A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von venus
Leben mit Schizophrenie
Pro:
Eine schwere Krankheit wird verständlich
Kontra:
Die Psychiatrie wird menschenfeindlich dargestelt
Empfehlung:
Ja
Ich mache zur Zeit eine Weiterbildung zur FACHSCHWESTER FÜR PSYCHIATRIE. Der Film, den ich dem Genre \"Drama\" zuordne, wurde uns dort quasi ans Herz gelegt. Mich interessiert das Thema aber nicht nur beruflich. Die unergründliche Psyche des Menschen finde ich auch privat sehr interessant. Nachdem ich Russell Crowe schon in \"Gladiator\" gesehen habe, war meine Erwartungshaltung an Story und schauspielerische Leistung sehr hoch.
VORSICHT DIESER BERICHT HAT ÜBERLÄNGE!!!
Inhaltsangabe
*************
Die Geschichte beginnt im Jahre 1947. John Nash (Russell Crowe) erhält eines der begehrten Stipendien für die Universität in Princeton, USA. Der introvertierte Mathematik-Student hält aber nicht viel von Vorlesungen. Während die anderen Studenten diese fleißig besuchen und schon eigene Arbeiten veröffentlicht haben, sucht er nach DER bahnbrechenden Idee. Notizen macht er sich lieber auf der Fensterscheibe seines Zimmers als auf Papier.
Er gilt als Aussenseiter, da er sich manchmal bis zur Unhöflichkeit gradlinig und arrogant verhält. Was er an Defiziten im Sozialverhalten aufweist, macht er jedoch durch seine mathematische Genialität wett. Sein einziger richtiger Freund ist sein Zimmergenosse Charles (Paul Bettany).
Die Leidenschaft für Muster führt ihn schließlich auch zu seinem Dissertationsthema und seinem Durchbruch. Er erhält die erhoffte Arbeitsstelle als Forscher und Dozent beim Wheeler Institut für Verteidigungsaufgaben. Die Aufgabe, Unterricht zu erteilen, sieht er aber eher als Zeitverschwendung an für dieStudenten, als auch für ihn. Wenig später lernt er dort die Studentin Alicia (Jennifer Connelly) kennen, in welche er sich verliebt und die er dann heiratet.
Seine Leidenschaft für verborgene Gesetzmäßigkeiten bringt es mit sich, dass er eine Korifähe auf dem Gebiet des Codeknackens wird. So dauert es auch nicht lange bis der amerikanische Geheimdienst von Nashs Talent erfährt und ihn um Hilfe bittet. Als er sich der Gefährlichkeit seines Doppellebens für sich und für seine Familie bewusst wird, verliert er allmählich die Kontrolle über sein Leben und über die Realität.
Während einer Vorlesung, die er an der Universität in Harvard hält, kommt es zur Einweisung in die Psychiatrie. Dr. Rosen (Christopher Plummer), der behandelnde Psychiater, stellt eine paranoid halluzinatorische Schizophrenie fest. Weder seine Frau noch er wollen das zunächst glauben.
Es beginnt eine sehr schwere Zeit für ihn, denn er stellt fest, dass Dinge, die ihm wichtig waren in seinem Leben, überhaupt nicht existiert haben.
Zuerst droht er an der Diagnose \"Schizophrenie\" zu zerbrechen, doch dann lernt er, damit zu leben.
Mit der Zeit weiß er auch die Liebe seiner Frau und deren beständigen Beistand zu schätzen.
Hineinversetzen in die Krankheit
***************************
Ich stelle mir vor, dass all diese Dinge für mich real existieren. Man verfolgt mich. Auf einmal kommen Männer in schwarzen Anzügen auf mich zu, die zweifelsohne etwas von mir wollen. Ich fühle mich bedroht. Leider kann ich nicht flüchten und werde in eine Anstalt gebracht, wo mir niemand glaubt.
Ich werde fixiert und man sperrt mich in eine winzige Kammer. Wöchentlich muß ich mich mehreren Behandlungen unterziehen. Ich werde ohne meinen Willen festgehalten, vermisse meine Familie und glaube, auch diese schweben in Gefahr. Aber was muß ich feststellen!?! Mein eigener Partner glaubt mir nicht mehr. Das muß doch schrecklich sein!!! Ich nehme täglich gezwungenermaßen Medikamente, die mein Denken lähmen und mich zum sabbernden Zombie machen, der keine Lust mehr auf Geschlechtsverkehr hat. Fürchterlich. Was tue ich? Ich setze die Medikamente ab. Eine typische Krankheitskarriere. Der Weg, die Krankheit anzunehmen und mit ihr zu leben ist lang und beschwerlich.
Der Bezug zur realen Psychiatrie
********************************
Mir gefällt nicht, wie in diesem Film wieder die Psychiatrie dargestellt wurde. Sie wurde wie sooft als kalte Anstalt gezeigt, wo man die Menschen \"zu ihrem Glück\" zwingt. Die Psychiatrie, in der ich arbeite sieht da ganz anders aus. Die Station ist sehr freundlich und hell gestaltet. Die Mitarbeiter sind sehr gut geschult in Kommunikation und haben viel Erfahrung im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Nur im äußersten Notfall werden die Patienten fixiert. Nämlich wenn sie sich selbst oder andere ganz massiv gefährden. Dazu muß ein gerichtlicher Beschluß vorliegen und man erklärt dem Patienten auch, warum dies jetzt nötig ist.
Die Insulinschock-Therapie ist mir gänzlich unbekannt. Aber es gibt die Elektrokrampftherapie. Bevor diese eingesetzt wird, muß der Patient erst organisch untersucht sein, es müssen mehrere Versuche, mit Medikamenten eine Besserung zu erzielen gescheitert sein und auch Therapien wie Licht- und Wachtherapie müssen erfolglos gewesen sein, bevor man dies einsetzt. Die Elektrokrampftherapie, kurz EKT genannt, wird zwei bis dreimal die Woche über etwa 2 Monate durchgeführt. Der Patient muß damit einverstanden sein. Er erhält eine Narkose und es wird auch nicht so viel Strom durch den Körper gejagt, dass er an allen Extremitäten zittert, dass das Bett wackelt. Man sieht nur ganz zart den Arm zucken. Die Patienten sollen hinterher ein bis zwei Stunden liegen bleiben und sie werden halbstündlich überwacht. Sie fühlen sich - nach eigenen Angaben - danach sogar wohl. \"Wenn dies die einzige bleibende Chance ist, den Krankheitsverlauf einer Manisch-depressiven Phase oder Wahnvorstellungen zu verbessern, ergreift man jede Chance\" antwortete mir ein Patient.
Der echte John Nash
*******************
Sylvia Nasar portraitierte in ihrer Biographie \"Genie und Wahnsinn\" die Lebensgeschichte des real existierenden John Nash. Das Drehbuch für den Film schrieb Akiva Goldsman.
Der 1928 geborene John Nash entwickelte in den 50er Jahren revolutionäre Überlegungen zur Spiel- und Entscheidungstheorie. Seine Theorie hat starken Einfluß auf Welthandelsstrategien, den US-Außenmarkt und auf auch die Evolutionsbiologie
Seine Karriere endete mit dem Auftreten der Schizophrenie. 30 Jahre seines Lebens verbrachte er in psychiatrischer Behandlung. Jederzeit konnte er auf die Unterstützung seiner Frau zählen.
1994 erhielt er für seine Pionierarbeit den Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften. Noch immer unterrichtet John Nash an der Fakultät für Mathematik in Princeton.
Die Theorie John Nashs
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Im Film wird seine Theorie anhand einer Flirtszene erklärt, die frei erfunden wurde, um die Theorie verständlich zu erklären. Ich kann mir aber anhand dieser konstruierten Erklärung nicht vorstellen,
warum sie 150 Jahre Wirtschaftswissenschaften auf den Kopf stellen soll.
\"Sie war Grundlage für den kalten Frieden des Atomwaffenzeitalters, sie weiß ökonomische Prozesse zu optimieren und zu erweitern und sie hat sogar Einfluß auf die Evolutionstheorie des Charles Darwin,\" schreibt ein anderes CIAO-Mitglied in seinem Bericht.
Ich versuche es mal anders zu erklären:
Ich möchte mit meiner Freundin ein Stück Kuchen teilen. Wer das Messer hat, wird immer darauf aus sein,
das meiste für sich zu vereinnahmen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Streit. Ich gehe davon aus,
dass niemand auf Diät ist.
John Nash bietet nun folgende Lösung an: Wenn ich den Kuchen teile, darf sich meine Freundin als erste eine Hälfte wählen. Natürlich bin ich dann darauf bedacht, möglichst gerecht zu teilen. So haben wir beide etwas davon.
Die Schauspieler
**************
Ich finde, John Nash ist ideal besetzt durch Russell Crowe, der es facettenreich versteht, das introvertierte Mathegenie zu mimen. Es ist bestimmt nicht einfach, 47 Jahre des Lebens eines noch lebenden Menschen glaubhaft darzustellen.
Crowe weiß die Menschenscheue Nashs ebenso realistisch zu vermitteln wie die spätere Zerrissenheit im Denken. Was ist real? Was nicht? Ich glaube, dies stellt eine besondere Herausforderung an Russell Crowes schauspielerisches Talent. Er verleiht der Hauptperson Charakter und Ausstrahlung.
Leider erhielt Russell Crowe für seine meisterhafte Darstellung des Psychotikers (psychisch kranker Mensch) keinen Oskar. Ob das an der politischen Entscheidung lag, an diesem Abend ganz besonders die schwarzen Darsteller zu ehren, oder an anderen Dingen, weiß niemand so genau. Den Kampf Nashs gegen seine Krankheit würde ich als den roten Faden bezeichnen, der sich ab dem Zeitpunkt durch den Film schlängelt,
als die Krankheit erkannt ist.
Hätte er seine treue und starke Frau Alicia nicht gehabt, hätte er die ganzen Rückschläge nicht verkraftet,
so ist mein Eindruck. Die Darstellung Alicias durch Jennifer Cnnelly wirkt echt auf mich. Ängste, Zweifel und Hoffnungen nimmt man ihr ab. Das Oscar-Komitee sah das genauso und verlieh ihr den Preis der besten Nebendarstellerin.
Der geheimnisvolle Agent, William Parcher, der für das Verteidigungsministerium arbeitet, wird von Ed Harris gespielt. Ich glaube, dass diese Rolle nicht besonders anspruchsvoll ist, trotzdem hat er seine Sache sehr gut gemacht.
Haupt- und Nebenrollen waren meiner Meinung nach in allen Fällen gut bis sehr gut besetzt.
Ich finde, dass man für die Hauptrolle keinen Besseren als Russell Crowe hätte finden können.
Die Regie
*********
Warum erhielt Ron Howard die Auszeichnung \"Bester Film\" und \"beste Regie\"?
\"Apollo 13\" war Ron Howards erstes Werk, das auf wahren Begebenheiten basiert. Jetzt,
sieben Jahre später folgt \"A beautyful mind\". Der deutsche Untertitel lautet \"Zwischen Genie und Wahnsinn\". Der Film räumte 4 Golden Globes und 4 Oscars ab.
Zuerst nimmt John Nash den Kinozuschauer mit seinem extravaganten Wesen und seinem Sarkasmus ein. Dann stellt sich heraus, dass scheinbar reelle Bilder Nashs Fantasie entsprungen sind. In behutsamen Zeitsprüngen führt der Regisseur durch das Leben des genialen Mathematikers. Unterstützt werden diese Zeitsprünge durch eine sehr gute Maske.
Ich finde es sehr rührend, wie der Nobelpreis-Gewinner zum Schluß seine Frau durch seine Rede ehrt. Ich musste ein paar Tränchen verdrücken an dieser Stelle. Er merkte, dass es noch etwas anderes außer der Mathematik gab, das ihm etwas bedeutete. So wird der Regisseur auch den Romantikern unter uns gerecht.
Ein Großteil der bezeichneten Personen leben noch. So muß der Film eine richtige Herausforderung für Schauspieler und Regisseur geworden sein.
Obwohl das Drehbuch sehr nah an der Wirklichkeit ist, vermag es jedoch nicht Nashs Theorien verständlich darzulegen. Das ist leider auch Sylvia Sasar, die die zugrundeliegende Biographie (Auf den fremden Meeren des Denkens) geschrieben hat, nicht wirklich gelungen.
Kurz: Ron Howards trifft den Nerv der konservativen Jurie und des Publikums.
Die Filmmusik
************
James Horner, der auch schon die Filmmusik zu \"Titanic\" schrieb, bevorzugt bei \"A beautyful mind\" klassische Untermalung. Klavier, Streicher und weiblicher Gesang spielen eine große Rolle. Seine stimmungsvolle Musik unterstreicht den Charakter des Filmes optimal. Zu einem Filmpreis für \"Die beste Filmmusik\" reicht es jedoch nicht, denn an manchen Stellen hat er vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, wobei an anderer Stelle das gewisse Etwas fehlt. Alles in allem möchte ich die Filmmusik als sanft und ruhig bezeichnen.
Buch-Adaption
*************
Auch dafür erhielt der Regiesseur einen Preis. Dabei kam es schon im Vorfeld zu Kritik.
Einige Details aus Johns Leben wurden einfach unter den Tisch fallen gelassen; z.B. sexuelle Neigungen, politische und Einstellung und die Scheidung von seiner Frau. Daher kann ich diese Preisverleihung nicht nachvollziehen.
Aus der Sicht der Regie ist es verständlich, dass einige Details nicht erwähnt werden, denn sonst wäre das Drehbuch zu ausschweifend geworden. Ausschweifend und unverständlich. Die Krankheit \"Schizophrenie\" ist sehr schwer darzustellen. Dies ist Howard jedoch meisterhaft gelungen. Zuerst wird man vermutlich einen Thriller erwarten, dann spielen dramatische Aspekte des Lebens eine Rolle und auch Elemente des Liebesfilmes sind vertreten. Hollywood hat erheblich an der Biographie gefeilt, damit es die Botschaft \"man kann alles schaffen, wenn man nur will\" glaubhaft vermitteln kann.
Allgemeine Filminfos auf einen Blick
*******************************
Drehorte: Fast ausschließlich New York und New Jersey
In New Jersey befindet sich auch die Princeton Universität.
Hauptdarsteller
Russell Crowe als John Nash
Jennifer Connelly als Alicia Larde Nash
Ed Harris als William Parcher
Regie
Regie: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Nach einem Roman von: Sylvia Nasar
Dauer: ca. 135 Minuten
Meine Meinung
*************
Da mich das Thema \"Schizophrenie\" und Psychiatrie generell interessiert, hat mich der Film besonders angesprochen. Die intensive Beschäftigung mit dem Film hat mich dazu bewogen, mal wieder einen Bericht zu schreiben.
Das Beispiel John Nashs schokiert und macht gleichzeitig Hoffnung. Hoffnung, daß man mit der Diagnose \"paranoide Schizophrenie\" wieder ins Leben zurückfinden kann. Es ist die Lebensgeschichte eines realen Menschen. Das bewegt mich sehr. Dadurch gelingt es dem Regisseur aber auch, mitreißend darzustellen, wie man sich diese schwer zu begreifende Krankheit vorstellen kann.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Das ist nachvollziehbar, denn es kommen weder Sex noch übermäßig Gewalt darin vor. Wer sich bei leichter Kinokost entspannen möchte, für den ist der Film eher nicht gedacht. Er regt sehr stark zum Nachdenken an.
Was ist Realität? Was ist Wahn? Ich stelle es mir sehr schlimm vor, das nicht mehr auseinanderhalten zu können. Anhand dieses Filmes und meiner bisherigen Erfahrungen kann ich mir die Erkrankung besser vorstellen.; kann mich besser in die Patienten einfühlen.
Die Meinungen gehen auseinander, aber ich finde das Filmende überhaupt nicht kitschig und hollywoodschnulzenmäßig. Es rundet die Story perfekt ab. Wir finden in der Geschichte Spannung, Dramatik, Witz und romantische Aspekte. Das macht \"A beautyful mind\" für mich zu einem Film, den man gesehen haben sollte. An manchen Stellen mußte ich lachen, manchmal schlich sich jedoch eine verstohlene Träne die Wange herunter. Mir gelingt es leider nicht, bei einem Film herzzerreißend zu weinen. Ich bekomme lediglich (sehr) feuchte Augen. Dafür schäme ich mich natürlich nicht. Ich bin eben ein emotional schwingungsfähiger Mensch.
Besonders gefällt mir, daß der Zuschauer anfangs im Unklaren gelassen wird, daß es sich bei Ed Harris, Nashs Freund und dessen Tochter nur um Halluzinationen, Wahnvorstellungen, handelt.
.
Aber im Endeffekt geht es darum, daß die Liebe die wichtigste Triebkraft überhaupt ist. Uih, wie romantisch!
Die Szene als der große wissenschaftlich orientierte Mann seiner Frau nach all den Jahren der Zuneigung DIE Liebeserklärung macht, hat mich besonders angesprochen; ja gerührt.
Als negative Kritik habe ich nur anzubringen, daß die Psychiatrie (das psychiatrische Krankenhaus) wieder mal so negativ dargestellt wurde. Die Anstalt, wo er untergebracht war, wirkte kalt auf mich. Es hat viel Entwicklung seit den 40er- und 50er- Jahren stattgefunden. Das multiprofessionelle Team (Schwestern, Pfleger, Ärzte, Sozialpädagogen, Beschäftigungs-,Sport- und Musiktherapeuten) sind sehr interessiert an neuen Therapien und arbeiten an der positiven Entwicklung und einem besseren Ruf der Psychiatrie. Heute wird der Mensch ernst genommen. Er gibt nicht all seine Rechte an der Klinikpforte ab. Auch nicht in der Psychiatrie.
So, bis ich alle Fakten zusammen hatte und mir meine Meinung gebildet habe, sind schon mehrere Stunden ins Land gegangen, deshalb interessiert es mich umso mehr, ob es mir gelungen ist, Euch den Film schmackhaft zu machen. Habe ich zuviel verraten oder habt Ihr vielleicht andere Verbesserungsvorschläge?
**********
Fazit
**********
Allen Beteiligten ist mit diesem Film ein wahres Meisterwerk gelungen. Dem Regisseur ist es gelungen, die Geschichte mitreißend zu vermitteln. Durch die optimale Besetzung der Schauspieler kommen die Charaktere richtig gut zur Geltung. Russell Crowe mimt die Hauptperson virtuos. Besser hätte man das meines Erachtens nicht spielen können.
Russel Crowe Fans, Psychologie und Psychiatrie-Interessierte und Liebhaber von Biographien kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich zähle mich zur Liebhaberin der ersten beiden Personengruppen.
Eure venus
VORSICHT DIESER BERICHT HAT ÜBERLÄNGE!!!
Inhaltsangabe
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Die Geschichte beginnt im Jahre 1947. John Nash (Russell Crowe) erhält eines der begehrten Stipendien für die Universität in Princeton, USA. Der introvertierte Mathematik-Student hält aber nicht viel von Vorlesungen. Während die anderen Studenten diese fleißig besuchen und schon eigene Arbeiten veröffentlicht haben, sucht er nach DER bahnbrechenden Idee. Notizen macht er sich lieber auf der Fensterscheibe seines Zimmers als auf Papier.
Er gilt als Aussenseiter, da er sich manchmal bis zur Unhöflichkeit gradlinig und arrogant verhält. Was er an Defiziten im Sozialverhalten aufweist, macht er jedoch durch seine mathematische Genialität wett. Sein einziger richtiger Freund ist sein Zimmergenosse Charles (Paul Bettany).
Die Leidenschaft für Muster führt ihn schließlich auch zu seinem Dissertationsthema und seinem Durchbruch. Er erhält die erhoffte Arbeitsstelle als Forscher und Dozent beim Wheeler Institut für Verteidigungsaufgaben. Die Aufgabe, Unterricht zu erteilen, sieht er aber eher als Zeitverschwendung an für dieStudenten, als auch für ihn. Wenig später lernt er dort die Studentin Alicia (Jennifer Connelly) kennen, in welche er sich verliebt und die er dann heiratet.
Seine Leidenschaft für verborgene Gesetzmäßigkeiten bringt es mit sich, dass er eine Korifähe auf dem Gebiet des Codeknackens wird. So dauert es auch nicht lange bis der amerikanische Geheimdienst von Nashs Talent erfährt und ihn um Hilfe bittet. Als er sich der Gefährlichkeit seines Doppellebens für sich und für seine Familie bewusst wird, verliert er allmählich die Kontrolle über sein Leben und über die Realität.
Während einer Vorlesung, die er an der Universität in Harvard hält, kommt es zur Einweisung in die Psychiatrie. Dr. Rosen (Christopher Plummer), der behandelnde Psychiater, stellt eine paranoid halluzinatorische Schizophrenie fest. Weder seine Frau noch er wollen das zunächst glauben.
Es beginnt eine sehr schwere Zeit für ihn, denn er stellt fest, dass Dinge, die ihm wichtig waren in seinem Leben, überhaupt nicht existiert haben.
Zuerst droht er an der Diagnose \"Schizophrenie\" zu zerbrechen, doch dann lernt er, damit zu leben.
Mit der Zeit weiß er auch die Liebe seiner Frau und deren beständigen Beistand zu schätzen.
Hineinversetzen in die Krankheit
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Ich stelle mir vor, dass all diese Dinge für mich real existieren. Man verfolgt mich. Auf einmal kommen Männer in schwarzen Anzügen auf mich zu, die zweifelsohne etwas von mir wollen. Ich fühle mich bedroht. Leider kann ich nicht flüchten und werde in eine Anstalt gebracht, wo mir niemand glaubt.
Ich werde fixiert und man sperrt mich in eine winzige Kammer. Wöchentlich muß ich mich mehreren Behandlungen unterziehen. Ich werde ohne meinen Willen festgehalten, vermisse meine Familie und glaube, auch diese schweben in Gefahr. Aber was muß ich feststellen!?! Mein eigener Partner glaubt mir nicht mehr. Das muß doch schrecklich sein!!! Ich nehme täglich gezwungenermaßen Medikamente, die mein Denken lähmen und mich zum sabbernden Zombie machen, der keine Lust mehr auf Geschlechtsverkehr hat. Fürchterlich. Was tue ich? Ich setze die Medikamente ab. Eine typische Krankheitskarriere. Der Weg, die Krankheit anzunehmen und mit ihr zu leben ist lang und beschwerlich.
Der Bezug zur realen Psychiatrie
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Mir gefällt nicht, wie in diesem Film wieder die Psychiatrie dargestellt wurde. Sie wurde wie sooft als kalte Anstalt gezeigt, wo man die Menschen \"zu ihrem Glück\" zwingt. Die Psychiatrie, in der ich arbeite sieht da ganz anders aus. Die Station ist sehr freundlich und hell gestaltet. Die Mitarbeiter sind sehr gut geschult in Kommunikation und haben viel Erfahrung im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Nur im äußersten Notfall werden die Patienten fixiert. Nämlich wenn sie sich selbst oder andere ganz massiv gefährden. Dazu muß ein gerichtlicher Beschluß vorliegen und man erklärt dem Patienten auch, warum dies jetzt nötig ist.
Die Insulinschock-Therapie ist mir gänzlich unbekannt. Aber es gibt die Elektrokrampftherapie. Bevor diese eingesetzt wird, muß der Patient erst organisch untersucht sein, es müssen mehrere Versuche, mit Medikamenten eine Besserung zu erzielen gescheitert sein und auch Therapien wie Licht- und Wachtherapie müssen erfolglos gewesen sein, bevor man dies einsetzt. Die Elektrokrampftherapie, kurz EKT genannt, wird zwei bis dreimal die Woche über etwa 2 Monate durchgeführt. Der Patient muß damit einverstanden sein. Er erhält eine Narkose und es wird auch nicht so viel Strom durch den Körper gejagt, dass er an allen Extremitäten zittert, dass das Bett wackelt. Man sieht nur ganz zart den Arm zucken. Die Patienten sollen hinterher ein bis zwei Stunden liegen bleiben und sie werden halbstündlich überwacht. Sie fühlen sich - nach eigenen Angaben - danach sogar wohl. \"Wenn dies die einzige bleibende Chance ist, den Krankheitsverlauf einer Manisch-depressiven Phase oder Wahnvorstellungen zu verbessern, ergreift man jede Chance\" antwortete mir ein Patient.
Der echte John Nash
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Sylvia Nasar portraitierte in ihrer Biographie \"Genie und Wahnsinn\" die Lebensgeschichte des real existierenden John Nash. Das Drehbuch für den Film schrieb Akiva Goldsman.
Der 1928 geborene John Nash entwickelte in den 50er Jahren revolutionäre Überlegungen zur Spiel- und Entscheidungstheorie. Seine Theorie hat starken Einfluß auf Welthandelsstrategien, den US-Außenmarkt und auf auch die Evolutionsbiologie
Seine Karriere endete mit dem Auftreten der Schizophrenie. 30 Jahre seines Lebens verbrachte er in psychiatrischer Behandlung. Jederzeit konnte er auf die Unterstützung seiner Frau zählen.
1994 erhielt er für seine Pionierarbeit den Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften. Noch immer unterrichtet John Nash an der Fakultät für Mathematik in Princeton.
Die Theorie John Nashs
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Im Film wird seine Theorie anhand einer Flirtszene erklärt, die frei erfunden wurde, um die Theorie verständlich zu erklären. Ich kann mir aber anhand dieser konstruierten Erklärung nicht vorstellen,
warum sie 150 Jahre Wirtschaftswissenschaften auf den Kopf stellen soll.
\"Sie war Grundlage für den kalten Frieden des Atomwaffenzeitalters, sie weiß ökonomische Prozesse zu optimieren und zu erweitern und sie hat sogar Einfluß auf die Evolutionstheorie des Charles Darwin,\" schreibt ein anderes CIAO-Mitglied in seinem Bericht.
Ich versuche es mal anders zu erklären:
Ich möchte mit meiner Freundin ein Stück Kuchen teilen. Wer das Messer hat, wird immer darauf aus sein,
das meiste für sich zu vereinnahmen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Streit. Ich gehe davon aus,
dass niemand auf Diät ist.
John Nash bietet nun folgende Lösung an: Wenn ich den Kuchen teile, darf sich meine Freundin als erste eine Hälfte wählen. Natürlich bin ich dann darauf bedacht, möglichst gerecht zu teilen. So haben wir beide etwas davon.
Die Schauspieler
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Ich finde, John Nash ist ideal besetzt durch Russell Crowe, der es facettenreich versteht, das introvertierte Mathegenie zu mimen. Es ist bestimmt nicht einfach, 47 Jahre des Lebens eines noch lebenden Menschen glaubhaft darzustellen.
Crowe weiß die Menschenscheue Nashs ebenso realistisch zu vermitteln wie die spätere Zerrissenheit im Denken. Was ist real? Was nicht? Ich glaube, dies stellt eine besondere Herausforderung an Russell Crowes schauspielerisches Talent. Er verleiht der Hauptperson Charakter und Ausstrahlung.
Leider erhielt Russell Crowe für seine meisterhafte Darstellung des Psychotikers (psychisch kranker Mensch) keinen Oskar. Ob das an der politischen Entscheidung lag, an diesem Abend ganz besonders die schwarzen Darsteller zu ehren, oder an anderen Dingen, weiß niemand so genau. Den Kampf Nashs gegen seine Krankheit würde ich als den roten Faden bezeichnen, der sich ab dem Zeitpunkt durch den Film schlängelt,
als die Krankheit erkannt ist.
Hätte er seine treue und starke Frau Alicia nicht gehabt, hätte er die ganzen Rückschläge nicht verkraftet,
so ist mein Eindruck. Die Darstellung Alicias durch Jennifer Cnnelly wirkt echt auf mich. Ängste, Zweifel und Hoffnungen nimmt man ihr ab. Das Oscar-Komitee sah das genauso und verlieh ihr den Preis der besten Nebendarstellerin.
Der geheimnisvolle Agent, William Parcher, der für das Verteidigungsministerium arbeitet, wird von Ed Harris gespielt. Ich glaube, dass diese Rolle nicht besonders anspruchsvoll ist, trotzdem hat er seine Sache sehr gut gemacht.
Haupt- und Nebenrollen waren meiner Meinung nach in allen Fällen gut bis sehr gut besetzt.
Ich finde, dass man für die Hauptrolle keinen Besseren als Russell Crowe hätte finden können.
Die Regie
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Warum erhielt Ron Howard die Auszeichnung \"Bester Film\" und \"beste Regie\"?
\"Apollo 13\" war Ron Howards erstes Werk, das auf wahren Begebenheiten basiert. Jetzt,
sieben Jahre später folgt \"A beautyful mind\". Der deutsche Untertitel lautet \"Zwischen Genie und Wahnsinn\". Der Film räumte 4 Golden Globes und 4 Oscars ab.
Zuerst nimmt John Nash den Kinozuschauer mit seinem extravaganten Wesen und seinem Sarkasmus ein. Dann stellt sich heraus, dass scheinbar reelle Bilder Nashs Fantasie entsprungen sind. In behutsamen Zeitsprüngen führt der Regisseur durch das Leben des genialen Mathematikers. Unterstützt werden diese Zeitsprünge durch eine sehr gute Maske.
Ich finde es sehr rührend, wie der Nobelpreis-Gewinner zum Schluß seine Frau durch seine Rede ehrt. Ich musste ein paar Tränchen verdrücken an dieser Stelle. Er merkte, dass es noch etwas anderes außer der Mathematik gab, das ihm etwas bedeutete. So wird der Regisseur auch den Romantikern unter uns gerecht.
Ein Großteil der bezeichneten Personen leben noch. So muß der Film eine richtige Herausforderung für Schauspieler und Regisseur geworden sein.
Obwohl das Drehbuch sehr nah an der Wirklichkeit ist, vermag es jedoch nicht Nashs Theorien verständlich darzulegen. Das ist leider auch Sylvia Sasar, die die zugrundeliegende Biographie (Auf den fremden Meeren des Denkens) geschrieben hat, nicht wirklich gelungen.
Kurz: Ron Howards trifft den Nerv der konservativen Jurie und des Publikums.
Die Filmmusik
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James Horner, der auch schon die Filmmusik zu \"Titanic\" schrieb, bevorzugt bei \"A beautyful mind\" klassische Untermalung. Klavier, Streicher und weiblicher Gesang spielen eine große Rolle. Seine stimmungsvolle Musik unterstreicht den Charakter des Filmes optimal. Zu einem Filmpreis für \"Die beste Filmmusik\" reicht es jedoch nicht, denn an manchen Stellen hat er vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, wobei an anderer Stelle das gewisse Etwas fehlt. Alles in allem möchte ich die Filmmusik als sanft und ruhig bezeichnen.
Buch-Adaption
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Auch dafür erhielt der Regiesseur einen Preis. Dabei kam es schon im Vorfeld zu Kritik.
Einige Details aus Johns Leben wurden einfach unter den Tisch fallen gelassen; z.B. sexuelle Neigungen, politische und Einstellung und die Scheidung von seiner Frau. Daher kann ich diese Preisverleihung nicht nachvollziehen.
Aus der Sicht der Regie ist es verständlich, dass einige Details nicht erwähnt werden, denn sonst wäre das Drehbuch zu ausschweifend geworden. Ausschweifend und unverständlich. Die Krankheit \"Schizophrenie\" ist sehr schwer darzustellen. Dies ist Howard jedoch meisterhaft gelungen. Zuerst wird man vermutlich einen Thriller erwarten, dann spielen dramatische Aspekte des Lebens eine Rolle und auch Elemente des Liebesfilmes sind vertreten. Hollywood hat erheblich an der Biographie gefeilt, damit es die Botschaft \"man kann alles schaffen, wenn man nur will\" glaubhaft vermitteln kann.
Allgemeine Filminfos auf einen Blick
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Drehorte: Fast ausschließlich New York und New Jersey
In New Jersey befindet sich auch die Princeton Universität.
Hauptdarsteller
Russell Crowe als John Nash
Jennifer Connelly als Alicia Larde Nash
Ed Harris als William Parcher
Regie
Regie: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Nach einem Roman von: Sylvia Nasar
Dauer: ca. 135 Minuten
Meine Meinung
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Da mich das Thema \"Schizophrenie\" und Psychiatrie generell interessiert, hat mich der Film besonders angesprochen. Die intensive Beschäftigung mit dem Film hat mich dazu bewogen, mal wieder einen Bericht zu schreiben.
Das Beispiel John Nashs schokiert und macht gleichzeitig Hoffnung. Hoffnung, daß man mit der Diagnose \"paranoide Schizophrenie\" wieder ins Leben zurückfinden kann. Es ist die Lebensgeschichte eines realen Menschen. Das bewegt mich sehr. Dadurch gelingt es dem Regisseur aber auch, mitreißend darzustellen, wie man sich diese schwer zu begreifende Krankheit vorstellen kann.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Das ist nachvollziehbar, denn es kommen weder Sex noch übermäßig Gewalt darin vor. Wer sich bei leichter Kinokost entspannen möchte, für den ist der Film eher nicht gedacht. Er regt sehr stark zum Nachdenken an.
Was ist Realität? Was ist Wahn? Ich stelle es mir sehr schlimm vor, das nicht mehr auseinanderhalten zu können. Anhand dieses Filmes und meiner bisherigen Erfahrungen kann ich mir die Erkrankung besser vorstellen.; kann mich besser in die Patienten einfühlen.
Die Meinungen gehen auseinander, aber ich finde das Filmende überhaupt nicht kitschig und hollywoodschnulzenmäßig. Es rundet die Story perfekt ab. Wir finden in der Geschichte Spannung, Dramatik, Witz und romantische Aspekte. Das macht \"A beautyful mind\" für mich zu einem Film, den man gesehen haben sollte. An manchen Stellen mußte ich lachen, manchmal schlich sich jedoch eine verstohlene Träne die Wange herunter. Mir gelingt es leider nicht, bei einem Film herzzerreißend zu weinen. Ich bekomme lediglich (sehr) feuchte Augen. Dafür schäme ich mich natürlich nicht. Ich bin eben ein emotional schwingungsfähiger Mensch.
Besonders gefällt mir, daß der Zuschauer anfangs im Unklaren gelassen wird, daß es sich bei Ed Harris, Nashs Freund und dessen Tochter nur um Halluzinationen, Wahnvorstellungen, handelt.
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Aber im Endeffekt geht es darum, daß die Liebe die wichtigste Triebkraft überhaupt ist. Uih, wie romantisch!
Die Szene als der große wissenschaftlich orientierte Mann seiner Frau nach all den Jahren der Zuneigung DIE Liebeserklärung macht, hat mich besonders angesprochen; ja gerührt.
Als negative Kritik habe ich nur anzubringen, daß die Psychiatrie (das psychiatrische Krankenhaus) wieder mal so negativ dargestellt wurde. Die Anstalt, wo er untergebracht war, wirkte kalt auf mich. Es hat viel Entwicklung seit den 40er- und 50er- Jahren stattgefunden. Das multiprofessionelle Team (Schwestern, Pfleger, Ärzte, Sozialpädagogen, Beschäftigungs-,Sport- und Musiktherapeuten) sind sehr interessiert an neuen Therapien und arbeiten an der positiven Entwicklung und einem besseren Ruf der Psychiatrie. Heute wird der Mensch ernst genommen. Er gibt nicht all seine Rechte an der Klinikpforte ab. Auch nicht in der Psychiatrie.
So, bis ich alle Fakten zusammen hatte und mir meine Meinung gebildet habe, sind schon mehrere Stunden ins Land gegangen, deshalb interessiert es mich umso mehr, ob es mir gelungen ist, Euch den Film schmackhaft zu machen. Habe ich zuviel verraten oder habt Ihr vielleicht andere Verbesserungsvorschläge?
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Fazit
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Allen Beteiligten ist mit diesem Film ein wahres Meisterwerk gelungen. Dem Regisseur ist es gelungen, die Geschichte mitreißend zu vermitteln. Durch die optimale Besetzung der Schauspieler kommen die Charaktere richtig gut zur Geltung. Russell Crowe mimt die Hauptperson virtuos. Besser hätte man das meines Erachtens nicht spielen können.
Russel Crowe Fans, Psychologie und Psychiatrie-Interessierte und Liebhaber von Biographien kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich zähle mich zur Liebhaberin der ersten beiden Personengruppen.
Eure venus
7 Bewertungen, 1 Kommentar
-
29.03.2006, 14:48 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichüber gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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