Aldi Fotopapier Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von telebim
Das Papier bei Aldi ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aldi ist ja immer für eine Überraschung gut, und so bekommt man dort nicht nur die üblichen Lebensmittel, sondern auch dies und das. Das dies und das ist in meinem Fall das kürzlich angebotene Fotopapier.
Da ich in der glücklichen Lage bin, verschiedene Farbdrucker mein eigen nennen zu dürfen ( na ja 2 von den 3 Drucker gehören dem Geschäft ), möchte ich hier mal versuchen anhand dieser 3 Drucker die positiven wie auch negativen Qualitäten dieses Papiers zu beschreiben.
- Das Papier selbst
Nun, was will man über ein Blatt Papier schon groß verlieren. Gekostet haben mich 25 Blatt damals 9,95DM. Die einzelnen Blätter sind spezialbeschichtet, wobei die Spezialbeschichtung logischerweise nur auf einer Blattseite zu finden ist. Mit 165g/qm2 sind die Blätter um einiges dicker wie normales Schreibmaschinenpapier bzw. Druckerpapier.
In meinem Fall habe ich mich für das hochglänzende Format entschieden. Seidenmatt stand zwar auch noch zu Auswahl, war aber für mich nicht interessant, da ich mit solchen Papieren bisher immer schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
Die Blätter sind sehr solide in einer Kartonage verpackt, die auch mehrmaliges öffnen und schließen locker verkraftet. Der Verpackung selbst liegt noch ein Infoblatt bei, auf welchem allgemeine Hinweise zu finden sind, z.b. Druckertypen die besonders für dieses Papier geeignet seien, oder dass man eben 30 min warten solle, bis die Farbe richtig eingetrocknet ist.
So, doch nun kommen wir zum Test selbst.
- Der Test
Meine Testumgebung setzt sich folgendermaßen zusammen.
1. Lexmark Z11
2. Epson Stylus Color 450
3. HP Dekjet
Als Testbild wählte ich ein Bild unseres Hundes aus, auf dem noch meine Kinder mit abgebildet sind. Farbaufteilung würde ich dementsprechend folgendermaßen einstufen:
20 % Grünwerte
40 % Grau und Schwarzwerte
10 % Blauwerte
30 % restliche Farbwerte ( z.b. rot, gelb ..... )
Gedruckt wurde das Bild in einer Auflösung von 1400dpi, wobei beim Lexmark hier nur 1200dpi ( mehr macht der Drucker nicht )
Getestet wurde, wie die Druckqualität ist, wie farbecht die Ausdrucke sind, wie lange die Ausdrucke zum trocknen brauchen.
LexmarkTest
Beim kleinsten und billigsten Kandidaten, also dem Lexmark war die Farbqualität trotz der etwas niedrigen Auflösung am besten. Lediglich in den Grautönen war mir pers. zu viel Verwischungseffekte in den Farbübergängen drin. Ebenfalls scheint sich das Papier sehr gut mit der Lexmarkfarbpatrone zu verstehen, denn schon nach ca. 4 Minauten konnte man auf dem Bild rumfingern, ohne dass die Farbe verwischt wäre.
EpsonTest
Beim Epson sieht das schon etwas anders aus. Dass dieser Drucker 240dpi mehr zustande bringt, wie der Lexmark sieht man bei der Benutzung dieses Papier auf keinen Fall. Im Gegenteil. Sämtliche Farben kommen hier viel zu blass rüber, und auch die Farbübergänge sind ( alle Farbtöne ) ineinander verschwommen. Dementsprechend lässt dies auch schon ein Rückschluss auf das Trocknungsverhalten zu. Immerhin nach ca. 20 Minuten konnte man gefahrenlos das Ausgedruckte auch auf der Farbseite anfassen.
HpTest
Beim Deskjet war weniger das Trocknungsverhalten das Problem, denn hier konnte man schon nach sage und schreibe ca. 2 Minuten gefahrenlos mit den Ausdrucken hantieren, nein, vielmehr die Druckqualität. Die Farbübergänge waren sehr fein und ebenfalls nur in den Grautönen etwas verschwommen. Störend empfand ich nur, dass man sehr schön die Bahn der Anpressrollen des Druckers auf dem Ausdruck sah. Dies scheint wohl eher ein Problem des Druckers zu sein, wie vom Papier selbst ( kann ich nicht genau sagen, da dies mein erster Einsatz mit dem Gerät war ).
FAZIT
Obwohl das Papier laut Hersteller 2800dpi vertragen soll, wage ich aufgrund der doch nicht ganz überzeugenden Test dies zu bezweifeln. Für Homeofficeanwender mag dieses Papier durchaus zu empfehlen sein, denn der genannte Preis ist schon sagenhaft günstig. Sollte man allerdings professionell Farbausdrucke anfertigen, dann dürfte dieses Papier wohl eher die letzte Wahl sein, denn die Beschichtung ist auch nicht gerade Kratzfest.
Ich danke für die Aufmerksamkeit......
Ave .... telebim
Da ich in der glücklichen Lage bin, verschiedene Farbdrucker mein eigen nennen zu dürfen ( na ja 2 von den 3 Drucker gehören dem Geschäft ), möchte ich hier mal versuchen anhand dieser 3 Drucker die positiven wie auch negativen Qualitäten dieses Papiers zu beschreiben.
- Das Papier selbst
Nun, was will man über ein Blatt Papier schon groß verlieren. Gekostet haben mich 25 Blatt damals 9,95DM. Die einzelnen Blätter sind spezialbeschichtet, wobei die Spezialbeschichtung logischerweise nur auf einer Blattseite zu finden ist. Mit 165g/qm2 sind die Blätter um einiges dicker wie normales Schreibmaschinenpapier bzw. Druckerpapier.
In meinem Fall habe ich mich für das hochglänzende Format entschieden. Seidenmatt stand zwar auch noch zu Auswahl, war aber für mich nicht interessant, da ich mit solchen Papieren bisher immer schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
Die Blätter sind sehr solide in einer Kartonage verpackt, die auch mehrmaliges öffnen und schließen locker verkraftet. Der Verpackung selbst liegt noch ein Infoblatt bei, auf welchem allgemeine Hinweise zu finden sind, z.b. Druckertypen die besonders für dieses Papier geeignet seien, oder dass man eben 30 min warten solle, bis die Farbe richtig eingetrocknet ist.
So, doch nun kommen wir zum Test selbst.
- Der Test
Meine Testumgebung setzt sich folgendermaßen zusammen.
1. Lexmark Z11
2. Epson Stylus Color 450
3. HP Dekjet
Als Testbild wählte ich ein Bild unseres Hundes aus, auf dem noch meine Kinder mit abgebildet sind. Farbaufteilung würde ich dementsprechend folgendermaßen einstufen:
20 % Grünwerte
40 % Grau und Schwarzwerte
10 % Blauwerte
30 % restliche Farbwerte ( z.b. rot, gelb ..... )
Gedruckt wurde das Bild in einer Auflösung von 1400dpi, wobei beim Lexmark hier nur 1200dpi ( mehr macht der Drucker nicht )
Getestet wurde, wie die Druckqualität ist, wie farbecht die Ausdrucke sind, wie lange die Ausdrucke zum trocknen brauchen.
LexmarkTest
Beim kleinsten und billigsten Kandidaten, also dem Lexmark war die Farbqualität trotz der etwas niedrigen Auflösung am besten. Lediglich in den Grautönen war mir pers. zu viel Verwischungseffekte in den Farbübergängen drin. Ebenfalls scheint sich das Papier sehr gut mit der Lexmarkfarbpatrone zu verstehen, denn schon nach ca. 4 Minauten konnte man auf dem Bild rumfingern, ohne dass die Farbe verwischt wäre.
EpsonTest
Beim Epson sieht das schon etwas anders aus. Dass dieser Drucker 240dpi mehr zustande bringt, wie der Lexmark sieht man bei der Benutzung dieses Papier auf keinen Fall. Im Gegenteil. Sämtliche Farben kommen hier viel zu blass rüber, und auch die Farbübergänge sind ( alle Farbtöne ) ineinander verschwommen. Dementsprechend lässt dies auch schon ein Rückschluss auf das Trocknungsverhalten zu. Immerhin nach ca. 20 Minuten konnte man gefahrenlos das Ausgedruckte auch auf der Farbseite anfassen.
HpTest
Beim Deskjet war weniger das Trocknungsverhalten das Problem, denn hier konnte man schon nach sage und schreibe ca. 2 Minuten gefahrenlos mit den Ausdrucken hantieren, nein, vielmehr die Druckqualität. Die Farbübergänge waren sehr fein und ebenfalls nur in den Grautönen etwas verschwommen. Störend empfand ich nur, dass man sehr schön die Bahn der Anpressrollen des Druckers auf dem Ausdruck sah. Dies scheint wohl eher ein Problem des Druckers zu sein, wie vom Papier selbst ( kann ich nicht genau sagen, da dies mein erster Einsatz mit dem Gerät war ).
FAZIT
Obwohl das Papier laut Hersteller 2800dpi vertragen soll, wage ich aufgrund der doch nicht ganz überzeugenden Test dies zu bezweifeln. Für Homeofficeanwender mag dieses Papier durchaus zu empfehlen sein, denn der genannte Preis ist schon sagenhaft günstig. Sollte man allerdings professionell Farbausdrucke anfertigen, dann dürfte dieses Papier wohl eher die letzte Wahl sein, denn die Beschichtung ist auch nicht gerade Kratzfest.
Ich danke für die Aufmerksamkeit......
Ave .... telebim
21 Bewertungen, 3 Kommentare
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27.02.2002, 17:46 Uhr von rofis
Bewertung: sehr hilfreichHabe das Papier damals auch gekauft, verwende es aber nur selten. Na ja, die Qualität ist auch nicht besser als bei meinem Normalpapier....
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25.02.2002, 18:45 Uhr von bavariangirl
Bewertung: sehr hilfreichKlasse, das probiere ich mal
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23.02.2002, 19:20 Uhr von Maeuschen21
Bewertung: sehr hilfreichWünsche dir noch einen schönen Samstag!! VLG Mandy ;o)
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