P.S. Ich liebe Dich (gebundene Ausgabe) / Cecelia Ahern Testbericht

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Erfahrungsbericht von GAWOnline1983
+++ Ein lachendes und ein weinendes Auge +++
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
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Kurzinhalt
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Hollys große Liebe ist an einem Gehirntumor gestorben. Zunächst verkriecht sie sich in ihre eigene Welt, doch dann entdeckt sie, dass Gerry ihr Nachrichten hinterlassen hat, die sie wieder in das Leben zurückführen sollen.
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Inhalt
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Holly und Gerry waren glücklich. Sie schwebten im siebten Himmel. Doch dann traf sie die Diagnose aus heiterem Himmel – das Schicksal hatte sich gegen sie gewandt. Gerry war an einem Gehirntumor erkrankt. Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr; die Ärzte geben Gerry noch ein paar Monate. Holly kündigt nun ihre Arbeit – die sie sowieso alle paar Monate wechselte – und widmet sich hingebungsvoll ihrem sterbenskranken Mann. Kaum eine Minute sind sie getrennt, da sie die gemeinsame verbleibende Zeit ausnutzen möchten. Doch eines Tages ist der Abschied da und Holly stürzt in ein großes schwarzes Loch. Sie lässt sich gehen, sitzt nur noch Zuhause und macht sich gar nichts mehr aus ihrem Äußeren. Sie hängt lediglich ihren Tagträumen nach, in denen sie mit Gerry glücklich ist. Auch ihre besten Freundinnen können daran nichts ändern. Erst als sie eines Tages ihre Mutter besucht und diese ihr ein kleines Päckchen in die Hand drückt, erblickt Holly wieder Licht am Horizont. Denn dieses Päckchen ist von Gerry und es enthält kleine Briefchen – für jeden Monat eins. In jedem stellt Gerry Holly eine Aufgabe, die sie langsam zurück ins Leben führen soll, denn dass ist es, was er sich von Herzen von ihr wünscht.
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Meine Meinung
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Obwohl „P. S. Ich liebe dich“ von Cecelia Ahern eigentlich allgegenwärtig ist, schaffte ich es, es mehrere Monate zu umgehen. Ich tat es als Kitsch ab und wollte es eigentlich gar nicht lesen, obwohl ich bisher nur positive Bewertungen darüber gefunden habe. Doch manchmal kommt die Zeit, in der ich all der Krimis und Thriller überdrüssig bin und ich dringend eine Abwechslung brauche. Ich weiß nicht mehr, was mich letztendlich bewegte, mir dieses Buch doch zu kaufen, denn es klang doch zu sehr nach Herz-Schmerz und ich war einfach nicht sicher, ob es wirklich das richtig für mich ist. Doch dann landete es eben in meinem Bücherregal. Vielleicht hat auch meine Neugier darüber gesiegt, was an diesem Buch denn so Besonderes sein soll.
Nun, dann war es also soweit und ich machte mich an die Lektüre. Der Anfang war zunächst etwas deprimierend. Holly allein in ihrem Haus, man kann sie schon als verwahrlost bezeichnen, und diese Hauptfigur war auch noch in einer Fantasiewelt gefangen, in der die heile Welt vorherrschte. Doch je mehr ich las, umso begeisterter war ich. Holly wuchs mir immer mehr ans Herz, da Cecilia Ahern es einfach hervorragend schaffte, mir ihren Kummer nahe zu bringen. Wer hat denn nicht bereits einen geliebten Menschen verloren und sich mehr oder minder erst einmal gehen lassen? Vielleicht waren es auch diese Erfahrungen, die dazu führten, dass ich mich auf den ersten Seiten erst einmal von Holly abschottete. Doch dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte, welchen Inhalt Gerrys Botschaften aus dem Jenseits hatten und welchen Weg Holly nun gehen würde.
Es sind nur Kleinigkeiten, die Gerry ihr „aufträgt“. Eine neue Nachttischlampe, ein Karaoke-Auftritt und so weiter. Doch bereits diese kleinen Dinge rührten mich. Es war die große Liebe zwischen Holly und Gerry, die so schmerzlich getrennt wurde, die ich immer vor Augen hatte. Ich denke, dass Hollys Verhalten im Nachhinein nicht unbedingt dick aufgetragen war, sondern durchaus nachvollziehbar ist, da beide noch so jung waren. Sicherlich ist es nie leicht, einen geliebten Menschen zu verlieren, doch der Schicksalsschlag, den Holly ertragen muss, ist meines Erachtens besonders schwer. Endgültig standen mir schließlich die Tränen in den Augen, als Holly die Karte öffnete, in der Gerry ihr und ihren Freundinnen einen Urlaub schenkte. Es erscheint zwar ein wenig unrealistisch, dass Gerry sich in seinem Zustand noch einmal im Taxi auf zum Reisebüro machte, doch die Vorstellung führt einfach zu der Notwendigkeit eines Taschentuchvorrats neben dem Bett.
Doch nicht nur Tränen der Trauer gab es während der Lektüre, sondern auch Lachtränen. Insbesondere als der Dokumentarfilm von Hollys Bruder ausgestrahlt wird, in dem sie und ihre Freundinnen ihren Geburtstag sehr feuchtfröhlich feiern. Oder das Fiasko mit den Luftmatratzen im Urlaub. An dieser Stelle bringe ich aber nur Andeutungen, um nicht die gesamte Handlung vorwegzunehmen und euer Fantasie noch genug Raum zu lassen.
Gerry möchte schließlich, dass Holly glücklich ist. Dazu gehört auch ein neuer Mann und für mich war es eigentlich klar, dass es eine bestimmte Person sein würde, die ihr fortan zur Seite steht. Doch das wäre wohl endgültig zu konstruiert gewesen. Zwar gefiel mir der Weg, den Cecilia Ahern ging, nicht auf Anhieb, doch in einer Gesamtschau finde ich es richtig, wie sie die Geschichte enden ließ. Für Holly gibt es eben ihr persönliches Happy-End.
Der Stil von Cecelia Ahern ist im Übrigen sehr angenehm zu lesen. Ich kann ihn zwar nicht als überaus anspruchsvoll bezeichnen, vielmehr schreibt die Autorin so, als ob sie dem Durchschnittsmenschen aus dem Herzen sprechen würde.
Nun, am Ende waren meine anfänglichen Zweifel zerstreut. Es war einfach ein schönes Buch, ein Buch zum Träumen. Ich möchte zwar nie so etwas Schreckliches wie Holly erleben, doch der Gedanke, dass ein geliebter Mensch seine persönliche Botschaft zurücklässt, würde diese Trauer doch etwas erleichtern. Es ist vielleicht nicht unbedingt aus dem Leben gegriffen, doch manchmal dürfen wir doch träumen und mit diesem Buch hat uns Cecelia Ahern einen ganz besonderen Traum geschenkt. Ich kann euch diesen Roman jedenfalls nur ans Herz legen – ihr werdet weinen, ihr werdet lachen – es steht jedenfalls ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsbücher und ich werde es bestimmt eines Tages noch einmal lesen und mit Holly gemeinsam ihren Weg gehen.
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Das Buch
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„P. S. Ich liebe dich“ erschien im Taschenbuchformat in Deutschland im April 2005 erstmals im Fischer Verlag in Frankfurt. Der Roman umfasst 414 Seiten und ist unter der ISBN 3-596-16133-9 für 8,90 Euro im Handel erhältlich. Übersetzt ins Deutsche wurde er von Christine Strüh.
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Die Autorin
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Cecelia Ahern wurde 1981 in Dublin geboren. Die Tochter des irischen Ministerpräsidenten schrieb schon als Kind Geschichten und studierte Film.
(Quelle: „Für immer vielleicht“)
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Mehr von Cecelia Ahern
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1. P. S. Ich liebe dich
2. Für immer vielleicht
(copyright by laurathoma, Juli 2005)
Kurzinhalt
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Hollys große Liebe ist an einem Gehirntumor gestorben. Zunächst verkriecht sie sich in ihre eigene Welt, doch dann entdeckt sie, dass Gerry ihr Nachrichten hinterlassen hat, die sie wieder in das Leben zurückführen sollen.
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Inhalt
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Holly und Gerry waren glücklich. Sie schwebten im siebten Himmel. Doch dann traf sie die Diagnose aus heiterem Himmel – das Schicksal hatte sich gegen sie gewandt. Gerry war an einem Gehirntumor erkrankt. Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr; die Ärzte geben Gerry noch ein paar Monate. Holly kündigt nun ihre Arbeit – die sie sowieso alle paar Monate wechselte – und widmet sich hingebungsvoll ihrem sterbenskranken Mann. Kaum eine Minute sind sie getrennt, da sie die gemeinsame verbleibende Zeit ausnutzen möchten. Doch eines Tages ist der Abschied da und Holly stürzt in ein großes schwarzes Loch. Sie lässt sich gehen, sitzt nur noch Zuhause und macht sich gar nichts mehr aus ihrem Äußeren. Sie hängt lediglich ihren Tagträumen nach, in denen sie mit Gerry glücklich ist. Auch ihre besten Freundinnen können daran nichts ändern. Erst als sie eines Tages ihre Mutter besucht und diese ihr ein kleines Päckchen in die Hand drückt, erblickt Holly wieder Licht am Horizont. Denn dieses Päckchen ist von Gerry und es enthält kleine Briefchen – für jeden Monat eins. In jedem stellt Gerry Holly eine Aufgabe, die sie langsam zurück ins Leben führen soll, denn dass ist es, was er sich von Herzen von ihr wünscht.
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Meine Meinung
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Obwohl „P. S. Ich liebe dich“ von Cecelia Ahern eigentlich allgegenwärtig ist, schaffte ich es, es mehrere Monate zu umgehen. Ich tat es als Kitsch ab und wollte es eigentlich gar nicht lesen, obwohl ich bisher nur positive Bewertungen darüber gefunden habe. Doch manchmal kommt die Zeit, in der ich all der Krimis und Thriller überdrüssig bin und ich dringend eine Abwechslung brauche. Ich weiß nicht mehr, was mich letztendlich bewegte, mir dieses Buch doch zu kaufen, denn es klang doch zu sehr nach Herz-Schmerz und ich war einfach nicht sicher, ob es wirklich das richtig für mich ist. Doch dann landete es eben in meinem Bücherregal. Vielleicht hat auch meine Neugier darüber gesiegt, was an diesem Buch denn so Besonderes sein soll.
Nun, dann war es also soweit und ich machte mich an die Lektüre. Der Anfang war zunächst etwas deprimierend. Holly allein in ihrem Haus, man kann sie schon als verwahrlost bezeichnen, und diese Hauptfigur war auch noch in einer Fantasiewelt gefangen, in der die heile Welt vorherrschte. Doch je mehr ich las, umso begeisterter war ich. Holly wuchs mir immer mehr ans Herz, da Cecilia Ahern es einfach hervorragend schaffte, mir ihren Kummer nahe zu bringen. Wer hat denn nicht bereits einen geliebten Menschen verloren und sich mehr oder minder erst einmal gehen lassen? Vielleicht waren es auch diese Erfahrungen, die dazu führten, dass ich mich auf den ersten Seiten erst einmal von Holly abschottete. Doch dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte, welchen Inhalt Gerrys Botschaften aus dem Jenseits hatten und welchen Weg Holly nun gehen würde.
Es sind nur Kleinigkeiten, die Gerry ihr „aufträgt“. Eine neue Nachttischlampe, ein Karaoke-Auftritt und so weiter. Doch bereits diese kleinen Dinge rührten mich. Es war die große Liebe zwischen Holly und Gerry, die so schmerzlich getrennt wurde, die ich immer vor Augen hatte. Ich denke, dass Hollys Verhalten im Nachhinein nicht unbedingt dick aufgetragen war, sondern durchaus nachvollziehbar ist, da beide noch so jung waren. Sicherlich ist es nie leicht, einen geliebten Menschen zu verlieren, doch der Schicksalsschlag, den Holly ertragen muss, ist meines Erachtens besonders schwer. Endgültig standen mir schließlich die Tränen in den Augen, als Holly die Karte öffnete, in der Gerry ihr und ihren Freundinnen einen Urlaub schenkte. Es erscheint zwar ein wenig unrealistisch, dass Gerry sich in seinem Zustand noch einmal im Taxi auf zum Reisebüro machte, doch die Vorstellung führt einfach zu der Notwendigkeit eines Taschentuchvorrats neben dem Bett.
Doch nicht nur Tränen der Trauer gab es während der Lektüre, sondern auch Lachtränen. Insbesondere als der Dokumentarfilm von Hollys Bruder ausgestrahlt wird, in dem sie und ihre Freundinnen ihren Geburtstag sehr feuchtfröhlich feiern. Oder das Fiasko mit den Luftmatratzen im Urlaub. An dieser Stelle bringe ich aber nur Andeutungen, um nicht die gesamte Handlung vorwegzunehmen und euer Fantasie noch genug Raum zu lassen.
Gerry möchte schließlich, dass Holly glücklich ist. Dazu gehört auch ein neuer Mann und für mich war es eigentlich klar, dass es eine bestimmte Person sein würde, die ihr fortan zur Seite steht. Doch das wäre wohl endgültig zu konstruiert gewesen. Zwar gefiel mir der Weg, den Cecilia Ahern ging, nicht auf Anhieb, doch in einer Gesamtschau finde ich es richtig, wie sie die Geschichte enden ließ. Für Holly gibt es eben ihr persönliches Happy-End.
Der Stil von Cecelia Ahern ist im Übrigen sehr angenehm zu lesen. Ich kann ihn zwar nicht als überaus anspruchsvoll bezeichnen, vielmehr schreibt die Autorin so, als ob sie dem Durchschnittsmenschen aus dem Herzen sprechen würde.
Nun, am Ende waren meine anfänglichen Zweifel zerstreut. Es war einfach ein schönes Buch, ein Buch zum Träumen. Ich möchte zwar nie so etwas Schreckliches wie Holly erleben, doch der Gedanke, dass ein geliebter Mensch seine persönliche Botschaft zurücklässt, würde diese Trauer doch etwas erleichtern. Es ist vielleicht nicht unbedingt aus dem Leben gegriffen, doch manchmal dürfen wir doch träumen und mit diesem Buch hat uns Cecelia Ahern einen ganz besonderen Traum geschenkt. Ich kann euch diesen Roman jedenfalls nur ans Herz legen – ihr werdet weinen, ihr werdet lachen – es steht jedenfalls ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsbücher und ich werde es bestimmt eines Tages noch einmal lesen und mit Holly gemeinsam ihren Weg gehen.
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Das Buch
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„P. S. Ich liebe dich“ erschien im Taschenbuchformat in Deutschland im April 2005 erstmals im Fischer Verlag in Frankfurt. Der Roman umfasst 414 Seiten und ist unter der ISBN 3-596-16133-9 für 8,90 Euro im Handel erhältlich. Übersetzt ins Deutsche wurde er von Christine Strüh.
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Die Autorin
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Cecelia Ahern wurde 1981 in Dublin geboren. Die Tochter des irischen Ministerpräsidenten schrieb schon als Kind Geschichten und studierte Film.
(Quelle: „Für immer vielleicht“)
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Mehr von Cecelia Ahern
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1. P. S. Ich liebe dich
2. Für immer vielleicht
(copyright by laurathoma, Juli 2005)
48 Bewertungen, 2 Kommentare
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26.09.2006, 15:51 Uhr von Binki
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß Binki
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05.03.2006, 23:45 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich...sh...*g*...Lg, Christina
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