medimops.de Testbericht
Erfahrungsbericht von LaberLili
LaberLili mopst Bücher
Pro:
umfangreiches Angebot, simpel strukturiertes Kundenkonto, zuverlässige Lieferung, zentraler Händler
Kontra:
Preise zogen im Dezember stark an, Ersparnis vgl . mit Neupreis häufig gar nicht so immens
Empfehlung:
Ja
Aus Bäumen wird Papier, aus Papier werden Bücher und so leben Bücher für mich. Ich mag auch Bücher mit „Vorleben“: manch einer will unbedingt das neue, makellose, unberührte, am Besten noch in Folie verpackte Buch. Ich mag Bücher viel mehr auch mit leichtem Gilb, Leserillen im Rücken, kleinen Eselsohren, eventuell noch mit schnell hineingeschriebener Signatur des Vorbesitzers: Bücher, denen man ansieht, dass sie schon leben durften. Dass sie vielleicht gar geliebt werden.
Ich bin ein Haben-muss-Mensch: Bücher ausleihen und zurückgeben, das reicht mir fast nur, wenn ich ein Buch wirklich schlecht fand. Viel lieber möchte ich Bücher besitzen; Flohmärkte, Second-Hand-Shops, Tauschläden etc. gehören ebenso wie Buchhandlungen mit ganz frischer Ware zu meinen heiligen Orten.
Wessen Wohnung zu klein oder einfach nur zu voll ist, der kann seine ausgedienten Bücher, DVDs und auch Games beispielsweise der Ankäuferseite Momox feilbieten. Die Betreiber von Momox unterhalten weiterhin den Onlineshop Medimops, über welchen sie ihre Ankäufe wiederum zum Kauf feilbieten: hier kann man nun Bücher, CDs, Filme, Spiele (Konsolen bzw. PC) und Software erwerben.
Nun hatte ich mich ausgiebig über diesen Shop informiert, online dabei noch einige Gutscheincodes gefunden, weiterhin entdeckt, dass Medimops auch ein Partnerprogramm besitzt und bei diversen Rückvergütungsprogrammen wie Primusportal (hier sollte es 6% vom Netto-Bestellwert zurückgeben) oder auch Bee5 (5,6% Cashback) gelistet ist. So war der Beschluss gefasst, zumal im Medimops-Sortiment auch einige Bücher meiner „Haben wollen“-Liste zu finden waren: dort wird bestellt – und dies tat ich dann einige Tage vor Weihnachten.
Billig zu haben?
Dabei erfolgte der Zeitpunkt meiner Bestellung eigentlich ein paar Tage zu spät: einige Tage vorher waren diverse Bücher von meiner Bestellliste nämlich noch für sagenhafte 99 Cent zu haben, aber passend zum Weihnachtsgeschäft hat man bei Medimops die Preisschraube angezogen. Bis heute gibt es zwar noch Bücher für nur 0,99€, aber hierbei handelt es sich dann eher um unbekanntere und/oder ältere Werke. Der durchschnittliche günstigste Buch-Preis liegt aktuell bei 2,39€.
Da lohnen sich dann auch Preisvergleiche innerhalb der Gebrauchtbörsen: die meisten meiner Wunschbücher hätte es beispielsweise auch für jeweils unter 2€ bei Booklooker (übrigens ebenfalls auf den zuvor genannten Cashback-Portalen vertreten) gegeben. Allerdings hätte ich sie dort bei verschiedenen Nutzern kaufen und entsprechend Porto zahlen müssen: sämtliche Bücher konnte ich nun auf einen Schlag bei Medimops erwerben und Medimops versendet innerhalb Deutschlands ab 20€ Bestellwert zudem versandkostenfrei, so dass sich die grössere Order hier letztlich als am Günstigsten erwies.
Und dann kostet der Versand auch noch/nicht!
Die innerhalb-Deutschlands-Versandkosten sind mit 3€ (unter 20€ Bestellwert natürlich, denn darüber gibt’s das Päckerl ja für umme) ansonsten allerdings auch noch recht gering; dennoch: möchte ich lediglich ein Buch kaufen, welches es bei Booklooker für 1€ gibt und welches vom dortigen Verkäufer als Büchersendung verschickt wird, wofür er nochmals 1€ Versandkosten veranschlagt, ist der Kauf dort sicherlich günstiger.
Medimops versendet übrigens auch über die deutschen Grenzen hinaus, wobei die Portopreise hier nach Anzahl der bestellten Artikel gestaffelt sind – und ggf. natürlich noch Zoll-/Importgebühren anfallen können.
Filme, Musik, Software – aber wir wollen Bücher!
Auf der Startseite des Shops werden die topgemopsten Produkte sämtlicher Kategorien angezeigt: jene Produkte, die wohl am Häufigsten verkauft werden. Da finden sich neben kleinen Überraschungen (wobei ich ja mutmaße, dass beispielsweise Schlinks „Vorleser“ vor Allem deswegen nach wie vor sehr begehrt ist, weil dieser Roman häufig als Schulliteratur benutzt wird) vor Allem aktuell generell begehrte Werke, wie z.B. die Milleniums-Reihe. Aber auch die „Twilight“- und „Harry Potter“-Serien florieren wohl erwartungsgemäß.
Tatsächlich scheint der Fokus der Kunden bei Medimops auch auf den Büchern zu liegen: so findet sich aktuell unter den topgemopsten Produkten neben Büchern ausschließlich ein Film (die „Das Parfum“-DVD).
Auf der Suche nach… was eigentlich?
In die Medimops-Suchmaske unter der oberen Navigationsleiste kann man nun einen beliebigen Suchbegriff eingeben: das kann ein Titel oder auch nur ein Autor, Schauspieler, Musiker etc. sein. Die Autovervollständigungsfunktion bietet hier während des Eintippens bereits verschiedene Suchbegriffe an: gibt man zum Beispiel nur „Steph“ ein, spuckt die Autovervollständigung diverse Suchen aus wie „Stephen King“, „Stephen King Bücher“, „Stephenie Meyer“, „Stephanie Ashford“, „Stephen Baxter“… Den Suchbegriff kann man nun auf der gesamten Seite oder in einer einzelnen Kategorie suchen lassen. Wer nach „Stephen King“ insgesamt Ausschau hält, bekommt so neben den derzeit angebotenen Büchern auch die Verfilmungen angezeigt.
Da ich ja meine Wunschbücherliste abgearbeitet habe, war das Finden mittels der Suchfunktion für mich natürlich sehr einfach: man sollte allerdings wenn möglich sowohl Titel als auch zumindest Nachnamen des Autors eingeben. Denn wer beispielsweise „Die Arena“ von Stephen King sucht und nur „Die Arena“ eingibt, erhält zunächst sehr viele Titel aus dem Arena-Verlag angezeigt.
Ich habe mir unter Anderem endlich Patrick Süsskinds „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ zugelegt: in „Bücher“ nach „Das Parfum“ gesucht, werden mir nun auf der Ergebnisseite alle aktuell verfügbaren Exemplare angezeigt. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Berichtes sind das drei Ausgaben, bei denen neben dem Preis auch gleich die Zustandsbeschreibung ersichtlich ist. Zwei davon sind gebraucht und in sehr gutem Zustand, kosten jeweils 2,39€, während das dritte zwar auch gebraucht, aber „nur“ als in gutem Zustand bezeichnet wird, wobei dies nun seltsamerweise 3,69€ kosten soll.
Kategorien und andere Merkwürdigkeiten
Man kann jede der Oberrubriken nicht nur in kleinere Preisklassen einteilen (unter 3€ / 3-6€ / 6-9€/ 9-12€ - seltsamerweise gibt es keine „ab 12€“-Preisklasse, obwohl es auch Preise jenseits von 12€ gibt), sondern halt auch noch nach Genre sortieren lassen.
So kann man sich bei den Büchern ganz allgemein „Belletristik“, aber auch spezifischer „Dramatik“ oder „Historische Krimis“ anzeigen lassen, sich durch die „Horror“-Literatur wühlen oder, falls man es zwar spannend, aber weniger gruselig mag, durch „Krimis & Thriller“. Spiele kann man nach Konsole und dann nach beispielsweise „Strategiespiele“, „Actionspiele“ oder auch „Jump & Run“ sortieren. Ebenso kann man sich bei den Filmen nur „Filme für die ganze Familie“ oder lediglich „Horror“ anzeigen lassen. In allen Kategorien gibt es natürlich solcherlei Unterkategorien und die genannten sind nur ein klitzekleiner Auszug aus dem Rubriken-Angebot, aber das Prinzip sollte klar sein und jeder nun verstanden haben, dass man in den Oberrubriken die Möglichkeit bekommt, in einzelne Genres zu blicken. Wer erotische Literatur sucht, muss sich also nicht durch Reiseführer klicken.
Allerdings sind die Einordnungen der einzelnen Produkte nicht immer logisch, sondern teils gar komplett unverständlich: bei Medimops findet sich bei den Filmen unter den Horror-Klassikern aktuell neben der Verfilmung von „Das Bildnis des Dorian Gray“ (eventuell einsortiert von einem Medimops-Mitarbeiter, der sich während der Schulzeit allzu arg mit Oscar Wilde plagen musste?) gar eine „Miss Marple“-DVD-Box. Bei den Büchern ist unter „Horror“ doch tatsächlich „Ein Schweizerbuch: Die besten Briefwechsel aus 30 Jahren taktischem Wahnsinn“ auffindbar: klickt man das wiederum an, sieht man oben, dass es eigentlich unter „Humor“ zu finden ist, wo es auch hingehört. Warum es auch innert der Horror-Rubrik gelistet ist, weiss vermutlich nichtmals der Medimops.
Reicht „gut“ oder darfs ein bisschen besser sein?
Insgesamt gibt es bei Medimops nur noch zwei Produkt-Zustände: die Sachen sind entweder „sehr gut“ (hier handelt es sich um quasi-wie-neu-Gegenstände fast frei von Gebrauchsspuren) oder „gut“ in Schuss, wobei auch die „guten“ Artikel prinzipiell in sehr gutem Zustand sein sollen, aber Gebrauchsspuren aufweisen können.
Ich habe mir die Ergebnisse meiner Suchen nun jeweils nach Preis sortieren lassen und in der Regel einfach das günstigste Buch in den Einkaufskorb gepackt. Bei Büchern stören mich Gebrauchsspuren nicht so sehr, da ich denke, hier ist es einfach ganz normal, dass ein eventuell bereits des Öfteren gelesenes Buch Rillen im Buchrücken oder auch mal ein Eselsohr oder leichten Gilb aufweist. Das stört auch alles nun nicht den Lesefluss, Gebrauchsspuren in Form von herausgerissenen Seiten oder auch nur in Form von zig hingekritzelten Randnotizen (die lese ich dann automatisch immer mit und bin genervt von ihnen) wären für mich schon ein größerer Qualitätseinbruch als die üblichen Abnutzungserscheinungen. In einem der von mir bestellten englischsprachigen „guten“ Bücher waren auf den ersten Seiten diverse Vokabeln übrigens mittels Kugelschreiber um die deutsche Übersetzung ergänzt worden: das betraf allerdings tatsächlich nur die ersten drei Seiten – ich mutmaße, dass der Schreiber danach, komplett desillusioniert von seinen eigenen Englischkenntnissen, das Buch in die Ecke geschmissen und fortan ignoriert hat (die übersetzten Begriffe waren einfach viel zu simpel)… Da das Buch weiterhin aber unbearbeitet war, störten mich die Übersetzungen hier auch nicht ganz so sehr; da war das Schlimmste eigentlich noch die grottige Schrift des „Übersetzers“. Im Übrigen steckte hinten im Buch auch noch eine Quittung, die mir verriet, dass das Buch 1999 für 16DM in Bielefeld gekauft worden war.
Bei CDs oder DVDs hätte ich dann vermutlich, wenn ich die Wahl zwischen einem „guten“ Produkt und einem „sehr guten“ Produkt, welches 50 Cent mehr gekostet hätte, wohl das teurere Produkt gewählt, weil sich die Gebrauchsspuren hier auch in Form von kleinen Kratzern auf der Disc bemerkbar machen könnten und da hätte ich dann einfach etwas Sorge, dass hier das Abspielverhalten bald beeinflusst wird.
Weder gut noch besser?
Generell kann man natürlich reklamieren und auch Dinge retournieren, wenn man gar nicht zufrieden ist: sei es, weil die Zustandsbeschreibung überhaupt nicht stimmt, ein falsches Produkt geliefert worden ist… Medimops ist auch bei Facebook vertreten und auf der dortigen Firmenseite konnte ich bereits Beschwerden anderer Nutzer lesen, die statt einem „guten“ Buch eines erhalten hatten, in dem einige Seiten fehlten oder auch dass eine DVD-Hülle einen falschen Film in sich barg. Dabei denke ich, dass grade glatt herausgetrennte Seiten bei dicken Wälzern wohl schnell übersehbar sind; da erwarte ich auch nicht, dass im Medimops-Lager tatsächlich Leute sitzen, die penibel bei einem 758-Seiten-Buch durchzählen, ob auch tatsächlich alle Seiten von 1 bis 758 enthalten sind. Aber ich erwarte doch, dass falsche Filme in DVD-Hüllen auffallen und hier nicht einfach nur stur auf die potentielle Zerkratztheit geachtet wird.
Allerdings reagierte man von Seiten Medimops umgehend auf solche Reklamationen, verwies zum Kundensupport und machte immer deutlich, dass man auf Konfliktlösung Wert läge. Scheinbar hat man bislang auch immer zufriedenstellende Lösungen gefunden… Was ich persönlich aber ein bisschen blöd finde: häufig wurde angedeutet und auch in diversen Aussagen darauf hingewiesen, dass man die Kosten der reklamierten Artikel in Gutschein-Form ersetzt bekäme. Dabei handelt es sich natürlich um Medimops-Gutscheine.
Aber ich denke: ein Erstbesteller, der nun beispielsweise eine CD in sehr gutem Zustand bestellt, die sich wider Erwarten gar nicht erst abspielen lässt, was anhand der vielen Kratzer auf der Disc aber schon fast zu erwarten gewesen wäre, der wird sicherlich reichlich desillusioniert sein und Medimops eventuell auch bestimmt keine zweite Chance geben wollen. Als Reaktion auf seine Retournierung erhält er nun aber einen Gutschein und wird damit fast gezwungen, entweder auf das Geld zu verzichten oder nochmals bei Medimops zu bestellen. Allerdings: nach langem Wühlen und Forschen auf der Medimops-Seite entdeckte ich dort irgendwo einen beiläufigen Hinweis, dass man in solchen Fällen auch den Support kontaktieren könnte, um zu veranlassen, dass dieses Guthaben doch ausgezahlt wird. Ich finde es jedoch schon etwas nutzerfeindlich, die Erstattung in Form von Gutschein-Guthaben so hochzujubeln und die Möglichkeit der baren Erstattung quasi nur im Kleingedruckten zu erwähnen.
Ich hab die Bücher schön
Ich hatte nun keinen Grund zur Reklamation: meine Lieferung war vollständig, die Zustände der einzelnen Bücher waren wie angegeben – oder besser. Ich hatte nun einen ganzen Packen Bücher bestellt, die sich halb/halb in „sehr gut“ und „gut“ aufteilen liessen. Ein gutes Buch war beispielsweise auch „James und der Riesenpfirsich“ von Roald Dahl: dies Exemplar war in der Tat schon etwas älter und die Seiten waren bereits unübersehbar leicht vergilbt, wobei gelbliches statt blütenweissem Papier ja nun ohnehin kein Beinbruch ist. Ein anderes „gutes“ Buch war „Die Totengräberin“ von Sabine Thiesler: das hätte ich genau so wie es war auch in einer Buchhandlung kaufen können; da habe ich bis heute keine Gebrauchsspuren finden können. Im Allgemeinen war „James und der Riesenpfirsich“ unter all meinen bestellten Büchern sicher mitunter das mit dem schlechtesten Zustand (wobei schlecht in diesem Fall wohl meint: hat von Allen bereits die längste Zeit im Regal gestanden) und insgesamt waren die Zustandsbeschreibungen aber zutreffend. Ich beschwere mich natürlich nicht über ein Buch, das nahezu druckfrisch und nagelneu ankommt, wenn mir zuvor ein gebrauchtes Buch in gutem Zustand, aber mit Gebrauchsspuren, angekündigt wurde.
„Was haben Sie denn sonst noch grad im Angebot?“
Bücher kann die LaberLili nie genug haben und so hakte ich nicht nur stumpf einige Titel auf meinem Wunschzettel ab, sondern stöberte mich auch so ein wenig quer durch das Sortiment: einfach die „Bücher“-Rubrik aufgerufen und alles nach Preis sortieren lassen. Vielleicht würde man ja noch etwas Tolles entdecken?
Medimops ist allerdings klar auf die Käufer ausgerichtet, die schon wissen, was sie wollen: so sind beispielsweise auf den Buch-Seiten nur die Rahmeninfos gegeben. Wann war das Erscheinungsdatum, wie lautet die ISBN, broschiert oder fest eingebunden, erschienen in welchem Verlag, wie ist der Name des Autors?
„Wir haben Regale voller Irgendwas!“
Aber kurze Zusammenfassungen oder auch einfach nur eine Wiedergabe des Klappentextes bzw. der öffentlichen Verlagsinfo sucht man hier vergebens. Als angemeldeter Nutzer kann man die einzelnen Produkte zwar kommentieren und könnte hier sicher auch solcherlei weiterreichenden Informationen weitergeben, aber bislang habe ich nirgendwo auch nur einen einzigen Kommentar entdecken können. Ich gebs zu: selber habe ich diese Kommentar-Funktion auch noch nicht genutzt.
Ich hatte letztlich also die aufgerufene Medimops-Seite vor mir und in einem Tab nebenan Amazon: immer wenn ich einen interessant klingenden Titel entdeckte, habe ich Nachforschungen bei Amazon angestellt. Bei älteren Werken gab es hier allerdings auch keine Infos und der große Verlierer waren ohnehin die Bücher, die vielleicht einen tollen Inhalt geboten hätte, die von mir aber gar nicht weiter beachtet wurden, weil sie einen mir zu drögen Titel hatten. Im Übrigen gibt es auf den einzelnen Unterseiten aber auch einen link „diesen Artikel bei Amazon kaufen“: klickt man diesen, öffnet sich in einem neuen Tab (zumindest bei Google Chrome) ebenfalls die entsprechende Amazon-Seite. Man muss es also gar nicht so kompliziert machen mittels „Kopieren“, bei Amazon „Einfügen“ und suchen, aber diese Funktion habe ich natürlich erst dann wirklich wahrgenommen als meine Bestellung bereits abgeschickt war.
Es klingt zwar merkwürdig, dass ein Onlineshop zur direkten Konkurrenz verlinkt, scheint in diesem Fall aber logisch: es kommt sicher vor, dass ein Kunde ein Produkt bei Medimops sucht und es dort aber nur in gebrauchtem Zustand und einem etwas höheren Preis entdeckt, so dass er denkt: „Da kann ich doch besser 2€ mehr in den kompletten Neukauf investieren.“ Amazon ist nach wie vor der führende Versandhandel, so dass es wahrscheinlich ist, dass er diesen Kauf nun bei Amazon statt bei Medimops tätigt. Schickt man ihn (als Teilnehmer des Partnerprogramms) aber selbst dorthin, kann man dennoch auch an diesem augenscheinlich „verlorenen“ Kunden noch verdienen. Ich gehe davon aus, dass sich hinter der Amazon-Verlinkung bei Medimops halt der jeweilige Medimops-Partnerlink befindet und das finde ich wiederum marketing- bzw. verdiensttechnisch sehr schlau gemacht.
Weiterhin ist Medimops selbst auch als Händler bei Amazon vertreten, wobei sich der Kauf dort auch nur bei Einzeltiten lohnt, da es bei Amazon scheinbar Vorgaben gibt, dass Medimops jedem Kunden pro Artikel 3€ Versandkosten berechnen muss. Bestellt man via Amazon 5 Artikel bei Medimops, muss man also 15€ für den Versand bezahlen, auch wenn die Bestellung nun zu einer Lieferung zusammengefasst wird. Andererseits ist das Medimops-Angebot auf Amazon nicht absolut identisch mit den Shop-Angeboten auf medimops.de: wer einen ganz bestimmten Artikel sucht und ihn bei Medimops „zuhause“ nicht entdeckt, sollte also durchaus mal schauen, ob der betreffende Artikel nicht beim Amazon-Medimops gelistet ist.
Konkurrenz zu Amazon?
Ja, die Konkurrenzsituation kann man hier nicht abstreiten: sicher, es gibt viele günstige Bücher – ich habe eigentlich für alle je 2,39€ gezahlt, wobei ich die Preise hier schon etwas willkürlich finde. So ist es im Prinzip doch absolut unlogisch, dass ich für den dünnen James und seinen Riesenpfirsich in Form einer angegilbten Ausgabe oder eben auch ein „teilübersetztes“ Buch gleich viel zahlen musste wie eben für die nagelneu wirkende „Totengräberin“ oder einige andere dickere Wälzer in sehr gutem Zustand.
Das einzelne gebrauchte Buch findet man in der Regel wahrscheinlich doch noch deutlich günstiger beim bereits erwähnten booklooker: so gibt es „James und der Riesenpfirsich“ dort aktuell als Ausgabe mit leichten Gebrauchsspuren (so wie ich das Buch nun eigentlich auch über Medimops gekauft habe) für 1,50€ zzgl. 1,10€ Versandkosten, insgesamt also 2,60€.
Bei Medimops macht es ganz klar doch eher die Masse (und dass man hier eventuell noch ein bestimmtes Produkt auftut, was es sonst nirgends gibt, so dass man hier auch guten Gewissens 3€ in den Versand investieren kann), so dass man die magische Versandkostenfrei-Grenze von 20€ überschreitet. Um beim Beispiel „James und der Riesenpfirsich“ zu bleiben: dieses kostete bei Medimops nun 2,39€ - einzeln bestellt wären hier noch 3€ Versand hinzugekommen, so dass dies Kinderbuch letztlich 5,59€ gekostet hätte. Neu kostet dasselbe Buch bei Amazon 6,95€, wobei Buchsendungen bei Amazon generell versandkostenfrei geliefert werden. Da ist dann natürlich zu überlegen: muss man auf jeden Cent achten (dann wäre bei einer einzelnen Bestellung aber wiederum das booklooker-Angebot zu empfehlen) und kauft das gebrauchte, angegilbte Buch für 5,59€ oder investiert man lieber 6,95€ in ein druckfrisches Buch?
Der Preis spannt – das Etikett zwickt
Diese Preis-Spannen fand ich nun vor Allem auch in den anderen Kategorien wie Musik und Filme beachtenswert: denn gemeinhin ist Medimops gar nicht so supergünstig, wie es häufig dargestellt wird. Ja, die Preise für die Gebrauchtwaren liegen unter den Neupreisen der Artikel, wie es auch zu erwarten ist, aber häufig ist der Unterschied zwischen dem Medimops-Preis und dem Neupreis gar nicht soooooo gravierend. Unbestreitbar ist natürlich: wenn ich 15 Bücher kaufe und bei diesen jeweils auch nur 2€ spare, komme ich aber immer noch um 30€ günstiger weg als bei Neukauf.
Während ich um regelmäßiges Auffüllen der Buchregale bemüht bin, ist mein Mann vor Allem ein Filme-Sammler und als ich mich an meine Medimops-Bestellung machte, bat er mich, ferner nach einigen bestimmten Filmen Ausschau zu halten. Auch hier war der Unterschied zwischen den Medimops-Gebrauchtpreis und dem Amazon-Neupreis in der Regel eher gering; gemeinhin konnte man bei den von ihm avisierten DVDs 1,50€ bis 3€ sparen. Und wie schon gesagt: bei DVDs und CDs investiere ich gerne mal einige € mehr in Neuware, da ich hier sicher sein kann, dass sich auf den Discs gar keine Kratzer befinden und sie sich nicht innerhalb kürzester Zeit nicht mehr abspielen lassen, was mein Göttergatte prinzipiell ähnlich sieht.
Wäre der Medimops-Preis hier deutlich geringer, würde ich es sicherlich riskieren, aber dann müsste ich eben auch entsprechend sparen (z.B. Neupreis: 10€, Medimops-Preis: 3€): ich möchte mich nicht nach zwei Wochen ärgern müssen, dass ich anstelle 10€ in eine neue DVD zu investieren 8€ für einen gebrauchten Film bezahlt habe, der sich nun schon nicht mehr abspielen lässt.
Gruezi, Im- und Export!
Zudem haben wir ja Familie in der Schweiz: auch Buchbestellungen bzw. Bestellungen ab 20€ Bestellwert (zumindest wenn die Dinge nicht beispielsweise allzu sperrig sind) werden von Amazon versandkostenfrei in die Schweiz geliefert. Die Schweiz ist weder in der EU noch gibt es ein entsprechendes „Mehrwertsteuerexportimportbesteuerungsabkommen“ zwischen Deutschland und der Schweiz, d.h. bei Amazon-Bestellungen in die Schweiz entfällt die deutsche Mehrwertsteuer, man muss weniger bezahlen. Natürlich gibt es hier auch Freimengen und Freigrenzen, bei deren Überschreiten dann Zollgebühren fällig werden, aber zwei, drei simple Taschenbücher oder eben DVDs überschreiten diese Grenzen kaum.
Da war es im Falle der von Herzblatt gewünschten DVDs nun so: bei Amazon bestellt und mehrwertsteuerfrei in die Schweiz geliefert, war der Endpreis letztlich noch ein paar Cent niedriger als dieselben DVDs als Medimops-Gebrauchtwaren (innerhalb Deutschlands) bestellt gekostet hätten. Da der Bestellwert in beiden Fällen größer als 20€ war bzw. gewesen wäre, gab es zudem keine Versandkosten zu zahlen. Fazit: für Schweizer lohnt eine Bestellung bei Medimops schonmal nicht, zumal die 20€-Versandkosten-Freigrenze auch nur innerhalb Deutschlands gilt, so dass Medimops-Bestellungen in die Schweiz in jedem Fall mit Versandkosten belegt sind. Da rentiert sich eine Bestellung nur, wenn Medimops aktuell beispielsweise ein Buch im Sortiment hat, welches es sonst nirgendwo gibt und was man aber schon lange sucht. Aufgrund der Versandkosten und der geringen Ersparnis-Spanne bzw. der nicht zu löhnenden Mehrwertsteuer bei Amazon-Bestellungen ist Medimops für Schweizer eher nicht empfehlenswert.
Schieb, schieb Einkaufswagen
Schlussendlich landeten also eigentlich nur Bücher mit einer deutlichen Ersparnis im virtuellen Medimops-Einkaufswagen: der wird immer oben rechts in der Ecke angezeigt und kommt in Form eines echten Einkaufswagensymbols daher, auf dem eine Zahl anzeigt, wieviele Waren man schon hineingepackt hat. Leider wird hier nicht direkt angezeigt, wie hoch die Rechnung aktuell wäre, was ich immer schade finde, da ich bei Onlinebestellungen die Kosten auch immer gerne im Blick habe.
Klickt man dann auf den Einkaufswagen, kann man noch Artikel löschen oder auch einen Gutscheincode eingeben und dann geht’s auch schon zur Kasse (alternativ kann man hier auch über Amazon zahlen, aber da ich das so noch nie gemacht habe, kann ich dazu natürlich auch nichts sagen). Möchte man nun zur Kasse gehen, gelangt man auf eine Seite, die einen dazu auffordert, sich in seinem Medimops-Konto einzuloggen oder sich eben zunächst ein solches anzulegen. Man kann also nur als registrierter Nutzer bei Medimops einkaufen, was nun sicherlich Einige doof finden werden, aber ich finde es gut. Ich melde mich bei Onlineshops generell und gerne an, da es irgendwo in meinem Kopf flüstert: „Wenn dann bescheißen Shops lieber externe als angemeldete Kunden und die Bestellungen Nichtregistrierter gehen bestimmt auch viel schneller verschwunden, während man als angemeldeter Nutzer in der Regel auf einen hübschen Verlauf schauen kann.“
Pflicht: Erstmal registrieren
Die Registrierung ist bei Medimops relativ knapp gehalten: man gibt seine Adresse sowie seine emailadresse ein, denkt sich ein nettes Passwort dazu aus und fertig. Wer will, kann bereits bei der Anmeldung eine alternative Lieferadresse eingeben (man kann seine Medimops-Pakete zudem auch an eine Packstation schicken lassen), was aber nicht nötig ist. Generell wird angenommen, dass die Kundenadresse nebst Rechnungsadresse auch Lieferadresse ist und die Lieferadresse kann man ansonsten auch während des Bestellprozesses noch abändern. Beim Kauf auf Rechnung kann allerdings keine separate Lieferadresse genannt werden – das steht lustigerweise über dem Lieferadressenformular. Was daran lustig ist? Bei Medimops steht der Kauf auf Rechnung gar nicht zur Wahl.
Bezahlt werden muss auch noch!
Zahlen kann man hier nun wie genannt über Amazon, via Kreditkarte, per PayPal oder Sofortüberweisung oder man lässt die Lastschrift zu, so wie ich es auch getan habe. Auch wenn es den Kauf auf Rechnung nicht gibt, finde ich es persönlich aber doof, dass es hier zumindest die Vorkasse nicht gibt. In meinem Umfeld kenne ich doch einige Leute, die ebenso ungern Drittanbieter wie Lastschriften zulassen und ihre Rechnungsbeträge am Liebsten selbst an den Gläubiger überweisen.
Wenn der Paketbote 3x klingelt?
Heutzutage gibt es ja kaum noch einen Paketdienst, über den nicht geschimpft wird, so dass diverse Shops ihren Kunden inzwischen bereits die Wahl lassen, von welchem Paketdienstleister ihre Bestellungen ausgeliefert werden sollen. Das ist Service, aber mit Sicherheit auch ein gewisser logistischer Aufwand – unkomplizierter ist es sicherlich, sämtliche Pakete einem einzigen Paketdienst zu überlassen. Auch beim Medimops kann man sich seinen Paketdienst nicht aussuchen: kleinere Bestellungen kommen mit der Deutschen Post, größere Pakete werden von DHL ausgeliefert.
Im Benutzerkonto bei Medimops findet sich eine Bestellhistorie: hier kann man –logisch- die einzelnen Bestellungen aufrufen, die nun jeweils auf einer Seite kompakt zusammengefasst sind. Links steht das Bestelldatum, der Status (beispielsweise „versendet“, was auch nie auf „zugestellt“ oder Ähnliches wechselt), die Bestellnummer, der Adressat (lediglich der Name des zu Beliefernden) und auch die Tracking-ID. Aber hier ist keine Nummer angeben, statt der eigentlichen Tracking-ID befindet sich hier ein link, benannt mit „Wo ist meine Lieferung?“, der direkt zur jeweiligen Sendungsverfolgung führt. Das finde ich wiederum sehr toll, da man hier nicht mühsam erst durch die DHL-Seite wuseln muss, um selbst die Tracking-ID einzugeben und die Sendungsverfolgung so zu finden – zu der gelangt man hier mittels eines simplen Mouse-Klicks. Die Seite der DHL-Sendungsverfolgung öffnet sich übrigens auch in einem neuen Tab (immer noch zumindest im Google Chrome).
Rechts daneben steht im Übrigen eine Auflistung der bestellten Waren nebst der Bemerkung, ob diese nun tatsächlich auch allesamt in der Lieferung enthalten sind oder ob eventuell irgendetwas doch nicht mehr lieferbar war (falls beispielsweise zuviele Leute just dasselbe Buch bestellen wollten oder so; die Aktualisierung des Warenangebots scheint da nicht immer direkt zu erfolgen). In meinem Fall stand nun bei allen Büchern ein grünes „Lieferung erfolgt“.
Ich hatte meine Bestellung am 12.12. kurz nach Mitternacht (also am ganz besonders frühen Montag) aufgegeben, laut der Sendungsverfolgung ist mein Paket erst am späten Abend des 13.12. bearbeitet worden. Generell finde ich es schon etwas lahm, wenn ein Onlineshop über einen Tag benötigt, um ein Paket nur zusammenzupacken, aber da meine Bestellung in die Vorweihnachtszeit fiel und es sicherlich auch beim Medimops stressiger zuging, kann ich diese „Langsamkeit“ noch verzeihen. Zudem hatte ich montags bestellt und ich weiß nicht, inwiefern Medimops am Wochenende besetzt ist: klar, dass dann eventuell erst die zig Bestellungen vom Sonntag bearbeitet werden. Am frühen Nachmittag des 14. ging das Paket dann aber tatsächlich im Start-Paketzentrum auf seine große Reise, die am nächsten Vormittag aber mit der Zustellung bereits ein jähes Ende fand. Insgesamt hat es von Bestellung bis Auslieferung also, auch trotz des nahenden Weihnachtsfestes, nur drei Tage gedauert, was sicherlich absolut akzeptabel ist und keinen unzumutbar langen Zeitraum darstellt.
Das Paket war eher unauffällig und der Bestellung angemessen: es war ein simpler Karton, in welchen die Bücher so eingelegt bzw. hineingestellt waren, so dass sie nicht unnötig herumpurzelten. Der Karton hatte also eine adäquate Größe und war nicht so wie bei diversen anderen Shops zugeschnitten, bei denen man eine einzige CD in einem Karton zugestellt bekommt, in dem man größentechnisch auch sein Auto parken könnte. Als Gebrauchtware waren die Bücher nun natürlich nicht versiegelt, allerdings waren alle mit einem Aufkleber versehen, auf denen eine Kombination stand, bei der es sich, wie ich vermute, wahrscheinlich um die systemeigene Artikelnummer im Medimops-Lager handelte. Diese Aufkleber ließen sich aber allesamt sehr leicht und rückstandslos einfach von den Büchern abziehen.
Auf einen Blick
Ich möchte unbedingt nochmals erwähnen, wie toll ich das Kundenkonto hier strukturiert finde: jenes besteht im Prinzip nur aus einer Seite, auf welcher die einzelnen Funktionen klar verlinkt sind. Man kommt so in die persönlichen Einstellungen, in die Konto- und Liefereinstellungen, die vorgestellte Bestellhistorie, die Gutscheine (hat man aufgrund Reklamationen etc. einen Gutschein zugesprochen bekommen, sollte hier dann wohl der Code zu finden sein, so dass man sich sogar überlegen kann, ob man den Gutschein schon bei der nächsten Bestellung oder nicht doch erst später einlösen möchte) und es gibt auch einen Merkzettel sowie einen Wunschzettel.
Dieses merk ich mir, jenes wünsch ich mir
Mittels der Produktseiten lassen sich nämlich Artikel auch auf eben diesen Merkzettel setzen. Nein, man kann Dinge nicht reservieren. Aber dieser Merkzettel ist sicherlich eine schöne Notiz, wenn man hier nun zufällig auf einen interessanten Titel stößt, bei dem man denkt: „Diesmal nicht, aber beim nächsten Mal!“ Aktuell habe ich auch keine erneute Bestellung geplant, aber ich schaue doch des Öfteren nun nochmals beim Medimops rein; in solchen Fällen kann sich der Merkzettel natürlich auch als gute Hilfe erweisen: steht dann doch mal wieder eine Bestellung bevor, kann man hier nachsehen, was man denn eigentlich doch auch noch irgendwann mal hat kaufen wollen.
Ebenso lassen sich Produkte auf den „Wunschzettel“ packen: angemeldete und eingeloggte Nutzer können in ihrem Konto unter der Option „Wunschzettel“ so auch nach Wunschzetteln anderer Kunden suchen. Dazu gibt man die emailadresse oder auch den Namen der jeweiligen Person ein und sofern diese Person einen solchen Wunschzettel bei Medimops angelegt hat, kann man diesen dann aufrufen. Hier versteht sich der Wunschzettel aber scheinbar nur als Inspiration für Geschenkideen und nicht als Option, mittels derer man Bestellungen direkt an andere Nutzer liefern lassen kann: da muss man schon selbst bestellen und den zu Beschenkenden als alternative Lieferadresse benennen oder man lässt das Ganze zu sich kommen, wickelt es in hübsches Geschenkpapier und überrascht den Anderen so damit.
Auf ein Neues?
Insgesamt bin ich dem Medimops ganz und gar nicht abgeneigt: meine erste und bislang letzte Bestellung verlief absolut problemlos und es wird ganz sicher nicht meine letzte Order beim Medimops gewesen sein. Verglichen mit Neupreisen und auch den Gebrauchtpreisen auf Booklooker finde ich diesen Onlineshop zwar gar nicht als so günstig, so dass ich wahrscheinlich niemals Einzelbestellungen bei Medimops tätigen werde, aber hier habe ich lediglich einen zentralen Händler anstatt viele verschiedene Nutzer, die ihre „Altlasten“ verkaufen möchten, so dass ich bei größeren Gebraucht-Bestellungen zukünftig auch sicherlich dem Medimops den Vortritt lassen werde.
Hier gilt wie so oft: Preise vergleichen lohnt sich – zudem lassen sich des Öfteren online Gutscheincodes finden, die auch von Bestandskunden eingesetzt werden können, so dass man hier noch ein paar € sparen kann. Ferner ist Medimops in verschiedene Cashback-Programme eingebunden, bei denen man, sofern man den Einkauf über sie tätigt, eine prozentuale Rückvergütung auf den Netto-Bestellwert erhält. Allerdings sind Käufe, bei denen man einen Gutscheincode eingesetzt hat, und solche Systeme wohl nicht miteinander kompatibel: ich tätigte den Kauf über einen der Cashback-Anbieter und benutzte zudem einen 5€-Gutscheincode, wobei die Rückvergütung relativ schnell abgelehnt wurde. Von anderen Medimops-Kunden habe ich Ähnliches vernommen, so dass man hier ggf. errechnen muss, ob die Höhe der Rückvergütung die Gutscheinhöhe nicht überschreiten würde, so dass es sich lohnt, den Gutschein erst später bei einem kleineren Einkauf zu verwenden.
Alles in Allem rate ich also durchaus zum Kauf bei Medimops, ebenso wie ich dazu rate, die Preise vor jenem Kauf aber genau unter die Lupe zu nehmen und Vergleiche anzustellen. Eine Offenbarung in Sachen Gebrauchtwarenhandel ist Medimops in Zeiten von booklooker und Co. nämlich längst nicht…
36 Bewertungen, 5 Kommentare
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18.02.2012, 19:43 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollBW...Liebe Grüße Edith und Claus
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12.01.2012, 23:40 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: besonders wertvollSuper Bericht - BW! Schönen Abend und lieben Gruß Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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12.01.2012, 17:17 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichKatja schickt dir liebe Grüße Freue mich über deine Gegenlesung
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12.01.2012, 17:00 Uhr von michelle975
Bewertung: besonders wertvollbw und viele Grüße---
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12.01.2012, 16:32 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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