Alpenveilchen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Schnecke_17
Cyclamen persicum auch genannt Alpenveilchen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Viel umschwärmt und bewundert wird diese wunderschöne Blütenpflanze aus der Familie der Primelgewächse, die nicht etwa in den Alpen, sondern in Persien und in den östlichen Mittelmeerländern zu Haus ist. Neben der Pracht der auf schlanken, glatten Stielen stehenden roten, rosa oder weißen Blüten gibt es Sorten mit zweifarbigen, gefranzten gefüllten oder duftenden Blüten und sogar solche mit hübsch gefärbten Blättern. Gärtner züchteten auch Alpenveilchen in kleineren niedrigen Büschen, sogenannte Mini-Cyclamen (die klitzekleinen heißen Super-Minis), die sich auch für beengte Verhältnisse eignen.
Manche Verehrer des Alpenveilchens haben mit ihrer Lieblingsblume so ihre Sorgen, und oft wird das Alpenveilchen als heikel hingestellt. Da hört man dann von unheilbaren Krankheiten, die das Alpenveilchen heimsuchen würden. Genau betrachtet stellt dann heraus, daß die Pflanzen Opfer von unzureichenden Umweltbedingungen sind.
Dabei ist das Alpenveilchen anspruchslos und bescheiden, und seinen wenigen Wünsche lassen sich mühelos erfüllen. Es bevorzugt kühle, sonnenabgewandte Plätze und blüht besonders lange in ungeheizten oder mäßig warmen Zimmern. Trockene Zimmerluft und überheizte Räume machen den schönstenPflanzen bald den Garaus. Besonders aufmerksam muß gegossen werden, schon deshalb, weil das Alpenveilchen bei regelmäßig und richtig verabreichten Wasserabgaben viel leichter ungünstige Lebensbedingungen übersteht. Es entwickeln sich bei einem blühenden Alpenveilchen zwa kaum noch Blätter, aber Knospe und Knospe. Das bedeutet reichlich gießen, und zwar von oben an den Topfrand. Manche Zimmergärtner meinen , Alpenveilchen dürfen nur noch von unten gegossen werden, weil beim Von-oben-Gießen die Knolle faulen würde. Dabei ist die Knolle robust, widerstandsfähig und völlig unempfindlich gegen Wasser. Dagegen darf kein Wasser an das \"Herz\" der Pflanze gelangen; hier, wo sich Blätter und sämtliche Knospen bilden, befindet sich die \"wasserscheue Zone\". Viele Blumenfreunde versuchen mit Erfolg, ihre Lieblinge im nächsten Winter wieder zum Blühen zu bringen. Und das lässt sich auf verschiedene Weise bewerkstelligen:
Nach einem alten \" Gärtnerrezept\" werden nach der Blüte die Gießgaben allmählich eingeschränkt, bis alle Blätter und Knospen verwelken. Dann kommen die Töpfe in einen luftigen Keller ider werden an einem schattigen Platz im Garten eingesenkt. nur gelegentlich erhalten die Alpenveilchen einige Spritzer Wasser, denn die solen sich ausruhen und nicht zu treiben beginnen. Erst im August ist dann die Ruhezeit beendet: Die Knollen holt man aus den alten Töpfen un setzt sie in neue Gefäße und frische Erde. Beim Umtopfen beachten, dass die knolle zu einem Drittel aus der Erde herausschaut! Diese neuen alten Alpenveilchen erhalten dann einen hellen Platz auf der Fensterbank und werden anfangs nur wenig gegossen. Je nach der Zahl der sich nun bald zeigenden Blättchen sind die Wassergaben zu erhöhen. und Wochen später erscheinen junge Knospen, die bald zu den ersehnten schönen Blüten werden. Besonders prächtig entwickelt sich die Alpenveilchen mit Sommeraufenthalt im Garten. So spät wie möglich holt man sie zuerst in ei kühles und später dann in ein wärmeres Zimmer. Man sollte sich nicht scheuen, die Alpenveilchen in ein Schlafzimmer zu stellen. Übrigens blühen alte Knollen um vieles reicher als die von einjährigen, neu gekauften Pflanzen. Dagegen is die Blattentwiklung wesentlich geringer. Natürlicher undnicht weniger erfolgversprechend ist die zweite Methode, bei der die pflanzen das ganze Jahr über keine Ruhezeit erhalten, sondern ständig weiterwachende und viel früher mit neuen Knospen und Blütenaufwarten. Voraussetzung für diese Art des Weiterlebens ist ein Umtopfer sofort nach der Blüte; dabei wird der Wurzelballen etwas gelockert und ein Teil der alten Erde abgeschüttelt. Es genügt, wenn der neue Topf eine Nummer größer is. Nach einiger Zeit sterben zwar die alten Blätter ab, werden aber ständig durch neue ersetzt.
Viel Spaß macht die Anzucht von Alpenveilchen aus Samen. Den gibt es zusammen mit einem Minitreibhaus, das auf jeder Fensterbank Platz findet, überall in wohlsortierten Gartenfachgeschäften, wie z. B. im Baumarkt.
Manche Verehrer des Alpenveilchens haben mit ihrer Lieblingsblume so ihre Sorgen, und oft wird das Alpenveilchen als heikel hingestellt. Da hört man dann von unheilbaren Krankheiten, die das Alpenveilchen heimsuchen würden. Genau betrachtet stellt dann heraus, daß die Pflanzen Opfer von unzureichenden Umweltbedingungen sind.
Dabei ist das Alpenveilchen anspruchslos und bescheiden, und seinen wenigen Wünsche lassen sich mühelos erfüllen. Es bevorzugt kühle, sonnenabgewandte Plätze und blüht besonders lange in ungeheizten oder mäßig warmen Zimmern. Trockene Zimmerluft und überheizte Räume machen den schönstenPflanzen bald den Garaus. Besonders aufmerksam muß gegossen werden, schon deshalb, weil das Alpenveilchen bei regelmäßig und richtig verabreichten Wasserabgaben viel leichter ungünstige Lebensbedingungen übersteht. Es entwickeln sich bei einem blühenden Alpenveilchen zwa kaum noch Blätter, aber Knospe und Knospe. Das bedeutet reichlich gießen, und zwar von oben an den Topfrand. Manche Zimmergärtner meinen , Alpenveilchen dürfen nur noch von unten gegossen werden, weil beim Von-oben-Gießen die Knolle faulen würde. Dabei ist die Knolle robust, widerstandsfähig und völlig unempfindlich gegen Wasser. Dagegen darf kein Wasser an das \"Herz\" der Pflanze gelangen; hier, wo sich Blätter und sämtliche Knospen bilden, befindet sich die \"wasserscheue Zone\". Viele Blumenfreunde versuchen mit Erfolg, ihre Lieblinge im nächsten Winter wieder zum Blühen zu bringen. Und das lässt sich auf verschiedene Weise bewerkstelligen:
Nach einem alten \" Gärtnerrezept\" werden nach der Blüte die Gießgaben allmählich eingeschränkt, bis alle Blätter und Knospen verwelken. Dann kommen die Töpfe in einen luftigen Keller ider werden an einem schattigen Platz im Garten eingesenkt. nur gelegentlich erhalten die Alpenveilchen einige Spritzer Wasser, denn die solen sich ausruhen und nicht zu treiben beginnen. Erst im August ist dann die Ruhezeit beendet: Die Knollen holt man aus den alten Töpfen un setzt sie in neue Gefäße und frische Erde. Beim Umtopfen beachten, dass die knolle zu einem Drittel aus der Erde herausschaut! Diese neuen alten Alpenveilchen erhalten dann einen hellen Platz auf der Fensterbank und werden anfangs nur wenig gegossen. Je nach der Zahl der sich nun bald zeigenden Blättchen sind die Wassergaben zu erhöhen. und Wochen später erscheinen junge Knospen, die bald zu den ersehnten schönen Blüten werden. Besonders prächtig entwickelt sich die Alpenveilchen mit Sommeraufenthalt im Garten. So spät wie möglich holt man sie zuerst in ei kühles und später dann in ein wärmeres Zimmer. Man sollte sich nicht scheuen, die Alpenveilchen in ein Schlafzimmer zu stellen. Übrigens blühen alte Knollen um vieles reicher als die von einjährigen, neu gekauften Pflanzen. Dagegen is die Blattentwiklung wesentlich geringer. Natürlicher undnicht weniger erfolgversprechend ist die zweite Methode, bei der die pflanzen das ganze Jahr über keine Ruhezeit erhalten, sondern ständig weiterwachende und viel früher mit neuen Knospen und Blütenaufwarten. Voraussetzung für diese Art des Weiterlebens ist ein Umtopfer sofort nach der Blüte; dabei wird der Wurzelballen etwas gelockert und ein Teil der alten Erde abgeschüttelt. Es genügt, wenn der neue Topf eine Nummer größer is. Nach einiger Zeit sterben zwar die alten Blätter ab, werden aber ständig durch neue ersetzt.
Viel Spaß macht die Anzucht von Alpenveilchen aus Samen. Den gibt es zusammen mit einem Minitreibhaus, das auf jeder Fensterbank Platz findet, überall in wohlsortierten Gartenfachgeschäften, wie z. B. im Baumarkt.
7 Bewertungen, 1 Kommentar
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03.03.2007, 18:19 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico :-)
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