Call of Duty (Mac Software) Testbericht
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Erfahrungsbericht von nicostumpf
Ami, Brite oder doch lieber Russe?
Pro:
Spielspass | Grafik | Sound
Kontra:
Spieldauer
Empfehlung:
Ja
Heute werde ich mich mal mit dem PC-Spiel Call of Duty befassen.
.:Allgemeine Infos:.
Call of Duty (CoD) spielt im zweiten Weltkrieg. Man tritt in die Story ein als Vorbereitungstrupp für den D-Day. Man springt aus dem Flugzeug ab und landet einige Kilometer von der Küste in der französischen Normandie, wo man schon mal einige Städte einnehmen muss, damit es die Amerikaner bei der Landung am Morgen danach leichter haben. Im Verlauf der Story spielt man nicht nur las Amerikaner Private Martin, sonder bekämpft die Nazis auch als Brite (Sergeant Evans) und Russe (Alexei Ivanovich).
Die Systemanforderungen sind gemessen an Detailgrad der Grafik usw. extrem gering. Um das Spiel flüssig genießen zu können, braucht man einen PC mit mindesten 1GHz, 128 MB RAM, einer mittelschnellen 3D-Karte (GeForce 4 oder ähnliche) und 1,5 GB freien Festplattenplatz.
.:Story:.
Eine wirkliche Story bietet CoD in dem Sinne eigentlich nicht. Man spielt halt einfach den zweiten Weltkrieg nach, kommt dabei an den verschiedensten real nachempfundenen Schauplätzen, wie Berlin oder Stalingrad vorbei und erhält dort eine Mission, die es zu erfüllen gilt. So säubert man zu Anfang als Amerikaner das Hinterland der Normandie, um später als Brite mitten in Deutschland den Nazis den Gar auszumachen und schließlich in Russland die Schlacht um Stalingrad und den Einmarsch in Berlin inklusive Besetzung des Reichstags erfolgreich durchzuführen.
Ein bisschen Schade finde ich dabei eigentlich nur, dass man nicht mit einer einzigen Figur, sonder mit 3 verschiedenen (Private Martin, Sergeant Evans und Alexei Ivanovich) durch die Missionen zieht. So hat man sich gerade daran gewöhnt, als Private Martin angesprochen zu werden, so kommt auch schon ein nicht bemerkbarer Wechsel und die Kollegen sprechen von Sergeant Evans. Mir ging es dabei auch schon so, dass mir der Anführer meiner Truppe einen Befehl gegeben hat, ich diesen aber nicht ausgeführt habe, weil ich dachte noch Martin und nicht Evans zu heißen. Somit passierte eine Zeitlang gar nichts, bis ich das dann durch Zufall bemerkt habe. Der zweite Wechsel zu Ivanovich ist aber besser gelungen, da man bei der Landung in Stalingrad merkt, dass irgendwas anders ist.
.:Missionen:.
Die Missionen in CoD sind extrem abwechslungsreich und werden eigentlich nie langweilig, auch wenn es eigentlich immer nur darum geht, alle Gegner zu eliminieren und selbst zu überleben. Dabei zieht man teilweise alleine, teilweise mit einem kleinen Trupp los. In manchen Missionen stößt man nach einiger Zeit auch auf neue Landsleute, die einen dann unterstützen oder man startet gleich mit einer riesigen Invasionen mit mehreren hundert Mann (Stalingrad). Die Missionen reichen über das einnehmen von kleineren Städten, über das erstören von Flaks, bis hin zu Sprengungen von Staudämmen. Eine der besten Missionen finde ich persönlich ist der von mir schon häufig angesprochene Sturm auf Stalingrad. Der Beginn ist extrem dramatisch, gefährlich und auch angsteinflößend, wenn man mit 20 Mann in winzigen Booten über einen Fluss auf die Stadt zufährt, neben einem die Boote von Bomben zerstört werden, überall nur Kugelhagel zu hören ist und beim aussteigen der Bootssteg hinter einem von einer Granate zerstört wird und man anschließend ohne Waffe mit einem nur leicht bewaffneten Kollegen losziehen muss. Dabei muss man selbst als Köder dienen, und on einem Versteck zum nächsten laufen, damit der Kollege die Gegner abschießen kann.
Die Spieldauer ist allerdings extrem kurz, was ich bei einem Preis für das Spiel von knapp 40 Euro nicht gerade so toll finde. Ich habe das Spiel an 2 Tagen bei einer Spieldauer von vielleicht 6 oder 7 Stunden durchgespielt. Allerdings finde ich es auch besser, wenn ein Spiel kurz und spannend ist und nicht extrem lang, aber dafür auch andauernd Langeweile aufkommt.
.:Schwierigkeitsgrad:.
Das Spiel ist in vier Schwierigkeitsgrade unterteilt, die immer kontinuierlich härter werden. So haben selbst Anfänger im ersten Schwierigkeitsgrad eher wenige Probleme, mit den Gegnern klar zu kommen, im höchsten wird es allerdings schon extrem happig und ist nur für Profis zu empfehlen. Allerdings liegt das eher nicht daran, dass die Gegner besser werden, es werden vielmehr immer mehr, die man bewältigen muss und es sind auch weniger Medipacks usw. auf der Karte verteilt.
.:Grafik & Sound:.
Die Grafik finde ich überragend. Si eist im Moment einfach das Maß aller Dinge. So sind die Landschaften extrem detailgetreu und detailliert modelliert und auch die einzelnen Figuren im Spiel wirken extrem realistisch. So überzeugt mich vor allem die Mimik sehr. So kann man den Kollegen die Panik bei gegnerischen Angriffen förmlich ansehen.
Der Sound ist ebenso perfekt. Vom nachladen einer Waffe, über das ratternde fahren eines Panzers, bis hin zum Einschlag einer Granate.
Eine tolle Kombination aus beiden Elementen findet man bei dem Abwurf von Bomben. So hört man gar nichts außer dem Summen, wie eine Bombe auf die Erde zurast, aber man nicht weiß, wo diese einschlägt und man anschließend, wenn man zu nah an der Explosion war, auf den Boden geworfen wird und man eine Zeitlang alles total verschwommen sieht und keinen Mucks mehr hört. Das bringt einfach eine extreme Situation und auch Atmosphäre rüber. So bekommt man es immer wieder mit der Angst zu tun und erschrickt teilweise extrem.
.:Meine Meinung:.
Ich bin von CoD einfach nur begeistert. Es vermittelt einem erstklassig die Situation des zweiten Weltkriegs und macht dabei auch noch Spaß und glänzt durch tolle Grafik, Animationen und Sound. Es gibt zwar keine wirkliche Story, aber die Unzusammenhängenden Missionen machen auch so Spaß, auch wenn dass Spiel dadurch etwas zu kurz geraten ist.
Die Altersfreigabe ab 18 Jahren halte ich für übertrieben. Gut wenn man das Spiel oberflächig betrachten, könnte man es durchaus als extrem brutal und gewaltverherrlichend einstufen. Allerdings finde ich, dass das Spiel genau den gegenteiligen Effekt beim Spieler auslöst. So bekommt man stellenweise echt Panik und scheint in ausweglosen Situationen zu stecken, dass man merkt, wie schlimm Krieg im wirklichen Leben ist. Brutal ist es zwar immer noch, allerdings halte ich eine Einstufung von 16 Jahren als gerechtfertigter.
.:Fazit:.
Ein wiedermal erstklassiger Shooter, den Activision da auf den Markt gebracht hat, der technisch und spielerisch bis zu letzten Minute überzeugt, die allerdings etwas zu früh kommt :o)
© 2004 nicostumpf
.:Allgemeine Infos:.
Call of Duty (CoD) spielt im zweiten Weltkrieg. Man tritt in die Story ein als Vorbereitungstrupp für den D-Day. Man springt aus dem Flugzeug ab und landet einige Kilometer von der Küste in der französischen Normandie, wo man schon mal einige Städte einnehmen muss, damit es die Amerikaner bei der Landung am Morgen danach leichter haben. Im Verlauf der Story spielt man nicht nur las Amerikaner Private Martin, sonder bekämpft die Nazis auch als Brite (Sergeant Evans) und Russe (Alexei Ivanovich).
Die Systemanforderungen sind gemessen an Detailgrad der Grafik usw. extrem gering. Um das Spiel flüssig genießen zu können, braucht man einen PC mit mindesten 1GHz, 128 MB RAM, einer mittelschnellen 3D-Karte (GeForce 4 oder ähnliche) und 1,5 GB freien Festplattenplatz.
.:Story:.
Eine wirkliche Story bietet CoD in dem Sinne eigentlich nicht. Man spielt halt einfach den zweiten Weltkrieg nach, kommt dabei an den verschiedensten real nachempfundenen Schauplätzen, wie Berlin oder Stalingrad vorbei und erhält dort eine Mission, die es zu erfüllen gilt. So säubert man zu Anfang als Amerikaner das Hinterland der Normandie, um später als Brite mitten in Deutschland den Nazis den Gar auszumachen und schließlich in Russland die Schlacht um Stalingrad und den Einmarsch in Berlin inklusive Besetzung des Reichstags erfolgreich durchzuführen.
Ein bisschen Schade finde ich dabei eigentlich nur, dass man nicht mit einer einzigen Figur, sonder mit 3 verschiedenen (Private Martin, Sergeant Evans und Alexei Ivanovich) durch die Missionen zieht. So hat man sich gerade daran gewöhnt, als Private Martin angesprochen zu werden, so kommt auch schon ein nicht bemerkbarer Wechsel und die Kollegen sprechen von Sergeant Evans. Mir ging es dabei auch schon so, dass mir der Anführer meiner Truppe einen Befehl gegeben hat, ich diesen aber nicht ausgeführt habe, weil ich dachte noch Martin und nicht Evans zu heißen. Somit passierte eine Zeitlang gar nichts, bis ich das dann durch Zufall bemerkt habe. Der zweite Wechsel zu Ivanovich ist aber besser gelungen, da man bei der Landung in Stalingrad merkt, dass irgendwas anders ist.
.:Missionen:.
Die Missionen in CoD sind extrem abwechslungsreich und werden eigentlich nie langweilig, auch wenn es eigentlich immer nur darum geht, alle Gegner zu eliminieren und selbst zu überleben. Dabei zieht man teilweise alleine, teilweise mit einem kleinen Trupp los. In manchen Missionen stößt man nach einiger Zeit auch auf neue Landsleute, die einen dann unterstützen oder man startet gleich mit einer riesigen Invasionen mit mehreren hundert Mann (Stalingrad). Die Missionen reichen über das einnehmen von kleineren Städten, über das erstören von Flaks, bis hin zu Sprengungen von Staudämmen. Eine der besten Missionen finde ich persönlich ist der von mir schon häufig angesprochene Sturm auf Stalingrad. Der Beginn ist extrem dramatisch, gefährlich und auch angsteinflößend, wenn man mit 20 Mann in winzigen Booten über einen Fluss auf die Stadt zufährt, neben einem die Boote von Bomben zerstört werden, überall nur Kugelhagel zu hören ist und beim aussteigen der Bootssteg hinter einem von einer Granate zerstört wird und man anschließend ohne Waffe mit einem nur leicht bewaffneten Kollegen losziehen muss. Dabei muss man selbst als Köder dienen, und on einem Versteck zum nächsten laufen, damit der Kollege die Gegner abschießen kann.
Die Spieldauer ist allerdings extrem kurz, was ich bei einem Preis für das Spiel von knapp 40 Euro nicht gerade so toll finde. Ich habe das Spiel an 2 Tagen bei einer Spieldauer von vielleicht 6 oder 7 Stunden durchgespielt. Allerdings finde ich es auch besser, wenn ein Spiel kurz und spannend ist und nicht extrem lang, aber dafür auch andauernd Langeweile aufkommt.
.:Schwierigkeitsgrad:.
Das Spiel ist in vier Schwierigkeitsgrade unterteilt, die immer kontinuierlich härter werden. So haben selbst Anfänger im ersten Schwierigkeitsgrad eher wenige Probleme, mit den Gegnern klar zu kommen, im höchsten wird es allerdings schon extrem happig und ist nur für Profis zu empfehlen. Allerdings liegt das eher nicht daran, dass die Gegner besser werden, es werden vielmehr immer mehr, die man bewältigen muss und es sind auch weniger Medipacks usw. auf der Karte verteilt.
.:Grafik & Sound:.
Die Grafik finde ich überragend. Si eist im Moment einfach das Maß aller Dinge. So sind die Landschaften extrem detailgetreu und detailliert modelliert und auch die einzelnen Figuren im Spiel wirken extrem realistisch. So überzeugt mich vor allem die Mimik sehr. So kann man den Kollegen die Panik bei gegnerischen Angriffen förmlich ansehen.
Der Sound ist ebenso perfekt. Vom nachladen einer Waffe, über das ratternde fahren eines Panzers, bis hin zum Einschlag einer Granate.
Eine tolle Kombination aus beiden Elementen findet man bei dem Abwurf von Bomben. So hört man gar nichts außer dem Summen, wie eine Bombe auf die Erde zurast, aber man nicht weiß, wo diese einschlägt und man anschließend, wenn man zu nah an der Explosion war, auf den Boden geworfen wird und man eine Zeitlang alles total verschwommen sieht und keinen Mucks mehr hört. Das bringt einfach eine extreme Situation und auch Atmosphäre rüber. So bekommt man es immer wieder mit der Angst zu tun und erschrickt teilweise extrem.
.:Meine Meinung:.
Ich bin von CoD einfach nur begeistert. Es vermittelt einem erstklassig die Situation des zweiten Weltkriegs und macht dabei auch noch Spaß und glänzt durch tolle Grafik, Animationen und Sound. Es gibt zwar keine wirkliche Story, aber die Unzusammenhängenden Missionen machen auch so Spaß, auch wenn dass Spiel dadurch etwas zu kurz geraten ist.
Die Altersfreigabe ab 18 Jahren halte ich für übertrieben. Gut wenn man das Spiel oberflächig betrachten, könnte man es durchaus als extrem brutal und gewaltverherrlichend einstufen. Allerdings finde ich, dass das Spiel genau den gegenteiligen Effekt beim Spieler auslöst. So bekommt man stellenweise echt Panik und scheint in ausweglosen Situationen zu stecken, dass man merkt, wie schlimm Krieg im wirklichen Leben ist. Brutal ist es zwar immer noch, allerdings halte ich eine Einstufung von 16 Jahren als gerechtfertigter.
.:Fazit:.
Ein wiedermal erstklassiger Shooter, den Activision da auf den Markt gebracht hat, der technisch und spielerisch bis zu letzten Minute überzeugt, die allerdings etwas zu früh kommt :o)
© 2004 nicostumpf
22 Bewertungen, 1 Kommentar
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28.05.2004, 15:23 Uhr von schorschl
Bewertung: sehr hilfreichfinde CoD genial, wenn auch bzgl. des Teamplays RtCW ET besser ist. Ein Problem mit der Auswahl der Server im Multiplayermodus hat sich erst jetzt mit Patch 1.4 erledigt, LG Michael
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