Aldi 2 Marinierte Rindersteaks Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym113
Wo ist denn der Cowboy mit dem Lasso?
Pro:
Aussehen, Geschmack, Preis
Kontra:
absolut nichts
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser
Hier bei yopi und drüben bei ciao liest man täglich neue Berichte über neue Produkte. Manchmal wundert man sich über was hier so alles berichtet wird. Mal schüttelt man mit dem Kopf, mal findet man neue Anregungen auch über etwas zu schreiben. Ich las vor einiger Zeit bei Hajott (ciao) einen Bericht über Steaks. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass man darüber viel schreiben kann. Ich hatte zunächst Bilder von der Fleischtheke im Supermarkt vor Augen, aber dann habe ich den Bericht gelesen und bin letzte Woche zum Einkaufen in die Stadt gefahren.
1.) Objekt
2.) Hersteller
3.) Bezugsquelle
4.) Zutaten
5.) Aussehen, Geruch und Geschmack
6.) Meine Meinung
1.) Objekt
2 marinierte südamerikanische
Rinder-Steaks
aus der Hüfte
Küchenfertig
Inhalt 400 g
Tiefgefroren und vakuumverpackt
Preis: 4,59 Euro
2.) Hersteller
Uwe Klinkradt GmbH & Co. KG
Boecklerstraße 5
21339 Lüneburg
Tel. 04131/ 20768-0
Fax 04131/ 20768-99
Vertrieben werden die Steaks von der Firma
frostkrone Tiefkühlkost Handels-GmbH
Katenbäker Berg 20A
27793 Wildeshausen
Tel. 04431/ 6752
3.) Bezugsquelle
bei Aldi. Ich habe sie bei Aldi Süd gekauft, ob sie bei Aldi Nord anders heißen weiß ich nicht.
4.) Zutaten
95 %. Rindfleisch 5 % Marinade, pflanzliches Öl, jodiertes Speisesalz, Würze Zuckerstoffe, Kräuter
Herkunftsland: Brasilien(??) und frei von Gluten.
Der Hersteller empfiehlt die Steaks in der Folie langsam, am besten im Kühlschrank auftauen zu lassen und nicht in der Mikrowelle. Danach sollte man sie abtupfen und in der heißen Pfanne gut durchbraten.
5.) Aussehen, Geruch und Geschmack
Mit meinem Lineal bewaffnet halte ich hier einen Karton von 25,5 cm Länge und 15 cm Breite in der Hand. Auf der einen Seite ist das Gesicht des Kartons im Querformat und auf der Rückseite im Hochformat. Der Karton zeigt auf tiefroter Tischdecke einen weißen Teller und darauf liegt ein leckeres angeschnittenes Steak. Sieht aus wie ein Pfeffersteak, bestreut mit Kräutern und grünem grobem Pfeffer, ausgarniert wurde mit Salat und Pfifferlingen.
So jetzt kommen wir aber zum Inhalt. Zwei Steaks kommen mir entgegen, jeweils vakuumverpackt in einer dicken durchsichtigen Folie, welche zunächst nur eine grau-braune Marinade zeigt. Beide Steaks wiegen zwischen 186 und 200 g, sind ca. 12 x 9 cm und daumendick. Nun ja, langsam auftauen steht da, aber ich wäre nicht ich, wenn ich darauf hören würde. Schließlich ist es 17 Uhr und um 18 Uhr pflege ich mein Abendbrot zu mir zu nehmen. Da es ja in dieser Jahreszeit und speziell jetzt sehr heiß ist, denke ich mir, dass das schon hinhaut. Ich lasse es also in der Folie auf einem Teller liegen. Nach 50 Minuten sehe ich nach und es ist rundherum schon aufgetaut, aber in der Mitte ist es noch gefroren. Das macht nichts, dann brät es mir auch nicht versehentlich durch. Dabei steht ja auch noch auf der Packung, man solle es wohl durchbraten. Ich mag aber keine Steaks die durch sind. Ich entferne die Folie und stelle meine Pfanne auf den Herd. Die Marinade ist nicht sehr üppig und wenn ich es auch noch abtupfen soll, bleibt mir gar nichts mehr. Ich gebe einen Esslöffel Öl in die Pfanne und brate das Steak auf jeder Seite 1 Minute scharf an und dann auf mittlerer Hitze pro Seite noch mal 4 Minuten. Ich mache den Drucktest und beschließe, dass es fertig ist. Ich lege es auf einen Teller, lege eine Scheibe Brot dazu und lasse es noch eine Minute ruhen, bevor ich es anschneide.
Es sieht schon mal verdammt lecker aus und es riecht auch so. Beim Braten entfalteten sich schon die für Steak typischen Aromen. Und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie das wohl schmeckt. Oft hatte ich schon Filetsteaks die zäh waren und das war ja "nur" ein Hüftsteak. Die kaufte ich ja schon ewig nicht mehr, weil man kaum gute abgehangene Qualität erwischt. Dann mache ich den ersten Schnitt. Das Messer geht durch wie durch Butter. Ich rieche noch mal und es riecht nach einem richtig leckeren Steak, das unbedingt verspeist werden will. Mein erster Bissen ist weich und zart, aber wenig gewürzt. Es zergeht förmlich auf der Zunge. Ich gebe noch etwas Salz und Pfeffer drauf und nehme den nächsten Bissen. Und bei jedem weiteren frage ich mich, ob es sich dabei wirklich um echtes Fleisch handelt, oder ob der Hersteller irgendwas künstlich gepresst hat. So ein gutes und zartes Steak habe ich noch nicht gegessen. Es schmeckt definitiv nach gutem Fleisch und den Röstaromen, die beim Braten entstanden sind. Es ist richtiges Fleisch, denn diese Fasern würde man nicht hinbekommen. Und da ich mittlerweile auch die unmarinierten Steaks gekauft habe, was ein versehen war, kann ich sagen, dass es ein supertolles Stück Fleisch ist. Es ist schön marmoriert und dunkelrot. Kurz es ist sehr, sehr lecker.
6.) Meine Meinung
Also, ich bin begeistert, so begeistert, dass ich mir noch mal 2 Pakete davon gekauft habe, leider die unmarinierten, aber egal. Der Geschmack ist sensationell, ich dachte wirklich erst, dass es kein echtes Fleisch ist. Mein Bratergebnis war außen scharf angebraten und innen noch leicht rosa, aber nicht zu sehr, das mag ich nämlich nicht. Es war dazu noch saftig und ich kann es euch nur sehr empfehlen. Der Preis ist wirklich OK, denn gehe ich mal davon aus, dass ich mir immer ein Filetsteak gekauft habe, was auch ca. 4 Euro gekostet hat, aber lange nicht so zart war, dann gebe ich das Geld dafür gerne aus. Was nützt es 1 Euro gespart zu haben, wenn man es nachher nicht essen kann und in den Müll werfen muss.
Noch kurz zu den unmarinierten, also den natur Steaks. Diese waren gut marmoriert und auch etwa gleich groß wie die anderen. Das erste Steak, dass ich mir briet, zog sich im Gegensatz zu den marinierten sehr zusammen. Es wurde vom Umfang her kleiner, aber in der Mitte dafür etwas dicker. Es war nicht so zart wie die marinierten, aber ich werde es das nächste Mal anders zubereiten. Kaufen werde ich mir in Zukunft aber nur noch die marinierten Steaks, denn diese sind einfach hammermässig.
Mein Geheimtipp für euch:
Wenn das Steak fertig gebraten ist, sollte es ja eine Minute ruhen, damit es sich wieder entspannt und der Saft nicht beim Anschneiden verloren geht. Während das Steak also ruht, gebt ihr 2 Esslöffel
Wasser in die Pfanne und 2 Esslöffel Sherryessig. Damit löst ihr den Bratensaft und bindet dann die Soße mit einem guten Stück Kräuterbutter. Ihr werdet begeistert sein. Wetten dass?
Danke fürs Lesen Bewerten und Kommentieren
Hier bei yopi und drüben bei ciao liest man täglich neue Berichte über neue Produkte. Manchmal wundert man sich über was hier so alles berichtet wird. Mal schüttelt man mit dem Kopf, mal findet man neue Anregungen auch über etwas zu schreiben. Ich las vor einiger Zeit bei Hajott (ciao) einen Bericht über Steaks. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass man darüber viel schreiben kann. Ich hatte zunächst Bilder von der Fleischtheke im Supermarkt vor Augen, aber dann habe ich den Bericht gelesen und bin letzte Woche zum Einkaufen in die Stadt gefahren.
1.) Objekt
2.) Hersteller
3.) Bezugsquelle
4.) Zutaten
5.) Aussehen, Geruch und Geschmack
6.) Meine Meinung
1.) Objekt
2 marinierte südamerikanische
Rinder-Steaks
aus der Hüfte
Küchenfertig
Inhalt 400 g
Tiefgefroren und vakuumverpackt
Preis: 4,59 Euro
2.) Hersteller
Uwe Klinkradt GmbH & Co. KG
Boecklerstraße 5
21339 Lüneburg
Tel. 04131/ 20768-0
Fax 04131/ 20768-99
Vertrieben werden die Steaks von der Firma
frostkrone Tiefkühlkost Handels-GmbH
Katenbäker Berg 20A
27793 Wildeshausen
Tel. 04431/ 6752
3.) Bezugsquelle
bei Aldi. Ich habe sie bei Aldi Süd gekauft, ob sie bei Aldi Nord anders heißen weiß ich nicht.
4.) Zutaten
95 %. Rindfleisch 5 % Marinade, pflanzliches Öl, jodiertes Speisesalz, Würze Zuckerstoffe, Kräuter
Herkunftsland: Brasilien(??) und frei von Gluten.
Der Hersteller empfiehlt die Steaks in der Folie langsam, am besten im Kühlschrank auftauen zu lassen und nicht in der Mikrowelle. Danach sollte man sie abtupfen und in der heißen Pfanne gut durchbraten.
5.) Aussehen, Geruch und Geschmack
Mit meinem Lineal bewaffnet halte ich hier einen Karton von 25,5 cm Länge und 15 cm Breite in der Hand. Auf der einen Seite ist das Gesicht des Kartons im Querformat und auf der Rückseite im Hochformat. Der Karton zeigt auf tiefroter Tischdecke einen weißen Teller und darauf liegt ein leckeres angeschnittenes Steak. Sieht aus wie ein Pfeffersteak, bestreut mit Kräutern und grünem grobem Pfeffer, ausgarniert wurde mit Salat und Pfifferlingen.
So jetzt kommen wir aber zum Inhalt. Zwei Steaks kommen mir entgegen, jeweils vakuumverpackt in einer dicken durchsichtigen Folie, welche zunächst nur eine grau-braune Marinade zeigt. Beide Steaks wiegen zwischen 186 und 200 g, sind ca. 12 x 9 cm und daumendick. Nun ja, langsam auftauen steht da, aber ich wäre nicht ich, wenn ich darauf hören würde. Schließlich ist es 17 Uhr und um 18 Uhr pflege ich mein Abendbrot zu mir zu nehmen. Da es ja in dieser Jahreszeit und speziell jetzt sehr heiß ist, denke ich mir, dass das schon hinhaut. Ich lasse es also in der Folie auf einem Teller liegen. Nach 50 Minuten sehe ich nach und es ist rundherum schon aufgetaut, aber in der Mitte ist es noch gefroren. Das macht nichts, dann brät es mir auch nicht versehentlich durch. Dabei steht ja auch noch auf der Packung, man solle es wohl durchbraten. Ich mag aber keine Steaks die durch sind. Ich entferne die Folie und stelle meine Pfanne auf den Herd. Die Marinade ist nicht sehr üppig und wenn ich es auch noch abtupfen soll, bleibt mir gar nichts mehr. Ich gebe einen Esslöffel Öl in die Pfanne und brate das Steak auf jeder Seite 1 Minute scharf an und dann auf mittlerer Hitze pro Seite noch mal 4 Minuten. Ich mache den Drucktest und beschließe, dass es fertig ist. Ich lege es auf einen Teller, lege eine Scheibe Brot dazu und lasse es noch eine Minute ruhen, bevor ich es anschneide.
Es sieht schon mal verdammt lecker aus und es riecht auch so. Beim Braten entfalteten sich schon die für Steak typischen Aromen. Und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie das wohl schmeckt. Oft hatte ich schon Filetsteaks die zäh waren und das war ja "nur" ein Hüftsteak. Die kaufte ich ja schon ewig nicht mehr, weil man kaum gute abgehangene Qualität erwischt. Dann mache ich den ersten Schnitt. Das Messer geht durch wie durch Butter. Ich rieche noch mal und es riecht nach einem richtig leckeren Steak, das unbedingt verspeist werden will. Mein erster Bissen ist weich und zart, aber wenig gewürzt. Es zergeht förmlich auf der Zunge. Ich gebe noch etwas Salz und Pfeffer drauf und nehme den nächsten Bissen. Und bei jedem weiteren frage ich mich, ob es sich dabei wirklich um echtes Fleisch handelt, oder ob der Hersteller irgendwas künstlich gepresst hat. So ein gutes und zartes Steak habe ich noch nicht gegessen. Es schmeckt definitiv nach gutem Fleisch und den Röstaromen, die beim Braten entstanden sind. Es ist richtiges Fleisch, denn diese Fasern würde man nicht hinbekommen. Und da ich mittlerweile auch die unmarinierten Steaks gekauft habe, was ein versehen war, kann ich sagen, dass es ein supertolles Stück Fleisch ist. Es ist schön marmoriert und dunkelrot. Kurz es ist sehr, sehr lecker.
6.) Meine Meinung
Also, ich bin begeistert, so begeistert, dass ich mir noch mal 2 Pakete davon gekauft habe, leider die unmarinierten, aber egal. Der Geschmack ist sensationell, ich dachte wirklich erst, dass es kein echtes Fleisch ist. Mein Bratergebnis war außen scharf angebraten und innen noch leicht rosa, aber nicht zu sehr, das mag ich nämlich nicht. Es war dazu noch saftig und ich kann es euch nur sehr empfehlen. Der Preis ist wirklich OK, denn gehe ich mal davon aus, dass ich mir immer ein Filetsteak gekauft habe, was auch ca. 4 Euro gekostet hat, aber lange nicht so zart war, dann gebe ich das Geld dafür gerne aus. Was nützt es 1 Euro gespart zu haben, wenn man es nachher nicht essen kann und in den Müll werfen muss.
Noch kurz zu den unmarinierten, also den natur Steaks. Diese waren gut marmoriert und auch etwa gleich groß wie die anderen. Das erste Steak, dass ich mir briet, zog sich im Gegensatz zu den marinierten sehr zusammen. Es wurde vom Umfang her kleiner, aber in der Mitte dafür etwas dicker. Es war nicht so zart wie die marinierten, aber ich werde es das nächste Mal anders zubereiten. Kaufen werde ich mir in Zukunft aber nur noch die marinierten Steaks, denn diese sind einfach hammermässig.
Mein Geheimtipp für euch:
Wenn das Steak fertig gebraten ist, sollte es ja eine Minute ruhen, damit es sich wieder entspannt und der Saft nicht beim Anschneiden verloren geht. Während das Steak also ruht, gebt ihr 2 Esslöffel
Wasser in die Pfanne und 2 Esslöffel Sherryessig. Damit löst ihr den Bratensaft und bindet dann die Soße mit einem guten Stück Kräuterbutter. Ihr werdet begeistert sein. Wetten dass?
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