eBay Testbericht

ebay

ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.

Shop-Informationen

Erfahrungsbericht von dottigross_juliaa

eBay: Zum Erstem - Zum Zweiten - Zum Dritten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich möchte heute einen kleinen Einblick in *eBay* geben. Da dieses Internetportal recht umfangreich ist, kann ich hier natürlich nicht alles beschreiben und erklären. Ich hoffe trotzdem, ich kann dem interessierten User ein paar hilfreiche Tipps geben.


Was ist *ebay*?
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ebay ist ein Online-Auktions-Forum (ähnlich wie Ricardo.de), dass einen weitverbreiteten Ruf hat. In mehr als 4300 Kategorien kann man dort gebrauchte und teilweise auch nagelneue Waren sehr günstig ersteigern. Ebenso ist es möglich, dass man seine Waren dort anbietet. ebay wurde im September 1995 in den USA von Pierre Omidyar gegründet.


Anmeldung
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Um Waren zur Auktion anzusetzen oder um Gebote abzugeben, muss man sich bei ebay anmelden. Dazu sind die üblichen Angaben nötig, wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Man kann sich dann entscheiden, ob man die Anmeldebestätigung per E-Mail oder per Post erhalten möchte. Ich habe mich damals für den Postweg entschieden. Daraufhin bekam ich zwei Tage später ein Schreiben, worin mir mein vorübergehendes Passwort mitgeteilt wurde und ein Login-Link, mit dem ich zu allererst den Erhalt des Schreibens bestätigen sollte. Dort wurde ich dann auch nach meiner Konto-Nummer und der Bankleitzahl gefragt. Dies ist notwendig, damit anfallende ebay-Gebühren verrechnet werden können.
Es ist auch möglich, die Nummer der Kreditkarte anzugeben oder durch eine einmalige Kreditkarten-Belastung das Konto auszugleichen. Wer die Gebühren lieber überweisen möchte - kein Problem. Auch das ist möglich.
Ich entschied mich für den Bankeinzug, da ich eine unkomplizierte und trotzdem sichere Zahlungsweise bevorzuge.
Zum Schluss änderte ich noch das vorübergehende Passwort ab.

FAZIT: Die komplette Anmeldung ist einfach, da der Anmeldebereich übersichtlich gestaltet ist.


Und schon kann’s los gehen
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Ich stürzte mich gleich ins *Getümmel* und meldete einen Artikel zum Verkauf an. Dazu befindet sich am oberen Bildschirmrand eine auffallende Linkleiste, die mich zum Verkaufsformular führt. Ich wähle zuerst - ähnlich wie bei ciao - die passende Kategorie aus. Bin ich mit dem ebay-System besser vertraut, kann ich die Kategorienummer auch gleich in einem Feld eingeben.
Daraufhin überlege ich mir eine kurze und prägnante Überschrift sowie eine Produktbeschreibung, die ich in die dafür vorgesehenen Felder eintrage.

Ich kann ein Foto des anzubietenden Produktes hochladen. Das ist kostenlos. Möchte ich weitere Bilder beifügen (bis zu fünf Stück), muss ich eine zusätzliche Gebühr von 0,15 Euro pro Bild entrichten.
Ich empfehle, unbedingt ein Bild zu positionieren. Es ist doch immer besser, wenn man sich einen Eindruck von dem Gegenstand machen kann. Ich selbst biete auch nur bei Auktionen mit, bei denen ich den Artikel sehen kann.
Falls man kein Originalbild hat, kann man auch ein Foto aus einem Prospekt einscannen. Dann sollte man aber im Text auf die Kopie hinweisen. Das Bild sollte nicht größer als 300 x 300 Pixel sein und 49 kb nicht übersteigen.

Zusätzlich kann ich zwischen verschiedenen Präsentationsvorlagen wählen. Die Standardausführung des Angebotes ist kostenlos. Je nach *Hervorhebungsart* verlangt ebay eine Gebühr. Ein sogenannter *Fettgedruckter Auktionstitel* kostet zum Beispiel 1 Euro extra. Möchte man sein Produkt auf der Startseite unter *Top-Angebote* positioniert haben, muss man 59,95 Euro (!!!) berappen, was ich wirklich zu teuer finde.
Vorteilhaft ist es jedoch, wenn schon in der Angebotsliste ein Bild der Ware platziert wird. Dadurch sieht der Leser schon im Vorfeld, um welches Produkt es sich handelt. Dafür verlangt ebay 0,75 Euro extra.

Ein kostenloser Counter kann in der Anzeige eingeblendet werden. Eine nette Einrichtung, wie ich finde. Man kann sich dadurch ein Bild machen, wieviele User für den Artikel Interesse gezeigt haben.

Zum Abschluss entscheide ich mich, ob ich die Anzeige 3, 5, 7 oder 10 Tage geschaltet haben möchte. Es ist egal für welche Möglichkeit ich mich entschließe, der Preis ist für jeden Zeitabschnitt gleich. Meiner Meinung nach ist es vorteilhaft, wenn man zehn Tage wählt und darauf achtet, dass darin zwei Wochenenden enthalten sind. Logisch, dass da die meisten *Lesungen* stattfinden.

In das Formular trage ich auch ein, wer die Versandkosten zahlen soll. Man kann einen Pauschalbetrag für Porto und Verpackung angeben oder den genauen Betrag in der Artikelbeschreibung aufführen. Dort teile ich dem Interessenten auch mit, wer die Ebay-Gebühren trägt. Es kommt beim Käufer immer gut an, wenn der Verkäufer die Ebay-Gebühren übernimmt. Doch sollte das jeder für sich entscheiden, wie er das handhaben möchte.

Ich lege in diesem Forumlar auch fest, wie hoch der Startpreis sein soll. Doch Vorsicht! Man sollte genau abwägen, wie hoch man diesen ansetzen möchte. Zu hohe Startpreise schrecken den potenziellen Käufer ab.
Außerdem ist die ebay-Einstell-Gebühr vom Startpreis abhändig. Stellt man z.B. einen Artikel mit einem Startpreis von 1 Euro ein, zahlt man dafür eine Einstellgebühr von 0,25 Euro. Die weitere Staffelung: 1,01 bis 9,99 Euro = 0,40 Euro Einstellgebühr. 10,00 bis 24.99 Euro = 0,60 Euro Einstellgebühr. 25,00 bis 99,99 Euro = 1,20 Euro Einstellgebühr. 100 Euro und höher = 2,40 Euro Einstellgebühr.
Eine Ausnahme sind Automobile und Motorräder. Möchte man diese versteigern, gilt eine andere Regelung. Die Einstellgebühr für ein Auto beträgt pauschal 10 Euro, die Verkaufsprovision immerhin 50 Euro. Bei Motorräder beträgt die Startgebühr 5 Euro und die Verkaufsprovision 15 Euro.

FAZIT:
- Unbedingt ein Bild hochladen. Der Interessent kauft somit nicht *die Katze im Sack*
- Eine Auktion möglichst 10 Tage und über zwei Wochenenden schalten, weil damit eine hohe Leserzahl erreicht wird.


Meine Ware wurde nicht versteigert. Was nun?
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Kein Problem! eBay stellt den Artikel nochmals ein. Die Einstellgebühr wird nochmals berechnet, aber zurückerstattet, falls der Artikel beim zweiten Anlauf versteigert wird. Folge einfach dem Link, wenn die Auktion abgelaufen ist.


ebay-Provision
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Je nach Höhe des entgültigen Kaufbetrages erhält ebay zusätzlich eine prozentuale Gebühr. Die Errechnung dieser Provision ist etwas kompliziert. Grundsätzlich zahlt man 4 Prozent des Verkaufspreises, wenn der Betrag unter 50 Euro liegt. Bei einem Verkaufspreis zwischen 50,01 bis 500 Euro gibt man 3 Prozent an ebay ab. Alles, was drüber liegt, wird mit 1,5 Prozent berechnet.

Doch so einfach, wie die es klingt, ist es dann doch nicht. Ich habe feststellen müssen, dass die entgültigen Beträge nie mit meiner Rechnung überstimmten. Deshalb fragte ich bei eBay nochmals nach und bekam auch prompt genauere Auskunft.
Ich will es dir erklären, damit du nicht vor dem gleichen Problem stehst wie ich. Nehmen wir mal an, der entgültige Verkaufspreis deiner Ware beträgt 60 Euro. Dann werden für die ersten 50 Euro 4 Prozent berechnet. Für die nächsten 10 Euro, die ja bis zu den 60 Euro fehlen, bezahlst du dann nur noch 3 Prozent Gebühren. Da sollte sich eBay wirklich eine einfachere Regelung einfallen lassen und vielleicht nicht allzu kleinlich sein.


Ein Produkt wurde ersteigert
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Wurde ein eingestelltes Produkt versteigert, bekommt der Verkäufer und der Käufer automatisch eine Bestätigung der abgelaufenen Auktion per E-Mail zugeschickt. Darin sind die Adressen beider Teilnehmer aufgeführt und der entgültige Verkaufspreis. Nun setzen sich die *Geschäftspartner* miteinander in Verbindung und vereinbaren die Zahlungsmodalitäten und die Versandart. Bis jetzt hat immer alles reibungslos geklappt. Meistens überweist man den Betrag auf das Konto des Verkäufers, was ca. drei bis vier Tage dauert. Ist das Geld auf dem Konto eingegangen, verschickt der Verkäufer das Paket. In der Regel geschieht das per Post.


Versand per Post
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Bis jetzt habe ich den Versand über die Deutsche Post abgewickelt und hatte damit auch keine Probleme. Um schon vorher zu wissen, wie hoch die Versandkosten sein werden, habe ich mir eine Informationsbroschüre der DP besorgt. Dort sind die genauen Maße, das Gewicht und der Preis aufgeführt. Auch erfährt man, ob und wie man ein Paket versichern lassen kann und was das kostet.
Ich habe den Käufer vorher immer gefragt, ob er ein versichertes Paket haben möchte und bereit ist, dafür mehr zu bezahlen. Meist hat er sich aber für die günstigere Variante entschieden.


Sicherheit: Ist der Verkäufer ehrlich?
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Eine absolute Sicherheit kann eBay nicht bieten. Wo Regeln sind, können Regeln auch gebrochen werden. Daher ist man nie sicher, ob man das Produkt nach Überweisung des Kaufpreises auch wirklich erhält. Das System funktioniert nur mit gegenseitigem Vertrauen und eigener Zuverlässigkeit.
Es gibt eine *Bewertungsliste*. Anhand dieser sieht man, welche Erfahrungen andere eBay-Mitglieder mit dem jeweiligen Teilnehmer gemacht haben. Doch auch diese können - rein theoretisch - manipuliert werden.
Ich bin noch nicht lange genug dabei, um schlechte Erfahrungen gemacht haben zu können. Aber ich habe viele Bekannte, die bis jetzt sehr gut mit eBay-Teilnehmern gefahren sind und noch keinen triftigen Grund zur Beschwerde hatten.
Sollte es doch mal Probleme geben, kann man sich bei eBay beschweren. Wie der Veranstalter dann das Problem löst, kann ich nicht sagen, weil es mir glücklicherweise noch nicht passiert ist.



Und umgekehrt? Ich ersteigere einen Artikel!
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Wie sieht’s aus, wenn ich etwas suche? Leider ist die Anordnung der angebotenen Auktionen recht unübersichtlich. Geht man den normalen Weg, muss man sich durch viele Kategorien klicken. Nicht immer ist dabei ein Produkt richtigen eingestellt worden. Einfacher ist die Suchfunktion. Gebe ich *Wassersprudler* ein, werden mir alle Artikel angezeigt, in deren Überschrift das Wort vorkommt. Jedoch geht mir in diesem Fall der *Aqua Maxx* und der *Aqua Stream* durch die Lappen. Daher muss (und kann) ich die Suchfunktion erweitern, um bessere Ergebnisse zu bekommen.

Gefällt mir ein Artikel und ich möchte ihn ersteigern, klicke ich auf den *Bieten*-Button am linken Bildschirmrand. Ich werde aufgefordert ein Gebot abzugeben, das mindestens 0,50 Euro höher ist, als der zuletzt gebotene Betrag. Um mir mehrmaliges Bieten zu ersparen kann ich mein *maximales Gebot* eingeben. D. h. dass jeder andere Anbieter der zwischem dem aktuellen Gebot und meinem maximalen Gebot liegt, abgewiesen wird, mit dem Hinweis, ich hätte schon mehr geboten. Die Gebots-Rate beträgt aber immer nur 0,50 Euro, somit biete ich nie mehr, als ich unbedingt muss.
Werde ich irgendwann doch überboten, bekomme ich automatisch eine Mail zugesandt. Dann habe ich nochmals die Möglichkeit, ein neues Gebot abzugeben. Beim Gewinn der Auktion erhalte ich eine Mail, die mich darüber informiert.

Es gibt noch eine Möglichkeit, an das Produkt zu kommen. Der Verkäufer kann ein *Sofort kaufen*-Option auf den Artikel legen. D.h., dass er einen Artikel für einen bestimmten Betrag, den er in der Auktion angibt und meist recht hoch angesetzt ist, verkaufen möchte. Liegen noch keine Gebote vor, kann ein Interessent den *Sofort kaufen*-Button drücken und erhält das Produkt zu dem angegebenen Preis. Damit verwirkt er aber die Chance, den Artikel wesentlich billiger zu ersteigern.

Kann ich mich noch nicht so recht für ein Produkt entscheiden, klicke ich auf *Diesen Artikel beobachten*. Der Artikel wird in meine persönliche *Beobachten*-Liste eingetragen und so habe ich ihn immer im Blickfeld. Die Liste kann aber nur 20 *Beobachtungen* aufnehmen, was ich sehr schade finde.
Habe ich noch Fragen zu dem Artikel, folge ich dem *Fragen an den Verkäufer*-Link. Dort werde ich an die E-Mail-Adresse des Verkäufers weitergeleitet. Leider kann ich pro Tag nur fünf Anfragen stellen. Ein bisschen wenig, wenn ich mich für ein Produkt interessiere, das mehrmals angeboten wird...


Allgemeines Handling
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Ich vermisse bei ebay, dass man *nicht einfach nur so* durch das Angebot surfen kann. Ich muss mich für ein bestimmtes Interessengebiet entscheiden und kann mich dann von Kategorie zu Kategorie durchklicken. Schöner fände ich es, wenn die 20 auslaufenden Auktionen angeführt werden. Diese Möglichkeit habe ich in dem Durcheinander noch nicht gefunden. Überhaupt ist die Seite sehr unübersichtlich und verwirrend. Sucht man eine bestimmte Information - z.B. über die Zahlungsbedingungen oder eine Problemlösung - muss man sich durch verwirrende Links durcharbeiten.


Fazit
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Ersteigern:
Ich finde bei eBay alles! Vom größten *Gruscht* bis zum tollsten *Schnäppchen*. Natürlich muss man höllisch aufpassen. Es sollte einem schon vorher klar sein, wieviel man ausgeben möchte und dabei beachten, dass das Porto noch addiert werden muss. Das zu ersteigernde Produkt (und dessen Preis im Geschäft) sollte man vorher schon kennen. Oftmals muss man plötzlich mehr bezahlen, als die Ware im Laden neu kostet.

Verkaufen:
Die Ware sollte unbedingt in gutem Zustand sein! Man macht sich keine Freunde, wenn man kaputte Geräte verkauft. Die Versandkosten schon vorher berechnen! Auch die Verpackung sollte man vorher schon besorgen und darauf achten, dass sie die Ware bruchsicher schützt.

11 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Kjeldi

    28.01.2009, 17:07 Uhr von Kjeldi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht, was ich da schon für Geld gespart hab, aber Vorsicht manchmal ist ein schwarzes Schaf dabei

  • supervizor1

    03.03.2002, 11:31 Uhr von supervizor1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Jetzt hab ich das System von e-bay auch mal kapiert. Hab mich bisher immer nicht getraut. THX für den Bericht. supervizor1

  • martino

    03.03.2002, 11:24 Uhr von martino
    Bewertung: sehr hilfreich

    es ist zu teuer, aber mit abstnad das beste auktionshaus. ps. wer ps2 spiele braucht sollte bei ebay auf billy_the_dog gehen oder mir direkt mailen.