Amerikaner Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von Dotab
Hilfe, die Amis kommen ...
Pro:
Absolut lecker ....
Kontra:
Süchtigkeitsfaktor ist zu hoch ;-)
Empfehlung:
Ja
Als erstes muss ich wahrscheinlich mal sagen, dass ich den Irak-Krieg für absolut unverschämt halte und ich es auch überhaupt nicht verstehen kann, wie eine einzelne Person, die angeblich vom Volk gewählt worden sein , angeblich, so eine große Macht besitzen kann. Das erinnert mich absolut an eine Diktatur.
Allerdings bezieht sich mein Groll nicht auf das gesamte amerikanische Volk, ich sage einfach mal „Es kann halt nichts dafür und ist nur Opfer der Propaganda“ (hatten wir das nicht schon einmal). Außerdem bin ich nicht bereit, auf meine Gepflogenheiten zu verzichten, nur weil andere sich vorgenommen haben, etwas zu verändern. French Fries heißen bei mir weiterhin French Fries , der Hamburger wird nicht in Nichts umgetauft, und auch Amerikaner werden von mir nicht als Arsch**** bezeichnet.
Und eigentlich mochte ich die Amerikaner auch nie wirklich ( ich meine jetzt das Gebäck und damit den eigentlichen Inhalt meines Berichtes), sie waren mir immer zu trocken, lagen immer schon tagelang in den Supermarktregalen und schmeckten richtig chemisch.
Dann allerdings hatte sich meine Mutter ein Backbuch ausgeliehen, wo unter anderem ein Rezept für eben jene Amerikaner zum Inhalt gehört. Am Sonntag Nachmittag war nun der 1. Durchlauf .....sie sahen zwar nicht so aus wie die Supermarkt-Amis, aber haben dafür 1000 Mal besser geschmeckt. Und so hieß es dann gestern wieder den ganzen Tag „Mama, ma ma Amis“ Und da ich nun gestern Abend nicht wirklich etwas zu tun hatte, machte ich mich nun auf, das Geheimnis der Amerikaner zu lüften , aber lest selbst ....
ZUTATEN
- 75 Zartbitter- Schokolade
- 100g Margarine/ Butter
- 100g Zucker
- 1 Päckchen Vanillin-Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier ( Gr. M)
- 250g Mehl
- 1 Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack ( für ½ Liter Milch)
- 3 gestrichene TL Backpulver
- 3 EL Milch
1. Schokolade hacken, anstatt der Schokolade kann man auch alles andere verwenden, was nach Schokolade schmeckt, zum Beispiel Schoko-Deko-Krümel, die haben den Vorteil, dass man sie nicht noch extra hacken muss.
2. Butter bzw. Margarine , Zucker, Vanillin-Zucker und Salz schaumig schlagen ( also nicht nur einfach verrühren)... auch wenn das im Moment noch nicht viel aussieht, dass wird noch. Danach die 2 Eier nacheinander unterrühren.
3. Mehl, Puddingpulver und Backpulver gut misch und dann zu dem Teig unterrühren. Am Anfang wird es verständlicherweise etwas stauben, dies legt sich aber nach ca. 5 Sekunden. Auch sieht es im Moment noch nicht besonders geschmeidig aus, deshalb wird jetzt die Milch dazugegeben und kurz darauf die Schokolade. Es entsteht ein wirklich leckerer Teig, der geschmacklich sehr an einen etwas zu festen Selterswasserkuchen erinnert .... als perfekt zu so aufessen ;-)
4. Ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt. Dies ist unbedingt nötig, denn selbst unsere super genialen Bleche, bei denen selbst eine Pizza ohne Unterlage nie anklebt, haben hier zum ersten Mal versagt, denn leider bleibt auf den Blecken ansonsten ein ziemlich feiner Belag zurück. Der ist zwar schön abwaschbar, aber blöd ist es trotzdem. Danach wird der Teig mit Hilfe von 2 Esslöffel in auf das Backpapier gebracht. Bitte probiert nicht, es mit der Hand zu versuchen. Der Teig ist wirklich extrem klebrig. Die einzelnen Plätzchen sollten möglichst nicht größer als 7 Zentimeter sein und eine Höhe von 2 Zentimeter nicht überschreiten ( viel kleiner ist meist auch viel besser). Über die aktuelle Form braucht man sich in diesem Moment noch keinen Kopf machen, Hauptsache es befindet sich genügend Platz zwischen den Keksen: auf einem Blech sollten sich nicht mehr als 9 Stück befinden (mehr gibt der Teig auch gar nicht her) ... Und danach bei ca. 180 ° C für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen.
5. Jetzt kommt der Teil wo man Pause hat ( ich habe mir in dieser Zeit „Big Brother“ angetan, ziemlich interessant), aber ab und zu sollte man schon mal zu Ofen spurten. Denn mittlerweile ist die Keksmasse zerlaufen, ist viel flacher, nimmt aber ziemlich große Ausmaße ( deshalb auch der große Abstand beim Bestücken). Das Volumen hat sich ungefähr verdoppelt und wird dies auch bis zum Verzehr behalten (und nimmt dann aber rapide ab). Nach ungefähr 20 Minuten nimmt man das Blech ( mitsamt den Keksen) aus dem Ofen und stellt sie zum Auskühlen an einen Ort, wo sie von gefreessiegen Familienmitgliedern sicher sind.
DER BELAG
Auf so einem Amerikaner ist jede Menge Platz, man kann ihn nach belieben gestalten. Ich persönlich habe 3 Varianten ausprobiert: 1 Mal mit Schokoüberzug, das andere Mal mit Zuckerglasur, und bei dem Rest je eine Hälfte mit Schoko und die andere mit Zucker.
Schokoüberzug:
Entweder schmilzt man Kuvertüre in einem heißen Wasserbad, oder man macht es sich viel einfacher und man kauft einen fertigen Becher Kuchenglasur ( die besteht aus kokoahaltigem Pflanzenfett) und stellt den Becher für 2 Minuten in die Mikrowelle, danach ist die Schokolade flüssig und kann über die Amerikaner ( die man inzwischen vom Blech entfernt und gewendet hat) gegossen werden. Bevor der Überzug richtig fest ist gibt man noch ein paar bunte Streusel dazu, hier gilt : Mehr ist auch Mehr.
Zuckerglasur:
Man gebe ein paar Spritzer Wasser und Zitronensaft in eine Tasse und gebe ziemlich viel Puderzucker dazu ( Verhältnis 1: 50) , dass alles kräftig verrühren, sodass eine weiße Flüssigkeit entsteht. Dies gibt man dann über die Amerikaner und streuselt ebenfalls bunte Streusel darüber.
THE BEST.:
Am schönsten ist es natürlich, wenn man beide Glasurmöglichkeiten miteinander verbindet. Hier wird zuerst die eine Hälfte mit Schokobestrichen, danach trocknen lassen, und danach kommt auf die andere Hälfte Zuckerguss. Wer die beiden Schichten vermischen will, sollte die Schokolade natürlich nicht trocknen lassen. Und auch hier wieder bunte Streusel obendrauf.
DIE TESTER:
Als Tester für dieses Backwerk habe ich meinen Bruder ( meckert zwar oft, isst aber trotzdem alles), mein Vater ( sehr wählerisch, möchte am liebsten Franzose sein, weil die doch so viel Käse essen) und meine Mutter ( von der die Originale stammen).
Mein Bruder: kommt alle 5 Minuten an, ob sie schon fertig sind. Ich sage immer „NEIN“, dabei liegen sie schon längst in der Küche. Nach dem Essen fragt er, ob noch welche da sind ... langsam beginnt das Gefrage schon zu nerven „JA ich komme ja gleich und mach dir noch welche“
Mein Vater: der sonst nie etwas zu Frühstück ist, wollte heute tatsächlich 2 Stück mit auf Arbeit neben, das wohl beste Kompliment, welches man bekommen kann.
Mein Mutter: fand sie ebenfalls sehr lecker und wollte wissen, wie man die Form so schön hinbekommt und ob sie nicht doch gekauft wären ( wegen der symmetrischen Form, nicht des Geschmackes halber)
MEINE MEINUNG
Eigentlich war ich ja nie ein Fan der Amerikaner, aber diese hier sind wirklich super lecker. Außen besitzen sie ein leichte Kruste, innen sich sie ganz leicht, leicht gelb und fluffig, man sieht (und schmeckt) sogar die Schokoladenstückchen. Ausgetrocknet sind sie innerhalb von 24 Stunden auch nicht, der „Inhalt“ ist auch da noch Backfrisch. Geschmacklicht erinnernd er an Selterwasserkuchen, allerdings weniger süß sondern mehr schokoladig. Zerbröseln tun die Amerikaner ebenfalls nicht, sogar den „Schultest“ (4 Stunden in einem vollen Schulrucksack)haben sie problemlos überstanden. Durch die THE BEST- Variante schmecken sie auf der einen Seiten noch schokoladiger, auf der anderen Hälfte durch die Zitrone sehr erfrischend.
Ergebnis:
Einfach herzustellen, super leckerer Geschmack mit einem hohen Süchtigkeitsfaktor!
Nur Schade, das man nicht bei allen Dingen einfach das Rezept ändern kann, wenn es einem nicht passt.
Allerdings bezieht sich mein Groll nicht auf das gesamte amerikanische Volk, ich sage einfach mal „Es kann halt nichts dafür und ist nur Opfer der Propaganda“ (hatten wir das nicht schon einmal). Außerdem bin ich nicht bereit, auf meine Gepflogenheiten zu verzichten, nur weil andere sich vorgenommen haben, etwas zu verändern. French Fries heißen bei mir weiterhin French Fries , der Hamburger wird nicht in Nichts umgetauft, und auch Amerikaner werden von mir nicht als Arsch**** bezeichnet.
Und eigentlich mochte ich die Amerikaner auch nie wirklich ( ich meine jetzt das Gebäck und damit den eigentlichen Inhalt meines Berichtes), sie waren mir immer zu trocken, lagen immer schon tagelang in den Supermarktregalen und schmeckten richtig chemisch.
Dann allerdings hatte sich meine Mutter ein Backbuch ausgeliehen, wo unter anderem ein Rezept für eben jene Amerikaner zum Inhalt gehört. Am Sonntag Nachmittag war nun der 1. Durchlauf .....sie sahen zwar nicht so aus wie die Supermarkt-Amis, aber haben dafür 1000 Mal besser geschmeckt. Und so hieß es dann gestern wieder den ganzen Tag „Mama, ma ma Amis“ Und da ich nun gestern Abend nicht wirklich etwas zu tun hatte, machte ich mich nun auf, das Geheimnis der Amerikaner zu lüften , aber lest selbst ....
ZUTATEN
- 75 Zartbitter- Schokolade
- 100g Margarine/ Butter
- 100g Zucker
- 1 Päckchen Vanillin-Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier ( Gr. M)
- 250g Mehl
- 1 Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack ( für ½ Liter Milch)
- 3 gestrichene TL Backpulver
- 3 EL Milch
1. Schokolade hacken, anstatt der Schokolade kann man auch alles andere verwenden, was nach Schokolade schmeckt, zum Beispiel Schoko-Deko-Krümel, die haben den Vorteil, dass man sie nicht noch extra hacken muss.
2. Butter bzw. Margarine , Zucker, Vanillin-Zucker und Salz schaumig schlagen ( also nicht nur einfach verrühren)... auch wenn das im Moment noch nicht viel aussieht, dass wird noch. Danach die 2 Eier nacheinander unterrühren.
3. Mehl, Puddingpulver und Backpulver gut misch und dann zu dem Teig unterrühren. Am Anfang wird es verständlicherweise etwas stauben, dies legt sich aber nach ca. 5 Sekunden. Auch sieht es im Moment noch nicht besonders geschmeidig aus, deshalb wird jetzt die Milch dazugegeben und kurz darauf die Schokolade. Es entsteht ein wirklich leckerer Teig, der geschmacklich sehr an einen etwas zu festen Selterswasserkuchen erinnert .... als perfekt zu so aufessen ;-)
4. Ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt. Dies ist unbedingt nötig, denn selbst unsere super genialen Bleche, bei denen selbst eine Pizza ohne Unterlage nie anklebt, haben hier zum ersten Mal versagt, denn leider bleibt auf den Blecken ansonsten ein ziemlich feiner Belag zurück. Der ist zwar schön abwaschbar, aber blöd ist es trotzdem. Danach wird der Teig mit Hilfe von 2 Esslöffel in auf das Backpapier gebracht. Bitte probiert nicht, es mit der Hand zu versuchen. Der Teig ist wirklich extrem klebrig. Die einzelnen Plätzchen sollten möglichst nicht größer als 7 Zentimeter sein und eine Höhe von 2 Zentimeter nicht überschreiten ( viel kleiner ist meist auch viel besser). Über die aktuelle Form braucht man sich in diesem Moment noch keinen Kopf machen, Hauptsache es befindet sich genügend Platz zwischen den Keksen: auf einem Blech sollten sich nicht mehr als 9 Stück befinden (mehr gibt der Teig auch gar nicht her) ... Und danach bei ca. 180 ° C für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen.
5. Jetzt kommt der Teil wo man Pause hat ( ich habe mir in dieser Zeit „Big Brother“ angetan, ziemlich interessant), aber ab und zu sollte man schon mal zu Ofen spurten. Denn mittlerweile ist die Keksmasse zerlaufen, ist viel flacher, nimmt aber ziemlich große Ausmaße ( deshalb auch der große Abstand beim Bestücken). Das Volumen hat sich ungefähr verdoppelt und wird dies auch bis zum Verzehr behalten (und nimmt dann aber rapide ab). Nach ungefähr 20 Minuten nimmt man das Blech ( mitsamt den Keksen) aus dem Ofen und stellt sie zum Auskühlen an einen Ort, wo sie von gefreessiegen Familienmitgliedern sicher sind.
DER BELAG
Auf so einem Amerikaner ist jede Menge Platz, man kann ihn nach belieben gestalten. Ich persönlich habe 3 Varianten ausprobiert: 1 Mal mit Schokoüberzug, das andere Mal mit Zuckerglasur, und bei dem Rest je eine Hälfte mit Schoko und die andere mit Zucker.
Schokoüberzug:
Entweder schmilzt man Kuvertüre in einem heißen Wasserbad, oder man macht es sich viel einfacher und man kauft einen fertigen Becher Kuchenglasur ( die besteht aus kokoahaltigem Pflanzenfett) und stellt den Becher für 2 Minuten in die Mikrowelle, danach ist die Schokolade flüssig und kann über die Amerikaner ( die man inzwischen vom Blech entfernt und gewendet hat) gegossen werden. Bevor der Überzug richtig fest ist gibt man noch ein paar bunte Streusel dazu, hier gilt : Mehr ist auch Mehr.
Zuckerglasur:
Man gebe ein paar Spritzer Wasser und Zitronensaft in eine Tasse und gebe ziemlich viel Puderzucker dazu ( Verhältnis 1: 50) , dass alles kräftig verrühren, sodass eine weiße Flüssigkeit entsteht. Dies gibt man dann über die Amerikaner und streuselt ebenfalls bunte Streusel darüber.
THE BEST.:
Am schönsten ist es natürlich, wenn man beide Glasurmöglichkeiten miteinander verbindet. Hier wird zuerst die eine Hälfte mit Schokobestrichen, danach trocknen lassen, und danach kommt auf die andere Hälfte Zuckerguss. Wer die beiden Schichten vermischen will, sollte die Schokolade natürlich nicht trocknen lassen. Und auch hier wieder bunte Streusel obendrauf.
DIE TESTER:
Als Tester für dieses Backwerk habe ich meinen Bruder ( meckert zwar oft, isst aber trotzdem alles), mein Vater ( sehr wählerisch, möchte am liebsten Franzose sein, weil die doch so viel Käse essen) und meine Mutter ( von der die Originale stammen).
Mein Bruder: kommt alle 5 Minuten an, ob sie schon fertig sind. Ich sage immer „NEIN“, dabei liegen sie schon längst in der Küche. Nach dem Essen fragt er, ob noch welche da sind ... langsam beginnt das Gefrage schon zu nerven „JA ich komme ja gleich und mach dir noch welche“
Mein Vater: der sonst nie etwas zu Frühstück ist, wollte heute tatsächlich 2 Stück mit auf Arbeit neben, das wohl beste Kompliment, welches man bekommen kann.
Mein Mutter: fand sie ebenfalls sehr lecker und wollte wissen, wie man die Form so schön hinbekommt und ob sie nicht doch gekauft wären ( wegen der symmetrischen Form, nicht des Geschmackes halber)
MEINE MEINUNG
Eigentlich war ich ja nie ein Fan der Amerikaner, aber diese hier sind wirklich super lecker. Außen besitzen sie ein leichte Kruste, innen sich sie ganz leicht, leicht gelb und fluffig, man sieht (und schmeckt) sogar die Schokoladenstückchen. Ausgetrocknet sind sie innerhalb von 24 Stunden auch nicht, der „Inhalt“ ist auch da noch Backfrisch. Geschmacklicht erinnernd er an Selterwasserkuchen, allerdings weniger süß sondern mehr schokoladig. Zerbröseln tun die Amerikaner ebenfalls nicht, sogar den „Schultest“ (4 Stunden in einem vollen Schulrucksack)haben sie problemlos überstanden. Durch die THE BEST- Variante schmecken sie auf der einen Seiten noch schokoladiger, auf der anderen Hälfte durch die Zitrone sehr erfrischend.
Ergebnis:
Einfach herzustellen, super leckerer Geschmack mit einem hohen Süchtigkeitsfaktor!
Nur Schade, das man nicht bei allen Dingen einfach das Rezept ändern kann, wenn es einem nicht passt.
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