Alcon Opti Free Express Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
Erfahrungsbericht von Kletterrose
Für den klaren Durchblick...
Pro:
ein Pflegesystem für alles (Reinigen, Desinfizieren und Aufbewahren); keine Ablagerungen mehr auf den Linsen; klare Sicht garantiert
Kontra:
durch das verbesserte Pflegesystem jetzt keine mehr
Empfehlung:
Ja
Meinen nächsten Bericht möchte ich einem Pflegesystem, welches für weiche Kontaktlinsen gedacht ist, widmen, das ich seit Jahren nehme, und zwar handelt es sich um: \"Opti-Free Express\".
Von Beginn meiner Kontaktlinsenzeit an, die mittlerweile 13 Jahre zurückliegt, nutze ich Opti-Free und bin dem Pflegesystem bis heute aus verschiedenen Gründen treu geblieben.
Damals, bei einer der ersten Opti-Free Serien, brauchte man neben der Aufbewahrungslösung auch noch ein kleines Fläschchen Spezialreiniger, das am besten täglich zur Desinfektion und Reinigung der Kontaktlinsen angewandt werden sollte. Man musste dazu auf jede Kontaktlinse einen Tropfen des Reinigers geben und die Linse dann sanft reiben. Und 1x pro Woche nahm ich die empfohlene Enzymreinigungstablette, die in den Linsenbehälter kam, und über Nacht auf die Linsen einwirken sollte, um somit eine Tiefenreinigung zu erzielen.
Wenn ich heute so zurückdenke, war das zum einen natürlich ein Mehraufwand und zum anderen lag der Kostenfaktor deutlich höher als heute.
Das Nachfolgereinigungssystem nannte sich dann \"Opti-Free Plus\" und war schon etwas verbessert.
Am optimalsten ist wohl das heutige Pflegesystem \"Opti-Free Express\", was, wie der Name schon sagt, superschnell und einfach zu handhaben ist und wirklich nur noch einen minimalen Pflegeaufwand bedeutet, da man hier nur noch die eine Flasche für alles (Reinigung, Desinfizierung und Aufbewahrung) braucht. Und auf dieses zuletzt genannte Pflegesystem möchte ich nun näher eingehen.
Zu dem Produkt
Während die damaligen ersten Opti-Free Pflegesysteme noch ziemlich einfallslos und einfach nur klinisch weiß aussahen und auch von der Öffnung her nur einen Drehverschluss hatten, macht die aktuelle Opti-Free Express Verpackung schon etwas mehr her.
Die Pappverhüllung selbst erstrahlt in einem leuchtenden Grün-Ton, teilweise von einem ebenso leuchtenden Rot unterbrochen. Die Flaschen an sich sind weiß, umhüllt von einem beschrifteten Aufkleber, der in den gleichen Farben wie die Verpackung gehalten ist.
Was seit kurzer Zeit neu ist, ist, dass nur noch die halbe Packung und ebenso die eine Seite der Flasche in deutscher Sprache erscheint. Auf der anderen Hälfte steht jetzt alles komplett in Französisch. Ich vermute, dass es damit zusammenhängt, dass der Vertrieb für Deutschland und Frankreich dadurch billiger werden könnte.
Der Verschluss ist jetzt ein praktischer Klappverschluss. Das heißt, um die Flasche zu öffnen, brauche ich nur den kleinen Verschluss hochzuklappen und da er befestigt ist, kann er nicht mehr davon kullern. Vor dem ersten Gebrauch schützt den Deckel noch eine anbruchsichere feste Folie, die meist nur mit etwas Gefummel abzubekommen ist.
Zum Reinigen brauche ich gar nichts weiter tun, als nur die Kontaktlinsen aus den Augen zu nehmen und in den dafür vorgesehenen Behälter zu packen und natürlich noch etwas von der Lösung hinein zu geben. Zum Säubern der Linsen ist also kein extra Reiben mehr nötig.
Der Linsenbehälter ist heute auch viel praktischer als früher. Hatte man damals noch einen kompletten, recht großen Behälter für beide Linsen, so ist es heute nur noch ein kleines Plastikteil, was jede Kontaktlinse einzeln aufbewahrt. Man braucht lediglich einmal das grüne Deckelchen abzuschrauben, auf dem ein großes \"R\" steht und hinein kommt demnach die rechte Kontaktlinse und unter das weiße Deckelchen die noch übrig gebliebene linke Kontaktlinse. Verwechslungen der einzelnen Linsen, gerade bei unterschiedlichen Stärken der Augen, so wie bei mir, sind somit nahezu ausgeschlossen, sofern man nicht die Deckel vertauscht.
Mir selbst ist es noch nie passiert und wenn, dann würde ich es spätestens nach dem Reinmachen der Linsen garantiert merken, da mein rechtes Auge fast doppelt soviel Dioptrien hat wie das linke und ich wohl einfach nichts mehr deutlich sehen würde ;-).
Der kleinere Linsenbehälter bedeutet natürlich auch zugleich, dass täglich viel weniger Reinigungsmittel benötigt wird und somit spart das wiederum Kosten.
Der einzige Nachteil ist, dass es genau diese Aufbewahrungsbehälter nicht einzeln zu kaufen gibt. Kaufe ich z.B. ein Doppelpack Opti-Free Express mit 2 x 355 ml, so erhalte ich in der Packung nur 1 Aufbewahrungsbox. Aus hygienischen Gründen sollte man den Behälter ja nicht zu lange benutzen und immer mal wieder einen neuen nehmen. Ich reinige sie ab und an mal, indem ich ihn mit der Lösung ausspüle und anschließend an der Luft trocknen lasse. Genauso wird es auch vom Hersteller empfohlen. Und vor dem Reinsetzen der Linsen in die Augen spüle ich die Linsen sowieso immer noch mal kurz mit der Lösung ab.
Den \"besten\" Tipp diesbezüglich bekam ich übrigens mal bei Apollo Optik. Als ich vor einem Jahr dort nachfragte, ob es die Linsenbehälter nicht auch nachzukaufen gäbe, meinte doch die Verkäuferin allen Ernstes, dass ich sie mit Spülmittel (in ihren Worten: \"Nehmen Sie doch Fit\") säubern könnte. Ich dachte, ich höre nicht recht. Sie hatte anscheinend noch nie was von Desinfektion oder Herstellerhinweisen gehört.
Was wichtig ist, ist, dass das Reinigungsmittel täglich ausgetauscht werden sollte, also niemals aus falschem Sparzwang heraus dasselbe noch mal benutzen. Sonst könnte es doch eines Tages zu Infektionen führen. Einer Freundin von mir ist das vor Jahren mal passiert, da sie die Lösung nur 1x pro Woche austauschte, was natürlich völlig verkehrt war und die Konsequenz davon war, dass sie sich eine so üble Infektion wegholte, dass sie ein ganzes Jahr lang keine Linsen mehr tragen durfte.
Also wirklich immer an die Gebrauchsanweisung halten.
Die Reinigungswirkung selbst ist jetzt nicht nur zufrieden stellend sondern richtig perfekt. Früher hatte ich so manches Mal nach längerem Tragen der Linsen einen leichten Schleier vor Augen, was bedeutete, dass wieder eine Enzymtablette notwendig war zur Beseitigung der Proteinablagerungen.
Jetzt hält die Reinigungswirkung Tag für Tag konstant an. Mit Opti-free Express hatte ich noch nie das Gefühl, dass die Sicht nach einigen Stunden des Tragens der Linsen getrübt wird.
Also denke ich mal, dass der Hersteller noch so einiges am Tragekomfort verbessert hat.
Von der Verträglichkeit her gesehen, kann ich mich auch nicht beschweren. Ich verspürte mit allen Sorten von Opti-Free noch nie irgendetwas Negatives wie ein Brennen der Augen, Röten, Jucken oder dergleichen.
Als ich zwischendurch vor Jahren mal ein anderes, preislich günstigeres Produkt von Bausch & Lomb ausprobierte, dachte ich, meine Augen seien verätzt worden. Es brannte extrem, obwohl ich alles genau nach Packungsbeilage machte. Das System war an sich schon sehr kompliziert und anscheinend auch nicht so ganz unbedenklich anzuwenden, da ich 2 Flaschen hatte, eine zum Reinigen und eine mit Kochsalzlösung zum Neutralisieren. Und obwohl ich wie gesagt alles vorschriftsmäßig stundenlang neutralisiert hatte, brannte es trotzdem. Nein, das war dann echt nichts für mich. Ich kehrte also sofort reumütig zu \"meinem\" Opti-Free zurück und verzichte seitdem auf neue Experimente. Und den kleinen Preisunterschied nahm ich dann doch gern in Kauf. Besser so, als dass ich meinen Augen geschadet hätte.
Ein weiterer Vorteil von Opti-Free Express ist nämlich noch der, dass ich meine Linsen, selbst wenn ich sie schon aus den Augen genommen und in die Aufbewahrungsbox getan habe, jederzeit sofort wieder in die Augen setzen könnte. Und nicht wie bei anderen Systemen, wo man eine genaue Stundenzahl zum Neutralisieren einhalten muss, bevor man die Linsen dann wieder benutzen darf.
Zum Inhalt der Lösung ist noch soviel zu sagen, dass es sich um eine Multifunktionslösung mit antimikrobieller Wirkung hält, die steril, gepuffert, isotonisch und wässrig ist und Natriumchlorid, Sorbitol, Dinatrium edetat, Borsäure und Aminomethylpropanol enthält. Als reinigende Bestandteile sind Citrat und Poloxamin vorhanden sowie Polyquad und Aldox, welche schädliche Mikroorganismen abtöten sollen.
Das Produkt stammt ja ursprünglich aus den USA, die auch das Patent dafür haben und es herstellen. Der Vertrieb für Deutschland findet in Freiburg durch die Alcon Pharma GmbH statt, nachzulesen bei www.optifree.de.
Preise
Nun noch zum Kostenfaktor, der sich in den letzten Jahren deutlich minimiert hat, da man, wie schon erwähnt, nur noch eine Flasche für alles braucht.
Jahrelang kaufte ich mein Pflegesystem abwechselnd bei Apollo Optik oder bei Fielmann, bis ich dann im Internet auf viel günstigere Preise stieß. Von da an war es gar keine Frage mehr, dass ich nur noch bei www.1akontaktlinsen.de bestellte.
Ich kaufe immer die großen Flaschen a’ 355 ml.
Vor kurzem habe ich dort zu folgenden Angebotspreisen bestellt:
2 x 355 ml = 15,34 € und dementsprechend für
8 x 355 ml = 61,26 € (versandkostenfrei ab 50 €).
Die Lieferung erfolgte schnell und reibungslos.
Eine Flasche reicht bei mir ca. 1,5 bis 2 Monate, so dass ich mit 4 Flaschen mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr auskomme.
Bei meinem Augenarzt bekam ich bis vor ungefähr 3 Jahren immer mal gratis ein oder zwei der praktischen kleinen Minifläschchen, die zwischen 60 ml und 120 ml beinhalteten und sehr gut für den Urlaub geeignet waren, da man dann nicht die große Flasche mitnehmen musste. Aber leider scheinen die Augenärzte aufgrund des allgemeinen Sparzwangs keine Gratisproben mehr zu bekommen und dementsprechend erhalte ich als Patientin bzw. Kundin auch keine mehr.
Fazit
Was ich wirklich schön finde, ist, dass ich meinem ersten Pflegesystem für Kontaktlinsen über all die Jahre treu bleiben konnte, da ich doch, was meine Kontaktlinsen angeht, nicht so gern experimentiere, es sei denn, es muss sein, weil ich irgendwas nicht mehr vertrage.
Mit dem alten Opti-Free bin ich ja auch schon gut zurechtgekommen, aber das jetzige Opti-Free Express ist dann doch noch um einiges ausgereifter, gerade hinsichtlich des Pflegeaufwandes und des klaren und nicht mehr zeitweise verschwommenen Sehens.
Und auch die Preise sind jetzt akzeptabler, da man eben nur noch eine Flasche für die komplette Pflege, also Reinigen, Desinfizieren und Aufbewahren, benötigt. Selbst zum Benetzen (bei Trockenheit der Augen, was bei mir allerdings sehr, sehr selten der Fall ist), nehme ich es, da brauche ich nicht noch ein extra Fläschchen Tropfen für zu kaufen. Angeboten wird natürlich immer viel, aber das Geld kann man sich in dem Fall wirklich sparen.
Ich hoffe, dass es Opti-Free Express noch lange geben wird, da ich mit diesem Kontaktlinsen-Pflegesystem das optimale für mich gefunden habe. Alles in allem gibt es bislang nichts, was mich von Opti-Free Express abhalten könnte. Und ein über 11 jähriges, regelmäßiges Anwenden dürfte ja wohl auch für sich sprechen ;-).
In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende,
Jana
Von Beginn meiner Kontaktlinsenzeit an, die mittlerweile 13 Jahre zurückliegt, nutze ich Opti-Free und bin dem Pflegesystem bis heute aus verschiedenen Gründen treu geblieben.
Damals, bei einer der ersten Opti-Free Serien, brauchte man neben der Aufbewahrungslösung auch noch ein kleines Fläschchen Spezialreiniger, das am besten täglich zur Desinfektion und Reinigung der Kontaktlinsen angewandt werden sollte. Man musste dazu auf jede Kontaktlinse einen Tropfen des Reinigers geben und die Linse dann sanft reiben. Und 1x pro Woche nahm ich die empfohlene Enzymreinigungstablette, die in den Linsenbehälter kam, und über Nacht auf die Linsen einwirken sollte, um somit eine Tiefenreinigung zu erzielen.
Wenn ich heute so zurückdenke, war das zum einen natürlich ein Mehraufwand und zum anderen lag der Kostenfaktor deutlich höher als heute.
Das Nachfolgereinigungssystem nannte sich dann \"Opti-Free Plus\" und war schon etwas verbessert.
Am optimalsten ist wohl das heutige Pflegesystem \"Opti-Free Express\", was, wie der Name schon sagt, superschnell und einfach zu handhaben ist und wirklich nur noch einen minimalen Pflegeaufwand bedeutet, da man hier nur noch die eine Flasche für alles (Reinigung, Desinfizierung und Aufbewahrung) braucht. Und auf dieses zuletzt genannte Pflegesystem möchte ich nun näher eingehen.
Zu dem Produkt
Während die damaligen ersten Opti-Free Pflegesysteme noch ziemlich einfallslos und einfach nur klinisch weiß aussahen und auch von der Öffnung her nur einen Drehverschluss hatten, macht die aktuelle Opti-Free Express Verpackung schon etwas mehr her.
Die Pappverhüllung selbst erstrahlt in einem leuchtenden Grün-Ton, teilweise von einem ebenso leuchtenden Rot unterbrochen. Die Flaschen an sich sind weiß, umhüllt von einem beschrifteten Aufkleber, der in den gleichen Farben wie die Verpackung gehalten ist.
Was seit kurzer Zeit neu ist, ist, dass nur noch die halbe Packung und ebenso die eine Seite der Flasche in deutscher Sprache erscheint. Auf der anderen Hälfte steht jetzt alles komplett in Französisch. Ich vermute, dass es damit zusammenhängt, dass der Vertrieb für Deutschland und Frankreich dadurch billiger werden könnte.
Der Verschluss ist jetzt ein praktischer Klappverschluss. Das heißt, um die Flasche zu öffnen, brauche ich nur den kleinen Verschluss hochzuklappen und da er befestigt ist, kann er nicht mehr davon kullern. Vor dem ersten Gebrauch schützt den Deckel noch eine anbruchsichere feste Folie, die meist nur mit etwas Gefummel abzubekommen ist.
Zum Reinigen brauche ich gar nichts weiter tun, als nur die Kontaktlinsen aus den Augen zu nehmen und in den dafür vorgesehenen Behälter zu packen und natürlich noch etwas von der Lösung hinein zu geben. Zum Säubern der Linsen ist also kein extra Reiben mehr nötig.
Der Linsenbehälter ist heute auch viel praktischer als früher. Hatte man damals noch einen kompletten, recht großen Behälter für beide Linsen, so ist es heute nur noch ein kleines Plastikteil, was jede Kontaktlinse einzeln aufbewahrt. Man braucht lediglich einmal das grüne Deckelchen abzuschrauben, auf dem ein großes \"R\" steht und hinein kommt demnach die rechte Kontaktlinse und unter das weiße Deckelchen die noch übrig gebliebene linke Kontaktlinse. Verwechslungen der einzelnen Linsen, gerade bei unterschiedlichen Stärken der Augen, so wie bei mir, sind somit nahezu ausgeschlossen, sofern man nicht die Deckel vertauscht.
Mir selbst ist es noch nie passiert und wenn, dann würde ich es spätestens nach dem Reinmachen der Linsen garantiert merken, da mein rechtes Auge fast doppelt soviel Dioptrien hat wie das linke und ich wohl einfach nichts mehr deutlich sehen würde ;-).
Der kleinere Linsenbehälter bedeutet natürlich auch zugleich, dass täglich viel weniger Reinigungsmittel benötigt wird und somit spart das wiederum Kosten.
Der einzige Nachteil ist, dass es genau diese Aufbewahrungsbehälter nicht einzeln zu kaufen gibt. Kaufe ich z.B. ein Doppelpack Opti-Free Express mit 2 x 355 ml, so erhalte ich in der Packung nur 1 Aufbewahrungsbox. Aus hygienischen Gründen sollte man den Behälter ja nicht zu lange benutzen und immer mal wieder einen neuen nehmen. Ich reinige sie ab und an mal, indem ich ihn mit der Lösung ausspüle und anschließend an der Luft trocknen lasse. Genauso wird es auch vom Hersteller empfohlen. Und vor dem Reinsetzen der Linsen in die Augen spüle ich die Linsen sowieso immer noch mal kurz mit der Lösung ab.
Den \"besten\" Tipp diesbezüglich bekam ich übrigens mal bei Apollo Optik. Als ich vor einem Jahr dort nachfragte, ob es die Linsenbehälter nicht auch nachzukaufen gäbe, meinte doch die Verkäuferin allen Ernstes, dass ich sie mit Spülmittel (in ihren Worten: \"Nehmen Sie doch Fit\") säubern könnte. Ich dachte, ich höre nicht recht. Sie hatte anscheinend noch nie was von Desinfektion oder Herstellerhinweisen gehört.
Was wichtig ist, ist, dass das Reinigungsmittel täglich ausgetauscht werden sollte, also niemals aus falschem Sparzwang heraus dasselbe noch mal benutzen. Sonst könnte es doch eines Tages zu Infektionen führen. Einer Freundin von mir ist das vor Jahren mal passiert, da sie die Lösung nur 1x pro Woche austauschte, was natürlich völlig verkehrt war und die Konsequenz davon war, dass sie sich eine so üble Infektion wegholte, dass sie ein ganzes Jahr lang keine Linsen mehr tragen durfte.
Also wirklich immer an die Gebrauchsanweisung halten.
Die Reinigungswirkung selbst ist jetzt nicht nur zufrieden stellend sondern richtig perfekt. Früher hatte ich so manches Mal nach längerem Tragen der Linsen einen leichten Schleier vor Augen, was bedeutete, dass wieder eine Enzymtablette notwendig war zur Beseitigung der Proteinablagerungen.
Jetzt hält die Reinigungswirkung Tag für Tag konstant an. Mit Opti-free Express hatte ich noch nie das Gefühl, dass die Sicht nach einigen Stunden des Tragens der Linsen getrübt wird.
Also denke ich mal, dass der Hersteller noch so einiges am Tragekomfort verbessert hat.
Von der Verträglichkeit her gesehen, kann ich mich auch nicht beschweren. Ich verspürte mit allen Sorten von Opti-Free noch nie irgendetwas Negatives wie ein Brennen der Augen, Röten, Jucken oder dergleichen.
Als ich zwischendurch vor Jahren mal ein anderes, preislich günstigeres Produkt von Bausch & Lomb ausprobierte, dachte ich, meine Augen seien verätzt worden. Es brannte extrem, obwohl ich alles genau nach Packungsbeilage machte. Das System war an sich schon sehr kompliziert und anscheinend auch nicht so ganz unbedenklich anzuwenden, da ich 2 Flaschen hatte, eine zum Reinigen und eine mit Kochsalzlösung zum Neutralisieren. Und obwohl ich wie gesagt alles vorschriftsmäßig stundenlang neutralisiert hatte, brannte es trotzdem. Nein, das war dann echt nichts für mich. Ich kehrte also sofort reumütig zu \"meinem\" Opti-Free zurück und verzichte seitdem auf neue Experimente. Und den kleinen Preisunterschied nahm ich dann doch gern in Kauf. Besser so, als dass ich meinen Augen geschadet hätte.
Ein weiterer Vorteil von Opti-Free Express ist nämlich noch der, dass ich meine Linsen, selbst wenn ich sie schon aus den Augen genommen und in die Aufbewahrungsbox getan habe, jederzeit sofort wieder in die Augen setzen könnte. Und nicht wie bei anderen Systemen, wo man eine genaue Stundenzahl zum Neutralisieren einhalten muss, bevor man die Linsen dann wieder benutzen darf.
Zum Inhalt der Lösung ist noch soviel zu sagen, dass es sich um eine Multifunktionslösung mit antimikrobieller Wirkung hält, die steril, gepuffert, isotonisch und wässrig ist und Natriumchlorid, Sorbitol, Dinatrium edetat, Borsäure und Aminomethylpropanol enthält. Als reinigende Bestandteile sind Citrat und Poloxamin vorhanden sowie Polyquad und Aldox, welche schädliche Mikroorganismen abtöten sollen.
Das Produkt stammt ja ursprünglich aus den USA, die auch das Patent dafür haben und es herstellen. Der Vertrieb für Deutschland findet in Freiburg durch die Alcon Pharma GmbH statt, nachzulesen bei www.optifree.de.
Preise
Nun noch zum Kostenfaktor, der sich in den letzten Jahren deutlich minimiert hat, da man, wie schon erwähnt, nur noch eine Flasche für alles braucht.
Jahrelang kaufte ich mein Pflegesystem abwechselnd bei Apollo Optik oder bei Fielmann, bis ich dann im Internet auf viel günstigere Preise stieß. Von da an war es gar keine Frage mehr, dass ich nur noch bei www.1akontaktlinsen.de bestellte.
Ich kaufe immer die großen Flaschen a’ 355 ml.
Vor kurzem habe ich dort zu folgenden Angebotspreisen bestellt:
2 x 355 ml = 15,34 € und dementsprechend für
8 x 355 ml = 61,26 € (versandkostenfrei ab 50 €).
Die Lieferung erfolgte schnell und reibungslos.
Eine Flasche reicht bei mir ca. 1,5 bis 2 Monate, so dass ich mit 4 Flaschen mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr auskomme.
Bei meinem Augenarzt bekam ich bis vor ungefähr 3 Jahren immer mal gratis ein oder zwei der praktischen kleinen Minifläschchen, die zwischen 60 ml und 120 ml beinhalteten und sehr gut für den Urlaub geeignet waren, da man dann nicht die große Flasche mitnehmen musste. Aber leider scheinen die Augenärzte aufgrund des allgemeinen Sparzwangs keine Gratisproben mehr zu bekommen und dementsprechend erhalte ich als Patientin bzw. Kundin auch keine mehr.
Fazit
Was ich wirklich schön finde, ist, dass ich meinem ersten Pflegesystem für Kontaktlinsen über all die Jahre treu bleiben konnte, da ich doch, was meine Kontaktlinsen angeht, nicht so gern experimentiere, es sei denn, es muss sein, weil ich irgendwas nicht mehr vertrage.
Mit dem alten Opti-Free bin ich ja auch schon gut zurechtgekommen, aber das jetzige Opti-Free Express ist dann doch noch um einiges ausgereifter, gerade hinsichtlich des Pflegeaufwandes und des klaren und nicht mehr zeitweise verschwommenen Sehens.
Und auch die Preise sind jetzt akzeptabler, da man eben nur noch eine Flasche für die komplette Pflege, also Reinigen, Desinfizieren und Aufbewahren, benötigt. Selbst zum Benetzen (bei Trockenheit der Augen, was bei mir allerdings sehr, sehr selten der Fall ist), nehme ich es, da brauche ich nicht noch ein extra Fläschchen Tropfen für zu kaufen. Angeboten wird natürlich immer viel, aber das Geld kann man sich in dem Fall wirklich sparen.
Ich hoffe, dass es Opti-Free Express noch lange geben wird, da ich mit diesem Kontaktlinsen-Pflegesystem das optimale für mich gefunden habe. Alles in allem gibt es bislang nichts, was mich von Opti-Free Express abhalten könnte. Und ein über 11 jähriges, regelmäßiges Anwenden dürfte ja wohl auch für sich sprechen ;-).
In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende,
Jana
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