eBay Testbericht

ebay

ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.

Shop-Informationen

Erfahrungsbericht von -=CrUsHeR=-

Einige Nützliche Tipps für Ebay!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich will in meinem Artikel mal auf drei verschiedene Bereiche eingehen. Die ersten zwei Bereiche befassen sich mit Tipps zum Verkaufen und Kaufen. Der letzte Bereich wird sich mit einigen (von mir so empfundenen) Unsitten bei Ebay befassen.


----------- BEREICH EINS -----------

Tipps zum Verkaufen bei Ebay

Wenn man bei Ebay selber als Verkäufer in Erscheinung tritt, sollte man einige Dinge beachten. Es reicht leider nicht einfach ‚Ey, kauft mal was‘ zu rufen.

1. Tipp – Überschrift

Sogar bei der Überschrift gibt es schon einige Sachen zu beachten. Hier sollte man auf jeden Fall eine Möglichkeit finden, daß das zu verkaufende Gut mit seinem exaktem Namen in die Überschrift zu bringen. Dies ermöglicht potentiellen Käufern die Ware auch mit der Suchoption zu finden. Wenn noch Platz in der Titelzeile ist, sollte man sich nicht scheuen noch ein ‚ab 1 €‘ (wenn dem so ist) oder ein ‚ANSCHAUEN!‘ hinzuzufügen. Dies wirkt dann zwar ein wenig plump, zeigt aber Wirkung. Für den Fall, daß man etwas verkauft, daß voraussichtlich für mehr als z.B. 50 € weggeht, sollte man auch die 2 € für die Fettschrift der Überschrift investieren. Dies lohnt sich bei teureren Gütern immer.

2. Tipp – Beschreibung

Bei der Beschreibung sollte man sich ruhig etwas Mühe geben. Hier reicht es ganz gewiß nicht einfach nur zu schreiben, daß die Ware noch ‚OVP‘ und ‚NEU‘ ist. Wenn man versuchen will für seine Sachen noch ein paar Mark herauszuholen, dann sollte man schon eine vernünftige Beschreibung hinzufügen. Hier gehören Angaben zum Alter, zum Zustand, der Verpackungsart, des Versands und dem bisherigen Gebrauch rein. Diese Dinge interessieren jeden eventuellen Käufer und lassen das Angebot seriöser wirken. Auch sollte man sich die Zeit nehmen, die von Ebay angebotenen HTML Erweiterungen zu nutzen. Nur durch diese kann man in seine Beschreibungen Absätze, Fettschriften und ähnliches einbinden. Außerdem sind diese Kommandos sehr einfach anzuwenden. Zusätzlich sollte man in der Beschreibung auf jeden die Versand- und Zahlungsbedingen klarstellen. Außerdem ist es immer gut, anzubieten auf Fragen per Mail zu antworten.

3. Tipp – Fotos

Man sollte auf jeden Fall ein Foto zu seiner Artikelbeschreibung hinzufügen. Und sei es nur ein Symbolfoto. Diese eingefügten Fotos haben zwei ganz wesentliche Vorteile. Vorteil eins ist, daß viel mehr Leute sich die Auktion überhaupt erst ansehen. Einige Ebay-User ignorieren nämlich Versteigerungen die ohne Foto sind. Hier reicht also schon ein Symbolfoto um die potentiellen Käufer auf die eigene Auktion zu locken. Der zweite große Vorteil ist die gesteigerte Attraktivität des Angebotes. Denn bei einem Orginalbild des zu versteigernden Gutes (egal ob durch Scanner, Webcam oder Digi-Cam) kann sich der Bieter ein noch genaueres Bild von der Ware machen. Auch hier ist es logischer weise immer besser ein, besser noch zwei gute Bilder zu haben.

4. Tipp – Preis

Mein persönlicher Tipp zum Preis besteht darin, ihn immer bei 1,- € anzusetzen. So hat man die Möglichkeit in eine Überschrift den Passus ‚ab 1 €‘ zu setzen. (Siehe 1. Tipp). Außerdem spart man so noch einen Teil der Ebay-Gebühren. Dies mag zwar bei einer einzelnen Auktion noch unerheblich sein, zahlt sich für fleißige Versteigerer aber bald aus. Ein weitere Vorteil des niedrigen Startpreises ist, daß sich wahrscheinlich mehrere kleine Gebote ansammeln. Durch diese vielen Gebote bekommt die Aktion eher einen ‚Heiß‘-Status bei Ebay. Wenn man natürlich eine Sache bei Ebay verkauft, die sonst gar nicht gehandelt wird, und man so kein Vergleichts-Auktions-Ergebnis hat, dann sollte man schon vorsichtshalber einen etwas höheren Startpreis wählen und nicht ausversehen ein ‚Schnäppchen‘ weggegeben zu haben.

5. Tipp – Dauer

Bei der Dauer der Auktion würde ich immer die Maximaldauer wählen. Dies aus dem einfachen Grund, daß der Artikel längere Zeit im Netz steht und so mehr potentielle Käufer erreicht. Jeder Tag kürzer wäre eine verschenkte Zeit für die gezahlte Gebühr.

6. Tipp – Counter

Diesen Service von Ebay sollte man auf jeden Fall nutzen. Und das nicht nur weil er (ganz Ebay untypisch) gratis ist, sondern weil er auch hilfreich ist. Durch den Counter kann man, unabhängig von den erfolgten Geboten, verfolgen wie interessant der eigene Artikel für potentielle Kunden ist. Kleiner Nebeneffekt ist, daß auch die Bieter sehen wie begehrt die Ware ist und sie nun etwas mehr bieten müssen um ein Gut zu erhalten.

7. Tipp – Zahlweise

Ich würde bei der Zahlung für ein Gut immer auf Vorauskasse bestehen. Man sollte NIEMALS eine Ware einfach so versenden. Außer wenn Nachnahme vereinbart ist. Da diese aber sehr teuer ist, bleibt Vorauskasse die beste Lösung. Hier sollte man dann als Verkäufer sofort nach Zahlungseingang die Ware verschicken. Schließlich war der Käufer ja so vertrauenswürdig einem das Geld zu schicken.

8. Tipp – Versand

Zum Versand gibt es eigentlich nur zu sagen, daß man nur das berechnen sollte was man auch als selber bezahlt hat. Das gebietet allein schon die Ehrlichkeit. Waren sollten grundsätzlich angemessen und ordentlich verpackt werden. So vermeidet man eventuelle Streitereinen wenn etwas beschädigt ankommt.


************ BEREICH ZWEI ************

Tipps zum Kaufen bei Ebay

Auch, und grade beim Kaufen gibt es bei einige Dinge die man auf gar keinen Fall unberücksichtigt lassen sollte. Hier ein paar Tipps.

1. Tipp – Artikel

Man sollte sich bei jedem Gebot die Zeit nehmen sich den Artikel und seine Beschreibung gut anzusehen. Außerdem bietet es sich an, bei Ebay nach anderen Auktionen mit dem gleichem Gut zu suchen. Hier kann dann festgestellt werden, ob die Ware eventuell überteuert ist oder sie woanders in einem besseren Zustand zu erwerben ist. Außerdem sollte man jede Möglichkeit nutzen an ein Bild der Ware zu kommen. So kann man Mißverständnisse vermeiden und mehr über die angebotene Ware und deren Zustand erfahren. Wenn Unklarheiten bestehen, darf man sich nicht scheuen bei Verkäufer nachzufragen. Lieber einmal eine Mail geschrieben als später maßlos enttäuscht.

2. Tipp – Verkäufer

Ganz, ganz, ganz wichtig ist es sich den Verkäufer genau anzuschauen. Da man diesem Menschen ja wahrscheinlich Geld schickt, sollte man sich schon relativ sicher sein, daß man es mit einem ‚guten‘ Ebay-Händler zu tun hat. Ob dem so ist, erfährt man in den Auktions-Bewertungen. Diesen sollte man ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Hier erfährt man auf den ersten Blick wie viele Auktionen der verkäufer schon durchgeführt hat. Immer etwas Vorsicht ist bei Leuten mit eine ‚(0)‘ geboten. Hier sollte man sich bei Abschluß der Auktion vergewissern, daß Name und Anschrift stimmen, bevor man das Geld überweist. Auf jeden Fall zu meiden sind Verkäufer mit hauptsächlich negativen Berwertungen ‚(-1);(-23);etc.‘. Bei diesen kann man sich Interesse halber zwar mach die Gründe der Beschwerden durchlesen, sollte aber um Gottes Willen nicht kaufen! Relative Sicherheit bieten Verkäufer die schon mehrere Auktionen erfolgreich durchgeführt haben. Aber auch hier sollte man schauen, ob es wirklich Verkäufe waren die bewertet wurden. In der Regel gilt: ‚Je wertvoller die Ware – um so vorsichtiger beim Verkäufer‘.

3. Tipp – Gebote

Bei den Geboten sollte man (entgegen der Ebay-Empfehlung) NICHT zuviel mit den Agentengeboten arbeiten. Hier sollte man lieber ein paar mal mehr Einzelgebote abgeben, anstatt einmal ein hohes Agentengebot abzugegeben. Dieses Vorgehen erschwert es eventuell auftretenden schwarzen Schafen das Agentengebot ‚auszuspähen‘. So hat man eher mal die Chance ein Schnäppchen zu landen. Zum Zeitpunkt des Gebotes möchte ich zwei Tipps geben. Prinzipiell sollte man Gebote immer erst kurz vor Ende einer Auktion abgeben. Je weniger Zeit verbleibt, um so besser. Dies senkt die Wahrscheinlichkeit, daß man noch überboten wird. Die einzige Ausnahme hiervon besteht im Erstgebot. Wenn eine Auktion neu ist und noch niemand geboten hat, dann sollte man ein Gebot abgeben. Dieses aber dann ganz OHNE Agenten. Wenn man nämlich hier das erforderliche Mindestgebot abgibt, kann der Verkäufer sein Angebot nicht mehr zurückziehen.

4. Tipp – Zahlweise

Hier empfehle ich das selbe wie bei den Tipps zum Verkaufen. Auch beim Kauf würde ich die Vorkasse bevorzugen. (Selbstverständlich unter Berücksichtigung vom 2. Tipp). Dies geht am schnellsten und ist für alle Parteien am günstigsten.


************ BEREICH DREI ************

Unsitten bei Ebay

Leider fallen mir als Ebay-User auch einige Dinge auf die mir gar nicht gefallen. Diese werde ich hier mal unter dem Stichpunkt ‚Unsitten‘ zu ‚Papier‘ bringen.

1. Unsitte – Hohe Preise

Viele Leute haben bei Ebay den Gedanken einer Auktion noch nicht verstanden. Diese setzen dann einen Preis an, der schon echt nah am Neuwert liegt. Sinnvoll wäre es allerdings, einen niedrigen Preis anzusetzen um zu schauen wie viel man für die Ware bekommt. So wird auch die Spannung in den Auktionen erhalten. Wenn nur einer bietet (weil für den 2. Der Preis schon uninteressant hoch ist), ist es halt keine Auktion, sondern eine Verkaufsanzeige.

2. Unsitte – Vorabverkauf

Manchmal findet man in der Artikelbeschreibung den Zusatz ‚Zwischenzeitlicher Verkauf vorbehalten‘. Dieser Zusatz macht die ganze Auktion lächerlich. Jetzt kann der Verkäufer, bei einem aus seinen Augen zu niedrigem Endpreis, immer behaupten, daß er die Ware schon verkauft hat. So geht er null Risiko ein, daß mal jemand einen guten Fang macht. Dies kann aber nicht im Interesse von Ebay sein. Auktionen leben schließlich von der Spannung UND der Verbindlichkeit.

3. Unsitte – ‚Buy ist now‘

Diese, aus den USA übernomme Option, zeigt auch nur deutlich, daß der Verkäufer eigentlich gar nicht willens wäre die Ware auch zum Startpreis zu verkaufen. Nimmt man sich diese Auktioen mal auf ‚Beobachten‘ stellt man schnell fest, daß fast immer die ‚Buy it now‘ – Preise erreicht werden. Und damit komme ich fließend zu ...

4. Unsitte – Fake-Accounts

Immer mehr Ebay-User haben sich einen zweiten Namen zugelegt. Mit diesem könne sie dann ihre eigenen Auktionen pushen und Agentengebote ausspionieren. Dieses Verhalten ist gradezu kriminell und wird von Ebay lange nicht genug kontrolliert. Nicht ist bei Ebay einfacher als sich einen zweiten Namen zu besorgen.


Ich persönlich werde mich von den Unsitten aber nicht abhalten lassen und weiter bei Ebay Kaufen und Verkaufen. Denn dafür ist Ebay echt super.

11 Bewertungen, 3 Kommentare

  • anonym

    09.03.2002, 14:08 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht, vielleicht liest man sich ja mal 8-)

  • denjuandemarco

    09.03.2002, 11:50 Uhr von denjuandemarco
    Bewertung: sehr hilfreich

    Kannst Dir schon einmal einen neuen FAKE anlegen, LACH TOT! Übrigens: auch Deine üblen Bewertungen bringen mir Punkte, hehee, aber das hast Du wohl nicht ganz kapiert, danke!

  • Evil_Duke

    09.03.2002, 11:49 Uhr von Evil_Duke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gute Tipps, die ich auch schon lange so benutzte!