eBay Testbericht

ebay

ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.

Shop-Informationen

Erfahrungsbericht von scenic24

3 Jahre Ebay Mitglied - Ein Fazit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

I. Vorwort
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Bei ebay kaufe und verkaufe ich schon seit einigen Jahren. Ebay ist die weltweit größte Verbraucherversteigerungsplattform im Internet und hat sich gegenüber Konkurrenten wie recardo.de erfolgreich durchgesetzt. Mittlerweile dürfte fast jedem Internetuser Ebay ein Begriff sein. Mein Bericht dreht sich in erster Linie um Erfahrungen. Preisverzeichnisse, Strukturen und Tools kann man auf der Internetseite www.ebay.de eh jederzeit einsehen.

II. Die Webseite: Ihr Gebrauch & Nutzen
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Unter der URL www.ebay.de gelangt man auf die Webseite des Online Auktionshauses. Sie ist schlicht in weiß gehalten und aufgeteilt in Usersteuerungselemente (wie einlogen), Suchlinks und TOP Angebote, die auf der Startseite schon um die Gunst des Käufers werben. Große Anforderungen stellt die Plattform nicht. Kein Flash oder sonstige Zusatzprogramme müssen installiert sein. Die Seite funktionierte bei mir sowohl mit dem IE 6.0 als auch dem Netscape 4.75. Freitags von 10-12 Uhr wird die Seite gewartet. Warum man das gerade am Freitag um diese Uhrzeit machen muss, ist mir fraglich.

An sich ist die Webseite gut geordnet, aber die Querverweise bis man zu dem gewünschten Link kommt sind beträchtlich. So ist es schon überhaupt eine Kunst, den richtigen Button zu finden, dass ich ebay einfach mal eine e-mail schicken kann. Nirgendwo steht das doch für das Internet allgemein gebräuchliche Wort „Kontakt“. Weder über Service noch Hilfe kommt man schnell zum gewünschten Ansprechpartner.

Generell ist die Suchfunktion leicht. Einfach entweder über die vorgegeben Rubriken suchen oder ins Suchfeld das gewünschte Produkt eintippen. Tippe ich zum Beispiel Nokia 3330 ein, bietet er beim suchen automatisch mir Unterrubriken wie Handys ohne Vertrag oder mit Vertrag an.

Aber die Ordnung in den Kategorien ist in letzter Zeit schwer gesunken. So wollte ich zum Beispiel wissen wie das Nokia 3330 gehandelt wird. Obwohl ich mich in der Kategorie Handys ohne Vertrag - Nokia 3330 befand wurde mir dort jeglicher Unsinn wie Oberschalen, Ledertaschen und sonstiger Unfug angeboten. Hier müsste ebay dringend mehr Ordnung reinbekommen. Solche Aufzählungen halten recht lange auf, ans wirklich gewünschte Produkt zu gelangen. Bei der heutigen Stichprobe waren 622 Artikel allein unter Nokia 3330 ohne Vertrag eingestellt. Davon waren auf der ersten Seite (!) nur 59 Handys wirklich ohne Vertrag, 10 Handys mit Vertrag (oder Prepaid) und 35 Fremdprodukte wie Oberschalen drin. Also waren 45 Produkte von 104 falsch eingestellt und das nur auf einer Seite.

Solcher Unsinn wird leider noch viel absichtlicher von Anbietern ausgenutzt. Wer mal das 7650 eingibt für das neue Nokia 7650, wird stauen, was für ein Unsinn hier angeboten wird. Der Trick ist ganz einfach. Die Anbieter schreiben in ihrer Überschrift zum Beispiel (wahres Beispiel): „Nokia Baseball Kappe (7650,8310,6310)“ Die Suchmaschine erkennt die Zahlen in Klammern und denkt es handelt sich um ein Handy. Diese Konstellation findet man leider immer öfters bei ebay. Selbst bei völlig anderen Handys wie das neue Motorola V70 stehen falsche Bezeichnungen in Klammern. Somit bekomme ich als User anstatt dem gewünschten 7650 völlig andere Geräte aufgetischt und darf mühsam mich durchklicken.

Generell lässt sich die ebay Seite aber gut nutzen, um einen ungefähren Wert eines Gebrauchtgegenstandes herauszubekommen. Trotzdem sollte man aufpassen. Die Preise können innerhalb von Tagen variieren. So versteigerte ich mal für 2 Freunde ein je Nokia 6210 und am das eine Woche zuvor ging für circa 20 Euro mehr raus.

Es zeigt sich leider, dass die Angebote nicht immer wirkliche Schnäppchen sind. Viele Händler haben ihren Account in ebay und versuchen ihre Waren auch über ebay loszubekommen. Einmal suchte ich für das schnurlose Funktelefon Siemens Gigaset eine Basisstation für ISDN mit einem Marktwert von 200 Euro. Auf ebay fand ich die dann für 175 Euro und nach einer Suche über www.guenstiger.de bekam ich es sogar für 150 Euro. Ich hätte 25 Euro in den Sand gesetzt, wäre ich zu faul gewesen weiter zu suchen.

Ebay.de lohnt sich besonders für die, die auch etwas seltene Sachen wie Münzen, antike Wertpapiere oder auch veraltete Videospiele suchen. Wer Lust hat, kann versuchen somit seinen ganzen Krempel an den Mann oder die Frau zu bringen. Bisher konnte ich immer alles versteigern, was ich anbot.

Unter der eigen einsichtbaren Unterseite mein Ebay, kann man seine ganzen Vorgänge bei ebay verwalten und überprüfen. Man kann einen Bebachtungsagenten einschalten für Gebote und Produkte, seine Bewertungen einsehen und vieles mehr. Wurden Sie bei einem Angebot überboten, werden Sie umgehend informiert zum Beispiel. Leider ist diese persönliche Seite nicht mit direkten Service Links komplett verknüpft, wie zum Beispiel das schnell und zielbewusste ändern eines Angebotes.

Ich empfinde es übrigens schlecht, dass in der Kategorie selbst der momentane Stand nicht übereinstimmen muss mit dem wahren Stand der Auktionshöhe. Hier hinkt das Ebay System hinterher. Oftmals ist der wahre Preis schon viel höher, als die Kategorieseite anzeigt.

Fazit: Die Hauptfunktion der Suchmaschine ist schnell und arbeitet an sich recht ordentlich. Leider wird die Schwäche der Suchmaschine, dass sie eher nach Überschriften der Angebote anstatt nach Kategorien sucht von den Usern missbraucht. Dies erhöht die Verweildauer auf der Plattform und sorgt für Unordnung. Hier müsste ebay sich etwas einfallen lassen. Die Preise sollten trotzdem noch mal geprüft werden, bevor man zuschlägt. Nicht immer ist alles wirklich günstig bei ebay.

III. Anmeldung, Kosten, Vorgang
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Bevor man ebay nutzen kann, muss man sich registrieren anhand seiner Daten und einer email Adresse, die die Anschrift und Namen des Users geprüft hat. Hat man eine free email Adresse muss man sich entweder per Kreditkarte nochmals legitimieren oder bekommt einen Freischaltcode. Somit soll verhindert werden, dass unzählige Fakeaccounts eröffnet werden und Missbrauch damit getrieben werden kann.

Über jedes Mitglied wird dann ein Profil angelegt, dass er mit Daten füttern kann und sich nach einiger Zeit je nach Aktivität mit Bewertungen anderer User versehen wird. Jedes mal, wenn ein Mitglied etwas kauft oder verkauft, kann er vom anderen Mitglied positiv, neutral oder negativ bewertet werden. Je nach dem, wie schnell und seriös das Geschäft über die Bühne ging. Diese Einrichtung lässt einen Käufer ein Bild vom Verkäufer machen, bevor er mitsteigert. Hat der Verkäufer viele schlechte Bewertungen (die auch kommentiert werden warum!), lässt man wohl lieber eher die Finger davon.

Rechtlich gesehen ist es übrigens schwierig ein einheitliches Gerichtsurteil zu finden, ob ein Bieter verpflichtet ist, einen ersteigerten Artikel wirklich abzunehmen. Ich hab bereits mehrere Urteile mit unterschiedlichen Ausgängen gefunden. In der Regel tendieren die Gerichte aber schon dazu, dass ein Angebot sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer verpflichtend ist. Generell darf alles versteigert werden, was nicht gegen die guten Sitten oder Moral natürlich verstößt. Sein Hauskaninchen hat also nichts bei Ebay zu suchen. Ebenfalls kann man kein Haus so einfach versteigern, weil die notariell beurkundet werden muss. Fahrzeuge dagegen können versteigert werden.

Wer etwas verkaufen will, darf ebenfalls erst mal ein ellenlanges Menü ausfüllen bis das Produkt eingestellt wird. Da werden ewig viele Nebensachen angeboten wie regionales Anbieten, Verzierungen von Überschriftszeilen (Fettdruck, Farbdruck...) - natürlich gegenüber Aufschlag, Besucherzähler und und und. Leider gibt es keine Schnellseite, die mit den wichtigsten Daten voreingestellt werden kann, wie zum Beispiel Versandabwicklung und Kosten oder Ort, an dem sich das Produkt befindet und somit immer als bereits vorkonfigurierte Vorlage immer genutzt werden kann. Auch das Verwalten eines eingestellten Produktes erweist sich als komplizierter, als sein müsste. Will man zum Beispiel eine Auktion vorzeigt beendet, bietet das Menü beim Produkt nicht gleich diese Funktion an. Nein, man darf erst wieder durch ein Service Menü wursteln und muss dann auch noch sich die Auktionsnummer aufnotiert haben. Das ginge wirklich einfacher zu lösen.

Hat man endlich was eingestellt, kommen auch schon die Kosten von ebay dazu, die sich nach dem Startpreis richten und zwischen 0,25 (ab 1 Euro) und 2,40 Euro (ab 100 Euro) schwanken. Wer zusätzliche Sachen wie Fettschrift nutzt, darf auch noch mal was abdrücken. In seiner Gründerzeit war ebay kostenlos. Nachdem aber 1000te von unsinnigen Einstellungen wie Überraschungsfiguren und sonstiges die Webseite zum überlaufen brachten, entschied man sich mit einer DM Einstellgebühr anzufangen. Nun darf man schon bis zu 2,40 Euro abdrücken, bei KFZ sogar noch mehr. Nach dem Verkauf bekommt ebay auch noch mal eine Provision von 4% bis 50 Euro oder einem Grundpreis von 2 - 15,50 Euro zzgl 1,5 - 3 % je nach Höhe. Die Preise für die ganzen Sonderoptionen wir Fettschrift, Topkategorie und und und noch zu nennen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber da kommt dann einiges zusammen, wenn man was versteigert hat. . Nehmen wir mal an, wir haben ein Nokia 3330 für 150 Euro versteigert bei einem Startpreis von 100 Euro. So bekommt also ebay schon mal - egal ob erfolgreich versteigert oder nicht - 2,40 Euro. Haben wir noch Fettschrift gewählt, geben wir noch einen Euro ab. Jetzt kommt noch die Verkaufsgebühr bei Erfolg von 2 Euro plus 3% von 150 Euro dazu: 2,40+1+2+4,5= 9,90 Euro Kosten nur fürs verkaufen. Vom Handy bleiben uns also nur noch knappe 140 Euro übrig. Wer noch vereinbarte die Versandkosten zu übernehmen ist noch mal 5 Euro los. Einziger Bonus: Klappte die Versteigerung nicht, darf man das Produkt nochmals kostenlos einstellen.

Ebay bietet auch eine Sofortkaufenfunktion an (Die auch wieder Aufschlag kostet). Bit dieser Funktion können Sie BEVOR Gebote eingehen einem User ermöglichen ein Produkt zu erwerben ohne die Auktionsdauer abwarten zu müssen. Was sich so schön anhört hat folgenden Hintergedanken. Grundsätzlich untersagt ebay Verhandlungen unter den User ein Produkt eher zu bekommen. Denn geht ein Produkt niedriger an den Mann/ Frau, bekommt ebay weniger Provision. Mit dem Sofortkaufen Preis (der ja ihren Wunschpreis symbolisiert) versucht ebay doch noch an Geld zu kommen.

Wer etwas kaufen will, muss eigentlich nur den Preis zahlen für den er das Produkt ersteigert hat. Es ist verboten, die ebay Gebühren auf den Käufer abzuwälzen (http://pages.ebay.de/help/community/png-list.html). Nur die Versandkosten dürfen mit verrechnet werden und auch nur dann, wenn dies im Angebot steht.

Die Bezahlung der ebay Kosten läuft entweder per Bankeinzug oder per Kreditkarte ab. Wie die Käufer und Verkäufer das untereinander ausmachen, bleibt deren Sache. Ebay bietet Paybox (Zahlen mit dem Handy) den User an und bietet einen Treuhandservice an, der das Geld zwischenverwaltet und erst bei erfolgreicher Warenübergabe auszahlt. Natürlich kostet dieser Service gleich mal wieder Aufschläge zwischen 2 und 50 Euro.

IV. Tipps für den Käufer
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- Bevor sie sich für ein Produkt interessieren auf ebay, prüfen sie nach, ob nicht andere Online Kaufhäuser ihr Produkt doch günstiger anbieten. Hilfreich ist besonders im technischen Bereich www.guenstiger.de
- Prüfen Sie ein Angebot genau. Ersten gilt es zu beachten, ob der Artikel richtig eingestellt wurde. Überliest man, dass ein Handy in der Kategorie ohne Vertrag doch mit Vertrag angeboten wird (Wieder mal Kritik an ebay!) hat man danach den Streit mit dem Verkäufer. Schauen Sie auch auf die Nebenkosten. Müssen Sie die Versandkosten tragen?
- Versuchen Sie möglichst Gegenstände per Überweisung nach Erhalt oder Nachnahme zu ersteigern. Dann können Sie das Produkt zuvor noch einmal prüfen und erhalten sicher die Ware.
- Schauen Sie sich das Profil des Verkäufers an. Wer viele negative Einträge vorweißt, sollte lieber gemieden werden.
- Halten Sie sich ein Limit, was Sie wirklich ausgeben wollen. Zum einen wird erst immer kurz vor Ende richtig losgesteigert. Wenn sie zu früh mit dem Preis schon hochgehen drücken Sie den Preis nur künstlich hoch. Lassen Sie sich nicht auf Spielchen ein, wenn ein anderer User sie laufend überbietet mit zu bieten. Falscher Stolz hier zu zeigen kostet sie bares Geld, nur weil sie dem anderen etwas nicht gönnen.
- Ebenfalls ist es nicht es nicht zu ratsam, mit dem Bieten bis kurz vor Ende zu warten und dann in Minischritten zu bieten. Bedenken Sie, dass eine Zeit läuft bis zum Auktionsende. Geschickte Bieter geben kurz vor Ende ihr Höchstgebot ein. Der Ebay rechnet bietet immer nur dann minimal über das letzte Angebot für sie mit, bis ihr Limit erreicht wurde. Hat jemand anders das bei einem momentanen Preis von 25 Euro gemacht und 50 Euro angegeben, bietet er also jetzt erst mal 26 Euro. Wenn sie nun immer Euro für Euro anbieten, werden sie laufend bis zu 50 Euro automatisch überboten (sie sehen ja nicht, was der andere geboten hat) und die Zeit ist vielleicht abgelaufen.

V. Tipps für den Verkäufer
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- Meiner Erfahrung nach bringt das verzieren mit Fettschrift, farbigen Hintergrund und und und kaum wirkliche Erfolge. Bedenken Sie, dass andere User das auch machen und wenn am Schluss alles bunt ist fällt bald ihr Angebot nicht mehr auf. Schauen Sie sich die Kategorie zuvor einmal an, ob viele Angebote stehen und wie die eingestellt wurden
- Orientieren Sie sich ebenfalls an den Marktwerten im Internet bevor Sie ein Produkt einstellen, immerhin zahlen Sie Einstellgebühren. Wenn Sie ein Nokia 3330 für 170 Euro verkaufen wollen und man das ohne große Mühen für 150 Euro im Internet neu bekommt, bleiben sie wohl eher ohne Gebote
- Der Startpreis und die Laufzeit sollten clever gewählt werden. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Produkte die eh keinen hohen Preis erreichen (zB Handys bis zu 200 Euro) und somit viele User anziehen mit einem Startpreis von 1 Euro und einer Laufzeit von nur 3 Tagen eher gelockt werden. Grund ist, dass 1 Euro natürlich reizt, gegenseitiges Überbieten anheizt und der User an das Produkt schneller kommt. Wer hat schon Lust 10 Tage anstatt nur 3 zu warten. Außerdem werden im Ranking eher die Produkte angeboten, die eher aufhören. Aber vorsichtig: Wer diesen Trick mit einem neuem Auto versucht, kann böse drauf reinfallen. Bei eigentlich höher zu erwartenden Preisen bieten logischer Weise weniger mit!. Ein Gericht verurteilte tatsächlich einen Händler einen Neuwagen deutlich unter dem Ladenpreis dem Bieter abgeben zu müssen. Sie sollten also immer alles in Relation zueinander sehen. Wer einen festen Preis hat den er mindestens bekommen will, sollte dann doch lieber damit anfangen, denn denken Sie auch daran, dass sie einen Artikel bei erfolglosem Verkauf noch mal kostenlos einstellen dürfen. Dann können Sie immer noch mit dem Preis runter gehen.
- Beschreiben Sie ihr Angebot genau. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass viele doch nicht wissen was SIM LOCK heißt. Manche fragen sogar, ob das Nokia 6210 einen Vibrationsakku hat und so weiter. Je genauer ein Produkt beschrieben ist, desto weniger emails müssen Sie beantworten. Achten Sie auch auf ihre Formulierung. Ein bereits 3 Tage genutztes Handy ist nicht mehr neu, sondern eher neuwertig.... Vergessen Sie nicht, Mängel und Schäden zu erwähnen, sonst sind Sie vielleicht wegen arglistiger Täuschung dran. Die Gesetze unseres Rechtsstaates gelten auch hier!
- Versuchen Sie bereits im Angebot Versandkosten an den Käufer abzuwälzen. Steht das nicht im Angebot, können Sie sie nachträglich nicht mehr dazurechnen. Versuchen Sie ihr Produkt nur gegen Vorauskasse oder Übergabe bei Barzahlung zu verkaufen. Nachnahme empfehle ich nicht, weil man bis zu 6 Wochen auf sein Geld warten darf (ist mir schon passiert! Postlaufzeit, Bis der Kunde es abholt, Überweisungsdauer, zusätzliche Gebühren...).
- Versuchen Sie ihre Auktion schnell abzuwickeln. Je zufriedener der Käufer, desto besser die Bewertung. Je mehr bessere Bewertungen, desto mehr macht man einen guten Eindruck bei der nächsten Auktion.

Übrigens. Ich hab bei circa 20 Auktionen die Paybox Möglichkeit zum Bezahlen mit dem Handy angeboten. Diese Option wurde nie genutzt. Lohnt sich also nicht.

VI. Gefahren und Hilfe
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Wenn mal was nicht klappt, lässt sie ebay nicht im Stich. Wenn ein Käufer die Ware erhalten hat, aber nicht zahlen will, sind die meisten Produkte über ebay bis zu 200 Euro bei einem Selbstbehalt von 25 Euro versichert. Dafür gelten besonderen Vorschriften, die sie unbedingt auf der ebay Seite zuvor einsehen sollten.

Vertrauen Sie nicht zu schnell einem gut bewerteten Profil. Ich hab die Erfahrung gemacht, das manche gerne und schnell eh immer mit positiv bewerten. Das ist wie beim Bewerten eines Berichtes. Viele werten lieber besser um Ärger zu vermeiden, als schlechter. Viele Mitglieder werten auch gar nicht. Achten Sie auch auf die Symbole. Eine Sonnenbrille zeigt zum Beispiel an, dass ein User seinen Namen wechselte und so weiter. Man kann sich bei ebay auch mit einer Ausweiskopie anmelden und bekommt dafür ein zusätzliches Sicherheitssymbol. Gut für zukünftige Käufer!

Tritt ein Käufer von der Versteigerung zurück aus triftigen Grund, erstattet Ihnen ebay die Einstell- und Versteigerungskosten. Mir passierte das einmal, dass ein Käufer plötzlich (angeblich) Arbeitslos wurde. Ebay erstattete (nachdem ich mich durchs komplizierte Kontakt Menü gewühlt habe!) die Kosten. Leider müssen Sie in bestimmten Fällen wie zum Beispiel nicht Bezahlung erst Schritte wie Mahnungen über ebay und so weiter einhalten.

Drucken Sie sich die Internetseite mit dem Angebot, dessen Produkt sie ersteigert haben unbedingt aus. Ebay löscht nach einiger Zeit veraltete Auktionen und im Streitfalle haben Sie nichts mehr in Händen zugesicherte Eigenschaften nachweisen zu können!

Ebay selbst überprüft übrigens stichprobenhaft Auktionen. In den USA wurde so zum Beispiel ein Anbieter verurteilt, der durch einen 2t Account jedes Mal seine Waren künstlich nach oben drückte und andere Bietet überbot. Gerade deswegen gilt nochmals: Halten Sie sich beim Bieten an ihr Preislimit!

VII. Fazit
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Durch seine Größe und Bekanntheit kann man davon ausgehen, dass ernstzunehmende Einstellungen zum größten Teil bei humaner Preislage erfolgreich versteigert werden können. Die Schattenseite dieses Vorteils sind die mittlerweile hohen Kosten für eine Versteigerung und die vielen Betrüger, die auch auf ebay abkassieren wollen. Ebay selbst sollte noch an der Vereinfachung immer gleicher Vorgänge arbeiten und besonders in den Kategorien für mehr Ordnung und Transparenz sorgen. Ansonsten lässt sich ebay empfehlen, um an den schnellen Euro zu gelangen für seinen Krempel oder doch mal die ein oder andere Rarität zu erlangen. In den 3 Jahren konnte ich bisher keine wirklich negative Erfahrung machen.

Vielen Dank fürs Lesen - Scenic24:o)

www.ebay.de

27 Bewertungen, 7 Kommentare

  • susi.sunkist

    30.05.2002, 13:21 Uhr von susi.sunkist
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das nenn ich mal einen wirklich super-guten Bericht. Schade, dass es hier keine 1mit * gibt...;-) liebe Grüsse Silke

  • Capslock

    24.05.2002, 15:18 Uhr von Capslock
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die Tips für Käufer und Verkäufer hab ich mir gleich mal rausgedruckt! Toller Bericht!

  • LeaofRafiki

    20.05.2002, 16:27 Uhr von LeaofRafiki
    Bewertung: sehr hilfreich

    Du gehst mit netscape rein? Schau doch mal, warum meine mich-Seite mit netscape angeblich nicht aufzurufen ist... LiebeNgruß, Lea

  • Madollar

    19.05.2002, 03:49 Uhr von Madollar
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich bin seit fast 1Jahr bei ebay dabei und merke immer wieder wie es bergab geht... In diesem Bericht hier ist das sehr gut erklärt, ich hoffe die zuständigen von ebay lesen das mal. Also als Verkäufer ist es eine sehr einfache Handhabung,

  • schnuppi

    18.05.2002, 17:42 Uhr von schnuppi
    Bewertung: sehr hilfreich

    da steckt viel mühe dahinter

  • kingsunday

    17.05.2002, 20:27 Uhr von kingsunday
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr informativer Bericht!

  • Kuschelbiene

    17.05.2002, 19:42 Uhr von Kuschelbiene
    Bewertung: sehr hilfreich

    echt ein super bericht!!!