eBay Shopbewertungen
ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Shopbewertungen und Erfahrungsberichte
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Größte Auswahl zum größten Preis?
4Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Größte Auswahl zum größten Preis oder wie Ebay die Produktmacht ausnutzt.
_INTRO:
Mittlerweile dürfte jeder das Auktionshaus Ebay kennen. Ebay.de ist eine Tochter und gleichzeitig Partner der Ebay.com.
Ebay hat es geschafft sich zur größten Online-Handelsgemeinschaft der Welt zu entwickeln und hat mit über 4300 Kategorien wohl das größte Angebot aller Auktionshäuser. Ebay das vor 7 Jahren in den U.S.A. gegründet wurde, existiert derzeit in 20 Ländern der Welt.
_HISTORY:
Die Idee, die der Gründung von eBay zu Grunde liegt, beruht auf einer Unterhaltung zwischen Pierre Omidyar und seiner Ehefrau, einer leidenschaftlichen PezTM Sammlerin. (im Moment umfasst ihre Sammlung über 400 PEZTM-Spender). Sie sprach mit Pierre darüber, wie toll es wäre, wenn sie ihre Sammlung über das Internet erweitern könnte und so die Möglichkeit hätte, mit anderen Sammlern in Kontakt zu kommen.
Als Internet-Enthusiast der ersten Stunde erkannte Pierre bald, dass unter den Käufern und Verkäufern Bedarf für einen zentralen Treffpunkt und Handelsplatz bestand, ein Ort, an dem sie ihre Sammlerstücke untereinander austauschen können, und wo sie vor allem auch andere Sammler mit ähnlichen Interessen kennen lernen können. Um diesen Bedarf zu decken, gründete er eBay in den USA im September 1995. *
*Quelle: ebay.de
_DIE SITE:
Die eigentliche Seite ebay.de ist im Grundaufbau der von ebay-Singapur ähnlich. Unterschiede gibt es nur in der Sprache und den angeboten Produkte.
Die Seite ist auf einem weißen Background mit einem für meinem Geschmack primitiven, einfachen Design. Es wirkt alles wie ein paar Pinselstriche eines Grundschülers auf weißen Karton mit den Grundfarben: Rot, Blau, Gelb und Grün. Der Aufbau der Seite gliedert sich in mehrere Punkte, oben links das Logo, daneben einige Quer-Punkte, wie Kaufen, Verkaufen, Hilfe und dem persönlichen Ebay-Bereich des Users. Weiter unten findet man eine Suchfunktion, an die die einzelnen Oberkategorien (Auto & Motorrad, Baby, Briefmarken, Münzen, Bücher, Musik, Film, Computer & Büro, Computerspiele, Software, Elektronik, TV & Video, Foto, Audio & Hi-Fi, Handy & Organizer, Hobby, Heim & Garten, Kleidung & Accessoires, Kunst & Antiquitäten, Lifestyle & Genuss, Porzellan & Glas, Puppen & Teddys, Reise, Sport, Sammeln & Seltenes, Spielzeug, Modellbau, Uhre & Schmuck.
Daneben werden einige Highlights des aktuellem ebay-Angebotes dargestellt, sowie einige Top-Angebote, die die Verkäufer gegen 59,95 € im Rotationsprinzip auf der Startseite platzieren können. Weiterhin werden einige Themen-spezifische Links platziert, die im Moment gerade interessant sind.
Ebay hat erst vor einigen Wochen sein Design den Nutzern angepasst. Besonders merkt man dies beim Einstellen eines Produktes, was vorher sehr durcheinander aussah, ist mittlerweile klar strukturiert und logisch im Aufbau. Dennoch könnte das Design von Ebay im Allgemeinen besser gestaltet sein. Als Inspiration könnte hierfür die Seiten vom Auktionshaus Atrada dienen.
_ANMELDEN:
Jeder der sein 18. Lebensjahr vollendet hat, kann sich prinzipiell bei ebay-Deutschland anmelden. Man benötigt lediglich eine Emailadresse des eigenen Internetproviders oder der eigenen Domain die bei der Denic registiert ist. Demnach funktionieren Mailadressen von z.B. GMX, Web.de, freenet.de aus zur Sicherheit aller anderen User nicht. Inhaber einer Emailadresse von AOL, Compuserve oder T-Online haben hierbei keine Probleme.
Wer allerdings über keine derartige Emailadresse verfügt, kann sich zunächst trotzdem bei ebay anmelden, muss seine Daten hier auf dem postalischen Weg bestätigen. Hierbei bekommt man innerhalb der nächsten drei Tage einen sogenannten Freischaltcode,d er dann auf der Ebay-Seite eingegeben werden muss. Damit hat Ebay die Sicherheit das die angegebenen User-Daten korrekt sind. Der hohe Sicherheitsaufwand ist aufgrund schlechter Erfahrungen bei Ebay ins Leben gerufen und dient der Sicherheit aller Ebayer.
_DAS ANGEBOT:
Ebay hat das größte Angebot aller deutschen Auktionshäuser. Die aktuelle Auktionszahlenstatistik vom 01.06.2002 (Quelle: auktionsschnueffler.de) zeigt dies deutlich.
EBAY: 3714436
Echtwahr: 481535
Hood: 454632
Yahoo: 291880
Besteauktion: 175384
Nobis24: 170188
Atrada: 133508
...
Wie schon im Intro erwähnt hat Ebay Produkte in über 4300 Kategorien. Allein diese Zahl zeigt wie vielfältig das Angebot des Auktionshauses ist. Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt und das erst recht bei Ebay. Natürlich gibt es gute, interessante und billige Produkte bei Ebay. Doch genau wie es diese gibt, gibt es auch die sinnlosesten Produkte auf der Seite. Aber das ist dann so was wie freie Marktwirtschaft. Also ebay hat für jeden was, sei es der neue Kleinwagen, die neue Jeans, der neue Laptop oder eine neue alte Spieluhr aus Holz.
_MEIN EBAY:
unter dem Unterpunkt „Mein ebay“ hat der User die komplette Übersicht über seine Ebay-Daten. Alle Artikel die man als Verkäufer eingestellt hat, sieht man ebenso übersichtlich wie die, für die man gerade geboten hat. Aber diese Rubrik bietet noch weitere nützliche Funktionen. So kann man dort Kategorien die einen besonders interessieren zu seinen Favoriten hinzufügen. Auch die persönlichen Daten können von dort aus geändert oder aktualisiert werden und das Konto mit dem aktuellen Negativ-Guthaben kann eingesehen werden. Die Bewertungen die man fürs Ver- und einkaufen bekommen hat, kann in dieser Übersicht ebenso finden und auch andere Bewerten.
_KAUF:
Hierzu ist eigentlich nicht viel zu sagen, man sucht sich die Kategorie und klickt sich zu seinem Wunschobjekt durch. Da Ebay eine große Produktauswahl hat, kann man sicher sein, seinen Wunsch auch dort zu finden. Da es wahrscheinlich mehrere Angebote zum Wunsch gibt, kann man sich die einzelnen Durchlesen und für sich bewerten und beim günstigsten und für einen am interessantesten mitbieten bzw. sofort-kaufen. Falls anschließend keiner höher bietet oder man selbst noch mal bietet und man den Zuschlag erhält setzt man sich mit dem Verkäufer per Email, bei höherwertigen Produkten besser telefonisch in Verbindung und klärt den Gesamtpreis (+Versand) und den Zahlungswunsch. Ebenso werden dort noch andere Daten wie Lieferadresse und Datum geklärt und somit der Kauf komplett gemacht. Ebay bietet seinen Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Überweisung, Rechnung, Lastschrift, Nachnahme, Paybox, Bar oder den Treuhand-Service. Letzteren würde ich bei sehr teuren Produkten empfehlen, da man so sicher gehen kann, dass man keine mieses Geschäft gemacht hat. Mein Favorit ist neben der altmodischen Überweisung Paybox. Hierzu bezahlt man einfach per Handy. Vorteil für den Verkäufer, er bekommt sofort eine Bestätigung per Mail und SMS und kann somit das Produkt sofort rausschicken und muss nicht lange auf die Bearbeitungszeit der Banken warten. Für den Käufer ist es auch angenehm, er bekommt sein Produkt schnell und das Geld bucht paybox ab.
_VERKAUF:
Als Verkäufer hat man es mit einem guten Produkt zu einem fairen Preis eigentlich leicht, ein oder mehrere Gebote zu bekommen. Man sucht sich zunächst die Kategorie raus, gibt die Produktbezeichnung und die Beschreibung an und der Großteil wäre geschafft. Dann tippt man noch die Anzahl der Produkte an, den Startpreis, die Laufzeit und kann noch ein Bild einfügen. Das sind so die Grunddaten um ein Produkt bei Ebay einzustellen.
Doch Ebay wäre nicht Ebay wenn es da nicht noch ein paar Features geben würde. Und so ist es auch. Zunächst kann man sein Angebot in zwei Kategorien einstellen. Eigentlich ne gute Idee wenn das Produkt nicht genau auf die eine noch auf die andre trifft. Der Nachteil in die Einstellgebühren werden damit auch gleich verdoppelt. Ebenso kann man sein Produkt als „Sofort-Kaufbar“ deklarieren. Das heißt man gibt einen Preis an, zu dem der Käufer dieses Produkt sofort ersteigert hat. Für dieses Option berechnet Ebay zusätzlich 0,05 €.
Da Ebay mit der Seite gut verdienen will und das tun sie, haben sie ein gut durchkalkuliertes Gebührenprofil:
Als erstes zahl man eine Angebotsgebühr. Die richtet sich nach dem Startpreis des Produktes.
EUR 1,00 bis EUR 1,00 0,25 €
EUR 1,01 bis EUR 9,99 0,40 €
EUR 10,00 bis EUR 24,99 0,60 €
EUR 25,00 bis EUR 99,99 1,20 €
EUR 100,00 und höher 2,40 €
Danach kommen die Kosten für die Features, wie doppelte Kategorie, Sofort-Kauf u.a.
Doppelte Kategorie: doppelter Angebotspreis
Sofort-Kauf: 0,05 €
Kategorie-Top-Angebot: 14,95 €
Top-Angebot: 59,95 €
Highlight (farbiger Hintergrund): 2,50 €
Fettschrift: 1,00 €
Galerie: 0,75 €
Top-Galerie: 9,95 €
Nach dem Ende der Auktion kommen dazu noch die Verkaufsprovision, die sich am Höchstgebot richtet. Daraus ergibt sich die untenstehende Einteilung.
EUR 1,00 bis 50,00 4% des Verkaufspreises
EUR 50,01 bis 500,00 2,00 € zzgl. 3% des Preises über EUR 50,00
EUR 500,01 und mehr 15,50 € zzgl. 1,5% des Preises über EUR 500,00
(Quelle: Ebay.de)
Dies Zeigt, dass das Einstellen eines Produktes für den Verkäufer schon eine Menge Geld im voraus kostet und man sich deshalb mehrmals überlegt wie man sein Produkt am besten einstellt.
BEISPIEL:
Produkt: Ibook 600 Mhz, 30 GB, 256 MB, DVD/CDRW + Koffer
Startpreis: 1000,00 €
Menge: 1
Laufzeit: 7 Tage
Angebotsgebühr: 2,40 €
3 Bilder und Galeriebild: 1,05 €
Fettschrift: 1,00 €
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4,45 €
Das Produkt geht nach 7 Tagen an den Höchstbieter für 1840,46 €
Verkaufsprovision: 73,60 €
Endpreis: 78,05 €
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Nicht gerade wenig, für die Auktion ohne die Features würde das Angebot 76,00 € kosten.
Im Vergleich mit anderen Anbieter ist damit einer der teuersten:
Redlukas: 10,27 €
Amazon: 48,50 €
Echtwahr: 55,20 €
Atrada: 55,20 €
Bestauktion: 55,20 €
Ricardo: 55,20 €
Ebay: 76,00 €
Doppelshop: 92,00 €
Auktion Global: 92,00 €
Wer gar nichts für das Einstellen und das Höchsgebot zahlen will, ist bei den kostenlosen Auktionshäusern gut aufgehoben. Hierzu zählen Hood, Yahoo, Feininger, Best-Auction, ...
_MEINE ERFAHRUNG:
Man sollte vorsichtig sein und das nicht nur bei ebay. Aber gerade durch die hohe Anzahl an Produkten und Nutzer ist Ebay leicht undurchsichtig geworden. Mir ist es selbst schon passiert, dass ich per Vorauskasse gezahlt habe und nix kam zurück. Man kann den Verkäufer zwar sperren und ihn verklagen, aber bringen tut das letztendlich auch nicht viel. Deshalb ist die Darstellung des Produktes, sowie die Informationen zum Verkäufer/Käufer genau so wichtig wie die Bewertung früherer Käufer/Verkäufer. Dennoch kann ich Ebay als Handelsplattform empfehlen. Man findet immer wieder gut, und billige Sachen, die man so nicht kaufen könnte oder die es gar nicht mehr gibt, von daher ist Ebay aus meiner Sicht zu empfehlen.
_FAZIT:
Ebay ist und bleibt die Handelsplattform Nummer 1. Und das nicht nur in Deutschland. Weltweit wird Ebay wie im Vorjahr einen Rekordumsatz erreichen und damit seine Vorherrschaft behaupten.
Dennoch finde ich das die Kreativen bei Ebay am Design arbeiten könnten, um es noch etwas angenehmer für das menschliche Augen zu gestalten.
Da Ebay international und national die Nummer 1 ist, kann es so auch die Preis bestimmten, deshalb würde ich dafür plädieren, lieber einen Banner mehr schalten und im Gegenzug die Provisionen kürzen, die den Spass und den Sinn des Kaufens/Verkaufens wet machen.
In dem Sinne kann man auch Hood und Yahoo als gute Alternative sehen und nutzen und als Käufe ohnehin bei Ebay reinschauen, da man da keine Gebühren tragen muss. weiterlesen schließen -
Ne klasse Erfindung
08.12.2002, 20:42 Uhr von
JustOliver
Momentan fast nur bei Trivago. Super interessant, schaut doch mal vorbei!!!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Lange Zeit stand ich Ebay recht skeptisch gegenüber, sah ich doch eigentlich nicht den rechten Sinn in einem Internet-Auktionshaus. Dann kam mir jedoch die Idee, meine CD-Sammlung und meine Bücher-Sammlung um die weniger bedeutsamen Stücke zu entrümpeln und durch neue Stücke, die ich schon immer haben wollte, jedoch im Handel nicht mehr zu bekommen sind, zu ergänzen.
Also setzte ich mich intensiv mit Ebay auseinander und begann meine ersten Geschäfte.
DAS PRINZIP
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Nun, hier möchte ich gar nicht allzu viele Worte verlieren. Ebay ist ein Internet-Auktionshaus, um nicht zu sagen, DAS Internet-Auktionshaus, denn ihre Stellung würde ich schon nahezu als Monopolstellung gegenüber anderen Auktionshäusern im Internet beschreiben. Entsprechend treffen sich hier Käufer und Verkäufer. Um auf dieser Plattform agieren zu können, ist eine Anmeldung erforderlich.
- Das Verkaufen
Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Nachdem Ebay es speziell in diesem Bereich anfangs an Benutzerfreundlichkeit hat mangeln lassen, so ist diese Funktion in den letzten Monaten doch deutlich überarbeitet worden. Wenn man also etwas verkaufen möchte, klickt man auf den entsprechenden Menüpunkt. Hier muss man nun nacheinander zunächst die Kategorie (CD, oder DVD oder Kleidung etc.) in der man verkaufen möchte, dann die Artikelbeschreibung und zu guter letzt die Konditionen für diesen Artikel angeben. Hierbei bieten sich ne Menge an Optionen an. Man kann bspw. entscheiden, ob man in mehreren Kategorien anbieten möchte, oder ob mein ein Bild des Artikel hochladen möchte etc. Sind alle erforderlichen Einstellungen vorgenommen, kann man das Angebot bestätigen und nun beginnt das Hoffen, dass auch ordentlich geboten wird.
- Das Kaufen
Will man einen Artikel über Ebay kaufen, muss man hierfür bieten. Dies ist im Grunde leichter als man sich das vorstellt. Denn Ebay bietet einen hilfreichen Agenten hierzu an. Dieser ermöglicht es, Angaben zum Höchstgebot zu machen. Wird das aktuelle Gebot also übersteigert, erhöht der Agent automatisch (immer in 50 Cent-Schritten). Dieses automatisierte Bieten endet, wenn das Limit was man zu zahlen bereit ist, erreicht ist. Überlegt man sich dann, das Gebot doch noch einmal zu erhöhen, so kann man dieses selbstverständlich tun. Wird man überboten, erhält man hierzu eine Mail von Ebay. Insgesamt ist das Bieten und somit auch das Kaufen gar nicht schwer.
Nach beendeter Auktion erhält man dann eine Mail mit allen erforderlichen Daten. Hier sollten sich Käufer und Verkäufer in Kontakt setzen, um die Abwicklung des Geschäfts zu klären.
DIE VORTEILE
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Die Vorteile ergeben sich zunächst aus der Menge an Teilnehmern bei Ebay. Hier ist das Publikum derart groß und breit gefächert, dass man für sehr viele Dinge Abnehmer findet. Und so kann man durchaus gut verdienen. Meine angesprochene CD-Sammlung wurde ich bspw. über lokale Anzeigenzeitungen nicht los. Das Angebot eines Second Hand-Shops war schlicht lächerlich und hätte mir pro CD lediglich ca. 1,50 DM gebracht. Durch meinen Verkauf bei Ebay konnte ich insgesamt ein vielfaches verdienen.
Für den Käufer bietet sich einfach die Gelegenheit ein Schnäppchen zu machen, so dass beide Seiten auf ihre Kosten kommen.
DIE NACHTEILE
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Nun ist nicht alles Gold was glänzt. Bei Ebay gibt es auch einiges zu bemängeln. So gibt es immer wieder Schwarze Schafe, die bieten und Dinge ersteigern, den Verkäufer jedoch drauf sitzen lassen. Anders herum gibt es auch immer wieder Leute, die schlicht Schrott anbieten.
Ein immer wieder zu erwähnender Wehrmutstropfen sind die hohen Gebühren. Ebay nimmt sowohl für das Einstellen als auch für erfolgreiche Auktionen Gebühren. Diese hier zu nennen, erspare ich mir, da diese sich in den letzten Monaten so oft geändert haben, das ich den Bereicht zu oft aktualisieren müsste. Diese Gebühren ziehen ein weiteres Problem nach sich. Viele Verkäufer versuchen nämlich, die erhöhten Gebühren durch hohe Portoforderungen wieder wett zu machen. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Verkäufer für ne popelige CD 2,50 Euro Porto verlangt. Das ist natürlich viel zu viel und hierauf sollte man sich nicht einlassen.
Was insbesondere in der letzten Zeit nervig ist, ist das Ebay anscheinend Probleme mit den Aktualisierungen seiner Seite hat. Immer wieder findet man in der Übersicht zu Artikeln oder Produktgruppen Angaben zum aktuellen Gebotsstand, die beim Bieten dann nicht stimmen und deutlich niedriger sind, als die wirklich aktuellen Gebote. Nervig ist auch, dass immer wieder die Infos zum Auktionsende verschlampt werden. So laufe ich derzeit hinter der Adresse eines Käufers her, weil ich die entsprechende Mail von Ebay nicht bekommen habe.
TIPPS für KÄUFER
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Wer als Käufer sichergehen möchte, dass er ein Schnäppchen macht und hierbei nicht beschissen wird, der sollte ein paar Regeln beachten. Zunächst sollte er sich informieren, was der entsprechende Artikel regulär kostet. Dies scheinen viele nicht zu tun, denn nur so ist es zu erklären, dass ich nicht wenige CDs letzten Endes teurer verkauft habe, als sie tatsächlich bei Amazon verkauft wurden. Bei diesen Erkundigungen sollte man sich auch, speziell bei technisch komplexen Dingen, über die technischen Leistungsmerkmale informieren, um sicher zu gehen, dass die Beschreibung des Produkts bei Ebay, die durch den Verkäufer vorgenommen wird, auch der Realität entspricht.
Im letzten Schritt gilt es sich über den Verkäufer zu informieren. Hierzu bietet Ebay die Bewertungen. Jeder Käufer und Verkäufer kann bei einem Geschäft beurteilt werden. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass Fehlverhalten bei Abwicklung etc. dokumentiert wird und schwarze Schafe aufgedeckt werden. Diese Bewertungen sollte man genau studieren, ehe man ein Gebot angibt.
Nun sollte man nicht gleich drauf los bieten. Vielmehr sollte man die in Frage kommenden Produkte erst einmal genau beobachten. Wenn man frühzeitig bietet, wird man i.d.R. schnell überboten, hat jedoch schon einmal mitgeholfen, den Preis in die Höhe zu treiben. Vielfach laufen Auktionen ohnehin erst am letzten Tag richtig heiß, so dass man auch selbst erst dann einsteigen sollte. Besonders lohnenswert kann dies bei Auktionen sein, die in den frühen Morgenstunden enden. Denn hier ist der gemeine EBAY-Nutzer noch im Bett oder mit anderen Dingen beschäftigt, so dass der Run, der häufig in den letzten Minuten auf Artikel einsetzt ausbleibt. Ich konnte auf diese Art und Weise schon viele Schnäppchen machen, die gut 5ß % unter dem Preis bei anderen Auktionen lag.
Einlassen sollte man sich als Käufer auf keinen Fall auf übersteigerte Porto-Forderungen. Hier kann man sich unter www.deutschepost.de über die entsprechenden Preise informieren. Entweder bietet man gar nicht erst bei Leuten, die überhöhte Forderungen stellen oder, wenn sie erst nach Auktionsende damit rausrücken, informiert man sie eben über die entsprechenden Preise. Eventuell lässt man das mit dem Kaufen dann auch, erhält zwar ne schlechte Bewertung, aber die kann man ja mit dem Hinweis auf Portobeschiss auch vergeben.
TIPPS für VERKÄUFER
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Die Tipps für Verkäufer ergeben sich zum Teil aus den Tipps für Käufer. Wenn man etwas versteigern möchte, will man natürlich einen möglichst guten Preis erzielen. Daher sollte man die Auktionen so wählen, dass sie in Zeiten regen Publikumsverkehrs enden, da somit häufig in den letzten Stunden und Minuten ein echter Run auf die Produkte einsetzt. Nach meiner Erfahrung ist hierfür speziell das Wochenende, optimalerweise der Sonntag geeignet.
Bei höher wertigen Auktionsgütern ist es eigentlich unerlässlich, nen Bild mit einzustellen. Das wird einfach verlangt, damit der Käufer sichergehen kann, dass das Produkt in Ordnung ist.
Vor allem sollte man sich teilweise auch Gedanken über den Einstiegspreis machen. Wenn man bspw. eine aktuelle CD, die gerade noch in den Charts ist, verkaufen möchte, so macht der Einstiegspreis eigentlich nix aus. Die Auktionen werden alle in etwa bei 17/18 Euro enden, je nachdem wie teuer sie im Handel sind. Wenn ich nun als Startpreis 2 Euro anstatt 1 Euro angegeben habe hat das nur zur Folge, dass Ebay mehr Gebühren kassiert. Sonst nix.
FAZIT
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Ich find Ebay schlicht ne gute Sache. Ich habe ne Menge Dinge da inzwischen gekauft und ich bin ne Menge Zeug, was bei mir zu Hause über war, los geworden. Von daher kann ich nur sagen, dass Ebay ne Seite ist, die sich wirklich lohnt, bei der das Internet einen echten Mehrwert bringt. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Software bei Ebay - ein Schnäppchen?
28.11.2002, 01:56 Uhr von
stressless2
per aspera ad astra Ich interessiere mich sehr breit gefächert auf vielen Gebieten wie Naturwi...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wer glaubt, bei Ebay das besondere Schnäppchen zu machen, sollte sich vor der Gebotsabgabe in einigen Bereichen mal auf dem Markt umsehen. Spätestens dann wird ziemlich schnell klar: irgend was läuft da leicht schief. Oder etwa nicht? Beispiel Software, Betriebssysteme für Windows. Die beiden Kandidaten Windows 2000 und Windows XP sind reichlich vertreten. Der Rest interessiert erstmal nicht - oder nur den, der noch unter Windows 3.11 / 95 / 98 werkelt. Die Preisspannen sind immens und reichen von unter 50 Euro bis hin zu 10 Euro unter Ladenpreis. Das ist erstmal ganz OK - aber nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist für mich der Gang in den Laden die bessere Wahl - und ich sag' auch warum:
Oder wie ist folgendes Angebot zu verstehen? Windows 2000 Professional OEM deutsch, nicht registriert, kein Recovery oder Schulversion oder Update - mit Lizenzaufkleber, Handbuch, Original CD mit Hologramm. Das abgebildete Foto der Ware zeigt ein anderes Produkt als angeboten, und da es offensichtlich ist, weist der Verkäufer auch darauf hin - Abbildung ist so ähnlich. Das ist doch nett, oder? Startpreis knapp 160 Euro, Sofort Kaufen zum gleichen Preis. Na sowas ... 50 Euro unter Ladenpreis - ein echtes Schnäppsche. Aber ich krieg' Bauchweh bei dieser Offerte. Denn dazu sollte man folgendes wissen:
Eine OEM Version ... hat soviel mit dem Hersteller der Software zu tun, wie ein Fisch im Hamsterkäfig. OEM heißt zu deutsch: Original Equipment Manufacturer. Was das bedeutet, kann man ziemlich einfach erklären.
Die meisten großen Software-Hersteller vertreiben ihre Programme über zwei Kanäle: Zum einen über den normalen Einzelhandel, wo das Produkt von jedermann gekauft werden kann. Parallel dazu werden häufig spezielle Verträge mit Firmen abgeschlossen, die Hardware zusammenbauen, Software installieren und diese Komplettrechner dann verkaufen. (Aldi, Media-Markt, Compaq, Dell, Fujitsu, Maxdata ... usw.) Solche Firmen sind jene erwähnten "Original Equipment Manufacturer" - OEM (etwa: Hersteller von Originalgeräten). Dieser Begriff ist allerdings missverständlich, denn bei dem OEM handelt es sich eben nicht um den Originalhersteller eines Produkts, sondern um ein Unternehmen, dass diese Produkt weiterverarbeitet. Große Computerhändler wie Dell oder Gateway2000 sind zum Beispiel Microsoft-OEM-Partner, da sie die Microsoft-Betriebssysteme auf ihren Rechnern installieren und verkaufen. Die OEM-Firmen zahlen dabei für die Software deutlich weniger als der Endkunde im Fachhandel. Daher werden Programme, die für OEM bestimmt sind, in der Regel mit dem Aufkleber versehen "Darf nur mit einem neu gekauften Computer vertrieben werden". Gegenüber den im Handel erhältlichen Versionen unterscheidet sich die Software häufig lediglich dadurch, dass der Original-Hersteller keinen kostengünstigen technischen Kundendienst anbietet. Die Funktionalität ist aber die Gleiche. Die Verbreitung von OEM-Produkten dient den Software-Firmen in erster Linie dazu, eine möglichst hohe Verbreitung ihres Produkts zu erreichen. Aus diesem Grund kann es zum Beispiel vorkommen, dass bei einem PC, für den der Kunde 998 Euro zahlt, Software installiert ist, die im Fachhandel allein ohne den PC über 1500 Euro kosten würde. Bei der installierten Software handelt es sich in einem solchen Fall um die günstigeren OEM-Versionen.
Doch was viele nicht wissen, bei Microsoft Windows 2000 Professional als OEM-Version ist auf folgendes zu achten:
Vorinstallierte Originalproduktsoftware von Microsoft® Windows 2000 Professional in der OEM-Version, die von OEMs (Original Equipment Manufacturer), Hardware Herstellern mit direktem Lizenzvertrag mit Microsoft mit ihren PC Systemen vertrieben werden, werden mit der Einführung von Windows 2000 Professional an einem neuen Feature zum Beweis der Echtheit einem neuartigen COA-Label (Certificate of Authenticity, Echtheitszertifikat) erkennbar sein. Das neue COA-Label ist mit einem kupferfarbenen eingearbeiteten Hologrammfaden ausgestattet, der die Worte Microsoft und Genuine anzeigt. In der Mitte des Labels befinden sich der Produktname und eine eindeutige Product ID. Wenn das Label ins Licht gehalten wird, wechselt das Microsoft-Logo zwischen gold- und silberfarben. Das neue COA-Label muss an einer Stelle auf dem Gehäuse des Systems befestigt sein. OEM Hersteller mit Ihrem direkten Lizenzvertrag mit Microsoft liefern mit Einführung von Windows 2000 Professional ihre Systeme nicht mehr mit einer Original Microsoft CD-ROM aus. Microsoft bietet dem OEM Lizenzkunden im Zuge der neuen Medium-Strategie die Auswahl aus folgenden Optionen:
BIOS locked Recovery Medium das vom OEM mitgelieferte externe Medium ist an das BIOS des Rechners gebunden.
Festplatten-basierte Recovery (Harddrive based Recovery) - hier wird das Betriebssystem zusätzlich für Setup- und Wartungszwecke auf der lokalen Festplatte gespeichert.
Microsoft trägt mit der neuen Medium Strategie den Bedürfnissen seiner OEM Partner und deren Zielgruppen Rechnung:
Erhebliche Kostenersparnis für Großkunden, die ihr eigenes IT Center für die Wartung und Installation ihrer Software haben und keine Vielzahl an CD ROMs und Handbücher aufbewahren wollen und Reduzierung der Supportkosten durch die Anpassung des Setups auf OEM spezifische Hardwarekonfigurationen.
So. Alles verstanden? Unter den genannten Aspekten drängen sich nämlich Fragen auf, wie zum Beispiel: warum verkauft jemand seine OEM-Version (ohne den COA-Label)? Hat sich derjenige eine richtige Vollversion gekauft? Und wenn ja - warum? Oder hat er sich von seiner OEM-Verion eine Sicherungskopie angefertigt und benutzt nun genau dieses Windows weiter? Damit hat der Käufer zwar Handbuch und Original-CD, aber wer sagt mir, wieviele Kopien es davon gibt? Im Grunde genommen könnte mir das alles egal sein, wäre da nicht die Registrierung bei Microsoft, verbunden mit der heimtückischen Angewohnheit dieser neuen Betriebssysteme, nach Hause zu telefonieren. Denn irgendwann kommt der Tag, an dem ein neues Release oder eine neuer Sicherheitspatch erscheint, den ich haben will. Dann kann es nämlich passieren, daß ich mit meiner Originalversion der Vierte oder Fünfte bin, der sich in Redmont vom Server den Patch laden will. Und wie dieses Spiel ausgeht, kann man auf diversen Seiten über die Zwangsregistrierung von Microsoft nachlesen.
Rein rechtlich gesehen stellt der Verkauf oder Kauf von solchen Versionen kein Problem dar - aber ein ungemütliches Gefühl bleibt trotzdem. Und ob das die geringe Preisspanne genenüber der wirklichen Originalversion aus dem Laden rechtfertigt, muß dann am Ende jeder selbst entscheiden. Fakt ist, daß ein Großteil der Hackergemeinde mit registrierter und legal erworbener Software ins Internet geht. Gibt das nicht zu denken?
Ebay selbst ist integer und absolut korrekt. Aber ob ein Angebot ein Schnäppchen ist oder man sich damit ein Problem kauft, sollte jeder prüfen und selbst entscheiden. Jede Rubrik hat dort seine Eigenheiten. Mein Beitrag hat nur einen Bruchteil aufzeigen können, welche Dinge man beachten sollte - aber man weiß nie so richtig, ob man geleimt wird oder einen völlig reellen Deal abschließt.
Nachtrag: Auf Anregung lieber Zeitgenossen möchte ich noch einige Worte zu Ebay selbst dazu stellen; für all jene, die mit diesem Thema nicht so gut vertraut sind.
Ebay ist ein Online-Auktionshaus. Man kann sich in diversen Produktrubriken umsehen und nach Anmeldung und Registrierung (kostenlos) als aktiver Käufer oder Verkäufer auftreten. Das Prinzip des Handels ist wie bei allen Auktionen gleich: Für das Bieten auf ein Mindestgebot (das der Anbieter festlegt) kann man sein Kaufinteresse an den angebotenenen Artikeln rechtsverbindlich anmelden. Die Dauer der Auktion wird auch vom Anbieter festgelegt und beträgt 3, 5, 7 oder 10 Tage. Während dieser Zeit kann jeder angemeldete Besucher ebenfalls auf diesen Artikel mitbieten. Die Höhe der Gebotsschritte richtet sich nach dem anfangs eingestellten Betrag und wird pro abgegebenen Gebot um diesen Betrag erhöht. Zum Zeitpunkt des Auktionsendes (wird als Countdown bis Null angezeigt) erhält das höchste Gebot den Zuschlag zum Kauf. Wie schon erwähnt, ein abgegebenes Gebot sollte ernst gemeint sein, denn die Abgabe ist rechtsverbindlich und verpflichtet zum Kauf.
Es gibt neben der regulären Auktion auch die Möglichkeit des Sofort-Kaufens, wenn der Verkäufer diese Option anbietet. Solange noch kein Gebot abgegeben wurde, kann zum fixen Preis (den der Verkäufer festgelegt hat) direkt gekauft werden. Damit ist die Auktion beendet.
Man sollte Fragen zu Artikeln vorher mit dem Anbieter per Mail abklären. Dafür ist eine Option vorhanden: Fragen an den Verkäufer. Auch kann man sich alle zur Zeit laufenden Auktionen eines Verküfers anzeigen lassen. Darüber hinaus bietet Ebay eine ziemlich gute Möglichkeit der Suche und Recherche, Tools zur Verwaltung der eigenen Daten (Verkäufe, Käufe, Artikel beobachten usw.)
Die Vielfalt kann man hier nicht komplett wiedergeben, deswegen beschränke ich mich auf die hauptsächlichen Funktionen.
Kosten: Ebay stellt diese Plattform nicht aus lauter Menschenfreundlichkeit zur Verfügung, der Dienst kostet Geld. Pro eingestelltem Artikel werden je nach Höhe des Startpreises Gebühren fällig, die am Monatsende vom Konto abgebucht werden. Allerdings hält sich das in Grenzen. Diese Kosten nennen sich Ebaygebühren und sind normalerweise vom Anbieter zu bezahlen. Es gibt allerding immer mehr Verkäufer, die diese Kosten pauschal auf den Käufer umlegen.
Weitere Kosten entstehen durch den Kauf beim späteren Versand. Die Versankosten (Porto, Verpackung) werden meist auf den Käufer umgelegt. Sendungen mit einem bestimmten Wert sollten prinzipiell versichert verschickt werden. Man erspart sich damit eine Menge Ärger, hat gleichzeitig einen Lieferbeleg und bei Verlust oder Beschädigung der Sendung steht man als Verkäufer nicht im Verdacht des Betruges.
Für Auktionen mit hohem Wert steht ein Treuhandservice zur Verfügung. Dieser vermittelt Kaufpreis und Ware zwischen den Parteien. Das heißt, die Ware wird erst von der Treuhandstelle an den Käufer geschickt, wenn dieser den Kaufbetrag dort eingezahlt hat. Im Gegenzug erhält der Verkäufer erst sein Geld, wenn die Ware ordnungsgemäß dort hinterlegt wurde. So kann man Mißbrauch und Betrug bei höherwertigen Deals ganz gut absichern. Dieser Service kostet auch einen gewissen Prozentsatz des Kaufpreises. (Nachzulesen unter www.ebay.de)
Für alle hier nicht genannten Optionen und Funktionen sowie Preise besucht bitte bei Interesse die Seiten von Ebay und informiert Euch ausführlich. Gleichzeitig bekommt man einen ziemlich guten und umfassenden Überblick mit dem Hilfesystem - ein Tutor erklärt alle Vorgänge zu einer Auktion. weiterlesen schließen -
Der virtuelle Schaufensterbummel
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ich hatte unendlich viele CDs, die ich schon lange nicht mehr hörte und ebenso viele Bücher, die ich bereits gelesen hatte oder niemals lesen werde. All diese lästigen Fehlkäufe, die im Regal vor sich hin stauben, die Bücher, gekauft aus einer Laune heraus und man hat niemals hineingeguckt. Was also tun? Entweder man hat massenhaft Platz, wo man all die überflüssigen Schätze hortet – oder aber man versucht es mal mit einer Versteigerung. Die mit Abstand größte und bedeutendste Online-Plattform im www ist ebay, hier gibt es eine riesige Auswahl und auch die meisten registrierten User.
Durch den Tipp einer Freundin schaute ich am 01.04.99 09:00:00 MEZ zum ersten Mal bei ebay vorbei und bin seit dem absolut begeisterte Stamm-Userin.
Mich interessierte zunächst in erster Hinsicht das Verkaufen. Oben im Menü findet man auf den berühmten ersten Blick die Übersicht : Kaufen – Verkaufen – Service – Suchen – Hilfe – Gemeinschaft.
In ebay kann also jeder nach Lust und Laune ver- und ersteigern. Vorher muss man sich allerdings anmelden. Das ist inzwischen komplizierter als noch vor 3 Jahren. Damals reichten meine yahoo-Adresse und einige wenige Angaben zu meiner Person und dann konnte es losgehen. Heute reicht eine "gewöhnliche" z.B. gmx-Mailadresse leider nicht mehr aus, da laut ebay "Der Mail-Anbieter bei der Registrierung nicht alle Angaben benötigt". Bei welchen Mail Adressen man also den Zugangs-Code als Mail gesendet bekommt, weiß ich nicht. Ich hörte allerdings, dass es bei festen Adressen, die vom Anbieter gegeben werden, also [email protected] oder [email protected] auf jeden Fall klappen soll. Eine weitere Möglichkeit ist, sich den Code per Post zuschicken zu lassen. Ebay bietet auch an, die Daten trotz einer ungültigen E-Mail-Adresse über eine Kreditkarte prüfen zu lassen. Die Anmeldung per Post kann bis zu 5 Werktage dauern, bei anderer Anmeldung hat man in höchstens 24 Std. den Zugangscode.
Hat man diesen Schritt einmal erfolgreich hinter sich gebracht, findet man bei ebay fast alles. Die einzelnen Kategorien will ich euch hier nicht auflisten. Aber egal ob Computer, Handy, Kleidung bis hin zu Brusttoupets, geboten wird hier für alles. Ich finde die Seite etwas unübersichtlich. Bis man sich durch die Kategorien geklickt und den gewünschten Artikel gefunden hat, vergeht doch einige Zeit. Deshalb nutze ich fast immer die komfortable Suchfunktion, die einem in Sekundenschnelle die gesuchten Artikel auflistet.
Angekommen in der Rubrik erhält man eine Liste mit einer Kurzbeschreibung, dem aktuellen Gebot und der verbleibenden Zeit. Zudem sieht man, ob bei der Beschreibung ein Bild dabei ist und ob ein Sofort-Kauf möglich ist. Klickt man auf den Artikel, erhält man eine genauere Beschreibung. Da die Beschreibung zu Artikeln vom jeweiligen Verkäufer eingegeben werden, fällt sie mehr oder weniger informativ aus. Bilder finde ich immer sehr gut, da ich gerne sehe, wofür ich biete. Sehr gut finde ich auch den Sofort-Kauf. Dieser ist, sofern der Verkäufer dies anbietet, verfügbar und ermöglicht dem Käufer, den Artikel ohne steigern und warten zu erwerben – eben sofort zu kaufen. Nachdem ein Gebot abgegeben wurde, ist sofort kaufen jedoch nicht mehr möglich. Man kann sich die Angebote auch sortieren lassen, so bekommt man nur Angebote mit Sofort-Kauf oder nur Auktionen angezeigt.
Der Kauf ist sehr einfach. Unter der Artikelbeschreibung kann man sein Gebot eingeben oder das Sofort-Kauf Symbol auswählen. Ist man am Ende der Auktion der Höchstbietende, setzt man sich innerhalb von 3 Tagen mit dem Verkäufer in Verbindung und regelt Bezahlung und Versand. Zumindest bei höherwertigen Artikeln sollte man auf ein versichertes Paket bestehen, da es leider auch bei ebay schwarze Schafe gibt, die gerne behaupten, die Post hätte Brief oder Päckchen verschlampt. Solchen Leuten kann man jedoch dank der Bewertungen und ggf. Kommentare, die man auf jeden Fall vor JEDEM Kauf gründlich in Augenschein nehmen sollte, häufig aus dem Weg gehen. Nach einer Auktion ist es möglich, dem Verkäufer eine Bewertung zu geben, ob die Ware gut angekommen und sonst alles in Ordnung ist.
Auch Verkaufen ist bei ebay leicht. Man füllt ein Formular aus, wählt die Kategorie und schreibt ein paar Zeilen oder mehr zu dem Produkt. Nach Wunsch kann man ein Foto einfügen, mehrere kosten zusätzlich. Außerdem kann man verschiedene kostenpflichtige Funktionen wählen, die dem Produkt mehr Aufmerksamkeit verschaffen sollen. Doch damit würde ich nicht gleich beginnen. Nach einigen Minuten steht die Auktion zur Versteigerung bereit und kann von anderen gelesen und beboten werden. Wenn die Auktion vorbei ist und erfolgreich war, meldet sich der Käufer, oder man meldet sich selber und wickelt meist per Mail Überweisungs- und Versandmodalitäten ab. Egal ob Käufer oder Verkäufer, man sollte immer einen Kommentar abgeben, um so den anderen zu helfen.
Ebay berechnet fürs Verkaufen leider Gebühren – und zwar nicht zu knapp. Einmal wird die Einstellgebühr fällig. Sie richtet sich nach dem Startpreis. Bei 1 Euro berechnet ebay schon 25 Cent, bei 1,01 – 9,99 40 cent, 10 – 24,99 60 cent, 25 – 99,99 1,20 EUR, ab 100 EUR 2,40. Doch damit nicht genug, vom endgültigen Verkaufspreis verlangt ebay nochmals folgende Gebühren: bei einem Erlös zwischen 1 - 50 EUR 4%, 50,01 – 500,00 EUR 2,00 zzgl. 3 % des Preises über EUR 50,00, sowie ab 500 EUR EUR 15,50 zzgl. 1,5 % des Preises über EUR 500,00.
Richtige Schnäppchen sind bei ebay mittlerweile leider selten zu finden. Dafür tummeln sich dort zu viele Interessenten herum. Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit – bei ebay wird geboten was das Zeug hält.
Allerdings lohnt es sich auf jeden Fall, zunächst den Verlauf einiger Auktionen zu beobachten, um ein Gefühl für die Preissituation und –entwicklung zu bekommen. Teilweise gibt es schon gravierende Unterschiede zum Auktionsende. Und man muss die Artikel genau vergleichen. Einige Anbieter vermeiden es z.B. tunlichst, die Nebenkosten aufzuführen und verlangen dann hinterher satte ebay-Gebühren (da kommen schnell einige Euros zusammen) sowie Verpackungsgebühren usw. usw. Da wird ein für 10 EUR ersteigertes PC-Spiel schnell zum 20 Euro-Ärgernis. Und auf jeden Fall ist es wichtig, einen Blick auf die Bewertungen (soweit vorhanden) zu werfen. Leute mit vielen negativen Einträgen sind meistens keine zuverlässigen Mitglieder.
Ebay ist vor allem auch für Sammler geeignet. Allein das Angebot an Briefmarken ist unglaublich.
Ich bin nach wie vor ein absoluter ebay-Fan, weil man hier wirklich fast alles findet. Leider hat sich das Miteinander der ebay-Mitglieder in den letzten Jahren zunehmend nachteilig entwickelt. Oft muss man den Leuten hinterher mailen, um entweder das Geld oder den bereits bezahlten Artikel zu erhalten. Aber das trifft im Schnitt lediglich ungefähr auf einen von 10 Usern zu. Ich versteigerte gerade rund 40 CDs und da verlief alles problemlos – so kann es auch gehen.
Ich genieße es hin und wieder, einfach mal durch die ebay-Seiten und –Kategorien zu stöbern. Quasi wie ein Schaufensterbummel und irgend etwas finde ich immer, was mir gefällt.
Doch abschließend möchte ich auch noch etwas sehr wichtiges festhalten, gerade weil ebay momentan wegen Unregelmäßigkeiten häufiger in der Presse zu finden ist: Mein teuerster Artikel, den ich jemals kaufte, kostete damals rund DM 300,- . Bevor ich diesen Betrag überwies, hatte ich eine Festnetznummer, Adresse, telefonisch Kontakt aufgenommen usw. Heute würde ich bei teureren Artikeln auf jeden den Fall den Service des Treuhandkontos in Anspruch nehmen. Da ist das Geschäft recht gut abgesichert und auf die wenigen EUR zusätzlich kommt es dann auch nicht mehr an, oder?
So, jetzt wünsche ich Euch viel Spaß bei ebay – vielleicht treffen wir uns ja mal bei einer Auktion ;-) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Kleinesengli, 25.08.2007, 19:10 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Meiner Meinung nach, ein sehr hilfreicher Bericht LG Nadja
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Ebay: Das größte Auktionshaus im Internet
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ebay ist das größte Auktionshaus im Internet. Wer seltene Dinge sucht, wird hier auf jeden
Fall fündig werden, denn hier gibt es wirklich alles, egal wie selten es auch ist. Es lohnt
sich also sehr für Leute mit seltenen Hobbys, die keine andere Chance haben, an die Produkte
heranzukommen. Jedoch lohnt es sich auch, wenn man einfach mal ein Schnäppchen machen will.
Oft hat man dort nämlich die Chance, Dinge viel billiger zu bekommen, als sie im Laden sind.
Jedoch sollte man sich vorher über den normalen Ladenpreis informieren, bevor man auf einen
Artikel bietet.
Jedoch sollte man etwas vorsichtig sein, wenn man bei ebay kauft. Denn man kauft
dort ausschließlich von Privat-Personen. Man sollte sich deswegen schon vor dem Lauf über diese Person informieren. Hierzu ist das Bewertungsforum da. Jedes Ebay Mitglied erhält Bewertungen von anderen Ebay Mitgliedern, mit denen es gehandelt hat. Man kann Mitglieder entweder positiv, neutral, oder auch negativ bewerten. Ich persönlich kann nur davon abraten, von Mitgliedern mit negativen Bewertungen zu kaufen.
Ebay eignet sich auch sehr gut, wenn man Dinge loswerden will, die zuhause einfach nur noch
herumstehen, die jedoch viel zu schade zum wegwerfen sind. Bei ebay bekommt man die Chance,
diese Dinge noch gewinnbringend zu verkaufen. Hierzu stellen sie das zu verkaufende Produkt
einfach in einer Auktion online. Ebay bietet hierzu einen sehr einfach zu handhabenden
Assistenten, mit dem jeder sofort ohne Probleme umgehen kann. Hier können sie auswählen,
ob ihre Auktion drei, fünf, sieben oder zehn Tage online gestellt werden soll.
Das Startgebot bestimmen sie selbst. Je nach der Höhe ihres Startgebotes richtet sich auch
die Gebühr die sie an ebay zahlen müssen damit ebay ihre Auktion auch online stellt. Die
Kosten hierzu betragen cirka 50 Pfennig bis 2 DM pro Auktion. Ist die Auktion über 100 DM
beendet worden, bekommt ebay zusätzlich noch 4% des Gewinnes. Die durch den Verkauf bei ebay anfallenden Kosten können sie entweder per Lastschriftverfahren oder per Überweisung wieder begleichen. Trotz der von ebay geforderten Kosten lohnt sich das Versteigern von Artikeln jedoch auf jeden Fall,da sie sehr oft hohe Gewinne erzielen können.
Hier noch ein paar Tipps die zu einem höheren Gewinn führen können: Sie sollten auf jeden Fall eine treffende Artikelbeschreibung schreiben, die auch anspricht. Dann sollten sie wenn möglich Fotos von ihrem Artikel hochladen, damit sich die Käufer auch einen Überblick von der angebotenen Ware machen können, denn was man sieht wird man viel eher kaufen, und zu guter Letzt sollten sie andere Leute auf ihre Auktionen aufmerksam machen. Wie zum Beispiel durch einen Link auf ihrer Homepage.
Alles in allem kann ich ebay nur empfehlen. Wenn man etwas vorsichtig ist, und die Verkäufer
und Käufer etwas genauer unter die Lupe nimmt kann eigentlich nichts schief gehen.
Jedoch sollten sie immer warten, bis sie das Geld des Käufers erhalten haben, bevor sie
das Produkt abschicken. So gehen sie kein Risiko ein.
danke fürs lesen und viel Spaß bei ebay =)
Lockheart weiterlesen schließen -
EBAY - ein Fall für den Staatsanwalt?
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Ich gehöre selber zur Riesengemeinde der EBAY'er + ich möchte in diesem Bericht v.a. die "Philosophie" des Hauses EBAY näher "würdigen". Jeder, der mit EBAY zu tun hat, wird das, was ich im Folgenden beschreibe, kennen.
Zuerst einmal die Erwartungen: EBAY ist ein typisch amerikanischer Konzern, dynamisch, erfolgreich, marktbeherrschend und weltweit operierend, das Ganze mit permanent + traditionell euphorischen Geschäftsberichten. Die "Krake" EBAY breitet sich immer weiter aus und ist allgegenwärtig - bis hin in die Frames von Suchmaschinen usw.,usw.
Mit eigenen Grundsätzen,der "Unternehmensphilosophie" + professioneller PR weckt das Unternehmen ganz bestimmte Erwartungen z.B. in Sachen "Problemhandling": Amerikaner gelten als perfekte Marketing-Strategen, knallhart + konsequent in der Sache, geradlinig + unbequem, wenn's denn sein muss. Mit so etwas kann jeder User sich gut identifizieren.
Was aber, wenn die hochtrabenden Ziele der Unternehmensphilosophie mit der trivialen Realität unvereinbar sind? Beispiel gefällig?
Da wäre zuerst mal das Credo von EBAY: Wir glauben, dass alle Menschen gut sind. Klingt gut, ist aber leider unvereinbar mit der alltägliche Realität bei EBAY: Diese Gutmenschen hauen sich gegenseitig über's Ohr, das es nur so kracht! Die Möglichkeiten sind ja auch so unheimlich verlockend: über Zweit- und Dritt-Accounts lässt sich der Preis von Auktionen in absurde Höhen treiben, oder "man" bietet mal eben dem Freund durch ein Gebot den Auktionspreis hoch, oder man sichert durch ein gegenseitiges + frühzeitiges Agentengebot den Verkauf der Ware praktisch zum vorbestimmten Preis. Klappt's ist's gut, klappt's nicht, macht's auch nichts, da der Freund dann den Artikel "gekauft" hat und man diese Auktion einfach wiederholt. Auf Verkäuferseite hat man praktisch unendlich viele, von EBAY institutionalisierte Möglichkeiten, den Verkaufspreis zu "gestalten". Es entstehen ganze Bieterkartelle, alle nur mit dem Ziel, möglichst teuer seine Ware an den Käufer zu bringen. Miesmacher könnten dieses Treiben vereinfachend als Auktionsbetrug disqualifizieren - und EBAY dazu passend als eine Organisation, die quasi mitverantwortlich dafür ist, dass Auktionsmanipulation zum weitverbreiteten Volkssport wird - aber wie gesagt, das ist die Perspektive von Misanthropen!
Aber was unternimmt nun das konsequente, amerikanische, knallharte Unternehmen gegen ein derart übles Treiben auf seiner Plattform und unter Verwendung seines Namens? Nach meiner Erfahrung: praktisch nichts!!
Natürlich, es werden gelegentlich Mitglieder ausgeschlossen, die sich dummerweise haben erwischen lassen, aber wen juckt so ein Ausschluss schon - angesichts mehrerer Identitäten, die sich viele dieser phantasievollen Auktionsgestalter vorsorglich bei EBAY zugelegt haben. Dabei werden diese schwarzen Schafe scheinbar zusätzlich noch durch diverse Schutzmechanismen besonders "behütet". z.B. mit der Möglichkeit des Artikelrückzugs kurz vor Auktionsende mit unkontrollierbaren, fadenscheinigen Begründungen(wie z.B. der Artikel ist gerade kaputt gegangen). Pech für den Käufer, der sich voreilig über sein "Schnäppchen" gefreut hatte. Oder das Schlupfloch der sog. "Privatauktion": Dabei kann man als Käufer überhaupt nicht mehr feststellen, was in einer Auktion hinter den Kulissen passiert - alle Daten werden verschlüsselt. Eine Möglichkeit, die von einem Verkäufer praktisch als Aufforderung zum Auktionsbetrug missverstanden werden könnte. Ja aber - so wird einem jedoch versichert - EBAY kontrolliert genauestens, was in diesen Auktionen so abläuft, man muss es nur glauben - schließlich glaubt man bei EBAY v.a. an das Gute im Menschen.
Was aber, wenn z.B. ein Verkäufer dennoch nicht liefern will? Schließlich hat er mit einem Käufer einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen und eigentlich die Pflicht zu liefern. Aber wie so oft: "Recht haben + recht bekommen, das ist ein himmelweiter Unterschied" - auch bei EBAY. Wenn der Käufer in so einem Fall sich an EBAY wendet, dann bekommt er Hilfe der besonderen Art: Automatenmails. Die helfen absolut nichts, ihr Inhalt beschränkt sich meist auf banale Hinweise + Ratschläge, von konkreter Hilfe kann keine Rede sein. Nach 3 - 5 Tagen eine weitere Automatenmail: "Wir hoffen, dass sich Ihr Problem inzwischen geklärt hat" + bla,bla,bla. Nach ein paar weiteren Tagen ohne die erhoffte Unterstützung kommt noch 'ne Automatenmail: Diesmal eine "Zufriedenheitsbefragung", so als ob EBAY für seine Untätigkeit nun auch noch ein Lob erwartet.
Diese Reaktion ist zwar unamerikanisch, aber dennoch verständlich - wieso soll man sich in Streitigkeiten mischen, das bringt doch bestenfalls Ärger, aber kein Geld! Man verweist in so einem Fall für die Zukunft auf den eigens angebotenen "Treuhandservice" und kassiert dadurch nochmal ab.
Nach vielen Auktionen bei EBAY bleibt für mich v.a. ein Fazit:
Eine eigentlich gute Idee scheitert an der profitorientierten Umsetzung durch seine Urheber. (Das ist bei ricardo übrigens auch nicht viel besser!)
Frei nach dem Motto: "Beiße nie in die Brust die dich nährt" wird man keinem verkaufswilligen Kunden von sich aus verwehren, sein Geld bei EBAY abzuliefern - ein echt ausgeschlossener Verkäufer bringt kein Geld (Verkaufsgebühren usw.)mehr ins Haus, also verkauft man lieber seinen Unternehmensgrundsatz, bevor man ihm seine Umsatzzahlen opfert. (Auch irgendwie konsequent amerikanisch!)
Eine "Unternehmensphilosophie" ist eben nur dann gut, wenn damit ordentlich Geld verdient wird!
Nur durch das Quasi-Monopol und diese einseitige Verkäuferorientierung im System ist m.E. zu erklären, dass - wider jede Logik - happige Verkaufsgebühren in Kauf genommen werden, so dass andere Auktionsplattformen, trotz z.T. kostenloser Auktionsabwicklung, gegen EBAY keine Chancen haben, leider.
Wie gesagt man kann tolle Geschäfte machen, mit dem Glauben an das Gute im Menschen, man muss ihm dazu nur das richtige Instrumentarium anbieten! ;-)
Aber eigentlich ist der rechtsfreie Raum, den EBAY auf diese Weise schafft, in Verbindung mit dem häufigen Missbrauch bei Internetauktionen ein Fall für den Staatsanwalt. weiterlesen schließen -
Verkaufen mit Gewinn und Schnäppchen machen !
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wer sich häufig im Internet herumtreibt, hat mit Sicherheit schon mal die Werbebanner von Ebay gesehen. Aber wer von Euch hat es schon mal ausprobiert ? Ich kann dazu nur sagen es lohnt sich.
Wenn man mal ein Schnäppchen machen will, oder etwas verkaufen will, wo man selbst auf dem Trödelmarkt nichts mehr für bekommen würde, dann ist Ebay genau die richtige Anlaufstelle.
Ebay wirbt damit, das es für jeden Artikel, den man als Privatmann verkaufen will, tausende von interessierten Käufern gibt. Und das ist eigentlich untertrieben, wenn man mal bedenkt daß es Ebay ja auch in vielen anderen Länder gibt ( Schweiz; Spanien; Österreich; USA usw. ).
Das was die meisten Leute an Ebay wahrscheinlich abschreckt, ist die finanzielle Seite dieses Auktionsportals.
Ich muß ehrlich sein, ich hatte auch meine bedenken, bin aber glücklicher weise eines bessern belehrt worden.
Um Euch mal einen Einblick in Ebay zu gewähren, erkläre ich nun ein paar Abläufe und fange da am besten mit dem Regestrieren an.
Zum Anmelden:
Als erstes braucht man einen E-Mail Adresse. Ohne läuft da gar nichts. Bei der Anmeldung werden dann die üblichen Daten abgefragt. Wohnort, Bundesland, Stadt, Straße usw. Als nächstes kann man sich dann einen Usernamen ausdenken mit dem man bei Ebay agieren möchte und natürlich ein Paßwort um sich mit dem Usernamen auch einlocken zu können. Dann schickt man das Formular ab und erhält dann meist nach kurzer Zeit schon eine Bgrüssungs-E-Mail.
Allerdings trifft dieser Part der Anmeldung nur für das Kaufen zu. Da man bei Ebay aber nicht nur kaufen, sondern auch verkaufen will muß man noch ein zusätzliches Formular ausfüllen und per E-Mail abschicken. Denn wenn man verkauft, werden von Ebay gebühren verlangt, die aber sehr gering ausfallen. Die Höhe der Gebühren hängt dann von dem Artikel bzw. vom Preis des Artikels ab. Und für diese Gebühren verlangt Ebay entweder eine Kreditkartennummer oder, das hängt aber vom E-Mail Anbieter ab, eine Bankverbindung ( Name, Kontonummer und Bankleitzahl ). Diese Daten für die Bankverbindung ziehen auch gleich eine Einzugsermächtigung mit sich, was für die meisten wahrscheinlich den größten Risikofaktor darstellt, genau wie bei mir damals.
Allerdings kann ich beruhigt mitteilen, daß das kein Problem ist. Man hat als eingelockter User jederzeit die Möglichkeit den Kontostand der abzubuchenden Summe einzusehen und mit der Abbuchung zu vergleichen.
Das ist eigentlich schon alles was man zur Anmeldung wissen muß!
Aber wie Funktioniert das jetzt alles ?
Kaufen !
Das ist Eigentlich alles ganz einfach. Als erstes lockt man sich ein. Dann überlegt man sich, wenn man das nicht eh schon weiß, was man denn so brauchen könnte. Selbst wenn man der Meinung ist, das gibt es dort im Leben nicht, sollte man trotzdem einen Blick riskieren. Sofern man jetzt weiß was man will, schaut man entweder in der Rubrik des Artikels nach, oder läßt es ganz einfach von der Ebay-Suchmaschine suchen. Wenn die Suchmaschine den gewünschten Artikel ausfindig gemacht hat, zeigt er eine Liste der gefundenen Artikel an sogar Teilweise mit Bildern ausgestattet. Man sollte sich nun darüber im klaren sein was man für diesen Artikel ausgeben will. Als nächstes wählt man einen Artikel aus, um sich die Beschreibung durchzulesen oder eventuell eingefügte Bilder anzusehen, um festzustellen ob dieser Artikel einem zusagt.
Ist dieser Artikel in Ordnung gibt man ein Gebot in den Bietmanager für diesen Artikel ab, sofern es kein Sofort-Kauf-Artikel ist.
Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären. Der Bietmanager ! Ich muß diesen Bietmanager an dieser stelle erläutern, da man sonst was durcheinander bringen könnte. Der Bietmanager oder Bietassistent ist ein Programm, daß den Kauf und die Überwachung des Artikels ein wenig vereinfacht.
Und das funktioniert folgendermaßen:
Man gibt in dem Bietmanager am besten immer das ein, was man höchstens für diesen Artikel ausgeben will. Der Bietmanager biete dann immer in den Mindestgebotsschritten über das letzte abgegebene Gebot bis zum eingegeben Höchstgebot.
Beispiel: Man entdeckt ein Jacke die ein Mindestgebot von 5 Euro hat. Man entscheidet sich für diese Jacke nicht mehr als 15 Euro ausgeben zu wollen. Diesen Betrag von 15 Euro gibt man dann in den Bietmanager ein und der überbieten dann mit dem Mindestgebotsschritt, der meist bei 50 Cent liegt, das Mindestgebot von 5 Euro und man ist somit Höchstbietender. Zumindest solange bis man überboten wird.
Nun aber zurück zum Kaufen. Die Sache mit dem Bietmanager hat funktioniert und man hat einen Artikel ersteigert oder gekauft.
Was passiert dann ? Das ist wahrscheinlich die interessanteste Frage !
Wenn man einen Artikel ersteigert oder gekauft hat, erhält nach Auktionsende ( oder bei Sofort Kauf auch direkt ) der Käufer und der Verkäufer eine E-Mail von Ebay. In der steht dann das die Auktion beendet ist und wer den Artikel erworben hat. Zusätzlich stehen in der E-Mail die E-Mail Adressen von Käufer und Verkäufer, mit denen man sich nun in Verbindung setzen kann. Im Normalfall läuft das so, daß man dem Verkäufer die Anschrift zuschickt, wo das Paket hingehen soll. Und im Gegenzug schickt der Verkäufer dem Käufer die Bankverbindung für die Überweisung. Und sobald das Geld auf dem Konto des Verkäufers eingegangen ist, schickt er das Paket an die angegebene Adresse. Alles in allem dauert dieser Prozeß zwischen 3 und 5 Tage.
Sofort Kauf.
Sofort Kauf ist eine Möglichkeit, einen Artikel zu einem festen Preis zu Kaufen. Diese Möglichkeit wird aber meist nur von Firmen angeboten, die dort ihre Waren meist etwas günstiger anbieten. Man kann diesen Sofort Kauf auch mit einer Auktion verbinden. Da kann man sich dann aussuchen ob man mit dem Mindestgebot bietet oder es Sofort Kauft, wie der Name schon sagt. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert. Die Summer für den Sofor Kauf ist meist wesentlich höher als das Mindestgebot. Beim bieten kann man allerdings das Pech haben das man überboten wird und der Preis des Artikel sogar noch über den Sofort Kaufwert steigt.
Diese Möglichkeit Waren anzubiete gibt es aber nicht nur für Firmen. Wäre ja Quatsch. Allerdings gibt es dafür bestimmter Voraussetzungen die man erfüllen muß damit als Privatnutzer die Waren im Sofort Verkauf anbieten kann.
Verkauf.
Ein tipp am Anfang wenn man verkaufen will sollte man sich eine Digitalkamera ausleihen oder anschaffen. Da man ein Bild des Artikels umsonst in die Präsentation einarbeiten kann. Das Auge entscheidet schließlich mit. Beim Verkauf gibt es eigentlich nicht sehr viel zu beachten, da Ebay schon ein rechte gute abfrage zum Artikel bereitstellt. Man sollte es sich die ersten male noch durchlesen obwohl es alles recht eindeutig ist. Das einzigste worüber man sich im klaren sein muß, ist die Rubrik in der der Artikel untergebracht werden soll. Hat man sich für die richtige Rubrik entschieden, wird man als nächstes in die besagte Abfrage geschickt in der z.B. Größe, Farbe usw. abgefragt werden. Außerdem muß man dort noch eine Überschrift und eine Beschreibung für den Artikel abgeben und das ist mit dem Mindestgebot das A & O. Eine gute Überschrift und ein gute Beschreibung sind bei Ebay schon die halbe Miete für einen guten Verkaufspreis. Die zweite Hälfte der Miete macht der Einstiegspreis bzw. das Mindestgebot. Man sollte das Mindestgebot etwas niedriger ansetzen als man eigentlich für diesen Artikel haben will. Die Chance, daß diese Preis dann höher ausfällt ist größer, da die Hemmschwelle zum bieten wesentlich geringer ist.
Bewertung.
Die Bewertung sollte man nicht außer acht lassen. Bewerten kann wenn man einen Kauf oder Verkauf abgeschlossen hat. In dieser Bewertung schreibt man dann wie es gelaufen ist, ob es Probleme gab, ob alles glatt gelaufen, schnelle Lieferung, schnelle Überweisung, alles was einen Käufer oder Verkäufer interessieren könnte.
Denn diese Bewertungen dienen als Informationsquelle. Und sind außerdem der Schlüssel zum Sofort Kauf. Denn erst mit zehn Bewertung kann man einen Sofort Kauf bzw. eine Sofort Verkauf anbieten.
Meine eigene Meinung über Ebay ist sehr positive. Ich hatte bis jetzt noch keine Probleme obwohl es bei Ebay durchaus auch schwarze Schafe gibt. Allerdings ist der Prozentsatz Derer sehr sehr gering. Ich kann Ebay nur empfehlen!
Ansonsten viel Spaß beim bieten und kaufen
Euer Koby ! weiterlesen schließen -
Meine Erfahrungen und einige Tricks
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich bin bei Ebay nun schon seit etwa 2 Jahren angemeldet, habe schon einiges verkauft, aber noch wesentlich mehr gekauft, weil man bei Ebay jede Menge Schnäppchen finden kann, oder gebrauchte Sachen einfach nur viel günstiger sind als im Handel. Das Spektrum ist sehr weit gefächert, und man bekommt fast alles, was man sucht. Für mich als Student sind zum Beispiel Lehrbücher eine Interessante Sache. Jeder weiß, das solche Fachbücher im Buchhandel, oder im Versand jede Menge Geld kosten und das Budget der Studenten auch sehr begrenzt ist. Warum also 50 Euro für ein Buch ausgeben, wenn man es sehr gut erhalten und ein halbes Jahr alt bei Ebay für 20 Euro plus Versandkosten bekommt? Das ist schon mal grob die Hälfte als im Handel. Der zweite Vorteil: Wenn ich meine Prüfung bestanden habe, kann ich das Buch wieder bei Ebay versteigern, oder verkaufen, ich bekomme wieder ein paar Euros dafür, und auch ein nächster freut sich über dies günstige Buch.
Aber wie funktioniert eigentlich Ebay?
Verkaufen:
Das Prinzip ist ganz einfach, beim verkaufen erstellt man eine Produktbeschreibung legt einen Startpreis für die Auktion, und gegebenenfalls einen Preis fest, für den das Produkt sofort verkauft wird. So können andere User ab dem Startpreis bieten, oder solange noch kein Gebot abgegeben wurde den Artikel mit sofort kaufen erstehen.
Nun das Ganze mal Schritt für Schritt:
1. Man legt eine Bezeichnung für den Artikel fest, damit auch jeder sehen kann, um was es sich eigentlich handelt. Sehr von Vorteil ist da gleich mit rein zuschreiben, wenn es sich um Neuware handelt, oder etwas seltenes, oder eine andere Besonderheit.
2. Man legt einen Startpreis für den Artikel fest und die Dauer, wie lange er angeboten werden soll. So kann festgelegt werden, ob die Auktion 3, 5, 7 oder 10 Tage dauern soll. Mit einem festgelegten Preis kann die Auktion auch mit sofort kaufen beendet werden, und da ist eben schon mal nach 4 Tage Schluss, wenn sich jemand ganz speziell für den Artikel interessiert und den Preis dafür ausgeben möchte. Seit einiger Zeit kann man eine Auktion auch ganz außen vorlassen und einfach einen Preis festlegen, zu welchem verkauft werden soll, ganz wie es im Handel der Fall ist. An der Höhe des Preises orientiert sich auch die Angebotsgebühr die an Ebay entrichtet werden muss.
3. Jetzt muss noch die Kategorie ausgewählt werden, in die der Artikel am besten passt. Das es bei Ebay Hunderte von Kategorien und Unterkategorien gibt, würde es jetzt zu weit führen alle aufzuzählen.
4. Jeder Bieter will natürlich wissen um was es sich nun genau handelt bei dem Produkt, was man verkaufen möchte. Deshalb ist es notwendig eine Produktbeschreibung zu erstellen. Vorteilhaft ist es viele Daten, oder Erklärungen zu finden, den je mehr beschreiben ist, desto interessanter ist der Artikel für potentielle Käufer.
5. Nun kann noch eingegeben werden, wo der Artikel verkauft wird, damit bei sperrigen Artikeln mit Selbstabholung auch jeder weiß, ob es sich lohnt so weit zu fahren, oder er nur in den Nachbarort muss. Weiterhin können noch Bilder hinzugefügt werden, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Dabei ist das erste Bild kostenlos. Man kann seine Artikel auch hervorheben, mit größerer oder farbiger Schrift, in einer zweiten Kategorie, oder auf der ersten Seite der jeweiligen Kategorie, was natürlich alles Zusatzkosten bedeutet.
6. zum Schluss muss noch festgelegt werden, wie der Artikel bezahlt wird, per Überweisung oder Rechnung, und wie hoch die Versandkosten sind.
Die Auktion ist zu Ende:
Ja nun kann es sein, niemand wollte euren Artikel haben, dann kann es wohl daran gelegen haben, das ihr ihn zu teuer verkaufen wolltet, oder einfach niemand Interesse dafür hatte, oder oder oder...
Wenn der Artikel nun aber seine Besitzer gewechselt habt, müsst ihr den Käufer kontaktieren und ihm eure Bankdaten für die Überweisung zukommen lassen. Für jeden Verkauf müsst ihr noch einen bestimmten Prozentsatz oder Festpreis an Ebay bezahlen.
Wenn das Geld bei euch eingegangen ist, könnt ihr dem Käufer noch eine Bewertung geben, wenn er besonders schnell bezahlt hat, oder im üngünstigsten Fall einen Tadel, falls er sich nicht meldet, weil ihm das Produkt nun doch zu teuer war, oder warum auch immer.
Es gibt bei Ebay natürlich auch noch jede Menge mehr Funktionen, die auch viele einfacher machen, aber ihr wollt ja sicher auch noch was ausprobieren, und bei vielem ist es sowieso besser, wenn man erst ein paar Erfahrungen gesammelt hat.
Kaufen:
...ist eigentlich noch viel einfacher...man klickt sich durch die ganzen Kategorien, bis man in der Produktreihe gelandet ist, wo man hofft fündig zu werden, oder man gibt über die Suchfunktion einfach einen bestimmten Artikel ein, den man haben möchte.
Artikel nicht gefunden? Dann versucht es später noch mal, denn irgendwann landet fast alles bei Ebay.
Fündig geworden? Nun könnt ihr fleißig mit bieten, oder etwas zum Festpreis erstehen. Solange noch keine Gebote abgegeben wurden könnt ihr bei manchen Artikeln auch sofort kaufen, um eich den Stress mit lästigen Mitbietern zu ersparen. Dann geht es ähnlich wie beim verkaufen, ihr erhaltet die Infos, wo das Geld hin soll, und wenn die Ware bei euch angekommen ist, könnt ihr dem Verkäufer noch eine Bewertung hinterlassen.
Konto: Gebühren die bei Ebay anfallen, werden auf einem Konto zusammengefasst, und müssen von euch dann per Kreditkarte, Überweisung oder Bankeinzug beglichen werden.
Mein Ebay:
...ist die Übersicht für alle Mitglieder. Dort könnt ihr nachschauen, für welche Artikel ihr geboten habt und wo sie jetzt stehen, oder Artikel beobachten um dann im letzten Moment zuzuschlagen, euch einen Überblick verschaffen, was für von euch verkaufte Artikel zur Zeit geboten wurde, ihr könnt Favoriten festlegen, bei welchen Mitgliedern ihr gute Sachen gesehen habt und wieder kaufen wollt, eure Benutzerdaten verwalten und noch vieles mehr.
Natürlich kann ich nicht das ganze System hier von Ebay beschreiben, da es sich ja um eine wahnsinnig umfangreiche Plattform handelt. Das meiste ist sowieso besser, wenn man es selbst macht, und herausfindet was für einen am besten ist, oder am einfachsten funktioniert, denn jeder hat andere Gewohnheiten. Es gibt auch jede Menge kleine Zusatzfunktionen, die sich allerdings irgendwann von allein erklären.
Für Anfänger unter euch, oder auch schon Fortgeschrittene möchte ich jetzt noch schnell ein paar Tipps preisgeben, damit auch euer Einkauf oder Verkauf bei Ebay erfolgreich wird.
- Wenn ihr etwas bestimmtes sucht, sollte ihr euch informieren, wie viel es an anderen Stellen kostet, denn es wäre sehr ärgerlich, etwas zu ersteigern, was man morgen beim einkaufen billiger hätte bekommen können.
- Auch solltet ihr wie hier bei Yopi, auch bei www.dooyoo.de oder www.ciao.com schauen, wie Produkte berwertet werden ehe ihr sie kauft, um nicht später mehr Probleme zu haben als die Freude über den günstigen Preis.
- Fast jeder Verkäufer hat schon von anderen Bewertungen bekommen. Auch hier solltet ihr vorbeischauen, ob er zuverlässig ist, und nicht Produkte anbietet, die dann nie geliefert werden.
- Im Gegensatz dazu ist kann es aber manchmal auch von Vorteil sein, von einem Verkäufer mit schlechteren Bewertungen zu kaufen, da andere User von ihm abgeschreckt werden, und so doch das eine oder andere Schnäppchen drin ist. Im Hintergrund lauert allerdings doch immer die Gefahr, das irgendwelche Probleme auftreten könnten.
- Auch solltet ihr zu ungünstigen Zeiten das Ende einer Aktion suchen, denn die meisten Nutzer sind wochentags zwischen 21 und 23 Uhr online, und am Wochenende zw. 19 und 21 Uhr und die Artikel da zu höheren Preisen verkauft werden. Ebenso gilt es natürlich andersherum, auch Endzeiten zu finden, wo sich viele Bieter bei Ebay tummeln.
- Wenn ihr euch vorher gut informiert habt, und genau wisst was ihr wollt, könnt ihr euch natürlich auch nur von Produktnamen leiten lassen, den Angebote mit langen Beschreibungen und vielen Bildern locken Käufer an und es wird teuer. Artikel, die dies nicht haben werden dadurch nicht so oft angeschaut und billiger verkauft. Auch solltet ihr nach Tippfehlern ausschau halten, denn dann sind Artikel über die Suche nicht zu finden und das Schnäppchen für euch bereit.
- Auch kann es von Händlern, die ein Geschäft besitzen Angebote bei Ebay geben, die eventuell kleine Mängel wie Kratzer oder ähnlichem aufweisen und so nicht mehr über ihren Laden verkauft werden können. Wenn die Funktion dadurch nicht beeinträchtigt wird und ihr euch nicht daran stört, kann es schon mal um die Hälfte billiger sein.
- Aktionen gewinnen könnt ihr zum Beispiel durch bieten in letzter Sekunde, so das ihr kurz vor Ende ein Gebot abgebt, wo in so kurzer Zeit keine Mehr darüber kommt, oder ihr eure Gebote schon vorbereitet in verschieden Browserfenstern um nur noch auf bieten zu klicken und die andere Mitbieter verwirrt, da der Zähler keine Reloads anzeigt und sie sich deshalb als einziger Bieter fühlen.
Das waren nun ein paar kleine Tricks, um erfolgreich bei Ebay zu kaufen, oder verkaufen. Es gibt natürlich noch einige mehr, aber ihr wollt ja auch selbst noch etwas herausfinden. ;-) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 17.05.2007, 22:14 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
schöner bericht
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2 Jahre Ebay -Mein Fazit
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
I. Vorwort
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Bei ebay kaufe und verkaufe ich schon seit einigen Jahren. Ebay ist die weltweit größte Verbraucherversteigerungsplattform im Internet und hat sich gegenüber Konkurrenten wie recardo.de erfolgreich durchgesetzt. Mittlerweile dürfte fast jedem Internetuser Ebay ein Begriff sein. Mein Bericht dreht sich in erster Linie um Erfahrungen. Preisverzeichnisse, Strukturen und Tools kann man auf der Internetseite www.ebay.de eh jederzeit einsehen.
II. Die Webseite: Ihr Gebrauch & Nutzen
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Unter der URL www.ebay.de gelangt man auf die Webseite des Online Auktionshauses. Sie ist schlicht in weiß gehalten und aufgeteilt in Usersteuerungselemente (wie einlogen), Suchlinks und TOP Angebote, die auf der Startseite schon um die Gunst des Käufers werben. Große Anforderungen stellt die Plattform nicht. Kein Flash oder sonstige Zusatzprogramme müssen installiert sein. Die Seite funktionierte bei mir sowohl mit dem IE 6.0 als auch dem Netscape 4.75. Freitags von 10-12 Uhr wird die Seite gewartet. Warum man das gerade am Freitag um diese Uhrzeit machen muss, ist mir fraglich.
An sich ist die Webseite gut geordnet, aber die Querverweise bis man zu dem gewünschten Link kommt sind beträchtlich. So ist es schon überhaupt eine Kunst, den richtigen Button zu finden, dass ich ebay einfach mal eine e-mail schicken kann. Nirgendwo steht das doch für das Internet allgemein gebräuchliche Wort „Kontakt“. Weder über Service noch Hilfe kommt man schnell zum gewünschten Ansprechpartner.
Generell ist die Suchfunktion leicht. Einfach entweder über die vorgegeben Rubriken suchen oder ins Suchfeld das gewünschte Produkt eintippen. Tippe ich zum Beispiel Nokia 3330 ein, bietet er beim suchen automatisch mir Unterrubriken wie Handys ohne Vertrag oder mit Vertrag an.
Aber die Ordnung in den Kategorien ist in letzter Zeit schwer gesunken. So wollte ich zum Beispiel wissen wie das Nokia 3330 gehandelt wird. Obwohl ich mich in der Kategorie Handys ohne Vertrag - Nokia 3330 befand wurde mir dort jeglicher Unsinn wie Oberschalen, Ledertaschen und sonstiger Unfug angeboten. Hier müsste ebay dringend mehr Ordnung reinbekommen. Solche Aufzählungen halten recht lange auf, ans wirklich gewünschte Produkt zu gelangen. Bei der heutigen Stichprobe waren 622 Artikel allein unter Nokia 3330 ohne Vertrag eingestellt. Davon waren auf der ersten Seite (!) nur 59 Handys wirklich ohne Vertrag, 10 Handys mit Vertrag (oder Prepaid) und 35 Fremdprodukte wie Oberschalen drin. Also waren 45 Produkte von 104 falsch eingestellt und das nur auf einer Seite.
Solcher Unsinn wird leider noch viel absichtlicher von Anbietern ausgenutzt. Wer mal das 7650 eingibt für das neue Nokia 7650, wird stauen, was für ein Unsinn hier angeboten wird. Der Trick ist ganz einfach. Die Anbieter schreiben in ihrer Überschrift zum Beispiel (wahres Beispiel): „Nokia Baseball Kappe (7650,8310,6310)“ Die Suchmaschine erkennt die Zahlen in Klammern und denkt es handelt sich um ein Handy. Diese Konstellation findet man leider immer öfters bei ebay. Selbst bei völlig anderen Handys wie das neue Motorola V70 stehen falsche Bezeichnungen in Klammern. Somit bekomme ich als User anstatt dem gewünschten 7650 völlig andere Geräte aufgetischt und darf mühsam mich durchklicken.
Generell lässt sich die ebay Seite aber gut nutzen, um einen ungefähren Wert eines Gebrauchtgegenstandes herauszubekommen. Trotzdem sollte man aufpassen. Die Preise können innerhalb von Tagen variieren. So versteigerte ich mal für 2 Freunde ein je Nokia 6210 und am das eine Woche zuvor ging für circa 20 Euro mehr raus.
Es zeigt sich leider, dass die Angebote nicht immer wirkliche Schnäppchen sind. Viele Händler haben ihren Account in ebay und versuchen ihre Waren auch über ebay loszubekommen. Einmal suchte ich für das schnurlose Funktelefon Siemens Gigaset eine Basisstation für ISDN mit einem Marktwert von 200 Euro. Auf ebay fand ich die dann für 175 Euro und nach einer Suche über www.guenstiger.de bekam ich es sogar für 150 Euro. Ich hätte 25 Euro in den Sand gesetzt, wäre ich zu faul gewesen weiter zu suchen.
Ebay.de lohnt sich besonders für die, die auch etwas seltene Sachen wie Münzen, antike Wertpapiere oder auch veraltete Videospiele suchen. Wer Lust hat, kann versuchen somit seinen ganzen Krempel an den Mann oder die Frau zu bringen. Bisher konnte ich immer alles versteigern, was ich anbot.
Unter der eigen einsichtbaren Unterseite mein Ebay, kann man seine ganzen Vorgänge bei ebay verwalten und überprüfen. Man kann einen Bebachtungsagenten einschalten für Gebote und Produkte, seine Bewertungen einsehen und vieles mehr. Wurden Sie bei einem Angebot überboten, werden Sie umgehend informiert zum Beispiel. Leider ist diese persönliche Seite nicht mit direkten Service Links komplett verknüpft, wie zum Beispiel das schnell und zielbewusste ändern eines Angebotes.
Ich empfinde es übrigens schlecht, dass in der Kategorie selbst der momentane Stand nicht übereinstimmen muss mit dem wahren Stand der Auktionshöhe. Hier hinkt das Ebay System hinterher. Oftmals ist der wahre Preis schon viel höher, als die Kategorieseite anzeigt.
Fazit: Die Hauptfunktion der Suchmaschine ist schnell und arbeitet an sich recht ordentlich. Leider wird die Schwäche der Suchmaschine, dass sie eher nach Überschriften der Angebote anstatt nach Kategorien sucht von den Usern missbraucht. Dies erhöht die Verweildauer auf der Plattform und sorgt für Unordnung. Hier müsste ebay sich etwas einfallen lassen. Die Preise sollten trotzdem noch mal geprüft werden, bevor man zuschlägt. Nicht immer ist alles wirklich günstig bei ebay.
III. Anmeldung, Kosten, Vorgang
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Bevor man ebay nutzen kann, muss man sich registrieren anhand seiner Daten und einer email Adresse, die die Anschrift und Namen des Users geprüft hat. Hat man eine free email Adresse muss man sich entweder per Kreditkarte nochmals legitimieren oder bekommt einen Freischaltcode. Somit soll verhindert werden, dass unzählige Fakeaccounts eröffnet werden und Missbrauch damit getrieben werden kann.
Über jedes Mitglied wird dann ein Profil angelegt, dass er mit Daten füttern kann und sich nach einiger Zeit je nach Aktivität mit Bewertungen anderer User versehen wird. Jedes mal, wenn ein Mitglied etwas kauft oder verkauft, kann er vom anderen Mitglied positiv, neutral oder negativ bewertet werden. Je nach dem, wie schnell und seriös das Geschäft über die Bühne ging. Diese Einrichtung lässt einen Käufer ein Bild vom Verkäufer machen, bevor er mitsteigert. Hat der Verkäufer viele schlechte Bewertungen (die auch kommentiert werden warum!), lässt man wohl lieber eher die Finger davon.
Rechtlich gesehen ist es übrigens schwierig ein einheitliches Gerichtsurteil zu finden, ob ein Bieter verpflichtet ist, einen ersteigerten Artikel wirklich abzunehmen. Ich hab bereits mehrere Urteile mit unterschiedlichen Ausgängen gefunden. In der Regel tendieren die Gerichte aber schon dazu, dass ein Angebot sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer verpflichtend ist. Generell darf alles versteigert werden, was nicht gegen die guten Sitten oder Moral natürlich verstößt. Sein Hauskaninchen hat also nichts bei Ebay zu suchen. Ebenfalls kann man kein Haus so einfach versteigern, weil die notariell beurkundet werden muss. Fahrzeuge dagegen können versteigert werden.
Wer etwas verkaufen will, darf ebenfalls erst mal ein ellenlanges Menü ausfüllen bis das Produkt eingestellt wird. Da werden ewig viele Nebensachen angeboten wie regionales Anbieten, Verzierungen von Überschriftszeilen (Fettdruck, Farbdruck...) - natürlich gegenüber Aufschlag, Besucherzähler und und und. Leider gibt es keine Schnellseite, die mit den wichtigsten Daten voreingestellt werden kann, wie zum Beispiel Versandabwicklung und Kosten oder Ort, an dem sich das Produkt befindet und somit immer als bereits vorkonfigurierte Vorlage immer genutzt werden kann. Auch das Verwalten eines eingestellten Produktes erweist sich als komplizierter, als sein müsste. Will man zum Beispiel eine Auktion vorzeigt beendet, bietet das Menü beim Produkt nicht gleich diese Funktion an. Nein, man darf erst wieder durch ein Service Menü wursteln und muss dann auch noch sich die Auktionsnummer aufnotiert haben. Das ginge wirklich einfacher zu lösen.
Hat man endlich was eingestellt, kommen auch schon die Kosten von ebay dazu, die sich nach dem Startpreis richten und zwischen 0,25 (ab 1 Euro) und 2,40 Euro (ab 100 Euro) schwanken. Wer zusätzliche Sachen wie Fettschrift nutzt, darf auch noch mal was abdrücken. In seiner Gründerzeit war ebay kostenlos. Nachdem aber 1000te von unsinnigen Einstellungen wie Überraschungsfiguren und sonstiges die Webseite zum überlaufen brachten, entschied man sich mit einer DM Einstellgebühr anzufangen. Nun darf man schon bis zu 2,40 Euro abdrücken, bei KFZ sogar noch mehr. Nach dem Verkauf bekommt ebay auch noch mal eine Provision von 4% bis 50 Euro oder einem Grundpreis von 2 - 15,50 Euro zzgl 1,5 - 3 % je nach Höhe. Die Preise für die ganzen Sonderoptionen wir Fettschrift, Topkategorie und und und noch zu nennen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber da kommt dann einiges zusammen, wenn man was versteigert hat. . Nehmen wir mal an, wir haben ein Nokia 3330 für 150 Euro versteigert bei einem Startpreis von 100 Euro. So bekommt also ebay schon mal - egal ob erfolgreich versteigert oder nicht - 2,40 Euro. Haben wir noch Fettschrift gewählt, geben wir noch einen Euro ab. Jetzt kommt noch die Verkaufsgebühr bei Erfolg von 2 Euro plus 3% von 150 Euro dazu: 2,40+1+2+4,5= 9,90 Euro Kosten nur fürs verkaufen. Vom Handy bleiben uns also nur noch knappe 140 Euro übrig. Wer noch vereinbarte die Versandkosten zu übernehmen ist noch mal 5 Euro los. Einziger Bonus: Klappte die Versteigerung nicht, darf man das Produkt nochmals kostenlos einstellen.
Ebay bietet auch eine Sofortkaufenfunktion an (Die auch wieder Aufschlag kostet). Bit dieser Funktion können Sie BEVOR Gebote eingehen einem User ermöglichen ein Produkt zu erwerben ohne die Auktionsdauer abwarten zu müssen. Was sich so schön anhört hat folgenden Hintergedanken. Grundsätzlich untersagt ebay Verhandlungen unter den User ein Produkt eher zu bekommen. Denn geht ein Produkt niedriger an den Mann/ Frau, bekommt ebay weniger Provision. Mit dem Sofortkaufen Preis (der ja ihren Wunschpreis symbolisiert) versucht ebay doch noch an Geld zu kommen.
Wer etwas kaufen will, muss eigentlich nur den Preis zahlen für den er das Produkt ersteigert hat. Es ist verboten, die ebay Gebühren auf den Käufer abzuwälzen (http://pages.ebay.de/help/community/png-list.html). Nur die Versandkosten dürfen mit verrechnet werden und auch nur dann, wenn dies im Angebot steht.
Die Bezahlung der ebay Kosten läuft entweder per Bankeinzug oder per Kreditkarte ab. Wie die Käufer und Verkäufer das untereinander ausmachen, bleibt deren Sache. Ebay bietet Paybox (Zahlen mit dem Handy) den User an und bietet einen Treuhandservice an, der das Geld zwischenverwaltet und erst bei erfolgreicher Warenübergabe auszahlt. Natürlich kostet dieser Service gleich mal wieder Aufschläge zwischen 2 und 50 Euro.
IV. Tipps für den Käufer
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- Bevor sie sich für ein Produkt interessieren auf ebay, prüfen sie nach, ob nicht andere Online Kaufhäuser ihr Produkt doch günstiger anbieten. Hilfreich ist besonders im technischen Bereich www.guenstiger.de
- Prüfen Sie ein Angebot genau. Ersten gilt es zu beachten, ob der Artikel richtig eingestellt wurde. Überliest man, dass ein Handy in der Kategorie ohne Vertrag doch mit Vertrag angeboten wird (Wieder mal Kritik an ebay!) hat man danach den Streit mit dem Verkäufer. Schauen Sie auch auf die Nebenkosten. Müssen Sie die Versandkosten tragen?
- Versuchen Sie möglichst Gegenstände per Überweisung nach Erhalt oder Nachnahme zu ersteigern. Dann können Sie das Produkt zuvor noch einmal prüfen und erhalten sicher die Ware.
- Schauen Sie sich das Profil des Verkäufers an. Wer viele negative Einträge vorweißt, sollte lieber gemieden werden.
- Halten Sie sich ein Limit, was Sie wirklich ausgeben wollen. Zum einen wird erst immer kurz vor Ende richtig losgesteigert. Wenn sie zu früh mit dem Preis schon hochgehen drücken Sie den Preis nur künstlich hoch. Lassen Sie sich nicht auf Spielchen ein, wenn ein anderer User sie laufend überbietet mit zu bieten. Falscher Stolz hier zu zeigen kostet sie bares Geld, nur weil sie dem anderen etwas nicht gönnen.
- Ebenfalls ist es nicht es nicht zu ratsam, mit dem Bieten bis kurz vor Ende zu warten und dann in Minischritten zu bieten. Bedenken Sie, dass eine Zeit läuft bis zum Auktionsende. Geschickte Bieter geben kurz vor Ende ihr Höchstgebot ein. Der Ebay rechnet bietet immer nur dann minimal über das letzte Angebot für sie mit, bis ihr Limit erreicht wurde. Hat jemand anders das bei einem momentanen Preis von 25 Euro gemacht und 50 Euro angegeben, bietet er also jetzt erst mal 26 Euro. Wenn sie nun immer Euro für Euro anbieten, werden sie laufend bis zu 50 Euro automatisch überboten (sie sehen ja nicht, was der andere geboten hat) und die Zeit ist vielleicht abgelaufen.
V. Tipps für den Verkäufer
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- Meiner Erfahrung nach bringt das verzieren mit Fettschrift, farbigen Hintergrund und und und kaum wirkliche Erfolge. Bedenken Sie, dass andere User das auch machen und wenn am Schluss alles bunt ist fällt bald ihr Angebot nicht mehr auf. Schauen Sie sich die Kategorie zuvor einmal an, ob viele Angebote stehen und wie die eingestellt wurden
- Orientieren Sie sich ebenfalls an den Marktwerten im Internet bevor Sie ein Produkt einstellen, immerhin zahlen Sie Einstellgebühren. Wenn Sie ein Nokia 3330 für 170 Euro verkaufen wollen und man das ohne große Mühen für 150 Euro im Internet neu bekommt, bleiben sie wohl eher ohne Gebote
- Der Startpreis und die Laufzeit sollten clever gewählt werden. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Produkte die eh keinen hohen Preis erreichen (zB Handys bis zu 200 Euro) und somit viele User anziehen mit einem Startpreis von 1 Euro und einer Laufzeit von nur 3 Tagen eher gelockt werden. Grund ist, dass 1 Euro natürlich reizt, gegenseitiges Überbieten anheizt und der User an das Produkt schneller kommt. Wer hat schon Lust 10 Tage anstatt nur 3 zu warten. Außerdem werden im Ranking eher die Produkte angeboten, die eher aufhören. Aber vorsichtig: Wer diesen Trick mit einem neuem Auto versucht, kann böse drauf reinfallen. Bei eigentlich höher zu erwartenden Preisen bieten logischer Weise weniger mit!. Ein Gericht verurteilte tatsächlich einen Händler einen Neuwagen deutlich unter dem Ladenpreis dem Bieter abgeben zu müssen. Sie sollten also immer alles in Relation zueinander sehen. Wer einen festen Preis hat den er mindestens bekommen will, sollte dann doch lieber damit anfangen, denn denken Sie auch daran, dass sie einen Artikel bei erfolglosem Verkauf noch mal kostenlos einstellen dürfen. Dann können Sie immer noch mit dem Preis runter gehen.
- Beschreiben Sie ihr Angebot genau. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass viele doch nicht wissen was SIM LOCK heißt. Manche fragen sogar, ob das Nokia 6210 einen Vibrationsakku hat und so weiter. Je genauer ein Produkt beschrieben ist, desto weniger emails müssen Sie beantworten. Achten Sie auch auf ihre Formulierung. Ein bereits 3 Tage genutztes Handy ist nicht mehr neu, sondern eher neuwertig.... Vergessen Sie nicht, Mängel und Schäden zu erwähnen, sonst sind Sie vielleicht wegen arglistiger Täuschung dran. Die Gesetze unseres Rechtsstaates gelten auch hier!
- Versuchen Sie bereits im Angebot Versandkosten an den Käufer abzuwälzen. Steht das nicht im Angebot, können Sie sie nachträglich nicht mehr dazurechnen. Versuchen Sie ihr Produkt nur gegen Vorauskasse oder Übergabe bei Barzahlung zu verkaufen. Nachnahme empfehle ich nicht, weil man bis zu 6 Wochen auf sein Geld warten darf (ist mir schon passiert! Postlaufzeit, Bis der Kunde es abholt, Überweisungsdauer, zusätzliche Gebühren...).
- Versuchen Sie ihre Auktion schnell abzuwickeln. Je zufriedener der Käufer, desto besser die Bewertung. Je mehr bessere Bewertungen, desto mehr macht man einen guten Eindruck bei der nächsten Auktion.
Übrigens. Ich hab bei circa 20 Auktionen die Paybox Möglichkeit zum Bezahlen mit dem Handy angeboten. Diese Option wurde nie genutzt. Lohnt sich also nicht.
VI. Gefahren und Hilfe
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Wenn mal was nicht klappt, lässt sie ebay nicht im Stich. Wenn ein Käufer die Ware erhalten hat, aber nicht zahlen will, sind die meisten Produkte über ebay bis zu 200 Euro bei einem Selbstbehalt von 25 Euro versichert. Dafür gelten besonderen Vorschriften, die sie unbedingt auf der ebay Seite zuvor einsehen sollten.
Vertrauen Sie nicht zu schnell einem gut bewerteten Profil. Ich hab die Erfahrung gemacht, das manche gerne und schnell eh immer mit positiv bewerten. Das ist wie beim Bewerten eines Berichtes. Viele werten lieber besser um Ärger zu vermeiden, als schlechter. Viele Mitglieder werten auch gar nicht. Achten Sie auch auf die Symbole. Eine Sonnenbrille zeigt zum Beispiel an, dass ein User seinen Namen wechselte und so weiter. Man kann sich bei ebay auch mit einer Ausweiskopie anmelden und bekommt dafür ein zusätzliches Sicherheitssymbol. Gut für zukünftige Käufer!
Tritt ein Käufer von der Versteigerung zurück aus triftigen Grund, erstattet Ihnen ebay die Einstell- und Versteigerungskosten. Mir passierte das einmal, dass ein Käufer plötzlich (angeblich) Arbeitslos wurde. Ebay erstattete (nachdem ich mich durchs komplizierte Kontakt Menü gewühlt habe!) die Kosten. Leider müssen Sie in bestimmten Fällen wie zum Beispiel nicht Bezahlung erst Schritte wie Mahnungen über ebay und so weiter einhalten.
Drucken Sie sich die Internetseite mit dem Angebot, dessen Produkt sie ersteigert haben unbedingt aus. Ebay löscht nach einiger Zeit veraltete Auktionen und im Streitfalle haben Sie nichts mehr in Händen zugesicherte Eigenschaften nachweisen zu können!
Ebay selbst überprüft übrigens stichprobenhaft Auktionen. In den USA wurde so zum Beispiel ein Anbieter verurteilt, der durch einen 2t Account jedes Mal seine Waren künstlich nach oben drückte und andere Bietet überbot. Gerade deswegen gilt nochmals: Halten Sie sich beim Bieten an ihr Preislimit!
VII. Fazit
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Durch seine Größe und Bekanntheit kann man davon ausgehen, dass ernstzunehmende Einstellungen zum größten Teil bei humaner Preislage erfolgreich versteigert werden können. Die Schattenseite dieses Vorteils sind die mittlerweile hohen Kosten für eine Versteigerung und die vielen Betrüger, die auch auf ebay abkassieren wollen. Ebay selbst sollte noch an der Vereinfachung immer gleicher Vorgänge arbeiten und besonders in den Kategorien für mehr Ordnung und Transparenz sorgen. Ansonsten lässt sich ebay empfehlen, um an den schnellen Euro zu gelangen für seinen Krempel oder doch mal die ein oder andere Rarität zu erlangen. In den 3 Jahren konnte ich bisher keine wirklich negative Erfahrung machen. Aber ganz ohne ein bißchen Mißtrauen versteigere ich auch nichts. weiterlesen schließen -
Vorsicht bei Auktionen im Internet...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Im Vorfeld möchte ich erklären was man unter "Ebay" versteht:
Ebay ist eine Internetseite auf der täglich viele Auktion über das Internet stattfinden. Dort muss man sich registrieren und bekommt ein Passwort, mit dem man sich einloggen und somit an interaktiven Auktionen teilnehmen kann. Man kann nicht nur als Käufer auftreten, in dem man bei laufenden Aktionen mitbietet, sondern auch als Verkäufer. Dafür das man seine Ware dann ins Internet auf diese Seite stellen darf, verlangt "Ebay" eine prozentuale Gebühr auf jeden verkauften Artikel.
Als ich das erste Mal auf diese Seite kam, wollte ich eigentlich nur ein bisschen herumstöbern, was es da so gibt.
Mich muss wohl die Neugier gepackt haben, denn ich kam auf die Idee, ich müsste jetzt bei so einer Internet-Auktion von "Ebay" mitbieten und etwas Brauchbares ersteigern. Also registrierte ich mich ohne Probleme; man muss eine E-Mail bestätigen, die Ebay an eine, bei der Registrierung angegebene, E-Mail-Adresse schickt. Erst danach kann man sich einloggen.
Also bot ich mit und erstand ein Päckchen Restposten "hochwertigen Schmucks im Wert von 400-800 €" für 27 € und einen kleinen Wok für 15 €.
Nachdem ich das Geld überwiesen hatte, kam ein paar Tage später der Schmuck an... ein kleines Paket nur halb gefüllt und ausschließlich mit billigem Modeschmuck mit unverschämt hohen Preisschildern aufgeklebt. Naja, hat mich schon etwas geärgert, aber Flohmarkt ist ja eines meiner Hobbies, da krieg ich´s vielleicht wieder rein...
Zwei Tage später kam dann der Wok in einem Päckchen an. Als ich ihn vorsichtig auspackte fiel mir ein blödes Kleinkinderpuzzlespiel in die Finger und als ich den Wok samt Zubehör ausgepackt hatte, merkte ich, dass der Griff abgebrochen war, irreparabel. So´n Scheiss, also hab ich die junge Dame, von der ich den Wok ersteigert habe angeschrieben und meinem Ärger etwas Luft gemacht. Ich habe Sie dreimal angeschrieben über ihre E-Mail-Adresse von "Ebay", aber sie hat nicht zurückgeschrieben. Gar nichts. Null.
Ich habe mich wirklich verdammt geärgert, so schnell werde ich nicht mehr mitsteigern, sorry! weiterlesen schließen
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