Afrikanischer Affenbrotbaum Testbericht

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Erfahrungsbericht von Namibia

Der Geldbaum

Pro:

Sehr dekorativ und relativ pflegeleicht

Kontra:

Der Geldsegen bleibt aus.

Empfehlung:

Ja

Meine Oma hatte mir vor Jahren einen sogenannten Geldbaum geschenkt. Damals war ich chronisch pleite und sie meinte wohl, mich mit dieser Pflanze aufmuntern zu können. Aber im Gegensatz zum Geldbaum wuchs mein Vermögen kein Stück.

Hier in Namibia wachsen diese Pflanzen überall in meinem Garten und deshalb gilt ihnen mein heutiger Bericht.

*** Botanik ***

Der Geldbaum oder auch Dickblatt, lat. Crassula ovata, ist eine aus Südafrika stammende, baumartige Sukkulente. Hier wächst sie vor allem in Trockengebieten.

*** Aussehen ***

Die Blätter des Geldbaumes sind dickfleischig und oval. Meist sind sie saftig-grün, es gibt aber auch Farbvarianten mit bräunlichen oder rotgeränderten Blättern. Bei älteren Pflanzen erscheinen von April bis Juli weisse Blütendolden, die aber nicht duften.

*** Ansprüche ***

Geldbäume mögen es sehr hell, warm und relativ trocken. Vor allem im Winter sollte man mit dem Wasser sparen. Umtopfen kann man alle 4 - 5 Jahre. Als Dünger empfiehlt sich in der Wachstumszeit ein handelsüblicher Kakteendünger. Frost verträgt die Pflanze zwar kurzzeitig, wirft aber dann ihre Blätter ab. Deshalb sollten Temperaturen von 5°C nicht dauerhaft unterschritten werden.

Als Pflanzsubstrat sollte man eine gute mineralische Kakteenerde verwenden.

*** Schädlinge ***

Die kleinen Angreifer sind in diesem Fall Wolläuse, die man mit handelsüblichen Insektengiften bekämpfen kann.

*** Vermehrung ***

Wie bei vielen anderen Sukkulenten bricht man einen Kopfsteckling ab, lässt ihn etwas trocknen und setzt ihn dann in ein durchlässiges Substrat.

*** Fazit ***

Für Menschen, die gern man das Giessen vergessen, ist diese Pflanze sehr gut geeignet. Erstens braucht der Geldbaum nicht viel Wasser und zweitens zeigt er seinem Besitzer durch schrumpelige oder abfallende Blätter ganz deutlich, dass doch mal wieder ein Wasserschub notwendig ist.

In meinem Garten muss ich mich so gut wie nie um die Geldbäume kümmern. Ab und an sammle ich abgebrochene Stecklinge ein und setze sie irgendwo anders wieder in die Erde. Es dauert nicht lange und an den Neulingen zeigen sich die ersten neuen Blätter. Obwohl ich überall eine automatische Bewässerung eingebaut habe, kappe ich oft die Wasserzufuhr zu den Geldbäumen.

Und so komme ich wieder zu meiner Empfehlung: (Grüner) Daumen hoch!

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