Alte Nationalgalerie Testbericht
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Erfahrungsbericht von Nikeanu21
Kunst des 19. Jahrhunderts
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Alte Nationalgalerie wurde am 4. Dezember 2001 für die gesamte Öffentlichkeit nach jahrelanger Restaurierung wieder eröffnet. Um zu der Sammlung und zu der Geschichte des Gebäudes genaue und richtige Angaben machen zu können, möchte ich gerne an dieser Stelle die Staatlichen Museen zitieren:
Die Idee zu einer Nationalgalerie war im Anschluss an die bürgerliche Revolution 1848 mit dem Betreben verknüpft, die deutschen Kleinstaaten zu einer Nation zu einen und sie als geeinte Kulturnation nach außen zu repräsentieren. So kam in Deutschland im 19. Jahrhundert der Wunsch nach einer Institution auf, in der die zeitgenössische Kunst der deutschen Länder gesammelt werden sollten. Den Anstoß für die Verwirklichung dieses jahrzehntelang gereiften Gedankens gab der Berliner Bankier und Konsul Johann Heinrich Wilhelm Wagener, der seine Privatsammlung von 262 Gemälden 1861 dem Preußischen Prinzregenten Wilhelm testamentarisch vermachte.
Das daraufhin im Zentrum der Museumsinsel geplante Gebäude, ein klassizistischer Tempel auf hohen Sockel, geht in seiner Grundform auf eine Skizze Friedrich Wilhelm IV. zurück. Auf dieser Grundlage entwarf August Stüler im Auftrag König Wilhelms I. 1862-65 die Pläne des Museums. Nach Stülers Tod begannen 1866 unter der Leitung Johann Heinrich Stracks die Bauarbeiten. Fünf Jahre nach der Reichsgründung konnte die Nationalgalerie 1876 eröffnet werden. Das Programm der Institution wird aus der Inschrift der Giebelfront ersichtlich: Der deutschen Kunst MDCCCLXXI.
Im Laufe seiner 125 jährigen Geschichte wurde die Raum- und Geschossstruktur des Museums durch mehrere Umbauten verändert. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und danach wieder aufgebaut, wurden in der Folgezeit Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen unumgänglich. Bei der Generalinstandsetzung 1998-2001 wurde die Alte Nationalgalerie unter dem Aspekt optimaler Präsentationsbedingungen für die Kunst modernisiert und restauriert.
Da mich die Kunst des 19. Jahrhunderts sehr interessiert, lag es nahe, die Alte Nationalgalerie nach der Eröffnung zu besuchen. Für alle, die das auch tun wollen, liegt es auch sehr nahe es noch diesen Monat zu tun, denn der Eintritt ist frei. Ab Januar beträgt der Eintritt 6 Euro.
Die einzelnen Geschosse sind in die verschiedenen Kunstepochen eingeteilt, so findet man im ersten Ausstellungsgeschoss klassizistische Skulpturen und einige Facetten des Realismus. Zum Beispiel Adolph Menzel, Kunst der Gründerzeit...
Im zweiten Ausstellungsgeschoss findet man die Kunstepochen des Idealismus, Realismus und Impressionismus vor. Dort findet man beispielsweise Werke von Max Liebermann.
Und um dritten und letzten Ausstellungsgeschoss sind Werke der Goethezeit und Romantik zu finden. Hier findet man tolle Künstler wie Karl Friedrich Schinkel, Caspar David Friedrich und Carl Blechen. Für mich persönlich die schönste Etage.
Wer sich also für diese Ausstellung oder auch nur für die Architektur dieses Gebäudes interessiert, der sollte einfach die Alte Nationalgalerie besuchen. Es lohnt sich auf alle Fälle und ich fand es unheimlich interessant. Man weiß teilweise gar nicht, was einem mehr beeindruckt, die Architektur des Gebäudes oder die Kunstsammlung an sich.
Die Idee zu einer Nationalgalerie war im Anschluss an die bürgerliche Revolution 1848 mit dem Betreben verknüpft, die deutschen Kleinstaaten zu einer Nation zu einen und sie als geeinte Kulturnation nach außen zu repräsentieren. So kam in Deutschland im 19. Jahrhundert der Wunsch nach einer Institution auf, in der die zeitgenössische Kunst der deutschen Länder gesammelt werden sollten. Den Anstoß für die Verwirklichung dieses jahrzehntelang gereiften Gedankens gab der Berliner Bankier und Konsul Johann Heinrich Wilhelm Wagener, der seine Privatsammlung von 262 Gemälden 1861 dem Preußischen Prinzregenten Wilhelm testamentarisch vermachte.
Das daraufhin im Zentrum der Museumsinsel geplante Gebäude, ein klassizistischer Tempel auf hohen Sockel, geht in seiner Grundform auf eine Skizze Friedrich Wilhelm IV. zurück. Auf dieser Grundlage entwarf August Stüler im Auftrag König Wilhelms I. 1862-65 die Pläne des Museums. Nach Stülers Tod begannen 1866 unter der Leitung Johann Heinrich Stracks die Bauarbeiten. Fünf Jahre nach der Reichsgründung konnte die Nationalgalerie 1876 eröffnet werden. Das Programm der Institution wird aus der Inschrift der Giebelfront ersichtlich: Der deutschen Kunst MDCCCLXXI.
Im Laufe seiner 125 jährigen Geschichte wurde die Raum- und Geschossstruktur des Museums durch mehrere Umbauten verändert. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und danach wieder aufgebaut, wurden in der Folgezeit Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen unumgänglich. Bei der Generalinstandsetzung 1998-2001 wurde die Alte Nationalgalerie unter dem Aspekt optimaler Präsentationsbedingungen für die Kunst modernisiert und restauriert.
Da mich die Kunst des 19. Jahrhunderts sehr interessiert, lag es nahe, die Alte Nationalgalerie nach der Eröffnung zu besuchen. Für alle, die das auch tun wollen, liegt es auch sehr nahe es noch diesen Monat zu tun, denn der Eintritt ist frei. Ab Januar beträgt der Eintritt 6 Euro.
Die einzelnen Geschosse sind in die verschiedenen Kunstepochen eingeteilt, so findet man im ersten Ausstellungsgeschoss klassizistische Skulpturen und einige Facetten des Realismus. Zum Beispiel Adolph Menzel, Kunst der Gründerzeit...
Im zweiten Ausstellungsgeschoss findet man die Kunstepochen des Idealismus, Realismus und Impressionismus vor. Dort findet man beispielsweise Werke von Max Liebermann.
Und um dritten und letzten Ausstellungsgeschoss sind Werke der Goethezeit und Romantik zu finden. Hier findet man tolle Künstler wie Karl Friedrich Schinkel, Caspar David Friedrich und Carl Blechen. Für mich persönlich die schönste Etage.
Wer sich also für diese Ausstellung oder auch nur für die Architektur dieses Gebäudes interessiert, der sollte einfach die Alte Nationalgalerie besuchen. Es lohnt sich auf alle Fälle und ich fand es unheimlich interessant. Man weiß teilweise gar nicht, was einem mehr beeindruckt, die Architektur des Gebäudes oder die Kunstsammlung an sich.
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