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Summe aller Bewertungen
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- Verträglichkeit:
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Erfahrungsbericht von dreamweb
Akupunktur - Informationen und meine Erfahrungen damit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach dem ich meine erste Akupunktur nach ca. 10 Anwendungen enttäuscht abgebrochen habe, wollte ich eigentlich diese alternative Form nicht mehr bie mir anwenden lassen. Allerdings hat mein Orthopäde gemeint, ich solle es doch versuchen, es käme auch viel auf denjenigen an, der die Akupunktur anwendet, also seine Kenntnisse dieses Verfahrens.
INFORMATIONEN
Die Akupunktur ist ein Heilverfahren, bei dem für medizinische Zwecke besondere Nadeln (Akupunkturnadeln) dem Patienten in spezielle Hautpunkte eingestochen werden. Dafür gibt es Kataloge und Schemata. Die alten Chinesen nannten diese Heilmethode Zenjiu. Das beinhaltet die Wörter Nadel und Erwärmen. Denn neben der Verwendung von Nadeln gibt es bei der Akupunktur auch die Erwärmung von Akupunkturpunkten mittels Brennzigarren oder spezieller Brennkegeln.
Seit den Siebzigerjahren findet die Akupunktur auch in Deutschland immer mehr Beachtung. Sie wird längst nicht mehr von Chinesen ausgeübt, sondern auch viele deutsche Ärzte und Doktoren wenden dieses Verfahren an. Als relativ günstiges Heilverfahren wird es zudem mittlerweile auch gerne von den Krankenkassen angenommen und dadurch auch gezahlt.
Grundlage der Akupunktur bildet aber die traditionell chinesische Medizin (TCM) mit ihren Vorstellungen über die verschiedenen Energien, die hier Qi genannt werden. Diese Energien sollen durch ein System von Leitbahnen, den Meridianen, fließen. Die Akupunktur nutzt hierbei die 12 Hauptmeridiane mit über hundert Punkten. Jedem Organ ist beispielsweise so ein Meridian zugeteilt. Da ein Energiekreislauf zwischen innen und außen besteht, können innere Erkrankungen auch äußere Beschwerden soeie auterkrankungen im Meridianbereich hervorrufen. hervorrufen (Beispielsweise Muskel- und Gelenkschmerzen). Auf der anderen Seite können auch äußere starke Reizungen (Hitze oder Kälte) durch die Meridiane ins Körperinnere eindringen und so Organe beeinflussen. Ebenso sollen die Meridiane einen Energieausgleich zwischen den einzelnen Organen bewirken.
Nach der traditionellen Akupunktur stellen jetzt die Akupunkturpunkte die Öffnungen dieser Meridiane auf der Körperoberfläche dar. Und über diese Punkte ist ein therapteutisches Eingreifen möglich. Man weiß heute, dass sich Akupunkturpunkte von den übrigen Stellen der Haut tatsächlich unterscheiden. An ihnen findet sich sehr häufig Druckrezeptoren udn sie liegen in 80 % auch auf winzigsten Öffnungen, die die Durchtrittsstelle zwischen Nerven und Gefäßen durch Muskelfazien darstellen. Traditionell gibt es 361 Akupunkturpunkte. Faßt man allerdings alle Unterformen der Akupunktur zusammen, so ergibt das über 2.000 der Akupunkturpunkte.
Der Akupunkteur sucht sich bei der Akupunktur die genauen Punkte heraus, die für die jeweilige Behandlung notwendig ist. In diese Punkte setzt er dann die Akupunkturnadeln ein. Die Nadeln selbst sind 2 bis 8 cm groß und haben einen Durchmesser von weniger als 1 mm. Sie bestehen aus Silber, Stahl oder Gold.
Je nach Ort des Akupunkturpunktes wird die Nadel dann wenige Millimeter oder sogar einige cm in die Haut eingestoßen. Am Optimalsten ist es, wenn der Patient einen dumpfen oder wellenförmigen Schmerz empfindet. Manchmal kommt es auch zu einem pulsierenden Schmerzgefühl oder zu einem Schwere- und Wärmegefühl. Die Nadeln bleiben dann 20 bis 30 Minuten im Körper.
Mittlerweile hat sie WHO (Weltgesundheitsorganisation) eine Liste mit zur Akupunktur besonders geeigneten Behandlungen veröffentlicht. Dieses sind Erkrankungen der Atemwege, der Augen, von Magen und Darm, Erkrankungen im Kopfbereich, der Mundhöhle und dem Hals. Erkrankungen der Nerven (Lähmungen und Ähnliches) und auch Erkrankungen der Muskeln und Gelenke.
Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft bewirkt die Nadelung der Akupunkturpunkte eine vermehrte Ausschüttung von Endorphinen, von Serotonin, Kortison, der B und T Lymphozyten und eine Stimulierung des Nervensystems. Eine anatonomische Erklärung der Meridiane konnte bis heute allerdings noch nicht gefunden weren.
MEINE ERFAHRUNGEN
Bei meiner ersten Akupunktur hat mich mein Hausarzt selbst akupunktiert. Er ist Doctor und zudem Spezialist für Schmerzkrankheiten. Seine Akupunktur gegen meine Migränekopfschmerzen hatte keinerlei Erfolg. Im Gegensatz, die Kopfschmerzen wurden kurzzeitig noch stärker. Bei ihm habe ich höchstens 6 Nadeln im Kopf und Nackenbereich bekommen. Danach wurde leise Entspannungsmusik angemacht. Ich sollte mir einen Lieblingsort der Ruhe vorstellen, wo ich positives erlebt habe. Und dann 30 Minuten nur daran denken. Das ist nicht immer leicht, denn wenn man irgendwo liegt, fallen einem doch die merkwürdigsten Sachen ein. Oder Dinge, die man noch erledigen kann. Die Musik empfand ich manchmal sogar störend.
Das Einstechen der Nadeln war sehr unterschiedlich, aber doch nie sehr schmerzhaft. Ich bin ja ziemlich empfindlich bzw. Ängstlich, was so etwas angeht, war hier aber positiv überrascht.
Nach den 30 Minuten durfte ich mich dann wieder anziehen und gehen. Insgesamt war ich doch ziemlich enttäuscht von der Akupunktur. Und hinterher der Ansicht, es sei doch etwas, woran man glauben muss.
Der zweite Arzt, bei dem ich bis auf meine momentane Pause (wegen seines Urlaubs) doch wieder Akupunktur bekomme, ist der Orthopäde, bei dem ich wegen der Wirbelsäule in Behandlung bin. Ich habe Probleme mit HWS und LWS.
Erstaunt war ich bei ihm, dass er ganz anders vorgeht. Er sucht sich bei jeder Behandlung wieder neue Punkte aus. Dabei nimmt er auch bis zu 16 oder 18 Nadeln. Das Einstechen ist hier manchmal sehr schmerzhaft und hat mir auch schon Tränen in die Augen getrieben. Aber hier hat mir die Akupunktur bisher sehr gut getan. Anhand meiner Zunge und seiner Tafeln entscheidet dann der Arzt, welche Akupunkturpunkte er nadelt.
Wichtig ist laut ihm die Entspannung. Das war ja auch bei der ersten Akupunktur der Fall. Aber er bewirkt das nicht mit Musik sondern mit Atemtraining und Selbstdisziplin. Dem Arzt merkt man an, wie sehr er sich mit der traditionellen Akupunktur befaßt hat und wie viel er davon hält. Ich bin total erstaunt. Auf alle Fälle muss ich mich hier nur auf richtiges Atmen konzentrieren. Also man öffnet dabei den Mund ganz leicht. Dann atmet man bewußt durch die Nase ein, sollte spüren, wie der Atem bis in die Lunge geht. Und atmet dann durch den leicht geöffneten Mund wieder aus. Darauf kann ich mich ganz gut konzentrieren, obwohl ich hier auch Anfangs Probleme hatte. Eine halbe Stunde nichts tun ist für mich furchtbar.
Interessant war die Abwandlung an einem Tag. Da fühlte ich mich grippig und war auch verschnupft. Und was sagt da mein Arzt? Schön, ein Schnupfen, dann machen wir eine Schnupfenakupunktur. Ich war gar nicht so erfreut, zudem er sagte, die täte weh und wenn die Tränen in die Augen käme, dann wäre es gut. Schließlich bekam ich Nadeln in die Augenbrauen, zwischen die Nase, in die Nase und in die Stirnpatie. Und glaubt mir, es tat weh und mir kamen auch die Tränen hoch. Aber ich habe noch nie einen Schnupfen so schnell wegbekommen, wie mit dieser Akupunktur. Auch hier mußten die Nadeln knapp 30 Minuten drin bleiben.
Ansonsten bei der normalen Therapie gegen die Verspannung und Kopfschmerzen kommen immer Nadeln in den Rücken, welche in den Hinterkopf, in die Stirn, manchmal in den Bauch, meistens auch welche in die Beine und Füße. Dabei nennt er dann immer die Bereiche, wofür die Nadeln sind und eine Assistentin schreibt alles auf. Man muss ich übrigens bis auf die Unterwäsche ausziehen und wird nach der Akupunktur mit einem großen Tuch zugedeckt. Nach den 30 Minuten zieht dann eine Assistentin die Nadeln wieder heraus und man kann gehen.
Bei dem Orthopäden habe ich jetzt bestimmt auch wieder knapp 10 Akupunktur-Anwendungen bekommen. Meine Muskeln sind zusammen mit seiner sonstigen Therapie schon viel weicher und besser geworden und ich fühle mich auch wohler. Allerdings habe ich ja langjährige vewrschleppte HWS, LWS und BWS Probleme und daher ist die Behandlung auch noch nicht abgeschlossen. HWS ist das Halswirbelsäulensyndrom, BWS das Brustwirbelsäulensyndrom, LWS das Lendenwirbelsäulensyndrom. Bei mir heißt das, dass meistens irgendwelche Wirbel verrenkt sind, die er dann auch wieder einrenken muss.
INSGESAMT
Insgesamt kann ich nur sagen, dass es zwar viele Ärzte gibt, die Akupunktur durchführen. Man hat aber nicht bei jedem Arzt damit Erfolg. Denn seit der zweiten Behandlung sind nicht nur meine Rückenschmerzen besser geworden sondern auch die Kopfschmerzen viel seltener geworden. Schmerzfrei geht die Akupunktur eindeutig nicht. Und jetzt, wo ich manchmal sogar hinter blutende Stellen an den Akupunkturpunkten habe und einige Nadeln auch weh tun, bewirkt die Akupunktur mehr als vorher, wo man die Nadeln kaum spürte. Man sollte sich da vorher erkundigen, wer wirklich als guter Akupunkteur gilt und sich auch intensiv damit beschäftigt und es nicht nur als neue Methode ansieht, mehr Geld zu verdienen.
Ich hoffe, ich konnte etwas neues zum Thema sagen - Miara
INFORMATIONEN
Die Akupunktur ist ein Heilverfahren, bei dem für medizinische Zwecke besondere Nadeln (Akupunkturnadeln) dem Patienten in spezielle Hautpunkte eingestochen werden. Dafür gibt es Kataloge und Schemata. Die alten Chinesen nannten diese Heilmethode Zenjiu. Das beinhaltet die Wörter Nadel und Erwärmen. Denn neben der Verwendung von Nadeln gibt es bei der Akupunktur auch die Erwärmung von Akupunkturpunkten mittels Brennzigarren oder spezieller Brennkegeln.
Seit den Siebzigerjahren findet die Akupunktur auch in Deutschland immer mehr Beachtung. Sie wird längst nicht mehr von Chinesen ausgeübt, sondern auch viele deutsche Ärzte und Doktoren wenden dieses Verfahren an. Als relativ günstiges Heilverfahren wird es zudem mittlerweile auch gerne von den Krankenkassen angenommen und dadurch auch gezahlt.
Grundlage der Akupunktur bildet aber die traditionell chinesische Medizin (TCM) mit ihren Vorstellungen über die verschiedenen Energien, die hier Qi genannt werden. Diese Energien sollen durch ein System von Leitbahnen, den Meridianen, fließen. Die Akupunktur nutzt hierbei die 12 Hauptmeridiane mit über hundert Punkten. Jedem Organ ist beispielsweise so ein Meridian zugeteilt. Da ein Energiekreislauf zwischen innen und außen besteht, können innere Erkrankungen auch äußere Beschwerden soeie auterkrankungen im Meridianbereich hervorrufen. hervorrufen (Beispielsweise Muskel- und Gelenkschmerzen). Auf der anderen Seite können auch äußere starke Reizungen (Hitze oder Kälte) durch die Meridiane ins Körperinnere eindringen und so Organe beeinflussen. Ebenso sollen die Meridiane einen Energieausgleich zwischen den einzelnen Organen bewirken.
Nach der traditionellen Akupunktur stellen jetzt die Akupunkturpunkte die Öffnungen dieser Meridiane auf der Körperoberfläche dar. Und über diese Punkte ist ein therapteutisches Eingreifen möglich. Man weiß heute, dass sich Akupunkturpunkte von den übrigen Stellen der Haut tatsächlich unterscheiden. An ihnen findet sich sehr häufig Druckrezeptoren udn sie liegen in 80 % auch auf winzigsten Öffnungen, die die Durchtrittsstelle zwischen Nerven und Gefäßen durch Muskelfazien darstellen. Traditionell gibt es 361 Akupunkturpunkte. Faßt man allerdings alle Unterformen der Akupunktur zusammen, so ergibt das über 2.000 der Akupunkturpunkte.
Der Akupunkteur sucht sich bei der Akupunktur die genauen Punkte heraus, die für die jeweilige Behandlung notwendig ist. In diese Punkte setzt er dann die Akupunkturnadeln ein. Die Nadeln selbst sind 2 bis 8 cm groß und haben einen Durchmesser von weniger als 1 mm. Sie bestehen aus Silber, Stahl oder Gold.
Je nach Ort des Akupunkturpunktes wird die Nadel dann wenige Millimeter oder sogar einige cm in die Haut eingestoßen. Am Optimalsten ist es, wenn der Patient einen dumpfen oder wellenförmigen Schmerz empfindet. Manchmal kommt es auch zu einem pulsierenden Schmerzgefühl oder zu einem Schwere- und Wärmegefühl. Die Nadeln bleiben dann 20 bis 30 Minuten im Körper.
Mittlerweile hat sie WHO (Weltgesundheitsorganisation) eine Liste mit zur Akupunktur besonders geeigneten Behandlungen veröffentlicht. Dieses sind Erkrankungen der Atemwege, der Augen, von Magen und Darm, Erkrankungen im Kopfbereich, der Mundhöhle und dem Hals. Erkrankungen der Nerven (Lähmungen und Ähnliches) und auch Erkrankungen der Muskeln und Gelenke.
Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft bewirkt die Nadelung der Akupunkturpunkte eine vermehrte Ausschüttung von Endorphinen, von Serotonin, Kortison, der B und T Lymphozyten und eine Stimulierung des Nervensystems. Eine anatonomische Erklärung der Meridiane konnte bis heute allerdings noch nicht gefunden weren.
MEINE ERFAHRUNGEN
Bei meiner ersten Akupunktur hat mich mein Hausarzt selbst akupunktiert. Er ist Doctor und zudem Spezialist für Schmerzkrankheiten. Seine Akupunktur gegen meine Migränekopfschmerzen hatte keinerlei Erfolg. Im Gegensatz, die Kopfschmerzen wurden kurzzeitig noch stärker. Bei ihm habe ich höchstens 6 Nadeln im Kopf und Nackenbereich bekommen. Danach wurde leise Entspannungsmusik angemacht. Ich sollte mir einen Lieblingsort der Ruhe vorstellen, wo ich positives erlebt habe. Und dann 30 Minuten nur daran denken. Das ist nicht immer leicht, denn wenn man irgendwo liegt, fallen einem doch die merkwürdigsten Sachen ein. Oder Dinge, die man noch erledigen kann. Die Musik empfand ich manchmal sogar störend.
Das Einstechen der Nadeln war sehr unterschiedlich, aber doch nie sehr schmerzhaft. Ich bin ja ziemlich empfindlich bzw. Ängstlich, was so etwas angeht, war hier aber positiv überrascht.
Nach den 30 Minuten durfte ich mich dann wieder anziehen und gehen. Insgesamt war ich doch ziemlich enttäuscht von der Akupunktur. Und hinterher der Ansicht, es sei doch etwas, woran man glauben muss.
Der zweite Arzt, bei dem ich bis auf meine momentane Pause (wegen seines Urlaubs) doch wieder Akupunktur bekomme, ist der Orthopäde, bei dem ich wegen der Wirbelsäule in Behandlung bin. Ich habe Probleme mit HWS und LWS.
Erstaunt war ich bei ihm, dass er ganz anders vorgeht. Er sucht sich bei jeder Behandlung wieder neue Punkte aus. Dabei nimmt er auch bis zu 16 oder 18 Nadeln. Das Einstechen ist hier manchmal sehr schmerzhaft und hat mir auch schon Tränen in die Augen getrieben. Aber hier hat mir die Akupunktur bisher sehr gut getan. Anhand meiner Zunge und seiner Tafeln entscheidet dann der Arzt, welche Akupunkturpunkte er nadelt.
Wichtig ist laut ihm die Entspannung. Das war ja auch bei der ersten Akupunktur der Fall. Aber er bewirkt das nicht mit Musik sondern mit Atemtraining und Selbstdisziplin. Dem Arzt merkt man an, wie sehr er sich mit der traditionellen Akupunktur befaßt hat und wie viel er davon hält. Ich bin total erstaunt. Auf alle Fälle muss ich mich hier nur auf richtiges Atmen konzentrieren. Also man öffnet dabei den Mund ganz leicht. Dann atmet man bewußt durch die Nase ein, sollte spüren, wie der Atem bis in die Lunge geht. Und atmet dann durch den leicht geöffneten Mund wieder aus. Darauf kann ich mich ganz gut konzentrieren, obwohl ich hier auch Anfangs Probleme hatte. Eine halbe Stunde nichts tun ist für mich furchtbar.
Interessant war die Abwandlung an einem Tag. Da fühlte ich mich grippig und war auch verschnupft. Und was sagt da mein Arzt? Schön, ein Schnupfen, dann machen wir eine Schnupfenakupunktur. Ich war gar nicht so erfreut, zudem er sagte, die täte weh und wenn die Tränen in die Augen käme, dann wäre es gut. Schließlich bekam ich Nadeln in die Augenbrauen, zwischen die Nase, in die Nase und in die Stirnpatie. Und glaubt mir, es tat weh und mir kamen auch die Tränen hoch. Aber ich habe noch nie einen Schnupfen so schnell wegbekommen, wie mit dieser Akupunktur. Auch hier mußten die Nadeln knapp 30 Minuten drin bleiben.
Ansonsten bei der normalen Therapie gegen die Verspannung und Kopfschmerzen kommen immer Nadeln in den Rücken, welche in den Hinterkopf, in die Stirn, manchmal in den Bauch, meistens auch welche in die Beine und Füße. Dabei nennt er dann immer die Bereiche, wofür die Nadeln sind und eine Assistentin schreibt alles auf. Man muss ich übrigens bis auf die Unterwäsche ausziehen und wird nach der Akupunktur mit einem großen Tuch zugedeckt. Nach den 30 Minuten zieht dann eine Assistentin die Nadeln wieder heraus und man kann gehen.
Bei dem Orthopäden habe ich jetzt bestimmt auch wieder knapp 10 Akupunktur-Anwendungen bekommen. Meine Muskeln sind zusammen mit seiner sonstigen Therapie schon viel weicher und besser geworden und ich fühle mich auch wohler. Allerdings habe ich ja langjährige vewrschleppte HWS, LWS und BWS Probleme und daher ist die Behandlung auch noch nicht abgeschlossen. HWS ist das Halswirbelsäulensyndrom, BWS das Brustwirbelsäulensyndrom, LWS das Lendenwirbelsäulensyndrom. Bei mir heißt das, dass meistens irgendwelche Wirbel verrenkt sind, die er dann auch wieder einrenken muss.
INSGESAMT
Insgesamt kann ich nur sagen, dass es zwar viele Ärzte gibt, die Akupunktur durchführen. Man hat aber nicht bei jedem Arzt damit Erfolg. Denn seit der zweiten Behandlung sind nicht nur meine Rückenschmerzen besser geworden sondern auch die Kopfschmerzen viel seltener geworden. Schmerzfrei geht die Akupunktur eindeutig nicht. Und jetzt, wo ich manchmal sogar hinter blutende Stellen an den Akupunkturpunkten habe und einige Nadeln auch weh tun, bewirkt die Akupunktur mehr als vorher, wo man die Nadeln kaum spürte. Man sollte sich da vorher erkundigen, wer wirklich als guter Akupunkteur gilt und sich auch intensiv damit beschäftigt und es nicht nur als neue Methode ansieht, mehr Geld zu verdienen.
Ich hoffe, ich konnte etwas neues zum Thema sagen - Miara
20 Bewertungen, 2 Kommentare
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16.06.2002, 20:39 Uhr von dani___
Bewertung: sehr hilfreichMir wird auch immer Akkupunktur von Freunden empfohlen, aber mein Arzt weigert sich da, weil sie meint, dass das nicht wirklich gegen meine Migräne hilft... *vogel zeig*
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12.06.2002, 15:07 Uhr von werwoelfin666
Bewertung: sehr hilfreichLeider kapieren die Krankenkassen meist immer noch nicht, daß die Akupunktur mehr bringt wie Chemiekalien.
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