Almdudler Limonade Testbericht

Almdudler-limonade
ab 23,20
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Grad der Süße:  hoch
  • Erfrischungsfaktor:  mittel
  • Eignung zum Durstlöschen:  sehr gut
  • Wirkung:  hoch

Erfahrungsbericht von roma1

Wer dudelt zusammen mit mir?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

„Und ist der Urlaub schon wieder aus
Man nimmt den Abschied und fährt nach Haus.
Man denkt an Kufstein, man denkt an Tirol,
mein liebes Städtchen lebe wohl, leb wohl“

Tja, die dritte Strophe des Kufstener Liedes ist mir letztens wirklich lieb. Mein Ferienticket ist schon ungültig, und ich will in Alpen. Mein Urlaub ist aus, ich denke an Kufstein und an Tirol, weil ich diesen Ort besonders schön finde. Die Melodie des Liedes ist wie ein Ohrwurm, oder wie Melodie des Almdudler, sie verfolgt mich überall, ich summe sie überall, zu Hause, unterwegs, sogar wenn ich im Nachtschicht arbeite. Gestern war ich in Rottenburg, wo ich bei Alfmeier gearbeitet habe, indem ich Benzdüsen überprüfen musste. Ich habe ganze Zeit gesungen und leise gejodelt, sodass ich habe über ganzer Müdigkeit vergessen, und 5 großen Küsten der Benzdüsen überprüft. Wieso verfolgt mich dieses Lied? Ich weiß eigentlich nicht.

Es war so: ich habe einmal aus Kazaa Volklieder downloadet. Ein von ihnen hat mir besonders gefallen – es war das Kufsteiner Lied „kennst du die Perle, die Perle Tirols?“. Natürlich kannte ich nicht, aber meine Freude war groß, als ich gesehen habe, mein Ticket ist auch für dieses Stadtchen gültig. Also entschiede ich mich dort zu fahren. Am ersten Mal war ich dort mit meiner besten Freundin Beata, die Stadt und besonders Alpen haben uns sehr begeistert, obwohl wir nicht zu schönen Wetter hatten – es gab nämlich Wolkenbruch. Wir waren Hautnass, aber der Abenteuer war super. Mir hat es leider nicht genügt, ich musste Antoniuskapelle und Alpen im Sonne ansehen, ich fuhr also dort noch einmal. Der Weg bergauf war sehr schwer, besonders am Anfang, ich bin nämlich ziemlich dick, und erklettern ist für mich nicht kinderleicht. Ich habe jedoch Ziel erreicht und damit hat mir Almdudler geholfen. Über das Getränk werde ich noch reden, nun noch etwas Rundherum. Der Weg zur Antoniuskapelle war schön – Walde, Felsen, kleine Wasserfallen, frische Luft, und ich habe sogar eine schöne Kuh getroffen, die sehr lustige Horne hat, sie waren nämlich sehr krumm und seltsam gebogen, genauso wie diese Kuh BSE hätte, sie hat es jedoch nicht, weil sie ihr ein Photo zu machen gütig ließ. Zufrieden war sie jedoch nicht, sie hat ungeduldig auf mich geschaut, wie sie sagen wollte: „Hau ab du Kuh, lass mich endlich im Ruhe“. Na ja, ich habe sie gelassen und ging weiter. Bei Antoniuskapelle gab es zu vielen Touristen, man hatte keine Ruhe, ich habe also wie ein Japanesser Tourist schnell Photos gemacht und ging noch weiter. Ich habe eine Gaststätte besucht, davor es geschrieben wurde, dass dort frische Milch verkauft werde. Alpenmilch, aber nicht von Weihenstephan, die muss ich probieren – dachte ich, und habe 1,30 Euro für gelbe vom Rahm, anständige Milch bezahlt. Die kuhwarme Milch war wie Liebfraumilch (natürlich die richtige Liebfraumilch, und nicht der Pseudowein) – sie schmeckte so himmlisch, nach Alpen, frisches Graß und Almen. Ja, nach Almen, dann ging ich nämlich weiter und ich habe eine schöne Alm gefunden, wo ich mich legen und jodeln konnte. Gott sei Dank, war ich allein, weil ich wie Kaiser Nero singe – ich denke, ich singe schön, für anderen Leuten ist es nur „dudeln“. Mit Jodeln geht es noch schlimmer. Ich jodelte also, nicht zu laut, um eine Lawine nicht zu verursachen, obwohl ich eigentlich wollte, das Echo vom Königsee zu hören (Berchtesgaden ist eigentlich nicht sehr weit von Kufstein entfernt). Ich hatte die Laune unter dem Titel „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin“, also Sehnsucht. Ich sang aber nur „Kufsteiner Lied“ – ich dudelte also. Dudeln? Was ist eigentlich Dudeln? Es gibt verschiedene Bedeutungen dieses Wortes – als intransitives Wort bedeutet es nichts anders als „Tone von sich geben“, heulen. Das Radio oder der Wolf können dudeln. Als transitives Wort bedeutet es entweder „Dudelsack spielen“ oder umgangsprachlich laienhaft spielen bzw. eine monotone Musik auf einem Instrument machen. Ich hatte zwar kein Instrument dabei, ich hatte aber ich habe gejodelt. Wie gesagt, singe ich wie Kaiser Nero, also ziemlich laienhaft, ich habe vom Sehnsucht gejodelt, ich habe also gedudelt wie ein Wolf. Ich habe nur ein Lied gesungen, es war also ganz monotone Melodie. Wie Ihr seht, habe ich in allen Sinnen GEDUDELT. Es war in einem Alm, ich war also Almdudler :0) Ab und zu hatte ich getrocknetes Hals und ich musste etwas trinken, um weiter zu singen. Was konnte ich trinken? Natürlich meinen Almdudler, mein Getränk aus Tirol.

Das Aussehen:

Es handelt sich um 1 Liter Plastikflasche mit weiß – roter Mutter und roter Etikette. Auf der Etikette sieht man eine Bergkapelle, umrahmt von Bergen, genauso wie Antoniuskapelle. Dann sieht man ein Paar in der Tirol Volktracht. Die Blondine mit sommersprossigem Gesicht trägt eine rote Trachtkleidung und weiße Trachtbluse zusammen mit einem Halsanhänger. Der Mann trägt Lederhose und grüne Jacke. Beide haben einen Tiroler Hut.

Was finde ich drin?

In der Flasche gibt es gelbe wie Bier Limonade, die sehr angenehm prickelnd ist. Das Getränk duftet stark nach Alpenkräuter und auch nach meiner Lieblingslimonade mit Linderblütengeschmack aus Tschechien, die man übrigens sehr selten kaufen kann. Der Geschmack und Duft sind eher schwierig zu definieren, sie erinnern jedoch auf jedem Fall Kräuter. Die Almdudler Limonade kommt aus Österreich und in diesem Land ist überall zu kaufen, in Kufstein natürlich auch, dort habe ich auch Almdudler mit gelber und blauer (leicht) Etikette. In Deutschland ist sie leider seltenen zu erhalten, und nur die mit roten Etikette, man kann sie zum Beispiel bei Netto kaufen. Dort kostet sie ca. 1 Euro. Sie hat sehr gute Erfrischungswirkung und löscht Durst für lange Zeit. Ihr leicht bitterer Geschmack verursacht, dass man nicht lange mehr trinken will, wie nach süßeren Getränken. Almdudler ist auf keinem Fall zu süß, sondern wie erwähnt eher bitter.

Zutaten:

Natürliches Mineralwasser, Zucker, Kohlensäure, natürliche Aromen (Kräuterextrakte), Zitronensäure, Farbstoff, Ammonsulfit – Zuckerkulör. Ohne chemische Konservierungsmittel.

Hersteller:

Abgefüllt mit der Genehmigung der Firma Almdudler – Limonade A. & S. Klein, Wien (Österreich) durch Franken Brunnen GmbH & Co KG. 91413 Neustadt / Aisch.

Meine Erfahrungen und Fazit:
Ich finde dieses Getränk genial, besonders bei Hitzen, oder wenn man eine Bergreise macht. Das Getränk ist nicht zu süß, sondern eher ziemlich bitter, was verursacht, dass die Limonade sehr gut Durst löscht und man muss dann nicht zu trinken. Prickelnde Limonade gibt viele Erfrischung und Kraft für weiteren Weg. Sie hat wunderbaren Geschmack, sie schmeckt nach leckeren Kräutern und man kann sie eigentlich mit Begriff „Essenz der Alpen“ nennen. Wenn man sie trinkt, bringt man sich Alpen, Almen, frisch duftendes Alpengraß, Kühe und schöne Blicke in Erinnerung. Der Duft der Limonade ist genauso wie Musik des Almdudlers, wie Ohrwurm, man kann ihn bestimmt nicht vergessen. Er versucht dass alle Bergensmemoiren zurücken wie Echo vom Bodensee und man will wieder nur Jodeln, schade nur, dass man nicht wieder in Alpen fahren, man kann nur nach Alpen sehnen und an Kufstein denken. Man kann endlich jodeln, immer die monotone, aber schöne Melodie, man kann also dudeln. Wenn will zusammen mit mir dudeln? Singen kann doch jeden, ein besser, anderer schlimmer. Es bringt jedoch Freude, wenn das Leben zu langweilig ist.
Eure Joanna

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    21.03.2006, 17:18 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich dudle schon mal mit...