ARMSTRONG Lance Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von cooldani
Das Leben des Lance Armstrong
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich als begeisterter Hobbyradfahrer und leidenschaftlicher Tour de France Fan habe gerade das Buch \"Tour des Lebens\" von Lance Armstrong gelesen.
Ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt so viel über das Leben, insbesondere auch über die Leidensgeschichte des mittlerweile vierfachen Tour de France-Siegers Lance Armstrong zu lesen.
Deswegen möchte ich euch diesen großarigen Sportler und seine Autobiographie \"Tour des Lebens\" vorstellen.
Zu Lance Armstrong:
Er wurde am 18.09.71 in Texas geboren und wuchs ohne Vater auf. Früh entdeckte er die Liebe zu Ausdauersportarten, zunächst absolvierte er erfolgreich Wettkämpfe im Schwimmen und Triathlon ehe er sich dem Radsport verschrieb. 1993 wurde er Weltmeister und gewann wie 1995 auch eine Etappe bei der Tour de France. Seine Karriere wurde 1996 scheinbar beendet: Es wurde Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, später stellte sich heraus, dass er bereits Metastasen in den Lungen und Tumore im Kopf hatte. Seine Überlebenschancen waren sehr gering doch er hat den Kampf gegen den Krebs gewonnen. 1998 kehrte er zum Radsport zurück, zunächst nur um sich zu beschäftigen und Geld zu verdienen außerdem heiratete er Kristin. 1999 gelang ihm dann ein für nicht möglich gehaltener Sieg bei der Tour de France, den er in den letzten 3 Jahren in sensationeller Weise wiederholte.
Mittlerweile ist Lance Armstrong dreifacher Vater.
Außerdem hat er die Lance Armstrong Foundation for Cancer gegründet.
Nun zu seinem Buch \"Tour des Lebens\", das alle markanten Stationen seines Lebens und seiner Karriere (Stand Herbst 2000) beschreibt:
Lance Armstrong hat dieses Buch nach seinen ersten beiden Tour de France-Siegen geschrieben. Dabei wurde er von Sally Jenkins unterstützt.
Zunächst beschreibt Lance seine Kindheit, die zum einen von materiellen Entbehrungen (seine Mutter war 17 als Lance zur Welt kam, er wuchs ohne Vater auf), von einem sehr schwierigen Verhältnis zu seinem zeitweiligen Stiefvater Terry Armstrong, aber vor allem auch durch Sport und von seinem sehr innigen Verhältnis zu seiner Mutter, welches der Leser während des ganzen Buchs spürt, geprägt war.
Lance entdeckt die Liebe zu Ausdauersportarten und kann bereits in jungen Jahren große Erfolge im Schwimmen und Triathlon feiern. Später entscheidet er sich aber für den Radsport, da Triathlon nicht olympisch ist. Lance wird bald danach ein Mitglied der amerikanischen Nationalmannschaft.
Doch zunächst läuft karrieremäßig nicht alles nach Plan und Lance muss einige Rückschläge einstecken. Durch hartes Training schafft er es aber einige bedeutende Rennen zu gewinnen und er wird später Profi.
Bei seinem ersten Profirennen belegte Lance den letzten Platz und wurde vom Publikum ausgebuht, aber er gab nicht auf und wurde mit einigen großartigen Erfolgen – u.a. dem WM-Titel 1993 im Straßenrennen – belohnt.
Im Spätsommer 1996 fühlte er sich immer schlechter, so dass er sich entschied zum Arzt zu gehen, der ihm dem 25jährigen Radstar eine entsetzliche Diagnose mitteilte: „Sie haben Krebs“
Nun beschreibt Lance eine entsetzliche Zeit zwischen Hoffen und Bangen, Untersuchungen, Medikamente und weiteren Rückschläge (Später wurde entdeckt, dass sich der Krebs bereits in die Lungen und bis ins Gehirn ausgebreitet hatte). Trotz allem hat er nie die Hoffnung verloren, viel über Krebs und Therapien gelesen und mit Ärzten und Schwestern gesprochen.
Er fand Unterstützung bei seiner Mutter Linda und seinem sportlichen Förderer Chris Charmichael und einigen Freunden er wurde aber auch bitter enttäuscht: Sein neues Team Cofidis wollte ihm kein Gehalt mehr zahlen und die Krankenversicherung zahlte auch nicht.
Lance quälte sich durch die Schmerzen der Chemo, ließ sich die Tumore am Gehirn entfernen und lag monatelang im Krankenhaus. Was ein Mensch in so einer Situation mitmacht, kann wohl nur jemand nachvollziehen der in so einer Situation war aber Lance Armstrong beschreibt dies dennoch so gut, dass sich auch ein Nichtkrebspatient in diese Probleme zumindest ansatzweise hineinversetzen kann.
Lance Armstrong schafft das Wunder und besiegt die Krankheit und verliebt sich in die Journalistin Kristin Richards, genannt Kik, die er auf einer Pressekonferenz kennenlernte.
Es ist bewundernswert wie offen er über seine Gefühl und über seine Liebe zu Kristin spricht.
Nach dem Ende der Krankheit glaubt Lance zunächst nicht mehr an die Fortsetzung seiner Karriere, der Krebs und die Chemo hatten ihn zu sehr geschwächt. Seine Freunde überredeten ihn es noch einmal zu versuchen, was er mangels beruflicher Alternativen auch tat.
Zunächst klappte es aber nicht wie erhofft und er stellte sein Rad wieder für einige Zeit zur Seite.
Er startete danach noch einen Versuch der gelang: Er belegte 1998 den 4.Platz bei der Spanienrundfahrt.
Daraufhin hatte Lance wieder Mut gefasst sein großes Ziel – die Tour de France zu gewinnen – zu erreichen. Er begann sein Trainingsprogramm darauf auszurichten.
Aber im Winter 1999 hatte er noch ein weiters Ziel: Vater zu werden. Aufgrund seiner Hodenkrebserkrankung war er unfruchtbar geworden, er hatte aber vorsorglich Sperma in einer Samenbank deponiert.
Beindruckend wie Lance die einzelnen Etappen der künstlichen Befruchtung beschreibt, er sagt, dass er damit anderen Mut zu sprechen möchte, es auch zu versuchen.
Im Jahre 1999 erfüllt er sich beide Träume, er gewinnt die Tour de France in beeindruckender Weise und wir im Oktober Vater eines gesunden Sohnes.
Im nächsten Jahr wiederholt Lance seinen Tour de France Sieg und gewinnt bei den Olympischen Spielen in Sydney „nur“ Bronze im Zeitfahren.
Der Leser erfährt vor allem wie Lance Armstrong sich auch als Mensch verändert hat, wie er den Krebs nicht nur besiegen konnte, sondern auch gestärkt aus dieser Phase hervorgehen konnte.
Folgende Kapitel beinhaltet das Buch:
1) Davor und danach
2) Die Startlinie
3) Ich gebe meine Mutter doch nicht an der Garderobe
ab
4) Schock
5) Gespräche mit dem Krebs
6) Schock
7) Kik
8) Zurück ins Leben
9) Die Tour
10) Luke
11) Die Zugabe
Das Buch „Tour des Lebens“ (Titel der amerik. Originalausgabe: It’s Not About the Bike. My Journey Back to Life) hat 335 Seiten (Es liest sich aber schnell) und ist im Bastei Lübbe-Verlag erschienen. Es kostet 8,45 €.
Ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt so viel über das Leben, insbesondere auch über die Leidensgeschichte des mittlerweile vierfachen Tour de France-Siegers Lance Armstrong zu lesen.
Deswegen möchte ich euch diesen großarigen Sportler und seine Autobiographie \"Tour des Lebens\" vorstellen.
Zu Lance Armstrong:
Er wurde am 18.09.71 in Texas geboren und wuchs ohne Vater auf. Früh entdeckte er die Liebe zu Ausdauersportarten, zunächst absolvierte er erfolgreich Wettkämpfe im Schwimmen und Triathlon ehe er sich dem Radsport verschrieb. 1993 wurde er Weltmeister und gewann wie 1995 auch eine Etappe bei der Tour de France. Seine Karriere wurde 1996 scheinbar beendet: Es wurde Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, später stellte sich heraus, dass er bereits Metastasen in den Lungen und Tumore im Kopf hatte. Seine Überlebenschancen waren sehr gering doch er hat den Kampf gegen den Krebs gewonnen. 1998 kehrte er zum Radsport zurück, zunächst nur um sich zu beschäftigen und Geld zu verdienen außerdem heiratete er Kristin. 1999 gelang ihm dann ein für nicht möglich gehaltener Sieg bei der Tour de France, den er in den letzten 3 Jahren in sensationeller Weise wiederholte.
Mittlerweile ist Lance Armstrong dreifacher Vater.
Außerdem hat er die Lance Armstrong Foundation for Cancer gegründet.
Nun zu seinem Buch \"Tour des Lebens\", das alle markanten Stationen seines Lebens und seiner Karriere (Stand Herbst 2000) beschreibt:
Lance Armstrong hat dieses Buch nach seinen ersten beiden Tour de France-Siegen geschrieben. Dabei wurde er von Sally Jenkins unterstützt.
Zunächst beschreibt Lance seine Kindheit, die zum einen von materiellen Entbehrungen (seine Mutter war 17 als Lance zur Welt kam, er wuchs ohne Vater auf), von einem sehr schwierigen Verhältnis zu seinem zeitweiligen Stiefvater Terry Armstrong, aber vor allem auch durch Sport und von seinem sehr innigen Verhältnis zu seiner Mutter, welches der Leser während des ganzen Buchs spürt, geprägt war.
Lance entdeckt die Liebe zu Ausdauersportarten und kann bereits in jungen Jahren große Erfolge im Schwimmen und Triathlon feiern. Später entscheidet er sich aber für den Radsport, da Triathlon nicht olympisch ist. Lance wird bald danach ein Mitglied der amerikanischen Nationalmannschaft.
Doch zunächst läuft karrieremäßig nicht alles nach Plan und Lance muss einige Rückschläge einstecken. Durch hartes Training schafft er es aber einige bedeutende Rennen zu gewinnen und er wird später Profi.
Bei seinem ersten Profirennen belegte Lance den letzten Platz und wurde vom Publikum ausgebuht, aber er gab nicht auf und wurde mit einigen großartigen Erfolgen – u.a. dem WM-Titel 1993 im Straßenrennen – belohnt.
Im Spätsommer 1996 fühlte er sich immer schlechter, so dass er sich entschied zum Arzt zu gehen, der ihm dem 25jährigen Radstar eine entsetzliche Diagnose mitteilte: „Sie haben Krebs“
Nun beschreibt Lance eine entsetzliche Zeit zwischen Hoffen und Bangen, Untersuchungen, Medikamente und weiteren Rückschläge (Später wurde entdeckt, dass sich der Krebs bereits in die Lungen und bis ins Gehirn ausgebreitet hatte). Trotz allem hat er nie die Hoffnung verloren, viel über Krebs und Therapien gelesen und mit Ärzten und Schwestern gesprochen.
Er fand Unterstützung bei seiner Mutter Linda und seinem sportlichen Förderer Chris Charmichael und einigen Freunden er wurde aber auch bitter enttäuscht: Sein neues Team Cofidis wollte ihm kein Gehalt mehr zahlen und die Krankenversicherung zahlte auch nicht.
Lance quälte sich durch die Schmerzen der Chemo, ließ sich die Tumore am Gehirn entfernen und lag monatelang im Krankenhaus. Was ein Mensch in so einer Situation mitmacht, kann wohl nur jemand nachvollziehen der in so einer Situation war aber Lance Armstrong beschreibt dies dennoch so gut, dass sich auch ein Nichtkrebspatient in diese Probleme zumindest ansatzweise hineinversetzen kann.
Lance Armstrong schafft das Wunder und besiegt die Krankheit und verliebt sich in die Journalistin Kristin Richards, genannt Kik, die er auf einer Pressekonferenz kennenlernte.
Es ist bewundernswert wie offen er über seine Gefühl und über seine Liebe zu Kristin spricht.
Nach dem Ende der Krankheit glaubt Lance zunächst nicht mehr an die Fortsetzung seiner Karriere, der Krebs und die Chemo hatten ihn zu sehr geschwächt. Seine Freunde überredeten ihn es noch einmal zu versuchen, was er mangels beruflicher Alternativen auch tat.
Zunächst klappte es aber nicht wie erhofft und er stellte sein Rad wieder für einige Zeit zur Seite.
Er startete danach noch einen Versuch der gelang: Er belegte 1998 den 4.Platz bei der Spanienrundfahrt.
Daraufhin hatte Lance wieder Mut gefasst sein großes Ziel – die Tour de France zu gewinnen – zu erreichen. Er begann sein Trainingsprogramm darauf auszurichten.
Aber im Winter 1999 hatte er noch ein weiters Ziel: Vater zu werden. Aufgrund seiner Hodenkrebserkrankung war er unfruchtbar geworden, er hatte aber vorsorglich Sperma in einer Samenbank deponiert.
Beindruckend wie Lance die einzelnen Etappen der künstlichen Befruchtung beschreibt, er sagt, dass er damit anderen Mut zu sprechen möchte, es auch zu versuchen.
Im Jahre 1999 erfüllt er sich beide Träume, er gewinnt die Tour de France in beeindruckender Weise und wir im Oktober Vater eines gesunden Sohnes.
Im nächsten Jahr wiederholt Lance seinen Tour de France Sieg und gewinnt bei den Olympischen Spielen in Sydney „nur“ Bronze im Zeitfahren.
Der Leser erfährt vor allem wie Lance Armstrong sich auch als Mensch verändert hat, wie er den Krebs nicht nur besiegen konnte, sondern auch gestärkt aus dieser Phase hervorgehen konnte.
Folgende Kapitel beinhaltet das Buch:
1) Davor und danach
2) Die Startlinie
3) Ich gebe meine Mutter doch nicht an der Garderobe
ab
4) Schock
5) Gespräche mit dem Krebs
6) Schock
7) Kik
8) Zurück ins Leben
9) Die Tour
10) Luke
11) Die Zugabe
Das Buch „Tour des Lebens“ (Titel der amerik. Originalausgabe: It’s Not About the Bike. My Journey Back to Life) hat 335 Seiten (Es liest sich aber schnell) und ist im Bastei Lübbe-Verlag erschienen. Es kostet 8,45 €.
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