Tony Hawk's: Pro Skater 3 (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 16,91
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Fhalom

Skate for Fun

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

heute schreibe ich über den Trendsport-King höchstpersönlich: Tony Hawk. Er ist das Vorbild aller Nachwuchsskater und erfreut sich einer ungeheuren Beliebtheit, besonders nach seinem ersten, gestandenen 900°. Er ist wie kaum ein anderer Skater den Nicht-Skatern bekannt. Kein Wunder, dass Activision Jahr für Jahr einen „neuen Tony“ herausbringt.

VORWORT
Die Geschichte mit Tony und Activision begann 1998 als Tony, wie oben beschrieben seinen ersten 900° stand. Er war Tags darauf in allen Zeitungen abgebildet, so dass auch viele Videospielehersteller auf ihn aufmerkasam wurden. Wie er in seiner Auto-Biographie beschrieb kam aber kaum ein Konzern mit einem guten Konzept. Eines Tages besuchte ein Mitarbeiter von Activision ihn und legte ihm ein Angebot vor. Es waren die ersten, die wirklich gute Ansätze hatten. Mit Tonys Unterschrift war es dann amtlich. Ich bin mir sicher, dass Activision nicht die Genre-Referenz wäre, wenn Tony nicht mit ihnen, , zusammengearbeitet hätte. Tony hat übrigens einen Vertrag mit Activision bis 2017. Das wäre dann THPS 18.

COVER
Auf der Vorderseite sieht man Tony gerade in der Pipe einen Indy Nosebone stylen. Im Hintergrund sieht man außerdem noch ein paar andere Skate-Objekte und viele Skater. Oben ist, wie bei jedem PlayStation 2 Spiel, ein schwarzer Balken mit mit einem PS2-Logos und dem berühmten Schriftzug. In der Mitte ist das THPS- Logo abgebildet, an dem rechts oben „Komplett in Deutsch“ steht. Unten ist ein lasierter Streifen, auf dem u.a. die Namen der dreizehn Pros, das Activision O2 Symbol und die USK (ab 6 Jahren) abgebildet sind.
Auf der Rückseite ist im unteren 1/5 das Sony PlayStation 2 Siegel, sowie kleingedruckte Informationen abgebildet. Ein fünftel obendrüber sind ebenfalls Infos abgedruckt.

INSTALLATION
Die Installation geht ganz easy von statten. Einfach PS2 anwerfen, CD in das dafür vorgesehene Laufwerk schieben und anfangen zu zocken. Falls Probleme auftauchen ins Handbuch schauen. ;-)

DAS SPIEL

Daten:
Hersteller: Activision
Publisher: Neversoft
Datenträger: DVD-Rom für PlayStation 2
Spieler: 1-2
Internet: http://www.activisiono2.de/
eMail: [email protected]
Verkaufsstart: November 2001

Da die beiden Vorgänger die Messlatte sehr hoch legten, musste Teil 3 schon etwas besonderes sein. U.a. wurde das Spiel mit dem Revert verbessert, mit dem man Halfpipetricks verbinden kann.

Story/Spielprinzip:
Das Spiel handelt von Skateboarding. Man muss dort Tricks ausführen. Zum einen kann man an Geländer und sonstigen Kanten entlang „rutschen“ (=Grind), in Halfpipes kann man sich ans Board „fassen“ (=Grab) bzw. das Board so kicken, dass es sich dreht (=Flip). Das Ziel ist es möglichst viele Flips, Grabs und Grinds, möglichst in einer Kombination (=Combo) zu stylen.
Wenn du gute Tricks stehst füllt sich deine Spezial-Leiste, und du besitzt die Fähigkeit, superschwere Tricks zu vollführen (u.a. 900°; Ghetto Bird). Zudem gibt es Versteckte Combos (Tripple Kickflip; 360° Shove It). Wenn du in der Nähe eines Passanten einen sauberen Trick stylest, geben sie dir einen „Zuschauerbonus“ und dein Trick wird x2 genommen. Wenn du auch noch einen Gap (=An bestimmter Stelle grinden/grabben) ausführst, regnet es Punkte, in dem es deinen Trick ebenfalls multipliziert. Das Spielprinzip ist einfacher, als ich es gerade erklärt habe. ;-)

Realismus:
Tja, der Realismus. Das war ja irgendwie noch nie die Stärke des Spiels. Ansonsten hätte das Spiel wahrscheinlich auch kein Bock mehr gemacht. Also die Realitätsnahe lässt zu wünschen übrig. Denn wer hat schon mal einen 900° + Double Kickflip gestanden? Die Schwerkraft ist zwar nicht wirklich realistisch, aber ich denke das macht jetzt auch wieder nichts, da sich so der Spielspass erhöht. Wer will schon eine dröge Skatboard-Simulation?

Langzeitspaß/Suchtfaktor:
Ich besitze THPS 3 seit Weihnachten 2001 und irgendwie macht mir das Spiel manchmal sogar noch Spass! Aber welches Spiel macht ein Jahr (alleine) Spass? Irgendwie keines so richtig, oder?
Das Spiel kann durchaus mehr als ein halbes Jahr lang total faszinieren. Aber glaubt mir in den ersten paar Wochen kommt ihr von eurer Konsole nicht mehr weg. Nach dem Spiel ist für euch vor dem Spiel. Nach der Schule/Beruf müsst ihr wieder vor die Klotze. Durch seinen Reiz zieht es euch in seinen Bann, von dem ihr sogar Nachts von träumt. Es ist fantastisch.

MENÜ
Hauptmenü:
Karriere
Das ist das Herzstück des Spiels. Du wählst deinen favorisierten Skater aus und schon legst du los. Am Anfang des Levels werden dir neun Aufgaben vorgeschrieben, die du dir in einem Film nochmals anschauen kannst, erfüllen. Für 6 der neun Level gilt diese Regelung. Du hast zwei Minuten Zeit zur Verfügung. In den ersten Levels musst du noch einfache Aufgaben erledigen, wie z.B. 25.000 Punkte stylen oder einen Grab über die Halfpipe stehen. Später muss man dann schon über 250.000 Points erspielen.
Die anderen drei Level sind Wettbewerbe, in denen alle dreizehn Skater teilnehmen. Du hast eine Minute Zeit, und sollst deine Line hinlegen. Also möglichst selten auf die Nase fliegen und viele, unterschiedliche Tricks stehen. Je besser du bist, eine desto bessere Platzierung wirst du einnehmen.
Wenn du eine bestimmte Anzahl von Aufgaben erledigt hast, darfst du das nächste Level in Angriff nehmen. Zu den Leveln unten mehr.
Wenn du mit dem jeweiligen Skater die gesamte Herausforderung bestanden hast, kannst du dir den passenden Film ansehen und unter Umständen einen geheimen Skater anwählen.
Manche Aufgaben variieren von Skater zu Skater. Das sorgt für Abwechslung und Spielspass.
Pro Level kann man (logischer Weise) je eins von neun Decks freispielen. Jeder Skater kann sich sein Deck im Skateshop auswählen. Es wird angezeigt, ob man im jeweiligen Level das Deck schon besitzt.
Zudem kann man a Level fünf Statistikpunkte anfahren. Wenn dies geschah, kann man es in neun Kategorien verteilen:

Air Beeinflusst den Schwung, den man beim
Abspringen aus der Rampe hat


Hang Time Beeinflusst die Zeit, in der man in
der Luft Tricks vollführen kann


Ollie Beeinflusst, wie hoch man vom Boden
aus springen kann

Tempo Beeinflusst Geschwindigkeit auf dem
Boden

Spin Beeinflusst die Wendegeschwindigkeit.
Wenn man 720° oder 900° machen will,
sollte man den Maximalwert einstellen

Switch Beeiflusst Stärke mit der schwachen
Fussstellung

Rail Balance Beeinflusst Fähgkeit, beim Grinden
das Gleichgewicht zu halten


Lip Balance Beeinflusst Fähigkeit, bei Lips das
Gleichgewicht zu halten

Manual Balance Beeinflusst Fähigkeit, bei Manuals das
Gleichgewicht zu
halten

Jeder Skater hat seine persönliche Statistik (Tony Hawk hat bei Spin alles voll), so dass jeder seine Stärken und Schwächen. Also muss man bei Rodney Mullen z.B. die Spin Leiste verbessern, während man bei Bucky Lasek die Rail Balance aufgefüllt werden sollte.

Einzelsession
Hier hat man zwei Minuten Zeit um einen neuen Rekord in den verfügbaren Leveln aufzustellen bzw. zu verbessern. Dies ist so ziemlich das gleiche Prinzip, wie im Karrieremodus.

Skate for Fun
Dieser Modus ist zum Trainieren geeignet. Man fährt ohne Zeitlimit im Level seiner Wahl und kann versteckte Räume bzw. Gebiete aufsuchen und seine Line verbessern. „Für die einen nur Training, für die anderen das wahre Leben“, steht im Inlay. Ich denke, dass dürfte zutreffen.
Der Modus bietet jedoch kaum bzw. keine Abwechselung. Trotzdem ist dies ein guter Platz zum Üben.

2 Spieler
Als Erstes sucht sich jeder einen Skater aus, das Level wird bestimmt und man kommt zu einem Bildschirmfenster. Dort kann man die Zeit des Modus einstellen, sowie Handicaps vergeben. Bei der Zeit kann man 30 Sekunden, sowie 1, 2, 5, 7 und zehn Minuten vorgeben. Bei den Handicaps + bzw. - 5 Statistikpunkte vergeben bzw. abziehen.
Wenn man L1 und R1 gleichzeitig mit einem Move Knopf betätigt können Taunts (=Sätze) ausgesprochen werden.

Skate for Fun
Hier gibt es den oben beschriebenen Modus, nur, man kann eben zu zweit üben, was jedoch langweilig ist.

Trick-Turnier
In einem Trick-Turnier treten zwei Spieler gegeneinander an, um zu sehen, wer in einer bestimmten Zeit mehr Punkte herausfahren kann. Mit Cheats macht dieser Modus absolut keinen Spass.

Graffiti
Dieser Modus ist der wohl coolste im ganzen Spiel. Jeder Spieler bekommt eine Farbe zugeordnet, mit der er dann versucht, Objekte „einzufärben“. Das funktioniert so, dass man z.B. in einer Pipe einen 5.000 Punkte-Trick macht. Das Objekt wird dann in des Skaters Farbe getunkt. Der Gegner muss nun versuchen, vorausgesetzt, er will das Objekt für sich gewinnen, einen noch besseren Trick auf diesem Objekt stehen. Wenn dies gelingt ist das Objekt nun in seiner Farbe dargestellt.
Wer nach der vorgegebenen Zeit mehr Punkte hat, hat gewonnen. Gute Skater bringen das Objekt in eine Combo mit ein. Dann muss der andere Skateboarder erst einmal die 100.000 Punkte stehen.

Slap!
Slap ist ein ganz witziges Spiel. Man muss versuchen den Gegenüber umzufahren. Um mehr Schwung auf den Weg zu kriegen, stylt man erst ein, zwei Tricks und rast dann auf den Anderen los. Wer bei einem Zusammenprall noch beide Füsse auf dem Board hat gewinnt einen Punkt. Mit acht Spielern würde das noch mehr Spass machen. Leider ist dies nicht so...

Loser
In diesem Spiel wird man in einen auswählbaren Level an einen Ort gesetzt und muss in den nächsten zehn Sekunden einen guten Trick landen. Wenn man hinfällt hat mein keinen Punkt auf seinem Konto. Danach ist der Spieler 2 an der Reihe. Wenn er sich besser anstellt, bekommt Spieler 1 einen Buchstaben. Wer zuerst alle fünf Buchstaben hat, weiß, wie man Verlierer schreibt.
Das Wort ist übrigens änderbar. Aber übertreibt es nicht... ;-)

Lord of the Board
In diesem Modus ist irgendwo im Level eine Krone versteckt. Mittels Pfeil (eine Art Kompass) am obenren Bildschirmrand könnt ihr die Krone finden. Wer sie hat löst eine Uhr aus. Diese fängt an zu ticken. Das Zeitlimit ist in diesem Spiel das Ziel. Der Fairness wegen ist der zurzeitge Lord etwas gehandicapt (in seiner Geschwindigkeit). Man muss den Lord rammen um die Krone zu bekommen.

Wie ihr seht gibt es sechs amüsante Modis, bei denen man zu viert bzw. zu acht mehr Spass hätte.

Netzwerk Spiel
Hierzu kann ich leider keine Auskunft geben, da ich nicht mit meiner PlayStation 2 online gehen kann. Sorry.

Mach-dir-den-Skater
In diesem Modus kannst du, falls du keine Lust auf die echten Skater hast, deinen Traumskater erschaffen. Dies kann man alles einstellen:

Skaterinfo:
Name
Wohnort
Alter
Geschlecht
Größe
Gewicht
Trickstil
Fussstellung
Push-Stil

Kopf:
Gesicht
Haare/Farbe
Bart/Farbe
Hut/Farbe/Logo
Brille/Farbe

Körper:
Hemd/Farbe/Logo vorne/Logo hinten
Brust Tattoos
Rücken Tattoos
Arm Tattoos
Bein Tattoos

Ausrüstung:
Accessoires
Rucksack/Farbe
Helm/Farbe/Logo
Ellenbogenschoner/Farbe
Knieschoner/Farbe
Hose/Farbe
Socken/Sarbe
Schuhe/Farbe

Wie ihr seht gibt es hier eine ganze Menge an Klamotten und Accessoires. Nicht umsonst ist dieser Punkt unter „Pro“ aufgelistet.
Manche Ausrüstungen, wie z.B. Hut und Helm, können nicht miteinander kombiniert werden.
Es macht Spass die verrücktesten Skater zu kreieren oder per Zufallsgenerator vom Computer erstellen zu lassen.

Parkeditor
Zwar ist es lobenswert, DASS es einen Parkeditor gibt, aber er ist viel zu klein (von der Fläche her). Im Gegenteil zum Vorgänger sind jetzt mehr Objekte anzuwählen. Immerhin... . Im vierten Teil sollte aber auch dieses Problem ausgemerzt sein. Ich erstelle mir trotzdem hin und wieder einen Park, obwohl dies sehr lange dauert und Geduld erfordert. Man kann jetzt Loopings, Halfpipes, sowie vorgefertigte Bowls in den Park pflanzen. Immerhin... . ;-)

Tutorial
Dieser Modus ist für die, die noch nie auf dem virtuellen Brett standen bzw. nicht mehr so sicher sind. Hier erklärt euch der Meister höchstpersönlich alles vom Ollie, über die Kameraführung, zum neuen Revert, bis hin zur Riesencombo. Dieses Menü sollten alte Hasen jedoch links liegen lassen.

Optionen
Hier ist die Schaltzentrale des Spiels:

Soundoptionen
Hier kann man die Songreihenfolge bestimmen, sowie in der Songliste, seines Erachtens uncoole Hits streichen. Zudem kann man einstellen, ob man überhaupt Musik oder den Hintergrund des Levels hören möchte.

Netzwerk-Setup
Hier kann man, vorausgesetzt man kann, online gehen. Ich kann es nicht, und deshalb kann ich hier auch nicht viel drüber schreiben.

Filme
Dieses Untermenü ist dazu da, um sich seine freigespielten Filme zu Betrachten. Es gibt Filme von jedem Skater und die (un)bekannten Sturzvideos. Es wurden zwei neue Sturzfilme zusammengestellt. Sehr amüsant... ;-) Man kann sich auch noch einen Kickflip Wettbewerb der Neversoft Leute anschauen. Ansonsten sind hier noch Retros zu finden, sowie die Intros zu bestaunen.

Spiel speichern
Ich denke dieser Punkt ist selbst erklärend...

Spiel laden
Dieser auch...

Wiederholung laden
Und der auch... ;-)

Level Rekorde
Hier kann man mit seinen im Karriere- bzw. Einzelmode erskateten Rekorde und Superlativen prahlen (Längster Grind, Manual und Lip, sowie Combo). Dies ist alles in Statistiken eingeblendet.

Controller Konfigurationen
Hier ist einzustellen, ob man Vibration, den Autokick und den 180 Spin Tape eingestellt haben möchte.

Cheats
Hier kann man in einem Zahlen- bzw. Buchstbenblock Cheats eingeben...

Shaun-Palmer-Demo
Mit nur einem Klick kommt ihr aus dem sonnigen Los Angeles ins mit Schnee überdeckte Aspen. Ihr werdet die Ähnlichkeiten zu THPS 3 finden... Hier ist der Karriere-, Freeride- (Skate for Fun) und der Optionsmodus anwählbar.
Hier könnt ihr mit dem sechsfachen Goldmedalliengewinner der X-Games, sowie mit einer Boarderin abrocken.
VORSICHT: Nicht gespeicherte Daten gehen verloren!!!

Credits
Selbsterklärend, oder???

Pausenmenü:
Im Pausenmenü könnt ihr einen neuen Versuch starten, Cheats ein- bzw. ausschalten, eure Tricks bearbeiten und den Lauf beenden und somit ins Hauptmenü zurückkehren.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Da es keine Computergegner gibt gibt es aber trotzdem KI. Die Bewertungen entsprechen schon der Realität, so dass man seinen schlechten Run nicht auf die Jury schieben kann... ;-) Die Bewertungen stimmen wirklich mit dem wohl echten Bewertungen überein.

SPIELUMFANG

Charaktere:

Tony Hawk
Der einflussreichste Skater aller Zeiten gibt diesem Spiel seinen Namen. Zu seinen besten Tricks zählen u.a. der 900°, der Overturn, sowie der Double Kickflip Indy. Er hat 1/3 seiner Wettbewerbe gewonnen und über 50 Tricks erfunden. Der „Birdman“ skatet mit seinem Freund und Kollege Andy MacDonald Double und holte mit ihm bis jetzt jede Vert Double Goldmedallie bei den X-Games. Eben der beste Vert-Skater der Welt!

Steve Caballero
Dieser Typ hat die Szene geprägt und findet sich auf allen Belägen zurecht. Er ist der Erfinder des Fakie Ollie 360 – der nach ihm benannte Caballerial. Der Allround Skater hat das Motto „Learning by doing“ und so skatet er auch.
Zu seinen Supertricks gehören u.a. der Tripple Kickflip und, der oben angesprochene, Caballerial.

Kareem Campbell
Dieser Streetskater liebt Hip-Hop und Rap. Er will einfach nur skaten, wie er immer sagt. Sein Metro-Stil vereint, wovon die restlichen Streetskater nur Träumen: Realismus, Intelligenz und Ausgeglichenheit.
Zu seiner Tricksammlung gehören u.a. der Ghetto Bird und der Kickflip Backflip, sowie der Reemo Slide und der Nosegrind to Pivot.

Rune Glifberg
Der gebürtige Däne genießt die Sonne in Kalifornien. Sein Power-Stil brachte ihn schon in vielen Halfpipe-Turnieren auf das Siegertreppchen. Rune kann auf jedem Belag konkurrenzfähig skaten. Gerade diese Ausgewogenheit ist sehr wichtig für ihn. Seine Spezialtricks sind der Christ Air, sowie der Double Kickflip Madonna.

Eric Koston
Er – Eric Koston – kann skaten wie kein anderer, oder wie alle anderen. Der Typ schafft einen Backside Noseblunt Slide auf einer 15-stufigen Treppe runter – mit zwei Beinen auf dem Board. Da bleibt den Fans schon mal die Spucke weg... . Zu seinen Trickensemble gehören Stunts wie der Pizza Guy, der Slamma Jamma und der Stalefish Backflip.

Bucky Lasek
Bucky ist ein fetziger und cooler Skater. Er war einst Schüler und Freund von Tony Hawk, trat aber relativ bald aus seinem Schatten. Aus seiner Trickkiste springen Double Kickflip Indys und andere Flipvariationen.
Er gibt immer alles, was er hat, so dass selbst ein Jedi voller Erfurcht wäre.
Die Macht ist mit ihm. ;-)

Bam Margera
Ihr kennt diesen abgedrehten Typen wohl aus der MTV Sendund „Jackass“. Ich finde irgendwie dieser Junge nimmt seinen Beruf schon gar nicht mehr ernst. Jedenfalls hat er mit seinen Sprüngen aus dem ersten Stock auf ein Auto, von einer zwei Meter hohen Brücke und seinem super Ollie vom Zehner.
Das alles ist übrigens auf seinem Video im Spiel zu sehen.

Rodney Mullen
Dieser Herr hat unzählige Tricks entworfen, die die heutigen Skater als Grundstein für ihre eigenen Moves nehmen. Ollies aus dem Stand, 360° Flips und weitere Sprünge kommen aus dem Hause Mullen. Seine Spezialitäten sind z.B. der Handstand 360° Flip, sowie der Truckstand und der Anti-Casper. Er beherrscht Flatland Tricks nahezu perfekt.

Chad Muska
Dieser Mann ist der wohl gefunkteste Skater aller dreizehn Boarder. Man nehme nur mal das Deckdesign, welches cooler hätte nicht sein können. Er ist auch nebenbei DJ Muska und hat sich in der Musikszene einen Namen gemacht. Aber er wird wohl immer mit Skateboarding in Verbindung gebracht werden.

Andrew Reynolds
Der 2-Meter-Mann ist der, der tiefen Abgründen locker und entspannt entgegen sieht. Er macht einen Air und eine fette Landung, so dass die Möchtegern-Skater nur staunend zugucken können.

Geoff Rowley
Der aus England stammende Rowley ist ein guter Streetskater für Abgründe. Er jumpt überall durch und runter. Er überbietet sämtliche Rekorde und ist „König der unvorhersehbaren Rails und Doppel-Sets“ - was übrigens offiziell ist.

Elissa Steamer
Diese Frau ist die erste Profi-Skaterin die es je gab und ist deshalb zurecht bei THPS 3 dabei. Wer und ob man sie auswählt ist eine andere Frage. Sie bietet etwas Abwechslung zum Skater-Alltag.

Jamie Thomas
Der 15 Jahre lang im Geschäft dabei seiende Skater erinnert sich heute noch gerne an seine „Leap of Faith“-Zeit zurück. Man findet ihn meist an endlos langen Handrails, oder an halsbrecherischen Gaps. Für ihn zählt nur: „Wie hoch?“ und „Wie weit?“

Geheime Skater

Darth Maul
Wolverine
Ollie, der magische Saufbruder
Neversoft Eyeball
Officer Dick
Private Carrera

Level:

Gießerei
Dies ist das erste Level im Karrieremodus. Es ist für Anfänger bestimmt, und enthält mehrere Pipes sowie unzählige andere Trickelelemente. Man muss 75.000 Punkte erskaten und u.a. einen Arbeiter, mittels Grind, ins Wasser stoßen, Ventile öffnen und am Gussbehälter grinden.

Kanada
Es wird eisig. Hier müsst ihr fünf Skater beeindrucken, indem ihr gute Tricks vor deren Nase vorführt. Es gibt hier einen Abschnitt mit Halfpipes, Bowles und Quarterpipes, sowie einen Teil der einem Wald gleicht. Hier müsst ihr zudem einen Mann anfahren, um ihn vom Laternenmast zu befreien. Dies ist eine ziemlich leichte Aufgabe. Wer selbst diese nicht schafft sollte das Spiel sofort wieder bei eBay verkaufen.

Rio
Mein Lieblingslevel. Dies ist euer erster Wettbewerb, in dem es schon durchaus hart zur Sache geht. Es ist ein Vert-Level und ist von einer Landstraße umgeben. Auf dieser seht ihr zum ersten Mal Autos im Spiel („Toll!“ ;-) ). Zudem gibt es eine riesen Bowl, obwohl das eigetlich so riesengroß ist, dass man überhaupt nicht mehr von einer Bowl sprechen kann. Den Wettbewerb sollte man allerdings mehr oder weniger locker gewinnen.
Schade, dass Rio kein normales Level ist und Aufgaben wie Samba tanzen, oder so beinhaltet, trotzdem...
Riooooooooo, forever!!! ;-)

Vorstadt
Die Vorstadt ist meines Erachtens das langweiligste Level. Man kann dort nicht viele Punkte holen. Eigentlich gibt es dort außer einer Pipe und einer Bowl nur Grindmöglichkeiten. Man muss einem ziemlich dünnen Mann eine Axt bringen, auf einem Antennenkabel, mittels Grind, die Äste runterfegen, sowie Kürbisse umfahren.

Flughafen
Hier befindest du dich am Airport. Du musst deinem Skaterkumpel die Flugtickets bringen, an Fahnen grinden und sonstige Aufträge erledigen. Das Level macht irgendwie Laune, wahrscheinlich, weil es viel Fläche gibt, wo man sich austoben kann. Man bekommt den Auftrag, Diebe zu schnappen. Na dann viel Spass, Officer Dick... (Beschwerdebriefe, wenn man sich angesprochen fühlt, bitte an sich selbst schicken!)

Skater Island
Das ist wieder ein Pipe Level und gleichzeitig euer zweiter Wettbewerb. Es spielt sich (nicht nur) in einer Halle ab. Dort gibt es eine riesige Pipe und viele Bowls. Wenn man an einem Türmchen befestigten Piratenflagge grindet, sprengt die Wand und man kann am bzw. im Piratenschiff Stunts vollführen. Dieses Level macht besonders im Multiplayer Modus Trick-Turnier sehr amüsant. Trotzdem müsstet ihr, wegen der Trickobjekte, eigentlich gewinnen.

Los Angeles
Dieses Level spielt, wie der Name schon sagt, in der Großstadt in den Vereinigten Staaten. Hier gibt es zum ersten und einzigen Mal viel Verkehr.
Es gibt hier unzählige Grindmöglichkeiten, sowie zwei, drei Pipe. Zudem wirst du hier viele Passanten antreffen. Zeig ihnen gute Tricks und sie geben dir einen Zuschauerbonus. Hier kann man eigentlich richtig entspannen, im Gegensatz zu den wirklich schwieriger werdenden Aufgaben.

Tokyo
Das vorletzte Level in der futuristischen Metropole Tokyo ist dein letzter Wettbewerb. Dort wird dir nichts geschenkt. Es skaten hier die besten Pros der Welt um die Wette und wer zu schlecht ist wird gnadenlos ausgepfiffen. Hier gibt es viele Loops, Bowls und futuristischen Sachen. Z.B. ist an einem Zeppelin ein Laserfeld angehängt, so dass man quasi in der Luft fahren kann. Cool... . Aber in Tokyo sind es dann auch ganz andere Anforderungen, als in der Gießerei, so dass man sich wirklich anstrengen muss, und in seine Trickkiste greifen muss.

Kreuzfahrt
Ihr habt die Tokyo Herausforderung wirklich bestanden? Glückwunsch! Jetzt begebt ihr euch auf See zum entspannen... . Aber ein echter Profi ruht sich nicht aus! Angetrieben von den witzigen Kommentaren des Kapitän skatet ihr was das Board hält. Es sollte aber eigentlich den gleichen Schwierigkeitsgrad haben, wie Tokyo (etwas schwerer doch).

Folgende Levels sind importiert worden und eigentlich keine richtigen Levels:
Lagerhalle
Burnside
Roswell

GRAFIKQUALITÄT/SOUNDQUALITÄT
Die Gafik hat von Teil 2 zu Teil 3 einen 900° gemacht. Die Grafik hat jetzt keine Kanten mehr und ist viel detailierter als zuvor. Die Entwickler haben eine sehr nett anzusehende Grafik geschaffen, bei der man die Pros an den Gesichtern erkennt. Man erkennt bei Hawk seine blauen Augen und seinen Stoppelbart nahezu perfekt.
Trotzdem ist die Grafik noch nicht wirklich aller erste Sahne. Sie bedarf noch mehr Realismus in der Farbenwahl bzw. in der Darstellung der Gebäude. Es sieht ein wenig verwischt aus, wenn man sich die Bauwerke näher betrachtet. Im Teil 4 ist die Engine die Selbe. Ich hoffe nur besser umgesetzt...
An der Masse und der Qualität der Soundtracks gibt es nichts zu nörgeln. Ganz im Gegenteil. Mit Songs von Xzibit, Alien Ant Farm und den Red Hot Chili Peppers wird man zu neuen Highscores angetrieben. Die Ausgabe des Sounds ist eigentlich auch OK. Sie ist wie bei jedem Spiel sehr gut.
Die Kommentare und Sprüche der Passanten, sowie des Kapitäns im Level Kreuzfahrt sind wirklich sehr witzig. Sie lenken ja schon vom Skateboarding ab... . Im Ernst: Der Sound ist wirklich spitzenmäßig. Er passt auch zum Spiel, und ist nicht wie Klassik zu Snowboarding bzw. Hip Hop zu Ballett... . ;-)
Grafik und Sound ist sehr gut gelungen und verdienen (Besonders Sound) gute Noten bzw. Bewertungen.

STEUERUNG
Die Steuerung mt dem Controller ist eigentlich schnell gelernt. Mit den Richtungstasten bzw. dem linken Analog Stick (L3) steuert man seinen Skater. Mit dem rechten Analog Stick (R3) kann man die Kamerarichtung ändern. Gefällt se einem, kann man sie mit einem Druck auf R3 festsetzten. Durch einen erneuten Druck wird die Kamera wieder in die Standardposition gefahren (zentral hinter Skater). Mit dem Halten des X Knopfes geht der Skater in die Hocke und nimmt Schwung auf. Wenn man die Taste los lässt führt er einen Ollie aus. Dann kann man in der Luft mit Quadrat flippen und mit Kreis grabben. Letzteres kann man für höhere Punktzahlen festhalten, so dass der Skater den Grab hält. Wenn man in Richtung Geländer springt kann man mit Dreieck in den Grind übergehen. Nun muss man mit den Richtungstasten bzw. L3 das Gleichgewicht halten. Mit der Start-Taste ruft man das oben beschriebene Pausenmenü auf, welches man, wie alle Menüs, nur mit den Richtungstasten bedienen kann. Mit der R2 Taste wechselt man die Fussstellung (Regular/Switch), mit L2 kann man Nollie bzw. Fakie skaten. Die R1 und L1 Taste sind für Taunts da. Man muss beide gleichzeitig mit wahlweise Kreis, Quadrat oder Dreieck betätigen. Nun sagt dein Skater Sätze, die dem Push-Stil entsprechen.
Man kann auch mit Lenkrad, DVD-Fernbedienung oder anderen Steuergeräten zocken, was ich jedoch nicht empfehle.

MULTIPLAYER
Die PS2 Versionen haben meist einen Nachteil: Maximal zwei Spieler. Das ist zwar nicht bei jedem Spiel so, aber doch des öfteren der Fall. Ohne MultiTap macht so was keinen Bock (auf gut Deutsch gesagt). Da man im Gegensatz zu Sport-,Renn- und Kampfpielen kann man bei THPS 3 nur zu zweit spielen. Das tut dem ganzen sehr wohl einen Abbruch, denn man muss sich abwechseln. Das nervt und wird langweilig. Graffiti zu acht... das nenne ich Fun und Action!!! Tja, man kann nichts machen, außer hoffen, das alles bei Teil 4 besser wird. Daumen drücken!!!

SONSTIGES

Andere Produkte:
Wer mit Tony wirbt erzielt immer einen Gewinn. Ob Milch, Müsli oder andere, simple Sachen, Tony ist der optimale Werbeträger. Er trug nicht gerade wenig zum Erfolg des Spiels bei. Ich weiß nicht, ob Activision ohne ihn so gut rausgekommen wäre...

Schwierigkeitsgrad:
Der Schwierigkeitsgrad ist nicht manuell einstellbar. Er nimmt bei jedem Level zu. Wo man in einem Level nur 30.000 Punkte benötigt, braucht man woanders schon 300.000 Points. Der Schwierigkeitsgrad ist eher zu niedrig als zu hoch. Manche Aufgaben sind wirklich schwer, viele aber eher Formsache. Es wäre besser, wenn man in verschiedenen Stufen spielen könnte (gut für Einsteiger/Profis). Trtzdem ist das Ganze schon akzeptabel.

Sprache:
Die Sprachfassung ist glücklicherweise in Deutsch. Ansonsten wäre dies besonders für die 6-9 Jahre alten „Zocker“ etwas unangenehm. Wie in der Rubrik „Cover“ erwähnt ist das Spiel wirklich komplett in die deutsche Sprache gesetzt. Bei ambitionierten Spielen sollte dies jedoch Standard sein, so dass ich das jetzt nicht in den Himmel lobe... ;-)

Speichermöglichkeiten:
Zum Speichern eurer Skater/innen oder Parks, eurer Highscores und Rekorde, sowie eurer Fortschritte im Karrieremodus, benötigt ihr eine Memory Card (8 MB) (für PlayStation 2). Diese sollte noch mindestens 87 KB Speicherplatz haben. Wenn ihr nur 87 KB habt, empfehle ich zu löschen bzw. eine neue anzulegen, da ihr sonst keine Skater, Parks und sonstige Sachen sichern könnt. Eben nur die Karriere. Ein Skater belegt 21 KB. Ihr könnt nach bzw. vor einem Run speichern. Selbstverständlich auch in den Menüs unter „Optionen“.

Service:
Da mein Spiel einwandfrei funktioniert, kann ich wenig über den Service sagen. Die Preise sind jedoch recht teuer:

Für Tipps und Tricks zum Spielverlauf
0190/ 51 00 55* (0,62 €uro/min)

Technische Hilfe
01805/ 22 51 55* (0,12 €uro/min)

Aber da ihr ja wahre Pros seit, benötigt ihr die Tipps-und-Tricks-0190er-Nummer ja eh nicht... ;-)

Handbuch:
Wer bei einem Inlay von Activision erwartet, dass es sehr sachlich beschrieben ist, „hat sie nicht mehr alle“ (auf gut Deutsch gesagt). Es ist zwar nicht sachlich, aber wirklich super-cool. Es enthält eigentlich alles was es an Inhalt haben muss. Es ist alles ausführlich beschrieben und mit witzigen Sprüchen aufgebohrt.
Das einzige Manko sind die schwarz-weiß Bilder, was aber eigentlich nicht stört. Es sind alle Hotlines und so inbegriffen, so dass es eine 1- erhalten würde.

PREIS/LIEFERUMFANG
Ich habe das Game Dezember 2001 geschenk bekommen. Es kostet 59,99 €uro (Media Markt). Ich denke der Preis ist ganz OK. Aber irgendwie sind die Spiele alle so teuer... :-(
Im Lieferumfang sind das Spiel (die CD-Rom), mit Inlay (und Werbung) enthalten. Nicht viel – aber das Nötigste.

FAZIT
Das Spiel ist einfach Klasse. Es hat viele, coole Soundtracks, ein Tutorial für Einsteiger, einen Park- und Skatereditor, wobei der Parkeditor ziemlich klein geraten ist (von der verfügbaren Fläche), viele Tricks und Spezialmoves, sowie einen neuen Trick, der Revert, mit dem ihr Pipe Tricks kombinieren könnt. Zudem gibt es dreizehn Skater, und unzählige Decks, Sponsoren und Boards.
Für einen Preis von 60 €uro, der Standard ist, kann man sich das Spiel durchaus zulegen. Man sollte allerdings bedenken, dass der Teil 4 revolutionärer wird. Ich finde, dass man sich das Spiel für eine komplette Spielesammlung (ähnlich wie Teil 2) sehr wohl kaufen sollte. Für die, die immer aktuell sein wollen, empfehle ich THPS 4.

Danke für das Lesen, Bewerten oder Scrollen meines ersten Berichtes.

Ciao, euer
© Fhalom

[28.10.2002] [4.586 Wörter] [1.Bericht] [Gewidmet: Anton Zaslavski]

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