Amsterdam Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
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Erfahrungsbericht von CocoK
Sex & drugs and Rock\'n Roll? Ein Tag in A-dam
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ist das Amsterdam?
Um es gleich vorwegzunehmen, nicht nur natürlich. Obwohl sich in den letzten Jahren das Rotlichtviertel immer mehr ausgebreitet hat und Amsterdam somit zu einer der Sexmetropolen in Europa geworden ist, obwohl - durch die Liberalität der niederländischen Politik begünstigt – sich nach wie vor jährliche tausende von Junkies von der Stadt angezogen fühlen, weil sie meinen, hier ihre Sucht ausleben zu können, obwohl auch immer noch alle bekannten internationalen Popgrößen in Amsterdam Konzerte geben, wenn sie denn auf den Kontinent kommen, hat die Stadt viel mehr zu bieten als man vielleicht meinen könnte.
Wir fahren mit dem Auto in die Stadt, die wir schon so oft besucht haben, und die für uns immer wieder ihre Reize hat. Es ist etwas riskant, mit dem Auto zu fahren. Man muss sich in den schmalen Straßen zurechtfinden, die von zahlreichen Fußgängern und Radfahrern bevölkert sind, man muss Straßenbahnen ausweichen und aufpassen, dass man nicht in einem der Kanäle landet. Auch Parkplätze sind normalerweise schwer zu finden.
Wir haben Glück, können unser Auto in der Nähe des Bahnhofs abstellen, so dass wir schon 2 Minuten später auf einem Einkaufbummel durch die Grachtenstadt unternehmen können. Amsterdam ist ein Einkaufsparadies. Überall in der historischen Innenstadt liegen hübsche kleine Läden verstreut. In den schmalen Straßen findet man ausgefallene Lädchen und Boutiquen, auch viel Ungewöhnliches, vom Kondomladen bis zum Eseoterikkaufhaus einfach alles.
Als wir am Dam-Platz ankommen, sind wir erschrocken. Hier ist der älteste Teil und das Herz von Amsterdam. Hier wurde auch im 13. jahrhundert der erste Damm an der Amstel errichtet. Hier steht auch das Nationalmonument, das an den Zweiten Weltkrieg erinnert und das sonst Touristen und Dealer anzieht, wo Jugendliche die ersten \"Gehversuche\" auf der Gitarre machen und Fotografen das ultimative Foto schießen wollen. Heute ist jedoch alles anders. Nicht einmal die Tauben, die den Platz normalerweise ebenfalls bevölkern, sind zu sehen - überall nur Baufahrzeuge, Bagger und Presslufthämmer. Eigentlich wollten wir hier etwas dem sonst so interessanten Treiben zusehen. Jetzt jedoch müssen wir schnell unseren Plan ändern und entschließen uns, wieder einmal Madame Tussauds zu besuchen. Die Räume befinden sich seit einiger Zeit in den oberen Stockwerken von Peek und Cloppenburg, direkt am Dam-Platz. Schräg genüber können wir trotz der Bauzäune einen Blick auf den Königlichen Palast werfen, das ja eigentlich als Rathaus geplant war und 1806 von Napoleons Bruder Louis zum königlichen Schloss erhoben wurde, als er sich 1806 zum König der Niederlande krönen ließ.
Vom Dam-Platz aus schlendern wir weiter die Kalverstraat entlang, wo uns nach einigen Metern der reich verzierte Eingang des Historischen Museums auffällt. Fast nebenan befindet sich der Bergijhof, der im 14. Jahrhundert als katholisches Nonnenkloster gegründet wurde und heute mitten in der Stadtgelegen eine Oase der Ruhe darstellt.
Wir wollen jedoch heute noch auf den Blumenmarkt (was ist Holland und so auch Amsterdam ohne Blumen), so dass wir weitergehen bis zum Muntplain. Hier befindet sich in einer Nebengracht ein Blumenmarkt, früher ausschließlich auf Hausbooten, heute mit Überständen ausgebaut, so dass man sich hier auch bei schlechterem Wetter über die Vielzahl der angebotenen Pflanzen freuen kann. Wie so vieles in Amsterdam hat aber auch dieser Markt etwas von seiner unrsprünglichen Einmaligkeit verloren. Reiseandenken, Ansichtskarten und der übliche Kitsch zeigen uns, dass auch hier nur das Geld zählt, und das ist bei den vielen Touristen eher mit Miniaturholzschuhen zu machen als mit Blumen aus dem Gewächshaus.
Langsam fängt es an zu dämmern. Außerdem macht sich unser Hunger bemerkbar, so dass wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Leidseplein (im Winter dient dieser als Eislaufbahn) machen, wo man eine Vielzahl von Cafeterrassen, Schnellimbiss-Ständen und kleinen Lokalen findet, die von den berühmten Kartoffelchips mit Mayonnaise bis zum 4-Gänge-Menü alles bieten, was einen hungrigen Magen zum Frohlocken bringt. Außerdem beginnt hier das Vergnügungszentrum der Stadt, dessen Besuch natürlich bei jedem Amsterdamaufenthalt ein \"Muss\" ist.
Aus den vielen kleinen Klneipen tönt die Musik, die zum großen Teil nicht vom CD-Player kommt, sondern noch live dargeboten wird. Davon angelockt begeben wir uns in eines dieser Lokale und sind erstaunt, mit welcher Perfektion eine 4 köpfige Frauenband. Der Eintritt ist frei, nur die Getränkepreise sind etwas höher als in \"normalen\" Lokalen. Wir sind von der Musik so angetan, dass wir es erst weit nach Mitternacht schaffen und loszureißen. Ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken macht \"Hunger\" auf mehr Amsterdam.........
Um es gleich vorwegzunehmen, nicht nur natürlich. Obwohl sich in den letzten Jahren das Rotlichtviertel immer mehr ausgebreitet hat und Amsterdam somit zu einer der Sexmetropolen in Europa geworden ist, obwohl - durch die Liberalität der niederländischen Politik begünstigt – sich nach wie vor jährliche tausende von Junkies von der Stadt angezogen fühlen, weil sie meinen, hier ihre Sucht ausleben zu können, obwohl auch immer noch alle bekannten internationalen Popgrößen in Amsterdam Konzerte geben, wenn sie denn auf den Kontinent kommen, hat die Stadt viel mehr zu bieten als man vielleicht meinen könnte.
Wir fahren mit dem Auto in die Stadt, die wir schon so oft besucht haben, und die für uns immer wieder ihre Reize hat. Es ist etwas riskant, mit dem Auto zu fahren. Man muss sich in den schmalen Straßen zurechtfinden, die von zahlreichen Fußgängern und Radfahrern bevölkert sind, man muss Straßenbahnen ausweichen und aufpassen, dass man nicht in einem der Kanäle landet. Auch Parkplätze sind normalerweise schwer zu finden.
Wir haben Glück, können unser Auto in der Nähe des Bahnhofs abstellen, so dass wir schon 2 Minuten später auf einem Einkaufbummel durch die Grachtenstadt unternehmen können. Amsterdam ist ein Einkaufsparadies. Überall in der historischen Innenstadt liegen hübsche kleine Läden verstreut. In den schmalen Straßen findet man ausgefallene Lädchen und Boutiquen, auch viel Ungewöhnliches, vom Kondomladen bis zum Eseoterikkaufhaus einfach alles.
Als wir am Dam-Platz ankommen, sind wir erschrocken. Hier ist der älteste Teil und das Herz von Amsterdam. Hier wurde auch im 13. jahrhundert der erste Damm an der Amstel errichtet. Hier steht auch das Nationalmonument, das an den Zweiten Weltkrieg erinnert und das sonst Touristen und Dealer anzieht, wo Jugendliche die ersten \"Gehversuche\" auf der Gitarre machen und Fotografen das ultimative Foto schießen wollen. Heute ist jedoch alles anders. Nicht einmal die Tauben, die den Platz normalerweise ebenfalls bevölkern, sind zu sehen - überall nur Baufahrzeuge, Bagger und Presslufthämmer. Eigentlich wollten wir hier etwas dem sonst so interessanten Treiben zusehen. Jetzt jedoch müssen wir schnell unseren Plan ändern und entschließen uns, wieder einmal Madame Tussauds zu besuchen. Die Räume befinden sich seit einiger Zeit in den oberen Stockwerken von Peek und Cloppenburg, direkt am Dam-Platz. Schräg genüber können wir trotz der Bauzäune einen Blick auf den Königlichen Palast werfen, das ja eigentlich als Rathaus geplant war und 1806 von Napoleons Bruder Louis zum königlichen Schloss erhoben wurde, als er sich 1806 zum König der Niederlande krönen ließ.
Vom Dam-Platz aus schlendern wir weiter die Kalverstraat entlang, wo uns nach einigen Metern der reich verzierte Eingang des Historischen Museums auffällt. Fast nebenan befindet sich der Bergijhof, der im 14. Jahrhundert als katholisches Nonnenkloster gegründet wurde und heute mitten in der Stadtgelegen eine Oase der Ruhe darstellt.
Wir wollen jedoch heute noch auf den Blumenmarkt (was ist Holland und so auch Amsterdam ohne Blumen), so dass wir weitergehen bis zum Muntplain. Hier befindet sich in einer Nebengracht ein Blumenmarkt, früher ausschließlich auf Hausbooten, heute mit Überständen ausgebaut, so dass man sich hier auch bei schlechterem Wetter über die Vielzahl der angebotenen Pflanzen freuen kann. Wie so vieles in Amsterdam hat aber auch dieser Markt etwas von seiner unrsprünglichen Einmaligkeit verloren. Reiseandenken, Ansichtskarten und der übliche Kitsch zeigen uns, dass auch hier nur das Geld zählt, und das ist bei den vielen Touristen eher mit Miniaturholzschuhen zu machen als mit Blumen aus dem Gewächshaus.
Langsam fängt es an zu dämmern. Außerdem macht sich unser Hunger bemerkbar, so dass wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Leidseplein (im Winter dient dieser als Eislaufbahn) machen, wo man eine Vielzahl von Cafeterrassen, Schnellimbiss-Ständen und kleinen Lokalen findet, die von den berühmten Kartoffelchips mit Mayonnaise bis zum 4-Gänge-Menü alles bieten, was einen hungrigen Magen zum Frohlocken bringt. Außerdem beginnt hier das Vergnügungszentrum der Stadt, dessen Besuch natürlich bei jedem Amsterdamaufenthalt ein \"Muss\" ist.
Aus den vielen kleinen Klneipen tönt die Musik, die zum großen Teil nicht vom CD-Player kommt, sondern noch live dargeboten wird. Davon angelockt begeben wir uns in eines dieser Lokale und sind erstaunt, mit welcher Perfektion eine 4 köpfige Frauenband. Der Eintritt ist frei, nur die Getränkepreise sind etwas höher als in \"normalen\" Lokalen. Wir sind von der Musik so angetan, dass wir es erst weit nach Mitternacht schaffen und loszureißen. Ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken macht \"Hunger\" auf mehr Amsterdam.........
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