Amores perros (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Jonnycheck
Liebschaften Hunde ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... das dürfte die direkte Übersetzung sein von „amores perros“. Und so sperrig und spröde wie der Titel, wirkt anfangs auch der Film. Ich sah ihn mir auf Empfehlung eines Freundes ohne jegliches Vorwissen an (was ich nur empfehlen kann). Denn der Film wirkt in den ersten zehn Minuten wie eine Tarrantino-Klon – aber der Eindruck täuscht.
In „amores perros“ geht es um Menschen und ihre Liebe/n, um Liebe im vielfältigen Sinne und um ihre Hunde.
Dabei werden drei Episoden gezeigt, die alle über einen tragischen Autounfall miteinander verwoben sind. Jede Episode ist einem „Liebespaar“ gewidmet.
Da gibt es Octavio (Gael Garcia Bernal). Er liebt die Frau seines Bruders und,nicht zu unterschlagen, auch den Hund seines Bruders. Mit dem wiederum versucht er über Hundekämpfe soviel Geld zu verdienen um mit seiner Schwägerin durchbrennen zu können.
Dann haben wir den erfolgreichen Verleger (Alvaro Guerrero) der seine Familie verlässt um mit einem bekannten Model (Goya Toledo) zusammenzuleben. Diese wiederum liebt nicht nur ihn, sondern vor allem auch ihr Schosshündchen.
Und dann wäre da noch der Ex-Terrorist (Emilio Echevarria), der sich als Penner und Auftragskiller durchs Leben schlägt. Seine Liebe gilt vor allem seiner Tochter, die ihn für tot hält und seinen Straßenkötern.
Diese drei Geschichten verwebt Inárritu geschickt ineinander. Dabei bietet er dem Zuschauer unterschiedlichste Eindrücke sowohl von den handelnden Personen als auch von der 21-Millionen-Stadt Mexiko-City. Fakerschutz@Jonnycheck Der Film ist ein ständiger Wechsel zwischen temperamentvollen und ruhigen Momenten. Unterstützt wird dies durch die Kameraführung, die vielfach auf die Handkamera zurückgreift.
Manche der Szenen sind relativ brutal und der zartbesaitete Kinogänger wird vielleicht ein paar mal wegsehen müssen. Doch insgesamt ist „amores perros“ ein rundum gelungenes, wenn auch etwas rohes Werk über die Bestie Mensch.
Die Schauspieler konnten ausnahmslos überzeugen. Besonders positiv aufgefallen sind mir Gael G. Bernal und Emilio Echevarría.
Die Nominierung zum Oskar für den besten ausländischen Film sowie Festivalpreise u.a. in Cannes und Tokio sprechen für sich.
Mexiko, 2000
Schauspieler: Gael Garcia Bernal, Emilio Echevarría, Alvaro Guerrero, Goya Toledo , Jorge Salinas, Vanessa Bauche
Regisseur: Alejandro González Inárritu
In „amores perros“ geht es um Menschen und ihre Liebe/n, um Liebe im vielfältigen Sinne und um ihre Hunde.
Dabei werden drei Episoden gezeigt, die alle über einen tragischen Autounfall miteinander verwoben sind. Jede Episode ist einem „Liebespaar“ gewidmet.
Da gibt es Octavio (Gael Garcia Bernal). Er liebt die Frau seines Bruders und,nicht zu unterschlagen, auch den Hund seines Bruders. Mit dem wiederum versucht er über Hundekämpfe soviel Geld zu verdienen um mit seiner Schwägerin durchbrennen zu können.
Dann haben wir den erfolgreichen Verleger (Alvaro Guerrero) der seine Familie verlässt um mit einem bekannten Model (Goya Toledo) zusammenzuleben. Diese wiederum liebt nicht nur ihn, sondern vor allem auch ihr Schosshündchen.
Und dann wäre da noch der Ex-Terrorist (Emilio Echevarria), der sich als Penner und Auftragskiller durchs Leben schlägt. Seine Liebe gilt vor allem seiner Tochter, die ihn für tot hält und seinen Straßenkötern.
Diese drei Geschichten verwebt Inárritu geschickt ineinander. Dabei bietet er dem Zuschauer unterschiedlichste Eindrücke sowohl von den handelnden Personen als auch von der 21-Millionen-Stadt Mexiko-City. Fakerschutz@Jonnycheck Der Film ist ein ständiger Wechsel zwischen temperamentvollen und ruhigen Momenten. Unterstützt wird dies durch die Kameraführung, die vielfach auf die Handkamera zurückgreift.
Manche der Szenen sind relativ brutal und der zartbesaitete Kinogänger wird vielleicht ein paar mal wegsehen müssen. Doch insgesamt ist „amores perros“ ein rundum gelungenes, wenn auch etwas rohes Werk über die Bestie Mensch.
Die Schauspieler konnten ausnahmslos überzeugen. Besonders positiv aufgefallen sind mir Gael G. Bernal und Emilio Echevarría.
Die Nominierung zum Oskar für den besten ausländischen Film sowie Festivalpreise u.a. in Cannes und Tokio sprechen für sich.
Mexiko, 2000
Schauspieler: Gael Garcia Bernal, Emilio Echevarría, Alvaro Guerrero, Goya Toledo , Jorge Salinas, Vanessa Bauche
Regisseur: Alejandro González Inárritu
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