Afri Cola Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Grad der Süße:
- Erfrischungsfaktor:
- Eignung zum Durstlöschen:
Erfahrungsbericht von Scrootch
Die deutsche Provinz schlägt zurück
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jahrzehntelang habe ich mich erfolgreich geweigert eine andere Cola als die von Coca-Cola zu trinken. So habe ich allen Angeboten meiner Eltern widerstanden einmal eine andere Cola zu trinken, sogar einer äußerst hübschen Werbedame von Pepsi gegenüber verweigerte ich die Annahme einer Probe eben jener Coca-Cola-Konkurrenz. Doch letzte Woche hat es den guten Scrootch gerissen! Er kaufte sich doch tatsächlich eine ganze Kiste Afri Cola.
Wie war dies zu Stande gekommen?
Ich war wieder einmal in meinem Lieblingssupermarkt unterwegs und wollte Getränk kaufen. Und als sich so durch die Getränkeabteilung streifte fiel mir zwischen Laurentius Silber und Breisgauer Orange ein kleines schwarzes Etikett auf, dass ich schon jahrelang nicht mehr gesehen hatte.
E war das Etikett jeder deutschen Kult-Cola der siebziger Jahre, die mich seinerzeit immer an flüssig Lakritze erinnerte (Nebenbemerkung: \"Ich hasse Lakritze!\") – eben Afri Cola.
Todesmutig beförderte ich eine Kiste in meinen Einkaufswagen, denn schließlich war diese Cola, selbst wenn sie meine Geschmacksnerven nicht befriedigt, einen Beitrag bei Ciao wert und so könnten die entstandenen Kosten auf ein Minimum reduziert werden. Man liest: Hier ist ein Schwabe am Werk. Der Kasten (12 x 1l) sollte mich neben den üblichen 3,50 € Pfand stolze 5,99 € kosten. Ein angemessener Preis, wie sich später herausstellen sollte.
Zuhause angekommen wollte ich gleich einmal einen Schluck probieren, doch Geduld war angesagt, denn bei den hohen Temperaturen im Auto kam zunächst einmal mein Kühlschrank in den Genuss dieser Limonade. Aber nach einem ausgiebigen Kühlvorgang konnte ich dann am späten Abend die Probe aufs Exempel: Ein Glas kühles Afri Cola.
Der Proband nahm skeptisch den ersten Schluck und war sehr, sehr überrascht. Denn es gab nicht den in Erinnerung gebliebenen Lakritz-Geschmack, sondern es schmeckte tatsächlich nach Cola!
Ich muss ehrlich gestehen, sie schmeckt fast wie Coca Cola, lediglich ist sie nicht ganz so süß und enthält wohl nicht so viel Kohlensäure wie die Coca Cola. Daher ist sie auch etwas verträglicher als die Konkurrenz und löscht sogar etwas den Durst (aber immer kein Vergleich zu einer g&b Apfelschorle).
Damit sind wir auch grad so schön bei den Bestandteilen. Eine Afri Cola enthält:
* Natürliches Mineralwasser
* Zucker
* Kohlensäure
* Getränkegrundstoff
* Farbstoff E 150 d
* Säuerungsmittel Phosphorsäure
* Koffein
* Antioxidationsmittel Ascorbinsäure
* natürliche Aromen
*****************************************************
Zum Farbstoff E 150 d:
Gesundheitliche Bedenken bestehen nicht.
Es handelt sich dabei nicht um \"Caramel\", sondern um verschiedene Zucker, die mit Ammoniak oder Sulfit chemisch umgesetzt werden. Dabei entstehen auch schädliche Imidazole. Ihr Gehalt in E 150 konnte in den letzten Jahren jedoch erheblich vermindert werden.
(Quelle: Ökotest)
*****************************************************
Damit hätte die Afri Cola nicht nur den Geschmacks- sondern auch den Gesundheitscheck bestanden.
Dabei muss ich zum Geschmackstest eine Einschränkung machen: Afri Cola eignet sich nach meiner Meinung und meinem Test nicht unbedingt für Mix-Getränke. Hier sollte man nach wie vor auf die gute alte Coca-Cola zurückgreifen. Denn das von mir, nach Standardrezept, gemixte Tennessee-Schorle war wahrlich nicht der Bringer.
Deshalb meine Empfehlung: Beim Mixen Finger weg.
Hergestellt wird die Afri Cola von der Bad Überkinger Mineralbrunnen AG, 73334 Bad Überkingen. Im Internet erhält man Informationen zu Afri Cola unter www.afri-cola.de. Dort kann man sich sogar Merchandising-Produkte rund um Afri Cola bestellen.
Fazit:
Trotz schlechter Erinnerungen war diese Cola das Risiko des Kaufes wert. Zudem ist die diese Cola mit einem Literpreis von 0,50 € - gegenüber 0,82€ bei der Coca-Cola - billiger als die Konkurrenz aus Atlanta. Ich sage ja zu Cola aus der deutsch Provinz und greife nur noch bei Mixen auf die amerikanische Cola zurück.
(c) Scrootch / renebl
Wie war dies zu Stande gekommen?
Ich war wieder einmal in meinem Lieblingssupermarkt unterwegs und wollte Getränk kaufen. Und als sich so durch die Getränkeabteilung streifte fiel mir zwischen Laurentius Silber und Breisgauer Orange ein kleines schwarzes Etikett auf, dass ich schon jahrelang nicht mehr gesehen hatte.
E war das Etikett jeder deutschen Kult-Cola der siebziger Jahre, die mich seinerzeit immer an flüssig Lakritze erinnerte (Nebenbemerkung: \"Ich hasse Lakritze!\") – eben Afri Cola.
Todesmutig beförderte ich eine Kiste in meinen Einkaufswagen, denn schließlich war diese Cola, selbst wenn sie meine Geschmacksnerven nicht befriedigt, einen Beitrag bei Ciao wert und so könnten die entstandenen Kosten auf ein Minimum reduziert werden. Man liest: Hier ist ein Schwabe am Werk. Der Kasten (12 x 1l) sollte mich neben den üblichen 3,50 € Pfand stolze 5,99 € kosten. Ein angemessener Preis, wie sich später herausstellen sollte.
Zuhause angekommen wollte ich gleich einmal einen Schluck probieren, doch Geduld war angesagt, denn bei den hohen Temperaturen im Auto kam zunächst einmal mein Kühlschrank in den Genuss dieser Limonade. Aber nach einem ausgiebigen Kühlvorgang konnte ich dann am späten Abend die Probe aufs Exempel: Ein Glas kühles Afri Cola.
Der Proband nahm skeptisch den ersten Schluck und war sehr, sehr überrascht. Denn es gab nicht den in Erinnerung gebliebenen Lakritz-Geschmack, sondern es schmeckte tatsächlich nach Cola!
Ich muss ehrlich gestehen, sie schmeckt fast wie Coca Cola, lediglich ist sie nicht ganz so süß und enthält wohl nicht so viel Kohlensäure wie die Coca Cola. Daher ist sie auch etwas verträglicher als die Konkurrenz und löscht sogar etwas den Durst (aber immer kein Vergleich zu einer g&b Apfelschorle).
Damit sind wir auch grad so schön bei den Bestandteilen. Eine Afri Cola enthält:
* Natürliches Mineralwasser
* Zucker
* Kohlensäure
* Getränkegrundstoff
* Farbstoff E 150 d
* Säuerungsmittel Phosphorsäure
* Koffein
* Antioxidationsmittel Ascorbinsäure
* natürliche Aromen
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Zum Farbstoff E 150 d:
Gesundheitliche Bedenken bestehen nicht.
Es handelt sich dabei nicht um \"Caramel\", sondern um verschiedene Zucker, die mit Ammoniak oder Sulfit chemisch umgesetzt werden. Dabei entstehen auch schädliche Imidazole. Ihr Gehalt in E 150 konnte in den letzten Jahren jedoch erheblich vermindert werden.
(Quelle: Ökotest)
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Damit hätte die Afri Cola nicht nur den Geschmacks- sondern auch den Gesundheitscheck bestanden.
Dabei muss ich zum Geschmackstest eine Einschränkung machen: Afri Cola eignet sich nach meiner Meinung und meinem Test nicht unbedingt für Mix-Getränke. Hier sollte man nach wie vor auf die gute alte Coca-Cola zurückgreifen. Denn das von mir, nach Standardrezept, gemixte Tennessee-Schorle war wahrlich nicht der Bringer.
Deshalb meine Empfehlung: Beim Mixen Finger weg.
Hergestellt wird die Afri Cola von der Bad Überkinger Mineralbrunnen AG, 73334 Bad Überkingen. Im Internet erhält man Informationen zu Afri Cola unter www.afri-cola.de. Dort kann man sich sogar Merchandising-Produkte rund um Afri Cola bestellen.
Fazit:
Trotz schlechter Erinnerungen war diese Cola das Risiko des Kaufes wert. Zudem ist die diese Cola mit einem Literpreis von 0,50 € - gegenüber 0,82€ bei der Coca-Cola - billiger als die Konkurrenz aus Atlanta. Ich sage ja zu Cola aus der deutsch Provinz und greife nur noch bei Mixen auf die amerikanische Cola zurück.
(c) Scrootch / renebl
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