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Erfahrungsbericht von PanaS.

Schlecker - der letzte Sklavenhalter...?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo Leute!

Es geht in meinem Beitrag zwar nicht direkt um die Homepage der Firma Schlecker, aber ich glaube, es ist an der Zeit mal zu erzählen, wie die Unternehmen Schlecker mit seinen MitarbeiterInnen umgeht!

Was ich jetzt schreibe, gilt in erster Linie mal für Schlecker Österreich, doch ich kann mir gut vorstellen, dass es auch in Deutschland und im Rest Europas, wo sich Schlecker bereits angesiedelt hat, zumindest auch so ähnlich zugeht!

Meine Mutter arbeitet seit einigen Jahren für den Drogeriemarkt Schlecker als Verkäuferin als Teilzeitkraft. Mit ihren Kolleginnen kommt sie bestens aus und sind mittlerweile gute Freunde geworden. Die Bezirksleiter (Verantwortlich für die Geschäfte in einem Bezirk, fahren von Filiale zu Filiale) jedoch sind da schon ganz anders.

Schon von Beginn ihrer Tätigkeit an wurde mit meiner Mutter gemacht, was die Bezirksleiterinnen wollten. Einmal hatte sie ein Angestelltenverhältnis von 20 Stunden, im nächsten Monat waren es ohne Angabe von irgendwelchen Gründen 15 Stunden, und wenn es ihnen passte, wurden die Arbeitsstunden einfach wieder auf 20 Stunden erhöht, und so geht es bis heute hin und her!

Ständig wird auf meine Mutter und ihre Kolleginen heftigster Druck ausgeübt, dass sie mehr Umsatz machen müssten, dass sie sauberer putzen müssten, einmal gehört eine Ware in diesen Ständer und wenn die nächste Chefin kommt, dann gehört dieselbe Ware wieder in ein anderes Regal! Diese Bezirksleiterinnen sind sich selbst nie einig, wie etwas gemacht gehört, jedoch liebt es anscheinend jede, den Verkäuferinnen Arbeit anzuschaffen, bis diese fix und fertig sind.

Jetzt wiederum haben meine Mutter und ihre Kolleginnen eine neue "Aufsicht" bekommen, die die Damen wiedermal gehörig unter Druck setzt. Sie trägt den Verkäuferinnen Putzarbeiten auf, die diese zwingen, oft bis lange nach Ladenschluss (längst nicht mehr bezahlte Arbeitszeit!!!) im Geschäft zu bleiben, um die ihnen aufgegebenen Arbeiten erledigen zu können.

Meine Mutter ist wirklich nicht pingelich, sie ist harte Arbeit gewöhnt, aber jetzt denkt sie - gemeinsam mit allen ihren Kolleginnen - an Kündigung, denn sie wollen sich nicht wie Sklaven behandeln lassen!

Ich bitte nun jeden von euch, der meinen Bericht liest, sich meine Worte mal durch den Kopf gehen zu lassen und dann soll jeder für sich entscheiden, ob er durch seinen Einkauf diese Sitten gegenüber den Angestellten weiter unterstützen will. DANKE!

mfg

Pana S.

6 Bewertungen, 1 Kommentar

  • leser@tte

    25.04.2002, 15:41 Uhr von leser@tte
    Bewertung: sehr hilfreich

    mal andere Infos...