A Crow Left Of The Murder - Incubus Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2004
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von mikiworld
Eine Band, die für mich eine Welt bewegt
Pro:
wird nie langweilig, klasse soundqualität, gutes DVD - Special
Kontra:
Lollapalooza Konzert klingt nicht so gut (unwichtig)
Empfehlung:
Ja
Limitierte Edition der Incubus CD "A Crow Left Of The Murder"
Inhalt
1.) Vorwort
2.) Cover-Design
3.) Die Songs
4.) Die DVD
5.) Fazit
------------------------------
1.) Vorwort
Als mittlerweile ca. 2 jähriger Incubus-Fan begleitet mich ein gewisser Stolz diesen Artikel schreiben zu dürfen/können. Vorweg muss ich sagen, dass ich mir grundsätzlich ungern Musik von Bands anhöre, die nicht fähig sind ihre Musik live zu spielen (bin selbst Musiker). Das kommt natürlich auch drauf an, was es für Musik ist. Filmmusik beispielsweise muss nicht live gespielt werden, wenn sie eigens für einen Film geschrieben wurde und nur dort Verwendung findet :)
Jedenfalls.. Nachdem ich mir zahlreiche Liveplatten angehört habe und letztes Jahr (2004) am 20.04. ein Konzert in der Columbia-Halle Berlin ansehen und hören konnte, bin ich fest davon überzeugt: "Die KÖNNEN Live spielen." Und wie...
Ich möchte kurz einen kleinen Überblick ohne genaue Daten zu nennen über die Band geben. Ihr erstes richtiges Album hieß "S.C.I.E.N.C.E." und war für ihre heutigen Verhältnisse sehr sehr hart. Es war im allgemeinen mit brutalen Gitarrensounds gespielt und nur in 2 oder 3 Liedern gab es auflockernde, teilweise sogar Jazzige Passagen. Mit den späteren Alben wurden sie zunehmend melodiöser. Die Lieder klangen runder, harmonischer, hebten sich von anderen Bands sehr ab und blieben trotz allem Technisch und Musikalisch sehr anspruchsvoll.
A Crow Left Of The Murder scheint ein gesundes Mittelmaß des ganz alten Albums und den Neueren zu bilden. Die Lieder sind wieder rockiger aber dennoch sehr melodisch. Keines der Lieder ist wirklich "Hart". Aber auf die einzelnen Songs werde ich sowieso noch zu sprechen kommen :) Vielleicht noch eins zu der Band: Obwohl sie einen gewissen Stil verfolgen, haben sie es irgendwie im Griff die Lieder so zu schreiben, dass man keines mit dem anderen vergleichen kann. Die Lieder sind sehr unterschiedlich, haben sehr verschiedene Klangfarben, und doch erkennt man immer sofort, dass es Incubus ist. Ich spreche der Band dafür einen großen Respekt aus!
Die Band besteht aus:
Brandon Boyd (Gesang, Percussion)
Michael Einziger (Gitarre, Piano)
DJ Kilmore (Turntables)
Ben Kenney (Bass-Gitarre)
Jose Pasillas II (Schlagzeug)
Die Texte der CD sind sehr aggressiv. Megalomaniac (Größenwahnsinniger) ist z.B. sehr Politikerfeindlich und auch Titel wie "Sick Sad Little World" deutet nicht grade darauf hin, dass Sie sehr zufrieden mit der Welt sind.
------------------------------
2.) Cover-Design
Die limitierte Edition kommt in einer schwarzen 3-fach aufklappbaren Papphüllen daher. Die Vorderseite (Bild1) ist mit den schwarz-weiß abstrahierten Gesichtern der Band bestückt. Das Hauptbild ist auf gelben Untergrund gedruckt und stellt eine Art Rosenbaum dar. Weiter oben sind zwei Krähen abgebildet (aus dem Namen A Crow (Krähe) Left Of The Murder abgeleitet).
Auf der Rückseite (Bild2) stehen die Titelnamen zentriert in Gelb (ohne Längenangabe der Songs) und wiederum die Krähen, welche diesen von links und rechts schmücken. Des weiteren ist unten aufgeführt, was es auf der DVD zu finden gibt.
Öffnet man die Hülle das erste mal (Bild3), erscheinen wieder die Krähen und beim zweiten mal (Bild4) strahlen einem die CD und die DVD ins Gesicht. Die CD ist im gleichen Design wie die Hülle und die DVD besitzt das gleiche Motiv ist allerdings komplett in Silver verziert. Hinter den CDs (Bild5) verstecken sich Bilder der Bands.
Die Vorderseite der Papphülle beinhaltet das Text-Heft (Bild6) zur CD. Die Texte sind Handgeschrieben. Ob von Brandon, einem anderen Bandmitglied oder jemand völlig anderem konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Teilweise etwas schwer lesbar, aber wenn man sich Mühe gibt, bekommt man alles raus :) Es ist komplett in schwarz-weiß gedruckt.
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3.) Die Songs
1. Megalomaniac (1. Singleauskopplung) (4.54 min.)
Hey Megalomaniac! You're no Jesus! Yeah, you're no fucking Elvis! Wash your hands clean of yourself baby and step down! Step down! Step down!
Hey Größenwahnsinniger! Du bist nicht Jesus und auch kein verdammter Elvis! Säubere deine Hände und dich selbst und komm wieder runter.
Soviel zum Hauptinhalt und -anliegen des Liedes. Das 30 sekündige Intro ist, wie ich in Erfahrung bringen konnte das Werk des Gitarristen, der alle möglichen Effekte, die er so finden konnte zusammengestellt hat. Er selbst sagt, dass er es nicht nocheinmal genauso reproduzieren könnte. Mancheiner wirds störend empfinden. Ich denke es ist ein Guter Auftakt für diese CD.
Dann geht es weiter mit einer ruhigen "schiebe" Passage, in der die Band langsam auf den Großen Einsatz wartet. Dann kommt ein ziemlich aggressives Rockriff gefolgt von einer ruhigen und harmonischen Stophe. So schreitet es voran über 2 Strophen, die jeweils von einem Refrain gefolgt sind. Dann gibt es ein kleines Basssolo gefolgt von einer Langen "Ermahnstrecke" in der immmer wieder Textzeilen wie "You're no Jesus" oder "You're no Elvis" wiederholt werden, bis schließlich wieder der Refrain zu Worte kommt und das Lied schlussendlich endet.
2. A Crow Left Of The Murder (3.31 min.)
Titelsong dieses Albums. Das Lied ist relativ schnell, wirkt aber dennoch sehr locker. Interessant finde ich den Mittelteil. Er basiert nur auf den Textzeilen "everything i ever wanted to know" und "everything i ever wanted to see". Es beginnt sehr ruhig und steigert sich dann immer weiter und weiter, bis Brandon am Ende ein schönes langes ohooooooooo singt, welches einem schon manchmal eine satte Gänsehaut verpassen kann.
3. Agoraphobia (soweit ich weiß 3. Singleauskopplung, ist aber in Dtl. glaube ich nicht erschienen) (3.53 min.)
Ich nenne es immer Road-Lied. Ich verbinde vor allem mit dem Refrain so das typische mit dem Auto unterwegs sein. Wenn man sich den Text genau ansieht, sieht man Gesellschaftskritik. Er fordert die Leute auf sich daran zu erinnern, wie gut die Welt sein kann und betont wiederholt mit Versen wie "kiss you're lovers lips" (küsse die Lippen deines geliebten) das Liebe eine große Bedeutung im Leben hat. Weiterhin hat die zeile "please end this before this ends us" (beende es, bevor es uns beendet) in Einführung auf den Refrain "I'm gonna stay inside for good" (Ich werde in meinem innern auf der guten Seite bleiben) eine für mich ziemlich bewegende Aussage.
4. Talk Shows On Mute (2. Singleauskopplung) (3.49 min.)
Ein Lied für die gemütlichen Abendstunden. Die Aufheiternde Art gefällt mir. Ich weiß nicht, warum mir zu dem Lied nicht viel einfällt, was man sagen kann. Es ist wahrscheinlich einfach kein Lied großer Worte. Man sollte es anhören und es einfach mögen :)
5. Beware! Criminal (3.49 min.)
Um mich an dieses Lied zu gewöhnen, hat es einige Zeit gebraucht. Es ist Rythmisch manchmal nicht ganz einfach und auch der allgemeine Aufbau ist ziemlich unerwartet. Eigentlich erwartet man von einem Refrain, dass er sich sehr von der Strophe abhebt. Stattdessen geht es so allmählich in ihn über und steigert sich dann langsam immer weiter bis hin zum großen "Beware! Criminal". In einer Textzeile des Refrains merkt man, dass die Band etwas verändern möchte. Da heißt es "Yeah i'm down but not out" (Ich bin unten, aber noch nicht weg), was wohl andeuten soll, dass sie noch großes vorhaben (sie haben übrigens eine eigene Organisation, die "Make Yourself-Foundation", mit der sei Kindern aus einem Weisenhaus helfen und Spendengelder sammeln).
6. Sick Sad Little World (6.23 min.)
Ziemlich flottes und auch aggressives Lied. Handelt von einer Person, die gebeten wird zurückzukommen, aber nur wiederspricht und in ihrer "Sick Sad Little World" allein gelassen werden möchte. Trotz der allgemeinen Aggression in diesem Lied gibt es eine Passage, die mit die ruhigste auf der CD ist. Hier findet sich ein Gitarrensolo, welches ca. 2 Minuten lang ist und sich immer mehr steigert. Am Anfang schöne Melodien und am Ende sehr schnelle stellen. Nachdem ich die alten Platten von Incubus gehört habe, hätte ich nie gedacht, dass der Gitarrist Technisch so viel drauf hat. Hier wieder: Respekt. Klasse Song geworden. Live ziehn sie das Solo allein übrigens auch schonmal über 5-6 Minuten :) Hab glaub ich drei verschiedene Live Varianten davon gehört. Immer wieder klasse!
7. Pistola (4.24 min.)
Wieder ein Lied, an welches ich mich lange gewöhnen musste, welches allerdings heute zu einem meiner Lieblingslieder gehört. Nicht zuletzt, weil es live einfach extrem geil kommt ;) Es ist insgesamt sehr rockig angelegt und gehört schlichtweg zu den "Abgeh-Songs" schlechthin für mich. Auch sehr erwähnenswert finde ich hier den Text, wie er im Heft der CD steht:
"... and my pen is a pistola!" Und jetzt das besondere, steht direkt darunter:
"(insert you're lyric here)" (füge hier deinen eigenen Text ein) Ich finds ausgesprochen Amüsant. :)
8. Southern Girl(3.41 min.)
Hach... *schmelz... Ein Traum von einem Dahinschwebe Lied. Ein Liebeslied. Er besingt ein Mädchen. Sie ist die Ausnahme der Regel, eine rarität, alles was er jemals wollte. "Southern girl, could you want me?" (Southern Girl, könntest du mich auch wollen?). Für mich ein sehr einprägsames Lied und ein Ohrwurm, der mich schon seit besitz der CD des öfteren verfolgt. Einfach nur wunderbar anzuhören, es läuft runter wie ein Wasserfall.
9. Priceless (4.08 min.)
Der totale Gegensatz zu Southern Girl. Aggressiv ohne Ende. Schlagzeug Intro, gefolgt von einem Bösengitarrenriffs und einem Text der darum geht, dass sich der Brandon nichts einfach so gefallen lässt (the fact that you think you can speak to me the way you do...). Auch bei diesem Lied muss ich wiedermal dem Gitarristen meinen allergrößten Respekt entgegenbringen. Er hat wieder alle meine Erwartungen gesprengt und ein Solo hingelegt, dass mich wohl noch in Jahren verfolgen wird. Im allgemeinen ein nicht sonderlich Harmonisches Lied. Ich denke es ist eines der Lieder, welches besonders für Musiker interessant ist und sicherlich bei vielen "normalen" Hörern auf Kritik stößt.
10. Zee Deveeel (3.52 min.)
Das Lied hat etwas provokantes an sich. Der Sänger lässt sich ordentlich aus und singt ziemlich "kranke" Sachen. Beispielsweise sehr sehr seeeeeehr (ich wollte damit das SEHR betonen) hohe Stellen mit einem hinterlistigen Flattern in der Stimme. Ihm nach hat auch jeder von uns einen Teufel in sich und wir sollten lieber vorsichtig mit unseren Wünschen sein. Obwohl das Lied ziemlich heftig an sich ist, finde ich es doch sehr gut anzuhören. Ich mag diesen Stil einfach. Dieses spielen mit dem Provokanten. Es ist einfach mal was anderes.
11. Made For TV Movie Show (3.39 min.)
Hier gefällt mir sehr gut, dass der Sänger mal ganz doll schön tief singt. Der Refrain ist wieder höher und nicht unbedingt hart, aber er schiebt unheimlich und man muss einfach mitgehen. Es ist wieder so ein Lied, dass mal ganz anders ist von der ganzen Rythmik her. Wer ein bisschen was mit Musik anfangen kann, für den hier eine Kurze Beschreibung: Mir ist schon oft aufgefallen, dass Incubus sehr viel mit den Taktarten rumspielt. 5/4 Takte, 7/4 Takte, soger 11/8 und 9/8 Takte hab ich schon von ihnen gehört. Da ist hier im Zwischenteil der ständige Wechsel zischen einem 6/4 und 8/4 Takt noch ziemlich.. nunja. Billig ist wohl nicht das richtige Wort. Aber für ihre Verhältnisse schlicht gehalten.
Man fühlt sich an gewissen Stellen regelrecht hin und her geschubst. Ich finds cool ;)
12. Smile Lines (3.59 min.)
Wieder ein Werk der Zauberkunst. Ordentlich rockig angelegtes Lied, Brandon singt wieder Töne, von denen man denkt.. hui.. Wo holt der die denn her :) Und nach dem sie nochmal gaaaanz ruhig geworden sind, machen sie nochmal ganz doll krach. Um es in einer kleinkindlichen Sprache auszudrücken ;)
13. Here In My Room (4.20 min.)
Zweifellos eines meiner Lieblingslieder. Der Gitarrist hat sich hier mal am Flügel versucht und man kann sich nicht darüber beschweren. Live spielt er es auf einem E-Piano. Es ist wie Southern Girl ein Liebeslied und dementsprechend sehr ruhig. Ich mag die Worte aus dem Refrain sehr: "Love is a Verb here in my room" (Liebe ist Hall hier in meinem Raum). Ich find die Idee ziemlich genial mit dem Hall ;) Des weiteren singt er so schöne Sachen wie dass er nie etwas ändern wollte, so lange sie da ist. Ich kanns nur empfehlen das Lied mal gehört zu haben. Es geht runter wie Butter.
14. Leech (4.20 min.)
Nach dem Wörterbuch heißt Leech soviel wie Blutegel, Blutsauger. Kann mir nur vorstellen, dass es vielleicht im Englischen als abwertendes Wort für eine Person die man nicht sonderlich mag benutzt wird oder so. Aber ich weiß es nicht. Jedenfalls findet das Wort Fuck hier wieder viel Anwendung und deutet die Aggression der Liedes mal wieder an. Ich finde die Art des Rocks in diesem Song total schön. Es fordert einfach dazu auf irgendwelche Körperteile zu bewegen. Selbst wenn man im Schneidersitz sitzt und die Hände auf der Tastatur liegen, gehn die Beine noch irgendwie mit (ich hörs grad :)). Das Lied klingt mit einem fade Out und der Textzeile "the ride's over" (die Fahrt ist vorbei) und beendet damit die CD...
--------------------------------------
4.) Die DVD
5 Sachen sind drauf auf der CD. Zwei Songs von einem Livegig in Lollapalooza (Megalomaniac und Pistola), zwei Songs von einem Benefizkonzert (Akustische Varianten von A Crow Left Of The Murder und Talk Shows On Mute), ein "While We Were Out" und zwei Kurzfilme.
Lollapalooza ist leider von der Klangqualität nicht sehr schön. Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist und warum sie den Klang nicht wenigstens ein wenig nachbearbeitet haben, aber ich muss an der Anlage die Bässe komplett raus und die Höhen voll reindrehen, damit es wieder nach Musik klingt. und das ist wahrlich nicht normal. Trotz allem haben sie auf jeden Fall klasse gespielt! Das sollte man nicht außer acht lassen.
Das Benefizkonzert ist einsame spitze. Vor allem von A Crow Left Of The Murder bin ich sehr beeindruckt, weil es doch eigentlich ein sehr E-Gitarren lastiges Lied ist. Das mit einer Akustikgitarre rüberzubringen, da gehört schon einiges dazu. Das einzige was bei dem Konzert nicht akustisch ist, ist natürlich der DJ. Aber ich hab auch noch niemanden mit "akustik-Turntables" gesehn ;) Die Klangqualität ist hier wiederum astrein. Ein Grund mehr sich zu wundern, warum Lollapalooza nicht so ist.
While We Were Out ist eine Zusammenstellung von Ausschnitten im Studio und im Tourbus. Ich finds sehr interessant das alles zu sehen. Achtet auf die Stelle mit dem DJ, wenn ihrs jemals seht. Wenn man den so sieht, glaubt man gar nicht, dass der so beweglich ist!
Die zwei Kurzfilme heißen "Brandon's Injury" und "Short Story". Brandon's Injury ist ein sehr lustig anzusehender kleiner Scherz über einen Unfall, bei dem Brandon sich das Bein gebrochen haben soll. Mehr verrate ich dazu nicht. "Short Story" ist auf der CD-Hülle nicht einmal erwähnt, deswegen sag ich auch hier nur, dass es sehr sehenswert und lustig ist und dass der Gitarrist die Hauptrolle spielt. Ein Sehr gelungenes Special.
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5.) Fazit
Ich bin mit der CD rundum zufrieden. Höre sie nun schon weitaus länger als ein Jahr und sie geht mir absolut kein Stück auf den Geist. Ich liebe jedes dieser Lieder. Abgesehen davon, dass die Lollapalooza Klangqualität schlecht ist, gibt es nichts zu meckern, also sehe ich da einfach drüber hinweg. Leute.. Hört diese Band. Sie haben es verdient.
Liebe Grüße
Miki
P.S.: Meines erachtens ist der Bericht viel zu lang... Aber ich konnte einfach nicht anders :D Es hat jede Menge Spaß gemacht sich mal so richig zu seiner Lieblingsband auszulassen.
© Mikiworld (bei Ciao miki-world)
Inhalt
1.) Vorwort
2.) Cover-Design
3.) Die Songs
4.) Die DVD
5.) Fazit
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1.) Vorwort
Als mittlerweile ca. 2 jähriger Incubus-Fan begleitet mich ein gewisser Stolz diesen Artikel schreiben zu dürfen/können. Vorweg muss ich sagen, dass ich mir grundsätzlich ungern Musik von Bands anhöre, die nicht fähig sind ihre Musik live zu spielen (bin selbst Musiker). Das kommt natürlich auch drauf an, was es für Musik ist. Filmmusik beispielsweise muss nicht live gespielt werden, wenn sie eigens für einen Film geschrieben wurde und nur dort Verwendung findet :)
Jedenfalls.. Nachdem ich mir zahlreiche Liveplatten angehört habe und letztes Jahr (2004) am 20.04. ein Konzert in der Columbia-Halle Berlin ansehen und hören konnte, bin ich fest davon überzeugt: "Die KÖNNEN Live spielen." Und wie...
Ich möchte kurz einen kleinen Überblick ohne genaue Daten zu nennen über die Band geben. Ihr erstes richtiges Album hieß "S.C.I.E.N.C.E." und war für ihre heutigen Verhältnisse sehr sehr hart. Es war im allgemeinen mit brutalen Gitarrensounds gespielt und nur in 2 oder 3 Liedern gab es auflockernde, teilweise sogar Jazzige Passagen. Mit den späteren Alben wurden sie zunehmend melodiöser. Die Lieder klangen runder, harmonischer, hebten sich von anderen Bands sehr ab und blieben trotz allem Technisch und Musikalisch sehr anspruchsvoll.
A Crow Left Of The Murder scheint ein gesundes Mittelmaß des ganz alten Albums und den Neueren zu bilden. Die Lieder sind wieder rockiger aber dennoch sehr melodisch. Keines der Lieder ist wirklich "Hart". Aber auf die einzelnen Songs werde ich sowieso noch zu sprechen kommen :) Vielleicht noch eins zu der Band: Obwohl sie einen gewissen Stil verfolgen, haben sie es irgendwie im Griff die Lieder so zu schreiben, dass man keines mit dem anderen vergleichen kann. Die Lieder sind sehr unterschiedlich, haben sehr verschiedene Klangfarben, und doch erkennt man immer sofort, dass es Incubus ist. Ich spreche der Band dafür einen großen Respekt aus!
Die Band besteht aus:
Brandon Boyd (Gesang, Percussion)
Michael Einziger (Gitarre, Piano)
DJ Kilmore (Turntables)
Ben Kenney (Bass-Gitarre)
Jose Pasillas II (Schlagzeug)
Die Texte der CD sind sehr aggressiv. Megalomaniac (Größenwahnsinniger) ist z.B. sehr Politikerfeindlich und auch Titel wie "Sick Sad Little World" deutet nicht grade darauf hin, dass Sie sehr zufrieden mit der Welt sind.
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2.) Cover-Design
Die limitierte Edition kommt in einer schwarzen 3-fach aufklappbaren Papphüllen daher. Die Vorderseite (Bild1) ist mit den schwarz-weiß abstrahierten Gesichtern der Band bestückt. Das Hauptbild ist auf gelben Untergrund gedruckt und stellt eine Art Rosenbaum dar. Weiter oben sind zwei Krähen abgebildet (aus dem Namen A Crow (Krähe) Left Of The Murder abgeleitet).
Auf der Rückseite (Bild2) stehen die Titelnamen zentriert in Gelb (ohne Längenangabe der Songs) und wiederum die Krähen, welche diesen von links und rechts schmücken. Des weiteren ist unten aufgeführt, was es auf der DVD zu finden gibt.
Öffnet man die Hülle das erste mal (Bild3), erscheinen wieder die Krähen und beim zweiten mal (Bild4) strahlen einem die CD und die DVD ins Gesicht. Die CD ist im gleichen Design wie die Hülle und die DVD besitzt das gleiche Motiv ist allerdings komplett in Silver verziert. Hinter den CDs (Bild5) verstecken sich Bilder der Bands.
Die Vorderseite der Papphülle beinhaltet das Text-Heft (Bild6) zur CD. Die Texte sind Handgeschrieben. Ob von Brandon, einem anderen Bandmitglied oder jemand völlig anderem konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Teilweise etwas schwer lesbar, aber wenn man sich Mühe gibt, bekommt man alles raus :) Es ist komplett in schwarz-weiß gedruckt.
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3.) Die Songs
1. Megalomaniac (1. Singleauskopplung) (4.54 min.)
Hey Megalomaniac! You're no Jesus! Yeah, you're no fucking Elvis! Wash your hands clean of yourself baby and step down! Step down! Step down!
Hey Größenwahnsinniger! Du bist nicht Jesus und auch kein verdammter Elvis! Säubere deine Hände und dich selbst und komm wieder runter.
Soviel zum Hauptinhalt und -anliegen des Liedes. Das 30 sekündige Intro ist, wie ich in Erfahrung bringen konnte das Werk des Gitarristen, der alle möglichen Effekte, die er so finden konnte zusammengestellt hat. Er selbst sagt, dass er es nicht nocheinmal genauso reproduzieren könnte. Mancheiner wirds störend empfinden. Ich denke es ist ein Guter Auftakt für diese CD.
Dann geht es weiter mit einer ruhigen "schiebe" Passage, in der die Band langsam auf den Großen Einsatz wartet. Dann kommt ein ziemlich aggressives Rockriff gefolgt von einer ruhigen und harmonischen Stophe. So schreitet es voran über 2 Strophen, die jeweils von einem Refrain gefolgt sind. Dann gibt es ein kleines Basssolo gefolgt von einer Langen "Ermahnstrecke" in der immmer wieder Textzeilen wie "You're no Jesus" oder "You're no Elvis" wiederholt werden, bis schließlich wieder der Refrain zu Worte kommt und das Lied schlussendlich endet.
2. A Crow Left Of The Murder (3.31 min.)
Titelsong dieses Albums. Das Lied ist relativ schnell, wirkt aber dennoch sehr locker. Interessant finde ich den Mittelteil. Er basiert nur auf den Textzeilen "everything i ever wanted to know" und "everything i ever wanted to see". Es beginnt sehr ruhig und steigert sich dann immer weiter und weiter, bis Brandon am Ende ein schönes langes ohooooooooo singt, welches einem schon manchmal eine satte Gänsehaut verpassen kann.
3. Agoraphobia (soweit ich weiß 3. Singleauskopplung, ist aber in Dtl. glaube ich nicht erschienen) (3.53 min.)
Ich nenne es immer Road-Lied. Ich verbinde vor allem mit dem Refrain so das typische mit dem Auto unterwegs sein. Wenn man sich den Text genau ansieht, sieht man Gesellschaftskritik. Er fordert die Leute auf sich daran zu erinnern, wie gut die Welt sein kann und betont wiederholt mit Versen wie "kiss you're lovers lips" (küsse die Lippen deines geliebten) das Liebe eine große Bedeutung im Leben hat. Weiterhin hat die zeile "please end this before this ends us" (beende es, bevor es uns beendet) in Einführung auf den Refrain "I'm gonna stay inside for good" (Ich werde in meinem innern auf der guten Seite bleiben) eine für mich ziemlich bewegende Aussage.
4. Talk Shows On Mute (2. Singleauskopplung) (3.49 min.)
Ein Lied für die gemütlichen Abendstunden. Die Aufheiternde Art gefällt mir. Ich weiß nicht, warum mir zu dem Lied nicht viel einfällt, was man sagen kann. Es ist wahrscheinlich einfach kein Lied großer Worte. Man sollte es anhören und es einfach mögen :)
5. Beware! Criminal (3.49 min.)
Um mich an dieses Lied zu gewöhnen, hat es einige Zeit gebraucht. Es ist Rythmisch manchmal nicht ganz einfach und auch der allgemeine Aufbau ist ziemlich unerwartet. Eigentlich erwartet man von einem Refrain, dass er sich sehr von der Strophe abhebt. Stattdessen geht es so allmählich in ihn über und steigert sich dann langsam immer weiter bis hin zum großen "Beware! Criminal". In einer Textzeile des Refrains merkt man, dass die Band etwas verändern möchte. Da heißt es "Yeah i'm down but not out" (Ich bin unten, aber noch nicht weg), was wohl andeuten soll, dass sie noch großes vorhaben (sie haben übrigens eine eigene Organisation, die "Make Yourself-Foundation", mit der sei Kindern aus einem Weisenhaus helfen und Spendengelder sammeln).
6. Sick Sad Little World (6.23 min.)
Ziemlich flottes und auch aggressives Lied. Handelt von einer Person, die gebeten wird zurückzukommen, aber nur wiederspricht und in ihrer "Sick Sad Little World" allein gelassen werden möchte. Trotz der allgemeinen Aggression in diesem Lied gibt es eine Passage, die mit die ruhigste auf der CD ist. Hier findet sich ein Gitarrensolo, welches ca. 2 Minuten lang ist und sich immer mehr steigert. Am Anfang schöne Melodien und am Ende sehr schnelle stellen. Nachdem ich die alten Platten von Incubus gehört habe, hätte ich nie gedacht, dass der Gitarrist Technisch so viel drauf hat. Hier wieder: Respekt. Klasse Song geworden. Live ziehn sie das Solo allein übrigens auch schonmal über 5-6 Minuten :) Hab glaub ich drei verschiedene Live Varianten davon gehört. Immer wieder klasse!
7. Pistola (4.24 min.)
Wieder ein Lied, an welches ich mich lange gewöhnen musste, welches allerdings heute zu einem meiner Lieblingslieder gehört. Nicht zuletzt, weil es live einfach extrem geil kommt ;) Es ist insgesamt sehr rockig angelegt und gehört schlichtweg zu den "Abgeh-Songs" schlechthin für mich. Auch sehr erwähnenswert finde ich hier den Text, wie er im Heft der CD steht:
"... and my pen is a pistola!" Und jetzt das besondere, steht direkt darunter:
"(insert you're lyric here)" (füge hier deinen eigenen Text ein) Ich finds ausgesprochen Amüsant. :)
8. Southern Girl(3.41 min.)
Hach... *schmelz... Ein Traum von einem Dahinschwebe Lied. Ein Liebeslied. Er besingt ein Mädchen. Sie ist die Ausnahme der Regel, eine rarität, alles was er jemals wollte. "Southern girl, could you want me?" (Southern Girl, könntest du mich auch wollen?). Für mich ein sehr einprägsames Lied und ein Ohrwurm, der mich schon seit besitz der CD des öfteren verfolgt. Einfach nur wunderbar anzuhören, es läuft runter wie ein Wasserfall.
9. Priceless (4.08 min.)
Der totale Gegensatz zu Southern Girl. Aggressiv ohne Ende. Schlagzeug Intro, gefolgt von einem Bösengitarrenriffs und einem Text der darum geht, dass sich der Brandon nichts einfach so gefallen lässt (the fact that you think you can speak to me the way you do...). Auch bei diesem Lied muss ich wiedermal dem Gitarristen meinen allergrößten Respekt entgegenbringen. Er hat wieder alle meine Erwartungen gesprengt und ein Solo hingelegt, dass mich wohl noch in Jahren verfolgen wird. Im allgemeinen ein nicht sonderlich Harmonisches Lied. Ich denke es ist eines der Lieder, welches besonders für Musiker interessant ist und sicherlich bei vielen "normalen" Hörern auf Kritik stößt.
10. Zee Deveeel (3.52 min.)
Das Lied hat etwas provokantes an sich. Der Sänger lässt sich ordentlich aus und singt ziemlich "kranke" Sachen. Beispielsweise sehr sehr seeeeeehr (ich wollte damit das SEHR betonen) hohe Stellen mit einem hinterlistigen Flattern in der Stimme. Ihm nach hat auch jeder von uns einen Teufel in sich und wir sollten lieber vorsichtig mit unseren Wünschen sein. Obwohl das Lied ziemlich heftig an sich ist, finde ich es doch sehr gut anzuhören. Ich mag diesen Stil einfach. Dieses spielen mit dem Provokanten. Es ist einfach mal was anderes.
11. Made For TV Movie Show (3.39 min.)
Hier gefällt mir sehr gut, dass der Sänger mal ganz doll schön tief singt. Der Refrain ist wieder höher und nicht unbedingt hart, aber er schiebt unheimlich und man muss einfach mitgehen. Es ist wieder so ein Lied, dass mal ganz anders ist von der ganzen Rythmik her. Wer ein bisschen was mit Musik anfangen kann, für den hier eine Kurze Beschreibung: Mir ist schon oft aufgefallen, dass Incubus sehr viel mit den Taktarten rumspielt. 5/4 Takte, 7/4 Takte, soger 11/8 und 9/8 Takte hab ich schon von ihnen gehört. Da ist hier im Zwischenteil der ständige Wechsel zischen einem 6/4 und 8/4 Takt noch ziemlich.. nunja. Billig ist wohl nicht das richtige Wort. Aber für ihre Verhältnisse schlicht gehalten.
Man fühlt sich an gewissen Stellen regelrecht hin und her geschubst. Ich finds cool ;)
12. Smile Lines (3.59 min.)
Wieder ein Werk der Zauberkunst. Ordentlich rockig angelegtes Lied, Brandon singt wieder Töne, von denen man denkt.. hui.. Wo holt der die denn her :) Und nach dem sie nochmal gaaaanz ruhig geworden sind, machen sie nochmal ganz doll krach. Um es in einer kleinkindlichen Sprache auszudrücken ;)
13. Here In My Room (4.20 min.)
Zweifellos eines meiner Lieblingslieder. Der Gitarrist hat sich hier mal am Flügel versucht und man kann sich nicht darüber beschweren. Live spielt er es auf einem E-Piano. Es ist wie Southern Girl ein Liebeslied und dementsprechend sehr ruhig. Ich mag die Worte aus dem Refrain sehr: "Love is a Verb here in my room" (Liebe ist Hall hier in meinem Raum). Ich find die Idee ziemlich genial mit dem Hall ;) Des weiteren singt er so schöne Sachen wie dass er nie etwas ändern wollte, so lange sie da ist. Ich kanns nur empfehlen das Lied mal gehört zu haben. Es geht runter wie Butter.
14. Leech (4.20 min.)
Nach dem Wörterbuch heißt Leech soviel wie Blutegel, Blutsauger. Kann mir nur vorstellen, dass es vielleicht im Englischen als abwertendes Wort für eine Person die man nicht sonderlich mag benutzt wird oder so. Aber ich weiß es nicht. Jedenfalls findet das Wort Fuck hier wieder viel Anwendung und deutet die Aggression der Liedes mal wieder an. Ich finde die Art des Rocks in diesem Song total schön. Es fordert einfach dazu auf irgendwelche Körperteile zu bewegen. Selbst wenn man im Schneidersitz sitzt und die Hände auf der Tastatur liegen, gehn die Beine noch irgendwie mit (ich hörs grad :)). Das Lied klingt mit einem fade Out und der Textzeile "the ride's over" (die Fahrt ist vorbei) und beendet damit die CD...
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4.) Die DVD
5 Sachen sind drauf auf der CD. Zwei Songs von einem Livegig in Lollapalooza (Megalomaniac und Pistola), zwei Songs von einem Benefizkonzert (Akustische Varianten von A Crow Left Of The Murder und Talk Shows On Mute), ein "While We Were Out" und zwei Kurzfilme.
Lollapalooza ist leider von der Klangqualität nicht sehr schön. Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist und warum sie den Klang nicht wenigstens ein wenig nachbearbeitet haben, aber ich muss an der Anlage die Bässe komplett raus und die Höhen voll reindrehen, damit es wieder nach Musik klingt. und das ist wahrlich nicht normal. Trotz allem haben sie auf jeden Fall klasse gespielt! Das sollte man nicht außer acht lassen.
Das Benefizkonzert ist einsame spitze. Vor allem von A Crow Left Of The Murder bin ich sehr beeindruckt, weil es doch eigentlich ein sehr E-Gitarren lastiges Lied ist. Das mit einer Akustikgitarre rüberzubringen, da gehört schon einiges dazu. Das einzige was bei dem Konzert nicht akustisch ist, ist natürlich der DJ. Aber ich hab auch noch niemanden mit "akustik-Turntables" gesehn ;) Die Klangqualität ist hier wiederum astrein. Ein Grund mehr sich zu wundern, warum Lollapalooza nicht so ist.
While We Were Out ist eine Zusammenstellung von Ausschnitten im Studio und im Tourbus. Ich finds sehr interessant das alles zu sehen. Achtet auf die Stelle mit dem DJ, wenn ihrs jemals seht. Wenn man den so sieht, glaubt man gar nicht, dass der so beweglich ist!
Die zwei Kurzfilme heißen "Brandon's Injury" und "Short Story". Brandon's Injury ist ein sehr lustig anzusehender kleiner Scherz über einen Unfall, bei dem Brandon sich das Bein gebrochen haben soll. Mehr verrate ich dazu nicht. "Short Story" ist auf der CD-Hülle nicht einmal erwähnt, deswegen sag ich auch hier nur, dass es sehr sehenswert und lustig ist und dass der Gitarrist die Hauptrolle spielt. Ein Sehr gelungenes Special.
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5.) Fazit
Ich bin mit der CD rundum zufrieden. Höre sie nun schon weitaus länger als ein Jahr und sie geht mir absolut kein Stück auf den Geist. Ich liebe jedes dieser Lieder. Abgesehen davon, dass die Lollapalooza Klangqualität schlecht ist, gibt es nichts zu meckern, also sehe ich da einfach drüber hinweg. Leute.. Hört diese Band. Sie haben es verdient.
Liebe Grüße
Miki
P.S.: Meines erachtens ist der Bericht viel zu lang... Aber ich konnte einfach nicht anders :D Es hat jede Menge Spaß gemacht sich mal so richig zu seiner Lieblingsband auszulassen.
© Mikiworld (bei Ciao miki-world)
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