Echte Aloe Testbericht

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Erfahrungsbericht von Pici16

Wer kennt`s nicht?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hier eine Gesichtscreme, dort ein Duschgel und meistens auch Bodylotions – Aloe vera hat sich spätestens als Bestandteil von zahlreichen Kosmetikartikeln Bekanntheit verschafft.

Da dieses nette Pflänzchen bei uns im ganzen Haus allerdings in seiner natürlichen Form vertreten ist, möchte ich mich in dem folgenden Bericht mit der Form als Hauspflanze beschäftigen.


Was ist Aloe vera?
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Aloe zählt zu den Liliengewächsen und ist eine Pflanze, die äußerlich zunächst ein wenig an einen Kaktus erinnert. Bedingt wird diese Annahme durch die stacheligen länglichen Blätter, die blütenartig auseinanderwachsen. Ursprünglich kommt diese Pflanze aus den warmen trockenen Gebieten Afrikas.


Geschichtliches
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Die Aloe vera wurde schon etwa 2000 vor Christus als Räuchermittel in Indien und Babylonien entdeckt. Auch als Beigemisch zur Myrrhe konnte sich diese Pflanze den Ägyptern zur Mummifizierung nützlich machen.

Später wurde das stark riechende Holz der Aloe als eine Art Kaugummi zur Atempflege teuer verkauft. Und schließlich wurde die Nützlichkeit für die Produktion von Salben und Cremes entdeckt, wie wir sie bis heute kennen.

Dank der Araber gelangte die Aloe vera während der Kreuzzüge auf den europäischen Kontinent und wurde folglich auch hier genutzt. Später im Mittelalter war sie stark vertreten in den Klöstern als Heilpflanze.


Wirkung von Aloe
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Aloe wurde wie bereits erwähnt überwiegend für Salben und als Heilmittel verwendet. Dies beruht auf den Eigenschaften des Saftes der Pflanze.

Neben einem großen Bestandteil an Wasser wirken zahlreiche Enzyme und Mineralstoffe positiv auf den Menschen ein. Auf Wunden aufgetragen helfen die Enzyme der Haut, schneller zu verheilen, der Haut selber spenden sie Feuchtigkeit und Vitamine. Des weiteren zählt Aloe vera zu den Mineralstoffbomben: über zwanzig lebensnotwendige Mineralien wie Calcium, Natrium, Magnesium, etc. sind in dieser kleinen grünen Pflanze enthalten. Auch nicht zu verachten ist der hohe Anteil an Aminosäuren, die ja ebenso wichtig für den menschlichen Körper sind.


Aloe als Zimmerpflanze
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Bei uns im ganzen Haus haben wir so etwa zehn Töpfe mit jeweils einer kleinen Aloe-Pflanze stehen. Das witzige ist, dass alle von einer einzigen stammen. Meine Großmutter hatte lange Jahre eine Aloe vera in ihrer Wohnung – die ist dann allerdings so groß gewachsen, dass mein Vater kurzerhand beschlossen hat, eine Schere zu nehmen und sie aufzuschneiden. Das tolle an dieser Pflanze: Wenn man ein Blatt abschneidet und dieses in Erde einpflanzt, so wächst und gedeiht daraus wiederum eine wunderschöne Pflanze. Einige von diesen Ablegern sind mittlerweile auch schon um 20 Zentimeter hochgewachsen in einer relativ kurzen Zeit von circa vier Monaten.

Die Pflanze muss nicht sonderlich oft gegossen werden – einmal in der Woche reicht vollkommen aus. Des weiteren benötigt sie Licht, das heißt sie sollte schon möglichst in der Nähe eines Fensters stehen. Ansonsten ist die Aloe vera eine pflegeleichte und hübsche Zimmerpflanze. Wirklich empfehlenswert.

Für uns hat sie ihre Wirkung damit getan, dass sie hübsch aussieht. Wir nutzen den Saft eigentlich nicht. Nur einmal vor einigen Jahren als ich noch klein war, habe ich meinen Spaß daran gehabt, die Blätter durchzubrechen und den Saft zwischen den Fingern zu zerreiben – natürlich zum Entsetzen meiner Mutter. Die Pflanze an sich ist eigentlich geruchlos, aber der Saft hat einen netten Duft, der ein wenig an Frühling und frisches Gras erinnert.

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