Aldi Bayerische Brezen zum selbst backen Testbericht

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ab 52,23
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von LaMagra

lecker lecker...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Brezn zum Selber aufbacken

...meine Mutter...

...war wieder mal einkaufen. Und das tut sie nie nur für sich allein. Nein, sie kauft für ihre Mami mit ein (also für meine Omi) und für mich, ihre Tochter, da muss sie natürlich auch noch was einkaufen.
Bin gespannt, ob sie immer noch für alle einkäuft, wenn ich ihr Enkelkinder beschere...

Naja, aber nun will ich mal nicht so sein. Schliesslich ist es ja lieb gemeint, und sie ergattert oft Schnäppchen, die ich gut gebrauchen kann.

Wie zum Beispiel letzte Woche wieder:
Ich kam heim, da stand eine Schachtel vor meiner Tür. Halb aufgetaut..
Brezln zum Selber aufbacken.
Reduziert auf 65 Cent...
Na das ist ja was!

Diese Brezeln hatte sie beim H&L Markt in der Stadt gekauft, das habe ich am Etikett erkannt.
Ich selbst habe mir vor 3 Tagen auch wieder so ein Pack Brezln gekauft, allerdings beim Aldi. Nicht-Reduziert kosten da 10 Stück und 100g weniger 1,25 EUR. (natürlich von einer anderen Marke).

Ich will euch aber über dieses Produkt informieren. Ist nämlich eine gute Idee!
Da hat man Sonntags die frischesten Brezln oder wenn man morgens früh aufstehen muss und noch kein Bäcker auf hat, man aber lang arbeiten muss und etwas zu essen dabei haben will.

***Beschreibung***

genaue Produktbezeichnung:

IHLE Ihr Frischbäck
Heimback
Frischbäck Brezen
10 Stück a 90 g

Minutenschnell ofenfrische, knusprige Brezen.
Ofen auf 180°C bei Umluft (220°C bei Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Brezen auf Backblech legen (bei Alublechen ackpapier verwenden).
Brezen kurz antauen lassen, mit Brezensalz bestreuen.
15 – 18 Minuten goldbraun Backen.

Verzehrsempfehlung:
- Vor dem Backen mit Reibkäse, Sesam oder Mohn bestreuen, schafft Abwechslung und macht unsere Brezen noch leckerer!
- Durch Einschneiden der bauchigen Brezenseite erhalten Sie die typische schwäbische Brezelform.

In einem dünnen, rechteckigem Pappkarton ist eine durchsichtige Plastiktüte, in der sich die 10 gefrorenen Brezln gefinden.
Diese sehen noch total käsig aus, so wie Semmel-Teig.
Trotzdem werden die Brezln beim Backen schön braun, wie richtige Laugenbrezeln eben.
Unten am Boden der Schachtel ist auch noch ein kleines Papierpäckchen mit den Salzkörnern, die man auf die Brezln streuen darf.

Auf der Packung steht der Tipp geschrieben, dass man die Brezn kurz antauen lassen soll... hm, das war ja bei mir schon geschehen, die waren halb aufgetaut. Also musste ich alle 10 Brezn backen.

5 Stück haben bei mir auf ein Backblech gepasst, ohne dass es Platzmangel gab. Dadurch, dass die Brezn schon etwas stärker angetaut waren, musste ich aufpassen, dass ich sie nicht zu meterlangen Schläuchen ziehe. Ein paar von den Brezn musste ich wieder ein klein bissl zurecht formen. Aber alles in allem haben sie die gute Form behalten.
Nachdem ich alle 5 Brezn auf das mit Backpapier ausgelegte Blech platziert hatte, kam das Salz an die Reihe. Das Packerl ließ sich leicht aufreissen und das Salz war körnig und frisch.
Manche Körnchen prallten gleich wieder von den Brezln ab, ich habe die dann nochmal zwischen die Finger genommen und auf eine andere Stelle der Brezl gestreut.

Die Backzeit war in Ordnung, sie betrug:
15 Minuten, 18 Min beim ersten Mal, weil ich nicht vorgeheizt hatte.

Danach kamen heisse, superfrische Brezln aus dem Ofen – und ich konnte den 2. Schub machen.
Wieder gleiche Prozedur.
Nach dem Klingeln der Küchenuhr stellte ich den Ofen aus, öffnte die Tür einen Spalt und ließ die Hitze abziehen, die Brezen aber noch auf dem Blech, damit sie etwas krosser werden würden.

***Geruchstest***

Schon während der Backzeit verbreitete sich ein dezenter, warmer Duft nach frischen Brezeln, der mich neugierig auf das Endprodukt machte.
Gleich nach dem ersten Schub stellte ich die fünf Brezeln heraus, in der Hoffnung, dass sie schnell etwas abkühlen würden, damit ich noch schneller ein Stück probieren kann.

***Geschmackstest***

Als die Brezeln dann nur noch lauwarm waren, musste ich zuschlagen.
Der Teig war herrlich weich, aussen gerade so leicht knusprig, wie ich es am meisten liebe.
Meine Mutter ist da genauso – bloß keine harten Brezeln.
Die Brezel ließ ich mir dann mit Brunch mit feinen Kräutern schmecken, das war ein wahrer Hochgenuss.

***Meine Schlussmeinung***

Diese Brezeln sind toll für Leute, die am Wochenende eine Party planen und die frischeste Ware anbieten wollen.
Oder für Familien an Wochenenden.
Wenn man das Pack noch gefroren nach Hause bringt, kann man ja auch nur 2 Brezeln aus der Tüte entnehmen und diese aufbacken, es müssen nicht immer gleich alle 10 sein!
Das ist dann auch ideal für Singles, denn nichts geht über DIESE Frische!
Allerdings schmecken die Brezln einen Tag nach dem Backen trotz gutem Wegpackens viel trockener, als es zum Beispiel gekaufte Brezeln tun.
Woran das liegt, kann ich euch leider nicht sagen. Vielleicht daran, dass die Brezeln mal gefroren waren, vielleicht verändert das irgendwas am Teig.
Ich habe beschlossen, diese Brezeln jetzt öfter zu machen. Am besten immer wenn ich darauf Hunger hab.
Das ist das Beste, was ich bis jetzt an Aufbackprodukten gefunden habe, denn Baguettes, Brötchen oder Toast schmeckt einfach nicht so lecker.
An alle, die sich jetzt noch unsicher sind: probiert es doch mal, es kann nicht schaden.
So viel Geld ist bei einem Pack nicht verloren, und ihr werdet sehen – euch werden diese Brezeln auch schmecken!

Einen schönen Tag noch wünscht euch eure Jenny.

Übrigens ist es bei uns heute 32 Grad warm und ich sitze hier und ackere am Computer gerade meine Pause ab... und ich schreib ausgerechnet über essen, wo ich doch nur ein Stückerl Kuchen und Mineralwasser dabei hatte... hätte jetzt auch schon seit mehreren Stunden so einen Hunger auf was deftig-salziges... *wein*
Naja, dann weiß ich ja, was ich mir heute abend zu essen gönnen sollte...

(c) 02-07-08

(eingestellt am 6. August 2002)

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