About Schmidt (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von SVoigt3000
Der Film des Jahres?!
Pro:
Toller Nicholson, nachdenkliche und komische Story, interessante Dialoge
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Wochenende ist Kinozeit und so war ich auch dieses Mal wieder im Kino. Auf dem Programm stand „About Schmidt“, der Film für den Jack Nicholson für den Oscar nominiert ist. Zu Jack Nicholson muss man nicht viel sagen - der ist immer klasse. Aber was ist mit dem Film?
-------STORY:-------
Warren Schmidt (Jack Nicholson) arbeitete bei einem Versicherungsunternehmen. Doch er ist nun im Ruhestand und hat daher viel Zeit zu Hause. In dieser Zeit fängt er an über sein Leben nachzudenken. Hat er in seinem Leben erreicht was er erreichen wollte? Ist er glücklich mit seinem Leben und seiner Frau Helen (June Squibb)? Wie soll er sein Leben ohne die Arbeit gestalten? Welche Aufgaben und Ziele kann er sich noch setzen? Wie wird er der Welt in Erinnerung bleiben, wenn er stirbt? Die Antworten findet Warren Schmidt schnell – und sie sind verheerend. Nach seinem Tod wird die Welt ihn vergessen, ihn nervt alles an seiner Frau und er bemerkt, dass er sie nicht richtig kennt – nach 42 Ehejahren.
Dann stirbt Schmidt\'s Frau urplötzlich und er muss lernen sein Leben allein zu meistern. Er merkt sehr schnell, wie sehr er seine Frau geliebt und gebraucht hat. Um die vielen Ereignisse der letzten Zeit zu verarbeiten beschließt Warren Schmidt mit seinem riesigen Wohnmobil zu den Orten zu fahren, an denen er als Kind und Jugendlicher gelebt hat. Und dann will er seine Tochter Jeannie (Hope Davis) besuchen um ihr – in letzter Minute – die Hochzeit mit ihrem Verlobten, den Schmidt nicht leiden kann, auszureden.
-------KOMMENTAR:-------
Wie oben schon gesagt, muss man zu Jack Nicholson nicht wirklich etwas sagen. Er spielt seine Rollen immer absolut überzeugend – so auch dieses Mal. Eines ist allerdings dieses Mal anders als bei anderen Nicholson-Rollen: Dieses Mal spielt der Hollywoodstar einen Normalo. In seinen sonstigen Rollen spielt Nicholson ja meist sehr exzentrische Typen. Ich denke da z.B. nur an „Besser geht\'s nicht“ oder ähnliche Filme, in denen er immer leicht abgedrehte Typen spielte. Nicholson spielt diesen Film auch fast allein, denn kaum ein anderer Charakter taucht auf, der eine wirklich gewichtige Rolle hat. Der Film dreht sich ganz um Warren Schmidt und sein Leben...
Trotzdem: Die weiteren Schauspieler machen alle ihre Sache gut. Und da tauchen dann auch Leute auf, die eher in das Bild von Nicholsons übrigen Rollen passen. Schmidt\'s zukünftiger Schwiegersohn (?) zum Beispiel ist sehr merkwürdig genau wie dessen Mutter. Diese Charaktere bringen auch eine gute Portion Komik in den Film.
Insgesamt hat Regisseur Alexander Payne einen wunderbaren Film geschaffen, den ich schon jetzt – im März – zu einem der Filme des Jahres küren möchte. Payne bringt in dem Film als Ausgleich für die vielen nachdenklichen und tragischen Momente immer mal wieder eine gehörige Portion Humor, bei der der Zuschauer lachen, zumindest aber schmunzeln muss. Ein sehr gutes Beispiel für diese Symbiose ist eine Szene, in der Warren Schmidt neben seiner Frau im Bett liegt, aufwacht, sich über sie beugt und sich dann fragt: „Wer ist diese Frau in meinem Haus?“. Dieses Bild ist urkomisch und diese Frage auch (nach 42 Ehejahren) und dabei sagt dieser Satz so viel über die Ehe und das Leben von Schmidt. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Studie des Lebens von Warren Schmidt – und dabei tauchen immer wieder Dialoge auf, die man sich merken sollte, weil sie wirklich weise sind und weil man sie gut in jedes Poesiealbum schreiben kann.
-------FAZIT:-------
Ein oscarreifer Nicholson, eine nachdenklich-komische Story und Dialoge über die man nach dem Kinobesuch noch nachdenken und diskutieren kann – Herz was willst du mehr? Schon jetzt einer der Filme des Jahres!!!
-------STORY:-------
Warren Schmidt (Jack Nicholson) arbeitete bei einem Versicherungsunternehmen. Doch er ist nun im Ruhestand und hat daher viel Zeit zu Hause. In dieser Zeit fängt er an über sein Leben nachzudenken. Hat er in seinem Leben erreicht was er erreichen wollte? Ist er glücklich mit seinem Leben und seiner Frau Helen (June Squibb)? Wie soll er sein Leben ohne die Arbeit gestalten? Welche Aufgaben und Ziele kann er sich noch setzen? Wie wird er der Welt in Erinnerung bleiben, wenn er stirbt? Die Antworten findet Warren Schmidt schnell – und sie sind verheerend. Nach seinem Tod wird die Welt ihn vergessen, ihn nervt alles an seiner Frau und er bemerkt, dass er sie nicht richtig kennt – nach 42 Ehejahren.
Dann stirbt Schmidt\'s Frau urplötzlich und er muss lernen sein Leben allein zu meistern. Er merkt sehr schnell, wie sehr er seine Frau geliebt und gebraucht hat. Um die vielen Ereignisse der letzten Zeit zu verarbeiten beschließt Warren Schmidt mit seinem riesigen Wohnmobil zu den Orten zu fahren, an denen er als Kind und Jugendlicher gelebt hat. Und dann will er seine Tochter Jeannie (Hope Davis) besuchen um ihr – in letzter Minute – die Hochzeit mit ihrem Verlobten, den Schmidt nicht leiden kann, auszureden.
-------KOMMENTAR:-------
Wie oben schon gesagt, muss man zu Jack Nicholson nicht wirklich etwas sagen. Er spielt seine Rollen immer absolut überzeugend – so auch dieses Mal. Eines ist allerdings dieses Mal anders als bei anderen Nicholson-Rollen: Dieses Mal spielt der Hollywoodstar einen Normalo. In seinen sonstigen Rollen spielt Nicholson ja meist sehr exzentrische Typen. Ich denke da z.B. nur an „Besser geht\'s nicht“ oder ähnliche Filme, in denen er immer leicht abgedrehte Typen spielte. Nicholson spielt diesen Film auch fast allein, denn kaum ein anderer Charakter taucht auf, der eine wirklich gewichtige Rolle hat. Der Film dreht sich ganz um Warren Schmidt und sein Leben...
Trotzdem: Die weiteren Schauspieler machen alle ihre Sache gut. Und da tauchen dann auch Leute auf, die eher in das Bild von Nicholsons übrigen Rollen passen. Schmidt\'s zukünftiger Schwiegersohn (?) zum Beispiel ist sehr merkwürdig genau wie dessen Mutter. Diese Charaktere bringen auch eine gute Portion Komik in den Film.
Insgesamt hat Regisseur Alexander Payne einen wunderbaren Film geschaffen, den ich schon jetzt – im März – zu einem der Filme des Jahres küren möchte. Payne bringt in dem Film als Ausgleich für die vielen nachdenklichen und tragischen Momente immer mal wieder eine gehörige Portion Humor, bei der der Zuschauer lachen, zumindest aber schmunzeln muss. Ein sehr gutes Beispiel für diese Symbiose ist eine Szene, in der Warren Schmidt neben seiner Frau im Bett liegt, aufwacht, sich über sie beugt und sich dann fragt: „Wer ist diese Frau in meinem Haus?“. Dieses Bild ist urkomisch und diese Frage auch (nach 42 Ehejahren) und dabei sagt dieser Satz so viel über die Ehe und das Leben von Schmidt. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Studie des Lebens von Warren Schmidt – und dabei tauchen immer wieder Dialoge auf, die man sich merken sollte, weil sie wirklich weise sind und weil man sie gut in jedes Poesiealbum schreiben kann.
-------FAZIT:-------
Ein oscarreifer Nicholson, eine nachdenklich-komische Story und Dialoge über die man nach dem Kinobesuch noch nachdenken und diskutieren kann – Herz was willst du mehr? Schon jetzt einer der Filme des Jahres!!!
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