Allgemeines zu Piercings Testbericht
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Erfahrungsbericht von aulfesleitz
Warum nicht mal ein Kniegelenkpiercing ???
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich möchte meiner geneigten Leserschaft an dieser Stelle ein Piercing vorstellen, welches wohl kaum jemand kennt, da es sich in der Piercing-Szene noch nicht so recht durchgesetzt zu haben scheint. Es handelt sich hierbei um das Kniegelenk-Piercing.
Selbiges kann man am rechten oder linken Kniegelenk durchführen lassen. Beide Gelenke sind dafür gleichermassen geeignet. Unbedingte Voraussetzung für ein Kniegelenk-Piercing ist die stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus. Ausserdem sollte man den Eingriff von einem ausgebildeten Mediziner durchführen lassen, da die Risiken doch erheblich sind.Das Kniegelenk-Piercing wird momentan nur unter Vollnarkose durchgeführt.
Was wird nun genau gemacht? An den beiden äusseren Seiten des Kniegelenks wird jeweils ein kleiner Schnitt angebracht (steriles Messer), durch die der ausgebildete Mediziner eine kleine Sonde mit Kamera einführt, um so genau sehen zu können, wo das Piercing dann letztendlich angesetzt werden kann. Sollte sich beim Kniegelenk-von-innen-anschauen herausstellen, dass etwas nicht in Ordnung ist, so wird das Gelenk geöffnet und die überflüssigen Bestandteile werden entfernt. Bei mir stellte sich heraus, dass das vordere Kreuzband gerissen war. Schwupps, weg damit und Platz geschaffen für das eigentliche Piercing. Zur Zeit wird zum Piercen an sich noch ein dünner Plasteschlauch verwendet, da er vom Körper am leichtesten angenommen wird und so überflüssiges Blut und sonstige Körperflüssigkeiten optimal aus dem Kniegelenk herauslaufen können. Die beiden Schnitte an den äusseren Seiten des Knies werden dann vernäht (schön aufpassen, dass der Schlauch gut fest ist) und fertig ist das Kniegelenk-Piercing.
Nachdem ich nun langsam aus der Narkose erwachte, dachte ich mir, schaust doch mal nach, wie es denn so aussieht.Doch die Enttäuschung war gross, denn das Knie war unter einer Zentimeter dicken Schicht aus Binden und Pflastern vom Unter- bis zum Oberschenkel verpackt, so dass ich das eigentliche Piercing gar nicht sehen konnte. Nach ca. 24 Stunden strengster Bettruhe und absolutem Rauchverbot (Mann, haben Krankenschwestern feine Nasen) wird dann das Knie langsam entpackt. Aber was macht der gute Mann in weiss denn da? Unter einem kurzen, aber dennoch kräftigem Schmerzensschrei meinerseits zieht er doch den Schlauch aus meinem Knie heraus? Wenn ich das vorher gewusst hätte... Aber vielleicht hat ihm das Piercing ja auch nicht gefallen.
Heut Mittag wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Ich soll mein Knie jetzt ungefähr eine Woche schonen und kühlen, bevor eine mehrwöchige, intensive physiotherapeutische Behandlung beginnt.
Für alle die, die jetzt immer noch glauben, ich schreibe wirklich über Kniegelenk-Piercing kommt jetzt die Auflösung. Ich hatte mir beim Fussballspielen das Knie lädiert und wurde ins Krankenhaus geschickt, wo mir das Kreuzband entfernt wurde, weil es völlig hinüber war. Aber es ist doch eine Idee für all die, denen es Spass macht, sich freiwillig Schmerzen zufügen zu lassen und/oder sich verstümmeln zu lassen.
Selbiges kann man am rechten oder linken Kniegelenk durchführen lassen. Beide Gelenke sind dafür gleichermassen geeignet. Unbedingte Voraussetzung für ein Kniegelenk-Piercing ist die stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus. Ausserdem sollte man den Eingriff von einem ausgebildeten Mediziner durchführen lassen, da die Risiken doch erheblich sind.Das Kniegelenk-Piercing wird momentan nur unter Vollnarkose durchgeführt.
Was wird nun genau gemacht? An den beiden äusseren Seiten des Kniegelenks wird jeweils ein kleiner Schnitt angebracht (steriles Messer), durch die der ausgebildete Mediziner eine kleine Sonde mit Kamera einführt, um so genau sehen zu können, wo das Piercing dann letztendlich angesetzt werden kann. Sollte sich beim Kniegelenk-von-innen-anschauen herausstellen, dass etwas nicht in Ordnung ist, so wird das Gelenk geöffnet und die überflüssigen Bestandteile werden entfernt. Bei mir stellte sich heraus, dass das vordere Kreuzband gerissen war. Schwupps, weg damit und Platz geschaffen für das eigentliche Piercing. Zur Zeit wird zum Piercen an sich noch ein dünner Plasteschlauch verwendet, da er vom Körper am leichtesten angenommen wird und so überflüssiges Blut und sonstige Körperflüssigkeiten optimal aus dem Kniegelenk herauslaufen können. Die beiden Schnitte an den äusseren Seiten des Knies werden dann vernäht (schön aufpassen, dass der Schlauch gut fest ist) und fertig ist das Kniegelenk-Piercing.
Nachdem ich nun langsam aus der Narkose erwachte, dachte ich mir, schaust doch mal nach, wie es denn so aussieht.Doch die Enttäuschung war gross, denn das Knie war unter einer Zentimeter dicken Schicht aus Binden und Pflastern vom Unter- bis zum Oberschenkel verpackt, so dass ich das eigentliche Piercing gar nicht sehen konnte. Nach ca. 24 Stunden strengster Bettruhe und absolutem Rauchverbot (Mann, haben Krankenschwestern feine Nasen) wird dann das Knie langsam entpackt. Aber was macht der gute Mann in weiss denn da? Unter einem kurzen, aber dennoch kräftigem Schmerzensschrei meinerseits zieht er doch den Schlauch aus meinem Knie heraus? Wenn ich das vorher gewusst hätte... Aber vielleicht hat ihm das Piercing ja auch nicht gefallen.
Heut Mittag wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Ich soll mein Knie jetzt ungefähr eine Woche schonen und kühlen, bevor eine mehrwöchige, intensive physiotherapeutische Behandlung beginnt.
Für alle die, die jetzt immer noch glauben, ich schreibe wirklich über Kniegelenk-Piercing kommt jetzt die Auflösung. Ich hatte mir beim Fussballspielen das Knie lädiert und wurde ins Krankenhaus geschickt, wo mir das Kreuzband entfernt wurde, weil es völlig hinüber war. Aber es ist doch eine Idee für all die, denen es Spass macht, sich freiwillig Schmerzen zufügen zu lassen und/oder sich verstümmeln zu lassen.
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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20.10.2006, 17:11 Uhr von Sommergirl
Bewertung: nicht hilfreichsorry, aber so ein Bericht sollte man nicht ins Netz stellen, sowas von überflüssig
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