Echte Aloe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DagSonja
Schachelige schöne Pflanze, die auch heilen kann
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo, heute möchte ich euch mal wieder eine Pflanze vorstellen. Diese Zimmerpflanze vereint viele Eigenschaften in sich. Sie ist nicht nur eine Pflanze schlechthin, nein, sie kann auch heilend wirken.
Meine Rede ist von der ALOE.
Die Aloe ist eine dickfleischige Pflanze, schön anzusehen, denn sie hat eine Art Stacheln aussen herum, sie ist aber kein Kaktus. Sie kommt eigentlich aus Afrika, genau aus Madagaskar, aber auch aus Asien und Arabien. Heute ist sie auch in der freien Natur in Spanien und Italien zu finden, oder eben auch als Zimmerpflanze.
Sie gehört zu den Liliengewächsen und wird in Deutschland auch als Bitterschopf bezeichnet, weil sie in den dickfleischigen Blättern einen bitteren Saft enthält, der auch heilen kann. Und was wirken soll, muss ja auch manchmal bitter schmecken. Aber dazu komme ich später noch.
Ausgesprochen wird sie übrigens nicht Alö sonder A-lo-eh.
Es gibt Kübelpflanzen dieser Art aber auch die kleinere Topf-Pflanzen-Form. Sie ist sehr genügsam und pflegeleicht. Besonderheiten sind eigentlich nicht zu beachten.
Einige Arten werden einige Meter hoch, die anderen mehr als ein strubbeliger Strauch.
Die Baumaloe ist zum Beispiel eine stattliche Kübelpflanze. Sie kann bis zu drei Metern hoch werden. Sie bildet einen dicken Stamm, der sich schon im jungen Stadium verzweigt. Die Rosetten sind blaugrün und haben an den Rändern Zähne, die bis zu 60 cm lang werden können. Diese Art sollte man lieber nicht anfassen und es gibt sie mehr in Botanischen Gärten, zum Beispiel auch hier in Dahlem (Berlin).
Wenn diese Sorte blüht, dann entweder hellrot oder gelb und auf langen Stielen. Sie muss aber schon einige Jahre auf dem Buckel haben und auch im Winter kühler als sonst gestanden haben. Sonst funktioniert das nicht. Die Baum-Aloe kann vom späten Winter an bis ins Frühjahr blühen.
Eine andere Art wird nur zwei Meter hoch. Diese hat die Besonderheit, dass die Blätter dunkelgrün und die Stacheln etwas heller aussehen. Hier wachsen die Blätter alle an einem Stamm und können 60 cm lang werden. Sie blüht mir rot und meistens erst im Frühjahr.
Die echte Aloe wird nur bis zu 50 cm gross und die Blätter maximal 40 cm. Sie sind blaugrün und weiss gefleckt und haben an den Rändern weiche rötliche Zähne. Diese Pflanze blüht leuchtend rot und ebenfalls im Frühjahr.
Insgesamt brauchen diese Pflanzen regelmäßiges Wasser, was auch in den Topf und nicht in den Untersetzer gegeben werden kann, keine Staunässe und einen normalen halbschattigen Standort, sonst wirkt die grüne Farbe etwas blasser.
Düngen kann man alle 14 Tage mit normalem Blumendünger. Und wenn der Topf zu klein wird, dann topft man einfach im Frühjahr nach der Blütezeit um.
Wenn sich kleine Pflanzen gebildet haben, dann braucht man sie nur abtrennen und entweder – wenn die Wurzeln gross genug sind, gleich einpflanzen oder erst einmal ins Wasser stellen. Dabei dürfen aber die Blätter nicht im Wasser sein, sonst zerfallen sie, denn sie sind ja vorher schon weich. Also man muss immer aufpassen, dass nur die Wurzeln vom Wasser bedeckt sind !!!!!
Man kann auch Stecklinge durch Abtrennen der Blätter herstellen, dazu stellt man das abgetrennte Stück in etwas feuchte Erde und lässt es dort langsam anwurzeln. Dafür aber erstmal nicht giessen und am besten bei 20 Grad Celsius. Denn wenn man zu früh giesst, dann wird die Stelle weich und zerfällt, da muss man wirklich sehr vorsichtig sein. Mir ist das schon passiert, dass ich die Pflanze so nicht weit gebracht habe. Man braucht viel Fingerspitzengefühl dabei.
Das Schönste und Beste an der Aloe ist, dass der Saft heilend wirken kann, dazu braucht man nur ein Blatt zu nehmen, auseinander zu brechen und schon hat man den etwas klebrigen hellgrünen Saft. Den kann man dann dazu benutzen, um ihn auf eine Wunde zu träufeln und diese heilt dann schneller zu. Sie darf aber nicht mehr bluten. Aber für kleinere Risse oder Abschürfungen ist es super.
Man wendet sie auch an bei Brandwunden, Sonnenbrand, Gürtelrose, Akne, Ekzeme, Neurodermitis, Hautfalten, Schwangerschaftsstreifen und rissige Haut.
Das Gel auf der Haut kühlt und heilt gleichzeitig und verschliesst mit ihrer zähen Konsistenz die Wunden.
Ausserdem kann man den Saft auch bei Erkältungsbeschwerden trinken, er schmeckt etwas bitter, deshalb ist es besser ihn etwas mit Zucker aufzunehmen. Auf jeden Fall wirkt der Saft lindernd und heilend im Hals und gegen Entzündungen. Wie eine Art Film legt er sich auf die Mandeln oder in den Rachen.
Auch zur Mundspülung oder für das Zahnfleisch ist Aloe gut. Auch in einigen Zahnpasten ist der Pflanzensaft enthalten.
Selbst bei übersäuertem Magen kann man sie einnehmen. Aber dazu besser in der Apotheke kaufen, nicht pur benutzen. Genauso, wenn es um Verstopfung geht. Am besten ihr fragt mal bei euch in der Apotheke nach.
Wenn ihr mal genau schaut, so ist der Bestandteil Aloe in einigen Heilsalben und auch in Hustentropfen oder Kräutertropfen gegen Erkältungen enthalten. Meistens mit anderen Bestandteilen zusammen, das ist ja klar.
Im Sommer kann man die Pflanze auf den Balkon oder auch in den Garten stellen. Am besten stellt man sie nach den Eisheiligen – im Mai – hinaus und dann kann die Pflanze bis etwa Ende September draussen stehen bleiben. Erst wenn die Nachttemperaturen unter 10 Grad Celsius fallen, muss man sie reinnehmen, denn sonst erfrieren sie. Schon allein deshalb, da ja die Blätter mit einer Flüssigkeit getränkt sind. Wenn sie einmal erfroren sind oder aber auch zu viel gegossen wurden sind, dann ist die Pflanze im wahrsten Sinne des Wortes MATSCH.
Vor Regenwetter sollte sie deshalb auch geschützt sein und nicht an so einer Stelle stehen, wo sie dafür gefährdet ist. Aber Sonnenlicht und Halbschatten tut ihr gut.
Im Winter ist es gut, sie an einem etwas kühleren Ort aufzubewahren und auch nicht so oft zu giessen. Dann entwickelt sie neue Kräfte für das neue Jahr und ihre Blüten. Am besten sind dafür Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad und trocken.
Wer einen ungeheizten, aber frostfreien Wintergarten haben sollte, der kann die Aloe das ganze Jahr dort haben. Dann entwickelt sie sich am besten.
Beim Giessen muss man noch beachten, dass die Blätter nicht nass werden oder aber das Wasser in das Innere der Blattrosetten kommt. Im Sommer am besten zweimal die Woche giessen, im Winter reicht einmal aus. Austrocknen darf sie nie.
Von der Erdart her reicht normale Blumenerde aus, auch Hydrokultur ist möglich. Ich selbst habe aber keine einzige Pflanze in Hydro, sondern alles in Erde und sie gedeihen alle gut.
Krankheiten und Schädlinge hatte ich bisher auch nie, aber wenn die Luft zu feucht oder stickig ist, dann ist es schon möglich, dass sie Schild-, Woll- oder Wurzelläuse bekommen könnte. Mir ist es bisher noch nicht passiert.
Da ich schon lange meine Pflanzen selber ziehe, weiss ich im Moment auch nicht, wie viel Geld sie neu kosten. Aber so teuer sind sie sicher nicht, ich schätze mal so an die drei Euro.
Na dann viel Spass mit eurem grünen Händchen.
Eines aber noch: manche Leute sind gegen diese Pflanze allergisch.
Eure DagSonja
Meine Rede ist von der ALOE.
Die Aloe ist eine dickfleischige Pflanze, schön anzusehen, denn sie hat eine Art Stacheln aussen herum, sie ist aber kein Kaktus. Sie kommt eigentlich aus Afrika, genau aus Madagaskar, aber auch aus Asien und Arabien. Heute ist sie auch in der freien Natur in Spanien und Italien zu finden, oder eben auch als Zimmerpflanze.
Sie gehört zu den Liliengewächsen und wird in Deutschland auch als Bitterschopf bezeichnet, weil sie in den dickfleischigen Blättern einen bitteren Saft enthält, der auch heilen kann. Und was wirken soll, muss ja auch manchmal bitter schmecken. Aber dazu komme ich später noch.
Ausgesprochen wird sie übrigens nicht Alö sonder A-lo-eh.
Es gibt Kübelpflanzen dieser Art aber auch die kleinere Topf-Pflanzen-Form. Sie ist sehr genügsam und pflegeleicht. Besonderheiten sind eigentlich nicht zu beachten.
Einige Arten werden einige Meter hoch, die anderen mehr als ein strubbeliger Strauch.
Die Baumaloe ist zum Beispiel eine stattliche Kübelpflanze. Sie kann bis zu drei Metern hoch werden. Sie bildet einen dicken Stamm, der sich schon im jungen Stadium verzweigt. Die Rosetten sind blaugrün und haben an den Rändern Zähne, die bis zu 60 cm lang werden können. Diese Art sollte man lieber nicht anfassen und es gibt sie mehr in Botanischen Gärten, zum Beispiel auch hier in Dahlem (Berlin).
Wenn diese Sorte blüht, dann entweder hellrot oder gelb und auf langen Stielen. Sie muss aber schon einige Jahre auf dem Buckel haben und auch im Winter kühler als sonst gestanden haben. Sonst funktioniert das nicht. Die Baum-Aloe kann vom späten Winter an bis ins Frühjahr blühen.
Eine andere Art wird nur zwei Meter hoch. Diese hat die Besonderheit, dass die Blätter dunkelgrün und die Stacheln etwas heller aussehen. Hier wachsen die Blätter alle an einem Stamm und können 60 cm lang werden. Sie blüht mir rot und meistens erst im Frühjahr.
Die echte Aloe wird nur bis zu 50 cm gross und die Blätter maximal 40 cm. Sie sind blaugrün und weiss gefleckt und haben an den Rändern weiche rötliche Zähne. Diese Pflanze blüht leuchtend rot und ebenfalls im Frühjahr.
Insgesamt brauchen diese Pflanzen regelmäßiges Wasser, was auch in den Topf und nicht in den Untersetzer gegeben werden kann, keine Staunässe und einen normalen halbschattigen Standort, sonst wirkt die grüne Farbe etwas blasser.
Düngen kann man alle 14 Tage mit normalem Blumendünger. Und wenn der Topf zu klein wird, dann topft man einfach im Frühjahr nach der Blütezeit um.
Wenn sich kleine Pflanzen gebildet haben, dann braucht man sie nur abtrennen und entweder – wenn die Wurzeln gross genug sind, gleich einpflanzen oder erst einmal ins Wasser stellen. Dabei dürfen aber die Blätter nicht im Wasser sein, sonst zerfallen sie, denn sie sind ja vorher schon weich. Also man muss immer aufpassen, dass nur die Wurzeln vom Wasser bedeckt sind !!!!!
Man kann auch Stecklinge durch Abtrennen der Blätter herstellen, dazu stellt man das abgetrennte Stück in etwas feuchte Erde und lässt es dort langsam anwurzeln. Dafür aber erstmal nicht giessen und am besten bei 20 Grad Celsius. Denn wenn man zu früh giesst, dann wird die Stelle weich und zerfällt, da muss man wirklich sehr vorsichtig sein. Mir ist das schon passiert, dass ich die Pflanze so nicht weit gebracht habe. Man braucht viel Fingerspitzengefühl dabei.
Das Schönste und Beste an der Aloe ist, dass der Saft heilend wirken kann, dazu braucht man nur ein Blatt zu nehmen, auseinander zu brechen und schon hat man den etwas klebrigen hellgrünen Saft. Den kann man dann dazu benutzen, um ihn auf eine Wunde zu träufeln und diese heilt dann schneller zu. Sie darf aber nicht mehr bluten. Aber für kleinere Risse oder Abschürfungen ist es super.
Man wendet sie auch an bei Brandwunden, Sonnenbrand, Gürtelrose, Akne, Ekzeme, Neurodermitis, Hautfalten, Schwangerschaftsstreifen und rissige Haut.
Das Gel auf der Haut kühlt und heilt gleichzeitig und verschliesst mit ihrer zähen Konsistenz die Wunden.
Ausserdem kann man den Saft auch bei Erkältungsbeschwerden trinken, er schmeckt etwas bitter, deshalb ist es besser ihn etwas mit Zucker aufzunehmen. Auf jeden Fall wirkt der Saft lindernd und heilend im Hals und gegen Entzündungen. Wie eine Art Film legt er sich auf die Mandeln oder in den Rachen.
Auch zur Mundspülung oder für das Zahnfleisch ist Aloe gut. Auch in einigen Zahnpasten ist der Pflanzensaft enthalten.
Selbst bei übersäuertem Magen kann man sie einnehmen. Aber dazu besser in der Apotheke kaufen, nicht pur benutzen. Genauso, wenn es um Verstopfung geht. Am besten ihr fragt mal bei euch in der Apotheke nach.
Wenn ihr mal genau schaut, so ist der Bestandteil Aloe in einigen Heilsalben und auch in Hustentropfen oder Kräutertropfen gegen Erkältungen enthalten. Meistens mit anderen Bestandteilen zusammen, das ist ja klar.
Im Sommer kann man die Pflanze auf den Balkon oder auch in den Garten stellen. Am besten stellt man sie nach den Eisheiligen – im Mai – hinaus und dann kann die Pflanze bis etwa Ende September draussen stehen bleiben. Erst wenn die Nachttemperaturen unter 10 Grad Celsius fallen, muss man sie reinnehmen, denn sonst erfrieren sie. Schon allein deshalb, da ja die Blätter mit einer Flüssigkeit getränkt sind. Wenn sie einmal erfroren sind oder aber auch zu viel gegossen wurden sind, dann ist die Pflanze im wahrsten Sinne des Wortes MATSCH.
Vor Regenwetter sollte sie deshalb auch geschützt sein und nicht an so einer Stelle stehen, wo sie dafür gefährdet ist. Aber Sonnenlicht und Halbschatten tut ihr gut.
Im Winter ist es gut, sie an einem etwas kühleren Ort aufzubewahren und auch nicht so oft zu giessen. Dann entwickelt sie neue Kräfte für das neue Jahr und ihre Blüten. Am besten sind dafür Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad und trocken.
Wer einen ungeheizten, aber frostfreien Wintergarten haben sollte, der kann die Aloe das ganze Jahr dort haben. Dann entwickelt sie sich am besten.
Beim Giessen muss man noch beachten, dass die Blätter nicht nass werden oder aber das Wasser in das Innere der Blattrosetten kommt. Im Sommer am besten zweimal die Woche giessen, im Winter reicht einmal aus. Austrocknen darf sie nie.
Von der Erdart her reicht normale Blumenerde aus, auch Hydrokultur ist möglich. Ich selbst habe aber keine einzige Pflanze in Hydro, sondern alles in Erde und sie gedeihen alle gut.
Krankheiten und Schädlinge hatte ich bisher auch nie, aber wenn die Luft zu feucht oder stickig ist, dann ist es schon möglich, dass sie Schild-, Woll- oder Wurzelläuse bekommen könnte. Mir ist es bisher noch nicht passiert.
Da ich schon lange meine Pflanzen selber ziehe, weiss ich im Moment auch nicht, wie viel Geld sie neu kosten. Aber so teuer sind sie sicher nicht, ich schätze mal so an die drei Euro.
Na dann viel Spass mit eurem grünen Händchen.
Eines aber noch: manche Leute sind gegen diese Pflanze allergisch.
Eure DagSonja
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