Kaufen sein. Da das Bewertungsprofil gerade für Verkäufer wichtig ist, sollte man sich als Käufer auch dazu durchringen, eine abzugeben, sobald die Ware angekommen ist. Viele Käufer sind da eher bequem und vergessen das gerne.
- Oft geht das Bieten auf einen Artikel erst in den letzten 10 Minuten einer Auktion, welche bis zu 10 Tagen dauern kann, so richtig los. Obwohl man sich durch den Bietagenten absichern kann, daß dieser bis zum angegebenen Höchstbetrag automatisch mitsteigert, sollte man doch zum Zeitpunkt des Auktionsendes online sein, um das „Abschlussbieten“ zu beobachten. Über den RELOAD-Button vom Browser kann man immer den aktuellen Preis sich anzeigen lassen.
- Wenn es Probleme gibt, z.B. der Verkäufer meldet sich nicht oder der ersteigerte Artikel kommt einfach nicht an, sollte man immer probieren, Kontakt aufzunehmen. Es kann auch immer sein, daß jemand ein Wochenende verreist ist oder mal ein paar Tage Computerprobleme hat und keine eMails abruft. Man sollte bei den eMails auch immer freundlich bleiben. Meldet sich auch nach mehreren Mails und vielen Tagen niemand, sollte man sich an eBay wenden. Man kann auch im Telefonbuch nach der Telefonnummer des Verkäufers suchen, da man bei gewonner Auktion auch dessen Namen und Adresse erfährt, damit niemand unter dem Deckmantel der Anonymität agieren kann. Einfach eine negative Bewertung abgeben, ist meistens nicht die richtige Lösung.
Verkaufen
********
Hat man ein wenig Erfahrungen mit eBay gemacht, wird es jetzt richtig spannend. Zunächst hatte ich nur einige kleinere Gegenstände gefunden, bei denen mir die Idee kam, daß man doch auch mal den Spieß umdrehen kann und bei eBay für einen selbst Unnötiges loswerden kann. Einfach Dinge, die in irgendeiner Schublade vor sich hingammeln und trotzdem noch ganz gut sind. Jeder hat solche Dinge, ich finde jedesmal, wenn ich wieder ein paar Sachen bei eBay einstellen möchte, bei der Suche in der Wohnung solche Dinge.
Inzwischen habe ich etwa 25 Verkäufe erfolgreich abgeschlossen, hier meine Verkauftstipps:
- Zunächst eine einfache Analyse des potentiellen Verkaufsobjektes: Brauche ich das wirklich nicht? Braucht das keiner meiner Mitbewohner mehr? Gibt es keinen lieben Menschen, dem ich das schenken könnte? Kann man alle diese Fragen mit Nein beantworten, hat man also etwas für einen vollkommen Sinnloses gefunden. Dieser Gegenstand sollte für einen natürlich auch keinen ideellen Wert haben, denn dieser wird von anderen beim Bieten wohl weniger beachtet.Bleibt die Frage, ob der Gegenstand einen materiellen Wert für andere haben könnte. Wichtig ist auch, daß normalerweise der Artikel versendet wird (man kann auch bei großen Artikeln Selbstabholung verlangen), so daß von dem möglichen Wert einer Ware die Kosten für den Versand abgezogen werden muß. Anders gesagt, schätzt man den Wert eines Gegenstandes auf höchstens 3 €, müßte ihn aber aufgrund seiner z.B. 15 kg Gewicht als Paket für 8,69 € versenden, ist es vielleicht nicht ganz sinnvoll, diesen versteigern zu wollen. Hinzukommen noch eBay-Gebühren für das Einstellen des Artikels sowie Verkaufsgebühren von 1,5% - 4% des Verkaufspreises. Andererseits: Das Abschätzen des Wertes eines Gegenstandes ist unheimlich schwer. Hat man ein paar Auktionen hinter sich, hat man die eine oder andere sowohl positive als auch negative Überraschung erlebt.
- Will man einen Artikel dann einstellen, ist es gut, wenn sich die möglichen Bieter ein Bild davon machen können. Dazu ist entweder ein Scanner oder eine Digitalkamera von Nutzen. Stellt man einen Artikel bei eBay ein, kann man als Verkäufer ohne Zusatzkosten ein Bild des Gegenstandes hochladen. Die Bedeutung eines Bildes sollte man nicht unterschätzen! Notfalls kann man sich vielleicht auch von jemanden eine Digitalkamera ausleihen und alle Verkaufsgegenstände fotografieren. Der Vorteil ist, daß man dann die Fotos digital gespeichert hat und nicht erst einscanne muss.
- Stellt man einen Artikel ein, so wird man zunächst nach der Kategorie gefragt, in der der Artikel später erscheinen soll. Es gibt eigentlich nichts, was in keine der Kategorien paßt. Auf jeden Fall sollte man die richtige Kategorie wählen (einige Spaßvögel stellen ihre Artikel immer irgendwo ein), da viele Käufer gezielt in einer nach etwas suchen und nicht woanders vermuten. Man hat auch die Möglichkeit, einen Artikel in zwei Kategorien einzustellen, was aber zur Verdoppelung der Angebotsgebühren führt. Dies lohnt sich nach meiner Erfahrung für kleinere Artikel weniger. Allerdings gibt es wirklich viele Artikel, auf die mehr als eine Kategorie passt. Aufkleber von Fußballvereinen etwa könnte man sowohl bei Fußball als auch bei Aufklebern einstellen.
- Nach der Kategorieauswahl wird nach dem Titel und der Beschreibung des Artikels gefragt. Der Titel kann ruhig das eine oder andere Ausrufezeichen haben, mich nerven aber zu reißerische Titel, auch wenn diese immer in den Übersichtsseiten erscheinen und von daher nicht untergehen sollten. Die Beschreibung sollte möglichst ausführlich sein. Ganz wichtig: Wirklich alle Mängel nennen. Wenn ein Buch Eselsohren hat, sollte man nicht von Top-Zustand sprechen. Ebay sollte meiner Meinung nach auch Spaß machen und nicht dazu dienen, andere übers Ohr zu hauen, auch wenn das vielleicht ein wenig weltfremd klingt. HTML-Befehle sind übrigens möglich bei der Artikelbeschreibung; wer ein wenig Erfahrung mit dieser Sprache hat, kann also auch seine Beschreibung formatieren, bunte Buchstaben oder ähnliches. Ist etwas in gutem Zustand oder berechnet man nur reine Portokosten, kann man das ruhig farbig oder fett hervorheben, ohne daß es unseriös wirkt. Man kann aber natürlich auch alles übertreiben.
- Weiterhin kann man nun die Dauer der Auktion festlegen. Es ist eine Milchmädchenrechnung zu meinen, je länger eine Auktion dauert, desto höher der Endpreis, weil in der Zeit mehr Interessenten vorbeischauen. Konkret kann man bei eBay zwischen einer Dauer von 3, 5, 7 oder 10 Tagen wählen, ohne daß dieses mehr oder weniger kostet. Da das Bieten meist erst in den letzten 24 h beginnt und viele Kaufinteressenten so lange warten, gammelt ein Artikel mit 10 Tagen Dauer halt 9 Tage herum, bis endlich was passiert. Meiner Meinung nach reichen 5 Tage vollkommen aus. Zu beachten ist, daß die jeweilige Einstelluhrzeit auch die Enduhrzeit ist. Stellt man also einen Artikel am Sonntagvormittag ein mit einer Dauer von 3 Tagen, so endet die Auktion am Mittwochvormittag, was nicht besonders günstig. Man sollte doch probieren, die Auktionen am Nachmittag bzw. Abend enden zu lassen. Entsprechen sollte man um diese Uhrzeit auch den Artikel einstellen.
- Eine komplizierte Frage ist der Startpreis. Dazu muß man sagen, daß die Einstellungsgebühr bei eBay zwischen 0,25 € und 2,40 € liegt. Je niedriger der Startpreis, desto niedriger diese Gebühr. Nur bei einem Startpreis von 1 € (weniger ist nicht möglich) zahlt man die Minimalgebühr von 0,25 €, ab einem Startpreis von 2 € schon 0,40 €. Dies nutzen einige, indem sie hemmungslos jeden Artikel mit einem Startpreis von 1 € einstellen. Das ist natürlich schon etwas gewagt, denn theoretisch könnte es ja dazu kommen, daß es nur einen Bieter gibt, und dann muss man die Ware auch zu diesem Preis verkaufen. Allerdings ist dies aufgrund der großen Nutzerzahl extrem unwahrscheinlich. Ich hätte trotzdem ein schlechtes Gefühl, mein gebrauchtes Auto für 1 € einzustellen, um ein paar Cent Gebühren zu sparen.
Eine weitere Auswahlmöglichkeit ist die „Sofort-Kaufen-Methode“. Der Verkäufer legt einen Preis fest, der natürlich über dem Startpreis liegt. Gibt es noch keine Gebote auf einen Artikel kann der Käufer das Bieten abkürzen, den „Sofort-Kaufen“-Button drücken und die Auktion sofort beenden. Gerade für die ersten Verkäufe empfehle ich diese Methode nicht, da es sehr schwer einzuschätzen ist, wie hoch der Sofort-Kaufen-Preis liegen sollte. Dennoch: Diese Option ist interessant und kostet bescheidene 0,05 € zusätzliche Einstellungsgebühren.
- Üblicherweise trägt der Käufer die Versandkosten. Ich empfehle jedem Verkäufer, sich vorher ein wenig über Versandmöglichkeiten zu informieren. Die gute alte Post ist dabei eigentlich immer die günstigste Alternative gegenüber anderen Logistikern wie UPS oder dem DPD. Interessant für eBay-Verkäufe sind vor allem die Möglichkeiten von Bücher- und Warensendungen. Verkaufte Artikel bei eBay sind ja eigentlich immer Waren, so daß sie die Kriterien von Warensendungen erfüllen. Auch wer sein Bücherregal ausdünnen möchte, kann diese sehr günstig mit der Post versenden. Über Gewichst- und Größengrenzen sollte man sich vor dem Einstellen informieren. Ich schreibe immer den exakten Versandbetrag in die Artikelbeschreibung, damit es nicht nach dem Kauf zu Diskussionen kommt. Je niedriger die Portokosten, desto mehr sind die Käufer bereit, für den Artikel zu zahlen. Anders gesagt: Man sollte die Versandkosten im eigenen Interesse gering halten.
- Nach Auktionsende ist man nun der Handelnde. Dem Höchstbietenden, dessen eMail-Adresse und Anschrift man von eBay zugeschickt bekommt, schickt man dann eine eMail mit seiner Bankverbindung und mit dem zu überweisenden Betrag. Ich habe mir schon ein gewisses Repertoire an Standard-eMails für eBay gespeichert, gerade wenn man mehrere Artikel hintereinander verkauft ist das recht nützlich.
Im Normalfall ist das Geld spätens nach 1-2 Wochen bei einem angekommen. Man muß natürlich auch täglich seinen Kontostand überprüfen, weil der Käufer natürlich auf die Ware wartet und diese sofort nach Zahlungseingang abgesendet werden sollte. Hierzu empfiehlt sich Online-Banking, um nicht täglich zum Kontoauszugsdrucker töffteln zu müssen.
- Es gibt auch immer wieder ein paar sympathische Zeitgenossen, die ein wenig länger brauchen. Da hilft nur ab und zu anschreiben und warten. Meine eMails waren immer freundlich und haben gewirkt (Die längste Überweisung hat mal 5 Wochen gedauert). Aber irgendwann sollte man bestimmter werden, man kann auch mit Konsequenzen von eBay drohen, welche bestimmte Mechanismen bis hin zum Ausschluss von eBay haben. Dies sollte man aber nicht machen, wenn nach einer Woche noch kein Geld da ist. Es gilt der Grundsatz: Glaube an das Gute im Menschen. Inwieweit juristisch ein Anspruch auf Zahlung nach gewonner Auktion besteht, ist übrigens noch nicht 100%ig geklärt.
- Man sollte immer gut gepolstert versenden und Pakete oder Päckchen mit z.B. Zeitungspapier ausstopfen. Immer darauf hinweisen, daß das Versandrisiko beim Käufer liegt, oder als Alternative den versicherten Versand vorschlagen, welcher natürlich teurer ist.
- Nach Zahlungseingang sollte man nicht nur die Ware versenden, sondern gleich eine Bewertung für den Käufer abgeben. Das ist für diesen natürlich auch gleich ein Zeichen, daß das Geld angekommen ist. Bisher habe ich nur positive Bewertungen vergeben; ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, den Ich-brauche-mindestens-1-Monat-um-4-Euro-zu-überweisen-Menschen eine zumindest neutrale Bewertung zu verpassen.
- Das Spielchen sollte umgekehrt natürlich auch klappen: Kommt die Ware an, bewertet der Käufer. Tut er aber gerne mal nicht. Nach einer Woche schicke ich dann nochmal eine meiner gespeicherten Standard-eMails mit der unschuldigen Frage, ob die Ware den angekommen ist und wenn ja ob man nicht vielleicht wenn es denn keine Umstände bereitet in einer freien Minute eine kleine Bewertung durchführen könnte...“
Es gibt Käufer, die ignorieren sowas schlicht. Bis zu 90 Tagen nach Auktionsende kann man eine Bewertung durchführen. Nach einem Monat schicke ich dann alle 2 Tage eine eMail mit dieser freundlichen kleinen Bitte, aber einige bringt man dadurch trotzdem nicht zum Bewerten.
- Wenn man viel auf einmal versteigert, sollte man sich eine Liste anfertigen: Wer hat was ersteigert, wer hat schon bezahlt, was habe ich schon abgeschickt, welche Zahlung steht noch aus, wer muß mich noch bewerten. Ohne so eine Liste verliert man schnell den Überblick.
Ansonsten wünsche ich allen eBay-Nutzern viel Spaß. Die Auktionen sollten vor allem Spaß machen, also nehmt nicht alles ganz ernst und seid mit einigen ein bißchen nachsichtig und geduldig. Insgesamt finde ich es erstaunlich, wie problemlos die Abwickelung bei eBay meistens ist. Ernste Probleme bilden die Ausnahme.
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