Alfie (DVD) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von bessergehtsnicht
Loblied auf einen Womanizer?
Pro:
Jude Law, auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen, interessante Stilgriffe wie Splitscreen etc
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Smart schaut er aus, der Jude Law in Alfie;). Hm, nein – smart kann man als Beschreibung nicht allein stehen lassen. Er hat etwas Jungenhaftes an sich, ein verschmitztes Lächeln, das die Knie jeder Frau vermutlich wie Pudding erweichen lässt.
Und genau dies geschieht vor und hinter der „Mattscheibe“. Die Frauen werden schwach, egal wie alt.
Vorsicht, die Herrschaften – hier geht’s ans Eingemachte der Damenwelt.
Alfie ist jung, hat einen Job als Chauffeur in Luxuslimousinen für einen zänkernden Asiaten und ist Single. Stets smart gekleidet haucht er der Damenwelt ein Kompliment nach dem anderen ins Ohr, was meistens mit einem Schäferstündchen endete.
Alfie liebt die Frauen, egal ob sie gut gehaltene 50 Jahre sind, weiß, farbig, allein - erziehend, blond, schwarzhaarig, verheiratet oder verwitwet. Er liebt sie, alle.
Lieben ist hier jedoch nicht wirklich mit tiefsten Gefühlen zu verwechseln. Nein, hier ist von der körperlichen Liebe, dem kurzen Glück die Rede.
Als Alfie die Freundin von seinem besten Freund schwängert, geht es bergab mit ihm. Das Kind sollte abgetrieben werden, alle Frauen kehren ihm mehr und mehr den Rücken zu, bis er schließlich jämmerlich und krank alleine das Weihnachtsfest verbringen muss.
Zwar dämmerte ihm schon, einige Fehler gemacht zu haben und an seiner Situation wohl auch selbst Schuld ist.
Durch einen Zufall lernt er das Partygirl Nikki (Sienna Miller) kennen, mit der Alfie rasante Abfahrten erlebt, nach einer Weile aber die Tristesse statt eine tolle Beziehung eintritt. Er trennt sich und ist wieder allein. Jede seiner längeren Liebschaften ist nicht mehr an ihm interessiert. Sein bester Freund Marlon (Omar Epps) ist zutiefst verletzt, weil er nun weiß, dass Alfie auch vor seiner Freundin nicht halt gemacht hat. Das Baby seiner Freundin weist eine afrikanisch-europäische Mischidentität vor, Marlon und seine Freundin sind beide afrikanischer Optik.
Alfie kommt zur Vernunft in seiner Einsamkeit, er ist Single und genießt das Leben.
Auszug aus der Cast:
• Jude Law (Alfie) “A.I. – Künstliche Intelligenz”
• Susan Sarandon (\"Sky Captain and the World of Tomorrow\"),
• Marisa Tomei ( \"My Cousin Vinny\", , Susan Sarandon \"Dead Man Walking\")
• Omar Epps (\"Scream 2\", \"Against the Ropes\")
Jude Law ist einfach perfekt für die Rolle des Alfie. Wie ich eingangs schon schrieb, nicht nur innerhalb der lockeren Komödie werden die Frauenknie weich, sondern sicher auch die vorm Bildschirm sitzenden Frauen, werden ähnliche Reaktionen haben. What a sweetheart he is!
Und Susan Sarandon überzeugt als knackige Frau in den 50ern. Wirklich mal schön zu sehen, dass eine Dame ihren Alters derart atemberaubend wirkt – und dazu ein natürliches Gesicht (nicht schönheitschirurgisch optimiert) hat!
Aber auch die anderen Stars und Sternchen spielen authentisch und passend.
Der Soundtrack:
Angelehnt an die heißen 60 er, werden alte Klassiker von Mick Jagger als Kollaborationen von Mick Jagger (\"Rolling Stones\") und Dave Stewart (\"Eurythmics\"). Das passt wie die Faust aufs Auge. Eigentlich höre ich derartige Musik gar nicht, aber da war es doch sehr packend!
Zuweilen gaben Sheryl Crow und Joss Stone ihr Bestes , so dass der Soundtrack die flockige Komödie bestens abrundet.
Requisite:
Da „Alfie“ ein Remake aus den 60ern ist, war ich insbesondere auf die Requisite und Detailtreue gespannt. Von der Küche über das Café bis hin zum Hotel war alles perfekt in die 60er getaucht, nicht überkandidelt, sondern passend – so wie es vielleicht damals wirklich war? Vielleicht, auf jeden Fall absolut nahe an dem Original. Eine Mischung aus Designelementen der 60er, stylisch und zeitgenössisch. Die Splitscreen, die damals ganz besonders in war, kennen wir alle mindestens noch von „Dallas“, dieses Tool wird dezent, nicht zu häufig aber auf den Punkt eingesetzt.
Die Kameraführung/Farben:
Zoom zoom zoom, sag ich, es gibt viele verschiedene Szenen, die mit Nahaufnahme beginnen, die dann ausgezoomt wird. Die Farben sind klar, gut gesättigt und weiche Konturen. (Vielleicht sticht mir das seit meiner Digitalkamera besonders ins Auge?)
Toll sind auch die kurz hintereinander geschalteten Schwarz-Weiß-Fotos, die der Szenerie wieder den authentischen Style geben. Ach ja, nicht zu vergessen die witzigen Schnitte!
Erzählstil:
Falls jemand den alten Klassiker nicht kennt: Als einer der ersten Filme hatte man früher und in der Vollendung bei der aktuellen Version als Zuschauer eine Extra-Einladung in den Film. Alfie spricht mit uns. Die Zuschauer sind immer mit dabei (ja richtig, auch während er eine Dame beglückt, spricht er zu uns – unfassbar, aber man kann ihm nur verzeihen.)
Dass Alfie sich weder beobachtet fühlt noch seine Gesprächspartner von dem Zwiegespräch mit dem Zuschauer nehmen seine Gespielinnen nichts wahr. Alfie erzählt und erzählt, weiht uns ein in seine intimsten Geheimnisse, seine Tagesmottos etc. Er ist uns einfach nah, der Süße!
Wenn es in der Szene weiter geht, dann sind wir als Zuschauer nur noch die stillen Betrachter, bis Alfie wieder mit uns spricht.
Wer einen ganz zauberhaften und gemütlichen DVD Tag sich vornehmen möchte, am besten mit der besten Freundin oder den Töchtern (ja, für jung gebliebene Muttis ist die DVD bestimmt auch was;)), dem sei diese DVD wärmstens empfohlen.
Bild-/Tonquali sind auf bestem Niveau und vor allem was die Extras angeht, wurde nicht gegeizt. Der Film an sich tut ein übriges.
Und genau dies geschieht vor und hinter der „Mattscheibe“. Die Frauen werden schwach, egal wie alt.
Vorsicht, die Herrschaften – hier geht’s ans Eingemachte der Damenwelt.
Alfie ist jung, hat einen Job als Chauffeur in Luxuslimousinen für einen zänkernden Asiaten und ist Single. Stets smart gekleidet haucht er der Damenwelt ein Kompliment nach dem anderen ins Ohr, was meistens mit einem Schäferstündchen endete.
Alfie liebt die Frauen, egal ob sie gut gehaltene 50 Jahre sind, weiß, farbig, allein - erziehend, blond, schwarzhaarig, verheiratet oder verwitwet. Er liebt sie, alle.
Lieben ist hier jedoch nicht wirklich mit tiefsten Gefühlen zu verwechseln. Nein, hier ist von der körperlichen Liebe, dem kurzen Glück die Rede.
Als Alfie die Freundin von seinem besten Freund schwängert, geht es bergab mit ihm. Das Kind sollte abgetrieben werden, alle Frauen kehren ihm mehr und mehr den Rücken zu, bis er schließlich jämmerlich und krank alleine das Weihnachtsfest verbringen muss.
Zwar dämmerte ihm schon, einige Fehler gemacht zu haben und an seiner Situation wohl auch selbst Schuld ist.
Durch einen Zufall lernt er das Partygirl Nikki (Sienna Miller) kennen, mit der Alfie rasante Abfahrten erlebt, nach einer Weile aber die Tristesse statt eine tolle Beziehung eintritt. Er trennt sich und ist wieder allein. Jede seiner längeren Liebschaften ist nicht mehr an ihm interessiert. Sein bester Freund Marlon (Omar Epps) ist zutiefst verletzt, weil er nun weiß, dass Alfie auch vor seiner Freundin nicht halt gemacht hat. Das Baby seiner Freundin weist eine afrikanisch-europäische Mischidentität vor, Marlon und seine Freundin sind beide afrikanischer Optik.
Alfie kommt zur Vernunft in seiner Einsamkeit, er ist Single und genießt das Leben.
Auszug aus der Cast:
• Jude Law (Alfie) “A.I. – Künstliche Intelligenz”
• Susan Sarandon (\"Sky Captain and the World of Tomorrow\"),
• Marisa Tomei ( \"My Cousin Vinny\", , Susan Sarandon \"Dead Man Walking\")
• Omar Epps (\"Scream 2\", \"Against the Ropes\")
Jude Law ist einfach perfekt für die Rolle des Alfie. Wie ich eingangs schon schrieb, nicht nur innerhalb der lockeren Komödie werden die Frauenknie weich, sondern sicher auch die vorm Bildschirm sitzenden Frauen, werden ähnliche Reaktionen haben. What a sweetheart he is!
Und Susan Sarandon überzeugt als knackige Frau in den 50ern. Wirklich mal schön zu sehen, dass eine Dame ihren Alters derart atemberaubend wirkt – und dazu ein natürliches Gesicht (nicht schönheitschirurgisch optimiert) hat!
Aber auch die anderen Stars und Sternchen spielen authentisch und passend.
Der Soundtrack:
Angelehnt an die heißen 60 er, werden alte Klassiker von Mick Jagger als Kollaborationen von Mick Jagger (\"Rolling Stones\") und Dave Stewart (\"Eurythmics\"). Das passt wie die Faust aufs Auge. Eigentlich höre ich derartige Musik gar nicht, aber da war es doch sehr packend!
Zuweilen gaben Sheryl Crow und Joss Stone ihr Bestes , so dass der Soundtrack die flockige Komödie bestens abrundet.
Requisite:
Da „Alfie“ ein Remake aus den 60ern ist, war ich insbesondere auf die Requisite und Detailtreue gespannt. Von der Küche über das Café bis hin zum Hotel war alles perfekt in die 60er getaucht, nicht überkandidelt, sondern passend – so wie es vielleicht damals wirklich war? Vielleicht, auf jeden Fall absolut nahe an dem Original. Eine Mischung aus Designelementen der 60er, stylisch und zeitgenössisch. Die Splitscreen, die damals ganz besonders in war, kennen wir alle mindestens noch von „Dallas“, dieses Tool wird dezent, nicht zu häufig aber auf den Punkt eingesetzt.
Die Kameraführung/Farben:
Zoom zoom zoom, sag ich, es gibt viele verschiedene Szenen, die mit Nahaufnahme beginnen, die dann ausgezoomt wird. Die Farben sind klar, gut gesättigt und weiche Konturen. (Vielleicht sticht mir das seit meiner Digitalkamera besonders ins Auge?)
Toll sind auch die kurz hintereinander geschalteten Schwarz-Weiß-Fotos, die der Szenerie wieder den authentischen Style geben. Ach ja, nicht zu vergessen die witzigen Schnitte!
Erzählstil:
Falls jemand den alten Klassiker nicht kennt: Als einer der ersten Filme hatte man früher und in der Vollendung bei der aktuellen Version als Zuschauer eine Extra-Einladung in den Film. Alfie spricht mit uns. Die Zuschauer sind immer mit dabei (ja richtig, auch während er eine Dame beglückt, spricht er zu uns – unfassbar, aber man kann ihm nur verzeihen.)
Dass Alfie sich weder beobachtet fühlt noch seine Gesprächspartner von dem Zwiegespräch mit dem Zuschauer nehmen seine Gespielinnen nichts wahr. Alfie erzählt und erzählt, weiht uns ein in seine intimsten Geheimnisse, seine Tagesmottos etc. Er ist uns einfach nah, der Süße!
Wenn es in der Szene weiter geht, dann sind wir als Zuschauer nur noch die stillen Betrachter, bis Alfie wieder mit uns spricht.
Wer einen ganz zauberhaften und gemütlichen DVD Tag sich vornehmen möchte, am besten mit der besten Freundin oder den Töchtern (ja, für jung gebliebene Muttis ist die DVD bestimmt auch was;)), dem sei diese DVD wärmstens empfohlen.
Bild-/Tonquali sind auf bestem Niveau und vor allem was die Extras angeht, wurde nicht gegeizt. Der Film an sich tut ein übriges.
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