Tony Hawk's: Underground (PS2 Spiel) Testbericht

Tony-hawk-s-underground-ps2-spiel
ab 8,50
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von hacki90

Genial,THUG forever!!!!

Pro:

Einstellbarer Schwierigkeitsgrad Spanndender Storymodus Genial einfache Steuerung und,und,und (siehe Bericht)

Kontra:

Teilweise ruckelige Grafik Schlecht ausgeführte Neuheiten(Auto,Fahrrad etc.)

Empfehlung:

Ja

Ein "megafettes" Hallöchen an alle Yopi Leser und Leserinnen heute möchte ich euch einen Testbericht über Tony Hawks Undergound vorstellen.Ich glaube da ich das Spiel schon fast durgezockt habe ,einen guten Testbericht schreiben zu können.Wenn euch jedoch was negatives auffällt sagt mir BITTE bescheid,denn ich will ja wissen was ich verbessern kann!!!

EINFÜHRUNG
Nach den ersten vier Tony Hawk Pro Skatern Teilen , gibt es nun auch ein neues Tony Hawk mit dem namen
Underground.Vor einigen Wochen ging ich nach Saturn und kaufte die PS2-Version des Spiels.

BEVOR ES LOSGEHT
Ich würde mich sehr freuen wenn ihr Bewertungen und Kommentare nach dem KLesen abgeben würdet denn das ist erst mein 2. Bericht zu einem Videospiel.Schonmal Danke im Vorraus.

STORY
Das erste mal in der Geschichte von Tony Hawk habt ihr im Story-Modus nicht zig von lizenzierten Skatern zur Auswahl, sondern müsst mit einem unbekannten Gesicht die Herausforderung annehmen, ein ganz großer werden. Denn THUG wartet doch tatsächlich mit einer Geschichte auf, die euch das ganze Spiel über mit vielen Sequenzen (alle in ingame Grafik) und intelligenten Missionsaufgaben hindurch begleitet.
Am besten solltet ihr hier natürlich euren wirklich eigenen Charakter zum Profi aufsteigen lassen und so sind eine ganze Reihe an neuen Möglichkeiten hinzugekommen euren Protagonisten zu verändern. Ob groß oder klein, dick oder dünn, mit Hut oder Glatze, euch sind fast keine Grenzen gesetzt. Ganz so ausgereift wie EAs Create-A Funktion ist das Ganze allerdings nicht. Trotzdem, ich habe meinen Skater mit einer kurzen Baggie-Hose und einem orangen Hemd schnell zu meiner Zufriedenheit ausgestattet.
Der erste Schritt zur großen Karriere wird bei unserem Protagonisten daheim in einer kleinen Vorstadt gemacht. In einer recht runtergekommenen Gegend klopft unser Freund Eric an die Fensterscheiben und erzählt vom großen Event. Chad Muska kommt für eine Demo in die Stadt. Kaum sind wir aus dem Haus, müssen wir irgendwie die Zeit bis zur Demo rumkriegen und befinden uns im ersten von 27 Kapiteln, in denen man verschiedene Aufgaben erledigen muss. Mal sind das spezielle Tricks für ein Skatevideo, mal die Jagd nach einem Platz auf dem Treppchen in einem Wettbewerb.
Recht schnell finden sich aber auch die ersten Missionen, die uns ein paar Freaks und Freunde aus der Umgebung direkt auf der Straße geben. Im Stile eines Tutorials müssen wir so in den ersten Aufgaben mal eine kleine Line abfahren oder bestimmte Punktzahlen erreichen. Interessant wird es, für alte „Falken“ wie mich, dann aber bei den neuen Möglichkeiten. In einer kleinen Mission müssen wir fünf Teile eines zerbrochenen Skateboards wiederfinden. Leider liegen die alle auf verschiedenen Dächern. „Klar, eine kleine Pipe suchen und draufspringen.“ So lief das zumindest in den anderen Teilen. Hier steigt man einfach mit einem Druck auf die schwarze oder weiße Taste ab und läuft zu seinem Ziel. Leider ist die Steuerung extrem hakelig und die Kollisionsabfrage bei Sprüngen nicht gerade die beste, weshalb ihr außerhalb solcher Missionen nur wenig Gebrauch von dieser Funktion machen werdet. Allerdings lassen sich auch neue Tricks wie den Caveman oder Acid Drop ausführen und in geschickter Kombination auch extrem lange Lines fahren, denn wenn ihr nach einem Trick vom Board steigt ist euer Lauf nicht sofort zuende. Eine kleine Uhr verrät euch dabei, wie lange ihr noch ohne Trick rumlaufen könnt, ohne dass euer Lauf unterbrochen ist.
Die zweite Neuerung betrifft die Autos. Nun könnt ihr nicht mehr nur an ihnen skitchen, sondern auch selber einsteigen. Mehr als ein kleines Minigame ist aber im Endeffekt nicht draus geworden. Die Fahrphysik ist grottenschlecht, die Steuerung hakelig und wenn nicht einige Missionen den Gebrauch erfordern würden, würde wohl keiner freiwillig die paar Autos benutzen. Zumal man auch nicht wie in GTA einfach irgendeine Karre „nehmen“ kann, sondern auf die paar Vehikel angewiesen ist, die im Level verteilt rumstehen und die Areale auch nicht wirklich für mehr als für ein paar nette Spazierfahrten gedacht sind.

PROMINENZ IM SPIEL
Auch wenn ihr im Story-Modus keinen der bekannten Gesichter von Anfang an fahren könnt, sie sind trotzdem vorhanden. Sei es auf Highscore Jagd oder im Duell gegen einen Freund im Multiplayer-Modus, von Tony bis Magera finden sich viele Größen aus der Szene in spielbarer Version wieder. Habt ihr die Geschichte erst einmal durchgespielt, erfreuen nicht nur neue Locations und viele Videos, sondern auch die versteckten Charaktere, wie z.B. der Iron Man aus den Marvel Comics oder ein Mitglied von KISS.„Natürlich“ hat sich zum vierten Teil der Serie technisch nicht viel getan. Das Ganze sieht zwar ein bisschen runder aus und es gibt auch wirklich schöne Flecken im Spiel, trotzdem ist es keine wirkliche Offenbarung. Die findet man dafür wie eh und je beim Sound. Satte 77 Punk-, Rock und Hip-Hop-Tracks verwöhnen das Spieler-Ohr. Zusätzlich darf man auch seine eigenen Soundtracks von der Festplatte aus abspielen.

FAZIT
THUG hat prinzipiell alles, was den würdigen Nachfolger eines großartigen Spiels ausmacht: übernommene und teilweise verbesserte Vorzüge wie die grandiose Steuerung, die sehr gute Optik und natürlich die in jeder Hinsicht passende Akustik. Das Missionsdesign ist gewohnt abgefahren, die Levels sind abwechslungsreich designt.Und schließlich bieten die Verbesserungen im Detail, speziell die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und die nette Story auch Anfängern endlich einen angenehmen Karrierestart.Das Spiel bietet zwar viel Neues, wovon aber einiges schlicht Murks ist: Die Aufgaben sind zum überwiegenden Teil beim ersten Versuch zu schaffen und erst kurz vor dem Ende wird die Schwierigkeitsschraube plötzlich nach oben gedreht. Auch das Autofahren ist steuerungstechnischer Müll und wirkt extrem aufgesetzt. Selbst das Herumlaufen klappt dank missratener Kameraführung mehr schlecht als recht. Könnte man das einfach weglassen, würde es sich nicht so auf den Spielspaß auswirken. Da man aber nicht um diese Verschlimmbesserungen herumkommt, bleiben dem neuen Tony die Wertungshöhen des vierten Teils verwehrt. Ein klasse Spiel, ohne Frage – aber ohne die Klasse des Vorgängers.

SCHLUSSATZ
Wer jedoch nicht nur in öden Levels skaten will , sondern in einer frei befahrbaren Großstadt und eine spannende Story haben will dem rate ich trotzdem nur :KAUFEN!!!KAUFEN!!!KAUFEN!!!
PS:THUG gibt es schon zum Half-Prive für 30€

16 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Elfe1988

    18.03.2006, 00:06 Uhr von Elfe1988
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht ! freue mich immer über gegenlesungen

  • anonym

    04.03.2006, 22:29 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...sh...*g*...Lg, Christina