Alpenveilchen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von darkunit
Wie eine junge Maid mit zum Kuss gespitzen Lippen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Alpenveilchen sind mit einer meiner hübschesten Zimmerpflanzen, denn gerade im Winter, wo man sich an der Blütenpracht im Garten erfreuen kann, blühen sie was das Zeug hält. Die einzelnen Blüten dieser Blütenpracht erinnern an ein junges Mädchen, das nach unten schaut und die Lippen zum Kuss spitzt. Ihre Blätter sind herzförmig.
Das Alpenveilchen ist eine Knollenpflanze und kommt aus dem Mittelmeerraum. In Gebirgen auf den griechischen Inseln oder auch in der Türkei wachsen sie noch heute wild.
In ihrer Blütezeit von September bis März bringen die Alpenveilchen bei guter Pflege oft so viele Blüten, dass ich sogar immer wieder welche abschneide um sie in die Vase zu stellen. Leider duften die so lieblich anzuschauenden Blüten nicht, da sie Hybriden sind, doch es gibt so kleine Minialpenveilchen, die genauso stark und reichhaltig blühen wie die großen Schwestern und diese duften ganz zart. Die Blüten gibt es in allen Rot- und Rosaschattierungen weiß und mehrfarbig sowie mit glatten und gekrausten Rändern. Im Blumenladen komme ich einfach nicht an ihnen vorbei, sie sehen einfach zu schön aus in ihrer Blütenpracht.
Auch möchte ich euch ein paar Pflegetipps mit auf den Weg geben, denn oft überleben Alpenveilchen in manchen Haushalten nicht lange. Das liegt leider sehr oft daran, dass es bei euch zu warm ist, oder ihr die Alpenveilchen falsch gießt. Alpenveilchen mögen es gern kühl, unter 20 ° Raumtemperatur und vertragen keine pralle Sonne auf Dauer. Nun ist es ja leider so, dass gerade im Winter, wenn die Alpenveilchen so schön blühen, die Zimmer schön mollig warm beheizt sind, was sie leider wie gesagt gar nicht mögen, darum stelle ich sie nachts in einen kühlen Raum und morgens hole ich sie mir wieder. So hat man denke ich auch am längsten Freude an der Blütenpracht. Eine steht bei und sogar im Bad, ich glaube die fühlt sich sogar am wohlsten.
Wenn sie blühen brauchen sie wie fast alle Pflanzen viel Wasser, nur dürfen dabei die Knollen der Wurzeln nicht von oben nass werden. Auch mögen sie absolut keine stehende Nässe, also am besten nach einer halben Stunde das Wasser im Übertopf wieder weg nehmen.
Sonst sind sie ganz einfach zu handhaben. Nach der Blüte ab April wird umgetopft, wichtig dabei ist, dass die Knollenoberfläche aus der Erde schaut. Ich topfe nicht um, sondern setze die Alpenveilchen mit raus in die Rabatte, wichtig wieder nicht in der prallen Sonne. Hier kann es sich ausruhen und neue Kraft für viele neue Blüten schöpfen. Vor dem Frost darf es wieder in „die gute Stube“ dort bekommt es dann auch gleich die erste Düngung, damit es richtig Kraft hat.
Verwelkte Blätter und Blüten müssen immer entfernt werden, damit wieder Platz für die Neuen, den Nachwuchs, ist. Auch das Vermehren geht super einfach. Am leichtesten lassen sie sich vermehren, wenn man die Knollen teilt, mit Samen ist es wesentlich aufwendiger.
Kleine Blätter und Blüten sind immer ein Zeichen dafür, dass die Pflanze „unterernährt“ ist, ruhig auch mal düngen ;-) wir müssen schließlich alle essen und nicht nur trinken...
Blattlausbefall kommt nur ganz selten vor, kann aber gut behandelt werden.
Allerdings bei Grauschimmel, das ist ein ekliger grauer Belag und gibt dann braune Flecken auf den Blättern hilft leider nichts, schnell entsorgen, ich hab dann immer Angst, dass sich noch andere Pflanzen anstecken.
Fazit:
Das wichtigste für die Alpenveilchen sind die kühle Temperatur und der Halbschatten. Gründlich gießen, aber nie auf die Knollen sonst fängt sie an zu faulen.
Es ist eigentlich ganz einfach, lasst euch nicht entmutigen, man muss ja auch erst einmal wissen, warum es den Blumen bei euch nicht gefallen hat.
Das Alpenveilchen ist eine Knollenpflanze und kommt aus dem Mittelmeerraum. In Gebirgen auf den griechischen Inseln oder auch in der Türkei wachsen sie noch heute wild.
In ihrer Blütezeit von September bis März bringen die Alpenveilchen bei guter Pflege oft so viele Blüten, dass ich sogar immer wieder welche abschneide um sie in die Vase zu stellen. Leider duften die so lieblich anzuschauenden Blüten nicht, da sie Hybriden sind, doch es gibt so kleine Minialpenveilchen, die genauso stark und reichhaltig blühen wie die großen Schwestern und diese duften ganz zart. Die Blüten gibt es in allen Rot- und Rosaschattierungen weiß und mehrfarbig sowie mit glatten und gekrausten Rändern. Im Blumenladen komme ich einfach nicht an ihnen vorbei, sie sehen einfach zu schön aus in ihrer Blütenpracht.
Auch möchte ich euch ein paar Pflegetipps mit auf den Weg geben, denn oft überleben Alpenveilchen in manchen Haushalten nicht lange. Das liegt leider sehr oft daran, dass es bei euch zu warm ist, oder ihr die Alpenveilchen falsch gießt. Alpenveilchen mögen es gern kühl, unter 20 ° Raumtemperatur und vertragen keine pralle Sonne auf Dauer. Nun ist es ja leider so, dass gerade im Winter, wenn die Alpenveilchen so schön blühen, die Zimmer schön mollig warm beheizt sind, was sie leider wie gesagt gar nicht mögen, darum stelle ich sie nachts in einen kühlen Raum und morgens hole ich sie mir wieder. So hat man denke ich auch am längsten Freude an der Blütenpracht. Eine steht bei und sogar im Bad, ich glaube die fühlt sich sogar am wohlsten.
Wenn sie blühen brauchen sie wie fast alle Pflanzen viel Wasser, nur dürfen dabei die Knollen der Wurzeln nicht von oben nass werden. Auch mögen sie absolut keine stehende Nässe, also am besten nach einer halben Stunde das Wasser im Übertopf wieder weg nehmen.
Sonst sind sie ganz einfach zu handhaben. Nach der Blüte ab April wird umgetopft, wichtig dabei ist, dass die Knollenoberfläche aus der Erde schaut. Ich topfe nicht um, sondern setze die Alpenveilchen mit raus in die Rabatte, wichtig wieder nicht in der prallen Sonne. Hier kann es sich ausruhen und neue Kraft für viele neue Blüten schöpfen. Vor dem Frost darf es wieder in „die gute Stube“ dort bekommt es dann auch gleich die erste Düngung, damit es richtig Kraft hat.
Verwelkte Blätter und Blüten müssen immer entfernt werden, damit wieder Platz für die Neuen, den Nachwuchs, ist. Auch das Vermehren geht super einfach. Am leichtesten lassen sie sich vermehren, wenn man die Knollen teilt, mit Samen ist es wesentlich aufwendiger.
Kleine Blätter und Blüten sind immer ein Zeichen dafür, dass die Pflanze „unterernährt“ ist, ruhig auch mal düngen ;-) wir müssen schließlich alle essen und nicht nur trinken...
Blattlausbefall kommt nur ganz selten vor, kann aber gut behandelt werden.
Allerdings bei Grauschimmel, das ist ein ekliger grauer Belag und gibt dann braune Flecken auf den Blättern hilft leider nichts, schnell entsorgen, ich hab dann immer Angst, dass sich noch andere Pflanzen anstecken.
Fazit:
Das wichtigste für die Alpenveilchen sind die kühle Temperatur und der Halbschatten. Gründlich gießen, aber nie auf die Knollen sonst fängt sie an zu faulen.
Es ist eigentlich ganz einfach, lasst euch nicht entmutigen, man muss ja auch erst einmal wissen, warum es den Blumen bei euch nicht gefallen hat.
45 Bewertungen, 3 Kommentare
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02.03.2003, 19:20 Uhr von Sonnenschein_2003
Bewertung: sehr hilfreichschöner, ausführlicher Bericht über eine tolle Zimmeerpflanze...
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24.03.2002, 17:54 Uhr von woman
Bewertung: sehr hilfreichBei diesen Pflanzen fehlt mir der Grüne Daumen. Da ich ansonsten viel Glück mit meinen Pflanzen habe, wird es wohl an der Pflege liegen. Ich werde nun Deine Pflegehinweise mal beherzigen. Mal sehn ob ich dann Glück habe. Liebe Grüß
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23.03.2002, 01:37 Uhr von antjeeule
Bewertung: sehr hilfreichIch habe echte Probleme mit der Pflege von Alpenveilchen. Irgendwie halten sie es nie lange bei mir aus.
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