50 erste Dates (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von rengert
Jeden Tag neu verlieben
Pro:
die süße Drew, der komische Adam, die lustige Story, die sehr stimmige Musik, sehr gute und orginelle Gags
Kontra:
man will mehr davon, nah am Wasser gebaute, brauchen vielleicht etwas Sonderausrüstung (Taschentücher) ;)
Empfehlung:
Ja
Zur Story
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Das Schicksal bringt zwei völlig verschiedene Menschen zusammen, welche ihre eigene und einzigartige Geschichte haben.
Da haben wir Henry Ross, er ist Tierarzt in einem Zoo auf Hawaii. Auch wenn er nicht so aussieht, scheint er ein richtiger Playboy zu sein. Heiße Flirts mit Touristinnen sind wohl genau sein Ding und er denkt sich für jede eine neue abenteuerliche Lebensgeschichte und Identität aus, um den Reiz für die Frau zu erhöhen. Seine Beziehungen dauern demnach auch nicht länger als der Urlaub der Frau. Und genau so will er es auch, da drückt so richtig die Bindungsangst durch.
Doch er hat einen großen Traum. Er möchte mit seinem eigenen Schiff eine Forschungsreise ins Eismeer unternehmen. Hierfür bastelt er auch an seinem großen Segelschiff. Auf einer Testfahrt dann schlägt das Schicksal dann zu. Genau als Henry es ausspricht, dass alles soweit wäre, bricht der Mast und zerstört auch das Ruder. So muss er wohl das manövrierunfähige Schiff verlassen und macht sich mit seinem Rettungsboot auf zum Strand.
Dort gibt es ein kleines vielleicht sogar idyllisches Restaurant und es kommt zu der schicksalhaften Begegnung. Henry sitzt an seinem Tisch als er plötzlich von einem Lichtschein geblendet wird. Lucy Whitmore sitzt auf der anderen Seite und spielt mit dem Messer und reflektiert dabei das Licht in die Richtung von Henry. Man merkt, dass er fasziniert ist, es kann doch nicht sein, dass sich da jemand verliebt ? Oder soll es nur ein weiterer Flirt werden?
Vorsichtig beginnt er sich zu nähern und hilft dann beim Bau eines Hauses aus Waffel und so ist der Einstieg in ein Gespräch gelungen. Beide sind von einander sehr angetan und wollen auch am nächsten Tag wieder gemeinsam frühstücken.
Das klingt jetzt alles sehr harmonisch und langweilig, aber ganz im Gegenteil, aber das Schicksal muss es ja nicht immer gut mit einem meinen. Die beiden treffen sich zwar am nächsten Tag wie vereinbart, doch nur einer weiß davon und das ist .... , der nun sehr erstaut drein schaut.
Lucy hatte vor einigen Monaten einen schlimmen Unfall und erlitt dabei schlimme Kopfverletzugen. Seit dem erlebt sie ein und den selben Tag immer wieder, denn das Gehirn ist nicht mehr in der Lage am Tag gesammelte Informationen in das Langzeitgedächtnis zu übernehmen. Das heißt sie weiß nicht, dass ein Tag vergangen ist, sie lebt immer wieder den selben Tag.
Eigentlich sollte man es doch mitbekommen oder? Schließlich läuft ja für alle anderen alle normal, man merkt doch, dass etwas anders ist. Aber Lucys Vater und ihr Bruder Doug wollen es ihr leicht machen und lassen sie in dem Glauben es sei dieser bestimmte Tag, der Vater legt immer wieder die entsprechende Tageszeitung hin und feiert seinen Geburtstag mit Lucy und dies Tag für Tag.
Doch was heißt das denn jetzt für Henry . Er könnte es ja jetzt vergessen, doch er hält an ihr fest und will wieder ihre Zuneigung gewinnen, wie er es schon am ersten Tag geschafft hat, doch es klappt natürlich nicht auf die gleiche Art und Weise.
Das wäre wohl auch zu einfach und irgendwie muss der Film ja auch seinen Titel verdienen.
Bewertung
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Die Hintergrundstory ist schon etwas ernst, aber man nimmt es mit Humor. Auch der Arzt, welcher durch den genialen Dan Aykroyd gespielt wird, hat mehr Humor als man es bei einem Arzt vermutet. Als man ein paar andere „Patienten“ zeigt, ist das schon etwas komisch, wie man sich darüber etwas lustig macht. Ich weiß allerdings nicht ob es solche Fälle wirklich gibt.
Ich kann mir es irgendwie nicht vorstellen, dass man nach 10 Sekunden alles wieder vergisst. Da ist der Umstand, alles nur alle 24 Stunden zu vergessen, ja schon richtig glücklich.
Die beiden Hauptdarsteller brillieren in ihren jeweiligen Rollen. Ich mag die beiden Schauspieler ja auch gern. Adam Sandler sieht man den Playboy, den er ja anfangs mimt, nicht an. Die Rolle des umgarnenden Junggesellen, der sich ab und an albern anstellt, passt da schon eher zu diesem Eierkopf.
Drew Barrymore spielt ja das süße Ding von nebenan, welche etwas besonderes hat. Damit ist nicht nur ihre „Krankheit“ gemeint. Sie ist eine Frohnatur und es macht Spaß der Figur zuzuschauen. Es muss schon komisch sein, eine Figur zu spielen, die eigentlich immer wieder ein und den selben Tag erlebt.
Dass der Film auf einer schönen Insel spielt – einem Urlaubsparadies – habe wir es zu verdanken, an verschiedene schöne Locations entführt zu werden, die man in einer Großstadtromanze nicht zu sehen bekommt. Und dazu kommen noch diese herrlichen Musikstücke, die immer wieder eingespielt werden.
Es gibt zwar so einige bekannte Gesichter in dem Film – sogar ein „großgewordener“ Hobbit – aber trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass der Film von Stars überladen ist.
Es ist eine Komödie und ich habe noch gar nicht erzählt, wie sehr ich im Kino lachen musste. Der Trailer hat schon begeistert und der Film hält, was die Vorschau verspricht. Ich habe herzhaft gelacht, der Film bleibt immer in Schwung und die Lachmuskeln haben immer etwas zu tun.
Klar kommt auch ein ernster Teil während der Handlung vor, dieser Teil wurde gut in die Story eingewebt und wirkt realistisch und man hofft auf eine Wendung, die natürlich kommt – man hat ja die Erfahrung von vielen Kinofilmen.
Für das Ende haben sich die Macher auch etwas schönes ausgedacht.
Besetzung
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Adam Sandler – Henry Ross
Er ist einfach der passende Schauspieler für eine Komödie, dieser „Eierkopf“ ist einfach der Beste für solch eine Rolle.
Drew Barrymore – Lucy Whitmore
Drew Barrymore braucht bloß süß in die Kamera zu schaun und ich und viele anderen sind hin und weg. Die sexy Drew hat mich einfach fasziniert und an Stelle von Henry Ross hätten wohl viele Kinozuschauer genauso versucht bei ihr zu landen und dies Tag für Tag.
Rob Schneider - Ula
Er ist für die alberne Rolle in „50 erste Dates“ zuständig. Wenn ich zurück denke, fallen mir auch nur solche Rollen ein (Big Daddy, Animal – Das Tier im Manne, ....).
Sean Astin – Doug Whitmore
Viele kennen ihr als Hobbit aus Herr der Ringe. Ich finde hier hat er eine Rolle übernommen, die doch Mut verlangt nach so einer riesigen Rolle des Sams aus HdR, denn er wirkt etwas blöde und ist nur auf Muskeln aus.
Dan Aykroyd – Dr.Keats
Zum Schluß haben wir noch den bekannten Dan Aykroyd, eine Figur zum knuddeln (bitte nicht falsch verstehen ;) ), die einfach Spaß macht.
Filminfos
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Regie – Peter Segal
Drehbuch – George Wing
Produktion – Jack Giarraputo
Musik – Teddy Castellucci
Fazit
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Der beste Film, den ich bis jetzt in diesem Kinojahr gesehen habe, ist definitiv „50 erste Dates“. Er hat das gewisse Etwas, die Mischung aus Romanze und Komödie wird ja oft praktiziert, aber selten so gut wie hier. Das ganze Paket (Story, Darsteller, Musik) stimmt einfach. Somit kann ich nichts anderes vergeben als die volle Punktzahl und somit empfehle ich den Film natürlich uneingeschränkt.
Ich hoffe, dass er bei euch noch irgendwo läuft, an sonsten ist er dann auf DVD Pflicht ;)
Ich wünsche viel Spaß, falls der Film och bei euch läuft.
17 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.08.2004, 01:38 Uhr von loppo
Bewertung: sehr hilfreichHab ihn noch nicht gesehen, mag daran liegen, dass ich von Bekannten nur Negatives hörte. Nun ja, vielleicht leihe ich ihn mir mal aus der Videothek aus, so schlecht kann er ja nicht sein, wenn du ihn so lobst =), klasse Bericht, mfg Marcel
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20.08.2004, 20:05 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichschon in *Punch-drunk Love* recht ansehbar, obwohl mich der Streifen selbst nicht vom Hocker gerissen hat:-( VG, mima
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16.07.2004, 16:47 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichHi, die Tatsache, daß Adam Sandler mitspielt, macht den Film irgendwie uninteressant, ich finde den Typen nur doof und obernervig ... Da kann auch Roy Scheider nichts mehr retten ... Bei "Die Wutprobe" konnte selbst Jack Nicholson nichts re
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