Alex Bielefeld Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
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Erfahrungsbericht von Mattes1203
Alex am Theater - was für ein Theater!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
In Bielefeld gibt es nur wenige Kneipen, die gemütlich eingerichtet sind und auch sauber gehalten werden. Das Alex ist freundlich eingerichtet und hell.
Man findet allerdings nur schwer einen Platz.
Hier trifft sich die Schikeria, mit Jeans sieht man sehr schnell underdressed aus.
Morgens wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten, welches für 10,50 DM auch sehr preiswert ist. Baguettes gibt`s für den Hunger zwischendurch. Sie sind gut belegt und auch recht preiswert.
Eine Terassenkarte mit Gerichten von Eintopf bis gebratenem Seelachs liegt überall aus.
Die Kellner sind freundlich, geraten aber bei vollem Haus auch schon mal in Hektik.
Gegenüber vom Theater gelegen gibt`s auch nach der Spätvorstellung noch eine Möglichkeit, in einer gepflegten Kneipe einzukehren.
Seit meinem letzten Besuch ist es mit der Sauberkeit rapide nach unten gegangen. Die Spiegel an den regalen hinter der Theke tragen dicke Putzstreifen, genauso der Fußboden. Die Fenster sind so schlierig, daß man kaum nach draußen gucken kann.
Der bestellte Cappucchino verdient diesen Namen kaum noch. Er schmeckt wie ganz gewöhnlicher Bohnenkaffee und war nur noch lauwarm. Schon schlimm, wenn man keine vorgewärmten Tassen nimmt.
Der knüller ist ja, daß er jetzt 4,11 DM kostet. Die Kasse wurde nämlich schon auf Euro umgestellt. Wahrscheinlich, damit die Gäste auf 4,50 DM aufrunden...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-11 17:51:45 mit dem Titel Alex am Theater - was für ein Theater!
Alex am Theater - was für ein Theater!
Es ist jetzt gut ein Jahr her, als ich nach einem Theaterbesuch im „Alex“ saß. Außer den Kellnern war ich fast allein, doch einen freien Tisch zu bekommen, war trotzdem schwierig. Die meisten Tische waren noch gar nicht abgeräumt, die Aschenbecher quollen über und es sah aus, als ob ein Schwarm Heuschrecken vor mir zu Gast war. Doch das schien die Kellner gar nicht zu interessieren. Lebhaft unterhielt man sich über das zurückliegende Wochenende.
Ich wollte schon fragen, ob ich störe, als nach zwei Zigarettenlängen das Unerwartete geschah und sich ein Kellner näherte. Doch die Bestellung nahm er eher widerwillig auf, das vergangene Wochenende schien doch wichtiger zu sein als ein Gast. Ich war auch wenig verwundert, daß mein Cappucchino noch zwei weitere Zigarettenlängen brauchte, um serviert zu werden.
Ich hatte also genug Zeit, um mich mal ein wenig genauer umzusehen. In den Spiegeln hinter der Theke konnte ich mich kaum wiedererkennen. Sie waren fast blind vor Putzstreifen, genauso wie die gläserne Außenfront. Der Weg zur Toilette gestaltete sich etwas schwierig, da meine Schuhe auf dem Boden kleben blieben, und weshalb? Ganz einfach: auch hier wimmelte es von Putzstreifen! Um mir nachher die Hände abzutrocknen, mußte ich erst einmal wieder nach vorne, da die Papierhandtücher aufgebraucht waren.
Als ich den Cappucchino trank, packte mich schließlich das blanke Entsetzen. Erst einmal war er fast kalt, dank der nicht vorgewärmten Tasse und einer immensen Sahnehaube. Des weiteren brauchte ich Messer und Gabel anstatt eines Löffels und die Sahne schmeckte auch schon leicht stichig. Also schnell zahlen und noch schneller gehen! Wie zu erwarten war, hatte der kellner alle Zeit der Welt. Bezahlen mußte ich 4 DM und 11 Pfennige. Sollte sich jemand über den komischen Preis wundern, die Erklärung ist einfach: obwohl der Euro noch in weiter Ferne lag, hatte man die Kasse schon auf Euro umgestellt. Doch den Preis aufzurunden und Trinkgeld zu geben, war es mir einfach nicht wert, ich wollte nur schnell raus! Vorher kostete der hier sogenannte Cappucchino 3,80 DM, also eine Preissteigerung von satten acht (!) Prozent!
Seitdem habe ich das „Alex“ nie wieder betreten. Statt dessen war ich schon in mancher Geisterbahn und habe mich nachher viel besser gefühlt.
Man findet allerdings nur schwer einen Platz.
Hier trifft sich die Schikeria, mit Jeans sieht man sehr schnell underdressed aus.
Morgens wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten, welches für 10,50 DM auch sehr preiswert ist. Baguettes gibt`s für den Hunger zwischendurch. Sie sind gut belegt und auch recht preiswert.
Eine Terassenkarte mit Gerichten von Eintopf bis gebratenem Seelachs liegt überall aus.
Die Kellner sind freundlich, geraten aber bei vollem Haus auch schon mal in Hektik.
Gegenüber vom Theater gelegen gibt`s auch nach der Spätvorstellung noch eine Möglichkeit, in einer gepflegten Kneipe einzukehren.
Seit meinem letzten Besuch ist es mit der Sauberkeit rapide nach unten gegangen. Die Spiegel an den regalen hinter der Theke tragen dicke Putzstreifen, genauso der Fußboden. Die Fenster sind so schlierig, daß man kaum nach draußen gucken kann.
Der bestellte Cappucchino verdient diesen Namen kaum noch. Er schmeckt wie ganz gewöhnlicher Bohnenkaffee und war nur noch lauwarm. Schon schlimm, wenn man keine vorgewärmten Tassen nimmt.
Der knüller ist ja, daß er jetzt 4,11 DM kostet. Die Kasse wurde nämlich schon auf Euro umgestellt. Wahrscheinlich, damit die Gäste auf 4,50 DM aufrunden...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-11 17:51:45 mit dem Titel Alex am Theater - was für ein Theater!
Alex am Theater - was für ein Theater!
Es ist jetzt gut ein Jahr her, als ich nach einem Theaterbesuch im „Alex“ saß. Außer den Kellnern war ich fast allein, doch einen freien Tisch zu bekommen, war trotzdem schwierig. Die meisten Tische waren noch gar nicht abgeräumt, die Aschenbecher quollen über und es sah aus, als ob ein Schwarm Heuschrecken vor mir zu Gast war. Doch das schien die Kellner gar nicht zu interessieren. Lebhaft unterhielt man sich über das zurückliegende Wochenende.
Ich wollte schon fragen, ob ich störe, als nach zwei Zigarettenlängen das Unerwartete geschah und sich ein Kellner näherte. Doch die Bestellung nahm er eher widerwillig auf, das vergangene Wochenende schien doch wichtiger zu sein als ein Gast. Ich war auch wenig verwundert, daß mein Cappucchino noch zwei weitere Zigarettenlängen brauchte, um serviert zu werden.
Ich hatte also genug Zeit, um mich mal ein wenig genauer umzusehen. In den Spiegeln hinter der Theke konnte ich mich kaum wiedererkennen. Sie waren fast blind vor Putzstreifen, genauso wie die gläserne Außenfront. Der Weg zur Toilette gestaltete sich etwas schwierig, da meine Schuhe auf dem Boden kleben blieben, und weshalb? Ganz einfach: auch hier wimmelte es von Putzstreifen! Um mir nachher die Hände abzutrocknen, mußte ich erst einmal wieder nach vorne, da die Papierhandtücher aufgebraucht waren.
Als ich den Cappucchino trank, packte mich schließlich das blanke Entsetzen. Erst einmal war er fast kalt, dank der nicht vorgewärmten Tasse und einer immensen Sahnehaube. Des weiteren brauchte ich Messer und Gabel anstatt eines Löffels und die Sahne schmeckte auch schon leicht stichig. Also schnell zahlen und noch schneller gehen! Wie zu erwarten war, hatte der kellner alle Zeit der Welt. Bezahlen mußte ich 4 DM und 11 Pfennige. Sollte sich jemand über den komischen Preis wundern, die Erklärung ist einfach: obwohl der Euro noch in weiter Ferne lag, hatte man die Kasse schon auf Euro umgestellt. Doch den Preis aufzurunden und Trinkgeld zu geben, war es mir einfach nicht wert, ich wollte nur schnell raus! Vorher kostete der hier sogenannte Cappucchino 3,80 DM, also eine Preissteigerung von satten acht (!) Prozent!
Seitdem habe ich das „Alex“ nie wieder betreten. Statt dessen war ich schon in mancher Geisterbahn und habe mich nachher viel besser gefühlt.
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