Al-Ko Silver 42 B Comfort Testbericht
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Andreas1501
Ein zuverlässiger und preisgünstiger Rasenmäher!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun geht die Zeit der Gartenarbeiten wieder los, und schon muss zum ersten Mal der Rasen geschnitten werden, denn dieser ist in den vergangenen Tagen ganz schön gewachsen. Anlass also, einen älteren Bericht über unseren Rasenmäher etwas aufzuarbeiten.
In den letzten fünf Jahren seit dem Hausbau sind auf unserem Grundstück einige Rasenflächen entstanden (ich schätze mal 250 m²), die regelmäßig gemäht sein wollen. Zu diesem Zweck erstand ich vor nunmehr vier Jahren den Rasenmäher AL-KO Comfort 42 B. Damals habe ich ihn für 429 DM in einem Baumarkt gekauft. Im Vergleich zu anderen Anbietern (Wolf oder andere Marken) war dieser Preis für die gebotene Leistung ausgesprochen günstig. Im letzten Jahr konnte ich das Modell bei Hagebau sogar für deutlich unter 400 DM erspähen. Letzte Woche war ich wieder bei Hagebau und habe das Modell in etwas anderer Gestaltung wieder gesehen; der Preis liegt etwas über 200 Euro, was der bisherigen Preisgestaltung entsprechen dürfte. Ich kann allerdings nicht sagen, ob es sich um das aktuelle Modell oder um Restbestände aus dem Vorjahr handelt.
Dieser Rasenmäher kommt vom Hersteller AL-KO und hat, wie sein Name andeutet, eine Schnittbreite von 42 Zentimetern und ist damit für mittelgroße Rasenflächen gut geeignet. Er macht zwar vom Design "nicht viel her", aber ich glaube nicht, dass das bei einem Rasenmäher ein wichtiger Punkt sein sollte. Für mich jedenfalls entscheidet das Preis-Leistungs-Verhältnis, und das ist ganz hervorragend.
Das Gerät hat mich in den vergangenen Jahren noch nie enttäuscht. (Na ja, einmal war das Benzin während des Mähens alle, aber da bin ich ja selber schuld.) Die Schnittleistung ist nach wie vor sehr gut, doch werde ich in diesem Jahr das Messer schleifen lassen müssen. Bisher waren weder Reparaturen noch Wartungsarbeiten außer der Reihe notwendig. Einen Ölwechsel habe ich mal gemacht, der allerdings nicht ganz einfach ist, da es keine Ölablassschraube gibt. Im Gegenteil, da, wo das Öl reinkommt, muss es auch wieder raus. Ich empfehle deshalb ein handelsübliches Ölwechselset für Rasenmäher (erhältlich in vielen Baumärkten), damit geht die ganze Sache doch etwas einfacher.
Auch nach längerer Standzeit im Winter ist es kein Problem, den Motor zum Laufen zu bringen. Der Startvorgang erfolgt mit Hilfe eines Seilzuges, was zwar etwas unkomfortabler ist als ein Elektrostarter, aber sehr gut funktioniert. Auch am letzten Wochenende waren nur zwei Versuche notwendig, bis der Motor zuverlässig anlief. Man muss nur aufpassen, vor dem Start den Benzinzufuhrschalter nicht zu lange zu öffnen, denn sonst erlebt man, dass der Motor "absäuft", und dann geht eine Zeit lang gar nichts mehr.
Der Benzinverbrauch des AL-KO 42 B ist nicht gerade niedrig, wobei ich keinen Vergleich mit anderen Geräten ziehen kann. In einer Gartensaison brauche ich etwa 10 Liter bleifreies Normalbenzin, dazu einige Tropfen Rasenmäheröl. Der Ölverbrauch ist bisher kaum messbar.
Der Mäher entspricht laut Aufkleber einer Lärmnorm von 1996. Ich kann nicht beurteilen, ob das gut oder schlecht ist. Jedenfalls klingt der Motorgeräusch ziemlich kernig und nicht gerade flüsterleise. Im Vergleich zum Wolf-Mäher eines Nachbarn kann ich allerdings keinen deutlich höheren oder unangenehmeren Lärmpegel feststellen.
Der mitgelieferte Grasfangkorb ist leider nicht besonders stabil. Beim allerersten Mähen mit dem Gerät wurde ein kleiner (!) Stein in den Korb geschleudert, der daraufhin ein kleines Loch in den Korb schoss. Na ja, zwei Lagen dickes Klebeband konnten das Loch bis heute erfolgreich verschließen.
Sollte man einmal ein technisches Problem haben, findet man in der mitgelieferten Anleitung ein reiches Adressenregister mit Fachhändlern. Allein bei uns in der Südpfalz konnte ich mehrere Adressen feststellen. Für Wartung und Reparaturen dürfte also gut gesorgt sein, zumal auch fabrikatsfremde Werkstätten (z. B. Raiffeisen) zu Rate gezogen werden können.
Fazit: Den Rasenmäher kann ich jedem Gartenbesitzer nur empfehlen. Es müssen nicht immer die teuren Geräte der großen Marken sein. Diese sehen zwar besser aus, weil sie besser designt sind, doch letztlich ist ja doch die Mähleistung und die Wartungsanfälligkeit entscheidend. In diesen Punkten muss sich der AL-KO-Mäher keineswegs verstecken. Insgesamt: Sehr empfehlenswert!
Schöne Grüße und gutes Mähen auch in diesem Jahr!
© Andreas Wilhelm, 12.07.2000 / 18.03.2002
PS
Mittlerweile habe ich noch mehr Geräte von AL-KO gekauft, unter anderem einen Häcksler und eine Motorhacke. Mit den Produkten dieses Herstellers bin ich sehr zufrieden.
In den letzten fünf Jahren seit dem Hausbau sind auf unserem Grundstück einige Rasenflächen entstanden (ich schätze mal 250 m²), die regelmäßig gemäht sein wollen. Zu diesem Zweck erstand ich vor nunmehr vier Jahren den Rasenmäher AL-KO Comfort 42 B. Damals habe ich ihn für 429 DM in einem Baumarkt gekauft. Im Vergleich zu anderen Anbietern (Wolf oder andere Marken) war dieser Preis für die gebotene Leistung ausgesprochen günstig. Im letzten Jahr konnte ich das Modell bei Hagebau sogar für deutlich unter 400 DM erspähen. Letzte Woche war ich wieder bei Hagebau und habe das Modell in etwas anderer Gestaltung wieder gesehen; der Preis liegt etwas über 200 Euro, was der bisherigen Preisgestaltung entsprechen dürfte. Ich kann allerdings nicht sagen, ob es sich um das aktuelle Modell oder um Restbestände aus dem Vorjahr handelt.
Dieser Rasenmäher kommt vom Hersteller AL-KO und hat, wie sein Name andeutet, eine Schnittbreite von 42 Zentimetern und ist damit für mittelgroße Rasenflächen gut geeignet. Er macht zwar vom Design "nicht viel her", aber ich glaube nicht, dass das bei einem Rasenmäher ein wichtiger Punkt sein sollte. Für mich jedenfalls entscheidet das Preis-Leistungs-Verhältnis, und das ist ganz hervorragend.
Das Gerät hat mich in den vergangenen Jahren noch nie enttäuscht. (Na ja, einmal war das Benzin während des Mähens alle, aber da bin ich ja selber schuld.) Die Schnittleistung ist nach wie vor sehr gut, doch werde ich in diesem Jahr das Messer schleifen lassen müssen. Bisher waren weder Reparaturen noch Wartungsarbeiten außer der Reihe notwendig. Einen Ölwechsel habe ich mal gemacht, der allerdings nicht ganz einfach ist, da es keine Ölablassschraube gibt. Im Gegenteil, da, wo das Öl reinkommt, muss es auch wieder raus. Ich empfehle deshalb ein handelsübliches Ölwechselset für Rasenmäher (erhältlich in vielen Baumärkten), damit geht die ganze Sache doch etwas einfacher.
Auch nach längerer Standzeit im Winter ist es kein Problem, den Motor zum Laufen zu bringen. Der Startvorgang erfolgt mit Hilfe eines Seilzuges, was zwar etwas unkomfortabler ist als ein Elektrostarter, aber sehr gut funktioniert. Auch am letzten Wochenende waren nur zwei Versuche notwendig, bis der Motor zuverlässig anlief. Man muss nur aufpassen, vor dem Start den Benzinzufuhrschalter nicht zu lange zu öffnen, denn sonst erlebt man, dass der Motor "absäuft", und dann geht eine Zeit lang gar nichts mehr.
Der Benzinverbrauch des AL-KO 42 B ist nicht gerade niedrig, wobei ich keinen Vergleich mit anderen Geräten ziehen kann. In einer Gartensaison brauche ich etwa 10 Liter bleifreies Normalbenzin, dazu einige Tropfen Rasenmäheröl. Der Ölverbrauch ist bisher kaum messbar.
Der Mäher entspricht laut Aufkleber einer Lärmnorm von 1996. Ich kann nicht beurteilen, ob das gut oder schlecht ist. Jedenfalls klingt der Motorgeräusch ziemlich kernig und nicht gerade flüsterleise. Im Vergleich zum Wolf-Mäher eines Nachbarn kann ich allerdings keinen deutlich höheren oder unangenehmeren Lärmpegel feststellen.
Der mitgelieferte Grasfangkorb ist leider nicht besonders stabil. Beim allerersten Mähen mit dem Gerät wurde ein kleiner (!) Stein in den Korb geschleudert, der daraufhin ein kleines Loch in den Korb schoss. Na ja, zwei Lagen dickes Klebeband konnten das Loch bis heute erfolgreich verschließen.
Sollte man einmal ein technisches Problem haben, findet man in der mitgelieferten Anleitung ein reiches Adressenregister mit Fachhändlern. Allein bei uns in der Südpfalz konnte ich mehrere Adressen feststellen. Für Wartung und Reparaturen dürfte also gut gesorgt sein, zumal auch fabrikatsfremde Werkstätten (z. B. Raiffeisen) zu Rate gezogen werden können.
Fazit: Den Rasenmäher kann ich jedem Gartenbesitzer nur empfehlen. Es müssen nicht immer die teuren Geräte der großen Marken sein. Diese sehen zwar besser aus, weil sie besser designt sind, doch letztlich ist ja doch die Mähleistung und die Wartungsanfälligkeit entscheidend. In diesen Punkten muss sich der AL-KO-Mäher keineswegs verstecken. Insgesamt: Sehr empfehlenswert!
Schöne Grüße und gutes Mähen auch in diesem Jahr!
© Andreas Wilhelm, 12.07.2000 / 18.03.2002
PS
Mittlerweile habe ich noch mehr Geräte von AL-KO gekauft, unter anderem einen Häcksler und eine Motorhacke. Mit den Produkten dieses Herstellers bin ich sehr zufrieden.
25 Bewertungen, 1 Kommentar
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24.03.2002, 16:58 Uhr von deeperspace
Bewertung: sehr hilfreichWir haben zwar schon einen guten Rasenmäher, aber wenn ich einen neuen bräuchte würde mir dein Bericht sicherlich helfen. Gruß Deep
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