Echte Aloe Testbericht

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Erfahrungsbericht von kuschlianibas

Die Erste- Hilfepflanze

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Letzten Sommer bei meiner Freundin ist mir eine ganz tolle Pflanze aufgefallen: die Aloe.
Weil mir diese Pflanze so gefallen hat, hab ich einen Ableger bekommen und möchte nun meine Meinung dazu schreiben.
Dieses Liliengewächs ist wirklich vielseitig. Sie schmückt nicht nur den Balkon oder Garten, sondern ist auch in der Heilkunde sehr beliebt.
Wir verwendeten die Aloe letzten Sommer auch als Mittel gegen Sonnenbrand, denn das Gel in den fleischigen Blättern wirkt angenehm kühlend.
Nun etwas allgemein zur Aloepflanze und meinen Erfahrungen:

Heimat:
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Die Aloepflanze ist in den Gebirgen und Steppen Südamerikas beheimatet. Dort lassen sich bis zu 300 unterschiedliche Sorten ausmachen.
Als Gartenpflanze ist in unseren Breiten eher die Aloe saponaria beliebt. Auch findet man diese Pflanze in den subtropischen Trockengebieten Südafrikas. Dort machen ihr lange Trockenzeiten gar nichts aus.
Denn die Pflanze ist fähig in ihren Blättern Saft zu speichern und somit monatelangen Wassermangel zu ertragen. Sie übersteht durch ihre besondere Blattform und –färbung auch intensive Sonnenbestrahlung (Blattsukkulenz).

Blütezeit:
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Die Aloe blüht zwischen Mai und Juni.
Unsere Art, die Aloe sapionaria blüht an einem langen dicken Stiel zart rosé.
Diese Art hat wie viele andere fleischig saftige Blätter (bei andere Arten sind diese häufig noch dornig gezähmt) und hat einen rosettenartigen Aufbau.
Eine ausgewachsene Aloepflanze kann bis zu 1m hoch und breit werden, was in unseren Gefilden aber recht schwierig wird.

Standort:
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Den heimatlichen Klimaverhältnissen angepasst benötigt die Aloe viel Licht, mäßige Temperatur und nach der Vegetationszeit eine ausgedehnte Trockenzeit.
Die Aloepflanzen brauchen kaum Pflege und sind recht anspruchslos.
Im Sommer, schon etwa ab April bis Oktober steht unsere Aloe im Garten. Sie mag es hell, aber nicht vollsonnig, deshalb steht sie bei uns etwas geschützt an der Garage. Am besten findet sie lichten Schatten. Wir lassen die Pflanze im Keller überwintern, denn sie muss kühl bei ca. 5°C bis 10°C stehen. In der Überwinterungszeit sollte die Aloe eher trocken gehalten werden.
Trotzdem sollte an eine Lichtquelle gedacht werden. Also am besten vor einem Fenster.
Übrigens kann man die Aloe auch als Zimmerpflanze nutzen.

Pflege:
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Eigentlich kann man bei dieser genügsamen Pflanze kaum etwas falsch machen.
Um Staunässe zu vermeiden, sollte der Topf der Aloe allerdings mit einer Kiesschicht am Boden ausgelegt werden. Sie zuviel zu gießen bedeutet ebenfalls der sichrere Tod, denn diese Pflanzenart besitzt wie viele andere sukkulente Pflanzen ein gering entwickeltes Wurzelsystem.
Wir gießen die Aloe je nach Witterung einmal wöchentlich. Aber auch längere Gießzeiträume sind kein Problem. Mit dem Wasser kann man ruhig sparsam sein, die Aloe kann bis zu 6 Monaten ohne Wasser auskommen.
Geeignet ist dieses Gewächs auch als Hydrokultur. Ein Wasseranzeiger ist dabei sehr hilfreich. So kann man immer genau erkennen wie viel Wasser die Aloe benötigt.
Düngen brauch man die Aloe auch eher selten. In der Wachstumszeit kann e4s jeden Monat einmal sein.
Alle 2 bis 3 Jahre sollte man dieses Gewächs umtopfen.

Vermehrung:
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Ich habe meine Pflanze von meiner Freundin bekommen. Sie hat sich diese damals als Ableger aus Sri Lanka mitgenommen. Nach dem dritten Jahr bei ihr bildete die Pflanze kleine Kindel aus. Diese sollte man auch abnehmen um die Mutterpflanze nicht zu schwächen. Vor einem Jahr habe ich meine Aloe auf solchem Wege bekommen.
Damals war der Trieb ungefähr 15 cm groß, nun ist schon nen knappen halben Meter.

Besonderes:
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Schon im 2. und 3. Jahrhundert v. Chr. Kannte man die Pflanze in der Heilkunde.
Dabei verwendet man das Gel, das sich in den dicken Blättern befindet.
Auch wir haben schon mal Blätter abgebrochen und das Gel als Mittelchen gegen Sonnenbrand benutzt.
Man sagt der Pflanze nach, sie sei für fast alles zu benutzen.
Neben Verbrennungen und anderen Verletzungen mit offenen Wunden, kann man die Aloe gegen Warzen, Schuppenflechte u.a. gebrauchen.
Aber Vorsicht: nicht jeder Hauttyp verträgt diese pflanzliche Mittelchen. Die Haut könnte euch die Behandlung mit Aloe mit schönen roten Pickelchen danken.

Fazit:
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Nicht nur als Gartengrünpflanze ist die Aloe beliebt. Umsonst sind ja auch nicht in vielen Beautyprodukte Aloe Vera.
Solch ein Exot im Garten zu haben ist wirklich ne Pracht. Leider kann ich euch keinen Preis nennen, aber wenn ihr die Möglichkeit habt an eine Aloepflanze zu kommen, kann ich es jedem raten. Sie von klein aufzuziehen macht natürlich noch mehr Spaß als sie im Gartencenter zu kaufen.
Wer sich aber eine Aloe kauft oder aufzieht sollte aber auch daran denken, dass viele Blätter am Anfang herhalten müssen. Als ich die Pflanze nämlich neu hatte, wollte jeder, der in unserem Garten war, mal das Aloegel sehen und verwenden. Also wurden immer mal wieder kleine Schnitte der Pflanze zugefügt.
Ansonsten müsste jeder bemerkt haben, dass die Aloe eine anspruchslose genügsame Pflanze ist, die bei keinem Hobbygärtner fehlen sollte.

by Kuschlianibas

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