Amistad (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von JuGriessl
Freiheit ist kein Geschenk, sondern ein Menschenrecht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich waren lange Zeit die Filme von Steven Spielberg atemberaubendes, perfekt inszeniertes Popcornkino. Seine Ambitionen haben sich aber längst geändert und mit anspruchsvollen Geschichtsthemen hat er sich in die oberste Filmgarde der Filmemacher gehoben.
Mit Meisterwerken wie Schindlers Liste und der Soldat James Ryan hat Spielberg bewiesen, dass er auch im Erzählen historisch wichtiger Stoffe zu Hause ist. Schon einmal hat er sich einem Sklaventhema gewidmet. Mit "Die Farbe Lila" versuchte er ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte aufzuarbeiten.
Mit solchen Geschichten haben die Amerikaner so ihre Probleme, welches auf die Einspielergebnisse in den USA große Auswirkungen hatte. Der Film blieb hinter den Erwartungen zurück? zu Unrecht, denn Spielbergs brillant besetztes Drama ist ein weiteres wichtiges Stück der Vergangenheitsbewältigung und ein Plädoyer über das unabstreitbare Grundrecht der Freiheit für jeden Menschen. Auch sollte man aus Fehlern früherer Zeiten lernen, ist eine Aussage dieses Filmes.
Inhalt
Im Jahre 1839 ist das spanische Schiff "La Amistad" mit 53 Sklaven von Afrika nach Amerika unterwegs. Auf halber Strecke gelingt es den Schwarzen sich von ihren Ketten zu befreien und die Führung des Schiffes zu übernehmen. Bis auf zwei Seefahrer werden fast alle weißen Besatzungsmitglieder ermordet. Diese sollen nun das Schiff nach Afrika zurücknavigieren.
Die Führung der Rebellen hat der charismatische Sengbe Pieh (Djimon Hounsou) übernommen. Auch ihm gelingt es nicht das Schiff in die afrikanische Heimat zurückzubringen. Die "La Amistad" landet nicht in Afrika, sondern an der Küste von Neu-England. Dort werden die schwarzen Flüchtlinge unsanft von der Küstenwache in Empfang genommen. Die Afrikaner werden erneut in Ketten gelegt und müssen sich nun vor Gericht wegen mehrfachen Mordes verantworten.
Als Pflichtverteidiger übernimmt nun widerwillig der junge Anwalt Roger Baldwin (Matthew McConaughey) den Fall. Das Gericht teilt ihm den Fall zu, da es in sein Spezialgebiet fällt? Baldwin ist Fachmann für Immobilienstreitereien. Nach dem damaligen Rechtsverständnis zählten dazu auch bewegliche Güter wie eben Sklaven.
Der Fall beschäftigt bald die ganze Nation. Es muss nämlich zuerst geklärt werden, wem die Sklaven, die kein Wort der Gerichtsverhandlung verstehen, eigentlich gehören. Im Laufe der Verhandlung verändert sich das Weltbild des Anwalts vollkommen. Auch der zu etwas Wohlstand gekommene Ex-Sklave (Morgan Freeman) setzt sich für die Angeklagten ein.
Tatsächlich kommt es zu einem vollkommen unerwarteten Freispruch der Afrikaner, doch die positive Bewertung der Schwarzen wird zu Politikum. Schließlich lässt der amtierende US-Präsident und Befürworter der Sklaverei, Martin Van Buren (Nigel Hawthorne), den Prozess neu aufrollen.
Die einzige Hoffnung der Angeklagten liegt nun auf Ex-Präsident John Quincy Adams (Anthony Hopkins), der sich in die Verhandlung einschaltet und vor Gericht eine bewegende Rede gegen die Sklaverei und für die Freiheit aller Menschen hält.
Dieser Testbericht wurde auch bei ciao, hitwin und Doyyo eingestellt.
Mit Meisterwerken wie Schindlers Liste und der Soldat James Ryan hat Spielberg bewiesen, dass er auch im Erzählen historisch wichtiger Stoffe zu Hause ist. Schon einmal hat er sich einem Sklaventhema gewidmet. Mit "Die Farbe Lila" versuchte er ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte aufzuarbeiten.
Mit solchen Geschichten haben die Amerikaner so ihre Probleme, welches auf die Einspielergebnisse in den USA große Auswirkungen hatte. Der Film blieb hinter den Erwartungen zurück? zu Unrecht, denn Spielbergs brillant besetztes Drama ist ein weiteres wichtiges Stück der Vergangenheitsbewältigung und ein Plädoyer über das unabstreitbare Grundrecht der Freiheit für jeden Menschen. Auch sollte man aus Fehlern früherer Zeiten lernen, ist eine Aussage dieses Filmes.
Inhalt
Im Jahre 1839 ist das spanische Schiff "La Amistad" mit 53 Sklaven von Afrika nach Amerika unterwegs. Auf halber Strecke gelingt es den Schwarzen sich von ihren Ketten zu befreien und die Führung des Schiffes zu übernehmen. Bis auf zwei Seefahrer werden fast alle weißen Besatzungsmitglieder ermordet. Diese sollen nun das Schiff nach Afrika zurücknavigieren.
Die Führung der Rebellen hat der charismatische Sengbe Pieh (Djimon Hounsou) übernommen. Auch ihm gelingt es nicht das Schiff in die afrikanische Heimat zurückzubringen. Die "La Amistad" landet nicht in Afrika, sondern an der Küste von Neu-England. Dort werden die schwarzen Flüchtlinge unsanft von der Küstenwache in Empfang genommen. Die Afrikaner werden erneut in Ketten gelegt und müssen sich nun vor Gericht wegen mehrfachen Mordes verantworten.
Als Pflichtverteidiger übernimmt nun widerwillig der junge Anwalt Roger Baldwin (Matthew McConaughey) den Fall. Das Gericht teilt ihm den Fall zu, da es in sein Spezialgebiet fällt? Baldwin ist Fachmann für Immobilienstreitereien. Nach dem damaligen Rechtsverständnis zählten dazu auch bewegliche Güter wie eben Sklaven.
Der Fall beschäftigt bald die ganze Nation. Es muss nämlich zuerst geklärt werden, wem die Sklaven, die kein Wort der Gerichtsverhandlung verstehen, eigentlich gehören. Im Laufe der Verhandlung verändert sich das Weltbild des Anwalts vollkommen. Auch der zu etwas Wohlstand gekommene Ex-Sklave (Morgan Freeman) setzt sich für die Angeklagten ein.
Tatsächlich kommt es zu einem vollkommen unerwarteten Freispruch der Afrikaner, doch die positive Bewertung der Schwarzen wird zu Politikum. Schließlich lässt der amtierende US-Präsident und Befürworter der Sklaverei, Martin Van Buren (Nigel Hawthorne), den Prozess neu aufrollen.
Die einzige Hoffnung der Angeklagten liegt nun auf Ex-Präsident John Quincy Adams (Anthony Hopkins), der sich in die Verhandlung einschaltet und vor Gericht eine bewegende Rede gegen die Sklaverei und für die Freiheit aller Menschen hält.
Dieser Testbericht wurde auch bei ciao, hitwin und Doyyo eingestellt.
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