Aloe Vera Testbericht

Aloe-vera
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Erfahrungsbericht von RotTigerchen

Kostbare Heilpflanze mit Kultcharakter

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja


Vorwort
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Eigentlich kannte ich diese Aloe-Vera-Pflanze nur vom Hören-Sagen und habe diesem Pflänzchen keinerlei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Bis zu dem Tag, als ich sie selber einmal ausprobieren konnte. Seither bin ich begeistert von diesem Wunder(baren) Kraut und möchte Euch das grüne Wunder etwas näher bringen. Vielleicht könnt Ihr es für Euch auch nutzen.

Was ist Aloe-Vera?
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Aloe Vera ist ein stacheliges Gewächs und stammt aus der Wüste. Vor einigen hundert Jahren brachten Sklaven aus Afrika diese anspruchslose Heilpflanze nach Mittelamerika, wo sie sich fast wie Unkraut verbreitete. Es gibt ca. 250 verschiedene Arten dieser Gattung Aloe, die als Kräuter, Sträucher und sogar Bäume hauptsächlich in subtropischen Gebieten Amerikas, Afrikas Asien und, durch den Import bedingt, auch in Europa wachsen. Wissenschaftler haben übrigens über 200 wertvolle Inhaltsstoffe (zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und essenzielle Aminosäuren) der Pflanze nachweisen können.

Leider besitzen aber nicht alle Arten die heilende Eigenschaft und somit einen Nährwert für Mensch und Tier. Ich möchte Euch mit den einzelnen Arten nicht überfluten, welche die wirksamsten Bestandteile haben. Stattdessen nenne ich Euch die, die das größte nachweisliche Wirkspektrum hat. Es handelt sich um Aloe Vera Barbadensis.

Dieses Aloe Vera-Art wächst wild in Mittel- und Südamerika, auf den Kanarischen Inseln, Afrika und in den Mittelmeergebieten mit heißen und trockenen Sommern sowie milden Wintern.

Die Pflanze wird zwischen 60 und 90 Zentimeter hoch und fast alles an ihr besteht aus Blättern, welche an einem kurzen Spross sitzen. Die blassgrünen, ca. 40 bis 50 cm langen Blätter, bilden eine Blattrosette welche am unteren Teil der Pflanze ca. 6 bis 10 cm breit wird.

Desweiteren haben die Blätter ansich an den Rändern weißliche und hornige Stacheln, die an einen Kaktus erinnern – aber wie gesagt, sie gehört zu den Liliegewächsen.


Die Geschichte des Aloe-Vera
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Seit einiger Zeit erlangt diese Gewächs immer mehr und mehr Ruhm, da das aus den fleischigen Blättern gewonnene Gel bzw. Mark , reich an lebensspendenen Wirkstoffen, die den menschlichen Organismus heilen, nähren und pflegen und sogar verjüngen sollen.

Schönheiten unserer Weltgeschichte, wie Kleopatra und Nofretete wussten um diese Stoffe und nutzen sie für sich. Die beiden Damen wussten damals schon, daß nicht nur Eselsmilch ein echtes Wellness-Produkt ist, sondern auch Aloe Vera.


Anwendungsbeispiele
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Das frische, fingerbreit abgeschnittene Blatt eignet sich zur Nahrungsergänzung, aber auch zur Hautpflege (heutzutage haben viele Kosmetikprodukte A.V. als Inhaltsstoff).


Der Saft
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der Aloe Vera kann ebenfalls zur Anwendung eingenommen werden – hier sollte man jedoch die Schale entfernen, da diese Aloin beinhalten – Wirkstoff, der in größeren Mengen abführend wirkt und darüber hinaus auch recht schwer im Magen liegt – sprich unbekömmlich ist. Hier sollte wirklich nur das Blattgel verwendet werden.


Das Gel
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kann zur kosmetischen Haut- und Schönheitspflege angewandt werden bzw. zur Behandlung von folgenden Verletzungen benutzt werden:

Verbrennungen (bei Verbrennungen 2. und 3. Grades sollten die Gelstücke direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden)


  • Sonnenbrand o. Strahlenschäden (medizinisch wie z.B. Laser)
  • Aknebehandlung
  • Insektenstichen
  • Abschürfungen
  • Schnittverletzungen


Meine Erfahrung mit Aloe Vera
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habe ich durch ein kleines Haar- und Hautpflegeproblem sammeln können. Ich hatte seinerzeit das Problem, daß mein Haar sehr trocken und irgendwie krank aussah – obwohl ich reichlich Pflegeprodukte angewendet habe.

Die Ursache war schnell durch ein kompetentes Beratungsgespräch bei meinem Frisör abgehandelt. Genau wie viele andere Menschen auch, wusste ich nicht, daß die Verstopfung der Hautporen der Kopfhaut durch Talg und Haarspray sowie sonstigen schwerlastigen Haarprodukten das Haar von innen her vergiften.

Das Zubetonieren der Poren verhindert den nächtlichen Abtransport und die Regenerierungsphase unseres Haares und der Kopfhaut. Kein Wunder, wenn sich die Giftstoffe dann andere Wege suchen – z.B. über die Gesichtshaut, welche sich dann fröhlich mit Pickelchen bemerkbar macht.

Wer sich wundert, warum er so viele Pickel im Gesicht hat, sollte mal prüfen, wie häufig die eigene Kopfhaut ordentlich säubert. Mit normalen Shampoos ist da übrigens nichts zu machen. Übrigens, Ekzeme, Schuppen und Haarausfall kann somit auch entgegengewirkt werden.

Ich verwende eine spezielle Haarbürste (tägliches Bürsten ein Muß!) und eine spezielle Shampoo-Serie, damit jeden Tag die natürlichen und unnatürlichen Rückstände entfernt werden und die Haut wieder atmen kann und sich regenieren kann.

Unterstützend wirken da natürlich auch die Vitalstoffe des Aloe Vera-Gels, welches die Haarwurzlen stärkt und dadurch die Durchblutung fördert. Das Wachstum der Haare wird gesteigert. Trockenenes Haar bekommt die nötige Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit zurück.

Verwendet man dann noch etwas Jojoba-Öl, ist die perfekte Haar- und Kopfhautkur schnell selbst gezaubert (Jojoba-Öl eigenet sich gut, um die vorher genannten Rückstände auf der Kopfhaut sanft zu entfernen).

Meine zweite positive Erfahrung mit Aloe Vera konnte ich im Bereich Sonnenschutzpflege machen. Aloe besitzt einen hohen natürlichen Lichtschutzfaktor und kann den Durchgang der schädlichen Strahlen um bis zu 70 Prozent vermindern.

Bei Reizungen und Verbrennungen hilft das Gel der Pflanze bei einer schnelleren Regeneration und nimmt auch gleichzeitig, durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt, daß unangenehme Spannungsgefühl sonnengereizter Haut. Prima nicht nur als Pre- sondern auch als Apre Sun-Gel

Die Anwendung ist sehr einfach, denn man schabt man das Blattgel von der Schnittstelle ab und trägt es auf die zu behandelnden Stellen auf.


Nahrungergänzung mit Aloe Vera?
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Auch in diesem Bereich lässt sich das kleine grüne Wunderpflänzchen anwenden. Entfernt man von den daumenbreit abgeschnittenen Blättern, die ungenießbare Schale, kann man das Gel aus dem Blattinneren in kleinen Stückchen verzehren. Wem es pur nicht schmeckt (ist weiß, glibberig und schmeckt etwas bitter), der kann das Gel auch in Fruchtsäfte einrühren und hat somit ein darmpflegendes Energie-Getränk.

Der Saft sollte jedoch dann immer nüchtern vor den Mahlzeiten getrunken werden., damit die Inhaltsstoffe vom Körper besser aufgeschlossen werden können. Die Dosis sollte ca. 60 Milliliter 2 x täglich ausmachen – für Erwachsene (bei ist der aloin-freie Saft mit 30 bis 60 Milliliter zu dosieren).

Bei Krankheiten wie Grippe und Erkältung kann 3 x täglich 60 bis 120 Milliliter verabreicht werden. Selbst bei Krankheiten wie Krebs, kann dieser Saft in entsprechender Dosis ( 240 ml bis knapp 500 ml) aus dem ganzen Blatt angesetzt werden.


Entgiften mit Aloe Vera?
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Auch das ist möglich und kann ich nur jedem empfehlen; zu jeder Jahreszeit. Der Vorteil durch das Entgiften mit Aloe Vera ist schnell erklärt. Es werden bei der Einnahme von Aloe Vera-Säften, sogenannte Toxine aus dem Körper ausgeschieden, die heftige Reinigungsreaktionen mit sich bringen können.
Es kann z.B. über einige Tage Kopfschmerzen auftreten, Verdauungsprobleme, Hautveränderungen und auch Müdigkeit können ebenfalls einhergehen, was aber bei anderen Entschlackungsprozessen ein ganz normaler Nebeneffekt ist.

Eine besonders schützende, reinigende und wohltuhende Wirkung wird Aloe Vera auch bei angegriffener Schleimhaut der Verdauungsorgane wie Magen, Dünn- und 12-Finger-Darm sowie Dickdarm nachgesagt.

Wer diesen Begleiterscheinungen der Entschlackung entgegenwirken möchte und die Entgiftung positiv unterstüzen will, sollte sich viel Schlaf und Flüssigkeitszufuhr (Wasser und Kräuertees) gönnen. Sauna und Vollbäder und lange Spaziergänge an frischer Luft sind ebenfalls hilfreich. Wer dann noch zusätzlich Viamtin C und E, Beta-Carotin und Bioflavonoide sowie Zink und Selen zu sich nimmt, kann den Prozess sogar noch beschleunigen.

Allergiker können diese Entgiftung ebenfalls ausprobieren, da die diversen Fettsäuren in Aloe Vera, den Organismus entgiften und somit der übertriebenen Abwehrreaktion des Immunsystems entgegenwirken.


Was Aloe Vera nicht kann
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Diese Pflanze sollte auf keinen Fall als Ersatz für notwendige Medikamentationen sein – laut deutschem Arzneimittelgesetz gilt sie nicht als Heilmittel, sondern lediglich alsunterstützende Maßnahme. Hier sollte sich aber jeder selber auf sein \"Bauchgefühl\" verlassen.


Und wo gibt es Aloe Vera zu kaufen?
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Die Kosmetik-Branche bietet mittlerweile schon sehr viele Produkte mit den Inhaltsstoffen der Aloe Vera an. Die Wirksamkeit hängt natürlich von der Dosierung und dem Zusammenspiel mit den anderen Inhaltsstoffen ab. Besser ist es, sich eine eigene Pflanze zu ziehen – hier kann man beim heimischen Gärtner nachfragen.

Natürlich werden auch diverse Produkte in Reformhäusern angeboten – hier muß jeder selbst entscheiden, für was und für wie viel Geld er diese Produkte erwerben möchte.

Zu den Säften sei noch gesagt, daß sie als Fertigprodukt sehr praktisch sind und der Preis durchaus gerechtfertigt ist. Vor einigen Jahren enthielten diese Säfte noch den Stoff Aloin, der wie vorher beschrieben, nicht bekömmlich ist.

Mittlerweile wird dieser Stoff jedoch durch ein bestimmtes Verfahren herausgefiltert ohne die empfindlichen Enzyme und Vitamine zu schädigen und der Vorteil liegt nun offen auf der Hand. Man spart einiges an Zeit - da man bei \"Eigenanbau\" immer die Schale entfernen muß (wegen Aloin).


Wie bewahre ich frische Aloe Vera am besten auf?
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Wenn Ihr selbst eine Pflanze pflegt, dann ist es wirklich nicht schwer, die frisch geschnitten Blätter zu lagern.

Am besten gelingt das bei ca. 10 Grad Celsius– sie halten so mehrere Wochen, ohne nennenswert an Gewicht zu verlieren. Die Schnittflächen der Pflanze verschließen sich übrigens von alleine, so braucht die Pflanze keine Wundversorgung bzw. die abgeschnittenen Blätter keinen „Verband“.

So, ich hoffe, daß ich Euch ein kleines bisschen von dieser tollen Allround-Heilpflanze näher bringen konnte und bin neugierig, ob Ihr auch schon Erfahrungen machen konntet.

Wäre schön, wenn Ihr diese kurz in einem Kommentar mitteilt

In diesem Sinne
Euer
Rot-Tigerchen

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