Echte Aloe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von maertens
kleines Wunder im Blumentopf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich wage mich einmal an die Beschreibung eines Pflänzchens, welches in meinen Augen weder besonders schön oder attraktiv noch sehr pflegeleicht ist. Einzig seine Exotik und Heilkraft macht dieses stachlige Etwas zu einem interessanten Objekt für die Fensterbank. Und im Gegensatz zu den vielen anderen Schönheiten ist dieses Exemplar nicht giftig, kann sogar als Nahrung zu sich genommen werden, aber dazu später. Andere sehen in der Pflanze sogar eine wahre Wunderpflanze. Ihr wird sogar nachgesagt, dass ihr Pflanzensaft altershemmende Wirkung habe, was Ihr sogar den Namen “Pflanze der Unsterblichkeit“ eingebracht hat.
Ich selber besitze die Pflanze nicht mehr, da ich es dummerweise mit der Pflege, d.h. dem Gießen übertrieben habe und es eines Tages verfault von der Fensterbank stürzte. Das will ich Euch natürlich ersparen.
Aloe Vera zählt zur Pflanzenfamilie der Liliengewächse, und schon vor tausenden von Jahren erkannten die alten Ägypter den Wert der Aloe als Heilpflanze. Aus der Tatsache, dass die Wunden der Pflanze, schneidet man zum Beispiel ein Blatt ab, schnell wieder verheilt, schlossen sie, dass das ja dann sicherlich auch auf den Menschen übertragbar sei. Na ja, man kann in seiner Blauäugigkeit ja auch mal richtig liegen. Aber die Chinesen kannten wohl die Heilwirkung der Pflanze auch. Wie die allerdings vor „tausenden von Jahren“ nach Afrika kamen, ist mir allerdings schleierhaft, grins..
Das natürliche Vorkommen von Aloe Vera ist Afrika. Ich erinnere mich vage an einen Wanderweg in Südafrika, der sich da „Aloe Trail“ nannte, auf dem man durch mannshohe Wälder der Pflanze stiefeln konnte. Dummerweise gab es da auch Schlangen, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Beschreibung:
Die Aloe besitzt dickfleischige, lanzettförmige Blätter, welche mit scharfen Spitzen versehen sind. Sie wachsen rosettenförmig und bilden mit zunehmendem Alter einen Stamm, der sich bis zur Baumform entwickeln kann. Die Blätter können je nach Zuchtform einfarbig grün aber auch gefleckt sein (Tigeraloe).
Die Blüten, meist orange bis rot gefärbt, sitzen rispenförmig an einem aus der Blattrosette herauswachsenden Stengel, der bis zu einem halben Meter lang werden kann. Ihre Röhrenform macht sie in der Heimat zu Nahrungspflanzen für größere Insekten und Nektarvögel.
Standort/Temperatur:
Wie man sich schon denken kann, wollen es Aloen warm haben. Frost vertragen sie gar nicht. Das heißt, man kann Aloe als Zimmerpflanze halten und höchstens während der Sommermonate ins Freie stellen. Unter 5 °C sollte die Pflanze auf keinen Fall gehalten werden.
Sie liebt pralle Sonne. Im Winter ist ein halbschattiger Platz auch möglich, jedoch nicht optimal.
Gießen:
Wie alle Sukkulenten benötigt Aloe wenig Wasser. Staunässe wir überhaupt nicht vertragen, was mir mein Exemplar mit Suizid übelnahm. Besser die Pflanze über den Urlaub auch mal trocken stehen lassen, als sie mit zuviel Wasser über die Abwesenheit retten zu wollen. Vor allem bei niedrigeren Temperaturen ist Staunässe unbedingt zu vermeiden.
Sogar Hydrokultur ist möglich, hier sollte man den Füllstandsanzeiger allerdings auf maximal „minimal“ halten.
Ca. alle 2 Wochen sollte man dem Gießwasser Universal- oder Kakteendünger nach Vorschrift zusetzen.
Heilwirkung:
Die Heilwirkung von Aloe ist vielfältig. Der Saft der Pflanze lindert Entzündungen, fördert die Heilung, kann gegen Ekzeme, Ausschlag, Sonnenbrand, Brandwunden, Insektenstiche und Fußpilz aufgetragen werden. In vielen Pflegeprodukten ist Aloe zu finden, außerdem sind flüssige Extrakte der Pflanze auf dem Markt, welche als Nahrungsmittelzusatz gedacht sind. Hierbei baut man auf die hohen Konzentrationen an Mineralien und Aminosäuren, welche gesundheitszuträglich sind. In einem Kakteengarten auf Teneriffa wollte eine Mitarbeiterin und gurumäßig klarmachen, dass Aloe sogar Krebs und AIDS heilen kann, man kann es auch übertreiben finde ich. Ähnliche Aussagen fand ich auch im Netz (http://www.aloe-vera.net/Produktinfo.html). Ob doch was dran ist? Nun, das überlasse ich jedem selbst.
Fakt ist, dass man von seiner Zimmerpflanze ganz einfach ein Blatt abschneiden kann, und den austretenden Saft auf problematische Hautstellen verteilen kann. Oder man schlitzt die Blätter so auf, dass man sie direkt auf die betroffenen Stellen oder Wunden legen kann. Das ist einfach und hilft. Und falsch machen kann man damit eigentlich gar nichts. Probierts mal aus!
Fazit:
Nicht besonders pflegeleicht und oft auch nicht besonders hübsch kann Aloe Vera eine Bereicherung im Haushalt sein, wenn es die Ausnutzung der Heilkräfte des Pflanzensaftes geht. Für reine Ästeten ist Aloe wohl nicht so sehr geeignet.
Ich selber besitze die Pflanze nicht mehr, da ich es dummerweise mit der Pflege, d.h. dem Gießen übertrieben habe und es eines Tages verfault von der Fensterbank stürzte. Das will ich Euch natürlich ersparen.
Aloe Vera zählt zur Pflanzenfamilie der Liliengewächse, und schon vor tausenden von Jahren erkannten die alten Ägypter den Wert der Aloe als Heilpflanze. Aus der Tatsache, dass die Wunden der Pflanze, schneidet man zum Beispiel ein Blatt ab, schnell wieder verheilt, schlossen sie, dass das ja dann sicherlich auch auf den Menschen übertragbar sei. Na ja, man kann in seiner Blauäugigkeit ja auch mal richtig liegen. Aber die Chinesen kannten wohl die Heilwirkung der Pflanze auch. Wie die allerdings vor „tausenden von Jahren“ nach Afrika kamen, ist mir allerdings schleierhaft, grins..
Das natürliche Vorkommen von Aloe Vera ist Afrika. Ich erinnere mich vage an einen Wanderweg in Südafrika, der sich da „Aloe Trail“ nannte, auf dem man durch mannshohe Wälder der Pflanze stiefeln konnte. Dummerweise gab es da auch Schlangen, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Beschreibung:
Die Aloe besitzt dickfleischige, lanzettförmige Blätter, welche mit scharfen Spitzen versehen sind. Sie wachsen rosettenförmig und bilden mit zunehmendem Alter einen Stamm, der sich bis zur Baumform entwickeln kann. Die Blätter können je nach Zuchtform einfarbig grün aber auch gefleckt sein (Tigeraloe).
Die Blüten, meist orange bis rot gefärbt, sitzen rispenförmig an einem aus der Blattrosette herauswachsenden Stengel, der bis zu einem halben Meter lang werden kann. Ihre Röhrenform macht sie in der Heimat zu Nahrungspflanzen für größere Insekten und Nektarvögel.
Standort/Temperatur:
Wie man sich schon denken kann, wollen es Aloen warm haben. Frost vertragen sie gar nicht. Das heißt, man kann Aloe als Zimmerpflanze halten und höchstens während der Sommermonate ins Freie stellen. Unter 5 °C sollte die Pflanze auf keinen Fall gehalten werden.
Sie liebt pralle Sonne. Im Winter ist ein halbschattiger Platz auch möglich, jedoch nicht optimal.
Gießen:
Wie alle Sukkulenten benötigt Aloe wenig Wasser. Staunässe wir überhaupt nicht vertragen, was mir mein Exemplar mit Suizid übelnahm. Besser die Pflanze über den Urlaub auch mal trocken stehen lassen, als sie mit zuviel Wasser über die Abwesenheit retten zu wollen. Vor allem bei niedrigeren Temperaturen ist Staunässe unbedingt zu vermeiden.
Sogar Hydrokultur ist möglich, hier sollte man den Füllstandsanzeiger allerdings auf maximal „minimal“ halten.
Ca. alle 2 Wochen sollte man dem Gießwasser Universal- oder Kakteendünger nach Vorschrift zusetzen.
Heilwirkung:
Die Heilwirkung von Aloe ist vielfältig. Der Saft der Pflanze lindert Entzündungen, fördert die Heilung, kann gegen Ekzeme, Ausschlag, Sonnenbrand, Brandwunden, Insektenstiche und Fußpilz aufgetragen werden. In vielen Pflegeprodukten ist Aloe zu finden, außerdem sind flüssige Extrakte der Pflanze auf dem Markt, welche als Nahrungsmittelzusatz gedacht sind. Hierbei baut man auf die hohen Konzentrationen an Mineralien und Aminosäuren, welche gesundheitszuträglich sind. In einem Kakteengarten auf Teneriffa wollte eine Mitarbeiterin und gurumäßig klarmachen, dass Aloe sogar Krebs und AIDS heilen kann, man kann es auch übertreiben finde ich. Ähnliche Aussagen fand ich auch im Netz (http://www.aloe-vera.net/Produktinfo.html). Ob doch was dran ist? Nun, das überlasse ich jedem selbst.
Fakt ist, dass man von seiner Zimmerpflanze ganz einfach ein Blatt abschneiden kann, und den austretenden Saft auf problematische Hautstellen verteilen kann. Oder man schlitzt die Blätter so auf, dass man sie direkt auf die betroffenen Stellen oder Wunden legen kann. Das ist einfach und hilft. Und falsch machen kann man damit eigentlich gar nichts. Probierts mal aus!
Fazit:
Nicht besonders pflegeleicht und oft auch nicht besonders hübsch kann Aloe Vera eine Bereicherung im Haushalt sein, wenn es die Ausnutzung der Heilkräfte des Pflanzensaftes geht. Für reine Ästeten ist Aloe wohl nicht so sehr geeignet.
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