A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von constantin
Zwischen Genie und Wahnsinn
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Story:
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Der junge, exzentrische Mathematikstudent John Nash studiert an der Princeton Universität. Doch während seine Kommilitonen schon alle etwas veröffentlicht haben, beißt er sich an einem großen Thema fest, dass droht ihn zu zermürben. Eines Tages, nach vielen Monaten ist es dann aber soweit: Er gibt seine fertige Doktorarbeit ab, die „150 Jahre Wirtschaftswissenschaften als Unsinn abtut“ (Zitat seines Professors). Auf diese Art entdeckt, wird er vom Pentagon zum Code-Knacken engagiert: Er soll eine Reihe von Magazinen auf versteckte Codes überprüfen, und die entschlüsselten in einen Briefkasten werfen. Der Grund ist eine Bedrohung der amerikanischen Sicherheit: Terroristen ist es gelungen, eine Atombombe im Rucksackformat an sich zu bringen, die sie auf amerikanischem Boden zünden wollen. Nach einiger Zeit lernt er, der es nicht so ganz mit den Zwischenmenschlichen Beziehungen hat (bei einem Gespräch mit einer Frau: „Können wir vielleicht davon ausgehen, dass ich all die Komplimente schon gesagt und sie zu einem Drink eingeladen habe, und direkt zum sexuellen Flüssigkeitsaustausch kommen“), seine spätere Frau kennen. Doch sein streng geheimer Auftrag spitzt sich zu: der geheime Briefkasten ist aufgeflogen, die Russen sehen ihn in Zeiten des Kalten Krieges nicht gerade gerne für die Amis arbeiten.
Doch irgendwann stellt es sich heraus: Sein Auftrag, seine Auftraggeber, sein Zimmergenosse, die Bedrohung durch die Terroristen, dies alles ist einzig und allein Produkt seines genialen Verstandes: Es gibt sie nicht, er bildet sie sich nur ein. Größtes Problem dabei ist seine Intelligenz: Diese lässt seine Charaktere vollkommen logisch arbeiten und handeln: Sein genialer Intellekt hat ihn in mit kometenhafter Geschwindigkeit in den Orbit der Größten der Wissenschaft katapultiert, und sein genialer Intellekt hat ihn in den tiefsten, undurchschaubaren Wahnsinn getrieben.
Doch John Forbes Nash beschließt zu kämpfen.
Allgemeine Infos:
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A beautiful Mind wurde an den Originalschauplätzen gedreht. Eine riesige Vorarbeit war notwendig um den Charakter John Nash überzeugend und wirklichkeitsnah zu spielen, da er, obwohl schon früh ein Mythos, kein Mensch war, der die Öffentlichkeit suchte; über ihn, den exzentrischen Einzelgänger gibt es nicht viele Schriften. Ein weiteres Problem war es, den Film nicht zu einer Mathe-Stunde werden zu lassen, aber trotzdem nah an der Realität zu bleiben, ihn darzustellen bei seinen Überlegungen, während er Schülern Sachverhalte erklärte, während er ein Fenster als Tafel benutzte... Schwierig war auch die Umsetzung der einzelnen Phasen seines Lebens, dem emotionalen Befinden von John angepasst; die Beleuchtung, die Kameraführung, die Nuancen waren von Lebensjahrzehnt zu Lebensjahrzehnt unterschiedlich. Dieses für den Film glaubhaft darzustellen war schwierig.
Der Film hat eine Gesamtlänge von circa 2 Stunden, und folgende Schauspieler spielten u.a.:
John F. Nash: Russel Crowe
Alicia Nash: Jennifer Connely
Sol(Freund): Adam Goldberg
Bender(Freund): Anthony Rapp
Die Produzenten sind Brian Grazer und Ron Howard, der den Anstoß, über John Forbes Nash einen Film zu drehen, durch einen Artikel in der Zeitung erhielt. Das durchweg gelungene Drehbuch schrieb Akiva Goldsman, die von der Writers Guild of America unter „Geschrieben von“ statt unter „Drehbuch“ genannt wurde. Unter ersterem werden nur jene mit besonderen Leistungen aufgeführt.
Die Website:
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Unter http://movies.uip.de/abeautifulmind/main.html findet ihr eine große Ansammlung von Seiten, die, in Flash-Animationen gehalten, überaus informativ ist: es gibt einen kleinen IQ-Test, eine Definition des Begriffes „Genie“, Mathe-Tipps und natürlich Infos zum Film.
Wenn jemand Kontakt mit John Forbes Nash aufnehmen will, so sollte er zu
http://www.math.princeton.edu/jfnj/ surfen. Dort gibt es genug Kontaktmöglichkeiten.
Über John Forbes Nash:
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Ich werde hier nur eine ganz kurze Beschreibung schreiben, für eine Biographie die er selbst geschrieben hat, besucht die Seite http://www.nobel.se/economics/laureates/1994/nash-autobio.html. Diese ist auch meine einzige Quelle, nur leider in Englisch gehalten. Es könnte daher sein, dass sich im folgenden Text ein, zwei Übersetzungsfehler einschleichen. Ich wäre froh, wenn jemand beim Vergleich beider Texte einen Fehler findet und diesen mir meldet.
John Forbes Nash wurde am 13. Juni 1928 in Bluefield, West Virginia als Sohn eines Elektroingenieurs und einer Englisch- und Lateinlehrerin. Während seiner High-School-Zeit bewies er erfolgreich das Fermat-Theorem, dass in Deutschland besser bekannt ist als „Fermat’s letzter Satz“.(Genau genommen kann man den Satz nicht mehr als erster beweisen, sondern den Beweis nur verstehen. Wer ihn als erster bewiesen hat, kann ich euch leider nicht genau sagen). Dieses Theorem kann nur von den besten Mathematikern der Welt bewiesen bzw. verstanden werden.
Ehrlich gesagt bin ich am Rest des Texts gescheitert. Ich kann nur noch das sagen, was ich von den, in diesem Fall wenigen Infos der Website weiß: Er arbeitete zunächst als Dozent und lernte dabei seine Frau kennen. Er erkrankte an Schizophrenie, doch wegen seines Durchhaltewillen und der Unterstützung seiner Frau, schaffte er es, sich gegen die Krankheit zur Wehr zu setzen und sein Leben in den Griff zu kriegen. Er arbeitete dann, bis heute, wieder als Dozent, und bekam 1994 den Nobel-Preis.
Meine Meinung:
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A beautiful Mind – Genie und Wahnsinn ist ein großartiger Film, der es schafft, genau diese beiden Extreme untrennbar miteinander zu verweben. Der Film schafft es, Geisteskranke, hier am Beispiel eines Schizophrenen, als normal kranke darzustellen, die trotz ihrer Krankheit lieben können, fühlen können, denken können und sich manchmal sogar ihrer eigenen Situation bewusst sind. Gerade ersteres und letzteres war mir, im nachhinein idiotisch, gar nicht so bewusst. Ein Problem des Filmes war die passive Thematik: Die Mathematik. Sie möglichst realitätsnah darzustellen, und damit seinen Charakter plastischer zu machen, gleichzeitig den Zuschauer aber nicht zu langweilen oder ihn mit, eigentlich eher nebensächlichen, Dingen zu „belästigen“, ist den Produzenten nicht 100%ig gelungen. Ich bin aber nicht der Meinung, dass dies ein großes Problem für den Zuschauer ist. Meiner Meinung nach ist dieser Film weniger eine Biographie über John F. Nash. John Nash ist nur ein Beispiel. Die eigentliche Absicht dieses Filmes ist, einen Kampf darzustellen, einen Kampf, den viele Menschen schon zu Anfang als verloren aufgeben würden. Was für mich wichtig ist, ist die Tatsache, dass John Forbes Nash niemals von seiner Krankheit geheilt wurde, trotzdem aber 1994 mit dem Nobel-Preis ausgezeichnet wurde. Er lernte, damit fertig zu werden und bekam sein Leben so in den Griff, dass er später wieder als Dozent arbeitete. A beautiful Mind ist auch ein Film über die Kraft der Liebe. Die Autorin der Biographie über John Nash sagte, dass er, ohne die Unterstützung und die unbedingte Liebe seiner Frau, an der Krankheit zugrunde gegangen wäre. Das, ist die eigentliche Absicht des Filmes. Und das darzustellen, ist den Produzenten überaus gut gelungen. John Nash wird zu einer Figur, die, obwohl sie so komplex und facettenreich ist, wenn auch nur im Ansatz, begreifbar wird.
Ein Streitpunkt ist auch die FSK: Im Kino saßen 13jährige, die den Film begriffen zu haben schienen (bzw. denen ich andichtete den Film so begriffen zu haben wie ich, was nicht unbedingt heißt das ICH den Film verstanden habe) und es gab 16jährige die Snake spielten oder laberten. Im Grunde ist die FSK aber zu recht auf 12 gesetzt, da der Hauptpunkt, die Brutalität, zu 0 tendiert. Zwar kommt eine Autofahrt vor, die für zwei (nur platonisch existierende) Agenten der Russen tödlich im Fluss endet, doch das war es, mit den brutal aussehenden Insulin-Schocks, eigentlich auch schon.
Fazit:
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A beautiful Mind, ein Film über den real existierenden John Forbes Nash, ist ein sehr gut gelungener Film über die Schizophrenie, die Kraft der Liebe und den Kampf gegen den eigenen Verstand.
So, bis denne
Constantin Meyer
26 Bewertungen, 7 Kommentare
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29.03.2006, 14:57 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichüber gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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06.08.2002, 18:44 Uhr von matze_mi
Bewertung: sehr hilfreichDer Film ist klasse, der Bericht auch.
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05.04.2002, 14:59 Uhr von Maxilenium
Bewertung: sehr hilfreichDas hast du schön beschrieben. Kompliment.
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02.04.2002, 17:34 Uhr von sidhe
Bewertung: sehr hilfreichschön ausführlich fand ich!
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02.04.2002, 17:21 Uhr von SuperShaq
Bewertung: sehr hilfreichSuper Meinung. lass dich mal blicken
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02.04.2002, 17:18 Uhr von wertwe
Bewertung: sehr hilfreichwow in der meinung fehlt nix da lässt sich nix mehtr hinzufügen
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02.04.2002, 17:16 Uhr von ch_zocker
Bewertung: sehr hilfreichgute Meinung, kannst ja auch mal bei mir reinschauen, würde mich freuen
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