Aachen Münchener Berufsunfähigkeitsversicherung Testbericht

Aachen-muenchener-berufsunfaehigkeitsversicherung
ab 13,17
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Summe aller Bewertungen
  • Preis & Leistung:  sehr gut
  • Allgemeine Kundenfreundlichkeit:  sehr gut
  • Zahlung nach Schaden:  sofort ohne Probleme
  • Erreichbarkeit:  gut

Erfahrungsbericht von Falkenmond

Berufsunfähig kann Sozialfall bedeuten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Berufsunfähigkeit ist sicher nicht erst seit 1. Januar 2001 ein Thema. Denn schon vorher war man dagegen nicht gefeit. Das Problem was sich jedoch seit Januar diesen Jahres ergeben hat, betrifft in erster Linie einmal alle, die bis zum Stichtag noch nicht das 40. Lebensjahr erreicht hatten.
Was ist Berufsunfähig überhaupt und vor allen Dingen wie kann so etwas entstehen und was soll man dagegen tun?
Wann sollte ich damit anfangen und was kostet mich der Spaß?

Erst einmal zur gesetzlichen Neuregelung!

Eine volle Erwerbsminderungsrente wird gezahlt, wenn der Erwerbstätige künftig weniger als 3 Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein kann.

Die halbe Erwerbsminderungsrente erhalten Erwerbstätige die zwischen 3 und 6 Stunden täglich tätig sein können.

Wer über sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält ab sofort nichts mehr! ( zumindest alle unter 40 Jahren und die auch nur einen verminderten Satz !)


Was können die Ursachen für Berufsunfähigkeit sein?

Laut Statistiken muß im Schnitt jeder 4. Erwerbstätige frühzeitig seinen Beruf aufgeben und sich neu orientieren.
Folgende Ursachen liegen dabei zugrunde: 34% Wirbelsäule, Knochen und Gelenke, 25 % Nerven und Gemütsleiden, 20 % Herz-Kreislauf, 8 % Allergien etc., 7 % Krebs und ca. 6 % Unfälle.
( Diese Zahlen beruhen auf einer Veröffentlichung der Stiftung Warentest)

Viele sind der Ansicht, daß sie durch eine Unfallversicherung gut abgesichert sind, was ja soweit auch stimmt, aber eben nur bei Unfall!


Was bedeutet das?

Generell sagt Vater Staat, daß es völlig egal ist, auf welchem Beruf man bisher gearbeitet hat, wenn man berufsunfähig wird. Tatsache ist, daß Vater Staat nur noch zahlt wenn oben erwähnte Punkte zutreffen und man gar nicht, bzw. nur noch teilweise arbeiten kann.

Als Beispiel: Ein KFZ-Mechaniker-Meister, 36 Jahre alt, hat einen Bandscheibenvorfall. Der Arzt verbietet für die Zukunft jede schwere körperliche Arbeit. Ergebnis: Er kann seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben.
Von Vater Staat erhält er allerdings nicht einen einzigen Pfennig, da er ja mehr als 6 Stunden täglich in einer leichten Tätigkeit arbeiten kann. Z.B als Autoverkäufer.
Das Problem dürfte dabei ganz einfach sein, eine entsprechende Arbeitsstelle zu bekommen. Im ungünstigsten Fall bleibt man Arbeitslos und wird irgendwann zum Sozialfall. Nette Aussichten!

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hätte Ihm zumindest das Sozialamt erspart!

Generell sollte man eine solche Versicherung mit einer Risiko-Lebensversicherung koppeln, denn dann wird es bedeutend billiger, als eine alleinstehende BU.

Welche BU-Rente sollte ich beantragen?

Faustregel hierbei ist: 60 % des Bruttoeinkommens, inklusive vorhandener Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
Anfangen sollte man, sobald man eine Lehre anfängt!

Was sollte man bei den Verträgen beachten?

Sehr wichtig ist, daß der Vertrag keine ABSTRAKTE VERWEISUNG beinhaltet. In diesem Fall könnte die Versicherungsgesellschaft, genau wie der Staat auf einen anderen Beruf verweisen, den man ausüben kann.
Somit ist die Gesellschaft nicht mehr zahlungspfilchtig und man hat das Geld verschenkt.

Anerkennung der BU ab Beginn: Falls sich nicht sofort feststellen läßt, ob der Patient BU bleibt, warten die Versicherer 6 Monate mit der Rentenzahlung. Sobald BU attestiert wird, zahlt die Versicherung rückwirkend.
§ 172 WG sollte ausgeschlossen werden! Soll im Konkreten heißen, daß der Versicherer die Beiträge bei Krankheitsepidemien anheben kann, wenn dieser Paragraph inkludiert ist.

Die Fragen nach vorangegangenen Krankheiten sollten sich auf die letzten 5 Jahre beschränken. Denn wer weiß schon noch, wann man als Kind mal was gehabt hat. Denn eine unwahre Aussage in diesem Punkt kann dazu führen, daß der Versicherer nicht zahlt!

Was kostet mich der Spaß?

Das hängt davon ab, welchen Beruf man gerade ausübt ( Maurer zahlen mehr, als Bürokaufleute) und in welcher Höhe man sich absichern will.

Welche Versicherungen sind zu empfehlen?

Ich richte mich hierbei ebenfalls nach Stiftung Warentest und der Sonderausgabe des Heftes \"Finanztest\" Nr. 10 vom Oktober 2000, sowie nach der Bewertung von Morgan und Morgan.
Hierbei sind folgende Versicherer Spitzenklasse, sowohl von der Antragsaufnahme als auch im Jahresbeitrag.

Aachener und Münchener Lebensversicherung AG und Volksfürsorge. Wobei die Aachener und Münchener vom Beitrag her am günstigsten ist.
Die Hamburg-Mannheimer Versicherung liegt zwar an 3. Stelle, versichert aber nur Berufe der Klassen 1-2.
Berufe wie Pflasterer( Klasse 4) und Lackierer (Klasse4) werden bei der Hamburg - Mannheimer nicht versichert.

Die Beiträge liegen zwischen ca. 970.-( Aachener ) und 1300,-- (Volksfürsorge ) für Männer und 1100,-- und
1300,-- für Frauen IM JAHR.

Vorteil bei der Aachener und Münchener Versicherung: Man erhält ca. 70 % seines Beitrages zurück, wenn man am ende der Versicherung nicht Berufsunfähig wurde.

Zusatz: Leider kann sich nicht jeder versichern, da die Krankheitsvorgeschichte der Person evtl. von den Gesellschaften abgelehnt wird.
Diesen Leuten bleibt leider nur beten und hoffen.

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