Rosettendickblatt Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von enibas
Aeonium - ein langlebiger Sukkulentenbaum
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der etwas schwierig auszusprechende Name Aeonium kommt aus dem Griechischen \"aioon\" und bedeutet soviel wie \"ausharren, ewig\" - dies ist ein Hinweis auf die Langlebigkeit dieser Sukkulenten (Pflanzen aus trockenen Gebieten, die Wasser speichern).
Viele von euch haben während eines Urlaubs auf den Kanarischen Inseln bestimmt schon Aeonium-Arten gesehen, denn dort sind ca. 34 der rund 40 Arten beheimatet.
Die Pflanze zählt zu den Dickblattgewächsen. Auffällig ist hier der Wuchs. Die Sukkulenten erinnern mit ihrem Stamm und den Blattrosetten an kleine Miniaturbäume. Bei den Bäumchen sind die Stämme von unten ganz kahl; dadurch kommen die Rosetten besonders gut zur Geltung.
Im Topf kann die Pflanze bis zu einem Meter hoch werden, was allerdings einige Jahre Zeit in Anspruch nimmt.
Ältere Pflanzen bekommen im späten Frühjahr goldgelbe, einige auch leicht grünliche Blüten. Die Blütenstiele schieben sich aus der Blattrosette und verzweigen sich am Ende. Nach der Blüte stirbt die Blattrosette ab.
Vermehrung durch Aussaat:
Einmalblühende Arten werden durch Aussaat vermehrt. Hierzu wird eine Saatkiste mit einer Mischung aus Sand und Torfmull befüllt und gleichmäßig angefeuchtet. Nun werden die Samen ausgesät und hinterher abgedeckt (am besten eignet sich hierfür Seidenpapier, da dies lichtdurchlässig ist und trotzdem sind die Samen gegen Austrocknen gechützt). Die Kiste sollte an einem warmen, hellen Platz stehen.
Es dauert ca. 8 - 14 Tage, bis der erste Samen keimt. Erst wenn die Sämlinge so groß sind, daß man sie anfassen kann, werden sie in einzelne Töpfe mit Kakteenerde gesetzt.
Vermehrung durch Stecklinge:
Als Steckling schneidet man eine Zweigspitze mit einer Blattrosette ab. Die beste Zeit dafür ist der Spätsommer. Die Schnittfläche muß erst einige Tage trocknen, bevor der Steckling in feuchten Torfmull, gemischt mit Sand, kommt.
Diese Art der Vermehrung ist die, die ich immer anwende, da sie sehr einfach in der Handhabung ist und bisher immer Erfolg hatte.
Standort:
Die Sukkulenten benötigen einen hellen bis sonnigen Platz. Habt ihr diese Pflanzen auf der Fensterbank stehen, solltet ihr sie gegen die grelle Sommersonne am Mittag schützen.
Es ist auch kein Problem diese Pflanzen im Sommer nach draussen zu stellen. Temperaturen unter 10°C vertragen sie nicht, dürfen aber im Winter während der Ruhephase nicht zu warm stehen.
das Umtopfen:
Umgetopft wird nach der Beendigung der Blütezeit. Auch hier gilt: nährstoffarme, lockere Kakteenerde und nicht zu kleine Töpfe.
Die Pflanze wird übrigens nicht beschnitten, sondern nur welke Blätter werden entfernt.
So, das war mein Bericht über die Aeonium. Ich mag diese Art sehr gern, denn durch ihre ungewöhnliche Wachstumsart sieht sie auf den ersten Blick nicht wie ein Kaktus oder Sukkulent aus und ist, je größer sie wird, ein schöner Blickfang. Sie erinnert an ein exotisches Bäumchen und ich werde oft gefragt, wo ich das denn her hätte und ob es nicht schwer ist, dieses Bäumchen zu halten (mit dem Querverweis auf Bonsaibäume). Ich kann nur sagen, es ist wirklich ein Kinderspiel diese Pflanze großzuwerden - Kinderspiel deswegen, da sogar meine Tochter es geshafft hat, Stecklinge hochzuziehen.
Ich hoffe ihr habt genügend Informationen bekommen. Bis zum nächsten Mal!
Viele von euch haben während eines Urlaubs auf den Kanarischen Inseln bestimmt schon Aeonium-Arten gesehen, denn dort sind ca. 34 der rund 40 Arten beheimatet.
Die Pflanze zählt zu den Dickblattgewächsen. Auffällig ist hier der Wuchs. Die Sukkulenten erinnern mit ihrem Stamm und den Blattrosetten an kleine Miniaturbäume. Bei den Bäumchen sind die Stämme von unten ganz kahl; dadurch kommen die Rosetten besonders gut zur Geltung.
Im Topf kann die Pflanze bis zu einem Meter hoch werden, was allerdings einige Jahre Zeit in Anspruch nimmt.
Ältere Pflanzen bekommen im späten Frühjahr goldgelbe, einige auch leicht grünliche Blüten. Die Blütenstiele schieben sich aus der Blattrosette und verzweigen sich am Ende. Nach der Blüte stirbt die Blattrosette ab.
Vermehrung durch Aussaat:
Einmalblühende Arten werden durch Aussaat vermehrt. Hierzu wird eine Saatkiste mit einer Mischung aus Sand und Torfmull befüllt und gleichmäßig angefeuchtet. Nun werden die Samen ausgesät und hinterher abgedeckt (am besten eignet sich hierfür Seidenpapier, da dies lichtdurchlässig ist und trotzdem sind die Samen gegen Austrocknen gechützt). Die Kiste sollte an einem warmen, hellen Platz stehen.
Es dauert ca. 8 - 14 Tage, bis der erste Samen keimt. Erst wenn die Sämlinge so groß sind, daß man sie anfassen kann, werden sie in einzelne Töpfe mit Kakteenerde gesetzt.
Vermehrung durch Stecklinge:
Als Steckling schneidet man eine Zweigspitze mit einer Blattrosette ab. Die beste Zeit dafür ist der Spätsommer. Die Schnittfläche muß erst einige Tage trocknen, bevor der Steckling in feuchten Torfmull, gemischt mit Sand, kommt.
Diese Art der Vermehrung ist die, die ich immer anwende, da sie sehr einfach in der Handhabung ist und bisher immer Erfolg hatte.
Standort:
Die Sukkulenten benötigen einen hellen bis sonnigen Platz. Habt ihr diese Pflanzen auf der Fensterbank stehen, solltet ihr sie gegen die grelle Sommersonne am Mittag schützen.
Es ist auch kein Problem diese Pflanzen im Sommer nach draussen zu stellen. Temperaturen unter 10°C vertragen sie nicht, dürfen aber im Winter während der Ruhephase nicht zu warm stehen.
das Umtopfen:
Umgetopft wird nach der Beendigung der Blütezeit. Auch hier gilt: nährstoffarme, lockere Kakteenerde und nicht zu kleine Töpfe.
Die Pflanze wird übrigens nicht beschnitten, sondern nur welke Blätter werden entfernt.
So, das war mein Bericht über die Aeonium. Ich mag diese Art sehr gern, denn durch ihre ungewöhnliche Wachstumsart sieht sie auf den ersten Blick nicht wie ein Kaktus oder Sukkulent aus und ist, je größer sie wird, ein schöner Blickfang. Sie erinnert an ein exotisches Bäumchen und ich werde oft gefragt, wo ich das denn her hätte und ob es nicht schwer ist, dieses Bäumchen zu halten (mit dem Querverweis auf Bonsaibäume). Ich kann nur sagen, es ist wirklich ein Kinderspiel diese Pflanze großzuwerden - Kinderspiel deswegen, da sogar meine Tochter es geshafft hat, Stecklinge hochzuziehen.
Ich hoffe ihr habt genügend Informationen bekommen. Bis zum nächsten Mal!
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