Amsterdam Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von ManoK
I Love you
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
++++ Einleitung ++++
Amsterdam, eine junggebliebene alte Stadt, die immer wieder reizvoll ist, gehört für mich zu den interessantesten und schönsten Städten in Europa. Schaut man sich die Entstehung und Entwicklung der Stadt an, versteht man auch, dass es sich hier um eine „besondere“ Stadt handelt. Im 13. Jahrhundert gründeten Fischer an den ständig von Überschwemmungen bedrohten Ufern der Amstel eine Siedlung. Sie waren gezwungen, als Schutz vor Überflutungen Deiche zu errichten. So begann der Kampf, erfolgreich dem Meer Land abzuringen. Der Damm, der die Amstel zähmte, gab der Stadt ihren Namen.
++++ tagsüber ++++
165 Grachten und beinah 1300 Brücken über dieselben verleihen dieser Stadt ihre Besonderheit. Wer das erste Mal nach Amsterdam kommt, sollte daher auch auf jeden Fall eine Grachtenfahrt unternehmen und sich so einen überblick über die Stadt verschaffen. Gerade in den Sommermonaten gibt es viele Fahrten, die zumeist in der Nähe des Centraal Station ihren Ausgangspunkt haben. Viele dieser Fahrten legen an ausgewählten Stellen einen Halt ein oder schließen auch zum Beispiel ein Abendessen ein. Es gibt aber in Amsterdam zahlreiche Restaurant, so dass es auch nicht schwierig ist, auf eigene Faust etwas zu finden. Insbesondere Spezialitätenrestaurants, deren Speisekarte Gerichte aus den ehemaligen Kolonien, wie zum Beispiel Indonesien und Surinam, anbietet sind hier empfehlenswert. Eine Mahlzeit in einem solchen Restaurant gehört für mich bei jedem Amsterdam-Besuch mit zum festen Programm. Es gibt aber auch viele neue Restaurants mit vorwiegend französischer Küche, die zumeist aber erst abends geöffnet sind, da die Holländer mittags nur einen kleinen Imbiss zu sich nehmen; dieses meist in einem der vielen braunen Cafes. Sie machen einen Teil des Reizes von Amsterdam aus. Ihren Namen haben sie von den braun gestrichenen Wänden und dem Holzmobiliar. Der Einheimische sitzt hier bei einem Bier oder Kaffee, liest ein Buch oder die Zeitung oder nimmt eben auch seinen kleinen Mittasgsimbiss zu sich.
++++ Museen ++++
Wegen der doch relativ geringen Entfernungen bietet es sich an, Amsterdam zu Fuß oder aber mit dem Fahrrad zu erkunden. (Es gibt etliche Fahrradverleiher in der Nähe des Hauptbahnhofs zum Beispiel). Dann sollte man sich auf den Weg machen und mindestens eins der drei großen Museen von Amsterdam besichtigen, das Rijksmuseum (das berühmteste Museum in Holland, in dem man eines der bekanntesten Bilder von Rembrandt, die "Nachtwache", betrachten kann), das Vincent van Gogh Museum (mit der größten Auswahl der Werke von Vincent van Gogh) oder das Nederlands Scheepvaart Museum. Ein weteres Highlight eines Amsterdam-Besuchs könnte aber auch das mitlerweile vergoßerte, direkt am Dam gelegene Wachsfiguren-Kabinett von Madame Tussaud’s sein. Viele Berühmtheiten vom amerikanischen Präsidenten J. W. Bush, den Tennisgrößen André Agassi und Steffi Graf bis zur Musiklegende Elvis Presley kann man in dem Ableger des Londoner Originals bewundern. Eine reizvolle Möglichkeit, die Museen kennenzulernen, bietet auch das Museum Boot, das zwischen dem Hauptbahnhof und dem Schiffahrtmuseum verkehrt und unter anderem am Anne Frank Huis, am Leidseplein und am Muziek Theater hält. An der Bootsstation "Lovers" am Bahnhof erhält man ein Tagesticket für ca. 10 Euro. Damit gibt es dann bis zu 50 Prozent Ermäßigung in den Museen.
++++ Shopping ++++
Wer nach Amsterdam zum Shoppen kommt, der wird hier ein wirklich vielfältiges Angebot vorfinden. In den zwei wichtigsten Einkaufsstraßen Amsterdams, der Kalverstraat und der Nieuwendijk findet man neben üblicher Designer-Mode auch ausgefallene Kleidung, wie man sonst selten sieht. Schräge Klamotten findet man natürlich auch auf dem Flohmarkt am Waterlooplein, der aber wohl nicht mehr so interessant ist wie früher, da erstens nicht mehr so viele Stände vorhanden sind und zweitens mitlerweile auch sehr viel Neuware verkauft wird. Dafür gibt es in der Innenstadt selber sehr viele Second-Hand-Läden, die nun die 60iger und 70iger Jahre Mode verkaufen. Die bieten auch andere gebrauchte und interessante Sachen an, die sie preislich in der Regel auch im Rahmen halten. Auf jeden Fall sollte man sich für den Einkaufsbummel etwas Zeit nehmen und auch ab und zu die diversen Straßenkünstler betrachten, die sich gerade in den Sommermonaten in der Innenstadt „tummeln“.
++++ abends ++++
Für viele ist Amsterdam allein wegen des Nachtlebens eine Reise wert. Und tatsächlich findet hier wohl jeder etwas nach seinem Geschmack. Schon vor etlichen Jahren verfügte die Stadt über eine blühende Musikszene und auch heute noch kann man in diversen Clubs oder auch Kneipen alle möglichen Stilrichtungen hören. Die Zeiten aber, wo internationale Superstars wie The Rolling Stones auch gerne mal in Theatern wie dem Paradiso oder dem Milky Way auftraten, sind wohl vorbei. Trotzdem sollte man sich erkundigen, ob nicht gerade in einem der beiden oben genannten Thatern etwas los ist, denn dann wäre ein Besuch auf jeden Fall zu empfehlen.
++++ Fazit ++++
Für mich ist Amsterdam immer wieder eine interessante Stadt. Gerade im Sommer lohnt ein Besuch, da man dann das Flair der Grachtenstadt mit dem dörflichen Charme am besten genießen kann. Auch heute noch trifft man auf „Paradiesvögel“ aus der ganzen Welt, die die Stadt nicht unbedingt nur wegen ihres liberalen Umgangs mit den soften Drogen zu ihrem Domizil auserkoren haben. Und gerade wegen dieser vielen Typen gefällt mir Amsterdam jedes Mal aufs Neue.
Amsterdam, eine junggebliebene alte Stadt, die immer wieder reizvoll ist, gehört für mich zu den interessantesten und schönsten Städten in Europa. Schaut man sich die Entstehung und Entwicklung der Stadt an, versteht man auch, dass es sich hier um eine „besondere“ Stadt handelt. Im 13. Jahrhundert gründeten Fischer an den ständig von Überschwemmungen bedrohten Ufern der Amstel eine Siedlung. Sie waren gezwungen, als Schutz vor Überflutungen Deiche zu errichten. So begann der Kampf, erfolgreich dem Meer Land abzuringen. Der Damm, der die Amstel zähmte, gab der Stadt ihren Namen.
++++ tagsüber ++++
165 Grachten und beinah 1300 Brücken über dieselben verleihen dieser Stadt ihre Besonderheit. Wer das erste Mal nach Amsterdam kommt, sollte daher auch auf jeden Fall eine Grachtenfahrt unternehmen und sich so einen überblick über die Stadt verschaffen. Gerade in den Sommermonaten gibt es viele Fahrten, die zumeist in der Nähe des Centraal Station ihren Ausgangspunkt haben. Viele dieser Fahrten legen an ausgewählten Stellen einen Halt ein oder schließen auch zum Beispiel ein Abendessen ein. Es gibt aber in Amsterdam zahlreiche Restaurant, so dass es auch nicht schwierig ist, auf eigene Faust etwas zu finden. Insbesondere Spezialitätenrestaurants, deren Speisekarte Gerichte aus den ehemaligen Kolonien, wie zum Beispiel Indonesien und Surinam, anbietet sind hier empfehlenswert. Eine Mahlzeit in einem solchen Restaurant gehört für mich bei jedem Amsterdam-Besuch mit zum festen Programm. Es gibt aber auch viele neue Restaurants mit vorwiegend französischer Küche, die zumeist aber erst abends geöffnet sind, da die Holländer mittags nur einen kleinen Imbiss zu sich nehmen; dieses meist in einem der vielen braunen Cafes. Sie machen einen Teil des Reizes von Amsterdam aus. Ihren Namen haben sie von den braun gestrichenen Wänden und dem Holzmobiliar. Der Einheimische sitzt hier bei einem Bier oder Kaffee, liest ein Buch oder die Zeitung oder nimmt eben auch seinen kleinen Mittasgsimbiss zu sich.
++++ Museen ++++
Wegen der doch relativ geringen Entfernungen bietet es sich an, Amsterdam zu Fuß oder aber mit dem Fahrrad zu erkunden. (Es gibt etliche Fahrradverleiher in der Nähe des Hauptbahnhofs zum Beispiel). Dann sollte man sich auf den Weg machen und mindestens eins der drei großen Museen von Amsterdam besichtigen, das Rijksmuseum (das berühmteste Museum in Holland, in dem man eines der bekanntesten Bilder von Rembrandt, die "Nachtwache", betrachten kann), das Vincent van Gogh Museum (mit der größten Auswahl der Werke von Vincent van Gogh) oder das Nederlands Scheepvaart Museum. Ein weteres Highlight eines Amsterdam-Besuchs könnte aber auch das mitlerweile vergoßerte, direkt am Dam gelegene Wachsfiguren-Kabinett von Madame Tussaud’s sein. Viele Berühmtheiten vom amerikanischen Präsidenten J. W. Bush, den Tennisgrößen André Agassi und Steffi Graf bis zur Musiklegende Elvis Presley kann man in dem Ableger des Londoner Originals bewundern. Eine reizvolle Möglichkeit, die Museen kennenzulernen, bietet auch das Museum Boot, das zwischen dem Hauptbahnhof und dem Schiffahrtmuseum verkehrt und unter anderem am Anne Frank Huis, am Leidseplein und am Muziek Theater hält. An der Bootsstation "Lovers" am Bahnhof erhält man ein Tagesticket für ca. 10 Euro. Damit gibt es dann bis zu 50 Prozent Ermäßigung in den Museen.
++++ Shopping ++++
Wer nach Amsterdam zum Shoppen kommt, der wird hier ein wirklich vielfältiges Angebot vorfinden. In den zwei wichtigsten Einkaufsstraßen Amsterdams, der Kalverstraat und der Nieuwendijk findet man neben üblicher Designer-Mode auch ausgefallene Kleidung, wie man sonst selten sieht. Schräge Klamotten findet man natürlich auch auf dem Flohmarkt am Waterlooplein, der aber wohl nicht mehr so interessant ist wie früher, da erstens nicht mehr so viele Stände vorhanden sind und zweitens mitlerweile auch sehr viel Neuware verkauft wird. Dafür gibt es in der Innenstadt selber sehr viele Second-Hand-Läden, die nun die 60iger und 70iger Jahre Mode verkaufen. Die bieten auch andere gebrauchte und interessante Sachen an, die sie preislich in der Regel auch im Rahmen halten. Auf jeden Fall sollte man sich für den Einkaufsbummel etwas Zeit nehmen und auch ab und zu die diversen Straßenkünstler betrachten, die sich gerade in den Sommermonaten in der Innenstadt „tummeln“.
++++ abends ++++
Für viele ist Amsterdam allein wegen des Nachtlebens eine Reise wert. Und tatsächlich findet hier wohl jeder etwas nach seinem Geschmack. Schon vor etlichen Jahren verfügte die Stadt über eine blühende Musikszene und auch heute noch kann man in diversen Clubs oder auch Kneipen alle möglichen Stilrichtungen hören. Die Zeiten aber, wo internationale Superstars wie The Rolling Stones auch gerne mal in Theatern wie dem Paradiso oder dem Milky Way auftraten, sind wohl vorbei. Trotzdem sollte man sich erkundigen, ob nicht gerade in einem der beiden oben genannten Thatern etwas los ist, denn dann wäre ein Besuch auf jeden Fall zu empfehlen.
++++ Fazit ++++
Für mich ist Amsterdam immer wieder eine interessante Stadt. Gerade im Sommer lohnt ein Besuch, da man dann das Flair der Grachtenstadt mit dem dörflichen Charme am besten genießen kann. Auch heute noch trifft man auf „Paradiesvögel“ aus der ganzen Welt, die die Stadt nicht unbedingt nur wegen ihres liberalen Umgangs mit den soften Drogen zu ihrem Domizil auserkoren haben. Und gerade wegen dieser vielen Typen gefällt mir Amsterdam jedes Mal aufs Neue.
22 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.12.2004, 18:10 Uhr von April
Bewertung: sehr hilfreichIn der Tat - Eine Stadt, die einfach Spaß macht! LG April
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